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45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität auf hohem Niveau
Ich habe überlegt, ob ich wirklich die 157ste Rezension zu dieser Kamera schreiben soll, will dies aber doch tun, weil sich zum einen einige Neuerungen ergeben haben, die so hier noch nicht erwähnt sind, zum anderen aber auch meiner Zufriedenheit mit dem Kauf Ausdruck geben möchte.

Zunächts einmal dachte ich beim Auspacken: So groß ist...
Vor 12 Monaten von Osgood veröffentlicht

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schaden nach 2,5 Jahren - Raparatur unrentabel
Wie so viele DSLR Fotografen habe ich auch eine annehmbare Kompakte gesucht. Am Tag des Erscheines Ende 2011 habe ich diese Kamera bei Mediamarkt gekauft und war sofort super glücklich. Tolle Bilder, manuell bedienbar und einige super Zusatzfunktionen.
Jetzt, ca. 2,5 Jahre später und ca. 3000 Fotos, hakte plötzlich und ohne vorherige Ankündigung...
Vor 6 Monaten von KarstenWL veröffentlicht


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45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität auf hohem Niveau, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Ich habe überlegt, ob ich wirklich die 157ste Rezension zu dieser Kamera schreiben soll, will dies aber doch tun, weil sich zum einen einige Neuerungen ergeben haben, die so hier noch nicht erwähnt sind, zum anderen aber auch meiner Zufriedenheit mit dem Kauf Ausdruck geben möchte.

Zunächts einmal dachte ich beim Auspacken: So groß ist die aber ja gar nicht. Ich hatte, nachdem ich die vielen Bewertungen hier gelesen hatte, befürchtet, dass es ein ziemlicher Klotz sein würde. Das ist nicht so. Sie ist natürlich größer als meine Casio Exilim, die ich bisher hatte, jedoch in einem angenehmen Rahmen, da sie so auch besser in der Hand liegt. Zu klein behindert, wie ich finde die Handlichkeit auch. Sie ist auch noch klein genug, sie in einer Gürteltasche mitzunehmen, darauf kommt es mir haupsächlich an.

Dann war ich erstaunt, dass sich Fuji einige Neuerungen für die X10 überlegt hat. Anders ist nun, dass die RAW-Taste mit einer Auswahl der nötigsten Einstellungen hinterlegt ist, die man nun mit einem Tastendruch aufrufen kann. Neu ist auch ein zusätzliches Programm für die Adv.-Einstellung mit etlichen Effekten wie "Lochkamera", einiger Farbeffekte, einem "Miniatur-Effekt" für unscharfe Vorder- oder Hintergründe sowie einer Einstellung bei der das Bild schwarzweiß mit einer vorher wählbaren Farbe erscheint. Zunächst dachte ich, dass ich diese Spielereien im Leben nicht gebrauchen würde. Nun war ich heute zum Probieren im Wald und habe mit der Einstellung "schwarzweiß und grün" einige Bilder gezaubert, die einem die Spucke wegbleiben lassen, echt klasse.

Was noch neu ist, ist der RAW-Konwerter, der mit auf der CD dabei ist. Ausprobiert habe ich ihn aber nicht.

Nervig ist die Software zum Bearbeiten der Fotos, weil sie sich immer automatisch einschaltet, wenn man ein Speichermedium an den Rechner hängt, also auch der USB-Stick, die externe Festplatte etc. Wenn ich dem Fuji-Programm sage, es solle dies lassen, will es auf einmal auch die Bilder von meiner Kamera nicht mehr, die sich übrigens auch nicht ohne das Programm in ein Verzeichnis kopieren lassen wollen. Außerdem will sich die Software jedesmal ins Netz einwählen, um sich upzudaten, auch wenn sie es gerade vor fünf Minuten schon getan hat. Aber vielleicht mache ich auch nur was falsch.

Die Menüs sind ein wenig unübersichtlich und man muss sich mithilfe des Handbuchs eine Weile mit der Kamera beschäftigen, bevor man versteht, wass sie von einem will, dann klappt es aber und es ist der Wahnsinn, was man ihr so alles an- und abgewöhnen kann. So ist man immer in der Lage, seine Vorstellungen umzusetzen.

Ich habe nun drei Tage lang Probebilder geschossen und einiges ausprobiert. Fazit vorweg: richtig toll, die X10. Zunächst einmal ist die Bildqualität sehr gut, aber dass kann man in anderen Rezensionen ja auch herauslesen. Was ich aber auch toll finde ist, dass man mit dieser Kamera in sehr vielen Fällen auf einen Blitz verzichten kann. Zum einen ist sie von Haus aus schon lichtstark, zum anderen funktioniert der "Low-Light-Pro-Modus" ganz hervorragend. Das ganze kombiniert mit der Bildstabilisierung, alle Achtung. Auch der Panoramamodus ist so was von einfach zu handhaben, macht Freude.

Meine Einstellungen sind: Farbe und Schärfe +1, Rest Standard, Belichtungskorrektur auf -2/3. C1 habe ich für Schwarzweißfotos programmiert, C2 für schnelle Bilder mit Blitz.

Ein Vorrezensent war von unscharfen Bildern bei der kleinsten Blende (11) enttäuscht. Ich habe heute mal Probereihen mit kleinster, mittlerer und größter Blende gemacht und es stimmt, bei Blende 11 ist die Schärfe nicht mehr ganz auf dem Niveau der kleineren Werte. Der Effekt ist aber marginal und hauptsächlich im direkten Vergleich und Vergrößerung zu erkennen. Trotzdem nicht so schön. Ich werde deshalb Blende 8 als kleinste verwenden, wenn es möglich ist.

Einige andere Punkte, die für manche wichtig sind, spielen für mich nur eine nebensächliche Rolle. So ist zum Beispiel die Akkustandzeit für mich unerheblich. Einen Ersatzakku hat man doch eh in der Tasche dabei und wechselt ihn gegebenenfalls aus. Auch der Sucher ist für mich in Ordnung. Er ist hell, man kann eine Sehschärfenkorrektur vornehmen und man kann mit ihm arbeiten, weil man ja das akustische Fokussignal bekommt. Für die richtige Einstellung der Blende, Zeit und Isozahl wird man eh vorher auf das Display schauen. Das dies nicht schwenkbar ist, mag für manche Aufnahmesituationen nicht so elegant sein, aber mir ist es so lieber, die Kamera gewinnt dadurch etwas "gefühlte" Robustheit hinzu. Auch weiß ich nicht, was es an dem Ladegerät auszusetzen gibt. Ok, es könnte ein bisschen kleiner sein, aber es hat dadurch, dass es direkt in die Steckdose gesteckt werden kann, kein nerviges Kabel und die Akkus sind gut und schnell eingesetzt.

Schade, dass Fuji nicht die Funktionsweise der verbesserten Abbildungsleistung durch das Zusammenschalten der Pixel in der Bedienungsanleitung erklärt, einem weiteren Highlight dieser schönen Kamera.

Ich gebe trotz der paar oben angeführten negativen Punkte noch fünf Sterne, weil insgesamt hervorragende fotografische Ergebnisse erzielt werden können, die Wertigkeit der Kamera über jeden Zweifel erhaben ist und weil das Gesamtkonzept passt. Ich gebe sie jedenfalls nicht wieder her.
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452 von 474 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich mit Canon S95 und Nikon D7000 (16-85), 30. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Ich hatte Gelegenheit die Fujifilm Finepix F200, F80 und F300 zu probieren, aber begeistert hatte mich deren Bildqualität nicht besonders: flaue Farben in Provia/Standard, unnatürliche Farben bei Velvia/Vivid, bei abnehmendem Licht stark nachlassende Bildqualität. Da fühlte ich mit mit der Canon S95 deutlich besser aufgehoben, auch wenn hier die Fokussiergeschwindigkeit sehr langsam war und die Kamera zwischen zwei Bildern auch mal 10 Sekunden Pause brauchte (bei RAW+JPG) .

Bei der X10 sieht es so aus, als hätte Fujifilm den Foto-Enthusiasten wirklich zugehört:
+ Kompakt-Kamera mit sehr großem Sensor (2/3"=1/1,5" gegenüber 1/1,7" bei der S95 bzw LX-5 sowie 1/2,33" bei den üblichen Kompakten),
+ sehr lichtstarkes Objektiv - mit 2,8 auch im Telebereich,
+ Schalter für Blitzentriegelung (statt fummeliger Taste)
+ Manueller Zoomring (Drehrichtung wie bei Nikon / entgegengesetzt zu Canon-DSLR)
+ optischer Bildstabilisator (haben sonst nur Nikon, Canon, Panasonic)

Was fehlt:
- die 24mm im Weitwinkel
- Hosentaschenformat (wie die S95)
- eigene Taste für Videos
- GPS (wer's braucht - ich nutze Eye-Fi-SD-Karten mit Geotagging)
- Fokus-Punkt-Anzeige im optischen Sucher

