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TOP 1000 REZENSENTam 26. September 2014
Eines gleich vorweg:
"Watch" ist für mich mit Abstand das Beste,was aus Richtung Manfred Mann je gekommen ist.
Auf dem Album gibt es nicht einen Hänger,es strotzt nur so vor Spaß-und Hitpotential,sodaß es eine wahre Freude ist.
Manfred Mann hatte sich schon seit vielen Jahren als umtriebiger Musiker präsentiert,der von schlagerartigem Zeug ("Ha Ha Said The Clown") über jazzige Musik schon manches ausprobiert und mit vielen wechselnden Musikern zusammengearbeitet hatte,Musik schrieb aber auch coverte.
Mit dem 1978 bei Bronze erschienenen "Watch" schaffte er den kommerziellen Durchbruch und bewies damit,daß guter,eingängiger Pop/Rock (damals) erfolgreich sein konnte und dennoch nicht banal sein mußte.
Neben C.Slade an den Drums,Dave Flett (Gitarre),Pat King (Baß),fünf Damen für den Backgroundgesang,die auch einen Klasse-Job machten, waren er es an den Keyboards und C. Thompson (Gesang),die dem Album einen eigenen Sound verpaßten.
Die unverwechselbare,tolle Stimme von Chris Thompson in Verbindung mit den Keys im heute geradezu aufgesetzt klingenden 80er Jahre-Sound und vor allem den eingängigen,packenden Melodien machten "Watch" zu einem Highlight des Genres.
Auf dem Album befinden sich mit "California Institute" und "Drowning On Dry Land/Fish Soup" nur zwei Eigenkompositionen,der Rest sind Coverversionen.
Das klingt nicht gerade beeindruckend,beeindruckend ist aber schon,was MM daraus,aus den Vorlagen,gemacht hat.
Manfred Mann gehört(e) zu den ganz wenigen Künstlern,die es schaff(t)en,eine Coverversion so sehr dem eigenen Sound unterzuordnen und neue Ansätze,feine Facetten aus der Melodik herauszukitzeln,daß etwas wirklich Neues entstehen konnte.
Eigentlich bin ich eher nicht der große Freund von Cover-Versionen,aber die von Mann klingen für mich alle besser,als das Original;und das auf einem so beeindruckenden Level,daß ich die Musik gar nicht mehr als Cover bezeichnen mag.Mann hat es für mich geschafft,aus den Originalen eigene Originale zu machen,etwas wirklich Neues.Auch das ist eine Kunst.
Es kamen auch noch andere interessante Alben von ihm und seiner Earthband heraus,mit "Watch" hat er mMn aber sein Meisterwerk abgeliefert.
Die Aufnahmequalität ist eher mittelmäßig,gegenüber der alten Schallplatte fiel die erste CD-Serie leider ab.
Eine mittlerweile neu aufgelegte Vinylpressung schneidet bei Bewertungen in Foren meist schlecht ab.
Auf CD kam dann 1998 eine Remaster-Version (Mike Brown/Robert McCornich) heraus,die mich arg enttäuschte.
Zwar waren die Dynamikwerte weiterhin OK,jedoch wurde teiweise bis in den Verzerrbereich ausgesteuert,auch sonst ließ die Überarbeitung zu wünschen übrig.Das Bonusmaterial (hauptsächlich gekürzte Versionen) läßt mich auch kalt.Auf einer MM-CD,die 98 remastered wurde,sollen sogar die Kanäle vertauscht worden sein.
Daher höre ich weiterhin meine gute alte Schallplatte.
Allerdings gibt es mittlerweile zwei neue Remaster-Versionen.
2005 überarbeitete Yoshiro Kuzuwaki die Aufnahmen noch mal digital und dann 2014 Peter J. Reynolds.
Diese Versionen kenne ich (noch) nicht,werde sie aber spätestens dann testen,wenn meine Vinyl-Pressung am Ende ist.
Die Wahrscheinlichkeit,daß eine der neueren Remaster-CDs besser ist,halte ich für sehr hoch.
Die Meßlatte liegt durch den 98er Remaster auch nicht unbedingt hoch,leider.
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am 18. Dezember 2010
Zusammen mit 'Roaring Silence' ist dies das beste MMEB Album aus der kommerziellen Phase! Freunden des Progrocks empfehle ich die CD's 'Solar Fire' oder 'Messin'.
Wie schon auf dem Vorgänger 'Roaring Silence' ergiesst sich ein wundervoll poppiges Album mit den Hits 'Mighty Quinn' und 'Davy's On The Road Again', das keinerlei Schwächen bietet oder bei irgendeinem der Songs so krass abfällt, dass man meint es handele sich um Lückenfüller. Chris Thompson war zu jener Zeit, zusammen mit Mann, das Genie der Band, ohne ihn wären die o.g. Alben sicher nicht so einmalig geworden!
Die Platte war bei ihrem Erscheinen anno 1978 ein riesiger Erfolg und hat mit der vorliegenden Remaster Version klangtechnisch noch eins obendrauf gesetzt. Für mich ist dieses Album eine wunderschöne Erinnerung an eine fantastische Zeit und die Earthband hat sich mit nur zwei Alben unsterblich gemacht!
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am 27. Januar 2016
Zuerst mal ein Geständnis: Am Anfang fand ich das Album nicht so doll. Inzwischen liebe ich es. Das ist etwas, was ich auch immer wieder anmerken muss: Viele Alben brauchen Zeit, um zu 'reifen'. Musik, die gleich beim ersten Hören alle ihre Geheimnisse preisgibt, wird den Hörer nicht bei weiteren Hördurchgängen fesseln können. Man lese nur die Rezensionen zum 'neuen' Pink-Floyd- (bzw. jetzt auch David-Gilmour-) Album von Menschen, die allen Ernstes für sich in Anspruch nehmen, dass sie ein derart gelagertes Album bereits nach einem Mal Hören bewerten können. Auffällig auch, dass diese Rezensionen alle negativ ausfallen, während diejenigen, die drangeblieben sind, ihre Bewertungen teilweise noch im Nachhinein erhöhen. Für mich hat das was von "Wegwerfkultur". Ein gutes Album zeichnet sich dadurch aus, dass es immer wieder Anreize dazu gibt, es erneut zu hören. Bei den Negativ-Rezensionen Marke "Einmal gehört" werde ich den Verdacht nicht los, dass es - bewusst oder unbewusst - bereits vorher eine festgelegte Meinung bzw. Erwartung gegeben hat. Aber soweit mein Exkurs. Zurück zu "WATCH". Es handelt sich hier schon um das achte Earth-Band-Album und zugleich das zweite mit Sänger und Gitarrist Chris Thompson. Er hatte der Band ja zwei Jahre zuvor mit "The Roaring Silence" und dem Riesenhit "Blinded by the Light" einen enormen Schub gegeben. Man darf aber nicht den Fehler machen, MMEB als Single-Band abzustempeln. Tatsächlich entfalten sich viele ihrer Songs erst im LP-Format in ihrer ganzen Schönheit. Das gilt auch für die Singles von "Watch", die hier allesamt dramatischer und vollkommener klingen. Dementsprechend enthält "Watch" auch wie der Vorgänger nur sieben Titel. Andererseits ist "Watch" noch ein Stück weiter vom Prog der Mick-Rogers-Ära entfernt und enthält auch keine über sechs Minuten langen Titel. Daher eignet sich diese Scheibe auch wunderbar als Einstiegsalbum für Earth-Band-Einsteiger.

