|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
58 Rezensionen
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
|
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
In der klickfreien Version nahezu perfekt!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NKB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich habe die 5n nun 10 Tage ausgiebig getestet und kann sagen, dass ich unterm Strich bislang sehr sehr angetan bin (ggf. werde ich meine Rezension später ergänzen)...- MENÜFÜHRUNG: Die Menüführung ist anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, die vorhandenen Bedienknöpfe finde ich persönlich aber ausreichend. Abgesehen von einem dezidierten Videobutton und dem Wiedergabebutton verfügt die Kamera auf der Rückseite über drei Softkeys (deren Funktionen auf dem Monitor jederzeit angezeigt werden) und ein Einstellrad mit vier weiteren Tastenfunktionen. Die Funktionen für diese insgesamt sieben Tasten können im Menü teilweise frei zugewiesen werden. Ich selbst fotografiere meist mit Blenden- oder Zeitpriorität und habe nun im Aufnahmemodus folgende Funktionen auf Knopfdruck direkt verfügbar: Zugang zum Gesamtmenü / Wahl des Aufnahmemodus / Weißabgleich / Änderung der auf dem Monitor angezeigten Informationen / Bildfolgemodus (z. B. Einzelbild, Serie, Selbstauslöser, Bracketing) / ISO / Belichtungskorrektur. Mehr brauche ich nicht... Die Menüpositionen und Einstellungen sind über den Touchscreen ebenfalls erreichbar, ich selbst bin altmodisch und benutze das bislang nicht. - BILDQUALITÄT: Ich bin ein bisschen sprachlos ehrlich gesagt. In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich mit der Nikon D700 fotografiert, bin also durchaus ziemlich verwöhnt. Einen direkten Vergleich möchte ich ausdrücklich NICHT ziehen (zumal ich die D700 auch bereits verkauft habe), doch Dynamik, Freistellungsmöglichkeiten und ganz besonders das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten möchte ich für die Nex 5n als EXZELLENT bezeichnen! Die Farbwiedergabe ist ansprechend, der automatische Weißabgleich (mit dem ich persönlich bei der D700 in der Nachbearbeitung teilweise durchaus ein bisschen zu kämpfen hatte) funktioniert m. E. ebenfalls in den meisten Fällen sehr gut. Da mein Converter Bibble 5 die RAW-Dateien der Nex 5n (noch?) nicht liest, konnte ich bislang nur mit den JPGs arbeiten, diese sind aber bereits sehr ansprechend. Außer kleinen Tonwert-Korrekturen habe ich in der Nachbearbeitung nichts Großartiges mit ihnen angestellt. Die kameraseitigen Voreinstellungen sagen mir zu, lediglich die Schärfe habe ich ein kleines bisschen heruntergeregelt. - FOKUS: In Sachen Fokussierung kann sich die Nex 5n mit der D700 natürlich keinesfalls messen. Vor allem unter schlechten Lichtverhältnissen dauert's schon mal ein wenig länger bzw. werden mehrere Anläufe erforderlich. Super ist indes die Möglichkeit des Fokussierens über den Tochscreen: Das scharf zu stellende Motiv kann auf dem Monitor einfach schnell angetippt werden. Wenn man im Menü die Objektverfolgung ausstellt, ist dieses Feature m. E. noch ein bisschen treffsicherer. Macht Spaß! - SZENEMODI: Szenemodi habe ich bislang bei allen Kameras ignoriert, weil ich meist einfach mit Blenden- oder Zeitpriorität und Auto-ISO fotografiere, doch für die Sony Nex 5n möchte ich zwei Modi hier erwähnen, die ich schlicht umwerfend finde und ganz sicher sehr oft benutzen werde: Das Sweep-Panorama, weil es wirklich hervorragend funktioniert und für Landschaftsaufnahmen ein akzeptabler Ersatz für ein nicht vorhandenes Weitwinkelobjektiv sein kann und den Modus "Handgehalten bei Dämmerung": In dieser Einstellung macht die Kamera sechs Aufnahmen hintereinander, zum Teil mit normalerweise indiskutablen Verschlusszeiten (z. B. 1/8 Sek.) und ISO-Werten (bis 6400 in meinen Tests), die dann zu einem knackscharfen, dynamischen, rauscharmen Bild zusammengerechnet werden. Statische Motive in schlecht beleuchteten Innenräumen würde ich mit dieser Kamera nie mehr wieder anders fotografieren... - VIDEO: Das in den Rezensionen teilweise beschriebene Klick-Geräusch in Videoaufnahmen, das in mehreren YouTube-Videos eindrucksvoll demonstriert wird, war für mich ein absolutes KO-Kriterium. Mein bei Amazon bestelltes Exemplar der Kamera (Doppelkit, ausgeliefert am 10.01.) war leider betroffen und ist aus diesem Grund zurückgegangen (Hinweis: Das Geräusch ist bereits im ausgeschalteten Zustand zu hören, wenn man das Gehäuse ans Ohr hält und leicht nach links und rechts in die Vertikale kippt. Beim Benutzen der Kamera habe ich es in der Praxis nicht wahrgenommen, doch bei Videoclips wird das Klappern durchgehend mit aufgezeichnet und ist bei der Wiedergabe deutlich zu hören, wenn die Szene leise ist und man die Kamera nicht absolut still gehalten hat. Ich habe beispielsweise einen Rundgang durch meine ruhige Wohnung gefilmt und das Tonergebnis war schlicht nervig.) In einem Internetforum habe ich Angaben dazu gefunden, welche der in Deutschland ausgelieferten Seriennummern das Klicken aufweisen. Ob tatsächlich nur bestimmte Chargen dieses Problem haben und ob darin alle Geräte betroffen sind, weiß ich nicht; ich kann aber sagen, dass mein Ersatzexemplar - gekauft im lokalen Handel unter Beachtung der Seriennummer - absolut problemfrei ist. Weder bei der Aufnahme noch bei der Wiedergabe ist auch nur ein einziger Klick zu hören. Die Videoqualität ist hervorragend, die Audioqualität ebenfalls sehr gut. - FAZIT: Den Verkauf meiner D700 bereue ich bislang in keiner Weise. Bevor ich mir für diese Aussage nun hämische Reaktionen in den Kommentaren einhandele, möchte ich noch einmal betonen, dass ich die Sony nicht mit einer Vollformatkamera auf eine Stufe stellen möchte. Die Nex 5n ist aber für mich ein perfekter Kompromiss zwischen der Größe und dem Gewicht einer D700 (die ich am Ende nur noch für wenige explizite Fotosessions und gaaaanz besondere Anlässe benutzt habe) und einer Kompaktkamera (in meinem Fall der Canon SX 230) mit ihrer deutlich bescheideneren Bildqualität. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
NEX 5N Test Vergleich zu NEX 5 NEX 7 Olympus PEN und XZ-1,
Von Oliver Wolter "Oliver Wolter" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz (Elektronik)
Auf der Suche nach der Besten muss man sich zunächst überlegen welche Kriterien für einen selber am wichtigsten sind. Für mich war das:- Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen und - dabei muss die Kamera so lichtstark sein, dass sie das ganze ohne Blitz erlaubt (Ich bin ein erklärter Gegner des Blitzens, den mit Ausnahme von professionellem Studiogerät ergeben sich beim Blitzen vielerlei Nachteile: Blitz erzeugt scharfe Kanten und Schatten, es zerstört idR immer die Stimmung der Szene, Blitz dauert zu lange zum Aufladen für SChnappschüsse und wer will dem Baby schon in die Augen blitzen) - Einiger Maßen handlich (sonst kann ich mir auch gleich eine Digitale SR-Kamera kaufen, die hat dann einen besseren Preis-Leistungs Wert) Nun zu den Kandidaten, welche in die engere Auswahl kamen: - Vorgänger NEX 5: 14 auf 16MP machen keinen großartigen Unterschied in der Auflösung - Olympus XZ-1: im Gegensatz zu den übrigen Kameras mit Wechselobjektiven ist dieses das einzige Point and Shoot Model mit fest integrierter Linse - Olympus PEN E-PM1 sehr schönes, handliches Model der Micro-Four Third Generation - und das Nachfolgemodel NEX 7 : MP werden auf 24 aufgerüstet, Abmessung des Sensors bleibt identeisch (23,5mm x 15,6mm) In der Kategorie Lichtstärke ist die Reihenfolge der Wertigkeit (absteigend) wie folgt: - NEX 5N, NEX 7, NEX 5, E-PM1, ZX1 Wie kommt`s? Die NEX ist mit den 24MP unglaublich auflösungsstark aber bei gleicher Abmessung des Sensors führt dieses zangsläufig zu der Problematik der Interdependezen zwischen den Bildpunkten auf dem Sensor, was dann zu Rauschen führt. Deshalb schlägt die 5N die 7!!! Und wer seine Bilder nur auf max. Din A1 aufziehen möchte und nicht gleich auf eine Hauswand, dem reicht die 5N völlig. Das Vorgängermodel ist