Stärken
- BEREITSCHAFT - unmittelbar einsatzbereit mit kurzem Dreh am Objektivring, wenn der Schnellstartmodusim Menü eingestellt ist. Innerhalb einer halben Sekunde habe ich einschließlich Fokus ein Foto geschossen im Gegensatz zur S95 wo dies etwa 4 Sekunden dauert. (Eine Verkürzung der Akkuaufzeit durch die Schnellstarteinstellung ist mir nicht aufgefallen).
- AUTOFOKUS - sehr schnell und äußerst präzise mit hervorragender Gesichtserkennung, das schnellste, was ich bei einer Kompaktkamera bisher gesehen haben und nur eine Spur langsamer als meine Spiegelreflex. Die S95 fokussiert etwa viermal so lange und auf Automatik/Gesichtserkennung konnte ich mich nicht verlassen, weshalb ich den AF auf Mitte gelegt habe. Bei der Fuji reicht es VarioAF mit Gesichtserkennung einzustellen und die Kamera fokussiert wirklich so wie sie soll: Man fokussiert mit dem mittleren Messfeld und wählt dann den Bildausschnitt, wenn Gesichter im Bild sind, dann werden diese automatisch erkannt und auf diese scharf gestellt. Hervorragend für Schnappschüsse aus der Hüfte! Bei Fotos von speilenden Kindern merkt man die leichte Auslöseverzögerung dann doch: Braucht man bei der DSLR nur im richtigen Moment den Auslöser drücken, muss man den passenden Augenblick bei der X10 den Bruchteil einer Sekunde vorwegnehmen, sonst ist der Kopf schon weggedreht.
- "Super Intelligenter BLITZ" funktioniert hervorragend: die Blitzleistung wird angepasst, es gibt nicht mehr die typischen überblitzten Kompaktkamera-Schnappschüsse. Nur der Weißabgleich liegt leicht daneben, leicht ins gelbliche verschoben. Bei der S95 war Blitzen (außer Aufhellblitzen in heller Umgebung) Glückssache. Außerdem war bei der S95 die Zuschaltung des Blitzes mit mehrfachem Drücken der Blitztaste extrem umständlich.
BILDQUALITÄT - hervorragend für eine Kompaktkamera. Im direkten Vergleich mit der S95 die schöneren Farben, deutlich bessere Dynamik, etwas bessere Detaildarstellung, weniger Abfall der Auflösung in den Bildecken, nahezu keine chromatischen Aberrationen. ISO 800 geht noch sehr gut, vergleichbar mit ISO 400 bei der S95. Bei ausreichend Licht ist auch ISO 1600 noch akzeptabel.
Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass es sich um eine Kompaktkamera mit 2/3' Sensor handelt. Deshalb wundert es mich, dass in Fotos, die ich mit der Nikon D7000 + 16-85 VR 3.5-5.6 im Vergleich zur X10 aufgenommen habe, die X10-Bilder von der Dynamik vergleichbar waren (ja, im HR-Modus!) und mir die höheren ISOs im Bereich 400 - 1600 bei schlechtem Licht aus der X10 besser gefielen: nicht weniger, aber gefälligeres Rauschen.
- EXR-AUTO - der beste Automatikmodus, den ich bei einer Kompaktkamera erlebt habe. Zuverlässig wählt die Kamera den passenden Szenenmodus, der Autofokus sitzt präzise von allein. So kann man die Kamera jedem Laien in die Hand drücken, den Auslöseknopf zeigen, den Rest übernimmt zuverlässig die Kamera.
- DISPLAY - sehr gut, vergleichbar mit dem hervorragenden Display der S95 (X10 etwas kleiner bei gleicher Auflösung), in der Sonne ist das Display der X10 besser lesbar, bei normalem Umgebungslicht ist das Display der S95 etwas heller.
VIDEO: funktioniert zuverlässig, bedingt durch den CMOS-Sesor gegenüber dem CCD-Sensor in der S95 fast keine Schlieren beim Schwenken. Bei genauem Hinschauen leichte Kompressionsartefakte um sich bewegende Objekte (aber nicht wirklich störend).

=BESONDERHEITEN/TIPPS=
- BELICHTUNG: die Canon S95 belichtet bekanntlich reichlich, ca. 1/3 - 2/3 Blendstufen über, was mehr Zeichnung in den Schattenbereichen bringt, aber die hellen Partien auswäscht. Im Gegensatz dazu belichtet die X10 eher knapp, dadurch behalten die hellen Partien ihre Struktur. Eigentlich ist das der bessere Zugang, da man in der Bildbearbeitung besser Schatten aufhellen kann als umgekehrt. Allerdings sehen die JPGs aus der X10 unbearbeitet etwas dunkel aus. Ich habe deshalb die Belichtungskorrektur dauerhaft auf +1/3 stehen.
- ISO: wer die Finepix-Kameras mit EXR-Sensor kennt, der weiss um Fuji's Besonderheit, dass für jeden Modus (PASM) eine eigene ISO-Einstellung vorgenommen werden kann. So kann man mit einem kurzen Dreh am Wählrad auch die ISO ändern. So habe ich die ISO 100 auf P gelegt für gute Lichtverhältnisse. Auf A ist ISO Auto800 eingestellt mit weit offener Blende für schlechte Lichtverhältnisse. Unter S die ISO1600 und Zeitvorgabe 1/125s für schnelle Bewegungen. Alle anderen Einstellungen wie etwa Filmsimulation, Rauschunterdrückung, Farbsättigung werden für alle Modi gleichzeitig eingestellt.
FILM-SIMULATION / FARBSÄTTIGUNG: Velvia macht zwar unglaublich knackige Farben, aber hart an der Grenze zum Künstlichen und außerdem auf Kosten der Zeichnung in Schattenbereichen. Definitiv nichts für Portraits. Eventuell für Landschaft, ideal für Leuchtreklame oder Stilleben mit knalligen Farben. Für kräftige Farben im Alltagsgebrauch ist Astia der bessere Kompromiss, am besten lässt man Provia/Standard stehen und erhöht für sattere Farben die Einstellung "Farbe" auf "hoch". Zum Üben gibt es die Filmsimulations-Bildreihe. Zugang über die Taste "Drive".
SCHÄRFE: auf Standard sind Konturen eher weichgezeichnet, für Portaits sicherlich gut, ich bevorzuge allerdings knackige Fotos und habe die Schärfe auf 'hart' eingestellt. Halos habe ich dadurch bisher nicht festgestellt.
RAUSCHUNTERDRÜCKUNG: auf kleinste Stufe eingestellt sieht man zwar etwas mehr Rauschen, aber dieses sieht sehr natürlich aus - sehr ähnlich Kleibildfilm mit hoher ISO. Vor allem sehr schön für grobkörnige Schwarz-Weiss-Aufnahmen.
- SUPER-MAKRO-Aufnahmen gelingen am besten im A (Blendvorwahl-) Modus mit Blende 5,6 - 8,0; darunter ist Schärfentiefe zu schmal, darüber nimmt diffraktionsbedingt die Bildschärfe ab. (Brennweite muss zwingend auf 28 stehen.)
RAW - ist möglich, allerdings gibt es wohl (außer dem mitgelieferten - angeblich sehr schlechten) derzeit kein Programm, das die Bilder verarbeiten kann. Ich habe es mit Aperture auf dem Mac versucht, geht nicht. Man kann die RAWs in der Kamera entwickeln, aber sehr, sehr umständlich. Man kann vor der Aufnahme die RAW-Taste drücken, dann wird das folgende Bild in JPG+RAW aufgenommen, man kann auch in den Einstellungen RAW+JPG einstellen, dann bewirkt die Taste RAW, dass das nächste Bild nur als JPG aufgenommen wird.
BILDWIEDERGABE - wer viel fotografiert, muss auch viel aussortieren. Das mache ich gerne in der Kamera. Dafür gibt es im Wiedergabe-Modus die tolle Funktion 'Löschen - Bild': wenn man diese auswählt, kann man durch die Fotos zappen und unbrauchbare Aufnhemen mit einem einfachen Druck auf die Menu/oK-Taste löschen - flotter gehts nicht, leider funktioniert in diesem Modus die Vergrößerung nicht. Eine weitere tolle Idee: bei der Bildwiedergabe kann man das hintere Wahlrad drücken und erhält die maximale Vergrößerung auf den Fokus-Punkt. Über einen Dreh an dem darunterliegenden Rad kann man von Foto zu Foto springen in der Vergrößerugs-Ansicht.
- OBJEKTIVDECDKEL - fühlt sich gut an, ist aber ziemlich fummelig. Die X10 hat ein Filtergewinde von 40.3mm, angeblich soll ein Objektivdeckel im Format 40.5mm passen (gibt es hier bei Amazon). Ich habe hier bei Amazon einen Dörr 40.5 UV-Filter Slim als Objektivschutz bestellt. Lässt sich etwa bis zur Hälfte festdrehen und sitzt dann gut fest. Trägt nur leicht auf und macht die Kamera noch schneller startbereit. Es ist keine Vignettierung feststellbar.
DISP-Taste lange gedrückt halten = Ruhemodus; keine Töne, kein Auslöseton, kein Blitz, kein Fokus-Hilfslicht. Man kann so wirklich diskret Fotos machen.
FN-Taste neben Auslöser: kurz drücken zum schnellen Einstellen der zugewiesenen Funktion. Lange drücken, und man kann schnell die Funktion verändern.
DYNAMIKUMFANG / BILDRAUSCHEN / HOHES ISO: ein Vorrezensent hat bemängelt, dass die X10 in der ISO-Automatik sehr schnell hohe ISO-Werte wählt. Ich vermute, dass hier die Dynamik auf Auto steht. Man muss wissen, dass der EXR-Sensor zwei verschiedene Arten hat, den Dynamikumfang zu vergrößern: 1.) Bei reduzierter Auflösung (6MP - egal ob im EXR-DR oder im PASM-Modus bei voreingestellter Bildgröße M) werden gleichzeitig zwei unterschiedlich belichtete Bilder aufgenommen und miteinander verrechnet. Die ISO bleibt unangetastet. Nachteil: man erhält ein Bild mit nur 6MP. 2.) So wie es auch alle anderen Hersteller machen: es wird ein unterbelichtetes Bild aufgenommen, sodass in den hellen Bereichen noch Zeichnung verbleibt. Die dunklen Bereiche werden aufgehellt durch Erhöhung der ISO. Bei diesem Verfahren entsteht ein Bild mit mehr Bildrauschen.

