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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein zweischneidiges Schwert
Lange hat man es erwartet, endlich hat man es bekommen: Eine Umsetzung von ICO und Shadow of the Colossus auf der PlayStation 3.
Beide Spiele zählen unter 'Kennern' zu den wahren Perlen der Videospielgeschichte - 'Der Beweis, das auch Videospiele Kunst sein können.' Doch stimmt das wirklich? Sind diese beiden Spiele wirklich so verdammt gut, dass jeder sie...
Vor 7 Monaten von PKA veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Insgesamt in Ordnung, mehr aber auch nicht.
Hallo!
Bei SoTC hat mich auf der PS2 früher der ÜBER JAHRE extrem hohe Preis von 50¤ und mehr abgeschreckt. Ich hatte Angst, dass mich das Spiel enttäuschen würde und ich bin heilfroh, dass ich es mir damals nicht gekauft habe. Von ICO habe ich vorher noch nie etwas gehört. Nun auf der PS3 habe ich inzwischen beide Spiele durchgespielt und...
Vor 28 Tagen von Henning veröffentlicht


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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein zweischneidiges Schwert, 29. Oktober 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Lange hat man es erwartet, endlich hat man es bekommen: Eine Umsetzung von ICO und Shadow of the Colossus auf der PlayStation 3.
Beide Spiele zählen unter 'Kennern' zu den wahren Perlen der Videospielgeschichte - 'Der Beweis, das auch Videospiele Kunst sein können.' Doch stimmt das wirklich? Sind diese beiden Spiele wirklich so verdammt gut, dass jeder sie kennen und lieben muss? Was ist mit der jüngeren Generation (zu der ich auch gehöre), die, im schlechtesten Fall noch nie etwas von diesen Spielen gehört hat? Ob sich hier eine gute Gelegenheit bietet, oder man Shadow of the Colossus und ICO geflissentlich ignorieren kann, das werde ich nun versuchen, mit meinen eigenen Worten zu erläutern.

xX ICO:

Allgemein:
ICO war erstmals für die PSOne gedacht, wurde später allerdings doch auf der PS2 veröffentlicht. Der kommerzielle Erfolg blieb aus - Was nicht zuletzt an dem entsetzlichsten Cover der Videospielgeschichte liegt.
Man kann ICO ganz klar als ein besonderes Spiel ansehen. Wie wenige Spiele setzt es mehr auf Emotionen, als auf die Geschichte. Alles fühlt sich ein bisschen an, wie ein merkwürdiger Traum eines Kindes, in dem man völlig allein auf sich selbst gestellt ist - Und kurz bevor man beginnt, zu begreifen, wacht man auf und fühlt eine gewisse Trauer in seinem Inneren.

Geschichte:
Die Geschichte von ICO ist schnell erzählt - Es geht um einen Jungen, der in eine Burg gesperrt wird. Dort trifft er ein Mädchen, Yorda, welche von Schattenkreaturen verfolgt wird, und gemeinsam mit ihr macht er sich auf der Suche nach einem Ausgang aus dem riesigen Schloss. Das ist die Ausgangssituation und deutlich mehr erfährt man für den Großteil des Spieles auch nicht. Wer auf epische Rollenspiele steht, die einen mit überragenden Cutscence und langen Gesprächen versorgen, wird hier schnell enttäuscht - ICO ist ein sehr stilles Spiel. Da man die Sprache seiner Gefährtin beim ersten Durchspielen nicht verstehen kann und sich so nur durch Taten Ausdruck verschaffen kann, kann schnell eine bedrückende Stimmung aufkommen.

Musik:
Die musikalische Untermalung ist minimal eingesetzt - Größtenteils hört man nur natürliche Hintergrundgeräusche und das gelegentliche Rufen der Hauptcharaktere. Wenn Musik spielt, ist sie leise und unaufdringlich - Kaum mit Einsatz von Instrumenten, doch immer sehr atmosphärisch und stimmig eingesetzt. Die Musik dient hier ganz klar zur Intensivierung von besonderen Momenten, etwa, wenn Yorda angegriffen wird. Wenige Stücke transportieren wirklich positive Gefühlsregungen (zum Beispiel die Speichermusik), eher unterstreicht die Musik die Einsamkeit und das bedrückte Gefühl.
Im Playstation-Menü hört man schon das sehr schöne Titellied 'You were there', welches erst gegen Ende im wirklichen Spiel auftaucht. Dieser Track ist definitiv der Höhepunkt des gesamten Soundtracks.

Grafik:
Die PS3-Version sieht ein bisschen schöner aus als die der PS2, auch wenn es noch immer (und Gott sei Dank) kein Battlefield ist. Die meist ziemlich feststehende Kamera lässt kaum Raum für wirkliche Erkundungen der Umgebung ' Was man allerdings bei den wenigen freien Leveln außen zu sehen bekommt, liegt meist hinter einer Nebelschicht. Generell wirkt aber auch die Grafik passend - Sie nervt nicht, ist aber auch kein besonderes Highlight. Für ein Remake hätte man sich eventuell mehr anstrengen können.
Das Charakterdesign ist allerdings formidabel. Das Händehalten während dem Laufen ist schön anzusehen, und auch wenn man Yorda einmal loslässt und sie für sich ein paar Schritte geht, um Vögel zu beobachten oder einem kleine Hinweise zu geben, wirkt einfach angebracht.

