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Update 31.05.13: Für alle interessierten gibt es jetzt nochmal ein finales Fazit basierend auf allen 15 Partien. Zu finden ganz unten

Auch zu diesem Spiel habe ich wieder ein Video erstellt, wo ich versuche, einen ersten Einruck vom Spiel zu geben. Leider reichen speziell bei Risiko Evolution die 10 Minuten nicht ansatzweise aus, um auf alles einzugehen, daher gibt es hier auch wieder mal einen ausführlicheren schriftlichen Part, in dem ich einige Dinge aus dem Video wieder aufgreife. Damit man nicht die ganze Rezension lesen muss, wenn man nur meine Meinung zu dem Spiel wissen möchte, stelle ich das Fazit zusätzlich noch einmal an den Anfang:

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=== FAZIT ===
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Wie eingangs schon erwähnt handelt es sich bei Risiko Evolution um das beste Risiko aller Zeiten. Es macht unglaublich viel Spass zu sehen, wie sich die Welt und das Spiel entwickelt und absolut einzigartig wird. Das Risiko Evolution das man selbst spielt ist absolut einzigartig und es wird auf der ganzen Welt kein zweites geben, dass sich so spielt, wie die Version die man selbst mitentwickelt hat. Man möchte ständig wissen, wie es weitergeht. Im Herzen ist es nach wie vor ein Risiko, sprich es wird viel gewürfelt und man muss sich viel absprechen, nur um sich dann in den Rücken zu fallen. Aber die Art wie das geschieht unterscheidet sich doch stark davon, wie man es bisher kennt. Es macht Spass und die Veränderungen, die nach einigen Partien neu hinzukommen, verändern das Spiel merklich und nachhaltig, machen es immer besser und interessanter. Nach ca. 15 Partien ist die Entwicklung dann abgeschlossen. Fortan wird nichts mehr an der Welt verändert, was aber nicht dazu führt, dass man das Risiko dann nicht spielen kann. Ob man es dann immer noch spielen möchte, wenn der Reiz, Neues zu entdecken, verflogen ist, kann niemand sagen, das hängt sehr von der Gruppe ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass man es dann nicht mehr so regelmäßig spielt wie zu Anfang, aber wenn man dann mal mit der gleichen Truppe von Menschen zusammensitzt, mit der man sein Risiko Evolution gespielt hat, dann wird man es allein aus nostalgischen Gründen von Zeit zu Zeit gerne mal wieder spielen wollen. Und bisher wollte ich noch nie ein Risiko gerne spielen. Bis es allerdings soweit ist, dass man alle Veränderungen abgeschlossen hat, werden viele Wochen und meistens sogar Monate vergehen, in denen man viel, viel Spass mit dem Spiel hatte. Daher kann ich jedem, der neugierig auf das Konzept geworden ist nur dringend anraten, dass Spiel auszuprobieren. Wenn ihr allerdings zu den Leuten gehört, die es nicht abkönnen, durch Würfelpech trotz aller Wahrscheinlichkeiten ein Spiel zu verlieren, dann solltet ihr einen weiten Bogen um Risiko Evolution machen.
Allen anderen garantiere ich langanhaltenden Spielspass und ein einzigartiges Spielerlebnis, das man so bisher in einem Brettspiel noch nicht gesehen hat.

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Rezension
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Das klassische Risiko kennen die meisten, denke ich mal. Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Armee und versucht seinen persönlichen Auftrag zu erfüllen, z.B. die Weltherrschaft oder ähnliches. Im folgenden erhält man, je nachdem wie viele Länder man erobert hat, neue Einheiten hinzu, stellt sie auf den Spielplan und marschiert mit seinen Einheiten in neue Gebiete. Befinden sich dort feindliche Figuren kommt es zum Kampf, immer maximal drei Einheiten des Angreifers gegen zwei Einheiten des Verteidigers. Man würfelt, vergleicht die höchsten Ergebnisse und verliert Einheiten, irgendwann ist das Spiel dann um. Risiko zeichnet sich dadurch aus, dass es durch das ständige Würfeln sehr glückslastig ist und manchmal eine Drei-Mann-Armee eine 10-Mann-Herr ganz schön aufhalten und die Pläne des Angreifers sehr zunichte machen kann. Weiterhin ist die Weltkarte ein Problem, da sie zu sehr unausgewogenen Regionen führt, bei denen manche relativ leicht zu halten, andere sehr schwer zu verteidigen sind, so dass man sich ständig absprechen muss, um den vermeintlich führenden in Schach zu halten, aber meistens sind die Bündnisse nicht von langer dauer und man läuft ins offene Messer - schließlich möchte ja jeder gewinnen.

Und im seinem Herzen funktioniert Risiko Evolution genau so, und dennoch ist es das beste Risiko aller Zeiten und auch eines, welches ich, als absoluter Risikohasser gerne spiele. Und ich spiele es nicht nur gern, ich lechze geradezu nach der nächsten Partie, genau wie jeder aus meiner Risiko Evolution Runde, denn wir alle wollen wissen es weitergeht. Denn das Spiel entwickelt sich. Ereignisse aus vorherigen Schlachten haben Auswirkungen auf die Zukunft und ändern das Spiel - für immer. Und dieser Evolutionseffekt ist es, was Risiko Evolution so einzigartig macht, denn dieses Effekt habe ich in noch keinem anderen Brettspiel gesehen.

