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5.0 von 5 Sternen Unglaubliches zum fairen Preis
Unglaubliches zum fairen Preis

Nach nun zwei Wochen intensiven Fotografierens auch unter schwierigen Bedingungen (Konzert von Birth Control im Publikum stehend) nun meine Erfahrungen als engagierter Fotograf, der seit Jahren mit Sonys Vollformatern und einer Reihe von Objektiven sein Glück versucht.

Um die folgende Rezension zu verstehen einige...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2011 von Klaus Müller

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach fast zwei Jahren a65 ein kurzer Erfahrungsbericht
Ich fotografiere nun seit fast zwei Jahren viel und oft mit der a65 und habe gerade einige der hier geschriebenen Kritiken gelesen – speziell die durchwachsenen – und finde selbige teils etwas anmaßend. Deshalb nun eine Rezension aus meiner Sicht:

In ihrer Preisklasse war und ist die a65 beeindruckend. Mit dem richtigen Glas drauf und dem...
Vor 7 Monaten von Böhm Wolfgang veröffentlicht


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357 von 365 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliches zum fairen Preis, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A65VK SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Unglaubliches zum fairen Preis

Nach nun zwei Wochen intensiven Fotografierens auch unter schwierigen Bedingungen (Konzert von Birth Control im Publikum stehend) nun meine Erfahrungen als engagierter Fotograf, der seit Jahren mit Sonys Vollformatern und einer Reihe von Objektiven sein Glück versucht.

Um die folgende Rezension zu verstehen einige Begriffserklärungen vorab:

DRO: Dynamic Range Optimierung. Dabei wird der Helligkeitsbereich des Fotos erweitert indem die dunklen Stellen aufgehellt werden und somit nicht schwarz 'absaufen'.

HDR: High Dynamik Range: 3 Bilder mit einem einstellbaren Belichtungsunterschied werden hintereinander geschossen und ineinander zu einem Bild verrechnet. Dadurch wird erreicht dass die hellen Partien des dunkelsten Bildes und dunklen Partien des hellsten Bildes noch sichtbar sind. Effekt ähnlich DRO nur viel stärker.

Multframe Rauschunterdrückung: Die Kamera schießt dabei 6 Bilder kurz hintereinander und verrechnet diese dann zu einem Bild. Das Rauschen, das in jedem Bild anders ist, verschwindet dabei weitestgehend, der Bildinhalt bleibt. Kleine Verwackler werden durch die Kamera ausgeglichen.

MP: Megapixel

RAW: Rohdatenformat. Die Bilder sind von der Kamera internen Bildbearbeitung weitgehend verschont geblieben. Keine verlustbehaftete Komprimierung.

JPEG: Verlustbehaftetetes, komprimiertes, von der Kamera bearbeitetes Datenformat.

Und nun zur Rezension

24 MP muss das sein?.
Eigentlich nicht. Ein gutes Foto lässt sich auch mit 6 MP (selbst für Poster-Ausdrucke ausreichend) schießen. Bei normalen Betrachtungsabstand zum Bild, der üblicherweise minimal die Bilddiagonale ist und normaler Sehschärfe reichen 5-6 MP aus. Schärfer sehen wir einfach nicht. Insofern kommt der Pixel-Gewinn im privaten Bereich vor allem der Möglichkeit des Bildbeschnitts zugute. Allerdings verlangen viele Druckmedien beim Abdruck wesentlich höhere Auflösungen. Offensichtlich befürchten die Druckhäuser, dass die Leser die Bilder mit der Nase auf dem Papier und mit Lupe betrachten. Insofern braucht man die Auflösung dann ggfs. doch.

Oder man verwendet sie zur Möglichkeit des Bildbeschnittes.
Ein 100mm hochwertiges Makro bspw. kann man schon mal locker bis 200mm verwenden.

24 MP und Rauschen.
Als ein eingefleischter Verfechter von großen Sensoren und des Raw-Formates vor allem wegen des Rauschens war ich äußerst skeptisch, was eine so hohe Pixeldichte produziert. Ich bin jedoch verblüfft. Ich möchte den Effekt mal 'Rauschminderung durch mehr Pixel' nennen. Auf Pixelebene mit z.b. 100% Vergrößerung auf Bildschirmen (1 Pixel im Foto entspricht einem Pixel auf dem Bildschirm) im RAW-Format tritt erwartungsgemäß relativ starkes, aber im Gegensatz zu meiner A850 sehr feines und homogenes Rauschen auf. zur Info: Um das ganze Bild so darzustellen, müsste dann aber der Bildschirm eine Diagonale von ca. 2 Metern haben, kein Mensch sitzt dann 70 cm vor so einem Bild).
Weil aber die Pixel im Verhältnis zum ganzen Bild klein sind ist auch das Rauschen im Verhältnis zum ganzen Bild klein und von feiner Struktur. Und klein bedeutet weniger bis nicht sichtbar. Hinzu kommt das sehr ausgewogene und gleichmäßige Rauschverhalten des Sensors, das sich beim vor allem beim Helligkeitsrauschen bemerkbar macht, sehr wenig tritt das viel störendere Farbrauschen auf..
.
Das Rauschen erhöht bei sehr feinen Strukturen (Haare, Gras etc) sogar den Schärfeeindruck. An flächigen Strukturen fällt es auch auf dem Bildschirm in normaler Vergrößerung und sinnvollem Betrachtungsabstand aufgrund der Feinheit nicht bis kaum auf.

Diesen Effekt nutzt Sony offensichtlich geschickt bei seiner Jpeg-Engine aus. Aufgrund der extrem hohen Auflösung des Sensors kann das sehr feine Rauschen in den feinsten Strukturen brutal weggebügelt werden, es bleiben die bildwichtigen Details z.B. Haare, Wimpern etc) trotzdem erhalten. Allerdings habe ich schon den Eindruck, dass man im Jpeg-Modus zwar rauscharme Fotos erhält allerdings keine 24 MP sonder wahrscheinlich eher 18 oder so. Der Rest geht sozusagen im Rauschen unter.

Will man die volle Sensorauflösung auch bei hohen ISO-Zahlen voll nutzen , z.B. für extreme Ausschnittsvergrößerungen, so bleibt das Raw-Format. In Photoshop CS aktuelle Version habe ich bislang beste Erfahrungen mit tendenziell folgenden Einstellung im RAW-Converter gemacht. Starke Scharfzeichnung die mit dem Regler Maskierung ca. 50% maskiert werden muss. Moderate (ca. 30% Entrauschung des Kontrastes, stärkere Entrauschung des Farbrauschens). Ich habe mal unter den Produktfotos der SLT 65 ohne Objektiv Beispielbilder des Keyborders von Birth Control eingestellt, die den Gewinn unter RAW deutlich zeigen. Man muss aber auch hier die Kuh im Dorf lassen. Selbst die Jpegs sind sehr rauscharm und haben eine ausgesprochen hohe Auflösung, aber mit RAW kann man deutlich mehr Auflösung genereieren. Im übrigen zeigen diese Fotos die Wirksamkeit des Bildstabilisators. Die Bilddaten: Aus der Hand auf Zehenspitzen mit ausgestrecktem Arm über die Köpfe mit abgeklappten Bildschirm und AF fokusiert, Ur-Alt-Spitzenlinse Minolta 2,8, 200mm Festbrennweite, 1/60 Sek, ISO 3200 und Null Verwacklung.

Der Sucher:
Auch hier war ich als Fan der Alpha 850 mit gigantischem optischen Sucher sehr skeptisch. Generell bietet aber der elektronische Sucher zugegebener Maßen sehr viele Vorteile: Der Sucher blendet alle Einstellungen ein, dadurch braucht man bei Parameterverstellung die Kamera nicht mehr abzusetzen. Für viele Brillenträger ' wie mich ' ein riesiger Vorteil. Das Absetzen der Kamera und das Aufsetzen der Brille um dann die Einstellungen zu lesen entfällt. Gleiches gilt für die nachträgliche Bildkontrolle durch den Sucher. Selbst bei gleißendem Sonnenlicht ist diese durch den Sucher hervorragend möglich. Die Qualität und Größe des OLED Suchers ist im übrigen hervorragend und um Klassen besser als der schon gute Sucher der Alpha 33/55.

Geschwindigkeit 10 Bilder/Sek?:
Mein Alpha 850 kann 3 Bilder/Sek. Mehr habe ich, da nicht Sportfotograf, nie gebraucht. In Verbindung mit den Funktionen Panorama, HDR und Mutiframe-Rauschunterdrückung ist die hohe Geschwindigkeit aber sehr wohl von Vorteil. Da dort mehrere Bilder geschossen werden und verrechnet werden ist z..b: ein Multiframebild mit 25600 ISO/ 6 Bilder sehr Rauscharm) in gut einer halben Sekunde im Kasten. Phänomenal. Gleiches gilt natürlich für Belichtungsreihen, die allerdings nur +-0,7 EV maximal zulassen. Hier wäre mehr schön. Achtung, hier ist die Angabe bei vielen Testberichten (z.B. Dpreview.com) falsch. Für den ausgewachsenen Sport- und Aktionfotograf ist allerdings die maximale Bilderzahl in diesem rasanten Modus möglicherweise zu gering. Mehr wie ca. 2-3 Sekunden Bildersalve Jpeg) und 1 Sekunde Raw hält die Kamera bei der hohen Geschwindigkeit nicht durch, dann muss gespeichert werden und es geht quälend langsam voran.