trotz der o.g. Logik nicht stärker. Zum einen ist der MP-Unteschied von 14 auf 16 marginal und zum anderen hat die 5N die offensichtlich überlegene Elektronik. Die Micro-Four Third finde ich toll, fällt aber in dieser Kategorie deutlich ab. Die kleine Olympus XZ-1 ist gegen den APSC-Sensor komplett chancenlos. Handlichkeit: OK kleiner ist besser. Dann ist die XZ1 unschlagbar, zumal ich hier nicht mit Linsen herumhantieren muss, was zudem den Preis sehr übersichtlich hält. Alle übrigen Bewerber sind für meine Ansprüche auf gleichem Niveau. Ohne Blitz: Nach über 6.000 Photos mit der 5N kann ich sagen, dass bis ISO 800 noch einem qualitativen Anspruch genügt wird. Darüber kann man es nur noch als Photo mit Erinnerungswert verbuchen. In Kombination mit dem Pancake 18mm 2,8f ergibt das eine Killerkombination, bei der man im Haus bei jedem Licht noch ein ordentliches Ergebnis erzielt. Wie gesagt - immer ohne Blitz. WEiter unten habe ich etwas zur Schärfe des Pancake geschrieben. Ich empfehle mind. 3,2f weil die Schärfe deutlich zunimmt. Schafte Photos kann man auch noch bis 1/80sec schießen, darunter fallen zunehmend unschärfen auf. Mit diesen WErten kann ich gut belichtete Photos in einem Raum mit auschließlich Lampenlicht schießen. DAs ist das was ich wollte. Was mir auch sehr gut gefällt, ist der Umstand das die NEX gar keinen Blitz besitzt. Das macht die SAche noch handlicher. Dieser liegt aber bei und kann bei Bedarf als Austeckblitz problemlos aufgeschraubt werden. Zusammenfassung der Kriterien und Ergebnis: Unter dem Strich bietet die Olympus XZ-1 zwar die beste Handlichkeit, kann aber in Sachen Lichtstärke nicht meinen Anforderunge genügen und fällt daher raus. Dennoch meiner Meinung nach die beste Point and Shoot, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Die PEN von Olympus ist ebenfalls ein sehr schöner Kompromiss. Die 5N kann sich aber in der Lichtstärke deutlich von der PEN Serie absetzen, wenngleich der Unterschied nicht fundamental ist. Das Nachfolgemodel NEX 7 ist zwar irre in der Auflösung, nur entspricht das nicht meinen Anforederungen. Im Gegenteil, meine Anforderung der Lichtstärker wird von der 5N sogar noch besser erfüllt. Zudem ist die 7 auch deutlich teurer. Das Vorgängermodel die NEX 5 hingegen ist merklich schwächer in der Lichtstärke als die 5N oder das Megapixel-Monster 7N. Die 5N etabliert sich als der Spitzenreiter in dieser Kategorie und ist daher mein Favorit. Sonstige Auffälligkeiten der 5N: Objektive: OK die Objektive der Kombination NEX-5NDB sind keine hochwertigen. Das ist auch das wesentliche Manko dieser Kamera. Für anspruchsvolle Anwendungen gibt es (noch) keine vernünftigen Objektive. Allerdings hat Sony dieses Dilemma erkannt und die E-Mount Spezifikation für 3. Anbieter freigegegen. Prompt hat Tamron jetzt vor einigen Wochen ein erstes sehr hochwertigen 18-200mm speziell für NEX auf den Markt gebracht. Die Testphotos, welche ich auf einer japanischen Seite im Vergleich zum Standard 18-55 von Sony gesehen habe, dokumentieren die überlegenheit des Tamrons. Zum doppelten Preis darf man das wohl auch erwarten. Der Crop-Faktor beträgt bei der NEX 1,5 somit bietet das TAmron eine 27-300mm Brennweite auf Standardnorm umgerechnet. WEitere Objektive sollen folgen, einfach mal "NEX Lenses roadmap" googlen. Schade ist nur, dass das Tamron sowiel kostet wie das komplette 5NDB-Bundel mit 2 Linsen. Oben hatte ich das 16mm Pancake als Killer-Kombo für lichtstarke Erfordernisse beschrieben. Nach etlichen tausend Photos hat sich herausgestellt, dass die Schärfe recht ordentlich ist. Allerdings sollte man die Blende deutlich herunterstoppen. 2,8 ist doch recht weich. Die 3,2 ist deutlich besser und ab 3,5 kann man von gestochen scharf sprechen. SChade finde ich, dass man den Body nicht in Kombination mit auschließlich dem Pancake bekommt. DAnn könnte man das durchschnittliche 18-55mm gegen das höherwertige Tamron austaushcen. Body und Pancake separat kaufen macht keinen Sinn, da das genauso viel kostet wie das Bundle mit dem 18-55 inclusive. Ergo würde ich sagen, wenn es die 5N sein soll, dann kommt man an dem 5NDB-Bundle nicht vorbei. Das Pancake ist der Hammer und das 18-55 bekomme ich geschenkt dazu. Selbst wenn ich das Standard-Zoom nicht meine Anforderungen genügt, kann ich es immer noch verkaufen und mir das gute von Tamron zulegen. Steady Shot / Anti Motion Blur: Das bei Sony bezeichnete Steady Shot ist ein Anti Verwacklungssystem, welches nicht in der Kamera verbaut ist sondern in der Linse. Sony argumentiert, dass diees dem CCD-Shift Technologie überlegen sei. Fakt ist auf jeden FAll, dass es nur dann funktioniert, wenn die Lins dieses beherrscsht. Und hier hätten wir auch schon einen Nachteil bei dem Pancake. Denn diese Linse im Gegensatz zum 18-55 und 18-200 hat diese Linsentechnologie nicht verbaut und beherrscht diese Funktion nicht. OK es hält die Linse schlank und bei einem Weitwinkel mit Festbrennweite ist es sicherlich weniger erforderlich als bei einem Zoom. Dennoch finde ich das überaus bedauernswert, denn damit wird ein Gutteil der "Schwachlichttauglichkeit" dieser Linse wieder kaputt gemacht. Ab 1/80sec an abwärts verwackeln die Photos. DAs hatte mich zunächst gewundert, denn mit Verwacklungsmechnismus sollte man in der Lage sein bei unbewegten Objekten in der Nähe noch bis 1/30 verwacklungsfrei Aufnahmen zu machen. Aber die traurige Wahrheit ist die, dass das Pancake diese Funktion eben nicht besitzt. Als Alternative bietet Sony noch den "Anti Motion Blur" Modus an. Hierbei werden bei hoher Geschwindigkeit 1/250 und hohem ISO von 1600 schnelle 6 Photos hintereinander geschossen und dann von der Software zu einem Photo zusammegefügt. Leider muss ich aber sagen, dass mich diese Funktion nicht überzeugt. Auch diese Technologie kann die Unschärfen bei bewegtem Objekt nicht kompensieren. Das einzelne Photo friert die Bewegung mit 1/250 zwar ein, aber im Zeitraum der 6 Photos entspricht dass wiederum einer Gesamtbelichtungszeit von einer geschätzten 1/2 Sekunde. Jegliche Kamerabewegung oder Bewegung des Objektes ist in der Serienbildaufnahme enthalten. Das Ergebnis sind ebenfalls unscharfe Konturen bei Bewegung. Um ehrlich zu sein erkenne ich hierbei keinen Unterschied zu einer längeren Belichtungszeit. REaktionszeit: Einige schreiben ja, dass die Reaktionszeit immer noch zu wünschen übrig läßt. Also das kann ich so nicht bestätigen. Zumindest mit der Pancake (zoomen nicht erforderlich) ist die Kamera suuuper schnell. Drücken und Photo ist sofort da. Auch lassen sich bei DAuerfeuer sehr schnell Photos hintereinander schießen - gschätzt so ca. 9 Stück. Die Rate beträgt dabei so ca. 3 Photos pro Sekunde. Nach dem Trommelfeuer von ca. 9 geht die Rate zurück auf ca. 1 Photo pro Sek. Mit anderen Worten kann man dann aber immer noch permanent ein Photo machen. Es gibt mit Ausnahme von Spezialanwendungen praktische keine Limitierungen. Ich empfindes sowohl die Reaktionszeit als auch die Verarbeitungszeit als hervorragend. Diese Werte beziehen sich auf JPG. in der beste Auflösung. Sofern man natürlich mit RAWs arbeitet oder andern Formaten RAW+JPG, ergeben sich natürlich ganz andere Werte. Im Gegensatz zu den vielen Kameras die ich zuvor besessen habe und teils auch immer noch benutze, ist diese die 5N die Beste (Canon 300D, Dimage S4, Panasonic Lumix FZ-10, Panasonic LX-3). Batteriedauer: Ich habe was von 400 Bildern pro Ladung gelesen. Unter bestimmten Voraussetzungen mag das auch stimmen. GEnauso kann man aber auch sagen 5.000 (richtig gelesen: fünftausend Aufnahmen) pro Ladung. Die Wahrheit ist die, dass es verschiedene Faktoren gibt, welche die Batteriedauer maßgeblich beinflussen: - Ein richtiger Powerfresser ist der Blitz ( ca. 3 Mal Blitzen frist ein Prozent Leistung weg, was aber auch wiederum von der Blitzintensität/Kompensation abhängt) - Eine Pancake benötigt keine Energie für den Zoom. - Weiterhin benötigt die Pancake (leider) auch keine Ladung für die Steady Shot Technologie welches ein Verwackeln mit Bewegung der Linsen