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Kundenrezensionen

214
4,4 von 5 Sternen
Schafkopf
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Preis:10,20 €
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Schafkopf" ist der zweite Fall des bayerischen Ermittlerduos Wallner und Kreuthner, deren Gegensätzlichkeiten auf humorvolle Art und Weise in Szene gesetzt werden. Während Kommissar Clemens Wallner vehement an seinen Prinzipien festhält und nicht nur im Dienst, sondern auch auf privater Ebene für Recht und Ordnung sorgt, ist Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner ein ganz anderes Kaliber. Er versteht es, Dienst und Privatleben strikt zu trennen. So findet man ihn am Feierabend mit zwielichtigen Gestalten in der Dorfkneipe wieder, wo er in gemütlicher Runde sein Bier genießt. Ein komischer Kauz, der mit ungewöhnlichen Methoden einiges erreicht und es sogar schafft, zur Lösung des Falles beizutragen. Aber nicht nur Kreuthner ist dem Autor Andreas Föhr gut gelungen. Auch Wallners Großvater Manfred, der plötzlich mit einer wesentlich jüngeren Frau ausgeht und seinem Enkel gerne einmal ein paar Tipps zu dessen nicht vorhandenem Sexualleben gibt, ist ein Unikat, wie es seinesgleichen sucht.

Ein amüsantes bayerisches Hörbuch, das nicht nur von seinen originell erdachten Figuren lebt, sondern darüber hinaus auch noch mit einem Kriminalfall aufwarten kann, der sich spannend präsentiert. Aufbauend auf einem alten Vermißtenfall und versehen mit einem neuen Mord, schafft es Andreas Föhr, seine Hörer durch verschiedenen Zeitebenen zu führen und erst allmählich zu offenbaren, was in dem idyllischen Örtchen alles im Argen liegt. Aber nicht nur der Autor hat es wunderbar verstanden, seine von Sarkasmus nur so triefende Geschichte dem Hörer nahezubringen. Auch die Lesung von Michael Schwarzmeier ist überaus gelungen. Ob Hochdeutsch oder bayerischer Dialekt, korrupter Anwalt oder gewissenhafter Kommissar. Michael Schwarzmaier versteht es, jeder Figur eine eigene Stimme zu verleihen und einen Krimi mit Leben zu füllen, der mit einem unvorhersehbaren Finale überrascht.

Fazit:
"Schafkopf" ist ein Lokalkrimi, der mit trockenem Humor, rätselhaften Morden und außergewöhnlichen Charakteren überzeugt. Ein Hörgenuss nicht nur für bayerische Krimiliebhaber.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 10. August 2010
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Es geschieht so allerhand in dieser Juni-Nacht 2007 unweit von Miesbach, Oberbayern: In einer denkwürdigen und folgenreichen Schafkopf-Partie wird ein Solo verloren, zwei ständig verprügelte Freundinnen wollen endlich ihr Leben ändern und 200.000 Euro Schwarzgeld treten eine längere Reise an.

Mehr als zwei Jahre später besteigt ein Kleinkrimineller - bewaffnet mit einem 10-Liter-Bierfass - den Riederstein, einen Berg hoch über dem Tegernsee und verliert auf dem Gipfel buchstäblich den Kopf, erschossen von einem osteuropäischen Präzisionsgewehr. Eine wahrlich harte Nuss für Kommissar Wallner und sein Team, zumal wenig später auch noch ein angeblicher Zeuge ebenfalls dahin gemeuchelt wird...

Gewürzt mit reichlich Lokalkolorit und einer Prise trockenen Humors führt der gelernte Jurist Andreas Föhr den geneigten Leser gekonnt durch einen spannenden Kriminalfall. Seine Protagonisten bedienen sich dabei zwar bisweilen des bayerischen Dialekts und einschlägiger Charaktereigenschaften, driften aber nie in platten Klamauk á la "Pater Braun" oder "Der Bulle von Tölz" (obgleich er genau dem schon Drehbücher leferte) ab.

Mit flottem Schreibstil und geschickt platzierten Rückblenden wird der Roman auch bei mehr als 400 Seiten niemals langweilig und der Schluss überrascht durchaus, ohne deswegen konstruiert zu wirken. Ein veritables Lesevergnügen, nicht nur für Bayern!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
>Schafkopf< ist ein schwungvoller Kriminalroman mit gehörig Lokalkolorit, kuriosen Gestalten und dialektgefärbten Redewendungen. Für beste Unterhaltung sorgen neben der bildhaften Sprache des Autors die gelungene Szenerie im beschaulichen Oberbayern und darüber hinaus die humorvollen Passagen.
Grundlage für die wendungsreiche Krimihandlung bilden eine Partie Schafkopf und jede Menge schräge Figuren, die fast alle zu den Verdächtigen zählen.