Faszinierende sonstige Funktionen
Hier gehe ich nicht auf die in allen möglichen Testberichten erwähnten Higlights wie Multiframe-Rauschunterdrückung, Panorama (auch 3D) und DRO sowie HDR Funktion eingehen. Generell, diese Dinge funktionieren sehr gut, vielfach aber nicht in RAW sondern nur in Jpeg.

Mich haben mehr folgende Dinge beeindruckt, die man manchmal erst über das Menu aktivieren muss. Als absoluter Freund des optischen Suchers muss ich mich hier geschlagen geben und sagen, diese Funktionen gehen nur mit einem elektronischen Sucher und sind eine gewaltige Hilfe.

Das aller Beste: Funktion 'Kanten hervorheben': Dabei werden im manuellen Autofokus Modus die Kanten im Schärfebereich flimmernd (z.B. Weiß) abgehoben. Eine sagenhafte Hilfe bei der manuellen Scharfstellung und eine klasse Ersatz für den in analogen Zeiten üblichen Schnittbildindikator.. Als begeisterter Nutzer der Hintergrund-Weichzeichnungs-Speziallinse STF 135 eine unglaubliche Hilfe, aber nicht nur da. Muss jedoch im Menü aktiviert werden. Wer mit dieser Funktion einen Tag manuell fotografiert hat, hat sich so an dieses Feature so gewönnt, dass selbst der grandiose Sucher der Alpha 850 mit spezieller Mattscheibe zum manuellen Scharfstellen dagegen 'alt' aussieht.

Zoom zum Scharfstellen. Einige Tasten (z.B. Smart Tele) können auch mit dieser Funktion belegt werden. Dabei wird ein Rahmen eingeblendet, der mit der Wippe über des Bild verschoben werden kann. Ein nochmalige Druck zoomt dann diesen Bereich ran und man kann extrem genau Scharfstellen. Ein noch präziseres Schrafstellen wie oben beschrieben ist möglich.

Simulation aller Einstellungen im Sucher inkl. der DRO und Belichtungskorrektur. Die Abblendtaste kann auch als Simulation aller Einstellungen ' also so wie das Bild nachher auch erscheint - belegt werden, und nicht nur als Schärfentiefenkontrolle.

Umschaltung Anzeige des Suchers tatsächliches Licht oder so wie das Bild nachher wird. Diese versteckte Umschaltfuntion steckt unter Anzeige live view ' alle Einstellungen ein oder aus. Dadurch kann der Sucher das Helligkeitsniveau anzeigen, wie das Bild wird (allerdings ohne DRO Effekt, dazu siehe oben). Er fungiert dann bei dunklen Szenen als Restlichverstärker oder eben nicht und kommt dann einen optischen Sucher in der Darstellung sehr nahe.

Freie Belegbarkeit einiger Tasten: Ein Reihe von Tasten können mit anderen Funktionen belegt werden.

Autofokus: Dieser soll sehr gut sein. Ich fokusiere jedoch immer nur mit dem zentralen AF - Sensor oder manuell, insofern sollte man sich als Sport oder Aktionfotograf die Erfahrungen Anderer auch ansehen.
Wegen der Video-Tauglichkeit verweise ich auch auf andere Erfahrungen. Ich fotografiere, mache keine Videos.

Zusammenfassung:
Sie SLT 65 und wahrscheinlich noch ein Stück mehr die SLT 77 ist ein unglaubliches Meisterstük der Technik. Die sehr hohe Bildqualität auch bei hohen ISO-Zahlen gepaart mit den vielen nützlichen Funktionen, die vielfach nur möglich mit einem elektronischen Sucher sind und dessen herausragende Qualität zeichnen diese Kamera aus. Die Jpeg Maschine in der Kamera produziert sehr gute und rauscharme Fotos, opfert dafür jedoch ein paar Megapixel, davon gibt's allerdings genug. Im RAW Modus entstehen noch detailreichere Fotos. Das auf Pixelebene vergleichsweise hohe Rauschen relativiert sich sehr stark aufgrund der Fein- und Kleinheit des Rauschens im Verhältnis zur Bildgröße. Es ist im Bild auch auf dem Bildschirm bis ISO 3200 kaum bzw. nicht mehr sichtbar, darüber hinaus entsteht ein sehr gefälliges Rauschen, dass an analoge Zeiten erinnert. Ich bin allerdngs gespannt auf die nächste Vollformatkamera mit diesem Leistungsspektrum. Hoffentlich übertreibt es Sony nicht mit den Pixel: 24 MP sind genug.

Nachtrag aufgrund einer Frage von Felix:
Als ich die Rezension schrieb , hatte ich in Ermangelung einer Alternative eine einfache blaue San-Disk-Karte aus meiner Kompakten eingelegt, meine anderen Alphas fressen ja nur CF-Karten. Nachdem die ca. 15 Bilder in 1-2 Sekunden in JPEG geschossen waren ging es mit gefühlten 2-3 Sekunden pro Bild weiter. Das meine ich quälend. Ich hab mir dann eine SanDisk Extrem Pro UHS 1 mit 45 MB/s zugelegt. Die Verbesserung war dramatisch. Statt 2 Sekunden pro Bild waren es knapp 2 Bilder pro Sekunde. Und vor allen Dingen geht die Speicherlampe viel viel früher aus. Dies zeigt folgendes: Schnelle Karten lohnen sich, bis zur Geschwindigkeit des internen Speichers ist es aber noch ein weiter Weg.

Nachtrag nach einem Jahr Nutzung:
Habe nun die Zeit mal ein paar Worte mit Langzeiterfahrung zu berichten: Richtig gut und oft genutzt sind die Panoramafunktion und die Multiframe-Rauschunterdrückung. Auch wenn sie - für mich als RAW-Freund- nur JPG Bilder liefern. Das mühselige Zusammensetzen der Panoramas am PC nach dem Urlaub entfällt. Die Multi-Frame Funktion ist richtig gut, wenn man des nachts Fotostreifzüge durch Städte macht, das Stativ kann zu Hause bleiben.
Die Kamera arbeitete zuverlässig, macht tolle Videos soweit alles super.
Nur, was mich mittlerweile richtig ärgert: Die Beschneidung der Belichtungsreihen auf 0,7 EV. Das ist zwar nur ein Punkt von ganz vielen, aber gerade wenn man gerne in RAW fotografieren will und dort z.B. HDRs manuell zusammen setzen will ist das ein kO-Kriterium und hat mich sehr oft gestört. Das sollte jedem bewusst sein, wenn er die Kamera kauft. Aber vielleicht gibt es ja mal ein Firmware-Update, dass diese Kastration aufhebt.
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198 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel Licht, wenig Schatten, 4. April 2012
Von 
Llewellyn709 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bekenne: Seit einigen Wochen bin ich Sony-User. Umsteiger von einer Nikon D7000, welche ich seit Ende 2010 hatte, um genau zu sein. Manche Nikonianer mögen nun missbilligend die Nase rümpfen, aber ich bin, von einigen Kleinigkeiten abgesehen, sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.

Die besonders beworbenen Features der A65 (24MP, 10 Bilder/sec) waren für mich allerdings nicht relevant, mein Hauptgrund für den Kauf war das kamerainterne GPS, da Nikon hier keine brauchbare Alternative bietet. Im Prinzip hätte mir dafür zwar auch die A55 genügt (an der ich qualitativ auch nichts auszusetzen hatte), aber leider war mir sie mir zu klein. Auch wenn ich nur mittelgroße Hände habe und nicht gerne unnötiges Gewicht herumschleppe - eine Kamera sollte ordentlich in der Hand liegen, was die A55 bei mir nie tat; sie fühlte sich immer wie ein unbequemer Fremdkörper an.

Nachfolgend also ausführlich meine Eindrücke und Erfahrungen mit der A65:

Haptik:
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Nur ein bißchen größer als die A55, aber haptisch liegen Welten dazwischen. Die A65 hat angenehmere Rundungen und sogar der kleine Finger findet gerade noch Platz, statt in einer verkrampften Haltung nach einem Ruhepunkt zu suchen. Sie liegt, obwohl einen Tick kleiner als meine D7000, sogar besser in der Hand als diese. Im direkten Vergleich wirkt die D7000 etwas kantiger und klobiger. Das mag eine rein subjektive Einschätzung sein, aber den einen oder anderen wirds vielleicht interessieren.