Gameplay:
Man beginnt das Spiel und wird ins kalte Wasser geworfen. Es gibt kein Tutorial, es gibt keine Tastenbelegungserklärungen. Man ist allein und dieses Gefühl soll man dadurch auch bekommen. Man muss erst ausprobieren, ob man Dinge tragen kann, wie man Yorda hochhelfen oder an einer Kette schwingen kann. Das Spiel nimmt einen hierbei nicht an der Hand - Vielmehr muss man selbst an die Hand nehmen.
Die R1-Taste hat bei ICO (und auch bei Shadow of the Colossus) eine besondere Bedeutung. Mit ihr hält man Yorda bei der Hand und führt sie durch die Levels - Allerdings hat sie das Problem, dass sie nicht dazu fähig ist, zu klettern, was zu dem eigentlichen Spielmechanismus führt: Rätseln. Diese sind in typischer Tomb Raider-Manier aufgebaut - Ein bisschen klettern, ein bisschen Kisten schieben und ab und an mal ein paar Gegner verdreschen. Spielt sich gut und flüssig. Keines der Rätsel ist wirklich schwierig, nur eine Sprungpassage bei einem Wasserrad sorgt allgemein schlechte Stimmung, weil es etwas knifflig ist, von ihm aus auf eine höhere Plattform zu springen.
Die Kamera ist relativ fest - Man kann sie nicht um 360° drehen, hat also größtenteils eine Art Draufsicht. Ein Kritikpunkt für viele - Ich hatte damit jedoch keinerlei Probleme.
Die wenigen Kampfpassagen sind simples Button-Mashing. Es gibt keine Kombo-Angriffe, keine Ausweichmanöver, keinen alles vernichtenden Abschlussangriff. Warum auch? Man spielt nur einen kleinen Jungen, der sich nicht so Recht zu wehren weiß. Man möchte Kämpfen entgehen ' Und das stellt einen vor die wahre Herausforderung. Sobald man Yorda zulange alleine lässt, wird sie angegriffen, was einen dazu veranlasst, sie nie aus den Augen zu lassen, vor Allem, da man durch das Händehalten und Mitsichziehen nach einer Weile eine Bindung zu dem Mädchen aufbaut. Sie alleine lassen ist etwas, das man für die Rätsel jedoch zwangsläufig tun muss, was einen immer mit einer gewissen Anspannung und der Frage zurücklässt, wie viel Zeit man noch hat, um das Rätsel zu lösen, bevor man zurückhechten und sie retten muss.
Optionales gibt es nichts - Nur ein Schwert, was einen bei Kämpfen einen leichten Vorteil einbringt. Ansonsten ist das Spiel absolut linear und, je nach Spielweise und nach Erforschung jeglicher Ecken der Karten, in etwa 4 bis 8 Stunden durchzuspielen. (Eine der Playstation-Trophäen verlangt sogar, das Spiel innerhalb von zwei Stunden durchzudaddeln - Es ist also tatsächlich eher ein äußerst kurzes Vergnügen)
Wiederspielwert erlangt es durch die Gespräche, die man nun endlich lesen kann und das leicht veränderte Ende beim zweiten Durchlauf.

Fazit:
Ein sehr atmosphärisches, gleichzeitig aber auch beklemmendes Spiel. ICO ist nichts, was man zur Beruhigung nach einem langen Arbeitstag mal für eine halbe Stunde spielt - ICO ist etwas, das erlebt werden möchte. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Leute damit Probleme haben und nicht nachvollziehen können, was dieses Erlebnis ausmacht. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein stilles Kunstwerk, das es nicht nötig hat, seine gesamte Geschichte explizit zu erklären - Genauso, wie es auch der Nachfolger handhabt.

xX SHADOW OF THE COLOSSUS:

Allgemein:
Das zweite Spiel von Team ICO unter Fumito Ueda dürfte für ICO-Fans vertraute Grundstimmungen haben - Und die Hasser weiterhin kalt lassen. Die Story und das Setting sind meilenweit von ICO entfernt - Nicht aber die Atmosphäre.

Geschichte:
Ein namenloser Held (der von vielen als Wander bezeichnet wird, was schlichtweg vom englischen 'Wanderer', dem Reisenden, kommt) reitet mit seinem getreuen Pferd Agro (nein, nicht Argo) und einem toten Mädchen in das verbotene Land, um diese wiederzubeleben. Dort schließt er einen Packt mit den Dormin - Er soll die sechzehn Kolosse töten, die durch dieses Land streifen, dann würde sein Wunsch erfüllt.
Wie auch schon der Vorgänger setzt Shadow of the Colossus nicht auf Cutscence oder Gespräche - Auch wenn es davon um einige mehr gibt, als in ICO. Man bekommt nur wenige Brocken der Geschichte - Anfangs, und gegen Ende in zwei Intervallen. Viel mehr ist aber auch nicht nötig. Shadow of the Colossus erfreut sich einer sehr regen Fangemeinde, die einige sehr interessante Konzepte und Erklärungen für die Geschichte ausgearbeitet haben - Am Einfachsten ist es aber wohl einfach zu sagen, dass dies eine Geschichte ist, bei der man gelegentlich selbst überlegen muss, sein wirkliches Ende und die Hintergründe selbst finden muss. Man wird nicht, wie zum Beispiel bei einem Final Fantasy, an die Hand genommen und durch die Welt geführt - Man muss für sich selbst entdecken, was es zu erfahren gibt.

Musik:
Absolut überwältigend. Es gibt kein großes Titellied wie bei ICO - Dafür ist hier jeder Track absolut perfekt, passend und... einfach episch. Wie auch schon im Vorgänger ist das Spiel in seiner Welt eher still - Und nur wenn man einem Koloss gegenübersteht hört man die ersten Klänge, bis es einer absolut bahnbrechenden Kampfmusik weicht, die man zu hören bekommt, wenn man auf den Koloss steigt.
Zuletzt bleibt noch die phänomenale Musik bei dem Tod eines Kolosses zu erwähnen - Die die vorherrschenden Gefühle dieses Spiels - Das Mitleid und das Schuldbewusstsein - Ganz vortrefflich in den Vordergrund rückt.

Grafik:
Auch hier war Sony wieder etwas knauserig mit den Verbesserungen. Die Nebeleffekte sind nicht mehr so schlimm wie bei der PlayStation 2-Version (und es läuft herrlich flüssig, anders als damals), und einige Texturen wurden überarbeitet, doch es wirkt nicht modern - Und in meinen Augen auch nicht so schön wie ICO.