Der Opener "Circles" fängt sehr zurückhaltend mit einem kleinen Vier-Noten-Keyboardmotiv an. Sehr sonnig und zugänglich klingt das zunächst, und Manfred Manns langsam hinzugefügte Keyboard-Schichten ändern daran auch erst einmal nichts. Im Laufe der nächsten Minute kommen immer mehr Instrumente dazu, während Chris Thompson sich vom leisen Anfang zu dem für ihn so typischen kraftvoll-charismatischen Gesang steigert. Dann taucht auf einmal ein dramatisches Cello auf, und die Earth Band ist inzwischen auf Betriebstemperatur. Das manifestiert sich in der Folge in einem stadiontauglichen Gitarrensolo, bevor dann wieder trügerische Ruhe einkehrt und Mann ein paar seiner unverkennbaren Synthesizerpassagen erklingen lässt (wobei er sich doch sehr im Hintergrund hält). Bei allen Rafinessen im Arragement und den eher depressiven Text ist "Circles" aber auch ein unglaublich eingängiger Popsong, Das gilt auch für "Drowning on Dry Land/Fish Soup", wobei der Songtitel schon eine größere Ausgefeiltheit andeutet. Tatsächlich handelt es sich hier um eine dreiteilige Progsuite mit Pop-Appeal. Eingeleitet diesmal von folkigen akustischen Gitarren, kulminiert "Drowning on Dry Land" zunächst in einem dramatischen Refrain, bevor es sich dann emporschraubt und in das mellotronlastige, mit einer tollen Gitarrenmelodie ausgestattete Instrumental "Fish Soup" (vorerst das letzte Instrumental in einer langen Reihe) übergeht. Sehr düster dann der Ausklang mit der Reprise von "Dry Land" und der verzerrten Gitarre sowie Chris Thompsons verzweifeltem, in Echo-Wellen angespülten Gesang. Diese Düsternis zieht sich auch durch "Chicago Institute", obwohl das A-Capella-Intro (Thompson und Mann im Wechsel) zunächst etwas anderes vortäuscht. "Chicago Institute" ist eine vergleichsweise flotte Rocknummer mit einem markanten Rückwärts-Echo auf den Vocals, unheimlichen Akkordsequenzen und einem schon fast kafkaesk anmutenden Text, der zwar vage bleibt, aber doch deutlich Weltschmerz und Zivilisations- bzw. Wissenschaftskritik formuliert. Auch hier gibt es gequälte Leadgitarren (langes Wahnsinns-Solo!!) und immer wieder Überraschungen im Arrangement. Wie alle Songs der ersten Seite ist "Chicago Institute" ein echter "Grower". Am Ende wird das Intro wieder aufgegriffen und mit dem Hauptmotiv des Songs vermengt. Das ist zwar dann wieder in Dur, klingt aber dennoch nicht wirklich beruhigend. Das schafft "California" schon eher. Aufbauend auf sanftem Akustikgitarren-Fingerpicking, handelt es sich hier um eine schwermütige Ballade, die sich wiederum zur Hymne aufschwingt und bei der eigentlich alles ans Herz geht - das einfühlsame Gitarrenduell; Thompson, der singt "oh, it could be the money, or it could be the sun/Something's keeping you away from me, California look what you've done" und das anschließende Moogsolo von Manfred Mann, das mich immer wieder zu Tränen rühren kann. Kaum ein Song macht deutlicher, was ihn von praktisch allen anderen Rock-Keyboardern unterscheidet: Gefühl und die Fähigkeit, dem Synthesizer Töne zu entlocken, die einfach nur fassungslos machen.