=GIMMICKS=
- SWEEP-PANORAMA - funktioniert tadellos.
- PRO-LOW-LIGHT-MODUS - funktioniert sehr gut, die Kamera nimmt in schnelle Folge 4 Bilder auf und verrechnet sie präzise - auch wenn man verwackelt, sodass bei schlechten Lichtverhältnissen ein rauscharmes Bild entsteht (wenn auch nur in 6MP)

=FAZIT=
endlich eine kompakte jackentaschen-, wenn auch nicht hosentaschen-taugliche Digitalkamera mit einem so schnellen Autofokus, dass man auch Kinder damit recht gut fotografieren kann und toller Bildqualität. Außerdem die einzige mir bekannte Kompakt-Kamera mit einem wirklich brauchbaren Vollautomatikmodus (EXR Auto). HÖCHST EMPFEHLENSWERT!!!

Die einzigen Felder, in denen ich noch eine DSLR der X10 vorziehen würde wären:
- Bilder mit Blitz in Innenräumen - hier kann ich an der DSLR den Reflektor zur Decke schwenken und habe eine schöne, weiche, natürliche Lichtwirkung ohne Schlagschatten;
- Portaits mit sehr geringer Schärfentiefe - nichts geht über das 50mm 1.4 an DX bei 1.8 - 2.8 und Fokuspunkt auf die Pupillen)
- Weitwinkelaufnahmen - ich liebe das 10-24 und die Effekte, die sich damit erzielen lassen, wie etwa nahe Gegenstände übersteigert wirken lassen oder Landschaftsbilder, die einen besonderen Sog entfalten.

ZUBEHÖR
- DISPLAYSCHUTZFOLIE: Vikuity DQC160: lässt sich sehr leicht anbringen, ist tatsächlich unsichtbar. Auf keinen Fall die Vikuity ARMR200, diese reduziert die Auflösung des Displays und macht die Ansicht grobpixelig.
- UV-FILTER als Objektivschutz: Dörr DHG UV-Filter 40.5mm - lässt sich nur bis zur Hälfte eindrehen, sitzt dann aber auch fest; keine Vignettierung.
- KAMERATASCHE: meine Wahl zur Befestigung am Gürtel ist die Kata KT DP-415, die X10 passt sehr gut hinein, wenn man die Fachtrennung herausschneidet. Hat leider nur einen Zipper, und nicht Klett wie ich es bevorzuge, aber man gewöhnt sich schnell daran.
Alternativ die LowePro Rezo 60, extrem günstig (12€), super Qualität, mehr Stauraum, aber dadurch deutlich voluminöser.
Die Kata DP-408 und die DP-410-V sind definitiv zu klein.
Als Umhängetasche interessant die Blackrapid SnapR 35 (die SnapR 20 ist zu klein); ist eigentlich ein bisschen zu groß, die X10 sitzt ein bisschen lose in der Tasche.
Sehr schön auch die Crumpler Cupcake 1500.
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133 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fujifilm X10 vs. Olympus XZ-1, 8. August 2012
Von 
A.T. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Der größte Unterschied zwischen den beiden Kameras ist erstmal die Optik und Handhabung. Während die Olympus XZ-1 glatt, schlank und mit nur wenigen Knöpfen dem Bild der modernen Kompaktkamera entspricht, sagt die Fujifilm X10 im klassischen Retrodesign mit Einstellrädern und diversen Knöpfen geradezu: "an mir muss geschraubt und eingestellt werden." Die X10 liegt durch Belederung und Griff wesentlich besser in der Hand und schickt mit eingebautem Sucher und ihrer Bedienbarkeit die XZ-1 in die Wüste. Dafür ist die Olympus kompakter und rascher in die Tasche zu stecken.

Laut Testberichten soll auch die Bildqualität der X10 erheblich mehr hergeben. Doch hier muss man stark zwischen den Lichtbedingungen differenzieren.

Unter Tageslichtbedingungen: Die Olympus zeichnet bei ISO100-200 ein gestochen scharfes, sehr fein durchgezeichnetes Bild, das in den Details, Farben und der Schärfe besser als das der Fuji X10 ist. Die Fuji kann hinsichtlich Kontrastdynamik punkten - z.B. helle Wolkenfelder werden differenzierter dargestellt. Hier muss man bei der Olympus in den RAW-Modus wechseln, um diesen Kontrastreichtum, den die Fuji schon per JPEG liefert, einzuholen bzw. im RAW zu überholen.

Unter Kunstlichtbedingungen: Hier schwächelt der Weißabgleich der Olympus und macht bei künstlichem Licht zumeist kräftige Gelb- und Rotstiche, die Fotos werden durchweg zu warm und müssen nachbearbeitet werden; alternativ ist auch hier wieder die Belichtung per RAW nötig. Die Fuji geht den entgegengesetzten Weg und kompensiert das gelbliche Kunstlicht einer Glühlampe dermaßen gut und neutral, dass man denken könnte, es handele sich um eine Aufnahme bei Tageslicht.

Bei Schwachlicht-Situationen: Auch wenn die Fuji X10 nicht an die Möglichkeiten von guten Spiegelreflexkameras oder einer Olympus OM-D E-M5 heranreicht, macht sie für eine Noch-Kompaktkamera mit kleinerem Sensor sehr gute Aufnahmen bis ISO800. Innenaufnahmen am Abend sind überhaupt kein Problem. Keine Chance für die Olympus, bei der sich - im Unterschied zur Fuji - die Parameter für Rauschunterdrückung nicht einstellen lassen und die anfängt, heftig zu aquarellieren. Zusammen mit dem Farbstich bei Kunstlicht werden Aufnahmen in abgedunkelten Räumen bei der Olympus gruselig. Ganz anders verhält sie sich, wenn man sie auf ein Stativ setzt und den ISO-Wert wieder auf 100. Mit entsprechender Belichtungszeit liefert die Olympus exzellente Nachtaufnahmen. Da können die Nachtaufnahmen vom Stativ der Fuji X10 nicht mitziehen. Die Aufnahmen wirken gröber und nicht so gut durchgezeichnet wie bei der Olympus.

Warum ich diese beiden Kameras vergleiche liegt daran, dass sich hier Schwächen und Stärken deutlich machen lassen. Die Olympus XZ-1 bietet unter für sie idealen Bedingungen eine unglaublich gute Bildqualität. Da kommt auch die Fuji nicht dran vorbei. Der Direktvergleich mit den zu den besten gehörenden Fotos bei ISO100 einer Kompaktkamera mit Zoom-Objektiv (!), die von der Olympus XZ-1 geliefert werden, zeigt, dass die Fuji X10 hier noch besser hätte sein können. Doch die Gesamt-Performance inkl. Handhabung und Einstellungsmöglichkeiten macht die Fuji X10 wiederum zur qualitativ besseren Kamera.