Welt:
Shadow of the Colossus hat eine offene Spielwelt, in der es mehr zu entdecken gibt, als die Kolosse, auch wenn das zunächst (und eventuell auch nach erstmaligem Durchspielen) nicht den Anschein hat. Oftmals wird sich über die tote Umgebung beschwert - Wer jedoch die Augen auf macht, sieht einiges an Tieren und interessante Umgebungen, für die sich das Erkunden lohnt. Durch Früchte und Eidechsenschwänze, die man in der Welt verteilt findet, lassen sich Lebensanzeige und Stamina (Ausdauer)-Wert erhöhen. Natürlich gibt es keine anderen NPCs, keine Nebenquests und keine großen Höhlen, die man erkunden und von bösen Monstern befreien kann - Das Land heißt nicht umsonst das VERBOTENE Land. Wie auch schon in ICO ist die Einsamkeit ein wichtiges Element, und nur Agro ist der ewige Begleiter, der einen auf seinem Rücken durch die Landschaften führt. Vieles von dem Zauber dieses Spiels würde vergehen, wenn es mehr zu erkunden gäbe. Die Kolossi sind so gut wie die einzigen Lebewesen in der tristen Umgebung - Und diese anmutigen Geschöpfe soll man auch noch töten. Wäre die Welt mehr bevölkert, gäbe es nicht das Gefühl des Mitleides, was beim Töten eines Kolosses aufkommt.

Gameplay:
Ohoh, jetzt werde ich mir Zorn zuziehen.
Als allererstes verliere ich ein paar Worte über die entsetzliche Kamerasteuerung - Während der Passagen in der offenen Welt und besonders auch auf den Kolossen. An Erstere gewöhnt man sich mit der Zeit, gegen letztere kann man nicht viel unternehmen, was zu einigen nervigen Abfällen von Kolossi führen kann.
Achja. Kolossi. Man reitet auf seinem Pferd Agro zu einem der sechzehn Gegner und sucht sich eine Strategie, ihn zu besiegen. Hierzu stehen Pfeil und Bogen, sowie Schwert und eine gute Sprungfähigkeit zur Verfügung, mit der man sich den individuellen Kolossi stellen muss. Das Prinzip ist gut und die Gegner gut und episch in Szene gesetzt, ABER:
Auch wenn hier die Steuerung erklärt wird, fühlt es sich in meinen Händen nicht ganz so intuitiv an, wie bei ICO, selbst wenn die Tastenbelegung etwa gleich geblieben ist. Die R1-Taste zum Festkrallen an geeigneten Stellen an Kolosi oder Abgründen ist absolut in Ordnung umgesetzt - Manchmal jedoch scheitert es an kleinen Fehlerchen, die es einem unmöglich machen, weiterzuklettern und einen notgedrungen dazu veranlassen, abzuspringen, weil die Ausdauer rapide sinkt. (Die gefürchtetste Sprungpassage ist für mich das 'Von einem Abgrund aus nach hinten an einen anderen Abgrund springen' - Besonders beim dritten Koloss habe ich da so oft kläglich versagt und musste jedes Mal einen recht langen Weg zurückschwimmen, um mein Glück erneut zu versuchen). Naja.
Durchspielen dauert hier in der Regel zwischen 10 und 15 Stunden.
Nach einmaligen Durchspielen gibt es einen 'Battle-Modus', in dem man im Zeitspiel gegen die Kolossi antreten kann. Nettes Feature, aber keine Handlungsänderung wie in ICO.

Fazit:
Die Steuerung macht es einen etwas schwereren Ritt als ICO, die Story ist allerdings noch um einen Zahn besser und dramatischer inszeniert, was man tatsächlich aber erst beim Ende wirklich mitbekommt, beziehungsweise nach diesem, wenn man mit einem Ausdruck der Ungläubigkeit vor dem Fernseher sitzt und sich fragt, was wohl gerade geschehen ist und man sich seine eigene Lösung ausdenken (oder ergoogeln) muss.
Die Atmosphäre und Geschichte stimmt also. Ich habe nur ein großes Problem mit den Kolossen: Ich kann kein Mitleid mit diesen Geschöpfen empfinden. Ich weiß, wie es gedacht worden ist und kann im Ansatz Trauer erfühlen, wenn ich zum finalen Schlag gegen einen Koloss ansetze und die typische Musik bei seinem Fall spielt - Doch Mitleid? Schuldbewusstsein? Wenig.
Wenn ich eine Mücke erschlage, dann fühle ich mich schuldig, weil ich ein Lebewesen getötet habe. Wenn ich einen Koloss erledige, fühle ich mich einen Schritt näher an meinem Ziel, meine Freundin wiederzubeleben. Ich fühle zwar, dass es falsch ist, doch ich muss es tun. Und da die meisten Kolossi aggressiv bei Sichtkontakt reagieren, und es tatsächlich zu einigen Fruststellen kommen kann, wo man sich WÜNSCHT, dass der Koloss endlich fällt, spüre ich bei jedem tödlichen Schlag mehr Befriedigung und Abfall meiner Anspannung als Schuldbewusstsein.
Shadow of the Colossus verfolgt ein herrliches Prinzip und bietet mir persönlich viel - Auch die Story, die man sich selbst finden muss, spricht mich an - Im Endeffekt ist es wahrscheinlich die Steuerung, die mich so sehr stört, dass ich nicht in vollem Maße ausschöpfen kann, was die Entwickler für meine Gefühlswelt vorgesehen haben.

FAZIT BEIDER SPIELE:
ICO ist fantastisch, Shadow of the Colossus für mich eine Spur weniger gut. Das Remake ist ein bisschen dürftig - Bis auf aufgefrischte Texturen, etwas mehr Sicht, flüssige Animationen, einen 3D-Modus und wenigen, herunterladbaren Extras gibt es nichts, was das Original nicht auch geboten hätte. Für alle, die diese Spiele nicht kennen, lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen - Emotionale Spieler werden ihre Freude daran haben.
Die heutige "Call of Duty-Jugend", wie ich sie jetzt einfach mal ganz reißerisch nennen darf, ist ja immerhin auch meine Altersklasse der größtenteils minderjährigen Möchtegerne, die nur Unterhaltung und tolle Effekte haben will und so etwas einer fesselnden Atmosphäre und einer tiefgründigen Geschichte vorzieht, wird hieran keine Freude haben. Da muss jeder selbst wissen, wie er gestrickt ist - Jemanden allerdings deswegen zu beleidigen, wie es hier in den Kommentaren gerne gemacht wird, empfinde ich jedoch als falsch. Bildet euch eure eigene Meinung von den Spielen und lasst euch nicht von dem 'Es ist Kunst, FERTIG'-Schlaghammer zerstampfen, der hier so gerne verwendet wird. Kunst liegt im Auge des Betrachters - Ich jedoch für meinen Teil verbleibe mit Vier-Sterne-Bewertung und der Vorfreude auf 'The Last Guardian'.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier darf man Träumen., 1. Oktober 2011
Von 
Hardy Balke "Gamefreak" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Diese beiden PS2 Games sind etwas einzigartiges.

