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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!
Iced Earth, spätestens seit ihrem '98er Album 'Something Wicked This Way Comes' die Power Metal Band US Amerikanischer Prägung schlechthin, stellt uns dieser Tage mit 'Dystopia' ihr erstes Album nach Matt Barlow's neuerlichem Abgang in die Regale. Die Fans hatten, nach dem mehr oder weniger geringen Erfolg der Platten mit dem 'Ripper', Bedenken wie es denn nun...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2011 von Thomas Vilter

versus
2.0 von 5 Sternen leider nicht so toll wie erwartet
eigentlich bin ich etwas enttäuscht.Ich habe mir die CD aufgrund der vielen 5 Sterne Bewertungen gekauft, finde aber nix ausser Durchschnitts-Heavy-Metal, ausser das letzte Lied, das ist 5 Sterne wert...
Vor 6 Monaten von Schlawiner veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 20. Dezember 2011
Von 
Thomas Vilter (norderstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Iced Earth, spätestens seit ihrem '98er Album 'Something Wicked This Way Comes' die Power Metal Band US Amerikanischer Prägung schlechthin, stellt uns dieser Tage mit 'Dystopia' ihr erstes Album nach Matt Barlow's neuerlichem Abgang in die Regale. Die Fans hatten, nach dem mehr oder weniger geringen Erfolg der Platten mit dem 'Ripper', Bedenken wie es denn nun mit IE weitergeht. Viele fanden den Ripper halt nicht passend für Iced Earth(ohne ihm seine gesanglichen Fähigkeiten absprechen zu wollen) und wenn man dran denkt wie Matt's Gesang die Musik der Band geprägt hat, kann man das auch irgendwo nachvollziehen. Doch kommen wir zum Jetzt und Heute.

Jon Schaffer, Mastermind der Band, hat dieses Mal einen Kanadier Namens Stuart 'Stu' Block ins Boot geholt und einen wahren Glücksgriff getan. Stu, der auch bei den Kanadischen Progressive Deathern Into Eternity das Mikro inne hat, kommt dem Klangbild von Matt sehr, sehr nahe, ohne diesen kopieren zu wollen oder gar aufgesetzt zu wirken. Er beherrscht sowohl die dunklen tiefen Vocals(was angesichts seiner musikalischen Wurzeln logisch erscheint) ebenso wie die hohe Kopfstimme bzw. Screams. Sein Gesang kommt meist leicht angeraut und sehr kraftvoll zu tragen. Dies gepaart mit dem markanten Schaffer typischen Songwriting ergibt ein Album wie es Iced Earth Fans lieben werden. Das präzise Riffgewitter, welches man auf den letzten Alben zwar auch hatte, und ohne das ein IE Album gar nicht vorstellbar ist, ist wieder spürbar druckvoller und präsenter. Ein klasse Riff reiht sich ans andere und die Basslinien machen die Musik noch dunkler als sie ohnehin schon ist. Die Drums sind präzise und treiben die Songs zusätzlich nach vorn. Schon gleich im Opener und Titeltrack 'Dystopia' kann man dies schön hören. Ein typischer IE Kracher, welcher nicht nur musikalisch an die 'Something Wicked'' Scheibe erinnert, sondern, genau wie das Album-abschließende 'Tragedy and Triumph', die Storyline dieser Scheibe weiterführt. Das zweite Stück 'Anthem' ist ein schleppender Midtempo Kracher mit einem überzeugenden Stu am Mikro, einem geilen Solipart und großartigem Chorus. Dieser Song ist richtig fett und überzeugt in jeder Sekunde. Der am meisten nach vorn preschende Kracher auf dem Album ist 'Boiling Point'! Der Song reißt einen sofort mit, drückt dich gegen die Wand und dort bleibst du dann kleben bis dich das leicht melancholische 'Anguish Of Youth' wieder entspannen lässt. Über das ganze Album gibt es ein auf und ab zwischen schnellen treibenden Songs und tragenden Midtempo Nummern. Mit 'End Of Innocence' hat man eine starke balladeske Nummer. Und auch dies setzen Jon und Co in perfekter IE Manier um. Das schnelle und treibende 'Days Of Rage' erinnert ein bisschen an 'Disciples Of The Lie' vom 'Something'' Album. Es ist egal welchen Song man herauspickt, jeder Song hat Klasse und wird live wunderbar funktionieren.