Die Evolution findet durch Veränderungen statt. Veränderungen auf dem Spielplan, den Spielkarten und den Spielregeln.
Fangen wir mit dem Spielplan an:
- Direkt vor Beginn der ersten Partie unterschreiben alle Mitspieler auf der Rückseite des Spielplanes, in dem sie die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Sehr stimmungsvoll, und es schafft sofort eine Bindung an das Spiel.
- Im ersten Spiel bekommt jeder Spieler eine sogenannte Manko-Karte. Auf dieser Karte ist ein Aufkleber, den ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf ein Land des Spielplans kleben kann, welcher die Verteidigung des Landes erleichtert oder erschwert. Dieser Aufkleber bleibt dann in diesem Land - vorläufig für immer und die meisten werden auch für immer dort bleiben.
- Die Kontinente tragen keine Namen. Wer eine Partie gewonnen hat, hat verschiedene Optionen, von denen er eine auswählen kann. Eine Option ist die Benennung eines Kontinents. Das kann man ganz gut im Video sehen. Wer einen Kontinent einen Namen gegeben hat, bekommt zukünftig eine Einheit zusätzlich, wenn er diesen auch kontrolliert
- Um dem entgegen zu wirken, hat ein Gewinner auch die Möglichkeit einen Kontinentbonus abzuschwächen. Dazu gibt es kleine -1 und +1 Aufkleber, so dass der Bonus für diesen Kontinent sinkt oder steigt. Habe ich also eine Partie gewonnen kann ich entweder den Kontinent den ich eh schon getauft habe noch zusätzlich Verbessern, oder den Kontinent den ein Gegner benannt hat abschwächen.
- Wer eine Partie nicht gewonnen hat, aber ausgelöscht wurde kann eine Kleinstadt gründen. Dazu nimmt man sich einen Kleinstadtaufkleber und klebt ihn auf ein beliebiges Land auf dem Spielplan, wo noch keine andere Stadt ist. Diese Stadt darf man auch wieder selbst benennen und sie erhöht den Bevölkerungswert dieses Landes um 1. Man bekommt ja am Anfang seines Zuges, abhängig davon wieviele Gebiete man kontrolliert, neue Einheiten. Zu der Zahl der Gebiete addiert man noch den Wert der Städte in den Gebieten, so dass man durch diese Städte manche Gebiete erheblich aufwerten kann. Von diesen Kleinstädten gibt es neun.
- Der Gewinner einer Partie kann wiederum eine Großstadt gründen und diese benennen. Diese hat einen höheren Bevölkerungswert und fortan darf nur noch der Spieler der diese Stadt gegründet hat, in diesem Land starten
- Man kann Städte befestigen, dazu klebt man eine Art Schutzwall um die Stadt, die dazu führt, dass feindliche Spieler diese Stadt schwerer erobern können
- außerdem darf jeder Sieger auf dem Spielplan unterschreiben. Wer nach 15 Partien am häufigsten auf dem Spielplan unterschrieben hat, darf die Welt, auf der die Geschehnisse von Risiko Evolution stattfinden, benennen. Dieser Planet trägt dann den Namen, des Siegers der ganzen Kampagne
- im weiteren Verlauf der Kampagne kommen noch weitere Möglichkeiten hinzu, den Spielplan dauerhaft zu verändern, diese werden aber nicht verraten bzw. kenne ich sie selbst auch noch nicht. Aber so viel sei verraten: Es kann sein, dass es im Spielverlauf während der ersten Partien Regionen bzw. Kontinente übermächtig werden und es kann sogar soweit gehen, dass nur ein einziger Spieler die Möglichkeit hat, hier zu starten und man hofft, dass man im weiteren Spielverlauf die Möglichkeit bekommt, diese Regionen abzuschwächen oder auszuhebeln. Man bekommt sie ;)

Weiterhin werden die Karten des Spiels geändert:
Es gibt für jedes Gebiet eine Karte. Es sind immer vier Gebietskarten aufgedeckt und wenn man in einer Runde ein neues Land erobert hat und eine Gebietskarte ausliegt von einem Gebiet das man kontrolliert, kann man diese nehmen, falls nicht nimmt man einfach eine Ressourcenkarte mit dem Wert 1. Die Gebietskarten können im Verlauf des Spiels aufgewertet werden. Standardmäßig sind sie bis nur eine Ressource wert, man kann eine Karte aber soweit aufwerten, dass sie bis zu sechs Ressourcen wert ist. Man kann in seinem Zug Ressourcen gegen zusätzliche Einheiten eintauschen und 6 Ressourcen entsprechen 13 Einheiten, also kann es sein, dass eine einzige Karte und somit ein einziges Gebiet 13 Einheiten wert ist. Das ist absolut krass. Und führt dazu, dass durch diese Aufwertung vlt. eher unwichtige Regionen aufgewertet werden und mehr umkämpft bzw. besser verteidigt sein werden, weil man unter allen Umständen verhindern möchte, dass sie den Gegnern in die Hände fallen. Als Gewinner einer Partie hat man übrigens auch die Möglichkeit, eine Gebietskarte zu zerreißen.

Regeln ändern bzw. erweitern
Im Regelheft sind an vielen Stellen Plätze, an denen später neue Regeln eingeklebt werden können, oder alte Regeln, wie z.B. die Startaufstellungsregeln überklebt und durch neue ersetzt werden können. Gerade bei der Startaufstellung ist dies auch bitter nötig, da ansonsten im Laufe der Kampagne eigentlich schon nach dem Auswürfeln der Startreihenfolge eine Partie so gut wie entschieden sein kann. Durch die späteren geänderten Startaufstellungsregeln wird dieses Problem deutlich entschärft und sorgt dafür, dass das Spiel auch dauerhaft spielbar bleibt. Ebenfalls kommen Ereignisse und Missionen hinzu und einige andere Regeln werden noch erweitert oder ergänzt.

Fraktionen
In Risiko Evolution gibt es Fraktionen. Die Fraktionen haben alle unterschiedliche Einheiten, die zwar alle das gleiche können, aber eben unterschiedlich aussehen. Das wäre ja noch recht banal, aber jede Fraktion erhält zu Spielbeginne eine Karte mit Aufklebern mit zwei Startvorteilen. Wer die Fraktion zuerst spielt sucht sich einen der beiden Startvorteile aus, klebt diesen auf die Fraktion und vernichtet den anderen Startvorteil. Dieser Startvorteil ist nicht übermächtig und kein Game-Changer, aber er sorgt dafür, dass sich jede Fraktion leicht anders spielt und in bestimmten Situationen des Spiels bestimmte Vorteile hat, oder haben kann. Im Verlaufe der Kampagne können bis zu fünf weitere Vorteile auf eine Fraktionskarte geklebt werden, so dass die Fraktionen immer weiter individualisiert werden.

Das waren so im wesentlichen erstmal alle Möglichkeiten der Individualisierung und der Entwicklung des Spiels. Im Laufe der Kampagne kommen noch weitere Möglichkeiten hinzu. Dazu gibt es Umschläge, die meistens Karten enthalten. Diese Umschläge kann man natürlich sofort öffnen, sollte man aber nicht, einfach um die Spannung zu wahren. Einen Umschlag kann man z.B. öffnen, sobald ein Spieler zu zweiten Mal auf dem Spielplan unterschrieben hat. Also frühesten nach zwei, spätestens nach sechs Partien in einer Fünferrunde. Einen anderen kann man öffnen, nachdem die neunte und letzte Kleinstadt gegründet wurde, also in unserer Viererrunde nach drei Partien. Eine ganzes Fach kann geöffnet werden, sobald jemand 30+ Einheiten auf den Spielplan stellen will und eine Rakete hat (Raketen erhält man bei Spielbeginn, eine für jede bisher gewonnene Parte (was man auf den Spielplanunterschriften nachlesen kann))). Wir mutmaßen gerade auch nur, was in diesem Fach sein mag. Eine neue Fraktion? Neue Einheiten? Wir sind gespannt.