Dass das Objektiv einen Teil des Suchers der X10 abdeckt (was beim Aufsatz der optionalen Streulichtblende wirklich unakzeptabel wird) und dass der Sucher keinerlei Information beinhaltet (z.B. wie in den 50er/60er-Jahre Sucherkameras Parallaxenausgleich) gehört zu den Konstruktionsschwächen der Fuji X10. Schade auch, dass sie ihren Akku bei USB-Anschluss am Computer nicht - wie die Olympus XZ-1 - automatisch lädt. Schade, dass die Abdeckklappe der Kameraanschlüsse so ein mickeriges Plastik-Kläppchen an zwei Gumminippeln ist, was qualitativ nicht dem übrigen Standart entspricht. Aber abgesehen davon ist die Fujifilm eine ungemein solide und gut durchdachte Kamera mit sehr guter Bildqualität. Genial ist der manuelle Zoom, der die Kamera blitzschnell einschaltet und in der Handhabung wie bei einer Spiegelreflexkamera viel präziser und schneller zu bedienen ist als ein üblicher Kompaktkamera-Motorzoom. Haptisch ein Beispiel dafür, wieso in den 50er/60er Jahren Kameras so ausgesehen haben - weil es einfach praktisch war und sich die ganzen Rädchen und Knöpfchen bewährt hatten - wenn man wirklich fotografieren will und nicht bloß auf den einen Knopf drücken.
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104 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, schick und leistungsstark, 6. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Auf der Suche nach einer neuen und qualitativen Kompaktkamera, die nicht im Profibereich angesiedelt sein musste aber wo die Bildqualität im Vordergrund steht, ersteigerte ich bei Ebay eine fast neue "Fujifilm FinePix X10". Der Vorbesitzer hatte sie Mitte Mai`12 bei Amazon gekauft. Die Kamera macht einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck, sie ist klein, handlich und das Retro-Design ist vor allem für die älteren Generationen besonders attraktiv. Die X10 hat eigentlich alles was man braucht, ausreichende 12 Megapixel, einen hochwertigen optischen Sucher mit Dioptrien-Ausgleich, einen für die Kompaktklasse großen 2/3"-Sensor und vor allem ein lichtstarkes Zoom-Objektiv mit großer Blendenöffnung (F2,0) und 28-112mm Brennweite, sowie ein auf Knopfdruck ausfahrbares Blitzlicht. In der Weitwinkeleinstellung kann man das Objektiv im optischen Sucher sehen (in der rechten unteren Ecke), woran man sich gewöhnen muss. Der Objektiv-Zoom erfolgt nicht wie allgemein üblich über Tastenbedienung, sondern über Drehen am Objektivring, was eine handlichere Einstellung erlaubt und bei der man auch eine professionelle Figur abgibt (wie in alten Zeiten). Originell ist auch, dass die X10 durch Drehen am Objektivring ein- bzw. ausgeschaltet wird. Das Einstellungs-Menü ist übersichtlich gehalten und wirkt nicht überladen. Neben den üblichen Automatik-Modis wie Programmautomatik, Blenden- u. Zeitautomatik können noch zwei Eigenkonfigurationen gespeichert werden, die über das Programmwahlrad erreicht werden. Natürlich sind auch verschiedenste Motiveinstellungen für jeweilige Szenen auswählbar bzw. vorkonfiguriert. Die Bilddateien werden auf SD-Karte im JPG oder/und RAW-Format gespeichert. Die bei mir in der Kamera eingesetzte 32GB-SDHC-Karte zeigt über 6500 "freie" Fotos an, in der höchsten Auflösung (nur JPG-Format). Mit der X10 kann auch in Full-HD gefilmt werden, was ich selbst wahrscheinlich nie nutzen werde, weil für diesen Zweck Camcorder die bessere Wahl sind.
Besonders hoch anzurechnen ist, dass die X10 Alternativ-Akkus vom Typ NP-50 nicht verschmäht. So ist man nicht auf die herstellereigenen Akku angewiesen, was den Geldbeutel schont. Sicherlich tummeln sich viele leistungsschwache NP-50 Akkus auf dem Markt aber wer ein hochwertiges Ladegerät hat, mit dem der Akku direkt angesteuert wird (über eine extra Ladeschale), der kann die Kapazität selbst austesten und schlechte Akkus aussortieren. In der Regel sollte ein guter Akku um die 850-1000mAh leisten, etwas weniger ist verkraftbar. Die X10 kann per USB-Kabel mit dem PC verbunden werden, leider erscheint die Kamera nur im windows-eigenen Explorer und nicht im Commander der eigenen Wahl. Auch hat man nicht die sonst übliche Mini-USB-Buchse verbaut, womit man auf das Fuji-eigene Kabel angewiesen ist. Eine serienmäßige Transporttasche ist heute auch nicht mehr "in".
Bei meinen ersten Fototests war festzustellen, dass die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen leicht aufhellt, bei vollem Sonnenschein eher normal belichtet. Man muss schon etwas probieren, um die für sich optimalste Einstellung herauszufinden und auch nachjustieren. Um die Feinheiten der Kamera auszureizen, stellt man im allgemeinen die höchste Auflösung ein. So kam ich unter anderem auf folgende Menüeinstellungen:

ISO: Auto800
Bildgröße: L 4:3
Bildqualität: F (fein)
Dynamikbereich: Auto
Farbe: STD (Standard)Schärfe: MHART
Ton Lichter: STD
Schattier.Ton: MWEICH (etwas Aufhellung dunklerer Bildbereiche)
Rausch Reduktion: MNIED
>>> Belichtungsrad auf: -0,33 (1 Raste)<<<

In den Rezensionen verunsicherte mich immer wieder das festgestellte Weiße-Scheiben-Phänomen. In der Hoffnung, eine fehlerfreie X10 erhascht zu haben, versuchte ich, diese weißen Scheiben zu finden und meine X10 zu "provozieren". Um zu sehen, wie sich diese "weißen Scheibchen" auf den Fotos darstellen, fand ich im Internet einige Bilder zum Vergleich, die hauptsächlich nachts aufgenommen wurden und wo teilweise noch EXIF-Daten vorhanden waren.
So knipste ich direkt in 3 Teelichter in dunkler Umgebung, mit Belichtung +0,33/0/-0,33/-0,67/-1,0, bei der Belichtungskorrektur in Richtung Minus wurden die Aufnahmen besser bzw. realistischer. Weiterhin fotografierte ich im dunklen Dämmerlicht in unserer Kreisstadt die mit zahlreichen Laternen beseelte Einkaufsstraße und einen gut befahrenen Kreisverkehr, um die X10 mit PKW-Scheinwerfern zu stressen. Dabei behielt ich die oben genannten Setup-Einstellungen + Programmautomatik und testete in allen Stufen der Belichtungskorrektur mittels Einstellrad von null an abwärts (0/-0,33/-0,67/-1,00/-1,33/-1,67/-2,00). Die X10 hellt ordentlich auf, so dass in Belichtungskorrektur Stufe 0 die Fotos fast wie am Tag aussahen. Ab -0,67 bis -1,00 wurden die Fotos ansehnlich, am besten gelungen und realistischsten waren sie bei Belichtungskorrektur -2,00. Es ist sehr erstaunlich, wie gut die X10 bei schlechten Lichtverhältnissen und ohne Blitzlicht aufnimmt. Die gesuchten weißen Scheibchen konnte ich in keinem einzigen Foto feststellen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass mein kleines Statement keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sicherlich gibt es noch viele andere Einstellmöglichkeiten z.B. im manuellen Bereich. Von mir war das nur ein kurzer Test, als alter Hobbyknipser. Bin eigentlich sehr zufrieden mit der Leistung der X10, den gegenwärtigen Verkaufspreis halte ich für gerechtfertigt. Wünschenswert währe noch eine kleine Lochnase am hochwertigen Objektivdeckel, um ihn mittels einer Angelschnur an der Tragehalterung zu befestigen. So fällt er nicht versehentlich runter und ist ohne zu suchen griffbereit.
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197 von 210 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich liebe sie, und ich hasse sie auch ein bisschen! (Vergleich mit Canon 40D, Sony NEX-5N, Canon S95), 28. Juni 2012
Von 
Abacus "Frank" (Bodenseekreis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Seit ein paar Tagen habe ich nun auch eine Fuji X10, Einige Monate bin ich schon um sie herumgeschlichen, habe mich erst mal vom Blooming-Problem ("weiße Scheiben") abschrecken lassen und wollte zumindest so lange warten, bis
(a) ich mit ziemlicher Sicherheit ein Exemplar mit neuem Sensor geliefert bekomme,
(b) DPReview seinen X10-Full Review mit positivem Ergebnis veröffentlicht hat.

Nun, Stand 28. Juni 2012, gibt's den Review leider immer noch nicht, aber laut Amazon werden nur noch Kameras mit neuem Sensor geliefert. Da die Kamera demnächst mit in Urlaub gehen soll und ich mich vorher noch mit ihr vertraut machen möchte, habe ich sie halt ohne Voraussetzung (b) mal bestellt.

***** Nachtrag am 12.07.2012
Seit gestern (11.07.2012) ist der lange erwartete Full Review der X10 endlich (!) online bei DPReview. Ich kann jedem X10-Besitzer und -Kaufinteressenten, der des Englischen halbwegs mächtig ist, nur empfehlen, diesen Artikel zu lesen. Die in dieser Rezension (und ihren Kommentaren) genannten Punkte werden weitgehend bestätigt, und mit einem Gesamtergebnis von 76% erzielt die X10 eine absolut sehr gute, für die Kompaktklasse sogar ganz hervorragende Bewertung. Noch interessanter sind die systematischen Untersuchungen und Vergleiche, sowohl zu Konkurrenzprodukten als auch in diesem Fall der X10-Features untereinander (siehe z.B. Dynamikerweiterung bei Bildgröße L vs. Bildgröße M), die DPReview durchführt. Der Artikel leistet dadurch auch Aufklärungsarbeit zur Funktionsweise der Kamera, die eigentlich der X10-Bedienungsanleitung zumindest ansatzweise gut zu Gesicht gestanden hätte.
***** Nachtrag Ende

Meine fotografische Vorgeschichte spare ich mir an dieser Stelle. Wer möchte, kann sie in meiner Rezension zur Canon Powershot S95 nachlesen. Nur so viel: Ich fotografiere seit mehr als 10 Jahren digital (also seit den Anfängen der Consumer-Digitalfotografie) und besaß bzw. besitze mehr als ein Dutzend Kameras. Aktuell verwende ich aktiv, abgesehen von der X10, die Canon EOS 40D (ältere DSLR), die Sony NEX-5N (gerade 1 Jahr alte spiegellose Systemkamera) und eben die Canon S95 (ca. 2 Jahre alte Kompakte für die Hosentasche). Mit diesen werde ich die X10 auch gelegentlich vergleichen.

Warum ich eigentlich zu diesen drei Kameras noch eine weitere "brauche", wird sich manch einer fragen. Nun ja, die Fuji füllt meines Erachtens eine "Lücke": Klar, die 40D ist mit den richtigen Objektiven ein Allround-Talent, aber in vielen Situation fehl am Platze, da groß und schwer. Die S95 ist schön klein und macht tolle Bilder bis max. ISO 800, ist aber langsam und nur am kurzen Ende lichtstark. Die NEX-5N verwende ich derzeit am liebsten, da sie mit dem von mir favorisierten Sony 18-200-Objektiv in der Universalität kaum zu schlagen, brauchbar schnell ist, Spitzen-Bildqualität bis max. ISO 3200 hat, aber eben nicht lichtstark (3.5-6.3) und zumindest mit dem 18-200 doch schon wieder ein ziemlicher Klotz ist (wenn auch viel kleiner und leichter als die DSLR). Die X10 verspricht nun einen akzeptablen Kompromiss aus NEX-5N- und S95-Tugenden: Noch handlich genug, brauchbarer Brennweitenbereich, schnell, hohe Bildqualität (auch in hohen ISO), dabei auch am langen Ende lichtstark. Damit ist sie auf dem Papier der Favorit für Available Light-Situationen, in der es auf eine möglichst leichte und handliche Ausrüstung ankommt.