kompensiert, da diese Technologie schlicht und ergreifend bei dem 16mm Pancake fehlt. - Hängt auch davon ab in welcher Frequenz man Photos schießt und wie lange man die Kamera einfach nur anläßt. Mit der Pancake hat die Kamera nach ca. 1.000 Photos noch über 80% Ladepower. Das ergibt rechnerisch einen Wert von 5.000. Wie man sieht hängt dieser Wert also von verschieden Faktoren ab. Insgesamt würde ich aber sagen, dass der Energieverbrauch sehr moderat ist und man ohne Blitz auf weit über 1.000 Photos kommt pro Batterieladung. Handhabung: Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und macht einen überaus soliden Eindruck. Der Body ist aus Mangesium-alloy. Das war bis vor wenigen Jahren nur den absoluten High-End Profikameras vorbehalten. Mit beiden Linsen 16mm und der 18-55 liegt die Kamera imme noch gut in der Hand. Blitzen, wenn man es den benötigt könnte allerdings bei der 18-55 bei nahen Objekten ein Problem darstellen, da es ein SChatten werfen könnte. Die Pancake zumindest ist von dieser Problematik nicht betroffen. Bedienung: Die Bedienung ist überwiegend elektronisch. Selbst die Programmauswahl erfolgt über die Software. Ich persönlich bin ein Freund von manueller Auswahl von Blende, Belichtungszeit, ISO und nutze daher überwiegend den manuellen Mode. Da vermisst man manchmal schon einen separaten Knopf auf dem Body, mit dem ich das unmittelbar einstellen könnte. Aber auf der Habenseite muss man der Sony zugestehen, dass die Software logisch aufgebaut ist und ich alle Funktionen durch Ausprobieren nach wenigen Minuten gefunden habe. Und wenn ich das nach wenigen Minuten rausgekomme, dann kann man wohl sagen, dass die Bedienung intuitiv ist und die Software logisch aufgebaut ist. Sehr schön finde ich die Funktion auf dem Bildschirm den Focus festzulegen. Wenn man zum Bsp das Hauptmotiv am Rande im Vordergrund hat, wird sehr häufig auf den Hintergrund fokusiert. WEnn man jetzt auf dem Bildschirm das Objekt der Begierde berührt, dann entsteht an dieser Stelle ein Fenster im Bildschirm und der Fokus wird automatisch auf dieses Motiv gerichtet. Die Software erkennt das Motiv nun fortwährend. Selbst wenn man die Kamera schwenkt bleibt dieses immer im Fokus. Ein kleine Berührung auf einer anderen Stelle lenkt den Fokus sofort um. Diese Funktion ist genial und ich finde das einfach toll. Lautstärke: Wer kennt nich das geklicke einer Spiegelreflexkamera. Auch wenn die Technik der NEX ohne den Spiegel auskommt, weshalb sie ja auch so klein ist, so ist sie deshalb aber nicht unbedingt leiser geworden. Als vermutlich das größte Manko der 5N würde ich die Lautstärke bezeichnen. Das Geräusch ist wirklich deutlich vernehmbar. Ich wüde sagen noch einen Tick lauter als eine normale Spiegelreflex. Für Naturphotographen, die auf scheue Objekte Pirsch machen daher weniger geeignet. Auch nicht unbedingt zu empfehlen, wenn man eine Aufführung photographieren möchte und dabei aufgrund der verursachten Geräuschkulisse nicht selber in den Mittelpunkt des Interesses geraten möchte. Fazit: Die NEX 5N schließt die Lücke der ambitionierten Bridge Kameras zu den professionelleren Spiegelreflexkameras immer mehr. Dank sei dem APS-C Sensor, der ja bereits in Spiegelreflexkameras verbaut wird. Die NEX 5N bietet unglaubliche Leistung in einem sehr handlichen Format. In Kombination mit der Pancake geeignet wie keine zweite bei schlechten Lichtverhältnissen noch hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Gute Bedienbarkeit, logischer Aufbau sowie eine hervorragende Qualität runden das Bild ab. Die Schwächen in der zu Verfügung stehenden Objektive wird nach und nach behoben. Die Objektive des Bundels sind sehr günstig und ermöglichen schon mal einen sehr ordentlichen Einstieg. Mich persönlich stört das Klickgeräusch nicht, man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass diese Eigenschaft in gewissen Situationen als störend empfunden werden kann. Ich würde die Kamera einem Freund wärmstens empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Systemkamera-Vergleich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz (Elektronik)
Auf der Suche nach einem kompakten Spiegelreflex-Ersatz für Reisen bin ich auf folgende Kameras gestoßen...1) Nikon 1 (J1 und V1) 2) Sony NEX 5n 3) Sony NEX 7 4) Panasonic Lumix G3 5) Olympus PEN E-PL3 6) Samsung NX100 All diese Kameras haben eines gemeinsam - sie ermöglichen den Gebrauch von Wechselobjektiven und dadurch einen flexiblen, auf den Anwendungsbereich optimierten Einsatz mit hochwertigen Optiken, die klar über denen einer Kompaktkamera liegen. Selbstverständlich trägt auch ein größerer Kamerasensor zu einer besseren Bildqualität, vor allem bei schlechten Bildverhältnissen oder Sportaufnahmen, bei. Nach dem Durchforsten zahlreicher Tests in Kamerazeitschriften, habe ich mich dazu entschieden, 3 der oben erwähnten Kameras selbst zu testen und mir quasi mein "eigenes Bild" zu machen. Nikon 1 - Sensor 13,2 x 8,8 mm Ich muss gestehen, dass ich die durchwegs positiven Rezensionen nicht ganz verstehen kann, oder viele einfach nicht die Möglichkeit hatten, andere Systemkameras in den Händen zu halten, bzw. die Fotoergebnisse zu vergleichen. Denn im direkten Vergleich ist nicht nur der Bildsensor deutlich kleiner als bei der Konkurrenz ausgefallen, sondern auch daraus resultierend, die Bildqualität (vor allem bei schlechtem Licht und hohen ISO-Werten) kein Vergleich. Keine Frage, die Qualität ist GUT, aber eben nicht mehr, sobald man ein Foto z.B. einer Sony NEX 5n gleichzeitig am Computer ansieht. Positiv möchte ich an dieser Stelle die Verarbeitungsqualität anmerken, negativ das unverständlich kompliziert gestaltete Menü. Selbst einfachste Funktionen wurden teilweise in Sub-Sub-Menüs gepackt. Hier könnte Nikon mit einem Firmware-Update sicher noch etwas nachbessern. Weiteres Manko - die Verfügbarkeit von zusätzlichen Objektiven hält sich derzeit noch sehr in Grenzen und es wird sich zeigen, ob Nikon hier an die Konkurrenz aufschließen kann. Panasonic Lumix G3 - Sensor 17,3 x 13 mm = Micro-FourThirds Das erste, was mir im Vergleich zur Konkurrenz auffiel - die Kamera ist beim Auslösen wirklich sehr schnell. Eine Verzögerung durch Messen und Fokussieren ist kaum spürbar, das Menü sinnvoll (wenn auch nicht für mich optimal) gestaltet. Die Bildqualität ist sehr gut und über jener der Nikon 1, allerdings muss ich zugeben, dass ich diese Kamera am wenigsten getestet habe weil sie für meinen Geschmack eine Spur zu groß geraten ist und die Verarbeitungsqualität auf mich keinen besonders guten Eindruck macht. Sony NEX 5n - Sensor 23.4 x 15,6 mm = APS-C Der mit Abstand größte Kamerasensor macht sich in der Qualität der Fotos bemerkbar. Nicht nur bei schwierigen Lichtverhältnissen kann die NEX punkten, auch bei Tageslicht erscheinen die Bilder umfangreicher im Kontrast und der Schärfe. Ich verwende als Vergleichsmotive unter anderem immer Gras/Wiese, Häuser, Menschen und meinen Hund, und nur die Sony-Kamera hat es geschafft, an die Darstellung einer großen Spiegelreflex (Canon 5d Mark2 eines Freundes) heranzukommen und alle Details zur Zufriedenheit wiederzugeben. Die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls sehr überzeugend, leider hat es allerdings auch Sony nicht geschafft, das Menü und alle Knöpfe perfekt zu gestalten. Wieder sind einige Basisfunktionen unlogisch angeordnet und Dinge wie Selbstauslöser oder Blitzfunktionen unnötig in Untermenüs untergebracht. Am Ende habe ich diese Kamera behalten und bin bis heute sehr zufrieden. Demnächst werden der optische Sucher und ein Zoomobjektiv angeschafft um mein Systempaket abzurunden. ---- Egal für welche Kamera SIE Sich entscheiden, bitte bedenken Sie, dass es sich bei meiner Bewertung um MEINE Meinung handelt, die nicht die Ihre sein muss. Das Foto macht am Ende noch immer der Fotograf und nicht die Kamera. Und zu diesem Zweck müsste man eigentlich als "Werkzeug" nicht nur die Kamera, sondern auch alle verfügbaren Objektive vergleichen, denn hier haben alle Hersteller noch deutlich nachzubessern - zu klein ist derzeit das Sortiment um alle Bedürfnisse befriedigen zu können. Zweiter Kritikpunkt an alle Hersteller... es ist schön, dass die Geschwindigkeit aller Kameras immer mehr steigt aber viel wichtiger als die Bilder je Sekunde ist die Anzahl! Was bitte bringen mir 60 Bilder pro Sekunde wenn ich nur 15 Fotos in Serie schießen kann? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lohnt sich das Hardware Update von Sony Nex 5 auf Nex 5n?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz (Elektronik)