Gruppenkonstellation:
All diese ganzen Veränderungen führen dazu, dass jedes Risiko Evolution einzigartig ist. Es führt auch dazu dass jede einzelne Kopie des Spiels eine Geschichte erzählt. Daher ist es gut, wenn man es immer mit den gleichen Leuten spielt, denn jeder ist Teil dieser Geschichte. Jeder möchte wissen wie es weitergeht. Es wäre doof, dieses Risiko mal mit den vier Leuten zu spielen und dann wieder mit vier anderen. Wenn man z.B. Standardmäßig zu dritt oder zu viert spielt ist es kein Problem, ab und zu einen oder zwei weitere Freunde mitspielen zu lassen, aber zumindest die Kampagne sollte man mit dem gleichen Kern durchspielen

Wiederspielreiz:
Wie schon gesagt ist dieser sehr, sehr, sehr hoch. In jedem Spiel verändert sich die Welt. Gebiete werden aufgewertet, Regionen verändert, Regeln ergänzt und alles wird sich auf das nächste Spiel auswirken und man möchte wissen: Wie. Spielt es sich so wie man denkt, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten und zum anderen möchte man wissen: Wie geht es weiter? Was kommt noch. Und das ist nicht vorbei, wenn alle Umschläge oder Fächer geöffnet sind. Selbst darin sind Elemente enthalten, die nicht sofort in Kraft treten, sondern erst wenn bestimmte Dinge im Spielverlauf passieren. Und da diese Elemente teilweise sehr wichtig sind und das Spiel dauerhaft verändern, möchte man selbst schon sehr gerne derjenige sein, der sie nutzen kann. Da macht es dann auch nichts, wenn man mal eine Partie verliert. Man versucht natürlich eine Partie zu gewinnen, und auch aus einer aussichtslos erscheinenden Situation noch das beste rauszuholen und das Spiel vielleicht nochmal zu drehen, aber wenn es nicht klappt freut man sich, dass das die Partie vorbei ist und man das Spiel jetzt weiter entwickeln kann. Wobei es schon cool, wichtig und prestigeträchtig ist zu gewinnen, damit man eben auch mal einen Kontinent benennen oder eine Großstadt gründen darf.

Spieldauer / Siegbedingungen:
Ich habe noch gar nichts wirklich zu den Siegbedingungen gesagt. Es gibt keine Missionen mehr die erfüllt werden müssen, man muss einfach vier Siegpunkte haben. Jedes Hauptquartier (auch das eigene) ist einen Siegpunkt wert. Wer noch kein Spiel gewonnen hat startet mit einem zusätzlichen Siegpunkt, so dass man im Spielverlauf nur zwei bzw. drei weiter Siegpunkte erlangen muss. Im Idealfall erobert man einfach zwei weitere Hauptquartiere und hat dann gewonnen. Man kann aber auch Ressourcenkarten gegen Siegpunkte eintauschen. Vier Karten, unabhängig vom Wert sind einen Siegpunkt wert. Ein klassischer Zug in dem ein Spiel gewonnen wird sieht daher so aus, dass der Spieler bereits zwei Siegpunkte hat, zu Rundenbeginn vier Karten gegen den dritten eintauscht und dann ein weiteres HQ erobert und somit das Spiel sofort beginnt. Im Verlaufe des Spiels, wenn man weitere Umschläge und Fächer öffnet kommen auch noch andere und neue Möglichkeiten hinzu, Siegpunkte zu erlangen. Sprich das Spiel wird immer interessanter, vielseitiger und abwechslungsreicher und sorgt nur dafür, dass man es noch lieber spielen möchte.
Dies führt dann dazu, dass die Spieldauer im Vergleich zu klassischen Risiko relativ kurz ist. In unseren Runden waren es im Schnitt bisher immer ca. zwei Stunden, es kann aber auch sein, dass eine Partie mal nach nur einer Stunde vorbei ist, viel mehr als zwei Stunden sollten es eigentlich selten werden.

Alles fertig - und nun?
Manche mögen denken, dass es doof ist 50€ für ein Spiel auszugeben, dass nach ca. 15 Partien fertig und damit evlt. uninteressant sein dürfte. Aber zum einen kann man es auch nach diesen 15 Partien noch gut spielen, und sei es nur ab und zu aus nostalgischen Gründen. Zum anderen nehme ich hier gerne meine gute alte Preis-eines-Spiels-gegen-einen-Kinobesuch-Rechnung.
Ein Abend Kino:
Eintritt: Mittlerweile zwischen 8-10€ (2D) und 13-15€ (3D) pro Person
Getränke + Popcorn: zwischen 6-10€ pro Person
Gesamtpreis pro Person im Schnitt: 15€
Bei fünf Personen: 75€
für zwei - drei Stunden Spass und unterhaltung
Sprich pro Person pro Stunde 7.5€

Nimmt man ein Spiel wie z.B. Risiko Evolution zahlt man
50€ für das Spiel
teilt diese Kosten durch 5 Personen: 10€ pro Person
teilt man diese 10€ durch die 15 Partien die man spielen kann ohne auch nur einen zusätzlichen Cent auszugeben: 0,66 Cent
und rechnet man dass bei ca. zwei Stunden Spielzeit auf eine Stunde runter ist man bei 0,33 Cent
Und man kann das Spiel noch viel häufiger spielen.