Die zweite Seite gilt als "Live-Seite", obwohl "Martha's Madman" im Studio aufgenommen wurde. Eröffnet wird diese Seite von dem unsterblichen Klassiker "Davy's on the Road Again". Eine von Manns Paradenummern - wobei sein Keyboardsolo, gipfelnd in einem seltsam dissonant-gespreizten Lauf, natürlich längst nicht so mitreißend wäre, wenn nicht der Rest der Band so heftig rocken würde. Unbedingt hören! "Martha's Madman" ist ebenfalls eine Bandhymne geworden und vielleicht das "Blinded by the Light" dieses Albums. Das Stück lebt vom Kontrast zwischen dem getragenen Refrain und den von einem Stakkato-Bass unterlegten Strophen, in denen man kaum stillhalten kann. Die Passage bei 1:15 erinnert an die ersten beiden Songs des Albums; der Mittelteil besteht erneut aus einem Moogsolo. Dieses ist gewohnt hochklassig; allerdings hätte ich mir gewünscht, dass Mann hier ein bisschen mehr aus sich herausgehen würde. Danach folgt eine Passage, in der (wie bei "Blinded by the Light") zwei Melodien gleichzeitig zu hören sind, was auch hier großartig funktioniert. Der Schluss ist sogar sehr beklemmend. Das große Finale schließlich ist das Remake von Bob Dylans "Mighty Quinn" - zehn Jahre zuvor bereits ein Hit für die Band Manfred Mann, aber hier mit "As Above So Below" im Mittelteil, Reggae-Einschlag, neuem genialen Gitarrenriff, abgefahrenen Rave-Ups und einer fetten (!) Hammond-Orgel á la Deep Purple zum Prog/Hardrock-Epos mit Massentauglichkeit aufgepimpt. So etwas muss man auch erst einmal hinbekommen. (Auf Bootlegs gibt es sogar noch irrere Versionen - dort ist das Stück zwar weniger poliert, aber noch länger und wilder.)