Mir fällt aktuell kein Spiel in der jüngsten Zeit ein,das so eine packende Story bietet.

Der Spieler wird hier alleine gefordert,blinkende Gegenstände oder
ein Fixpunkt wo man hin soll Fehlanzeige.

Wer ICO noch nicht kennt der rennt an den ersten Speicherpunkt vorbei
ohne ihn zu bemerken.Ja eine helle Bank sieht nicht danach aus.

Doch gerade das unzeitgemäße Spiel Gefühl ist etwas was ich spitze finde.
Ich brauche keine Hilfen an allen Ecken und Kanten.

Allein dadurch das ich Yorda in ICO an die Hand nehmen muss bindet
mich viel stärker an den Character als bei vielen anderen Spielen.

ICO ist ein sehr ruhiges aber einmaliges Spiel,hier darf man keine Action
Orgie erwarten.

Colossus ist dank seiner gewaltigen Kämpfe gegen die 16 Giganten
viel dynamischer.
Diese Kämpfe wurden oft kopiert in der letzten Zeit.
So bedienen sich GOW3 und Castlevania LOS dieser.
Kommen jedoch beide an diese fantastischen Colossus
Auseinandersetzungen nicht heran.
Wenn man zum ersten mal einen solchen Giganten erblickt nur mit
einem kleinen Schwert und Bogen ausgerüstet denkt man.
Ja toll was soll ich denn gegen den machen?
Gerade das heraus zu finden ist eine Sache die Colossus
hervorhebt.Das dann auch noch die Riesen eigentlich nicht böse
sind gibt einem bei jedem besiegten Gegner ein ungutes Gefühl.

Welches Spiel erreicht so etwas.

Nun zu der Umsetzung,man merkt das sie dieses Handwerk verstehen.
Die ICO Collection reiht sich nahtlos ein,ebenso wie Sly Cooper
oder GOW 1+2 ist diese superb umgesetzt.

Bedenkt man das Alter dieser beiden Spiele so ist es mehr als
erfreulich das die Portierung auf der PS3 so klasse ist.
Ein gestochen scharfes Bild,zusammen mit einer wirklich
guten 3D Darbietung lassen selbst Kenner der PS2 Versionen
mit der Zunge schnalzen.

Wer sich diese Perlen entgehen läßt der verpaßt zwei
Herausragende Momente der Spiele Geschichte.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist das Kunst oder kann das weg?, 6. Oktober 2011
Von 
D. Wilhelm (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Wenig hatte ich über diese beiden Spiele, die nur allzu oft als 'Kunstwerke' der Videospiele bezeichnet werden, gehört. Doch das wenige was ich an Informationen bekam reichte mir völlig. Nun sind ICO und Shadow of the Colossus endlich neu aufgelegt worden. Und somit war es auch für mich an der Zeit mir ein eigenes Bild zu machen.

In ICO wird man in die Rolle eines kleinen Jungen geworfen der auf Grund seiner Hörner aus seinem Dorf verbannt wird und geopfert werden soll. Zu diesem Zweck wird er in eine gigantische Burg eingesperrt. Dort trifft der Spieler nach kurzer Zeit auf das Mädchen Yorda. Gemeinsam versuchen sie nun einen Ausweg aus diesem Steingrab zu finden...

ICO ist ein Rätselspiel. Es gilt nun von Anfang bis Ende die beiden Charaktere durch die einzelnen Räume der Burg zu dirigieren. Einziges Hindernis, lasst ihr Yorda zu lange alleine, werden Schattenwesen versuchen sie zu entführen. Deswegen ist es ratsam, mit dem fixieren der R1-Taste, so oft wie möglich händchenhaltend durch die Gänge zu rennen. Die Rätsel und Sprungpassagen sind abwechslungsreich gestaltet und jeder neue Raum stellt euch vor neue Herausforderungen. Mit logischem Kombinationsvermögen sind sie aber gut zu lösen.

Einer der größten Pluspunkte für ICO ist die schlichte Inszenierung der Geschichte. Es gibt so gut wie keine Dialoge und nur wenige Zwischensequenzen. Auch auf Tutorials um dem Spieler die Steuerung näher zu bringen wurde gänzlich verzichtet. Leider führt das aber auch an einigen Stellen zu kleinen Faustmomenten. Negative dagegen ist zu nennen, dass die Steuerung etwas hakelig und die Kamera ab und an keinen guten Überblick zulässt und sich so das Lösen der Rätsel unnötig erschwert. Beides zusammen kann den Spielspaß durchaus etwas trüben. Auch die etwas geringe Spielzeit (5-7Std) kann dem ein oder anderen missfallen. Aber im großen und ganzen ist ICO ein sehr gutes Spiel mit einer immer noch erfrischenden Andersartigkeit die es selten im Videospielbereich zu finden gibt.

Im anderen Spiel auf dieser Disc, Shadow of the Colossus (SotC), versucht ein tapferer Junge seine tote Freundin wieder zum leben zu erwecken. Er reist in ein fernes Land und erhält dort die Anweisung 16 Kolosse zu töten. Denn nur so könnte es eine Möglichkeit geben seine große Liebe wieder in das Reich der Lebenden zu holen...

SotC ist der inoffizielle Nachfolger von ICO. Dieser Umstand fällt einem schon in den ersten Minuten auf, den die Spielwelt als Ganzes, ihre Architektur und Mythologie ähneln sich auf angenehme Weise ohne konkret einen Zusammenhang zueinander zu schaffen. Und so würde es einen auch nicht Wundern die Burg aus ICO an einer der entlegensten Stellen dieser riesigen Spielwelt wieder zu finden.