Bzw. wenn man sich diese Rechnung wirklich einmal bewußt macht, wäre es sogar gar kein Problem sich einfach ein neues Risiko Evolution zu kaufen, und "dieses Mal alles besser und anders zu machen"

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=== FAZIT ===
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Wie eingangs schon erwähnt handelt es sich bei Risiko Evolution um das beste Risiko aller Zeiten. Es macht unglaublich viel Spass zu sehen, wie sich die Welt und das Spiel entwickelt und absolut einzigartig wird. Das Risiko Evolution das man selbst spielt ist absolut einzigartig und es wird auf der ganzen Welt kein zweites geben, dass sich so spielt, wie die Version die man selbst mitentwickelt hat. Man möchte ständig wissen, wie es weitergeht. Im Herzen ist es nach wie vor ein Risiko, sprich es wird viel gewürfelt und man muss sich viel absprechen, nur um sich dann in den Rücken zu fallen. Aber die Art wie das geschieht unterscheidet sich doch stark davon, wie man es bisher kennt. Es macht Spass und die Veränderungen, die nach einigen Partien neu hinzukommen, verändern das Spiel merklich und nachhaltig, machen es immer besser und interessanter. Nach ca. 15 Partien ist die Entwicklung dann abgeschlossen. Fortan wird nichts mehr an der Welt verändert, was aber nicht dazu führt, dass man das Risiko dann nicht spielen kann. Ob man es dann immer noch spielen möchte, wenn der Reiz, Neues zu entdecken, verflogen ist, kann niemand sagen, das hängt sehr von der Gruppe ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass man es dann nicht mehr so regelmäßig spielt wie zu Anfang, aber wenn man dann mal mit der gleichen Truppe von Menschen zusammensitzt, mit der man sein Risiko Evolution gespielt hat, dann wird man es allein aus nostalgischen Gründen von Zeit zu Zeit gerne mal wieder spielen wollen. Und bisher wollte ich noch nie ein Risiko gerne spielen. Bis es allerdings soweit ist, dass man alle Veränderungen abgeschlossen hat, werden viele Wochen und meistens sogar Monate vergehen, in denen man viel, viel Spass mit dem Spiel hatte. Daher kann ich jedem, der neugierig auf das Konzept geworden ist nur dringend anraten, dass Spiel auszuprobieren. Wenn ihr allerdings zu den Leuten gehört, die es nicht abkönnen, durch Würfelpech trotz aller Wahrscheinlichkeiten ein Spiel zu verlieren, dann solltet ihr einen weiten Bogen um Risiko Evolution machen.
Allen anderen garantiere ich langanhaltenden Spielspass und ein einzigartiges Spielerlebnis, das man so bisher in einem Brettspiel noch nicht gesehen hat.

P.S.: Falls ihr es noch nicht entdeckt hat, hebt einmal den Schachteleinsatz an und schaut euch den Boden des Kartons an. Dort klebt ein Umschlag auf dem steht: "Nicht öffnen. Niemals!". Es ist eine Warnung - eine die man erst nehmen sollte!

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Die Evolution ist abgeschlossen .... Alpha Ben I wurde befriedet. (so gut es geht spoilerfrei)

Es ist vollbracht. Nachdem wir im Juni 2012 den Spielplan unterzeichnet und unsere erste Partie absolviert haben, haben wir jetzt, im Mai 2013 alle 15 Partien abgeschlossen. Unser Termin war Dienstag und es hat tatsächlich geklappt das ganze relativ regelmäßig stattfinden zu lassen. Wir haben zu viert gespielt, da konnte natürlich immer mal wer nicht. Der Hauptgrund für die enorme Länge war aber die Champions League - lief Fußball musste Risiko pausieren und es wurde Fußball geguckt. Aber es fand auch keiner schlimm, dass es so lang gedauert hat, denn wir haben uns immer auf die nächste Partie gefreut und waren fast traurig als es vorbei war.
Meistens haben wir nur eine Partie am Abend geschafft. Ich weiß nicht wie andere Rezensenten 30 Minuten Partien hinbekommen habe, wir haben das nie geschafft. Meistens dauerten die Spiele so 2-3 Stunden, nur das allerletzte ging dann recht flott, mit überfallartigen von Runde 1 an habe ich mir einen überraschend schnellen Sieg sicher können, dabei dachte ich nach dem Aufbau eigentlich eher, dass es eine Spasspartie für mich wird, weil meine Ausgangsposition eigentlich so dermaßen schlecht war - aber nun gut. Es ist eben ein Würfelspiel und ich hatte Würfelglück. Und wenn man früh auf Konflikt setzt kann das sehr entscheiden sein. Sowohl zum eigenen Vorteil, als auch zum Nachteil.
Insgesamt gesehen hat das Würfeln aber weniger gestört. Da man ja wusste es folgt noch eine Partie und das es wohl mindestens 15 Partien gibt, war es nicht so schlimm wenn es in einer Partie mal nicht so gut lief.
Das Social Balancing hat auch wunderbar funktioniert. Wer nach 15 Partien die meisten Partien gewonnen hat, ist der Sieger und darf den Planeten benennen. Damit ist klar, wenn jemand es einmal schaffen sollte zwei Siege Vorsprung rauszukämpfen wird er sicher keine weitere Partie mehr gewinnen bis die anderen aufgeholt haben - dafür sorgen die anderen Spieler mit vereinten Kräften.
Leider hat sich in unserer Runde rausgestellt, dass das Konzept der Rache sehr ausgeprägt war. Man hat nachdem man angegriffen oder gar nicht vernichtet wurde oftmals nicht das getan was sinnvoll und logisch gewesen wäre, sondern dass, was dem Überltäter am meisten schadet. Koste es was es wolle.
Dabei kann man sogar aus unmöglichen Situationen gewinnen. In der achten Partie hatte ich nach ein paar Runden und etwas über 1 1/2 Stunden Spielzeit noch eine Einheit in Mittelamerika stehen, während alle anderen gut ausgebreitet positioniert waren. Scheinbar zu gut und scheinbar wurde diese eine Einheit unterschätzt, ich habe die Partie am Ende sogar gewinnen können - daher gilt: Niemals aufgeben.

Jedes Treffen war ein Event. Es hat Spass gemacht, man war immer da, man hat frühzeitig Bescheid gesagt wenn man nicht konnte und immer war man Neugierig auf die nächste Partie, selbst nachdem alle Packs geöffnet wurden. Es gab immer noch viel zu entdecken und es würde auch jetzt noch vieles zu entwickeln geben. Kleinere Ziele die man nach dem öffnen weiterer Umschläge bekommt erfordern einige Mühe und da man dann doch eher auf Sieg spielt und das Spiel sofort vorbei ist wenn jemand vier Punkte hat war die oftmals nicht möglich, aber auch nicht nötig.
Das ist in so fern ganz gut, weil es ja immer wieder Leute gibt die Angst haben, dass man das Spiel nach 15 Partien nicht mehr spielen kann. Man kann und wenn man immer konsequent auf Sieg spielt wird es wohl eher 30-45 Partien dauern bis man alles was es an diesem Spiel zu entdecken und zu entwickeln gibt auch tatsächlich entdeckt und entwickelt hat.