GPS:
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Endlich! Wie oft hatte ich früher das Problem, dass ich bei älteren Urlaubsfotos nicht mehr so recht zuordnen konnte, wo genau sie gemacht wurden. Damit ist nun Schluß! Die Ortsdaten werden direkt im Foto gespeichert (EXIF-Daten) und und können nicht verloren gehen. Sony liefert eine passende Software mit, um sich die Aufnahmeorte auf der Karte anzusehen. Noch besser und unkomplizierter finde ich allerdings die Freeware 'GeoSetter'.
Wer ein Navi hat, kennt das Problem: Die Positionsbestimmung kann etwas dauern. Bei Sony kann man sich kostenlos sogenannte "GPS-Assist-Daten" aus dem Netz laden, was die Satellitenfindung nochmals ordentlich beschleunigt. Feine Sache.
Nikon, Canon & Co. könnten sich davon eine Scheibe abschneiden: Deren DSLR's können bestenfalls (wenn überhaupt) mit einem externen Aufsteck-GPS bestückt werden, welches per Kabel (!) mit der Kamera verbunden werden muß. Selbst wenn eine solche "Lösung" technisch einwandfrei funktioniert (was längst nicht alle tun) und einfach zu bedienen wäre (was eher selten der Fall ist), stellt diese Kabelverbindungs-Sollbruchstelle für mich ein no-go dar. Ausgeleierte oder ausgerissene Kabelbuchsen an der Kamera sind da vorprogrammiert.

Akkuverbrauch:
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Zwar ist die A65 nicht so sparsam wie eine D7000 (1000+ Bilder), aber der Stromverbrauch ist längst nicht so dramatisch wie ich befürchtet hatte - selbst mit dauernd eingeschaltetem GPS und elektronischem Sucher (oder Display) ist der Verbrauch OK.
Nach offiziellen Angaben sind pro Akku ca. 500 Bilder drin, aber diese Zahl kann stark schwanken. Wenn man z.B. vorrangig Serienbilder macht, können es auch über 1000 werden, wenn man blitzt, zoomt, Video aufnimmt, viel an den Einstellungen rumspielt usw., sind es entsprechend weniger.
Ein Akku pro Tag genügt nicht, aber da FM-500H Ersatzakkus auch in anderen Kameras benutzt werden, sind sie schon länger auf dem Markt und daher sehr günstig zu bekommen (Tip: VHBW-Akkus bieten ordentliche Qualität zu einem Bruchteil des Originalpreises). Man kann man sich für wenig Geld einen oder zwei als Reserve gönnen, damit kommt man dann gut aus.

24 Megapixel!
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Uff. Wer braucht das eigentlich wirklich? Ich eigentlich nicht. Für meine Bedürfnisse (das heißt konkret: Fotobücher in A4, Ansehen am Monitor, Fernseher oder Beamer, vereinzelt mal eine 60*40cm Fotoleinwand oder ein 60*40cm Poster) sind 24MP völlig überdimensioniert, da würden auch 12MP reichen - wenn nicht die gelegentlichen Ausschnittvergrößerungen wären, bei denen man für eine Pixel-Reserve dankbar ist. Dennoch: Die 24MP sind für mich kein Kaufgrund, nur eine nette Zugabe.

Übrigens, die Bilddateigröße bei 24 Megapixeln ist:
- in JPG Standard ca. 5MB
- in JPG Fein ca. 7-8MB
- in RAW ca. 25MB.

Die Bildqualität (Auflösung):
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...kann sich sehen lassen, ist aber natürlich objektivabhängig. Momentan benutze ich am liebsten ein altes Minolta AF 50mm/1.4: klein, leicht, scharf, gutes Bokeh und gebraucht relativ günstig zu bekommen. Außerdem experimentiere ich mit einem Walimex 85mm/1.4: noch schöneres, samtweiches Bokeh und sogar gute Bildqualität bei Offenblende, aber groß, schwer und nur manueller Fokus. Trotzdem: Ein Traum für kreative Fotografie, wenn man mit dem manuellen Fokus klarkommt. Zum Glück hilft die A65 hier mit, die Kantenhervorhebungsfunktion für den Fokus im Sucher ist einfach nur genial. Ein Tamron 17-50/2.8 hatte ich kurz, habe es aber wegen Dezentrierung zurückgeschickt.
Achja, nicht zu vergessen (man möge mich steinigen): Für Urlaub und Allroundzwecke noch ein Superzoom, derzeit das Sigma 18-200 HSM II (wenn ich nicht sogar die schwere DSLR ganz daheimlasse und stattdessen meine kompaktere Bridge (HX100) mitnehme).

Superzoom-Info am Rande: In den letzten beiden Jahren habe ich fast alle am Markt erhältlichen Superzooms durchprobiert (die meisten noch an der Nikon D7000 und zuvor an der D5000) und kann guten Gewissens sagen: Die Mehrzahl genügt nur relativ geringen Ansprüchen. Es gibt aber doch einige bessere Exemplare, die im Schnitt brauchbare und gelegentlich sogar sehr gute Ergebnisse liefern. Nach meinen Erfahrungen sind es das Nikkor 18-200 VR II und obiges Sigma 18-200 HSM II. Mit Einschränkungen auch die beiden Tamron 18-270-Versionen, aber hier muß man schon deutlichere Abstriche machen. Und natürlich wäre da noch die traditionell ziemlich krasse Serienstreuung bei Tamron und Sigma, die den Objektivkauf zum Glücksspiel machen kann.

Was mich bei meinem Exemplar erstaunt hat: Ich habe das Sigma 18-200 HSM II sowohl an der A55 (16MP) als auch an der A65 probiert und die Auflösung an der A65 war trotz der 24MP etwas besser - was eigentlich nicht sein dürfte.
Rein physikalisch müsste es eigentlich umgekehrt sein: Der 24MP-Sensor sollte gnadenlos die Macken 'schwächerer' Objektive aufdecken. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass er Höchstleistungen aus dem 400€-Suppenzoom rauskitzelt - einem Objektiv, das theoretisch nicht mal den 16MP-Sensor (und erst recht nicht den 24MP) ausreizen kann. Momentan kann ich noch nicht mehr dazu sagen, aber ich werde mir das gründlicher ansehen, wenn ich demnächst im Urlaub ausgiebig das Superzoom benutze.

Rauschverhalten:
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Hier gab es bereits Kritik, bevor A65 und A77 überhaupt erhältlich waren: 24MP auf APS-C = pfui, hohe Auflösung nur auf dem Papier, das kann doch nur ein Rauschmonster sein usw.
Alles halb so wild: Zwar ist die A65 bei höheren ISO tatsächlich nicht so rauscharm wie meine D7000, aber Unterschied ist nicht so dramatisch, wie die nackten Zahlen vermuten lassen. Ich finde den Sensor bis ISO 400 sehr gut, von 800-1600 gut und drüber ist es situationsabhängig (ich hatte auch bei meiner D7000 durchaus auch schon Bilder mit niedrigem ISO, die absolut nicht vorzeigbar waren). Insofern ist da einiges relativ und ich sehe die Sache ziemlich locker: Der 24MP-Sensor bringt nach meinen Erfahrungen im Schnitt eine ordentliche Leistung und ist für Normalanwender-Ansprüche absolut ausreichend. Grob geschätzt ungefähr 1-2 ISO-Stufen schlechter als der 16MP meiner D7000, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Mag durchaus sein, dass die kamerainternen Rauschunterdrückung ziemlich zu tun hat, aber solange sich das Endergebnis sehen lassen kann - was solls? Pixelpeeper werden natürlich immer ein Haar in der Suppe finden (welches auch tatsächlich vorhanden ist), aber wieviel das mit der tatsächlichen Praxistauglichkeit zu tun hat, sei mal dahingestellt.
Anders ausgedrückt: Wenn man direkt vor einem 6 x 4 Meter Werbeplakat mit der Lupe steht, kann man durchaus zu Recht die Bildqualität bemängeln. Aber wie relevant ist das?

Focus Peaking:
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Eine absolut geniale Funktion, die Sony ab der A65 aufwärts bietet. Damit lässt sich jedes Objektiv ohne AF manuell durch den Sucher fokussieren, die scharfen Bereiche im Bild werden dabei farbig markiert. Ideal für rein manuelle Objektive (z.B. das überraschend gute Walimex 85/1.4) oder wenn man bei normalen AF-Objektiven den Autofokus abschaltet, was gelegentlich durchaus sinnvoll sein kann.
Konkurrenzprodukte mit herkömmlicher DSLR-Technik und optischem Sucher können so etwas nicht, diese müssen umständlich und langsam über Liveview fokussiert werden - was sich insbesondere bei bewegten Motiven oder wenns mal schnell gehen soll als völlig untauglich erweist.