Die Antwort ist ein klares Jein.Das Ja gilt für alle Fotografen, die den Blick für die gesteigerte Schärfe und Brillanz haben, auf Randunschärfen achten, Ausschnitte aus Fotos vergrößern oder einfach Freude am noch besseren Ergebnis haben. Nicht nur die Abbildungsleistung der bisher vorhandenen E-Mount Objektive wird gefördert, auch die Leistung von alten, manuellen Objektiven wird erheblich verbessert. Ich habe in der letzten Woche mit denselben Objektiven unter identischen Bedingungen Vergleichsreihen mit Nex 5 und Nex 5n fotografiert und eine deutliche Zunahme an Schärfeverhalten und Kontrastdynamik festgestellt. Solche Vergleichsreihen funktionieren nur mit fest eingestellten Werten im manuellen Modus, da die beiden Kameras in der Automatik ganz unterschiedlich belichten. Die Nex 5n greift z.B. wesentlich schneller in höhere ISO-Bereiche vor. Jedoch wirklich schneller - außer auf dem Papier und im Labor meßbare Millisekunden - ist die Nex 5n gefühlt nicht geworden. Das Nein gilt für all jene, die schon mit der bisherigen Fotoqualität zufrieden waren, die Kamera hauptsächlich unter Tageslichtbedingungen, Im Urlaub oder für Famlienfotos einsetzen. Auch die Nex 5 ist eine sehr gute Kamera, und wenn man die Fotos nicht nebeneinander legt, kann man auch mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Wer kein Fotoenthusiast ist, also kein Perfektionist, der ständig nach der noch besseren Auflösung, der noch feineren Zeichnung schielt (so wie ich), ist bei der Sony Nex 5 oder Nex 3 bestens aufgehoben. Was mich jedoch überraschenderweise sehr begeistert, ist der Touchscreen und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen ist natürlich der Zugriff an die vielen Funktionen im Menü wesentlich erleichtert, da ein Antippen genügt und man nicht mehr per Scrollrad durchklicken muss. Das geht viel schneller. Ein Ruckeln oder schlechtes Ansprechverhalten habe ich nicht beobachtet. Das funktioniert einwandfrei. Dazu kommt die geniale Funktion des aktivierbaren Autofokus, mit dem man per Anklicken einen Bildbereich definiert, auf den sich die Kamera einrichtet, auch wenn man sie schwenkt. Das war vorher nur mit halb niedergedrücktem Auslöser ansatzweise zu erreichen. Und prima erfüllt der Touchscreen seine Aufgabe bei der Bildbetrachtung, wenn man das Foto vergrößert hat und sich einzelne Ausschnitte per Fingerzeig ansehen möchte. NEGATIVES: Das Klicken bei Video: Ja, es existiert. Einer aus Asien hat die Nex mal auseinander genommen und irgendein kleines Metallstäbchen verantwortlich gemacht, das sich lose im Gehäuse bei Schüttelbewegungen bewegt. Das ist ein Eigentor von Sony, da es viele potentielle Käufer, die insbesondere an den enormen Videoeigenschaften dieser Kamera interessiert wären, abschreckt. Aber mal ehrlich - Schütteln und ruppige Schwenkbewegungen sollten beim Filmen doch wohl ohnehin eher vermieden werden. So ist das Klicken geradezu ein Warnsignal für hastige Bewegungen, die später in der Betrachtung des Gefilmten doch nur Kopfschmerzen verursachen. Von daher verstehe ich nicht den Aufschrei des Entsetzens, der durch die Foren geistert. Es klickt, wenn man die Kamera stärker bewegt - na und? Man hört es ohnehin nur, wenn es sonst kaum Geräusche gibt. Kamera ruhig halten = besseres Bild und kein Klicken. Trotzdem natürlich ein Serienfehler in der Produktion, der nicht sein sollte. Grundsätzlich mangelhaft bei den Sony Nex 3-5 Modellen finde ich die Anbringung des Blitzes gelöst. Das ist eine Fummelei mit Plastikkläppchen auf, Rädchen drehen und Hochklappen, die umständlich und anfällig ist. Problematisch bei der Nex 5n ist - wie schon oft erwähnt - dass nicht alle Akkus von anderen Anbietern akzeptiert werden. Was vorher gut bei der Nex 5 funktionierte, läuft nicht unbedingt bei der Nex 5n. Und natürlich ist die Objektivauswahl für den E-Mount nach wie vor sehr schwach bestückt. Das dürfte die größte und unverständliche Schwäche von Sony am Markt sein, weswegen sich dann viele doch für Olympus, Samsung oder Panasonic entscheiden, zumal das Kitobjektiv 18-55mm zwar ganz anständig ist, aber der Sensorleistung - insbesondere der von der Nex 5n - nicht gerecht wird. Das 18-200mm ist am zierlichen Korpus der Nex dagegen ein wenig monströs. Der erhältliche Adapter LA-EA2 erweitert zwar den Objektivpark, ist aber erstens klobig und optisch wenig gelungen und zweitens preislich in die Vollen gegriffen. Fazit: Für mich hat sich auf alle Fälle das 'Hardware-Update' zur Nex 5n gelohnt. Ich fotografiere viel unter schlechten Lichtbedingungen und bin auf den ISO-Bereich 1600-3200 angewiesen. Hier holt die Nex 5n ein ganzes Stück mehr raus. Mit manuellen 1.2 oder 1.4 Linsen kann ich noch dort gute Fotos machen, wo alle anderen zum Blitz greifen müssen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
90 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sehr gute Kamera, aber noch kein DSLR -Ersatz,
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz (Elektronik)
Ich habe mir die NEX-5n als Zweitkamera neben meiner Canon Eos 5D Mark II gekauft. Sie soll vor allem dazu dienen auf der Straße unbemerkt mit manuellen Einstellungen zu fotografieren. Dieser Aufgabe wird sie jedoch nicht vollständig gerecht, weil es an einem optischen Sucher fehlt und die Bedienung nicht immer gut gelöst ist. Ich verwende sie daher nur, wenn leichtes Gepäck wichtiger ist als alles andere. Für Fotografen mit einem andern Anforderungsprofil als meinem, kann sie jedoch gut geeignet sein. Der Reihe nach:1. Bildqualität des Sensors Ich nehme ausschließlich RAW-Fotos auf, daher bezieht sich die folgende Praxisbeschreibung ausschließlich auf dieses Format. Ein kurzer Test zeigt jedoch, dass jpgs hinsichtlich Schärfe und Rauschen kaum gegenüber gut entwickelten RAW Bildern zurückliegen. Lediglich der Dynamikumfang ist bei jpg Fotos erwartungsgemäß geringer, so dass weniger Spielraum bei der Nachbearbeitung bleibt. Dies ist jedoch eine generelle Einschränkung des jpg-Formats. Das Rauschen beurteile ich wie folgt: Bis ISO 1600 ist die Bildqualität extrem gut. Mit Lightroom lässt sich bis zu dieser Empfindlichkeit aus RAW Bildern das sehr geringe Rauschen fast ohne Detailverlust eliminieren. Auch ist bei ISo 1600 noch genügend Spielraum vorhanden, um die Schatten etwas aufzuhellen, ohne dass diese gleich unansehlich werden. Bei ISO 3200 nimmt das Rauschen überproportional stark zu. Für große Ausdrucke ist diese Empfindlichkeit schon grenzwertig, für kleinere bis 13x18cm aber noch ohne weiteres zu gebrauchen. Alles über ISO 3200 eignet sich für kleine Ausdrucke, wenn man keine Fine-Art Qualität erwartet. 