Für die Eiligen unter den Lesern im folgenden eine "Executive Summary" meiner Bewertung: Die Fuji X10 ist eine hervorragend verarbeitete, noch handliche Kamera mit sehr hoher Bildqualität, einem hervorragenden Automatik-Modus (EXR-Auto) und schnellem Autofokus. Allerdings erschließt sich ihr Konzept nicht auf Anhieb, selbst ein intensives Studium der Bedienungsanleitung hilft hier kaum weiter. Darüber hinaus leidet die Bedienbarkeit unter dem schlecht strukturierten Menü und unter der Tatsache, dass sich viele Funktionen unverständlicherweise gegenseitig ausschließen.

Nun zu den Details ...

Zwei große Kritikpunkte habe ich nach den ersten Tagen Gebrauch der X10 anzubringen:

(1) Es ist unklar, in welchen Modi und bei welchen Einstellungen man wirklich von dem Potential des EXR-Sensors (hoher Dynamikbereich bzw. reduziertes Rauschen) profitiert.
Wie schon in einer anderen Rezension beschrieben, verwendet die X10 zwei Verfahren zur Dynamikerhöhung:
(a) Jeweils die Hälfte der Pixel des EXR-Sensors werden mit 1-2 Blendenstufen Unterschied belichtet. Daraus berechnet die Kamera ein 6MP-Bild mit erhöhtem Dynamikumfang.
(b) Alle Pixel werden gleich belichtet, und die dunklen Bereiche werden vor der JPG-Bearbeitung 1-2 Blendenstufen aufgehellt.
Im EXR-DR-Modus können beide Verfahren kombiniert werden, was einen maximalen Dynamikgewinn von bis zu 4 Blendenstufen ergibt.
Im Bereich 1-2 Stufen Gewinn stellt sich die Frage nach der Wahl der Methode. Hier ist (a) natürlich vorzuziehen, da das Rauschen in den dunklen Bereichen dann geringer ist. Explizit wählen kann man aber nicht. Vielmehr ist oft unklar, wann Methode (a) zur Anwendung kommt. Gut, im EXR-HR-Modus (12 MP) kommt logischerweise Methode (b) zum Einsatz, in den EXR-DR- und -SN-Modi (6 MP) Methode (a) (wiederum logisch). Für die PASM-Modi ist es wohl grundsätzlich Methode (b), sofern die Bildgröße auf L (12 MP) steht. Aber wie ist es in den PASM-Modi, wenn man die Bildgröße grundsätzlich auf M (6 MP) stellt?? Wie ist das im Auto- (nicht EXR-Auto-) Modus? Wie im Adv.- oder SP-Modus?
Sicher kann man es erst im Nachhinein sagen: Erhält man ein 12 MP-Bild mit Dynamikerweiterung, wurde Methode (b) verwendet; erhält man ein 6 MP-Bild, war es Methode (a) (ggf. in Kombination mit (b)). Dumm nur, dass bei der Bildwiedergabe nicht einmal angezeigt wird, wieviele Pixel das Bild hat ...
Die Bedienungsanleitung bringt zu diesem Thema leider keine Erhellung. Wäre nett, wenn mich da mal jemand kompetent erleuchten könnte ...

(2) Viele Funktionen schließen sich gegenseitig aus. Beispiele:
(a) In EXR-Stellung des Wählrads (außer wenn EXR-HR fix eingestellt ist) werden keine RAW-Dateien erzeugt.
(b) Im EXR-Auto-Modus kann keine Belichtungskorrektur vorgenommen werden.
(c) Für AE-L/AF-L muss Gesichtserkennung ausgeschaltet werden (letztere habe ich mir daher auf die RAW-Taste gelegt, um wenigstens schnell wechseln zu können). Ach ja, der Fokus-Modus muss natürlich auch AF-S (nicht AF-C!) sein.
Wer zur Hölle hat sich das ausgedacht?? Eine fotografische Situation ist manchmal so schnell vorbei, da will ich nicht lange überlegen müssen, was mich z.B. jetzt gerade davon abhält, den Schärfepunkt zu speichern! Und dass es auch ohne solche künstlichen Beschränkungen geht (die Kamera müsste die "hinderlichen" Modi bei Druck auf die AE-L/AF-L-Taste ja nur temporär deaktivieren), beweisen viele andere Kameras, u.a. auch die Canon S95. In solchen Situation hasse ich die X10.

So, nun noch eine systematischere (aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebende) Zusammenfassung der Vor- und Nachteile:

Vorteile:
+ Hervorragende Bildqualität schon bei den JPGs.
+ Sehr hohe Lichtstärke (F2.0 am kurzen und noch F2.8 am langen Ende).
+ Exzellente Verarbeitung.
+ Hervorragender Automatikmodus EXR-Auto (macht die Kamera dann doch - auch - Laien-fähig).
+ Schneller Autofokus.
+ Gesichtserkennung arbeitet erstaunlich gut (erkennt Personen sogar im Profil, was S95 und NEX-5N nicht können).
+ Schnelles Einschalten und Zoomen.
+ Frei belegbare Fn-Taste (und ab Firmware-Version 1.0.3 ist auch die RAW-Taste frei belegbar).
+ Im Pro Low Light-Modus gelingen erstaunlich einfach rauscharme Bilder bis ISO 3200.
+ Im Pro Focus-Modus gelingen sehr schöne Porträts.
+ Gelungenes Design (allerdings Geschmackssache).

Indifferent:
+/- Kein doller Videomodus, für den Gelegenheits-Filmer aber ausreichend.
+/- Blooming-Problem sollte mit neuem Sensor keines mehr sein (ich hatte die "weißen Scheiben" bisher nicht).

Nachteile:
- Für Anfänger nur bedingt geeignet (wenn Beschränkung auf EXR-Auto-Modus akzeptabel).
- Viele Funktionen schließen sich unverständlicherweise gegenseitig aus.
- Schlecht strukturiertes, daher unübersichtliches Menü.
- RAW-Support bisher dürftig (nur Lightroom ab Version 3.6 plus einige andere weniger populäre Programme unterstützen die X10, leider - noch - nicht mein favorisiertes DxO Optics Pro).
- Geringe Akku-Kapazität (Ersatz-Akku ist Pflicht).
- Langsames Speichern von RAW-Dateien (da ist die S95 schon schneller).

Ich persönlich werde die X10 auf jeden Fall behalten, da sie einfach "Charme" hat, wirklich gute Bilder macht, die beschriebene "Lücke" wirklich füllt und die genannten Vor- die Nachteile überwiegen. Außerdem kann ich sie im EXR-Auto-Modus auch einfach meiner Frau mitgeben, die zwar gern fotografiert, sich aber wenig mit den theoretischen Grundlagen beschäftigen mag. Die X10 hat als erste einen Automatik-Modus, dem ich zutraue, in >80% aller Situationen die richtigen Einstellungen zu treffen, und zwar sowohl unter technischen als auch künstlerischen Aspekten.

Unterm Strich macht das vier Sterne für die Fuji X10.

Noch etwas: Wer gelegentlich mit Blitz arbeitet, dem kann ich den Fuji EF-20 empfehlen. Sehr klein und leicht, dabei ausreichend Power in Verbindung mit der X10, harmoniert sehr gut mit der Kamera.

Taschenempfehlung: Kata DP-415, Crumpler Cupcake 1500. Wurden schon in einer anderen Rezension genannt, ich habe mir gleich beide angeschafft. Die Kata verwende ich, um die X10 noch am Gürtel transportieren zu können. Die Crumpler ist etwas größer und fasst zusätzlich zur X10 noch locker den externen EF-20 Blitz sowie die Gegenlichtblende.

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Update am 29.06.2012
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Nach etwas intensiverer Recherche im Internet und eigenen Versuchen beginne ich langsam, die Funktionsweise der X10 zu verstehen. Ich empfehle eine Google-Suche nach "Fuji X10 EXR PASM". Gleich dem ersten Link zum Fuji X Forum folgen, und schon erklärt uns ein erfahrener Anwender (sogar auf Deutsch!) die EXR-Funktion in den verschiedenen Stellungen des Wählrads. Er verlinkt dann ebenfalls noch zu einem (englischsprachigen) Beitrag auf DPReview, den es im Prinzip aber nicht mehr braucht.

Kurz zusammenfasst, sind die Kernaussagen:
- Das Verhalten der Kamera bei "Bildgröße" L (12 MP) ist komplett anders als bei M (6 MP). Wie schon oben geschlussfolgert, kommt bei L (12 MP) immer Methode (b) zur Dynamikerweiterung zum Einsatz.
- Wenn die "Bildgröße" generell auf M (6 MP) eingestellt wird, nutzt die Kamera grundsätzlich (in allen Stellungen des Wählrads, auch PASM) Methode (a) zur Dynamikerweiterung oder Rauschreduzierung. Es stehen dann auch RAW-Format, manuelle Belichtungskorrektur etc., also all die Dinge, die im EXR-Auto-Modus nicht funktionieren, zur Verfügung.
- Daraus folgen die idealen Grundeinstellungen für die Fuji X10:
(a) Bildgröße M (6 MP).
(b) DR Auto (der Beitrag bei DPReview empfiehlt sogar fix 400% einzustellen).
(c) Auto-ISO (je nach persönlichem Geschmack evtl. auf 800 oder 1600 ISO begrenzt).
(d) RAW+JPEG (um zumindest die in JPG misslungenen Fotos noch durch RAW-Bearbeitung retten zu können).