Wir überlegen sogar und das Spiel nochmal zu kaufen. Zum einen haben wir anfangs vereinzelt Regeln falsch gespielt oder einfach übersehen/vergessen (z.B. das man Einheiten verliert wenn man in Städte einmarschiert) und würden alle gerne wissen, wie das Spiel jetzt verlaufen würde, wo man weiß, was in welchem Umschlag wann dazu kommt. Wahrscheinlich würde vieles ander sein und unsere Karte hinterher ganz anders aussehen als jetzt. Alleine zu wissen was der andere Anfangsvorteil wäre interessant, wobei man das ja im Internet nachschauen kann.
Mein Spielplan hängt übrigens mittlerweile bei mir an der Wand mit Posterstrips. Er macht sich an der Stelle ganz gut, er birgt Erinnerungen an viele, viele schöne Stunden Spielspass mit einer tollen Gruppe und man kann Leuten die zu besuch sind immer sofort begeistert von dem Spiel erzählen, da die Frage was ein Risikoplan an der Wand macht fast immer kommt ;)

Auch nach 15 Partien kann ich dem Spiel nur eine absolute Empfehlung geben, allerdings nicht ohne Einschränkungen: Man benötigt die richtige Gruppe dafür und sollte es hinbekommen sich mehr oder minder regelmäßig zu treffen. Dann gibt es wenig bessere Spieler meiner Meinung nach, wenn man auf Spiele dieser Art steht.
1717 Kommentare|139 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2012
Ich liebe die erste Version von Risiko und habe Abstand von den nachfolgenden Versionen gehalten. Obwohl dieses Spiel 50 Euro kostet, habe ich es mir dann doch schließlich bestellt. Ausschlaggebend war das gute Feedback, auch wenn ich die Idee des sich wandelnden Spielfeldes zunächst albern fand.
Nun habe ich es mittlerweile 13mal gespielt. Meine Freunde und ich sind begeistert! Eigentlich hatte ich mir vorgenommen das Spielfeld nicht zu bekleben und die Neuerungen nur auf das Spielfeld zu legen, es also jungfräulich zu lassen. Diese Idee wurde aber mit dem ersten Spiel verworfen, denn jede "Evolution" und Veränderung macht das Spiel noch interessanter.

Mittlerweile haben wir fast alle Briefe und Türchen leidenschaftlich öffnen können, es bleibt also nicht mehr so viel Variation für die nächsten Spiele übrig. Das macht aber gar nichts. Auch wenn das Spielfeld letzten Endes "fertig" sein sollte, so bleibt dennoch die Lust auf eine weitere Runde.

Obwohl unsere Spielecrew das Spiel auswendig kennt, haben wir uns dennoch vorgenommen weitere 50 Euro für ein weiteres Spiel auszugeben, um nochmals von 0 anzufangen. Das Spiel ist also ein Muss für jeden Risikofan!

Vosicht!!!
Ich kann dieses Spiel jedoch nicht ausnahmslos empfehlen...
Jede Runde bringt Neues mit neuen Regeln. Es bleiben sogar Vorteile für bisherige Sieger bestehen. Das macht das Spiel für Neu-Einsteiger kompliziert und teilweise unfair. Außerdem nervt die ausgiebige Regeln-Erklärung für Unerfahrene. Risiko Evolution ist also nicht ausgelegt für ständig wechselnde Spielepartner.
Daher sollte man eine feste Gruppe von mindestens 3 Spielern haben, die sich auf dieses Spiel einlassen... und wenn dies der Fall ist, solltet ihr nicht länger zögern!
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am 21. Januar 2012
Das Spielbrett beschreiben? Spielteile zerreißen? Nein, da waren wir doch alle sehr skeptisch als wir vor der versiegelten Verpackung saßen und uns überlegten, wie man das umgehen könnte. Doch nach dem ersten Spiel standen schon die ersten Eigennamen auf dem Brett.

Gut, das wir dies getan haben, denn von da an entwickelte das Spiel erst die Dynamik die es um einiges Interessanter macht als das klassische Risiko. Zuerst sind die Regel recht simpel und vergleichbar mit einem normale Risiko. Kenner werden sich schnell zurecht finden.

Wir sind eigentlich eine Pokerrunde die Regelmäßig, zur Abwechslung mal ein Risikophase einlegt. Wir haben schon viele Risiko Versionen getestet. Deluxe, Klassik, Herr der Ringe, Narnia, Gods Storm und natürlich haben wir auch spezielle Hausregeln. Das es aber dieses mal, dank dem Evolutions Risiko Spiel eine so intensive Würfelphase werden würde, hat vorher niemand geahnt.

Es werden nach gewissen Taten Umschläge geöffnet, Namen vergeben, Karten beklebt und neue Ereignisse greifen auch aktiv in das laufende Spiel ein. Das Spielbrett wird schon beinahe selbst ein eigener Mitspieler, der nach zahllosen Spielen Erinnerungen von Schlachten und Feldzügen davongetragen hat.

Das einem Mitspieler die Entscheidung, die er einmal getroffen hat, später wieder einholen wird, ist keine leere Werbeversprechung. Wenn man die ersten 15 Spiele durchgespielt hat, heißt dies ja nicht, das man das Spiel in die Tonne werfen muss. Man hat dann sein eigenes Individuelles Risiko daheim als weltweites Unikat und man wird ganz automatisch die Hitliste weiter führen.

Im Gegensatz zum Standard Risiko haben die Spielfraktionen nicht nur unterschiedliche Farben sondern auch unterschiedliche Formen und Eigenschaften. Überhaupt ist an der materiellen Ausstattung und Verarbeitung kaum etwas zu bemängeln, außer dem beigelegten, viel zu dick schreibenden Stift, den wir durch einen Fineliner ersetzt haben. Die Beschriftungen auf dem Spielbrett haben wir irgendwann schlicht ausgedruckt, zugeschnitten und mit einem Klebestift passend auf das Spielbrett geklebt. Sieht einfach besser aus.

Wir haben eifrig geklebt, selber Namen für die Sticker gefunden und uns den gewaltigen Ereignissen gestellt. Bisher haben wir dies auch nicht bereut. Seit wir das Spiel begonnen haben läuft es prima und zur Zeit will niemand etwas anderes zocken, wenn wir uns treffen.