Was gleich positiv auffällt ist, dass von Seiten der Entwickler entschieden wurde den Spieler etwas mehr an die Hand zu nehmen. So wird ihm gleich zu Beginn Steuerung und Navigation klar verdeutlicht und bei den Kämpfen nach kurzer Zeit ein Tipp zur Bekämpfung des Giganten eingeblendet. Hingegen sind auch bei diesem Spiel sowohl Steuerung als auch Kamera hinderlich für einen reibungslosen Spielverlauf. Letztendlich sind diese Fehler aber wohl dem Alter beider Spiele geschuldet. Die Inszenierung der Kolosse sind für mich das Highlight im Spiel. Alle Giganten müssen mit einer individuellen Taktik erklommen und bezwungen werden. Leider fällt besonders beim Besteigen der Kolosse die hakelige Steuerung auf. Gepaart mit der beschränkten Ausdauer des Helden kann es schnell mal zu ungewollten Abstürzen kommen und somit zu Frust beim Spieler.

Ein ganz großes Reizthema in SotC ist die große und weitläufige Spiellandschaft. Da man außer ein paar Vögeln und Salamandern so gut wie nichts in ihr findet. Diese Leere, vom Entwickler gewollt oder aus Mangel an Zeit nicht stärker Bevölkert, ist für den einen die perfekte Schaffung von Einsamkeit, für den anderen gähnende Langeweile. Und so kann man schnell dem Muster verfallen, Reite zum Koloss, besiege Koloss, reite zum nächsten Koloss ohne sich wirklich über das passierte und gezeigte Gedanken zu machen.

Nun kann man sagen, beide Spiele sind zu stark gehypte. Verklärt im laufe der Zeit durch ihre Fans und Anhänger, heute nicht mehr Zeitgemäß. Man kann aber auch beiden eine ehrliche Chance geben, über ihre Macken hinweg sehen und sowohl ICO als auch SotC als den künstlerischen Ansatz bei Videospielen verstehen und versuchen sie zu interpretieren. Die Kunst darin besteht beide Seiten zu Erkennen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Classics HD Collection! (+ 3D-Effekt), 8. Mai 2012
Von 
Mesut Saglam (Leverkusen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Ich besitze alle "Classics HD Collections" für die PlayStation 3, die es bis jetzt auf dem Markt gibt. Dieses Duo sind nicht nur meine Lieblingsspiele, es ist auch zweifelsohne die beste Collection, die es derzeit für die PlayStation zu erwerben gibt.

"ICO & Shadow of the Colossus" - zwei Spiele, die nicht jedermann mögen wird, doch die, die sich darauf einlassen, und das Konzept der beiden Spiele verstehen, werden diese Collection zu den Spielen tun, die sie niemals weiter verkaufen würden. Es sei noch erwähnt, dass ich leider zu seiner Zeit die PS2-Versionen völlig missachtet habe.

ICO:
Ico ist ein zwölfjähriges Kind, der - anders als seine Eltern und der Rest - mit Hörnern am Kopf geboren wurde und sie seitdem auch weiter wachsen. Die Eltern waren ersichtlich nicht darüber erfreut und wollten das Kind auch nicht mehr haben, sodass gesichtslose Reiter ihn abholten, in eine Burg brachten und in einen Steinsarg steckten, um vermeintlichen Gefahren vorzubeugen. In dem Steinsarg sollte er qualvoll sterben... doch so weit kam es nicht: Aufgrund einer Erschütterung der Erde und die seinerseits dargebotene Kraft ließen schließlich den steinernen Sarg umkippen, sodass dieser brach und Ico befreit war.
Doch die Befreiung aus dem Steinsarg ließ ihn längst nicht die Freiheit schnuppern. Auf der Suche nach dem Ausgang begegnet er einer jungen, reizenden, weiß-gekleideten jungen Dame, die ebenfalls eingesperrt worden ist und - wie es scheint - sich längst mit dem Tod abgefunden hat. Ico kann nicht einfach hinsehen und weiter nach einem Weg suchen - immerhin teilen sie das selbe Schicksal, denkt er, und befreit die junge Dame, die den Namen Yorda trägt, aus ihrem Käfig. Hand und Hand suchen sie das Tor, der die Burg mit der Freiheit befindet...

"ICO" ist wirklich eines der Spiele, die prägen, die lange im Gedächtnis bleiben. Das Prinzip ist denkbar einfach: Ihr steuert den Jungen Ico und müsst gemeinsam mit Yorda den Ausgang finden, der Euch natürlich nicht vor die Nase gelegt wird. Die Burg ist riesengroß und verzwickt mit vielen Fallen, aber auch Wegen, die lediglich durch fieberhaftes Rätseln frei geräumt und beschaffen werden können. Die einzigen Gegner sind die Schattenkreaturen, die lediglich hinter Yorda her sind. Diese müsst ihr anhand verschiedener Waffen, die Euch im Laufe des Spiels zur Verfügung stehen, entweder besiegen oder ihnen aus dem Weg laufen, bevor sie gewalttätig Yorda mitnehmen und versuchen, sie in die Tiefe hinein zu ziehen.
Hinzu kommt, dass Yorda nicht dazu in der Lage ist, verschiedene Aktionen durchzuführen, die für Ico kein Hindernis darstellen (z.B. Seile erklimmen). Deshalb wird das alles etwas schwieriger und kann auch fordernd sein, aber ihr dürft Yorda niemals allein lassen, da sie dann von den Schattenkreaturen mitgenommen wird, was schließlich bei einem "Game Over" endet. Im Endeffekt sind beide aufeinander angewiesen, denn während Ico über Flexibilität verfügt, ist es Yorda, die die Kraft dazu hat, manche Türen mit ihrer Kraft zu öffnen, die für ein Weiterkommen dringend notwendig sind.
Die Steuerung klappt eigentlich einwandfrei; alle Aktionen haben ihren Platz und werden auf Befehl verzögerungsfrei umgesetzt. Lediglich die Kamera ist ein wenig nervend, da sie nicht individuell angepasst werden kann und sich ohnehin suboptimal schwenken lässt.
Die Hintergrundmusik ist zwar vorhanden, die auch sehr genial ist und zu solch einem Spiel wie diesem sehr gut passt, aber sehr selten wahrzunehmen ist. In den meisten Fällen bekommt man eigentliche nur Geräusche mit, die die Natur von sich gibt sowie weitere andere Umgebungsgeräusche.
Die Grafik ist wunderschön anzusehen. Es sind zwar nur "kühle" und vorwiegend dunkle Farben vorhanden, weil es sich eben im Inneren einer Burg zuspielt, aber wüsste ich es nicht besser, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass es lediglich von einem PlayStation 2-Spiel restauriert wurde. Alles ist schön geglättet und ich erkenne keine Nebel- oder Clouding-Effekte, die leider heutzutage mit einem HDTV und PS2 zum Vorschein kommen. Die Umgebungen und die Landschaften sehen einfach umwerfend und schön aus, auch wenn sie sicherlich nicht mit heutigen Spielen mithalten können, trotz HD-Restaurierung.