Damit wird die Arbeitsweise der EXR-Funktion deutlich klarer! Ich habe meine Kamera bereits entsprechend eingestellt, erste Testaufnahmen in der Dämmerung gemacht, und die im Vergleich zu 12 MP wirklich wesentlich besseren Ergebnisse selbst bei hoher ISO und im JPG-Format bestätigen die Aussagen: Selbst bei ISO 1600 eine Wahnsinns-Detailtreue und in dunklen Bereichen zwar sichtbares, aber kaum störendes Rauschen, da es wirklich wie Filmkorn aussieht.
Einziger Nachteil dieser Grundeinstellung ist die generelle Beschränkung auf 6 MP (auch wenn man natürlich für eine Reihe von Aufnahmen immer wieder umschalten kann), aber darin sehe ich keinen wesentlichen Nachteil. Zu Hoch-Zeiten der Fuji F30/F31fd reichten uns die 6 MP auch locker aus. Der Beitragsautor auf DPReview sagt sogar, dass der Unterschied zwischen X10-Bildern mit 6 MP und 12 MP gemäß seinen Vergleichstests marginal sei, oft der 6 MP-Modus sogar bessere Ergebnisse liefere.

Wenn man die Arbeitsweise eines Produkts versteht, sieht man es gleich mit anderen Augen. Ich werde meine X10 in Zukunft also noch weniger hassen. ;-) Eigentlich bin ich jetzt sogar genau an dem Punkt, den ich bei der Rezension der Canon S95 herbeigesehnt habe, angekommen: Eine Kamera mit relativ großem Sensor (im Vergleich zum Marktüblichen), relativ geringer Auflösung und intelligenten Algorithmen, um aus dieser Hardware das Beste zu machen. Die Hersteller haben mich (und all die Anderen, die diesen Wunsch hatten) erhört! :-)

Bei den vier Sternen bleibt es trotzdem vorerst, da mir die gegenseitigen Funktionsausschlüsse nach wie vor blödsinnig und unnötig, aber in manchen Situation eben hinderlich erscheinen. Wer weiß, vielleicht verbessert Fuji diese Dinge ja noch per Firmware-Update. Davon abgesehen, ist die X10 wirklich eine Traumkamera.

Übrigens: Die Einstellungen, die ich für die JPG-Entwicklung in der Kamera als optimal empfinde, entsprechen fast genau den Empfehlungen im Fuji X Forums-Beitrag:
- Farbe MHOCH (einziger Unterschied),
- Schärfe MHART,
- Rauschreduktion MNIED,
alles andere auf STD.

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Update am 03.07.2012
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Hier noch ein Zubehör-Tipp (wurde hier irgendwo in den Kommentaren zu einer Rezension schon einmal genannt): Wer auf den Schutz des Objektivs vor Verschmutzung und Kratzern Wert legt, kann beim amerikanischen Versender 2filter.com einen "Marumi 40mm Multicoated UV filter for the Fuji X10" bestellen. Kosten inkl. Versand ca. 40 Dollar (bei derzeitigem Kurs 33-34 Euro), Lieferdauer ca. eine Woche. Der Filter passt PERFEKT in das (wohl etwas unübliche) Filtergewinde der X10. Die Objektiv-Schutzkappe passt auch mit aufgesetztem Filter noch.
In Deutschland ist dieser Filter, Stand 03.07.2012, leider noch nicht direkt erhältlich.

Wie aus der Bezeichnung zu erkennen, handelt es sich um einen reinen UV-Filter, also im Prinzip ein reines Schutzglas, das keinerlei optische Nachteile mit sich bringt.
Ja, ich weiß, es gibt auch die Fotografen-Fraktion, die überzeugt ist, dass jede zusätzliche Glasfläche vor dem Objektiv eine Bildqualitätsminderung mit sich bringt. In der Theorie stimmt das auch, in der Praxis ist diese Minderung aber derart gering (wenn überhaupt vorhanden), dass der positive Effekt (Schutz des Objektivs) den theoretisch vorhandenen negativen Effekt (Bildqualitätsminderung) deutlich überwiegt. Zumindest ist das meine langjährige Erfahrung; ich habe bisher noch jedes Objektiv mit einem hochwertigen, mehrschichtvergüteten UV-Filter (meist B&W MRC) versehen und selbst bei Canon L-Linsen keinerlei Nachteile feststellen können.

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Update am 16.07.2012
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Nochmal ein Update nach inzwischen mehrwöchiger Nutzung ...

Da es zur Zeit noch keine RAW-Konverter gibt, die das Potential des EXR-Sensors wirklich ausnutzen (siehe dazu auch den von mir erwähnten Full Review auf DPReview), verwende ich inzwischen gern die interne RAW-Konvertierung in der Kamera. Anfangs als reine Notlösung angesehen, muss ich inzwischen sagen, dass das recht schnell geht und sich insbesondere zur Korrektur von Fehlbelichtungen und Fehlern beim Weißabgleich eignet. Zwar hat man kein sofortiges visuelles Feedback wie am PC, sondern legt erst mal "nach Gefühl" die wesentlichen Parameter fest. Dann lässt man die Kamera konvertieren und begutachtet das Ergebnis. Wenn es passt, speichert man es (die Kamera legt dann eine zusätzliche JPEG-Datei an, also sowohl die RAW- als auch die ursprüngliche JPEG-Datei bleiben erhalten) oder geht in die Einstellungen zurück und verbessert sie iterativ, bis das Ergebnis zufrieden stellt.
Klar, diese Veränderungen könnte man auch am PC/Mac auf dem JPEG vornehmen. Der große Vorteil der internen RAW-Konvertierung ist aber, dass diese auf Basis der signifikant höheren Farbauflösung im RAW erfolgt und damit im Gegensatz zur JPEG-Bearbeitung nicht verlustbehaftet ist.

Den Parameter "Schatten-Ton" (oder so ähnlich) habe ich inzwischen von STD auf MWEICH umgestellt. Damit erhalten die JPEGs in den dunklen Bildpartien eine noch bessere Durchzeichnung. Das kann man aber nur einstellen, wenn man die ISO fest auf kleiner/gleich 800 oder AUTO-ISO auf 800 begrenzt hat! Andernfalls sind die Einstellungen MWEICH und SOFT ausgegraut, aber man weiß erst mal nicht warum ... Hat mal wieder etwas gedauert, bis ich das herausgefunden hatte. Wenn man in dieser Einstellung dann die ISO z.B. wieder auf AUTO(1600) stellt, lässt die Kamera das zu und gibt einen Hinweis, dass "Schatten-Ton" automatisch auf STD gestellt wird. Diesen Ansatz finde ich gut, nämlich einfach einen Hinweis zu geben, warum etwas gerade nicht eingestellt werden kann oder welche anderweitigen Folgen eine Einstellung hat, Leider ist dieses Konzept nicht konsequent durchgezogen worden.

Trotz dieser kleinen Ärgernisse arbeite ich nach wie vor sehr gerne mit der X10 und möchte sie nicht mehr missen. Wie erwartet, stört mich auch die Beschränkung auf 6 MP in keiner Weise. Vergleiche ich Fotos, die ich sowohl mit meiner NEX-5N (16 MP) als auch mit der X10 (6 MP) gemacht habe, vermisse ich bei der X10 keine Details. Wer natürlich ständig massive Crops macht oder großformatige Ausdrucke braucht, wird das anders sehen. Alle anderen werden wie ich mit dem 6 MP-Modus mehr als zufrieden sein.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur als Ergänzung zur DSLR geeignet!, 22. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Intro:

Ich fotografiere seit 2 Jahren mit einer Nikon D700 und einigen Wechselobjektiven, sowohl Zooms als auch Festbrennweiten. Somit bin ich technisch recht verwöhnt. Auf die Details der D700 gehe ich aber nicht weiter ein, entweder man kennt sie, oder man möge sich über Google, Nikon etc. bei Bedarf und Interesse informieren.

Ich bin kein Berufsfotograf, aber die Fotografie ist seit langer Zeit eines meiner größten Hobbies, und ich möchte mich als ambitionierten Amateur bezeichnen. In vielen Bereichen liefert mir die D700 ein tolles Werkzeug, die Bildqualität ist sehr hoch. Aber dennoch, sie ist groß und schwer, das notwendige Zubehör in Form von Objektiven, Fotorucksack, Blitzgerät, ggf. Studioblitz etc. muss transportiert werden. Und 2-3 KG Fotoausrüstung am Hals ist auf Dauer unangenehm, je nach Tätigkeit mitunter störend und sehr auffällig.

Daher:

Eine Ergänzung musste her! Nach langer Recherche im Internet, wurde ich auf die Fuji X10 aufmerksam. Schliesslich wurde sie bestellt.