Andreas Föhr verzahnt bei der Aufklärung der Todesfälle Aktuelles mit Vergangenem, haucht seinen Figuren durch irrwitzige Begebenheiten Leben ein, und lässt den Krimi in der Idylle des Mangfalltals und hoch oben auf dem Riederstein spielen. Das macht zu großen Teilen den Charme des Buches aus.

Was anfangs etwas zusammenhanglos wirkt (und durch zeitliche Sprünge zwischen den Jahren 2007 und 2009 zusätzlich erschwert wird), wird schon bald zu einer stimmigen Story mit aussagekräftigen Kapiteln. Ehe man sich versieht ist man mittendrin in den gut dargestellten Lebensumständen des eigenwilligen Kommissars Wallner, des ungeschickten Streifenpolizisten Kreuthner, des grobschlächtigen Kneipenwirtes Zimbeck, seiner devoten Freundin Susi, ihrer Familie - den versoffenen Schrotthändlern und des schmierigen Winkeladvokaten Falcking. Andreas Föhr lässt kein Klischee aus, belegt seine Figuren aber so gekonnt damit, das es stets sympathisch wirkt und dabei durchgehend amüsant bleibt.

>Schafkopf< ist so kurzweilig wie eine Kartenrunde, wenngleich es tatsächlich erleichtert, die bayerisch eigentümliche Art (und am Besten noch dazu die Original-Schauplätze) zu kennen. Für mich ist der Regionalkrimi ein echtes "Schmankerl" gewesen. Im besten Fall sollte man diesen nach einer Wanderung auf die Galaun oder zum Riederstein-Kircherl lesen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 9. September 2010
Auch der Nachfolger "Schafkopf" von Andreas Föhr hat mich wieder überzeugt.Das Buch habe ich verschlungen und ich kann sagen,es steht seinem Debütwerk in nichts nach.

Genauso wie in seinem ersten Buch verquickt der Autor einen alten Fall aus der Vergangenheit mit einem Mordfall in der Gegenwart. Aber im Gegensatz zum Debüt, erahnt man hier den Mörder nicht und bekommt ihn auch erst am Ende präsentiert. Geschickt konstruiert und intelligent in der Handlung führt der Autor den Leser immerwieder auf fälsche Fährten. Die Spannung steigert sich bis zum Schluss noch einmal, ist aber im ganzen Buch durchgängig vorhanden. Ebenso wie die Spannung, haben mich wieder die humorvollen Schilderungen und Dialoge der Protagonisten überzeugt. Das Privatleben des immer frierenden Kommissars bekommt eine interessante Wendung, die auf weitere Bände hoffen läßt.

Was mir neben der gelungenen Darstellung der Charaktere diesmal auch sehr gut gefallen hat, war das Thema "Gewalt in der Beziehung", über das Außenstehende oftmals urteilen, ohne die Angst der Opfer zu erahnen. Hier wird mehr als deutlich gemacht, warum sie bei ihren Peinigern bleiben.

Alles in allem war dieses Buch wieder ein überaus erfreuliches Leseerlebnis, dem ich gern mehr als 5 Sterne gegeben hätte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2011
.... Das ist schon eine Geschichte, die an die Nieren geht ... weil`s aber lauter "kranke" Typen erwischt, bleibt für mich dieses Buch hinter der Vorgängergeschichte zurück!
Der Prinzessinnenmörder war da halt mehr "klassischer" Krimi ... um den durchgeknallten Killer!
Das hier ist realistischer und böser ... was dann schon arg betroffen macht ... hier wirkt, das man mit den Opfern anders mitfühlen kann ... das hier kann auch im Nachbarhaus stattfinden!
Aber sonst: Ich mag die Figuren, die Sprache und den Ort des Geschehens ... ich lebe in der Gegend, wenn da einer wie beschrieben von A nach B fährt, fahr ich praktisch mit ... !
Auch die Art zu erzählen gefällt mir!
Es ist durch die springenden Zeitebenen zwar etwas kompliziert ... aber, wenn sich zum Ende hin alles immer mehr verdichtet ... bleibt eine gute Geschichte mit enem bösen Ende!

Und dann versteht man auch die Widmung!!!