Shadow of the Colossus:
Wanda erträgt den Tod seiner Freundin nicht. Gemeinsam mit seinem Pferd Agro reist er mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen, durch das ganze Land, während er in seinen Armen seine Freundin trägt. Schließlich gelangt er in einen Tempel, mitten im Lande, in dem Wünsche wahr werden sollen... So ganz möchte Wanda das nicht glauben, aber die Aussichtslosigkeit treibt ihn dazu, jedes auch so absurde Angebot wahrzunehmen, um seine Freundin aus dem ewigen Schlaf wecken zu können.
Nachdem er seine Freundin auf eine steinerne Liege gelegt hat, werden seine Sorgen und Wünsche erhört; Wanda hört nicht einzuordnende Stimmen, die aus einem Loch im Dach des Tempels kommen, die die Wiederauferstehung seiner Freundin garantieren - für eine Gegenleistung: Er soll die 16 riesigen Statuen, die sich im Tempel befinden, vernichten. Da diese jedoch mehre Zehn-Meter hoch sind und durch schlichte Menschenkraft nicht zu zerstören sind, soll er durch die ganze Welt reisen und die frei herumlaufenden Kolosse bezwingen. Erst nachdem alle besiegt sind, könne seine Freundin geweckt werden...

Auch hier ist das Spielprinzip denkbar einfach: Gemeinsam mit seinem Pferd Agro macht sich Wanda auf den Weg, um die 16 Kolosse zu finden. Mit Hilfe seines Schwertes, welches die einzigartige Kraft beherrscht, seinen Träger mit Hilfe von Sonnenstrahlen zu den Kolossen zu führen, macht er sich immer wieder vom Tempel ausgehend auf die Suche nach den Kolossen. Begegnet man einem Koloss, so muss man wieder mit dem Schwert nach den Schwachstellen suchen, um anschließend an genau diese Stelle zu klettern und mit dem Schwert zuzustechen, doch das hört sich einfacher an, als es wirklich ist: Auch wenn die Vermutung nahe liegt, ein Koloss sei nur bedingt oder schwer beweglich, der irrt sich gewaltig. Wenn der Koloss bemerkt, dass sich irgendwo an seiner Haut "Fremdkörper" befinden, was in diesem Falle eben Wanda ist, versucht er gewalttätig und weniger sanft ihn abzuschütteln. Gelingt es dem Koloss, den Spieler abzuschütteln, so muss man sich erneut auf die Stelle zu bewegen, raufklettern und mehrmals mit voller Wucht das Schwert hinein rammen.
Aus Sekunden werden Minuten, aus Minuten vielleicht sogar eine Stunde, die manchmal notwendig und aufzubringen sind, um einen einzigen (!) Koloss zu besiegen. Da liegen Frustmomente und Nervenzusammenbrüche manchmal sogar sehr nahe, aber im Endeffekt ist es das, was dieses Spiel und dem damit verbundenen Reiz eben ausmacht.
Die Steuerung ist auch hier sehr gut gelungen. Im Gegensatz zu "ICO" kann man hier seine Kamera frei um 360 Grad des Spielers bewegen, hinein- oder weg-zoomen. Das einzig frustrierende an der Steuerung sind die anfänglichen Schwierigkeiten beim Reiten des Pferdes, welches sich nicht so einfach bedienen lässt.
Die Musikuntermalung hierbei kommt auch - soweit ich wahrnehmen konnte - deutlich mehr zum Vorschein als bei "ICO". Bei jedem Koloss erscheint eine andere Melodie, die für Spannung und Dramatik sorgt. Auch, wenn man die Welt mit seinem Pferd bereist, kriegt man neben den wenigen Hintergrundgeräuschen und Natureffekten einige, wenige Stücke mit, die perfekt mit dem Spielgeschehen harmonieren.
In puncto Grafik habe ich auch hier nichts auszusetzen. Wenn ich mir vorstelle, wie diese Spiele in dem Original und auf der PlayStation 2 aussehen, gibt es doch eine deutliche und extreme Steigerung zum Guten. Zwar sind die Bewegungsabläufe von Wanda nicht unbedingt wahrheitsgetreu, aber bei dieser Vielfalt, den schönen detaillierten Kolossen und den wunderschönen Umgebungen ist dies eigentlich nur noch nebensächlich.

3D-Effekt:
Der 3D-Effekt hat mich sehr erstaunt und ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass neben der Aufbesserung der Grafik, die wirklich ins Extreme geht, auch noch zusätzlich ein stereoskopischer 3D-Modus eingebaut werden könnte, die es wirklich in sich hat.
In beiden Spielen ist die Tiefe sehr gut zu erkennen und macht die Spiele noch interessanter als sie schon in 2D ohnehin sind. Während es bei "ICO" die schöne Burg mit ihren vielen Elementen ist, ist es bei "Shadow of the Colossus" die einzigartigen und riesigen Kolosse, die, so scheint es, schon fast aus dem Fernseher herauskommen.

Die Verpackung verfügt über einer alternatives Wendecover, welches das FSK-Siegel nicht enthält und die zu seiner Zeit originalen Spiele-Cover abgebildet sind.