Suchtfaktor ist hoch! Und der Spaßfaktor auch!
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am 5. Januar 2013
Bei unserer letzten Session sagte einer der Spieler, dass dieses Spiel in seinen Augen "nicht mehr und auch nicht weniger als eine Revolution" sei. Ok, er sagte das im Überschwang des Sieges, doch ist die Frage zu stellen, ob die Konzeption und der Spaßfaktor dieses Spiel dem nicht zumindest nah kommt. Tatsache ist, dass wir von diesem Spiel begeistert und nach der vierten Partie ihm restlos verfallen sind. Es hat einen ähnlichen Suchtfaktor wie eines dieser Computerspiele, in dem sich Charaktere entwickeln, in denen man sieht, wie seine Figur wächst und besser wird. So ist es auch hier. Hat man die erste Phase des Spiels durchlaufen und man darf die nächste beginnen, wird aus dem bereits guten und sehr gut funktionierenden Spiel etwas Neues und mindestens ebenso gutes.
Was mich an Risiko immer störte, die Übervorteilung desjenigen, der beginnt, wurde mit einer Entwicklungsphase des Spiels relativiert. Ich finde dieses Spiels (im Gegensatz zu mindestens einem Rezensenten) überhaupt nicht unausgeglichen, wenn man es in das Verhältnis der bekannten Risiko Varianten setzt.
Die einzigen beiden Nachteile, die ich sehen, sind: 1. man benötigt eine feste Spielegruppe, die auch über eine lange Zeit am besten unverändert bleibt. 2. Was passiert, wenn die Entwicklung des Spiels abgeschlossen ist. Wird es dann immer noch Spaß machen, wenn kein Packet mehr zu öffnen ist und alle Sticker geklebt sind?

Nichtsdestotrotz ist dieses Spiel eine absolute Bereicherung auf dem Spielemarkt und ich kann bisher überhaupt nicht verstehen, warum ihm nicht noch mehr Aufmerksamkeit oder gar eine Ehrung zu Teil wurde. Es hat in meinen Augen ein absolutes Novum geschaffen: es erlaubt dem Spieler die Entwicklung seines Spiels willentlich, aktiv und nachhaltig zu beeinflussen. Daumen hoch!
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am 12. November 2011
Vor ein paar Tagen war es endlich sowit:die Post beglückte mich mit dem fabrikfrischen "Risiko Evolution".Im Vorfeld waren eher wenige Details im Netz zu lesen,das Prinzip eines "sich verändernden Spieles"reizte mich total,dieses Prinzip habe ich so noch bei keinem anderen Spiel gesehen.Nun aber zum Spiel im Einzelnen:

Die Spielbox an sich entpuppt sich als aufklappbarer Pappkoffer,sofort fallen einem die ersten versiegelten Umschläge auf,die erst nach diversen Partien geöffnet werden dürfen.Die Aufteilung der Box ist zweckmäßig und übersichtlich.Enttäuschend jedoch sind die Spielfiguren aus Plastik,welche für meinen Geschmack definitiv zu klein ausgefallen sind,ich möchte schon fast sagen "billig".Der Spielplan ist zu Beginn der ersten Partie völlig "nackt",keine Städte,die Kontinente haben noch keine Namen usw. Die Spielanleitung ist anschaulich,übersichtlich und gut verständlich, es bleiben kaum Regelfragen offen.

Das Spielprinzip ist im Wesentlichen dem original Risiko angelehnt,viele Mechanismen jedoch sind völlig neu(Aufstellung/Verteilung der Truppen oder erringen von "Ressourcenkarten"(=Länderkarten)sowie die sog. Mankos,mit denen Spieler einzelne Länder aufwerten oder auch schwächen können).Was ebenfalls sofort auffällt ist, das zu Beginn keine Aufträge erfüllt werden müssen(a la:Vernichten sie die roten Armeen).Es sollen jedoch nach einigen Partien sogenannte "Missionskarten"hinzukommen. Es gewinnt der Spieler,der als erste 4 Siegpunkte erringt,diese bekommt man durch eintauschen von Ressourcenkarten(4 Karten=1 Siegpunkt)oder durch Eroberung eines gegnerischen HQ. Am Ende jeder Prtie darf der Sieger permanente Änderungen auf dem Spielbrett vornehmen(z.B. Stadt gründen oder Kontinent taufen).Wichtig ist es zu wissen, das alle vorgenommenen Änderungen PERMANENT sind, das heisst jede Entscheidung wirkt sich nachhaltig auf alle weiteren Partien aus.

Ich muss zugeben:als ich zum ersten Mal eine Karte "vernichten" musste(das bedeutet buchstäblich:durchreissen und wegschmeissen)fühlte sich das schon sehr komisch an. Jedoch ist,zumindest zu Beginn,der Wiederspielreiz enorm hoch,man will unbedingt seine gegründete Haupstadt weiter befestigen, seine Franktion verbessern und selbstverständlich zu dem Punkt kommen, an dem man den nächsten Umschlag öffnen darf und das Spiel weiter verändert.Eigentlich müsste man eine Rezension zu diesem Spiel nach den ersten 15 Partien verfassen,wenn die Evolution des Spieles abgeschlossen ist und es sich nicht mehr weiter verändert,aber zu diesem Zeitpunkt(d.h. nach zwei Partien)muss ich sagen:Hammer,ich kann es gar nicht abwarten die nächste Runde zu spielen und bin gespannt,was noch kommt.

Zu Spieldauer ist es extrem schwierig, genaue Angaben zu machen.Die erste Partie(3 Spieler) war schon nach knapp 2o Minuten vorbei,die zweite Runde direkt im Anschluss dauerte dann satte 2 Stunden.

Fazit:Das klassische Risiko hat einen neuen Anstrich und eine Rundumerneuerung erhalten.Ich persönlich stehe auf das Konzept der "Evolution"des Spieles,zumal ich nach 15 Partien eine Risiko-Version zu Hause haben werde,welche weltweit ein Unikat sein wird. Grösstes Manko sind die etwas lieblos daher kommenden Spielfiguren und der für Sammler so wichtige Wiederverkaufswert.Denn nach ein paar Runden(und permanenten Veränderungen)dürfte dieser gleich Null sein. Für Sammer also der Tip:2 x kaufen, eins zum Spielen,eins zum Sammeln.

Von mir an dieser Stelle eine ganz klare Kaufemfehlung.
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am 16. April 2012
Risiko Evolution. Die Errungenschaft die dieses Spiel den allermeisten Gesellschaftsspielen voraus hat ist in einem Wort beschrieben und im Namen des Spiels verewigt: VERÄNDERUNG

Während viele Spiele durch immer gleiche Ereigniskarten (die zwar in zufälliger Reihenfolge gezogen werden aber doch statisch bleiben) versuchen Abwechslung zu schaffen, so ist RISIKO EVOLUTION vom Spielkonzept so aufgebaut, dass sich das Spiel, das Spielfeld und die Parteien in jedem Spiel ändern.