Hört man die Platte über Kopfhörer, dann kann man erleben, wie die Gitarren in "California" zwischen den Lautsprechern hin- und herwandern oder wie einem Manns spacige Synthesizer um den Kopf wirbeln. Andererseits sind die Overdubs bei den Livetiteln (v.a. Klavier und Orgel) weitaus deutlicher vom Rest getrennt zu hören.

Was die unterschiedlichen Versionen angeht: Zu den Bronze-CDs kann ich nichts sagen, sie genießen aber einen sehr guten Ruf - anders als viele der Cohesion-CDs aus den frühen Neunzigern. Die 1998er Remaster-CD (mit Bonus-Tracks) ist optisch nicht gerade ansprechend (großer weißer Schriftzug verglichen mit dem kleineren schwarzen der LP, verzogene Bilder im Booklet, unlesbare Texte). Die 2014 erschienene Einzel-CD sieht zumindest von außen (und laut Designer Luke Weall auch von innen...) besser aus. Allerdings sind die Rückseiten der Jewelcases nun einfach nur noch schwarz. Für die neuen Remasters wurde das Remastering aus der 40th Anniversary Box (2011) verwendet. Genauso wie in dieser Box fehlen auch auf den neuen Einzel-CDs die alten Bonus-Tracks, allerdings bekommt hier man zumindest einen Download-Code. Ich empfinde das neue Remaster als ein wenig schwächer als das von 98. Es hat eine deutliche Höhenanhebung stattgefunden, und die Dynamik wurde leicht reduziert. Beides kommt heutigen Hörgewohnheiten durchaus entgegen, und der Sound ist nach wie vor angenehm. Man hört auch viele Details deutlicher, aber ich glaube, dass diese CD nicht ganz so mitreißend klingt wie die 1998er Fassung. Was die Bonus-Tracks angeht: Ich halte sie eher für verzichtbar. Es handelt sich bei "Bouillabaisse" nur um 2/3 von "Drowning on Dry Land/Fish Soup", und "California" ist ebenfalls gekürzt, wobei hier nach dem Gitarrensolo seltsamerweise wieder der Anfang erklingt. Ähnlich merkwürdig auch die Single-Version von "Davy's on the Road Again" bearbeitet, aber immerhin kann man hier noch einen neuen Mittelteil mit Synthesizern und Thompsons Falsettgesang hören. In beiden Fällen gilt: Verglichen mit den Album-Versionen saufen die Edits gnadenlos ab. Das kann auch von "Mighty Quinn" behauptet werden, jedoch wurden hier neue Gitarrensolos eingespielt bzw. Teile des Songs komplett neu im Studio aufgenommen, was diese Version zumindest ein wenig interessant macht. Letztlich sind alle vier Bonus-Tracks aber kaum echte Aufwertungen des Albums und auf Compilations besser aufgehoben.

So oder so gilt: "Watch" ist ein rundes, überaus gelungenes Prog-Pop-Album mit keinerlei Schwachpunkten und hat die volle Punktzahl eindeutig verdient.
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am 15. Juli 2002
Ich halte "watch" für eine der besten CDs von Manns Earthband, weil sie im Gegenstaz zu anderen Werken keine Schwachstellen besitzt und JEDES Stück hörenswert ist. Es fehlen zwar kräftige Songs wie "father of day", aber lange Versionen von "Davys on the road again" mit starkem Mittelteil und "Mighty Quinn", die schöne Ballade "California" entschädigen. Gehört in die CD-Sammlung!
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am 21. Juli 2001
Klar, dieses Album war seinerzeit ein riesiger Erfolg, weil es kommerziell angelegt war. Dennoch: Wenn ich es heute höre, finde ich es einfach nur supergut, und es klingt gar nicht mehr "kalkuliert". Wie aus einem Guss fliessen die Stücke dahin, und musikalische Höhepunkte gibt es reichlich. Wenn also wieder mal ne richtig klasse Scheibe im Plattenschrank landen soll... Anspieltip: "Drowning..." und "Chicago Institute", im Prinzip m u s s man sie aber durchhören!
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am 1. September 2012
Watch war für mich die Einstiegsdroge zur MMEB und die progressive Rockmusik im allgemeinen. Leider hat sich Manfred von der progressiven Rockmusik etwas abgewendet. Er macht aber mit seinen fast 72!! Jahren immer noch hervorragende Rockmusik und vor allem super Live-Konzerte.
Mich haben vor allem die Hits "Davys on the road again" und "Mighty Quinn" zum Kauf des Albuns angeregt. Fantastisch finde ich aber auch "Marthas Madman". Mich begeistern vor allem die vertrackten Synthesizerparts des Meisters. Vor allem das Mittelstück von "Mighty Quinn" und "Chicago Institute" zaubern mir immer noch eine Gänsehaut.
Das Album ist etwas kommerzieller geraten als die Vorgängeralben, aber wie gesagt, die ideale Einstiegsdroge (neben der "Angel Station"), über die man sich auch zu den etwas schwierigeren Alben der frühren Earthband vorarbeiten kann. Mein Tipp: "The good Earth" mit der Earth Hymn. Gänsehaut pur :-).
Trotz der vielen starken Progressive Bands der Neuzeit (z.B. Dream Theater und Konsorten) ist die MMEB immer noch einer meiner ganz großen Favoriten und ich hoffe, dass der Meister noch einmal ein Album rausbringt (Rational Anthems?). Schon klar, dass das nicht mehr an Watch etc. ran kommt, aber trotzdem immer wieder super Musik.
Also für mich ein absoluter Meilenstein der Rockmusik und ein Album das in keiner Sammlung eines Rockfans fehlen sollte. Klare 5 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Februar 2009
Die "Watch" von 1978 ist wohl das erfolgreichste und bekannteste Album der Earthband. Es warf direkt zwei Riesenhits ab mit `Mighty quinn` und `Davy`s on the road again`. Die Platte bietet aber viel mehr, als diese beiden Smashhits.