Fazit: Ein wirklich sehr schönes Duo, was sich bei mir einen Ehrenplatz im Regal verdient hat. Der Wiederspielwert beider Spiele ist extrem hoch und wird auch nie langweilig. Spiele, die prägen, die Meilensteine in der Videospielgeschichte sind. Spiele, die nicht viel brauchen, um sich äußern zu können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilensteine der Videospielgeschichte, 2. Januar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Zwei der größten Klassiker der Videospielgeschichte endlich auch für die PS3 zu haben. Auch wenn es sich um eine HD-Version handelt mag die Grafik zunächst nicht mit "herkömmlichen" PS3 Niveau mithalten, der einzigartigen Atmosphäre und dem Spielspaß steht das jedoch nicht entgegen. Beide Spiele sind von der Erzählstruktur her relativ ruhig, aber in Verbindung mit der trist-schönen Gestaltung der Spielwelt und dem Soundtrack schaffen sie eine einzigartige Atmosphäre.

Beide Spiele sind meiner Meinung nach nur schwer in ein bestimmtes Genre einzuordnen, ebenso wenig würde ich sie nur bedingt als Massen-kompatibel einschätzen. Doch für Fans von unkonventionellen und individuellen Spielen ein muss. Für mich zwei der besten Spiele die jemals für die PS2/PS3 erschienen sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei großartige Kunstwerke., 22. November 2011
Von 
Marcel Lehmann "BigDaddyXD" (Schwäbisch Hall) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Anders kann man diese Spiele nicht bezeichnen. Es sind wahre Kunstwerke! Die Rezensionen an sich möchte ich aber lieber aufteilen, und die Titel getrennt betrachten...

ICO:
ICO erzählt die Geschichte eines Jungen der versucht aus einer Festung zu entkommen, und dabei einem mysteriösen Mädchen begegnet, welches er fortan mit sich nimmt. Und das meine ich wörtlich. Man greift sie an der Hand und führt sie durch die Räume, Gänge und Außenareale.

Die Gefahr hier zu viel zu verraten und damit die echt tollen Überraschungseffekte zu nehmen ist groß. daher versuche ich alles allgemein zu halten.

Was ich an ICO so grandios fand ist die tiefe Bindung die man zu den Protagonisten entwickelt. Das Spiel schafft es ein Gefühl echter Fürsorge zu entwickeln. Die Rätsel und Geschicklichkeitsabschnitte sind zu jeder Zeit fair, und die Kameraführung wirklich sehr gut! Ich habe es selten erlebt dass ich in einem Spiel nicht ein einziges Mal über plötzliche Kamerasprünge gemeckert habe, die eine Aktion zerstört haben...

Die Grafik mag nicht State of the Art sein, aber das ist in diesem Spiel wirklich VÖLLIG egal! Die Atmosphäre ist voll da. Dafür sorgen die großen Areale und die tolle Musik, sowie die emotionalen Cutscenes.

Shadow of the Colossus:
Die Story von SotC wirkt auf den ersten Blick eher platt. Die volle Tiefe der Handlungen des Protagonisten werden erst im Laufe und vor allem gegen Ende der Geschichte deutlich. Kleiner Tipp am Rande für alle die mit dem Gedanken spielen sich dieses Paket zu kaufen: Erst ICO, dann SotC spielen, dann hat man am Ende von SotC einen grandiosen "Aha-Effekt"! :)

SotC punktet vor allem durch die Epischen Kämpfe, und das Gefühl das es in einem auslöst wenn der Koloss getötet ist und zusammenbricht. Die Kamera zoomt raus, Zeitlupe, eine sehr emotionale Melodie wird eingespielt, der Koloss bricht zusammen... Eine Art "schlechtes Gewissen" ist bei jedem "gesunden" Menschen vorprogrammiert. Und genau dieses Gefühl ist es was SotC für mich so besonders und einzigartig macht. Die Frage "Warum?" hat mich das ganze Spiel über begleitet...

Fazit:
Diese Spiele kann ich JEDEM nur empfehlen. Sie sind ein muss für jede Spielesammlung. Zwar ist die Spielzeit der einzelnen Titel nicht sonderlich hoch, aber im Paket zu diesem Preis absolut angemessen! Zumindest für mich selbst habe ich aber auch nicht das Gefühl gehabt dass die Spiele "zu schnell vorbei" waren... Die Stor ist abgeschlossen und glaubwürdig, und das ist es was dabei zählt. Bei einem 90Minuten Kinofilm beschwere ich mich ja auch nicht dass es auch welche mit annähernd 3 Stunden Spielzeit gibt. Worauf es ankommt ist ja wie GUT der Film ist.
ICO und SotC sind nicht gut, sie sind grandios!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein stilles Kunstwerk, 30. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Shadow of the Colossus - Ein stilles Kunstwerk

dieser bericht gilt nur für Shadow of the Colossus [Classics HD]

Um die liebe seines lebens wieder aus den toten zurück zu holen, muss unser junger Held 16 riesige Kolosse bezwingen. So riesig, dass einem der atem anhält.

Nur gepackt mit seinem magischen Schwert und seinem Bogen streift der junge Mann und sein Pferd Agro durch menschenleere Landschaften. Geprägt mit schönen Bilder die selbst professionelle Kunstmaler vor staunen nicht wegsehen können.

Es gibt sehr wenig spiele heut zu tage die einen so emotional in eine Reise mitnehmen wie "Shadow of the Colossus". Es gibt weder zu erlegenden Übungsgegner, kein Inventarbildschirm, oder bis zum erscheinen eines Koloss kaum Musik. Der Wind heult einem vorbei als denkt man die Welt wirkt meditativ, fast friedlich- und gleichzeitig traurig und einsam. Ab dem ersten Kampf mit einen Koloss peitscht der orchestraler Soundtrack ins Ohr als wäre es der Kampf um Leben und Tot. Dank der Dramatik bekam ich schon öfters eine Gänsehaut! Und das hat kein anderes Spielt jemals in dieser Art geschafft. Der Soundtrack spiegelt eine enorme Dramaturgie, die ich noch nie in einem Videospiel zuvor erlebt habe.