2. Qualität des Objektivs 18-55 OSS. Die optische Qualität ist allenfalls durchschnittlich, was für die Praxis jedoch meist ausreicht. In der Bildmitte ist das Objektiv extrem scharf. Hier ist kaum Steigerungsmöglichkeit vorhanden. Die Schärfe fällt zu den Bildränder jedoch bei allen Brennweiten relativ stark ab.Sie ist in den Ecken aber nicht schlechter als an den Rändern. Eine Verbesserung der Schärfe durch Abblenden ist nur sehr eingeschränkt möglich. Selbst bei Belnde 8 oder 11 sind die Bildränder noch leicht unscharf. Praxisrelevant ist der Schärfeabfall bei Landschaftsaufnahmen, mit sehr vielen feinen Details bis zum Bildrand, sofern man große Ausdruck über A4 wünscht. Bei gewöhnlichem Betrachtungsabstand, von 1m oder mehr sind aber Ausdrucke bis 30x45 noch durchaus ansehlich. Sind in den Bildern keine feinen Details am Bildrand (wie z.B. Gräser oder Blätter) vorhanden, steht postergroßen AUsdrucken (50x75cm) auch mit dem 18-55 Objektiv nichts im Weg. Insgesamt ist das Objektiv die größte Schwäche der Kamera, da im Moment noch hochwertige Alternativen fehlen. Das 18-200 OSS soll Tests zu folgen nur etwas besser sein. Vielleicht bringt das angekündigte 24mm 1.8, das 50 1.8 oder das für 2012 geplante "hochwertige Standardzoom" hier Verbesserung. Die Verzeichnung des Objektivs ist bei 18mm sehr stark, lässt sich in Lightroom aber mit dem programminternen Profil gut korrigieren. Chromatische Aberrationen (bunte Farbsäume ) und Vignettierung (Abschattungen zu den Bildecken) werden sowohl Kameraintern bei jpgs als auch in Lightroom sehr gut korrigiert. Sie sind für mich daher nicht praxisrelevant. Mechanisch ist das Objektiv gut verarbeitet, die Einstellringe laufen satt und spielfrei; das Gehäuse ist außen aus Metall. Den guten Eindruck beeinträchtigt jedoch ein leichtes Kratzgeräusch beim Zoomen, wie ein anderer Rezensent schon hervorgehoben hat. Der optische Bildstabilisator ist etwa genauso effektiv wie der meines Canon EF 24-105 L. Vielleicht sogar ein bißchen effektiver. Bei 55m Brennweite werden 80% der Bilder noch mit einer Belichtungszeit von 1/5 Sec scharf, sofern es sich um ein statisches Motiv handelt. 3. Autofokusgeschwindigkeit Der Autofokus funktioniert sehr zuverlässig. Bei schlechtem Licht ist er langsam, aber nicht langsamer als der meiner 5D MArk II, selbst bei ausgeschaltetem AF-Hilfslicht. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die NEX-5n so gut ist, sondern daran, dass die 5d bei schlechtem Licht sehr langsam fokussiert. Bei gutem Licht fokussiert die Nex-5n deutlich langsamer als die 5D MArk II, jedoch immer noch schnell genug, um keinen Moment zu verpassen. Für die Straßenfotografie ist sie damit in 90% der Fälle ausreichend schnell. Eine Verfolgung bewegter Objekte ist mit dem AF der NEX nicht wirklich möglich. Spielende Kinder und alles was sich nicht parallel zur Kamera bewegt, ist daher kein ideales Motiv für die NEX. Die manuelle Fokussierung ist eigentlich extrem gut gelöst. Sobald man am Fokussierring des Objektiv dreht, zoomt die Kamera auf das Fokussierfeld, so dass man eine stark vergößerte Ansicht des scharfzustellenden Bildbereiches angezeigt bekommt. nach 2sec springt die Anzeige dann wieder zum vollen Bild zurück. Außerdem können die scharfen Bildbereiche durch farbige Linien hervorgehoben werden, was die manuelle Fokussierung weiter vereinfacht. Äußerst mangelhaft gelöst ist jedoch der manuelle Eingriff in den Autofokus. Die beschriebenen Fokussierhilfen stehen nämlich nur dann zur Verfügung, wenn man entweder die Kamera manuell in den MF-Modus gesetzt hat oder wenn die Kamera im DMF Modus (der AF-Modus, der jederzeitigen manuellen Eingriff in den AF gestattet) unmittelbar zuvor bereits einmal erfolgreich automatisch scharfgestellt hat. Wenn die Kamera sich im DMF Modus befindet und wegen schlechter Lichtverhältnisse oder mangelndem Objektkontrast nicht scharfstellen kann, so werden die Fokussierhilfen NICHT durch Drehen am Schrafstellring aktiviert. Man muss dann erst manuell in den MF Modus Wechseln. Dies ist extrem nervtötend, da der DMF Modus doch gerade dafür gedacht ist manuell zu fokussieren , wenn AF nicht möglich ist. Wozu brauche ich denn noch die manuelle Fokussierung noch, wenn die automatische schon möglich war? 4. Reaktionsgeschwindigkeit Bei Druck auf den Auslöser löst die Kamera sofort aus. Es gibt keine auch nur ansatzweise wahrnehmbare Verzögerung. Auch die Bildwiedergabe- und die Reihenbildgeschwindigkeit sind sehr gut. Im Reihenbildmodus sind max 10 Bilder/s möglich. Mit einer Sandisk Extreme Speicherkarte schafft die Kamera etwa 6 Raws in Folge, bevor sie zwischenspeichern muss. 5. Bildwiedergabe Das Display ist top. Von allen Seiten gut einsehbar, brilliant, hell und mit einer sehr robusten Kippmechanik ausgestatet. Durch Druck auf die Displaytaste kann man die Bildwiedergabeanzeige wechseln und fast beliebig viele oder wenige Informationen neben den Bildern anzeigen lassen . Es stehen dann sogar Histogramme für alle drei Grundfarben zur Verfügung. Unter- und überbelichtete Bildbereiche werden in einer der Ansichten durch Blinken hervorgehoben. Einzoomen in die Bilder ist durch Druck auf den Touchscreen schnell und unproblematisch möglich, um die Schärfe zu kontrollieren. Nervtötend ist die Tatsache, dass die Kamera verschiedene Ornder für Videos und Standbilder anlegt, zwischen denen man nur im Menü mittels gefühlt hunderter Tastendrücke wechseln kann. 6. Bedienung Hier gibt es Höhen und Tiefen zu vermelden. Generell ist die Bedienung der NEX-5n gegenüber einer DSLR gewöhnungsbedürftig. Allerdings lassen sich einige Tasten manuell mit Funktionen belegen und es lässt sich ein eigenes Custommenü erstellen. Dies vereinfacht die Bedienung sehr, so dass man gegenüber einer DSLR nicht viel langsamer ist. Ich vermisse allerdings das EInstellrad unter meinem Zeigefinger, wie ich es von meiner 5d gewohnt bin. Das rückseitige Rad der NEX-5n erfordert wegen der geringen Größe der Kamera teilweise eine verkrampfte Haltung, um es richtig bedienen zu könnnen.Das Rad liegt bei normaler Kamerahaltung einfach nicht natürlich unter oder neben einem Finger. Die bald verfügbare NEx-7 mag hier besser sein. Der Touchscreen reagiert generell sehr schnell und zuverlässig. Die Bedienung der Kamera ist über ihn nach kurzer Eingewöhnung gut möglich. Äußerst negativ ist jedoch, dass man über den Touchscreen ständig unbeabsichtigt irgendwelche Funktionen ein und ausschaltet. Dies geschieht insbesondere beim Tragen um den Hals oder am Handgelenk, wenn man die Kamera schnell greift und ein Finger, wegen der kleinen Größe der Kamera, versehentlich über das Display streicht. Dies ist sehr ärgerlich, weil mir dadurch schon mehrere Bilder entgangen sind. Daher bleibt nur den Touchscreen auszuschalten, was tragisch ist, da er der Bedienung eigentlich sehr zu Gute kommt. Unangenehm ist auch, dass die Kamera durch unvermeidliche leise Berühungen des Touchscrens aus dem Sleep-modus aufwacht. Hier wäre es besser gewesen, ein Aufwachen nur bei Andrücken des Auslösers oder der Bildwiedergabetaste zuzulassen. 7. Videos Die Videoqualität ist sehr gut. Das Klacken auf der Tonspur, das andere Rezensenten erwähnt haben, ist vorhanden, lässt sich aber durch vorsichtige Schwenks fast völlig vermeiden. Ich werde die Kamera daher nicht reparieren lassen, da ich kaum Videos mache. 8. Vergleich zur NEX-7 insb. Sucher Ich habe vor dem Kauf der NEX-5n das bald lieferbare Model NEX-7 im Sony Center in Berlin testen können und mich für die NEx-5n entschieden, weil ich mit dem elektronischen Sucher der NEx-7 nichts anfangen konnte und Geld sparen wollte. Der elektronische Sucher der NEx-7 löst zwar so hoch auf, dass man keine Pixel mehr sehen kann, was wirklcih spektakulär ist. Die Kontrast- und Frabwidergabe ist jedoch unnatürlich, wenn auch viel besser als die der elektronischen Sucher anderer Hersteller (Olympus, Panasonic). Auch irritiert gegenüber einem optischen Sucher das leichte Flackern, wenn sich der elektonische Sucher auf eine andere Lichtsituation einstellt. Es fehlt für mich dadurch einfach das Gefühl zum Motiv. Dies bekommt man nur mit einem optischen Sucher. 