Erkentnisse:

Bereits der Karton, in dem die X10 geliefert wird, macht einen hochwertigen Eindruck. Sieht nach etwas wertigem aus, verspricht einen hochwertigen Inhalt. Und in der Tat ist die X10 eine sehr hochwertig verarbeitete Kamera, das Gehäuse hebt sich vom üblichen Kompaktkamerasegment positiv ab. Sie sieht beinahe wie eine alte, analoge Kamera aus und fühlt sich auch genauso an. Man hält ein richtiges Stück Kamera in den Händen!

Freilich richtig kompakt ist das Gehäuse nicht, es ist größer als das der meisten Kompakten. Und die X10 wiegt auch mehr. Aber letztlich wiegt sie vielleicht ein Zehntel von dem Gewicht, welches man mit einer DSLR am Hals herumträgt. Ich empfinde die Größe und das Gewicht als angenehm und durchaus tragbar für den alltäglichen Gebrauch.

Ich habe die X10 quasi immer dabei, in einer kleinen Gürteltasche (Lowepro Apex 60 AW). Die passt in jede Tasche oder Rucksack, oder noch besser an den Jeansgürtel. Dort ist sie jederzeit griffbereit und gut geschützt aufgehoben. Eine zweite SD-Karte und ein Ersatzakku passt auch noch mit hinein.

Eine Zwischenbemerkung zum WDS (White-Dot-Syndrom), über das es im Internet viel zu lesen gibt: Die erste von Amazon gelieferte X10 hatte dieses Problem. Glanzlichter oder starkes Gegenlicht (Flutlicht) wurden zu großen, runden, abgegrenzten Scheiben, viel größer als das Glanzlicht selbst. Ich reklamierte das bei Amazon, wo man innerhalb von einem Tag reagierte und mir einen Ersatz zuschickte. Die neue X10 hat das WDS nicht mehr.

Die X10 kann man vollautomatisch betreiben. Mann kann aber auch alles mögliche manuell einstellen. Es gibt eine Zeit- und Blendenautomatik, einen manuellen Modus, zwei Custom-Modi und einiges an Automatikfunktionen. Zusätzlich bietet sie durch ihren besonderen Sensor 3 EXR-Modi. Die Kamera entscheidet anhand des Motivs automatisch, welcher Modus verwendet wird, alternativ lässt sich der Modus auch per Hand auswählen. Modus 1 bietet volle 12 MP Auflösung für detailreiche Aufnahmen, Modus 2 erzeugt 6 MP Aufnahmen mit erweitertem Kontrast, Modus 3 erzeugt 6 MP Aufnahmen bei geringem Umgebungslicht.

Ich verwende das EXR recht selten. Lieber ist mir die Zeitautomatik oder P-Programmautomatik. Wenn ich mir aber mal nicht sicher bin, wie ich ein Motiv am besten auf den Sensor bannen soll, und es mir wichtig erscheint, dann mache ich sicherheitshalber auch eine oder mehrere EXR-Aufnahmen.

Die X10 speichert standardmäßig im JPG-Format ab, beherrscht aber auch das abspeichern von RAW-Dateien. Diese RAWs lassen sich entweder mit der mitgelieferten Software verarbeiten, oder beispielsweise mit LR4. Ganz sicher sind auch andere Programme in der Lage, diese RAWs zu verarbeiten. Ich finde die aus der Kamera kommenden JPGs aber sehr gelungen. Wichtige Parameter dafür lassen sich einstellen: Schärfe, Rauschunterdrückung, Lichter- und Schattenkontrast, Sättigung. Ferner gibt 3 verschiedene Farbmodi, und zusätzlich Schwarzweiss-Einstellungen. Es lässt sich also viel einstellen, um ein JPG zu erhalten, welches den eigenen Vorstellungen entspricht. Die JPG-Engine gefällt mir besser als die der D700.

Bei der Aufnahme kann man ein Histogramm einblenden, ebenso Hilfslinien und einen künstlichen Horizont, um die Kamera gerade zu halten. Der eingebaute Sucher ist zwar nett, aber nicht wirklich praxisgerecht. Der Ausschnitt beträgt nur 85% des tatsächlichen Bildes, er ist hell, aber relativ unscharf. Ferner können keinerlei Informationen eingeblendet werden. Im Notfall also besser als nichts, im grellen Sonnenlicht wird man sich über den Sucher freuen, wenn über das Display nichts mehr zu erkennen ist. Ansonsten verwende ich aber in 99% aller Fälle das Display für meine Aufnahmen.

Das eingebaute Objektiv ist besonders lichtstark. Im Weitwinkel bei 28mm Brennweite hat es eine maximale Blende von f/2.0, in Telestellung bei 112mm sind es f/2.8. Besonders erfreulich ist hierbei, daß die volle Öffnung auch problemlos genutzt werden kann. Ich mache immer wieder Aufnahmen bei Offenblende, die Bildqualität ist bis in die Ecken hinein vollkommen in Ordnung. Beim Abblenden werden die Ecken noch schärfer, ab f/5.6 nimmt die Qualität aber wieder langsam ab. Praxisgerecht ist somit ein Bereich von f/2.0 - f/6.3.

Wer das Gehäuse der X10 nach einem On-/Off-Schalter absucht, wird nicht fündig werden. Die Kamera wird mit einem Dreh am Zoomring ein- und ausgeschaltet. Eine prima Idee, allerdings muß zuvor der Objektivdeckel abgenommen werden, da das Objektiv beim Drehen am Zoomring ausfährt. Der Zoom wird sehr gefühlvoll mechanisch über den Zoomring verstellt, eine Supersache gegenüber den üblichen Zoomwippen oder Hebelchen anderer Kompaktkameras. Bei ausgeschalteter Kamera kann man durch Drücken der Wiedergabetaste die aufgenommenen Aufnahmen betrachten, ohne am Zoomring drehen zu müssen. Sehr praktisch.

Das Rauschen des Sensors ist von ISO100 bis ISO400 durchaus als gering zu bezeichnen. Bei ISO800 sieht das schon anders aus, die Aufnahmen sind aber je nach Verwendungszweck gut brauchbar. Höhere Werte habe ich bisher nicht getestet. Insbesondere könnte hierbei der EXR-Modus helfen, je nach Motiv und Situation sollte man also ruhig ein wenig mit den verschiedenen Einstellungen spielen.

Der eingebaute Blitz wird über einen kleinen Schalter ausgefahren, und kann jederzeit wieder ins Gehäuse zurück gedrückt werden. Oben rechts auf dem Gehäuse ist noch ein Rad zur Belichtungskorrektur zu finden. Werte zwischen -2 und +2 sind möglich. Es gibt sogar einen Blitzschuh für ein externes Blitzgerät, mit dem sich auch Fernauslöser für Studioblitze etc. ansprechen lassen. Und wie früher bei Analogkameras üblich, kann man sogar den in der Schublade verstaubten Drahtauslöser aus alten Zeiten in den Kameraauslöser schrauben, und somit den Verschluß auslösen.

Die Einstellungen für den Autofokus (Single, Continous, Manual) erfolgt bei Schalter auf der Frontseite. Es ist eine gut funktionierende Gesichtserkennung vorhanden, ferner läßt sich das AF-Meßfeld verschieben und in der Größe ändern. Per Taste lässt sich eine Belichtungs- und/oder AF-Speicherung vornehmen. Ein Macromodus für Aufnahmen ab 1cm Abstand lässt sich aktivieren. Damit sind sehr gute Macroaufnahmen möglich.

Der Akku hält für ca. 200 Aufnahmen. Daher habe ich immer einen Reserveakku dabei. Nichts ist schlimmer, als daß der Kamera der Strom wegbleibt. Da es sehr kleine Akkus sind, ist die Mitnahme eines zweiten Akkus völlig problemlos möglich.

Anmerkung zur Videofunktion: Diese habe ich bis heute nicht getestet, da es noch nicht relevant war. Laut den technischen Daten und der Beschreibung von Fuji soll die Videofunktion prima sein - ausprobiert hab ichs bisher nicht.

Fazit:

Die X10 ist eine wirklich faszinierende Kamera! Es macht Spaß, mit ihr zu fotografieren. Da sie immer dabei ist, entgehen mir keine Motive mehr. Sie ist noch kompakt und daher unauffällig, macht aber aufgrund ihres an alte Analogkameras angelehntes Gehäuse optisch ganz schön was her. Sie ist robust, macht qualitativ hochwertige Aufnahmen, und ist mit jeder Menge Technik und netten Details ausgestattet.

Was mich jedoch wirklich erstaunt, ist daß ich seit 2 Wochen meine Nikon D700 nicht mehr aus dem Schrank geholt habe. Ich habe sie nicht einmal vermisst, und das gibt mir schon zu denken. Meine Sichtweise zur Fotografie hat sich verändert, auf das Motiv kommt es zuerst an, nicht auf die Technik. Die ist zweitrangig. Unter diesem Gesichtspunkt fällt es leicht, die DSLR zuhause zu lassen, und mit der X10 loszuziehen. Allerdings: Für das nächste Sport-Shooting muß wohl doch die D700 mit dem 70-200 herhalten, da kommt die X10 bei Brennweite, Autofokus, Serienbildgeschwindigkeit einfach nicht mit. Muß sich aber auch nicht, sie ist für die restlichen 95% aller Motive prima zu gebrauchen, und braucht sich nicht neben der D700 verstecken.