Es gibt viele arten von Kolosse. Fliegende und schwimmende Kolosse ,zweibeinige, vierbeinige, Kolosse die so groß wie wolkenkratzer sind und auch kleinere kolosse, die in der gewissen art flink agieren.Jeder muss auf seine eigene Art und Weise bezwungen werden. Nicht einfach für einen Jungen Mann der neben den Geschöpfe wie eine ameise ausieht.

Technisch wurde "Shadow of the Colossus" frisch für die heutige Konsolen Generation aufpoliert. Zu den wichtigsten Änderungen gehören sicherlich die Anpassung 720p oder 1080p 30 fps Bildrate plus Breibildformat. Bei der 720p Anpassung läuft das Spiel
Butterweich. Dazu kommt noch die 3D Unterstützung. Allersings nur bei 720p. Die meisten Texturen im Spiel sehen schärfer und klare aus. Die Aufpolierung wurde erfolgreich umgesetzt. Des Weiterem ist eine 7.1 surround sound unterstützung, Wendecover und Trophäen support mit bei der partie. Achten sie beim 7.1 Surround sound auf den Soundtrack! Der wird sie umhaun!

Mindestens sollte der Titel bis zum ersten Kontakt eines Kolossus angetestet werden. Ab da an entfaltet sich das Spiel in vollen zügen.

Für mich persönlich eines der wertvollsten Videospiele aller Zeiten. Ganz großes Kino. Ein zeitloses Kunstwerk.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach anders als die Anderen, 11. Januar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Habe im Vorfeld viel über diese Titel gelesen ohne sie je auf der PS2 gespielt zu haben. Unabhängig vom rießen Hype hab ich mich zuerst auf SotC gestürzt und war begeistert! Die Umgebung, Musik und Emotionalität dieser Spielewelt packen einen sofort und sobald man den ersten Koloss sieht weis man, das man hier etwas Besonderes spielt. Obwohl dieses Spiel mit allen Regeln bricht - leblose Welt, Eintönigkeit und ewiges herumreiten - schafft es allein durch die Atmosphäre in ihrer Gesamtheit ein unvergleichliches Erlebnis, das ich bis Heute so noch nie gesehen habe! Und das soll Heute mal noch ein Spiel schaffen... Im Grunde sind die Kolosse Level und Endboss in einem, somit ist jeder dieser epischen Kämpfe eine Herausforderung für sich. Wenn man sich auf dieses Abenteuer einlässt und man sich als Spieler irgendwann fragt warum man ein friedliches Geschöpf töten muss nur weil man es gesagt bekommt, dann ist man in einer bisher nie dagewesenen Emotionalität versunken und versteht warum dieses Werk so oft als Kunst bezeichnet wird.

Bei ICO gilt genau das selbe. Hier beeindruckt vor allem ein Umstand: Man wird ohne konkrete Einleitung, Aufgabe, Tutorial und nicht mal einem Hilfetext zur Steuerung in das Spiel geworfen und muss selbst herausfinden was zu tun ist. Damit schafft ICO eine tiefgreifende Einsamkeit und Hilflosigkeit die jeden Spieler erst einmal perplex werden lässt. Später werden Rätsel gelöst und Feinde besiegt, aber wer das Spiel versteht erkennt bald den grundlegenden Sinn des Spiel: Es gilt einzig und allein das wehrlose Mädchen zu beschützen und mit ihr die Burg zu verlassen.

Fazit:
Beide Spiele bieten ein Paradoxon indem sie alle Anforderungen eines Spielers unter den Tisch kehren und ihn in einen Zwist mit sich selbst schicken. Es ist nicht das Ziel dem Spieler ein Actionreiches Abenteuer zugeben indem man durch Missionen an die Hand genommen wird oder einem abwechslungsreiche Möglichkeiten in einer freien Spielwelt geboten werden. Diese beiden Spiele packen einem auf eine emotionale Art und Weise, weil man sich als Spieler absolut selbst überlassen ist (ICO) oder man sich selbst in Frage stellt (SotC).
Wer sich also darauf einlassen kann, wird unabhängig von Grafik und Steuerung (das soll was heißen heutzutage) zwei grandiose Meisterwerke erleben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für Fantasie und Jump'n Run Fans, 20. November 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Ich kannte Shadow of the noch von der Play Station 2 und war damals schon beindruckt von der Atmosphäre die dieses Spiel Schaft.Im neuen HD Look hat man eine schönere Optik und Weitsicht,was dem Spiel(en) zu gute kommt.
Natürlich überzeug auch ICO mit einer faszinierenden Story und manchmal gnifliegen Rätseln und Jump'n Run Einlagen.
Für diesen Preis kann ich diese HD Collection jedem Fantasie und Jump'n Run Fan wärmstens empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle, was das Herz begehrt, 10. Oktober 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
lange mussten wir, die wir die ps2-titel verpasst haben, auf dieses schnuckelige packet warten. ich persönlich bin ja ein fan von solchen remakes, da die alten spiele oft nur in kleinen stückzahlen erschienen sind und wie immer schon lange vergriffen. da lobe ich sony, dass ich endlich die chance habe, diese einmaligen spiele in HD (!) und zwei in einem zu erstehen.
ich will hier gar nicht lange herumreden um die klasse der spiele, denn meine vorgängerinnen und vorgänger haben diese schon mehrfach gepriesen. ich will mich ihren positiven bewertungen nur anschließen und euch zum kauf raten.
ICO finde ich sollte man alleine schon wegen dem tollen ende gespielt haben, und Shadow of the Colossus braucht sich (bis auf die seltsame steuerung) nicht hinter anderen PS3-titeln zu verstecken (ich meine, seht euch die grafik doch an!).
ach ja, und die beste sache ist ja, dass wir am anfang der spiele, wie in vielen neuen spielen heutzutage, kein tutorial durchlaufen müssen. spieleproduzenten, der gemeine spieler ist kein volltrottel und ist deshalb durchaus in der lage, das spielprinzip, falls auf logik basierend, zu ergründen und zu meistern - das wollte ich schon immer mal gesagt haben XD
gut, leute, viel spaß beim spielen.
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Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD]
Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] von Sony Computer Entertainment (PlayStation 3)
EUR 39,35
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