JPG vs. RAW:
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Nein, ich besitze kein "I shoot RAW" T-Shirt und nein, ich werde auch nicht in die Diskussion einsteigen, ob JPG oder RAW sinnvoller ist. Weil es darauf nämlich keine allgemeingültige Antwort gibt, sondern nur eine individuelle.
Ich gestehe offen, dass ich ein Faulpelz bin: Früher habe ich viel in RAW fotografiert, inzwischen nicht mehr. Zwar besitze ich noch Lightroom und DxO, aber ich nutze die Konverter nur noch selten und fotografiere zu 99% in JPG.
Und wenn ich schon dabei bin, mich zu outen: Sogar üblicherweise in JPG Standard statt JPG Fine. Weil ich nämlich keine Profiansprüche habe und außer bei extremem Pixelpeeping (und selbst da nicht immer) keine Unterschiede sehe, die mir +50% Speicherplatzverbrauch wert wären. Aber das ist meine subjektive Ansicht, die nicht zur Diskussion steht. Ich akzeptiere, dass das viele anders beurteilen und aus gutem Grund Energie und Zeit in die RAW-Entwicklung stecken. Das ist auch völlig in Ordnung, kein Thema.
Folgende Sätze gelten daher nur für jene geneigten Leser, die ebenfalls unter einer akuten RAW-Allergie leiden: Sie können JPG's aus der A65 unbesorgt verwenden, Sony's JPG-Engine ist in Ordnung und nicht schlechter als die der Konkurrenz. Das gilt insbesondere seit der neuesten Firmware 1.05. Zwar ist - zumindest offiziell - keine JPG-Verbesserung dokumentiert, aber meine schon, eine zu erkennen (weniger Stäbchen-Artefakte).

Sweep Panorama:
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Sehr nützlich. Einstellbar sind verschiedene Schwenkrichtungen (Empfehlung: Kamera hochkant benutzen), die maximale Auflösung ist allerdings "nur" ca. 12MP. Das Stitching ist nicht immer fehlerfrei, klappt aber im Schnitt recht gut. Auch Panorama-Software am PC ist schließlich nicht perfekt.
Man muß zwar gelegentlich mit seltsamen Blicken von Passanten rechnen, wenn die Kamera im Maschinengewehr-Sound zur Panoramaaufnahme loslegt, aber damit lernt man zu leben. :)

HDR + DRO:
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Wesentlich nützlicher und viel flexibler als erwartet. Ich habe früher viel mit Photomatix gearbeitet und mir HDRs aus Belichtungsreihen selbst gebastelt, aber der Zeitaufwand war beträchtlich. Nach den üblichen völlig übertriebenen HDRs der Anfangsphase gelangte ich dann mehr in Richtung etwas dezenterer, unauffälligerer Effekte. Überraschenderweise lässt sich das mit der A65 ebenfalls recht gut machen. Es gibt insgesamt drei völlig verschiedene Varianten:

- DRO (Dynamic Range Optimization): Level 1-5 und Automatik. Nikon und Canon bieten ähnliche Funktionen unter anderen Namen. Hellt zu dunkle Bildbereiche auf und dunkelt zu helle Bereiche ab, wenn der Kontrastumfang im Bild zu hoch ist. Die Automatik-Funktion leistet normalerweise gute Arbeit. Je nach Aufnahmesituation kann sich das Rauschen in aufgehellten Stellen etwas erhöhen. Bei DRO wird nur 1 Foto gemacht; die Verarbeitungszeit ist nicht messbar, das fertige Bild steht sofort bereit.

- Normales HDR (High Dynamic Range): +-1 bis 6 Belichtungsstufen und Automatik.
Bei HDR werden schnell hintereinander 3 unterschiedlich belichtete Aufnahmen geschossen und von der Kamera zu einem Bild mit besonders hohem Dynamikumfang verrechnet, das dauert ca. 8-10 Sekunden. Als Ergebnis wird dann dasselbe Foto 1x normal belichtet und 1x als HDR (nur JPG's) gespeichert. Der Effekt ist ähnlich DRO, nur stärker.

- HDR Gemälde-Effekt: 3 Stufen (niedrig, mittel, hoch)
Technisch wie normales HDR, aber mit noch stärkerem Effekt. Je nach Intensität von dezent bis übertrieben, aber das ist natürlich Geschmachssache. Bei dieser Funktion wird ausschließlich das HDR gespeichert, leider kein zusätzliches normal belichtetes Bild. Die Rechenzeit der Kamera ist ähnlich.

Egal, was man hier bevorzugt, ob DRO, HDR oder 'Gemälde': Wichtig ist, dass es viele verschiedene Varianten und Abstufungen gibt, so dass praktisch für jeden etwas dabei ist. Mit manueller Bearbeitung in Photomatix kann es von der Flexibilität zwar noch nicht ganz mithalten, kommt aber schon recht nahe - und spart vor allem sehr viel Zeit. Diese Funktionen sind eine echte Bereicherung, die kein Konkurrent im DSLR-Sektor in derartigem Umfang bietet.

Aber nun genug der Lobeshymnen.
Es gibt durchaus auch einige Punkte, die mir weniger zusagen:

Serienbildfunktion:
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Maximal 10 Bilder/sec klingen extrem gut. Aber sind sie auch praxistauglich?
Sagen wir mal so: Wer mit einem Pufferspeicher, der nach 1-2 Sekunden voll ist, zwangsweiser Vollautomatik, fixiertem AF und Lags im Sucher leben kann, wird die Frage mit ja beantworten. Alle anderen werden auf 8B/sec oder 3B/sec zurückschalten und die 10B/sec nur in Ausnahmefällen verwenden. Die Funktion ist nicht nutzlos, aber man muß ihre Einschränkungen kennen. Mit Profi-DSLRs, die ein Vielfaches kosten, kann die A65 diesbezüglich jedenfalls nicht mithalten, so toll die 10B/sec auf dem Papier auch klingen.
Damit hatte ich aber gerechnet. Was mich eher stört, ist die Lücke zwischen 3B/sec und 8B/sec. Für den Alltagseinsatz wären mir ca. 5 B/sec lieber, aber die gibt es nicht.
Ist kein Drama, aber sollte erwähnt werden.

UHS-I:
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Kann die A65 den neuen schnellen Standard für SD-Speicherkarten nutzen? Bedauerlicherweise nein. Zwar kann man mit ihr UHS-I-Speicherkarten verwenden, aber sie zieht keinen nennenswerten Geschwindigkeitsvorteil daraus - das kann leider nur die A77. In der A65 reicht im Prinzip eine gewöhnliche Class 10 der flotteren Sorte.

Nachdem ich diverse Speicherkarten (Noname Class 10, alte Sandisk Ultra II, Sandisk Extreme 30 und Sandisk Extreme Pro 95) in JPG und RAW durchprobiert habe, musste ich zu meinem Leidwesen feststellen, dass die A65 über geschätzte 15 MB/sec Schreibgeschwindigkeit kaum hinauskommt, egal wie toll die Karte ist, die man hineinsteckt. Dafür, dass die A65 ein nagelneues Modell ist, das sich preislich in der gehobenen Mittelklasse ansiedelt, hätte ich UHS-I eigentlich schon erwartet.

Automatische Belichtungsreihen (AEB):
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Auch so ein Manko und eine klassische Sony-Eigenart, bereits von früheren Modellen bekannt. Während die Konkurrenz (Canon z.B. bereits mit der alten 1000D) bereits bei Einsteiger-Kameras AEB mit +- 2 Belichtungsstufem bietet, limitiert Sony die A65 völlig unnötig bei +- 0,7 EV. Nur die A77 kann bis zu +- 3EV. Ich weiß nicht, was sich Sony dabei denkt - denn als Unterscheidungsmerkmal zur A77 ist die Funktion denkbar ungeeignet, wenn die Konkurrenz sie bereits bei Billigkameras integriert.
Da die A65 immerhin umfangreiche HDR-Varianten beherrscht, kann man die zwangskastrierte AEB-Funktion zwar einigermaßen verschmerzen, ideal ist es trotzdem nicht. Hier gehört nachgebessert.

Bedienung:
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Nicht dass die A65 diesbezüglich schlecht wäre - aber von der Bedienung her gefiel mir meine D7000 besser. Mehr Direktzugriffstasten, Konfigurationsspeicher, Setup-Favoritenmenü, Schulterdisplay und vor allem: Ein zweites Drehrad, auf das ich ISO gelegt hatte. Das alles fehlt der A65. Die ISO-Taste ist für meinen Geschmack nur eine Notlösung und kein zufriedenstellender Ersatz, wenn man die zügigere Variante per Drehrad gewohnt ist und ISO nicht der (ohnehin nicht anpaßbaren) Automatik überlassen will.

Gemessen an ihrem relativ hohen Preis (Body knapp 900€, Stand: 04/2012) bietet die A65 hier deutlich zuwenig, sie bewegt sich bedienungsmäßig eher auf dem Niveau von Nikon D5100 und Canon 600D (statt D7000 und 60D) - also eine Klasse tiefer, als ihr derzeitiger Preis suggeriert. Was den Schluß nahelegt, dass dieser eher der Flut in Thailand und den Lieferengpässen geschuldet ist und eigentlich nicht der tatsächlichen "Einstufung" der Kamera entspricht. Falls das zutrifft, dürfte er sich in den nächsten Monaten entsprechend einpendeln.