9. Schluss Insgesamt hat die Kamera einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Die Bildqualität ist extrem gut. An der Bedienbarkeit muss Sony jedoch noch feilen. Wer hier ein gesteigertes Bedürfnis hat, sollte besser auf die NEx-7 warten, die drei Einstellräder hat, oder eine DSLR kaufen. Ähnliches gilt wer Sport, Kinder oder sonstge sich schnell bewegende Dinge fotografieren möchte. Hier ist eine DSLR sicher die bessere Wahl. Schwer fällt es auch auf den optischen Sucher meiner 5d zu verzichten. Das Objektiv ist erträglich, aber nicht toll. Insgesamt kann die NEX meine EOS 5D daher vor allem wegen des fehlenden optischen Suchers und der manchmal nervigen Bedienung nicht ersetzen. Die Bildqualität und die Freistellungsmöglichkeiten der 5d brauche ich zwar nicht in jeder Situiation, insgesamt ist das Fotografieren mit der EOS 5D jedoch angenehmer und komfortabler, auch wenn sie viel größer und schwerer ist. Die Nex-5n bleibt daher als Spezialistin in meiner Fototasche, wenn leichtes Gepäck über alles geht. Ich empfehle die Kamera vor allem denjenigen Fotografen, die wenig manuell einstellen wollen und sich primär auf die Kameraautomatiken verlassen möchten und solchen, die nicht von den Vorzügen eines optischen Suchers verwöhnt sind. Andereseits gibt es gegenwärtig nichts vergleichbares mit einer so hohen Bildqualität in einem so kompakten Body. Ernsthafte Fotografen, können daher mit der NEX-5n glücklich werden, wenn die Alternative nur ist, ohne Kamera loszuziehen, weil die Spiegelreflex zu gross und unhandlich ist. ----------- Nachtrag: Ich habe sie heute doch zurückgeschickt. Das Klicken im Videomodus nervt doch ziemlich, selbst wenn man nur sehr gelegentlich Videos machen will. Während es sich auf dem Sofa sitzend bei langsamen Schwenks noch gut vermeiden lässt, ist es auf behutsam ausgeführten Aufnahmen im Stand, wo man naturgemäß nicht so ruhig halten kann, deutlich und ständig zu hören. Da ich bald ins Ausland gehe, habe ich keine Zeit auf eine Reparatur durch Sony zu warten. Auch die Bedienung hat letztendlich mich letzlich nicht überzeugt. Die ungünstige Lage des Drehrads führt bei längerem Gebrauch zu schmerzenden Händen, wenn man bei jedem Bild die Blende oder die Belichtungskorrektur ändert, so wie ich. Als unangenhem empfinde ich auch, dass die Kamerainformationen immer in das Bild eingeblendet werden. Es wäre gut wenn eine Option vorhanden wäre, sie in einem schwarzen Balken neben oder über dem Liveview Bild anzuzeigen, so dass man einen unversperrten Blick auf sein Motiv hat. Über die Displayoptionen kann lediglich die Anzahl der Informationen reduzieren, sie nicht aber aus dem Bild auslagern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Endlich habe ich sie!,
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NKB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Schon seit Erscheinen der Nex 5/3 wollte ich unbedingt dieses System haben, es war mir einfach sympatisch, mein Geschmack, auch wenn viele in Foren sagen, sie sehe sehr merkwürdig aus.Nun wegen Geldmangel konnte ich erst jetzt einsteigen und gerade hat sich die Nex5 zur 5n weiterentwickelt :) Das Menü ist durchaus nervig, unübersichtlich. Ich habe nun die Tasten und die Mittelknopfuntermenüs eingerichtet und komme gut zurecht. Umgewöhnen musste ich mich nicht, ich hatte nie eine Dslr besessen. Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass ich im Videomodus nur 25 und 50fps einstellen kann, dabei würde ich gerne 24 fps verwenden aus Kompatibilitätsgründen, und 60 fps für leicht bessere Slomo videos.. Ich hoffe, dass das bei unsren deutschen Geräten nicht so bleibt! Meine Nex klickt bei Schwenks auch, aber 1. Schnelle Schwenks sind mal gar nicht gut und 2. benutze ich das sst1 von sony, welches das Geräusch nicht wahrnimmt. Leider habe ich nun gemerkt, dass das Klickgeräuschproblem bei vielen Leuten verschieden ist. Bei den einen leiser, bei den anderen lauter. Ohne das externe Mikrofon habe ich gemerkt, dass der Klick wirklich bei nahezu jedem Schwenk-ende auftaucht, außer wenn ich wirklich ganz langsam schwenke, für mich aber kein Problem, da ich das externe Mikrofon benutze, bald wahrscheinlich den Sound komplett extern mit einem externen Recorder und Mikrofon bei anspruchsvollen Videos aufnehmen werde. Hier erkennt man schon, ein Kauf ist immer subjektiv zu betrachten, fragen Sie sich selbst worauf Sie Wert legen und was für SIE ein K.O-Kriterium ist. Jpeg kommt im Vergleich zur alten Nex 5 besser raus, wirklich besser, außerdem werden im Kamera internen jpeg konverter verzerrungen, chromatische abberationen und randabschattungen stark reduziert, was man bei der Nex5 nur durch selbstbeaarbeiten der Raw-dateien machen musste. Das Meiste wurde eigentlich schon öfters erwähnt, da das meine erste Kamera ist, kann ich aber auch nicht wirklich aus Erfahrung sprechen Achja betrachten Sie mal den Preis. Die Nex5n ist nicht wirklich eine zwischenstufe von Kompaktkamera zu Dslrfotografie. Dafür sind vielleicht günstige vlt ältere Mft Modelle geeignet, die momentan schon viele teilweise kompakte Objektive anbieten. Wer also vorsieht aufjedenfall mal eine Dslr anzulegen sollte diese lieber jetzt kaufen, und nicht die Nex als Zwischenstufe, höchstens danach! als Zweitkamera. Ich habe mich nunmal in die Nex Serie verliebt, auch weil ich manuelle Linsen oft benutze, und die Nex5n sehr gut dafür geeignet ist und sogut wie alles adaptieren kann. Vielleicht wollen Sie ja lieber eine Dslr? Längerer Akku, da man durch den Sucher schaut, nicht immer Liveview anhat, Riesengroße Objektivauswahl, bessere Bedienbarkeit usw usf Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich mag die 5N jeden Tag mehr,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NKB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Nach Canon 40D und Nikon D90 fotografiere ich (interessierter Amateur) nun mit der NEX-5N sowie dem Kitobjektiv 18-55 OSS und bin überzeugt von dieser kleinen Kamera, insbesondere von dem Verhältnis zwischen Preis, Größe und Leistung. Es gibt allerdings einen Wermutstropfen und zwar die geringe Betriebsdauer des Akkus.Das Gehäuse fühlt sich wertig an und ist gut verarbeitet. Den Unterschied zwischen der Magnesiumlegierung an Vorder- und Oberseite und dem guten Kunststoff an der Rückseite fühle ich sehr gut anhand der unterschiedlichen Wärme/Kühle des Materials. Eine für mich neue und angenehme Erfahrung. Die 5N liegt gut in meiner Hand. Es ist für mich eine Wohltat, nur etwa 500 Gramm zu tragen statt über 900 Gramm (oder noch mehr bei spezifischen Objektiven von Canon und Nikon). Das Objektiv habe ich gesondert bewertet. Der beiliegende Blitz erfüllt nach der Montage die Funktion der üblicherweise im Body eingebauten Blitze. Bei mir bleibt er drauf, zumal das Gewicht kaum spürbar ist. Er kann leider nicht so weit nach oben geklappt werden, dass ein indirektes Blitzen möglich ist. Der kompatible Aufsteckblitz HVL-F20S könnte hilfreich sein. Insoweit ist das Blitzen oft nicht so gut im Ergebnis wie bei DSLR mit gutem externem Blitz. Einen eingebauten Sucher kann die 5N nicht vorweisen. Das wusste ich vorher. Bei hellem Sonnenschein nutze ich die linke Hand, um das Bild auf dem Display so zusagen abzuschatten. Das ist eine Notlösung. Womöglich wird die Anschaffung des optionalen Suchers erforderlich. Wider Erwarten komme ich mit der Bedienung mittels Menüsteuerung über den Touchscreen sehr gut zurecht. Die Tasten und Drehräder der Canon und Nikon vermisse ich nicht. Die Softkey genannten Tasten sind mit Funktionen belegbar und das erleichtert die Einstellungen wirklich sehr, auch wenn man wie ich oft im Modus M/Manuell fotografiert. Es erfordert eben eine gewisse Konzentration. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit gelingen mir Bilder, die genau so gut sind wie die mit der 40D bzw. D90. Ich möchte insbesondere auf die Möglichkeit hinweisen, nach der Registrierung bei Sony eine Verlängerung der 1-jährigen Garantie um ein weiteres Jahr zu bekommen. Soweit ich weiß, bieten das die "Großen " Nikon und Canon nicht. Es ist für mich keine Glaubensfrage: kann die NEX-5N eine DSLR ersetzen oder doch nicht? Meines Erachtens ist sie auf jeden Fall eine beachtliche Konkurrentin mit all den Vorteilen wie Gewicht und Größe. Für Profis, die für jede erdenkliche Situation gerüstet sein müssen und eine entsprechend hochwertige Ausrüstung benötigen, kommt die 5N gar nicht infrage. Für Menschen, die sehr gute Ergebnisse erzielen wollen ohne relativ viel Geld auszugeben und die mit zunehmendem Alter wie ich dankbar sind für weniger Gewicht, ist die 'Kleine' absolut zu empfehlen. Im Übrigen kostete die 5N etwa 250 € mehr als Z. B. die Canon G12 oder die Nikon P 7100 (Kompaktkameras mit sehr kleinem Sensor), bei denen ich aber das Objektiv nicht wechseln kann. Ich beabsichtige, demnächst ein altes Canon FD Tele-Objektiv mittels Adapter auszuprobieren. Fazit: Die NEX-5N mit diesem Kitobjektiv empfehle ich ohne Wenn und Aber. Ich denke, die optimale Kamera für Alle gibt es ohnehin nicht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle Kamera - OHNE Klickgeräusch !,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NDB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 16mm und 18-55mm Objektiv, schwarz (Elektronik)