Fazit: Mit 'Dystopia' ist Iced Earth das beste Album seit ihrem Meisterwerk 'Something Wicked This Way Comes' gelungen. Die Platte weist alle Band typischen Trademarks, wie die druckvollen Rhythmusgitarren, präzise markante Drums(wie man es von Brent Smedley gewohnt ist) und nicht zuletzt ausdruckstarken, kraftvollen Gesang auf und überzeugt auf ganzer Linie. Die druckvolle Produktion und der Mix sind auf oberstem Level und verleihen dem Album einen klasse Sound, der vielleicht noch einen Tick dunkler hätte ausfallen können. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
Mit Stu am Mikrofon, bin ich mir sicher, wird jeder Iced Earth Fan mehr als zufrieden sein und ihm, und nicht zuletzt der Band, bei der anstehenden Tour eine tiefe Verneigung zukommen lassen.
Der nächste Meilenstein in der Iced Earth History, welcher das Zeug zum Klassiker hat!!!
Mein Album des Jahres!!! 10/10 Punkte
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album seit Something wicked, Stu Block hats drauf !, 14. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Limited Deluxe Box-Set) (Audio CD)
Ich machs kurz, Dystopia ist ein sehr sehr starkes Album geworden, der neue Mann am Mikro ist der Hammer und klingt absolut superb, von dunklen rauhem Gesang bis hohe Sreams hat er alles drauf.
Die etwas schwächeren Platten der letzten Jahre (aber keineswegs schlecht, will ich mal betonen) kommen an Dystopia nicht ran, zuück ist das geile Stakkato Riffing ala Stormrider oder Burnt Offerings, gepaart mit Melodie und Atmosphäre von Dark Saga und Something Wicked this way comes.
Somit ist Dystopia auch die härteste Platte seit langem, die Songs kommen schneller auf den Punkt und sind kaum noch Bombastisch,was dem Matereial sehr gut steht.
Zurück ist eine Band ,die es nun so richtig wissen will, mit neuem Mann am Mikro ist das mit diesem Album absolut kein Probelm.
Welcome Back Guys !
Zur Limitierten Box kann ich sagen,daß sich der kauf definitv lohnt,ein geiles Teil für die Sammlung !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dystopia? Alles andere als das..!, 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Limited Deluxe Box-Set) (Audio CD)
Da ich mittlerweile die Gelegenheit hatte, mich etwas in das Album einzuhören dachte ich, ich verfasse auch meine Rezension dazu, da hier einige negative Bewertungen meiner Meinung nach völlig zu unrecht aufgetaucht sind!

Kurz vorweg: Ich bin nicht gleich mit dem Album warm geworden und das erste Durchhören hat mir ein ganz klein wenig meine Vorfreude zerstört. Zwar hatte ich schon die bereits vorher einhörbaren Tracks wie Anthem und den Titelsong gehört, aber im inneren hatte ich mich trotzdem irgendwie auf ein neues Stormrider gefreut. Das bekommt man hier jedoch nicht. Meiner Ansicht nach gibt es keine Wiederkehr zu "alten Zeiten" - Wie genau man sich das nun definiert und ob man es als gut oder schlecht ansieht bleibt jedem selbst überlassen.

Ich muss jedoch sagen: Das Album wächst!
Konnte ich nach den ersten paar Durchläufen noch keinen Song vom anderen unterscheiden, so habe ich im Laufe der letzten Tage immer mehr Songs wieder hören wollen, sie wachsen einem einfach ans Herz. Am anfang angeschlagen haben bei mir direkt Dark City und Iron Will. Nach und nach wollte ich aber auch andere Songs immer wieder hören, so mochte ich Tragedy And Triumph anfangs garnicht, aber mittlerweile erinnert mich das Lied von der Atmosphäre her sehr stark an Mystical End von damals, das ich doch sehr gerne hab.

In sofern kann ich nur sagen, dass es zumindest bei mir mit etwas Zeit anschlägt.
Allerdings erinnern einige Songs vom Stil etwas an das vergangene Album und auch noch stärker an Schaffer's Sons of Liberty (vorallem V beispielsweise). Für mich persönlich jedoch kein großer Kritikpunkt. Die Lyrics hat Schaffer entsprechend des Konzepts auch direkt mal mitgenommen. Was man davon hält bleibt jedem selbst überlassen, ich drücke es mal so aus: Ich kann nichts verwerfliches an der Einstellung finden, stellenweise empfinde ich es aber schon fast als etwas penetrant.

Dennoch: Das Album würde ich bedingungslos weiterempfehlen. Gerade auch die Gitarrenarbeit empfinde ich diesmal als wirklich herausstechend und das nicht nur Riff-technisch, sondern auch in den Soli und Lead parts. Das hätte ich in dieser Form nicht erwartet und es hat mich angenehm überrascht.

Noch ein letztes Wort zum Box Set:
Ja, es lohnt sich durchaus, wenn man Verwendung für die Sachen hat. Die Deluxe Edition mit Iron Will lohnt sich meiner Meinung nach sowieso, die Gegenstände in der Box sind hochwertig und kein Schrott, man bekommt jede Menge Goodies für den Preis im Vergleich.