FAZIT:
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Auch wenn es Dinge gibt, die ich an der A65 auszusetzen habe, so halte ich sie unterm Strich dennoch für eine tolle Kamera. Sie hat viele innovative Funktionen, die wesentlich mehr als nur Spielereien sind und die bei den traditionell träge reagierenden 'großen' Konkurrenten wahrscheinlich erst in ein paar Jahren verfügbar sein werden (wenn überhaupt). Ich gebe der Sony viereinhalb Sterne - aufgerundet auf fünf, weil der Gesamteindruck eher in diese Richtung tendiert.

Anmerkung: Ich werde mir demnächst noch die A77 genauer ansehen (und vielleicht sogar aufrüsten), aber das spricht nicht gegen die A65, sondern eher für meine Bequemlichkeit. Bezüglich Bildqualität bestehen keine Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Aber das zweite Drehrad, die flexibleren Einstellmöglichkeiten und einige andere Kleinigkeiten der A77 haben es mir angetan. :)

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Update 16.4.2012
Ich habe mir inzwischen die A77 angesehen, siehe meine dortige Rezension. Theoretisch eine tolle Kamera, aber bedienungsmäßig erwies sie sich als große Enttäuschung, jedenfalls für meine (subjektiven) Bedürfnisse. Die Aufrüstung findet nicht statt, ich bleibe bei der A65.
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97 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erstaunlich gut!, 3. November 2011
meine Vergleiche beziehen sich auf die Canon Eos 60 d, Nikon d7000 und die alpha 55.

Verarbeitung:

Sie ist schon ein wenig gewachsen gegenüber Ihrer Vorgängerin der Alpha 55. Jedoch immer noch kleiner und leichter als zB. eine D7000.
Die Balance bzw. das Handling ist jetzt finde ich auch mit etwas schwereren Objektiven eindeutig besser und der Griff ist jetzt auch für größere Hände geeignet.
Alle Teile (Display eingeschlossen) machen einen stabileren - einen "Erwachseneren" Eindruck als noch bei der Alpha 55.
Sehr guter Gesamteindruck wenn auch nicht ganz so "wertig" wie die 60d.
Ein absolutes Highlight finde ich den neuen Sucher, der richtig schön hell ist. Das leichte flackern in sehr hellen Bedingungen stört mich ein wenig aber tut der Größe und Farbtreue des Suchers keinen Abbruch. Das Gefüh eines Optischen Suchers gibt er zwar noch nicht ab, aber die Vorteile einer solchen Variante muss man anerkennen.

Vor allem das ausmerzen der Kinderkrankheiten wie Auslöseverzögerung bei aktivem Blitz ist nun endlich Geschichte.

Bildqualität:

Es hat sich einiges getan. Nach ausführlichen Praxistests ergibt sich nun dass die Alpha den anderen 2 Konkurrenten bis einschließlich iso 800 (in RAW und JPEG) überlegen ist.
Die schärfe ist excellent, ein Vernünftiges Objektiv vorausgesetzt, und bleibt auch bis 1600 Konstant. Höhere ISO Einstellungen brauche ich nicht.
An der alpha 65 benutze ich das Zeiss 16-80.
Das Rauschverhalten ist besser als bei der "Alpha 55" und der "eos 60D" die D7000 zieht allerdings schon ab iso 800 an der Sony vorbei.
Im sogenannten High-Iso Bereich habe ich mich nie, und werde mich auch nie Aufhalten.
Ab ISO 6400 macht keine der genannten Kameras noch brauchbare Bilder (Prints auf A3 oder A3+).
Im Gegensatz zu meinem Vorrezensenten kann ich an meiner Alpha keinen nennenswerten unterschied zwischen RAW und JPEG feststellen, ganz im Gegenteil manchmal finde ich das JPEG Bild auf anhieb besser, da die RAW's immer ohne die Funktion DRO-Auto abgespeichert werden und deswegen Kontrastiert werden müssen.
Die Bilder sind wie gesagt bis ISO 1600 absolut Hochklassig und nur mäßig verrauscht, und das unabhängig von der Formatswahl, nicht anders als bei anderen Kameras dieser Preißklasse auch.
Ich Verlasse mich hierbei nicht auf irgendwelche Labortests sondern auf die Praxis.

Wenn diese Kamera keine 5 Sterne verdient dann keine!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach fast zwei Jahren a65 ein kurzer Erfahrungsbericht, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fotografiere nun seit fast zwei Jahren viel und oft mit der a65 und habe gerade einige der hier geschriebenen Kritiken gelesen – speziell die durchwachsenen – und finde selbige teils etwas anmaßend. Deshalb nun eine Rezension aus meiner Sicht:

In ihrer Preisklasse war und ist die a65 beeindruckend. Mit dem richtigen Glas drauf und dem richtigen User dahinter kann sie es mit allem aufnehmen, was im Mittelsegment der DSLRs so unterwegs ist. Sie hat aber so ihre Eigenheiten, die sich erst bei längerem Gebrauch herausstellen.

Positives:
- Der optische Sucher ist hell und hochauflösend. Auch bei Nacht eine Wucht. In gewissen Situtationen muss man die Belichtungsvorschau aber deaktivieren.
- Handling. Das ist natürlich immer Geschmackssache, aber mir liegt sie sehr. Man kann sie (fast immer) mit einer Hand bedienen.
- RAW Files sind fantastisch. Es bleibt sehr viel Detail. Leute, die sich über zu starkes Rauschen beschweren, lege ich nahe, zu lernen, wie man fotografiert bzw. bearbeitet.
- Gewicht. Die Kamera ist für eine DSLR (bzw SLT) sehr klein und leicht.
- Der Sensor ist etwas größer als bei vielen anderen Crop Sensor DSLRs

Negatives
- Autofocus bei Nacht und vor allem bei Nebel. Selbst mit guten Objektiven bremst mich die Kamera hier oft aus. Hierbei ist weniger die Treffsicherheit das Problem, als vielmehr dass die Kamera überhaupt keinen Focus findet
- Umschalten zwischen AF und MF muss an zwei stellen (Objektiv und Kamera) geschehen. Nur wenige Objektive erlauben manuellen Eingriff.
- Es gibt kaum gutes, gebrauchtes Glas (allgemeines Sony Problem)
- Kein Eingang für Blitzsteuerung
- Verarbeitungsqualität. Hatte zuvor eine A500 (über drei Jahre lang) und konnte daran kaum Gebrauchsspuren feststellen. Die a65 hingegen ist schon ganz schön mitgenommen. Der Griff zeigt starke Kratzer, das Gummi-Pad auf dem der Daumen rastet, musste ich bereits mehrmals neu ankleben, die Abdeckung des SD-Karten-Slots hält kaum noch und das Glas über dem Display beginnt sich an den Kanten abzulösen.

Aus heutiger Sicht wäre ich mit der A77 besser beraten gewesen und werde mir sehr bald selbige in der Version 2 zulegen. Für Einsteiger ist die a65 aber vor allem bei dem Preis immer noch ein tolles Werkzeug.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A57 vs A65 - keine leichte Entscheidung, 9. Januar 2013
Nach längerer SLR-Abstinenz (meine letzte war noch analog) wollte ich mich wieder an das Thema ranwagen. Erst hatte ich die Klassiker Canon und Nikon im Fokus, aber nach dem Studium verschiedener Tests bin ich auf die Alphas aufmerksam geworden. Nachdem ich sie (mit mittelgroßer Männerhand) in der Hand hatte und der Sucher (auch der der A57) einen sehr guten Eindruck machte, war klar: Eine Alpha soll es sein. Sie liegt sehr gut in der Hand, ist sehr leicht und schnell. Der elektronische Sucher hat sehr viele Vorteile, da alle Funktionen angezeigt werden. Außerdem ist das Bild normal groß (wie bei Nikon D7000) und nicht - wie bei Canon EOS 600D und Nikon D5200 verkleinert.
In meiner Preislage (Unter 1000€) kamen A57 und A65 in die engere Wahl.

A57 und A65 sind sich sehr, sehr ähnlich. Während die A57 eigentlich schlechter ausgestattet ist (kein GPS, weniger MP, schlechterer Sucher) wurde sie in den Bewertungen augrund der Bildqualität ein bisschen höher gelobt; die A65 kam etwas früher auf den Markt und ist vom Sony Marketing eine Klasse höher eingestuft worden. Preislich war vor einem halben Jahr noch ein signifikanter Unterschied da, inzwischen bekommt man beide quasi zum gleichen Preis, was vor allem daran liegt, dass die A65 billiger geworden ist. Bei der A57 habe ich um die Weihnachtszeit sogar einen Preisanstieg beobachten können. Das Gehäuse ist bei beiden identisch, das Gewicht bis auf wenige Gramm ebenso.

GPS habe ich bisher nicht gebraucht. Die für mich wesentlichen Fragen waren daher:
1) Ist der Sucher der A65 wirklich so viel besser?
2) Ist das Rauschen der A65 wirklich so viel schlechter?
3) Bringen die 24 MP wirklich so viel mir als die 16 MP?

Nachdem ich mir durch Recherchen im Internet allein keine endgültige Meinung bilden konnte, habe ich beide bestellt und verglichen. Bei beiden habe ich das sehr gute Mittelklasse-Objektiv 18-135 verwendet.