ÜBRIGENS: Als Hörbuch ist das nochmal besser, da gibts zu jeder Figur eine klasse gelesene Stimme! Zwar ist hier deutlich gekürzt worden .... was aber nur dem auffällt, der auch das Buch kennt ... also unbedingt ausprobieren ....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wegen einer Wette muss Polizeiobermeister Kreuthner auf den Riederstein joggen. Als er sich von der Anstrengung erholen will, wird er jäh durch einen Schuss aufgeschreckt: Ein Schütze hat einem Bergwanderer neben Kreuthner mit einem einzigen Schuss regelrecht den Kopf "weggeputzt". Kreuthner kennt den Toten; weniger leicht ist die Frage zu klären, warum das Opfer ein 10-Liter-Fass Bier auf den Berg geschleppt hat.
Daneben tauchen im Laufe der Ermittlungen ziemlich viele weitere Unklarheiten auf: Wo befindet sich die vor 2 Jahren verschwundene Feundin des Mordopfers? Welche Rolles pielt in diesem Fall der windige Rechtsanwalt Jonas Falcking?
Genug Arbeit für die Ermittler, bei denen neben Kreuthner auch Kommissar Wallner - der bei seinem skurrilen Großvater wohnt - eine wichtige Rolle spielt...
"Schafkopf" ist ein sehr, sehr spannender Krimi (das Rätsel um den Titel wird natürlich auch gelöst), bei dem man schnell merkt, dass hier ein Vollprofi geschrieben hat. Das Lokalkolorit ist wichtig, wird aber nicht zum Selbstzweck.
Summa summarum: Hochspannung pur!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2011
Ein super spannender deutscher Bayern-Krimi. Die Handlung wechselt immer zwischen 2007 (vor 2 Jahren) und dem Jetzt (2009). An einem Schafkopf-Abend verschwindet Kati, die von ihrem Freund jahrelang brutal verprügelt wurde. Im Jetzt wird dem Prügelfreund der Kopf weggeschossen. Kurz darauf stirbt auch noch ein Anwalt, der behauptete was gesehen zu haben.
Die Handlungen im Jetzt und Damals und auch die Personen und deren Schicksale sind sehr gekonnt und spannend miteinander verwoben. Es ist tatsächlich bis zur 4.letzten Seite spannend und erst da wird alles aufgeklärt.
Toll ist auch der bayrische Dialekt. Geschrieben ist die Erzählperspektive in Hochdeutsch, jedoch sprechen die Protagonisten in bayrisch. Das ist echt charmant und eben authentisch.
Von Föhr lese ich bestimmt noch mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2013
Der zweite Fall führt Wallner und Kreuthner hoch hinaus: auf den Riederstein. Ein Mann wird auf eben diesem Berg erschossen, Kreuthner ist sogar direkt vor Ort, kriegt aber aufgrund von Überanstrengung - man befindet sich schließlich in direkter Nähe der Gipfelkapelle, das Ziel ist erreicht! - kaum etwas davon mit.
Bald kommt heraus, dass der Tote in Zusammenhang mit einer seit Längerem verschwundenen Frau steht. Ob und wie sich das jetzt alles miteinander verbunden ist, das gilt es herauszufinden.

Andreas Föhr konnte mich mit "Der Prinzessinnenmörder" überzeugen, weil er einen fesselnden, aber bodenständigen, unabgehobenen Kriminalroman vorgelegt hat. Auch im vorliegenden Fall ist ihm das wieder gelungen. Das Thema, das er hier aufgegriffen hat, ist eigentlich immer aktuell: Gewalt in einer Beziehung, Misshandlungen an Frauen, die dann - aus welchen Gründen auch immer - nicht gehen und einen anderen Weg wählen können. Ich finde, dass er die Thematik gekonnt verarbeitet hat.

Die Figuren sind allesamt toll gezeichnet, sie wirken lebendig und authentisch. Ganz egal ob Susi, die geschlagen wird und nicht aus ihrer Beziehung ausbrechen kann / will, der Anwalt Falcking, der alles andere als eine saubere Weste vorweisen kann, oder aber die Ermittler und deren Umfeld selbst - alle scheinen gut durchdacht und kommen einem doch nicht fiktiv vor.
Opa Manfred ist natürlich auch wieder dabei und wirft durch seine Geheimniskrämerei einige Fragen auf: bezahlt er eine junge Frau? Wallner ist fassungslos - und übrigens verliebt. Allerdings gibt es auch hier Probleme. Toll, dass aus Wallners Privatleben so viel berichtet wird. Gefällt mir!