Realisiert wird das im Spiel zum einen durch vom Spieler zu schaffende Variablen, nämlich Aufkleber, die auf das Spielfeld GEKLEBT werden. Ja. Für alle Ewigkeit. Sie ändern die taktischen Möglichkeiten. Das Recht diese Veränderungen vorzunehmen, verdient man sich.

Zum anderen enthält das Spiel verschlossene Pakete, die erst durch bestimmte Situationen die im Spiel entstehen zugänglich (heißt: geöffnet werden sollen) werden. Beispiele: Das erste Mal wird eine Fraktion vollständig ausgelöscht. Oder zum ersten Mal werden in einer Kampfoperation drei Interkontinentalraketen eingesetzt. Interkontinentalraketen? Ja - eine weitere taktische Option, die man sich erst verdienen muss.

Das Spiel bleibt dabei immer fair, sodass ein Spieler, der drei Spiele hintereinander verloren hat mit seiner Fraktion nicht für immer auf verlorenem Posten steht. Die Sieger einer Partie, sowie Überlebende (nicht gewonnen, aber auch nicht vernichtet am Ende des Spiels) dürfen das Spielfeld oder die taktischen Rahmenbedingungen im Spiel ändern - Verlierer dürfen Ihre Fraktion aufpäppeln. Aufkleber gibt es auch für die Fraktionen im Spiel und die Partei der Verlierer lernt, besser zu überleben.

Neben all dem geklebe kommt manchmal auch bloße Zerstörung zum Einsatz. Nicht simuliert IM Spiel, sondern beim Spielgerät selbst. Ab und zu finden sich Situationen, in denen Regeln vorschreiben, Karten oder ähnliches zu vernichten. Taktische Optionen verschwinden so für immer aus dem Spiel. Und das ist gut so, denn so müssen die Feldherren in der nächsten Schlacht sich wiederum veränderten Umständen anpassen. Während in einem Spiel Europa hart umkämpft sein mag, könnte sich zwei Spiele danach der Ressourcennabel der Welt in Südamerika befinden - und auf einmal im Interesse der Supermächte stehen.

Alles in allem kann ich nur sagen, wenn es einen sechsten Stern gäbe, würde ich ihn vergeben. Einziges Manko mag der Preis von rund 50€ sein, für den es aber keinen Abzug gibt, da er meiner Meinung nach im Preis/Leistungs-Verhältnis völlig in Ordnung ist.

Für diejenigen die sich Sorgen machen, dass das Spiel irgendwann nicht mehr Spielbar ist: Keine Panik. Nach 15(!) Spielen die jeweils locker 3-5 Stunden in Anspruch nehmen können ist die Welt erstmal zementiert. Das heißt aber nur, dass sie sich nicht mehr verändert. Zu diesem Zeitpunkt hat man einen einzigartigen Planeten erschaffen, auf dem sich weiterhin spielen lässt - und Ereigniskarten gibt es dann auch noch in RISIKO EVOLUTION... ;-]

Zum reinschnuppern ist hier der Download-Link zur Website des Herstellers, unter dem Sie die offizielle Anleitung im .pdf-Format finden können - Beschreibung der Welt, der Fraktionen und der Start-Aufkleber inklusive:
[...]
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am 13. Januar 2013
Das Spiel ist absolut super. Ich kann es jedem nur empfehlen. Die Grundregeln sind zwar dem original Risiko ähnlich/gleich, aber das Spiel ist grundlegend anders. Wir sind jetzt bei der 12 Partie und alle einzelnen Partien haben extrem viel Spass gemacht. Die Zusatzelemente die nach/während jeder Partie dazu kommen sind sehr nett und überraschen jedes mal.

Wenn man das Spiel neu auspackt, auf keinen Fall den Fehler machen die versiegelten Päckchen verfrüht aufzumachen, damit würde man sich sehr viel Spielspass nehmen. Denn gerade die Überraschungen haben erheblich zum Spielspass beigetragen.

Ob das spiel nach der 15 Partie immer noch spass macht, kann ich noch nicht sagen, aber ich kann mich nicht erinnern welches spiel ich das letzte mal 15 mal gespielt habe, d.h. selbst wenn wir es danach nie wieder spielen, war es das Geld dennoch wert!
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am 17. September 2013
Ich bin ein Risikospieler der ersten Stunde und war von dem Spiel immer schon begeistert. Eigentlich dachte ich nicht, dass man das bewährte Spielprinzip noch verbessern kann, aber Risiko Evolution hat das geschafft.

Das Spiel glänzt vor allem, wenn man mit der selben Gruppe öfter spielt, da sich das Spiel laufend verändert.
(das erste Mal als ich eine Karte zerstören musste habe ich schon geschluckt.)
Besonders nett ist, dass sich Gewinner auf dem Spielbrett verewigen können und dadurch auch das Spielgeschehen beeinflussen.

Ein kleiner Tipp am Rande, nehmt mal das schwarze Plastik aus der Packung und vielleicht findet ihr noch ein Regelpäckchen. Ich würde es aber nicht öffnen. :-)
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am 7. Oktober 2013
Was für ein Spiel.

Nichts für Gelegenheitsspieler... das Spiel wird mit der Zeit so umfangreich das man hier schon öfters zum Spielbrett greifen muss.
Einfach mal das Spiel nach ein paar Monaten aus der Kiste graben ist nicht, wer hier den Faden verliert ist auch schon schnell wieder draußen und weiß beim nächsten mal nicht mehr auf was man achten muss.

Hier sollte man schon Zeit investieren um in den vollen Genuss zu kommen.

Man baut seine eigene Welt auf, hammer... allerdings ist es für einen der die ersten paar Partien letzter wurde verdammt schwer überhaupt Anschluss zu finden da er erhebliche Nachteile im Laufe des Spieles erhält.
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am 3. August 2012
Einleitung
Hallo zusammen. Ich bewerte hier das Spiel "Risiko Evolution" erschienen bei Hasbro. Den deutschen Vertrieb übernimmt der Heidelberger Spielverlag.

Bewertungskriterien sind: Spielablauf, Schwierigkeitsgrad und Balance, Ausstattung, Spielanleitung, Verpackung. In den einzelnen Kriterien vergebe ich Punkte von 1 bis 5 und berechne für die Sternewertung das mathematische Mittel.