Mein Fazit:

1) Sucher
Der Sucher der A65 ist zwar besser, man nimmt das aber nur im A-B-Vergleich wirklich wahr. Die doppelte Pixelzahl macht kaum einen Unterschied, auch der Sucher der A57 löst ausreichend fein auf und man kann Details und Schärfe gut erkennen. Er ist allerdings nicht so kontraststark wie der OLED-Sucher der A65.

2) Rauschen
Bestätigen kann ich zunächst, dass man bis ISO 1600 keinen wirklichen Unterschied zwischen beiden feststellen kann. Erst bei ISO 3200 schneidet die A57 sichtbar besser ab. Aber auch hier sind die Unterschiede nur minimal. Auch die A65 schießt noch durchaus brauchbare Fotos auf diesem Niveau. Ich war auch hier überrascht, wie klein die in den Tests und Foren diskutierten Unterschiede in Realität sind. Die in den Foren zu findende Vermutung, dass Aufnahmen mit der A65 bei 12 MP weniger Rauschen konnte ich hingegen nicht bestätigen. Auch bei reduzierter Auflösung schneidet sie bei ISO 3200 und drüber schlechter ab also die A57.

3) 24 MP vs. 16 MP
Bei niedrigen ISO-Werten (sprich gutem Licht) ist das Bild der A65 bei starken Vergrößerungen etwas schärfer. Das wird allerdings nur bei extremem Cropping sichtbar. Ab ISO 1600 sind beide wieder gleichauf, d.h. die A65 bügelt die Details dann auch durch die Filter raus.

Der Vergleich hat mir die Entscheidung nicht wirklich leichter gemacht. Ich habe nochmal eine Nacht drüber schlafen müssen.
Gekauft habe ich letzten Endes die A57 und zwar aus folgenden Gründen:

A) Ein Hauptgrund für die Anschaffung einer DSLR (ja, ich weiß, die Alphas sind DSLT) war, dass ich mit meiner Standard-Knipse keine vernünftigen Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen hinbekomme. Die Kinder abends bei einer Schulaufführung ohne Blitz, aber mit Zoom zu fotografieren geht schlichtweg nicht. Auf einer Party die Stimmung einfachen? Ist nicht.
Eine gute Leistung bei schlechtem Licht ist mir persönlich also sehr wichtig. Und da ist die A57 einfach einen Tick besser. Sie ist hier auch komfortabler, da der Auto-ISO-Bereich bis 3200 geht. Klar, man kann auch mit Lightroom die Raw-Images der A65 nachbearbeiten, so dass man im Endergebnis keine Unterschiede sieht. Aber ich bin kein Kunstfotograf und habe nicht so viel Zeit. Das bestmögliche Ergebnis ohne digitale Nachbearbeitung liefert die A57.
Natürlich verschafft der größere Spielraum bei der Empfindlichkeit auch mehr Möglichkeiten, um mit kurzen Belichtungszeiten und kleineren Blenden zu arbeiten.

B) Die Farben haben mir bei der A57 etwas besser gefallen. Die Unterschiede sind minimal und fallen nur bei A-B-Vergleich auf, aber mir kamen sie etwas natürlicher vor.

C) Man möge mich dafür steinigen, aber ich mag den 2x Digitalzoom der A57. Klar, qualitätsmäßig bringt der nichts - ich könnte das Bild auch später am Computer rauszoomen, aber ich finde es manchmal angenehm, direkt beim Fotografieren noch etwas mehr Luft beim Zoomen zu haben.

Beide Kameras haben übrigens ohnehin einen tollen 2xZoom ohne große Qualitätseinbußen. Die A57 hat einen Clear-Image-Zoom, von dem ich nicht genau weiß, wie er funktioniert, der aber sehr gute Ergebnisse bringt und im Gegensatz zur A65 nicht nur einen Spot-AF erlaubt. Die A65 ermöglicht ebenfalls einen Zoom bis Faktor 2 ohne Qualitätsverlust, aber zu Lasten der Auflösung (2x Vergrößerung reduziert auf 6MP). Die Zoomfunktionalität ist bei beiden Systemen super und macht aus einem 135mm-Objektiv 270mm (klar - mit kleinen Abstrichen der Qualität/Auflösung). Der Digitalzoom ermöglicht mir bis auf 540mm zu zoomen, dann allerdings mit sichtbaren Detailverlusten.

Meine Empfehlung:
Wer anspruchsvolle Bilder bei normalem Licht mit höchster Detailauflösung machen möchte, sollte die A65 wählen. Da bringen die 24 MP schon etwas. Wer digitale Nachbearbeitung nur im Notfall machen möchte und öfter mal im dunkeln fotografiert, ist mit der A57 besser bedient.

Beide Kameras sind tolle Geräte und ihr Geld wert. Von mir gibt es bei der A65 einen Punkt Abzug, denn wenn eine Kamera vom Hersteller höher angesiedelt ist als eine andere, sollte sich das in der Bildqualität wiederspiegeln.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Qualität der Bilder, viele Funktionen, durchdachte Bedienung, 16. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kamera hat mich überzeugt. Nachdem mein Vorgängermodell (eine Sony Alpha 350) leider einen Totalausfall nach einer Bootstour hatte, habe ich mir die neue SLT-A65V geleistet.

Anfangs war ich etwas skeptisch, auf den optischen Sucher (den die Alpha 350 ja hat) zu verzichten. Ein Blick in den elektronischen Sucher der SLT-A65V hat mich dann aber doch überzeugt. Die Qualität lässt sich bei Tag fast gar nicht von einem optischen Sucher unterscheiden. Das Bild ist hell und äußerst scharf, es ist auch deutlich größer als das optische Bild bei der Sony Alpha 350.

Zudem bietet der elektronische Sucher zahlreiche einblendbare Informationen. Ich nutze sehr gerne die integrierte Wasserwaage, was jetzt auf Anhieb zu geraden Horizonten führt (früher hatte ich oft leicht schräge Horizonte bei schwierigen Kameraperspektiven. Dank Wasserwaage kann man sehr genau ausrichten).

Bei Nacht ist das elektronische Sucherbild zwar deutlich als solches zu erkennen (da elektronisch stark aufgehellt wird und das Sucherbild daher etwas verrauscht), aber dies erleichtert auch die genaue Motivausrichtung. Beim optischen Sucher der A350 war hingegen im Dunkeln fast nichts zu sehen.

Die Kamera hat zahlreiche Features und Programme. Der Bildsensor bietet bis zu 24MegaPixel und damit viel Reserve für große Vergrößerungen oder auch Ausschnittvergrößerungen.

Natürlich kann man die volle Bildqualität auch nur mit passenden Objektiven erreichen. Da keins im Lieferumfang dabei ist, will ich hier auch nicht auf die diversen Objektiv-Wahlmöglichkeiten eingehen...

An speziellen Features sei noch erwähnt:

- integrierter Verwacklungsschutz am Sensor (überzeugt in der Leistung, übertrifft dabei teilweise auch im Objektiv eingebauten Verwacklungsschutz z.B. vom alten Sigma 18-250)
- hochwertige HD-Video-Funktion (erfordert aber auch ein passendes Zoom-Objektiv)
- Funktionen, die viele Einzelbilder kombinieren (z.B. gute Panorama-Funktion, 3D-Panorama-Funktion aber auch die sogenannte Multi-Frame-Noise-Reduction, die Nachts zum Einsatz kommen kann und viele Bilder mit hoher ISO kombiniert zu einem relativ rauscharmen Bild; das klappt überraschend gut wenn man die Kamera ruhig hält, und ist ein guter Behelf für die schnelle Nachtaufnahme unterwegs, wenn man kein Stativ zur Hand hat).

Meine ursprünglichen Befürchtungen, der elektronische Sucher würde zu einem erhöhten Akku-Verbrauch führen, hat sich auch nicht bestätigt. Der Sucher arbeitet wohl mit OLEDs und ist recht stromsparend. Der Akku reicht gut für 400 Aufnahmen (wobei der Sony-Akku mich auch schon bei der Alpha 350 überzeugt hat, es ist der gleiche Typ, der auch recht langlebig zu sein scheint).

Der eingebaute Blitz ist auch besser einsetzbar als bei der Alpha 350, da er weiter ausklappt (bei der Alpha 350 war sehr oft ein Objektivschatten im Bild).

Der ausklappbare Monitor ist (im Gegensatz zur Alpha 350) auch drehbar und daher aus verschiedensten Winkeln einsehbar. Man kann ihn praktischerweise auch komplett zuklappen (das ging bei der Alpha 350 auch nicht), so ist er bei rauhem Einsatz der Kamera besser geschützt (durch die sehr hohe elektronische Sucher-Qualität braucht man den Monitor eigentlich nur, um Bilder später zu betrachten oder anderen zu zeigen, oder um aus ungewöhnlichen Perspektiven zu fotografieren).

Weitere Vorteile: Infrarot-Empfänger für Fernbedienung (Fernauslöser) ist auch vorhanden (aber nur auf Front-Seite).