Schlusswort:

Wer eine noch kompakte Kamera sucht, die eine gute Bildqualität liefert, Automatikfunktionen besitzt und auch manuell einstellbar ist, gespickt mit interessanten technischen Details und ein wenig von analoger, alter Zeit versprüht, ist bei der X10 goldrichtig!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast wie eine klassische Kamera- X10 und Rollei 35, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Die Fuji X10 ersetzt bei mir die heissgeliebte und gern mitgeführte analoge Rollei 35. Deswegen ist die Rollei auch das Vergleichsobjekt. Ich wollte eine Digitale, bei der man den Sucher richtig nutzen kann, da ich der Arbeit mit einem Display auf Armlänge Abstand nichts abgewinnen kann. Ich bin auch kein Pixel Peeper, für mich erschließt sich der Wert eines Fotos nicht über die Auflösung, sondern über den dargestellten Inhalt.

Gehäuse: die Fuji ist um einiges größer als die Rollei, eine Hosentaschenkamera ist das definitiv nicht mehr. Dafür ist sie um einiges leichter als die Rollei, das macht vieles wieder wett. Die Gehäuseoberfläche im Stil des Vulkanit bei klassischen Leicas ist haptisch toll, das Gehäuse ist für beidhändiges Arbeiten ideal geformt, wie insgesamt die Ergonomie sehr gut ist. Die linke Hand findet wie von selbst an den mechanischen Brennweitenring.
Die ganze Kamera wirkt sehr solide, alle Bedienelemente sind wie für die Ewigkeit gemacht. Es gibt noch einen richtigen Auslöser samt Drahtgewinde. Dafür ein großes Lob an Fuji, das ist toll gemacht und den Preis dicke wert.

Sucher: bei der Rollei wird der Bildausschnitt in den Sucher eingespiegelt und es gibt Parallaxenmarken. Bei der Fuji zeigt der Sucher weniger als das tatsächliche Bild an, was für eine Rangefinder sehr ungewöhnlich ist und eine völlig andere Arbeitsweise erfordert. Die Parallaxe ist sehr stark, da muss man sich wirklich einarbeiten. Dafür zoomt der Sucher mit, was Klasse ist. Der Sucher ist hell und optisch einwandfrei, keine billige Alibilösung wie bei den meisten anderen Digitalen, wenn überhaupt noch einer vorhanden ist. Der einzige Wermutstropfen ist die fehlende Fokuskontrolle im Sucher. Es wird weder der Fokuspunkt noch das Scharfstellen signalisiert, was öfter mal für überraschende Ergebnisse sorgt, wenn automatisch auf das falsche Detail fokussiert wurde. Die direkt neben dem Sucher liegende LED für die Fokuskontrolle kann man aber mit dem Auge noch einigermaßen sehen, so geht das halbwegs.

Fotografische Gestaltung: meine schlimmste Befürchtung wegen des vergleichsweise kleinen Sensors und der resultierenden geringen physikalischen Brennweite hat sich nicht bestätigt. Man kann mit dieser Kamera durchaus mit der Schärfe spielen, wie man das von richtigen Apparaten kennt. Mit etwas Gedrücke im Menü kann man die Kamera durchaus zu offenen Blenden bewegen. Das hat mich verblüfft. Vorfokussieren geht praktisch nicht, da man das nur über das Display und mit Gefummel auf der Knopfmarmelade hinbekommt. Da fehlt ein mechanischer Fokusring, der wäre für den Preis aber vermutlich zuviel verlangt. Da hilft die vergleichsweise hohe Lichtstärke des tollen Objektivs. Dennoch hat hier die Rollei mit ihrem analogen Vollformat samt Zeiss Optik noch Vorteile, wenn auch mit strubbeliger Bedienung.

Video: kann ich nicht beurteilen. Wird zwar allgemein bemängelt, brauche und nutze ich aber nicht.

Was mir aufgefallen ist:
- die Akkulaufzeit ist kurz. Bei längeren Ausflügen empfiehlt es sich dringend, einen Reserveakku dabei zu haben
- Einschaltverweigerung. Auch meine X10 geht nicht immer an, wenn man am Objektiv dreht. Ein längerer Druck auf den Auslöser hilft dann. Das sieht nach Firmware-Bug aus.
- die Schreibzeiten selbst auf Class 10 Karten sind ziemlich lang. Das muss besser gehen.
- Autofokus. Das nervigste Element an der Kamera. Ziemlich langsam und oft nicht vorhersagbar. Die Kamera versaubeutelt Fotos, bei denen man das wirklich nicht geglaubt hätte, weil sie nicht in der Lage ist, auf irgendwas scharf zu stellen. Landschaftsaufnahmen sind dafür typisch. Da das Fokussieren mit elektronischen Rädchen unterm rechten Daumen nicht so mein Ding ist, ist das ein echtes Problem, zumal es nur über das (bei mir verhasste) Display kontrollierbar ist.
- der eingebaute Blitz ist ein schlechter Witz. Zubehörblitze sind indiskutabel teuer.
- die Gesichtserkennung (was soll das?) erkennt mein Haustier! So ein Schmarrn! Lässt sich aber deaktivieren.
- ich arbeite mittlerweile ausschließlich in einem "user defined" Modus und nicht mit einem der vordefinierten automatischen. So kann ich die Kamera so hinkonfigurieren, dass sie so arbeitet wie ich das brauche. Das ist sehr gut.

Der einzige echte Kritikpunkt, die fehlende Fokuskontrolle im Sucher, ist beim Nachfolgemodell X20 behoben. Deswegen denke ich über den Tausch X10 gegen X20 nach. Wer das nicht braucht, ist mit der X10 als ernsthaftes Werkzeug gut bedient.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schaden nach 2,5 Jahren - Raparatur unrentabel, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Wie so viele DSLR Fotografen habe ich auch eine annehmbare Kompakte gesucht. Am Tag des Erscheines Ende 2011 habe ich diese Kamera bei Mediamarkt gekauft und war sofort super glücklich. Tolle Bilder, manuell bedienbar und einige super Zusatzfunktionen.
Jetzt, ca. 2,5 Jahre später und ca. 3000 Fotos, hakte plötzlich und ohne vorherige Ankündigung der Dreh- Einschalter am Objektiv und ließ sich nur noch nach mehreren Versuchen bewegen. Die Kamera war immer in einer Retro Lederhülle. Ich habe die Kamera sofort und ohne vorherigen Gewalteinsatz direkt zu Fuji geschickt. Das Ergebnis war ein Kostenvoranschlag in Höhe von 253 Euro um das Objektiv und den Sensor zu tauschen. Das entspricht einem Totalschaden bei einem derzeitigen Neupreis von 299 Euro. In Foren hatte vorher gelesen, dass Fuji bei solchen Fällen schon Angebote zu neuen Modellen gemacht hat.

Außerhalb der Wertung: Das war bei mir nicht der Fall. Glücklicherweise soll laut Aussage der freundlichen Dame bei Fuji der Kostenvoranschlag kostenlos sein, allerdings habe ich die Kamera noch nicht zurückerhalten.

Fazit: Tolle Kamera wenn sie funktioniert. Zum Produkt gehört aber auch der Kundendienst und bei Bedarf auch eine Reparatur. Diese Kosten deklassiert diese Kamera leider zu einem Wegwerfprodukt, das nicht lange gehalten hat. Somit diese drastische Abwertung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Freude!, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
Ich habe die Kamera seit ca. einem Jahr. Ich bin passionierter "Hobbyfotograf" und konnte das Potential der Kamera noch nicht ausschöpfen. Es macht Freude damit umzugehen, speziell das manuelle Objektiv. Die Fotos sind, subjektiv betrachtet, qualitativ hochwertig. Die Kamera liegt gut in der Hand, ist entgegen "vollwertiger" Spiegelreflexkameras gern überall mitzunehmen. Einzige Mankos sind die Akkudauer (habe mir mehrere preiswerte und gute Ersatzakkus "Patonia" gekauft) und der sich gern selbst verstellende Bedienknopf an der Front der Kamera.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich wieder: photographieren, 15. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display) (Elektronik)
habe mir nach langem überlegen und endlos-recherchen (kritische stimmen im netz...) nun doch diesen eyecatcher und handschmeichler gekauft (klar: auch wegen den inneren werte).

mein ziel war das erwerben eines photoapparates ("wie meine gute alte treue kleinbild-spiegelreflex aus den 80er") bei dem man alles selbst einstellen kann/bestimmen kann und damit die bildqualität vom photographen abhängt (nicht vom sensor oder engines), im schicken (retro-)design, wie annodazumal; -keine flotte knipskiste (wie meine kleine spionagekameramäßige canon ixus, ...die gute aus-der-hüfte-fotos macht, wenn man die latte: schärfe,kontrast, farbe nicht sooo hoch hängt/ expressive farben und flächen mag und/oder mit bearbeitungssoftware spaß hat).

nach einer woche, tests, viel spielereien und erfahrungen: verliebt! das ist sie! bedienbar wie eine alter apparat. und high-tech-tool.

die bilder sind sensationell scharf (af auf den punkt), der kontrast enorm (auf dem bild scheint die welt deutlich detaillierter), die farbe variabel (flashy bis natürlich sanft).
richtig großartig oder "berauschend" wird es im sw-modus (und wenn man ein bissel vom photographieren versteht); sie scheint genau dafür gemacht! und dafür wollte ich sie.

für mich erfüllt sie die ansprüche an eine (nahezu) perfekte kamera; design, ausstattung, bildqualität stehen in harmonie. der preis schien beim kauf zu hoch; doch ich finde ihn genau richtig.

...falls sich das alles ein bisschen euphorisch anhört: ich bin es :) denn diese kamera führt mich wieder da hin was photographie für mich ist, licht-zeichnen.

wds: kein thema
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