Die Herren Manfred Mann (Keyboards), Chris Thompson (Vocals), Chris Slade (Drums) und Dave Flett (Guitars) zeigen hier beeindruckend, wie man Prog Rock auch kommerziell erfolgreich spielen kann. Ob der Opener `Circles`, die Doppelnummer `Drowning on dry land/Fish soup` oder die Ballade `California`, hier wird auf ganz hohem Niveau musiziert und trotzdem hören wir keinen belanglosen Pop. Eine richtige Perle ist `Martha`s madman`. Dieser Song ist seitdem nicht aus der Setliste der Gruppe zu denken. Das Gleiche gilt natürlich für `Mighty quinn` und `Davy`s on the road again`.

Auch wenn "Watch" insgesamt etwas `leichter` ausgefallen ist als die Vorgänger, kann es hier nur eine Bewertung geben und die muss 5 Sterne sein. Das Album ist für mich ein Paradebeispiel, wie gute Musik auch erfolgreich sein kann.
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am 27. Oktober 2015
Würde ich jetzt rein die Klangqualität beurteilen hätte ich wohl noch nen Stern abgezogen, denn die fand ich nicht so berauschend! Die Songs an sich sind aber typisch für Manfred's man Earth band absolut fantastisch!
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am 4. Oktober 2008
Manfred Mann's - Watch

Eine gute Band, die damals noch vollkommen analog dieses Album einspielte.

Der puristische erdige Sound der Scheibe und die ehrlichen Klänge der Instrumente untersteichen wie seinerzeit recorded wurde.

Songs wie Circles, Drowning On Dry Land, Chicago Institute sind dabei gar nicht mal so die bekanntesten, aber ebenfalls sehr schön interpretiert. Chris Thompsons Gesang hilft Manfred Mann's Songs unheimlich an Wert zu gewinnen.

Über Titel wie Mighty Quinn, California oder Davy's On The Road Again im Detail zu schreiben, erübrigt sich. Da es sich allesamt um wirkliche Klassiker der Pop und Rockmusik handelt, ist sicherlich klar, dass sie höchste Qualität beherbergen.

Klasse Scheibe!
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am 29. September 2004
ein rundum gelungenes werk!
vom ruhigerem "california", das fast nur getragen wird von DER stimme der earth band - chris thompson, bis zu einem knackigen "davy`s on the road again" oder "chicago institute", ueber das allseits bekannte "mighty quinn".
aber auch die etwas sperrigeren, nicht soooo bekannten songs wie "drowning on dry land/fish soup" machen richtig laune!
dass die produktion nicht ganz taufrisch ist kann man zwar hoeren, aber fuer das alter ist sie immer noch tadelloeser!
einzig die laenge ist a weng mau, daher auch ein stern abzug. da waer deutlich mehr drin gewesen!
ich glaub ein vorkritikerkollege hat es schon sehr passend beschrieben: ein silberling ohne schwachstelle!
dem ist nix mehr zuzufuegen.
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