Die Auflösung hat mich sehr überrascht und konnte mich dennoch überzeugen. Auf diese Idee bin ich wirklich überhaupt nicht gekommen, was voll und ganz für die Personendarstellungen von Föhr spricht, im Nachhinein erscheint das Ende aber keinesfalls unglaubwürdig und somit konnte der Autor auch an dieser Stelle punkten. Das Ganze hätte meiner Meinung nach wirklich schnell in die Hose gehen können - ist es aber eben nicht.

Fazit: Spannende Story mit realistischen Charakteren und völlig unerwartetem Ausgang. Toll!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2011
Andreas Föhr hat mal wieder einen Kriminalroman im Drehbuchstil geschrieben, auf dessen Auflösung man lange warten muss.
Ein Kleinkrimineller besteigt mit einem Bierfass ausgerüstet frühmorgens den Riederstein. Kurze Zeit später wird er in Gegenwart des zufällig anwesenden Polizeiobermeisters Kreuthner mit einem Präzisionsgewehr erschossen, ohne das der Täter in Erscheinung tritt. Kommissar Wallner und sein Team beginnen ihre Ermittlungen in Gipfelnähe. Schon bald wird klar, dass der Mord mit einem etwa zwei Jahre zurückliegenden Schafkopfspiel - an dem auch Kreuthner beteiligt war - in engem Zusammenhang steht. Im Rahmen der weiteren Nachforschungen trifft Wallner auch auf die Leiche der Freundin des ermordeten Kleinkrimínellen, die seit dem Schafkopfspiel als verschollen galt. Auch ihr zurückliegender gewaltsamer Tod und der plötzliche Mord an einem bisher wenig in Erscheinung getretenen Rechtsanwalt scheinen mit dem besagten Kartenspiel in engem Zusammenhang zu stehen. Erst zum Ende des Romans wird deutlich, dass hier verschiedene Täter am Werk waren, die aber alle einen direkten und indirekten Bezug zum Schafkopfspiel hatten.
Wieder einmal ist es dem Autor gelungen, einen mit im Dialekt gehaltenen Dialogen gespickten Roman zu schreiben, der zugleich spannend und unterhaltend ist. Seine geschickt platzierten Rückblenden geben dem Leser nur eine Ahnung, wo die Lösung des Falles liegen könnte. Stück für Stück werden die Täter/Mörder entlarvt, aber der eigentliche "Ursprungsmörder" wird erst auf den letzten Seiten unspektakulär und als Überraschungstäter identifiziert. Als Leser könnte man sich durchaus noch einen weiteren Wallner/Kreuthner - Roman vorstellen, ohne das es langweilig wird.
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am 15. Dezember 2012
Nach dem Buch "Der Prinzessinnenmörder" von Andreas Föhr habe ich das Buch "Schafkopf" des gleichen Autors gekauft und soeben zu Ende gelesen.

"Der Prinzessinnenmörder" hatte mir schon ganz gut gefallen, wobei mich dort die - auch von einigen anderen Rezensenten kritisierte - Neigung Andreas Föhrs zur mitunter ausufernden indirekten Rede etwas gestört hatte. Indirekte Rede kommt zwar auch im "Schafkopf" vor, störte mich hier aber fast garnicht.

Das Buch "Schafkopf" zähle ich zu den kleinen Schätzen neuer Deutscher Krimiliteratur, die ich allmählich immer häufiger entdecke. Es ist sehr gut geschrieben, wobei ich besonders die Wiedergabe oberbayerischer Redewendungen gelungen und trotzdem für Preussen, wie mich, verständlich finde.

Sehr gefallen hat mir die liebevolle und an den passenden Stellen humorvolle Beschreibung der Charaktere - auch der unangenehmeren - und des Ambiente. Diese Sorgfalt widmet der Autor sowohl den Hauptsträngen der Erzählung wie auch den Nebensträngen.

Überhaupt gelingt es Andreas Föhr, eine durchaus komplexe und zuweilen verschachtelte Geschichte zu erzählen und trotzdem den Leser mit einem logischen und spannenden Handlungsaufbau an die Hand zu nehmen.

Auch die schöne Miesbacher Landschaft wird in der Erzählung - mal schauerlich, mal schön - erlebnisnah beschrieben.

Zum Inhalt will ich nicht zuviel preisgeben, denn es soll ja auch für die neuen Leser spannend bleiben. Nur soviel: Es lohnt sich unbedingt, dieses Buch zu lesen!
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