Zusammenfassung der Spielgeschichte:
Die Menschheit steht an einem selbstgeschaffenen Abgrund durch eine Vielzahl von Kriegen ist die Erde am Ende. Brillianten Wissenschaftlern gelingt es neue Welten zu schaffen, die der Erde sehr ähneln. Begeistert beginnen die stärksten Fraktion der Menschen die Besiedlung dieser neuen Welten. Doch es bleibt nicht beim Frieden...Die Kriege kommen. Sie kommen immer. Übernehmen Sie die Kontrolle über eine der Fraktionen und führen Sie sie zum Sieg.

Spielablauf:
Vor dem ersten Spiel darf man die Fraktionen vorbereiten. Man wählt bei jeder Fraktion einen von zwei Möglichen Startvorteilen und klebt diesen per Sticker auf den Fraktionsbogen. Die anderen Sticker werden zerstört und sind damit nicht mehr zu erreichen.
Bei Spielbeginn wählt jeder Spieler eine der Fraktionen und erhält den Fraktionsbogen und die entsprechenden Modelle.
Jeder Spieler erhält zu Spielbeginn ausserdem eine Aktionskarte, die er nach belieben einsetzen kann. Diese Karten sind Stickerkarten, die einen Sticker für den Spielplan enthält. So kommen im ersten Spiel schon einige Änderungen aufs Brett.
Das Spiel bleibt im Kernprinzip immer noch ein Risikospiel. Also man bekommt am Anfang des Zuges neue Truppen und kann mit diesen Gebiete auf der Karte erobern und bekommt dafür eine Karte. Für die Karten kann man später weitere Truppen erwerben. Die Kämpfe werden klassisch ausgewürfelt.
Das sind am Anfang des Spiels wirklich alle Regeln, deshalb ist die erste Partie recht schnell entschieden.
Ist die erste Partie entschieden, darf der Gewinner das Spielbrett dauerhaft verändern. Städte werden gesetzt, Kontinente benannt usw. dadurch wird durch jedes Spiel das nächste Spiel beeinflusst. Auch die Verlierer, die zwar nicht gewonnen haben, aber nicht komplett ausgelöscht wurden, dürfen einen kleine Änderung vollziehen. Das motiviert unheimlich zum weiterspielen. Leider ist nach 15 Partien das Kontigent an Änderungen aufgebraucht (bis dahin ist das Brett aber so stark geändert, dass man ein wirklich eigenes, einzigartiges Risiko geschaffen hat). Besonderer Clou: Auch die Regeln ändern sich, wenn bestimmte Schlüsselmomente im Spiel ausgelöst werden. Diese Änderungen können mitten in einer Partie auftreten und das gesamte Spiel drastisch verändern. Ich will hier nicht zu viel verraten. Dadurch werden die anfänglichen Regeln stark aufgewertet und erweitert. Das motiviert noch zusätzlich.
Naja was soll ich sagen. Risiko selber würde von mir nur 2 Punkte bekommen, aber durch diesen Evolutioncharakter... genial. Das sollte in jedem Spiel so gemacht werden. 5 von 5 Punkten. Ich würd dem ganzen sogar mehr geben.

Schwierigkeitsgrad und Spielbalance:
Das Spiel ist ein Glücksspiel. War Risiko schon immer. Würfelt man schlecht, verliert man. Das ist schade. Aber das ist Risiko. Die Balance der Fraktionen ist am Anfang in Ordnung, kann durch die Änderungen aber stark ins Wanken kommen. Die Balance sollte mit Abschluss des 15ten Spiels aber wieder einigermassen passen. Die Balance lässt sich hier schwer bewerten... Es ist euer Spiel, Es sind euere Änderungen. Wenn eine Fraktion total unbalanciert wurde, ist das eure Sache. Die Balance liegt ganz bei euch. Ich gebe hier... Hmm das funktioniert bei diesem Spiel wirklich nicht. Ich gebe 4 von 5 Punkten - Diese werden in der Wertung aber nicht berücksichtigt.

Ausstattung:
Sehr schön. Alles Modelle. Die Modelle sind auch von mittelmässiger bis guter Qualität. Der Spielplan ist sehr schlicht gehalten. Sieht aber nach dem 15ten Spiel aus wie eine echte Militärkarte. Da überall Pfeile, handschriftliche Notizen und Unterschriften drauf sind. Klasse. Das Spiel hat einen ganz eigenen Flair. 5 von 5 Punkten.

Spielanleitung:
Ich bin selbst technischer Redakteur und schreibe Betriebsanleitungen. Deshalb bin ich, was Anleitungen angeht sehr, ich sage mal geschult. Deshalb hatte ich mit dem Verständnis des Spiels keine großen Schwierigkeiten.
Die Regeln sind sehr kurz gehalten und erklären anschaulich mit Beispielen das komplette Spiel.
Witzig: Selbst die Regeln werden durch die Evolution des Spiels betroffen und es werden nachträglich Regeln in die Anleitung geklebt. Sehr innovativ.
Struktur und Design sind sehr gut. 5 von 5 Punkten.

Verpackung:
Auch an der Verpackung hat Hasbro nicht gegeizt. Ein schicker Karton im Kofferdesign. Genügend Platz für Karten und Modelle ist vorhanden. Die versiegelten Umschläge mit den neuen Regeln und Modifikationen sind mit dem Ereignis beschriften, durch das sie geöffnet werden sollen. Leider lassen sich die Umschläge nicht besonders gut von dem Karton lösen und es kann gut passieren, dass man mit dem Klebstreifen die Verpackung beschädigt. 4 von 5 Punkten

Ergebnis:
Spielablauf 5 von 5
Spielbalance entfällt (s.o.)
Ausstattung 5 von 5
Spielanleitung 5 von 5
Verpackung 4 von 5
ergibt 19 von 20 also 4,75 Sterne (aufgerundet zu 5)

Fazit:
Der König unter den RisikoŽs. Wenn man eine Gruppe von mindestens 4 Mitspielern (bei weniger macht es nicht wirklich viel Spass) hat, die gewillt sind die 15 Partien der Evolution auch mitzuspielen, erhält man ein überaus motivierendes, leider total Glück abhängiges, Strategiespiel.
Auch nach den 15 Runden kommt das Spiel bei uns noch regelmässig auf den Tisch. Immer wenn wir Lust haben Risiko zu spielen. Denn durch diese Variante haben wir endlich eines eigenes, einzigartiges Risiko.
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