Nach langem Überlegen und gefühltem Lesen von hunderten Rezensionen und Testberichten habe ich mich für die NEX 5N entschieden und diesen Kauf nicht bereut, im Gegenteil. Aber im einzelnen:Klick-Geräusch bei Video-Aufnahmen: Für mich das erst mal das Wichtigste (noch vor dem Auspacken), hat die Kamera das mehrfach beschriebene Klick-Geräusch beim Filmen oder nicht ? In einschlägigen Foren habe ich die betroffenen Seriennummern gefunden. Bei diesem Modell NEX-5NDB sind die Nummern 5100001-5105101 betroffen. Große Erleichterung als meine Nummer weit über 5107+++ war. D.h. Amazon versendet aktuell weitaus höhere Seriennummern. Trotzdem habe ich nach dem Auspacken getestet: Das Gehäuse horizontal ans Ohr und hin- und her geschüttelt und eine kurze Clips mit diversen harten Schwenks gedreht. Auch hier nichts zu hören. Trotzdem bekommt man schon leichte Paranoia nach dem Hype um dieses Klicken und deutet jedes kleinste Geräusch als Fehler. Deswegen habe ich Clips mit vergleichbaren Bewegungen mit meiner Videokamera Panasonic HDC SD300 aufgenommen - Ergebnis: die NEX 5N ist ruhiger als die Videokamera, die vor 2 Jahren eines der besten Modelle auf dem Markt war. Ich hätte mich schon viel früher für die 5N entschieden, wenn ich das vorher gewusst hätte... Qualität / Materialien: Die beiden Kit-Objektive wirken sehr hochwertig und sind zum größten Teil aus Metall. Die Einstellringe lassen sich stufenlos, mühelos aber auch nicht zu leicht bewegen. Wirkt alles sehr wertig, auch von einem Kratzgeräusch keine Spur. Aufsteckblitz in kleiner Plastikbox, Gegenlichtblende leider aus Kunststoff und nicht aus Metall wie die Objektive. Die Kamera selbst ist ein Schmuckstück. Das Gehäuse aus Mangesium-Alloy ist sehr edel. Die Qualität wird nur getrübt durch die etwas wackelige Plastikklappe für der Blitz und das kleine Drehrad das ebenfalls aus Kunststoff ist. Außerdem zu bemängeln ist der Tragegurt, dieser wirkt billig und schneidet sich nach längerer Nutzung in den Hals. Ich habe mir den Sony STPXH1 Gurt aus Leder bestellt. Dieser passt sich der Hochwertigkeit der Kamera noch am ehesten an. Firmware: Es war nicht nötig die aktuelle Firmware 1.01 zu installieren, das Gerät war auf dem aktuellen Stand. Ein Hinweis darauf, dass es sich um neue Ware handelt, die nach März 2012 in den Handel kam. Bedienung: Am Anfang hat man es etwas schwer in den 'Endlos-Menüs' die Dinge zu finden die man sucht. Es gibt 6 Hauptkategorien und es kommt auch vor, dass man Einstellungen in Menüs findet in denen man es nicht vermutet. Gut ist, dass man 2 Knöpfe mit einer Funktion und einen Knopf mit 5 Funktionen frei belegen kann. Der Touchscreen reagiert zuverlässig und ohne Aussetzer. Um die vielen zusätzlichen Funktionen zu verstehen und zu finden, empfehle ich unbedingt die Bedienungsanleitung zu lesen. Außerdem sollte man einfach alles mehrfach ausprobieren, was mit dieser Kamera richtig Spaß macht. Mit den Kit-Objektiven 16mm + 18-55mm liegt die Kamera super in der Hand. Ich habe mir zusätzlich noch das 18-200mm Objektiv gekauft. Anfangs wirkt die Kamera damit etwas überladen. Doch man gewöhnt sich schnell an diese Kombination. Bildqualität: Darüber wurde eigentlich schon alles gesagt, die Bildqualität haut mich echt vom Hocker ! Ich muss dazu sagen, dass ich bisher immer sehr gute Kompaktkameras hatte, also keine Erfahrung mit DSRL. Ich habe aber die Bilder der NEX-5N verglichen mit der DSRL eines Freundes und wir konnten keine großen Unterschiede feststellen. Dabei haben wir sowohl JPGŽs in bester Qualität als auch RAWs verglichen. Der einzig wirklich erkennbare Unterschied ist die Schärfe in den Ecken, was aber weniger an der NEX liegt, als an dem 18-55mm. Die Lichtstärke der Kamera ist überragend und übertrifft sogar die wesentlich teurere NEX 7. Habe das ausführlich testen können. Da ich nur wenn unbedingt nötig den Blitz verwende, war das für mich ein wesentliches Kriterium für die Kaufentscheidung. Bis ISO 1.600 sind die Bilder tadellos und durchaus für einen Ausdruck in Postergröße zu verwenden. Blitz: Da mir der Blitz nicht so wichtig ist, kann ich damit leben, diesen im Notfall aufzuschrauben. Er hat für Innenaufnahmen genügend Lichtstärke (Leitzahl 7). Im Freien stößt er naturgemäß schnell an seine Grenzen. Außerdem wirft er bereits bei dem 18-55mm leichte Schatten, was am tief gelegenen Blitzschuh liegt. Verwendet man das Telezoom 18-200mm kann man den beiliegenden Blitz in die Tonne werfen. Ca. Œ des Bildes ist abgeschattet. Deswegen ist unbedingt zu empfehlen den als Zubehör erhältlichen HVL-F20S zu verwenden. Dieser löt das Problem mit dem Schatten und hat auch mehr Power. Autofokus / Geschwindigkeit: Der AF reagiert sehr schnell und zuverlässig. Ich kann auch nicht den Eindruck bestätigen, dass keine Schnappschüsse möglich sind. Liegt sicher auch an der neuen Firmware die den Autofokus noch mal beschleunigt. Außerdem ist es genial wie leicht dieser manuell über den Touchscreen einzustellen oder zu ändern ist. Auch bei den Serienbildern gelingen schnell tolle Ergebnisse. Die ersten ca. 10 Bilder schießen nur so aus der Kamera, danach geht es etwas langsamer weiter. Warum NEX-5N ? Ich habe probiert, verglichen und viel gelesen. Zur Auswahl standen letztlich: Nikon V1 + J1 Panasonic G3 NEX F3 / 5N / 7 Die beiden Nikons haben eindeutige Mängel bei der Bildqualität bzw. Lichtstärke und fielen deshalb schnell raus. Die Panasonic G3 ist vielleicht der beste Allrounder mit Sucher und eingebautem Blitz. Allerdings muss man auch hier leichte Abstriche bei der Bildqualität machen. Außerdem wirkt die Verarbeitung nicht sehr hochwertig. Sehr gut ist die Garantie, bei Registrierung drei Jahre ! Die neue F3 kam in die engere Wahl, weil die Qualität der Bilder der mit der 5N beinahe mithalten kann, dem gleichem Sensor sei Dank. Außerdem ist hier der Blitz eingebaut. Allerdings ist die Ausstattung bei der 5N einen Tick besser. Außerdem hat die F3 keinen Touchscreen (ok, muss man nicht unbedingt habe) und das Gehäuse ist komplett aus Kunsstoff. Die NEX 7 ist mir schlichtweg zu teuer, außerdem ist wie oben erwähnt weder die Bildqualität noch die Lichtstärke besser als bei der 5N. Für ehemalige Spiegelreflex-Nutzer ist sie vielleicht auf Grund der drei Einstellräder die bessere Wahl. Letztlich habe ich mich also für die 5N entschieden und bin sehr happy damit ! Das ist natürlich meine subjektive Meinung basierend auf den Dingen auf die ich Wert lege. Sollte Ihnen beispielsweise der Touchscreen und das Material des Gehäuses egal sein und Sie außerdem auf ein paar Zusatzfunktionen verzichten können, wäre vielleicht die NEX-F3 die beste Wahl. Fazit: Dank dem verbauten APS-C Sensor braucht sich die 5N nicht hinter den Spiegelreflex-kameras verstecken. Berücksichtigt man die kompakte Bauweise der NEX ist die Leistung eigentlich unglaublich. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen kann meines Erachtens keine andere Systemkamera mithalten. Top Verarbeitung aus edlem Material, ein gestochen scharfer Monitor, viele nützliche Zusatzfunktionen, Sie merken schon ich bin begeistert ;-) Kleiner Wehrmutstropfen ist für mich der fehlende GPS-Sensor bei Nutzung von Aperture. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Auch oder gerade für Altgläser interessant!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NKB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Habe mir die Kamera aufgrund einiger recht guter Rezensionen und diversen Foreneinträgen gekauft, nachdem mir die Canon EOS 7d zu schwer für meine Wanderungen geworden ist. Auf Wechselobjektive wollte ich aber nicht verzichten und ein ordentlicher APS-C Sensor sollte es auch sein.Die Möglichkeit ältere Objektive per Adapter verwenden zu können, hat mich besonders gereizt. Da gibt es z.B. richtig gute Minolta MD/MC Objektive für wenig Geld gebraucht zu kaufen. Und diese Gläser machen richtig Spaß. Man muss zwar manuell fokussieren aber genau das macht für mich neben der guten Bildqualität den Reiz des Fotografierens aus. Mein Minolta Objektivpark hat gerade mal 200€ gekostet. Ein schnäppchen. Für die 7d gibt es für das Geld kein brauchbares Glas... Es gibt Adapter für viele andere Obkektivsysteme, wie Canon, Nikon, Zeiss, und einige mehr. Das Kitobjektiv der NEX-5n ist brauchbar und durchaus als "Immerdrauf" nutzbar. In meiner kleinen Fototasche habe ich das Kitobjektiv immer dabei und daneben liegt eine 50mm Minolta Festbrennweite. Die NEX-5n ist mir in den wenigen Tagen schon ans Herz gewachsen. Sie ist einfach immer dabei. Die 7d wird nun verkauft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Die NEX-5N aus der Sichtweise eines Spiegelreflexkamera-Nutzers,