Fazit: Eine rundum gelungene Kamera. Das spezielle Prinzip des durchlässigen Spiegels (tatsächlich wohl eine leicht spiegelnde Folie) ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, bringt aber viele Vorteile. Eine Reinigung selbiger ist allerdings wohl nur schwer möglich. Hier muss man große Vorsicht walten lassen. Den Sensor kann man reinigen, wenn man den Folienspiegel von Hand wegklappt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen bzgl. hoher Auflösung erfüllt, 29. April 2013
Sind 24 MPixel beim APS-C sinnvoll?: Für Tierbeobachtungen setze ich das Sony Telezoom SAL 70-400 G ein, bislang mit DSLR A230. Die volle Ausschöpfung des Potentials dieser Linse mit einem Telekonverter erwies sich als der falsche Weg. Jetzt lag meine Hoffnung auf einem Sensor mit höherer Pixeldichte. Nach den vielen Diskussionen um ISO-Werte und Rauschen dachte ich bereits, dass die 24 MPixel der SLT A65 überzogen viel sind, jenseits der Brauchbarkeit.

Bei ausreichend Licht werden die Bilder mit dem Telezoom 70-400 jedoch richtig gut. Im Bereich der kürzeren Brennweiten trägt jeder Pixel zur Auflösung bei. Bei 400mm ist die Auflösung immer noch sehr gut. Die leichte CA bei 400mm ist durch die Korrektur in der Kamera beseitigt (siehe Aufnahme 23 mit den Lachmöven). Selbst bei Aufnahmen mit ISO 400 bis 800 sind die Bilder gut, wenn auch nicht mehr perfekt auf Pixelebene. Mein Schwerpunkt: Aussenaufnahmen mit dem Telezoom bei ISO 100. Da ist die SLT A65 (A77) momentan unschlagbar.

Rauschen?: Für Innenraum und Dämmerung gibt es lichtstarke Objektive. Dann braucht man auch ISO 3200 nicht. Andersherum, bei Aufnahmen im schlecht ausgeleuchteten Innenraum wird zur Rauschminderung aus drei Aufnahmen eine herausgerechnet. Die Bilder sind nicht schön, aber sie zeigen mehr Einzelheiten, als ich je ohne Hilfsmittel erkennen kann. Wer hohe ISO-Werte benötigt, sollte sich SLT A57 oder Kameras mit Vollformatsensor anschaffen.

OLED-Sucher: Für eine hohe Auflösung muss man bei mittleren bis großen Blendenöffnungen arbeiten. Dabei kommt es auf die Treffsicherheit des AF an. Die Tiefenschärfe bei 400mm und F5.6 ist nur gering. Und soweit bin ich auch mit dem Sucher zufrieden. Denn ich kann den Fokus gut beurteilen, gerade weil der Sucher den Kontrast hoch ansetzt. Und die nötige Information über ISO, Belichtung, alles steht gut sichtbar am Sucherrand. Da der Sucher elektronisch arbeitet, kann er alternativ zum LCD-Display eingesetzt werden, z.B. um frische Aufnahmen anzuschauen. Das ist bei hellem Aussenlicht sehr hilfreich.

Makroaufnahme mit Tamron 60mm: Bei 1:1 Aufnahmen ist die Pixelgröße von 4 Mikrometern tatsächlich die wirksame Auflösungsgrenze. Objekte mit 0,01 mm Details sind zu erfassen. Zur Fokussierung benutzte ich MF mit Kantenhervorhebung, das ist ein wunderbares Hilfsmittel. Ebenso kann man die Lupenfunktion des Suchers aktivieren, geht auch sehr gut.

Straßenszenen mit Tamron 17-50mm: Beiläufig am Rand stehende Personen, Inschriften in den Schaufenstern, alles ist zu erkennen. Im Gegensatz zum bescheidenen Kit-Objektiv 18-55mm liefert das Tamron sehr gute Schärfe bis an den Rand.

Die Videofunktion liefert für das HD-Format ausgezeichnete Qualität mit den oben genannten Linsen. Die Funktion Panoramaaufnahme arbeitet erstaunlich sauber.

Zuletzt: Kameras mit Vollformatsensor mögen ja bzgl. hoher ISO-Werte besser sein. Aber bei Teleaufnahmen mit den gleichen Objektiven liefern sie keinen Vorteil zum APS-C Format.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um Längen besser als Ihr Ruf, 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A65VK SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Hallo,
seit einigen Jahren benutze ich nun Sony Kameras und es war endlich mal wieder an der Zeit eine neue zu kaufen.
Nach wochenlanger Recherche schwankte ich zwischen der a57, der a65 und der a77. Wie es im Internet üblich ist beschränken sich viele Meinungen auf Vorurteile die sich wie folgt zusammenfassen lassen:

a57: Macht super Bilder, ist bei dunklen Aufnahmen sehr gut.
a65: Hohe Auflösung, Bilder verrauscht, nur RAWs brauchbar.
a77: ähnlich wie a65

Da ich mich nicht entscheiden konnte und die a77 für mich nicht genügend Argumente für den Aufpreis liefert, bestellte ich die a57 und a65.
Die a57 bestätigte die bescheinigte Qualität ung ist eine sehr gute Kamera.
Die a65 jedoch überzeugte mich noch mehr.
Warum wenn doch alles verrauscht ist?
Ganz einfach: Die a65 schießt im hellen oder draußen unglaublich scharfe und hochauflösende Bilder ( Gutes Objektiv ist Vorraussetzung, in meinem Fall SAL16-80Z).
Ich kann auch bestätigen, dass entwickelte RAW Aufnahmen dies sogar noch übertreffen und zu den besten Bildern gehören die man mit einer unter 1000€ Kamera machen kann.
Der OLED-Sucher ist tatsächlich wesenlich besser als in der a57 ( da ich kein liveview verwende für mich sehr wichtig)

Nun zum Negativen: Das Bildrauschen ist bedingt durch den Sensor ab ISO 3200 relativ hoch. Das ist ja nun bekannt aber da ich im Dunkeln eher Langzeitbelichtungen mache bzw mit Objektiv mit Blende 1.8 arbeite ist dies für mich kein Problem.

Alle die ein ähnliches Entscheidungsproblem wie ich haben, sollten einmal überlegen für was die Kamera verwendet werden soll.
Bei überwiegend Aufnahmen im Dunkeln ohne Blitz bzw mit lichtschwachen Objektiven ist die a57 besser.
Bei Aufnahmen im Hellen und draußen ist die a65 besser.
Bei der a65 ist ein gutes Objektiv enorm wichtig um den Sensor wirklich zu nutzen.
Meine Empfehlungen sindfolgende: SAL50F18 Sony SAL1650 f2.8 SAL 1680Z.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Kamera für wenig Geld, 1. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mit die a65 als Nachfolger für meine a200 geholt, die nun mit fast 100.000 Auslösungen und 5 Jahren Dauernutzung etwas in die Jahre gekommen ist. Da mir die wenigen "Verbesserungen" zur a77 hin keine 250€ wert waren, ich aber auf GPS nicht verzichten wollte, entschied ich mich für die a65. Hierzu möchte ich meine ersten Eindrücke und Erfahrungen zusammenfassen:

- Haptik und Optik der Kamera sind toll; sie sieht gut aus, liegt gut in der Hand und wirkt wertig verarbeitet
- Auch wenn die Bedienung an vielen Stellen ganz anders ist als bei meiner alten, habe ich mich in sehr kurzer Zeit an die Bedienung der Kamera gewöhnt
- Sie ist super leise und rasend schnell - das ist gerade für Tierfotos sehr nützlich
- Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig
- Bis ISO800 ist das Rauschen echt gut, ISO1600 werde ich wohl nur im "Notfall" verwenden. Leider ist bei ISO-Auto ISO1600 das automatische Maximum, welches leider sehr oft verwendet wird
- Einige Funktionen erleichtern das Arbeiten sehr - so zum Beispiel das automatische Erzeugen von HDR-Fotos, Schwenk-Panoramas oder auch die Multiframe-Rauschminderung
- Sowohl der "optische Sucher" (EVE) als auch das LiveView-Display sind sehr gut - sowohl was den Informationsgehalt als auch die Darstellung angeht
- Das Display lässt sich kippen und drehen, um so auch aus engen Ecken oder von oben/unten fotografieren zu können
- 10 Bilder in super schneller Abfolge sind kein Problem und ermöglichen es so, den passenden Moment einzufangen
- Videos in HD sind ok, wenn auch nicht perfekt - aber das ist eben auch nicht der Hauptzweck einer SLR/SLT

So, und nun werde ich weiter mit der Kamera "herumspielen" und in ein paar Tagen/Wochen noch mal updaten...