Von Privatsache (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-5NKB Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich nutze vor allem digitale Spiegelreflex-Kameras von Nikon. Da Nikon's neue "Spiegellose" leider einen sehr kleinen Sensor bekommen haben (was das bedeutet - dazu unten mehr) habe ich mich gezwungenermaßen bei der Konkurrenz umgesehen. Ich bin dabei auf der Suche nach einer kompakten Alternative zu einer Spiegelreflexkamera - und vergleiche die NEX somit auch "nach oben", und nicht so sehr mit Kompaktknipsen.PRO: - großer Bildsensor (wie bei den Amateur-Spiegelreflex-Kameras). Ein größerer Sensor bedeutet, dass man bei gleicher (möglichst geringer) Blendenzahl auch bei größeren Abständen zum Objekt noch Chancen hat, dass der Hintergrund unscharf wird. - gutes Rauschverhalten. Auch bei hohen ISO-Zahlen sind noch gute Aufnahmen möglich - besonders hilfreich, wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz photographiern möchte. Und das geht mit der NEX-5N bis ISO 25600 (zur Einordnung: man kann 256 mal kürzer Belichten als bei ISO 100 - das sind 8 Blendenstufen). Natürlich muss man (besonders ab ISO 1600) Abstriche in der Bildqualität hinnehmen. Aber für Abzüge in 10x15 reicht es wohl. Man kann das (Rest-)Rauschen immer noch auf Kosten der Bildschärfe "glattbügeln". - sehr wertiges, leichtes Gehäuse. Die Kamera lässt sich gut halten. Es wurde nur wenig Plastik verbaut. Die Verarbeitung ist wirklich gut. Die Kamera ist zusammen mit dem Objektiv immer noch sehr leicht und handlich! - tolles Kit-Objektiv. Das 18-55mm Objektiv ist wirklich ein mehr als vernünftiges Objektiv, dass die Grundbedürfnisse völlig abzudecken vermag. - der klappbare Monitor. Groß, hell, hochauflösend und kontrastreich. Nach oben und unten klappbar - das macht Spaß und ermöglicht Photographien aus ungewohnten Perspektiven ohne Verrenkungen! Außerdem Touchscreen-Fahigkeit, deren Potential leider Softwareseitig nicht optimal genutzt wird... - der Autofokus. er ist dem AF meiner Spiegelreflexkamera im Live-view-Modus um Längen überlegen - und außerdem auch noch vollkommen lautlos - aber längst nicht so schnell wie der "normale" Phasen-AF einer guten Spiegelreflexkamera. Auch bei schlechteren Lichtverhältnissen reicht die Geschwindkeit für wuselige Kinder. Außerdem hat er nette Features wie die automatische Gesichtserkennung inkl Tracking. Für Sport- bzw. Tier-Photographie ist der AF aber definitiv zu wenig. - der Video-Modus. Mit meiner Spiegel-Reflex-Kamera kann ich zwar auch Videos machen, wobei der Autofokus dafür jedoch einfach viel zu langsam und zu laut ist - das "Pumpen" der Kontrast-Detektion ist im Video immer deutlich sicht- und hörbar. Das ist mit der Sony NEX ganz anders - man kann tolle FullHD-Videos aufnehmen. In Verbindung mit dem Klappmonitor und dem Autofokus ist der Videomodus der Kamera wirklich eine ihrer absoluten Stärken! KONTRA: - die Akkulaufzeit ist etwas kurz Ich habe das nicht genauer untersucht, aber würde vermuten, dass man den Akku eher wechseln muss, als dass man eine 4GByte-Karte (im RAW+JPG-Modus) vollgeknipst hat. Ein Ersatzakku muss also auf jeden Fall her. Zumal die Akkuladezeit mit 250min (laut Anleitung - entspricht auch meiner Erfahrung) relativ lang ist. - die schlechte Verfügbarkeit lichtstarker Objektive. Das Kit-Objektiv hat einer geringe Lichtstärke, was die Vorteile der Kamera hinsichtlich ihres hochempfindlichen Sensors wiederum etwas schmälert. Das 16mm Pancake Objektiv ist das einzige direkt für das NEX-System ausgelegte Objektiv mit einer Lichtstärke von 2.8 - was für eine Festbrennweite nicht einmal viel ist. Es ist außerdem optisch keineswegs besonders hochwertig (Schärfe/Verzerrung). Der einzige Vorteil liegt in den kompakten Abmessungen - ansonsten ist das Objektiv also ein merkwürdiges Teil: Weniger scharf als das Kit-Zoom und die Kombination von Brennweite (ziemlicher Weitwinkel) mit hoher Lichtstärke ist für die meisten Photographen nicht sehr erstrebenswert. Wirklich lichtstarke und optisch hochwertige Linsen (von Sony sowie Tamron & Sigma) sind über einen speziellen Adapter nutzbar - der allerdings nicht ganz billig und ziemlich klobig ist... Außerdem fürchte ich, dass sie mit dem Kontrast-AF der NEX nicht ganz problemlos und uneingeschränkt funktionieren. - träge Bedienbarkeit Es gibt keine Direktwahlknöpfe und keine Möglichkeit die Tasten selber zu belegen. Und das obwohl ein Touchscreen verbaut wurde (der übrigens hervorragend funktioniert). Aber man muss, z.B. um die ISO zu verstellen, oder vom A- ind P-Programm zu wechseln einfach mindestens 5x Tasten drücken und das Rädchen drehen - das dauert alles so lange und man kann es nicht "blind" tun, so wie ich es von einer Spiegel-Reflex gewohnt bin. *** Korrektur ***: Es gibt die Möglichkeit 4 Tasten zu belegen. Danke für den Hinweis! - lautes Auslösegeräusch Die Sony NEX erlaubt es meines Wissens nach nicht lautlos Bilder zu machen. Die Kamera (wohl beim schließen der Blende) klackt beim Auslösen ziemlich hörbar. Ich persönlich finde das Geräusch störender als bei meiner Spiegelreflex-Kamera. Da wurde das Potential eines Kamera-Designs, dass ohne mechanische Teile auskommt offensichtlich verspielt. Sehr Schade! Fazit: Für mich ist die NEX-5N alles in allem eine tolle Ergänzung zu einer Spiegelreflexkamera - und leider gleichzeitig noch weit davon entfernt diese ersetzen zu können. Dafür ist der Leistungsunterscheid zu einer (Semiprofi-)Spiegelreflexkamera in deren Paradedisziplinen Bedienbarkeit und AF-Geschwindkeit einfach doch noch zu groß! Und wenngleich der Unterschied in vielen anderen wie Bildqualität, Rauschen, erstaunlich gering ist! Die NEX-5N ist für mich insbesondere wegen des deutlich besseren Autofokus im Live-View-Modus und des klappbaren Monitors, vor allem aber wegen ihrer Video-Fähigkeiten für mich interessant - ob sie dann den Preis wert ist muss jeder am Kauf interessierte für sich entscheiden. Nachtrag: Es sind in der Zwischenzeit häufige Berichte über drei Mängel der Kamera aufgetaucht - zwei betreffen die Video-Funktionalität. 1. Die Kamera ist nicht für "Dauerbetrieb" geeignet und überhitzt schnell bei FullHD-Video-Aufnahmen. Bei mir ist das bisher jedoch nicht passiert. Ich mache aber auch immer nur kürzere Videos mit Pausen dazwischen. 2. Die mit der Kamera aufgenommen Videos haben auf der Tonspur ein lautet klacken, wenn diese schnell bewegt wird. Ich habe meine Videos alle nochmal sorgsam angeschaut und mir ist nicht aufgefallen. Ich versuche aber auch, die Kamera beim Filmen nur sehr behutsam zu schwenken - weil alles andere im Film nachher sowieso schlimm ausschaut. 3. Der Obejektiv-Adapter (für E-Mount) verspricht mehr Auswahl bei den Objektiven. Allerdings kann er zu Vignettierung führen und der Autofokus funktioniert dann wohl auch nicht immer so wie er sollte. Schade! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
|
EUR 579,00
Auf Lager. | ||