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Update nach 3 Wochen:

Ich bin immer noch sehr von der Kamera überzeugt, zumal die Konkurrenz für ähnliche Leistung z.T. deutlich mehr Geld verlangt. Was mir in den letzten Wochen noch so aufgefallen ist:

- Der Weißabgleich wird sehr leicht verstellt. Wenn man aus Versehen ein paar mal das "Steuerrad" nach links drückt, ist man ganz schnell in einem verschobenen Weißabgleich (Farbtemperatur und oder Farbfilter verstellt o.ä.)
- Das Klappdisplay lässt sich nur in eine Richtung komplett drehen - das ist etwas störend
- In engen Räumen ist der integrierte Blitz etwas zu stark - hier muss man oft korrigieren; mit meinem Metz-Blitz (der ist deutlich stärker) passiert das nicht
- Als Umsteiger von der Alpha 200 muss man sich z.T. sehr an die anders angeordneten Bedienelemente gewöhnen
- Die Kantenanhebung funktioniert (scheinbar) nur bei manuellem Fokus
- Einige Default-Einstellungen sind ungünstig (z.B. wird per Default in jedem Programm beim (versehentlichen) Druck auf den REC-Button sofort auf Video umgestellt und die Aufnahme beginnt auch gleich)
- Das Auto-HDR ist genial und macht z.B. in der Nacht bei angestrahlten Gebäuden tolle Bilder - klappt aber nur, wenn sich das Motiv nicht bewegt, weil eben 3 Bilder in Serie geschossen werden und die dann zusammengerechnet werden
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden - professionelle Fotos zum fairen Preis, 16. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A65VK SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) inkl. 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich habe die SONY ALPHA SLT 65 vor einigen Monaten erhalten und nun eine ganze Zeit getestet - und ich muß sagen, in Schnelligkeit und Bildqualität steht sie weit teureren Kameras in nichts nach. Die Auflösung von 24 MP kommt allerdings am besten zum Tragen unter 1.600 ISO, dafür ist die 65 sehr viel schneller und hat eben die höhere Auflösung und erweiterte Funktionen an der Kamera als viele vergleichbare Modelle.

Ergänzung: So langsam kann ich übrigens die vielen Rezensionen und Aufreger in Sachen Jammerei beim Rauschverhalten der Sony Alpha 77 und Alpha 65 nicht mehr hören. Vergleichsfotos (z.B. bei [...] ) bei 1.600 ISO ergeben, daß die Alpha 65 zwar auf die Abbildungsgröße bei gleichen Einstellungswerten an sich mehr rauscht als z.B. die Alpha 57, aber da die Alpha-65 nun 24 Megapixel hat und die Alpha-57 ja nur 16 Megapixel, ist nach dem 1:1-Abbildungsvergleich in Photoshop die Bildqualität der 65er bei 1.600 ISO immer noch einen Tucken besser als die Alpha 57!!

Das mag jeder selbst ausprobieren, indem er sich die entsprechenden Testbilder herunterlädt und (z.B. über Ebenen) die Fotos in Photoshop gleich groß skaliert, d.h. das 65er-Testbild einfach auf die 16 MP der 57er herunterrechnet und vergleicht. Denn nur in gleichem Abbildungsmaßstab sind die Fotos ja vergleichbar. Außerdem kann jeder bei der Sony 65 die Aufnahmen schon vorab auf 16 MP einstellen und wird dann ein vergleichbares Ergebnis zur Sony 57 erhalten! Insofern stimmt es NICHT, daß die Alpha 57 in der Bildqualität beim Rauschverhalten bei gleich großen Bildern effektiv besser sei!! Es sei denn, man vergleicht unbedingt das Rauschverhalten sehr unterschiedlicher großer Fotos, was aber für die Praxis weitgehender Unsinn ist! (Das Rauschverhalten wird erst ab ISO 3.200 schlechter, da hat dann die A-57 qualitätsmäßig die Nase vorn - aber wer fotografiert ersthaft mit so hohen ISO-Zahlen, wenn man die Automatik der A-65 so einstellen kann, daß 1.600 ISO der höchste Wert ist und die Zeit- bzw. Blendenprogramme und eine technische Aufhellung ihr übriges tun). [Ende Ergänzung, 07.01.2013]

Das Menue ist übersichtlich und gut gegliedert, viele Tasten lassen sich durch eigene Funktionen belegen.

OBJEKTIVE - ein wichtiges Thema!

Zumindest mein 18-55 Sony Objektiv ist auch relativ scharf - und sehr viel besser als sein Ruf! Es geht eigentlich nur das 300-EUR-Tamron 17-50 qualitativ noch über das Kit-Objektiv, ich habe drei andere getestet, mit denen ich nicht wirklich zufrieden war. Das Sony 18-55 ist zum Filmen optimal, wenn man Orginalton verwendet (weil es leise und schnell ist), das Tamron z.B. ist sehr viel lauter ...

Für Leute mit schmalem Geldbeutel und hohen Qualitätsansprüchen empfehle ich folgende Objektive, die für mich ein Top-Preis-Leitungsverhältnis aufweisen und erstklassige Bilder abgeben:

Standard:

1.) Kit-Objektiv Sony 18-55 - z.B. zum tongerechten Filmen -
und für Einsteiger-Makrofreunde - mit diesem Objektiv können Sie mit 1:4 Abbildungsmaßstab immerhin nur 12 cm Abstand zum Objekt herangehen. Dazu kann man mit der Sony alpha 65 noch zweimal digital heranzoomen, was das Objekt noch näher heranholt...

2.) Tamron AF 17-50mm 2,8 XR Di II LD ASL - zeigt im Entfernungsbereich von 1 bis 20 Meter super Tiefen und ein ganz eigene Bildart! Sehr schön! Ein sehr scharfes Objektiv!
http://www.amazon.de/Tamron-17-50mm-digitales-Objektiv-Sony/dp/B000HP9OF0/ref=sr_1_3?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1355695684&sr=1-3

Telebereich:

3.) Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di USD Objektiv für Sony - für ca. 320 EUR ( http://www.amazon.de/Tamron-SP70-300-4-5-6-Objektiv-Kameras/dp/B003YUBTJ4/ref=sr_1_3?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1355695869&sr=1-3 ) - schneller, schärfer, qaualitativ hochwertig, hält mit den weit teureren Objektiven in der Bildqualität locker mit. Gute Testergebisse in Fachzeitschriften!

Portraits:

4.) Sony SAL50F18 1,8 / 50mm SAM Sony Portrait Objektiv - für ca. 150 EUR
- nicht so gut für Weitwinkel- oder Unendlich-Aufnahmen zu verwenden - am besten nur für Portraits! In diesem Bereich macht das Objektiv erstaunlich gute Aufnahmen in Profi-Qualität. Durch geringe Verzeichnung bleiben Gesichter auch schön stabil und sind nicht durch Verzerrungen wie bei einem Standard-Zoom-Objektiv beeinträchtigt. Gute Testergebisse in Fachzeitschriften!

Ultra-Weiwinkel:

5.) Tamron SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical (IF) - im Preis-Leistungsverhältnis mit 320 EUR top!! Leichte Schwächen bei der chromatischen Aberration, aber kann sonst mit den doppelt so teuren sehr gut mithalten.

Reisezoom:

6.) Tamron AF 18-200 mm F/3,5-6,3 XR Di II LD Aspherical (IF) Macro (für Sony/Minolta) - nur 150 EURonen für eine gute Leistung!!!

oder

7.) Sony SAL-18135 (DT 18-135 mm F3,5-5,6 SAM) - Reisezoom für 370 EUR - dafür superspitze!

Makro-Objektiv:

8.) Sigma Foto 50mm F2.8 EX DG Macro (für Sony/Minolta) - nicht so gut für Portraits und Standard-Fotos geeignet, aber ein starkes Makro-Objektiv für nur um die 340 EUR.

Dann gibt es noch eine super Auswahl nicht nur von Sony, sondern auch von Sigma und Tamron. Dazu studieren Sie am besten auch die Fachpresse...

Noch ein Tip: Bei eBay mal alte Minolta-Objektive zum Testen ersteigern (beachte: mit A-Anschluss für Sony, MD passt nicht!!) und ausprobieren - viele der alten Objektive sind gar nicht schlecht! Dazu gehört der "Weiße Riese" oder das "Ofenrohr" von Minolta genau so wie z.B. Artikelbild

MINOLTA AF 50mm 1:1,7 (22)
Minolta Objektiv 80-200 mm, Lichtriese (f 2,8)
Minolta AF Zoom 35-70mm f/4 Makro

und andere alte Kostbarkeiten .. wenn man Glück hat, kann man ein Gutes erwischen. Allerdings ist die Geschwindigkeit nicht so hoch wie bei den aktuellen Ojetiven, die oft auch aus Plastik sind und nicht so viel wiegen, was ein Vorteil bei der Kamerahaltung ist.

Soweit meine Einschätzung!

Die Sony SLT Alpha 65 können Sie als Profi oder als Semi-Profi und auch als Einsteiger mit hohen Qualitätsansprüchen bedenkenlos kaufen, Sie werden nicht enttäuscht sein. Allerdings benötigt man eben für manche Situationen gute Objektive und sollte sich intensiv mit den Funktionen der Kamera auseinandersetzen, um diese auch zu nutzen! Alles Gute mit Ihrer neuen Alpha 65!
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