Was soll ich zum Abschluss sagen..?
Gutes Album, weiter so Leute ... obwohl, äh, wenn ihr eventuell nochmal so ein zweites Stormrider machen würdet, wäre ich auch sicher nicht beleidigt! Aber, da das wahrscheinlich nicht so passieren wird - Dystopia macht einen großen Schritt in eine gute (etwas neue) Richtung meiner Ansicht nach!

PS: Stu Block rockt! Keine Ahnung, was es da zu kritisieren gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Überraschung, 12. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Zugegeben, ich hatte nicht allzu viel von diesem Album erwartet, zumal ich auch, als ausgesprochener Matt Barlow Fan, wenig begeistert war, als ich hörte, dass Stu Block nun seinen Part übernehmen sollte.....Alles andere als gute Vorzeichen!
Aber, das ist mal einer der Fälle, bei denen man froh ist sich geirrt zu haben.
Das Ding rockt! Und zwar richtig!
Schon lange war ich nicht mehr so positiv von einem Album überrascht.
Bei den Songs hatte ich eigentlich nur die Schwierigkeit ob ich sie nun ,gut' oder ,richtig gut' finde. Iced Earth spielen hier ganz gekonnt ihre Stärken aus. Egal, ob Ballade, Midtempo oder richtig treibende Nummern wie ,Boiling Point'- alles passt. Klasse Riffs, druckvoller Bass und Drums, toller Chorus im Hintergrund- einfach alles was man an IE mag. Und: ich muss es wirklich so sagen: Stu am Mikrofon macht die ganze Sache rund. Eine wirklich überzeugende Leistung, die er hier abliefert wurde und jedem Iced Earth Fan Spaß machen dürfte.
Volle Punktzahl!!! \m/
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beginn einer neuen Ära...?, 24. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Da ist sie nun also, die elfte Studio-Scheibe von *Iced Earth*. Und damit scheint das Kapitel Matt Barlow leider endgültig der Vergangenheit anzugehören. Als neuer Sänger wurde Stuart Block verpflichtet. Er kann sich durchaus mit seinem langjährigen Vorgänger messen lassen und verfügt über die selbe stimmliche Klangfarbe.

Musikalisch gibts, bis auf die üblichen Besetzungswechsel bei *Iced Earth*, so gut wie nichts neues. Was bei *Iced Earth* aber nicht unbedingt was schlechtes heissen mag. Jon Schaffer bietet wie immer den typischen Mix aus Power- und Thrash-Metal und verfeinert diesen mit Heavy-Metal. Ein Konzept das in den 90er sehr gut aufging und geniale Alben hervorbrachte, allerdings seit *Horror-Show* etwas ins Stocken geriet.

Das Album beginnt sehr stark mit *Dystopia* und *Anthem*, hält mit *Dark City*, *Days Of Rage*, *Soylent Green* und *Tragedy And Triumph* weitere Highlichts bereit und kann ein hohes musikalisches Niveau halten. Allerdings sind nicht alle Riffs und Melodien neu, sondern es wurde auch hier wieder viel von anderen Songs recycelt. Was auf den beiden Something-Wicked-Teilen aber ein wenig wie das unausgegorene überarbeiten alter Notenblätter wirkte, klappt auf *Dystopia* sehr gut und sehr stimmungsvoll.

FAZIT: 4 starke Punkte...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Dystopie als Lichtblick nach mageren Jahren, 14. November 2011
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Nach den letzten eher schwachen Alben und dem erneuten Ausstieg von Ausnahmesänger Matt Barlow schien das Ende der Power-Metal-Institution Iced Earth nah. Dass es mit dem 2011er-Werk "Dystopia" ganz anders kommt, haben wohl nicht viele erwartet. Die Amerikaner legen erstmals seit "Something Wicked This Way Comes" (1998) wieder eine Platte vor, die (fast) rundum zu überzeugen weiß.

Ein Sängerwechsel ist ja immer ein kritischer Punkt in der Laufbahn einer Band, ganz besonders im Heavy Metal, wo die Fans für ihre oft konservative Haltung bekannt sind. Iced Earth-Mastermind und Ober-Exzentriker Jon Schaffer hat mit Stu Block glücklicherweise einen Frontmann rekrutiert, der bestens zur Band passt. Blocks Organ klingt nämlich wie das perfekte "Missing Link" seiner unmittelbaren Vorgänger: An Matt Barlow erinnert die normale Singstimme, an Tim "Ripper" Owens sind die hohen Schreie angelehnt. Diese Mischung ergibt im Endeffekt eine hervorragende Gesangsleistung, lediglich die balladesken Lagen meistert der Neue nicht ganz so ergreifend wie Barlow.

Der zweite Pluspunkt auf "Dystopia" ist das im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit stark verbesserte Songwriting. Endlich gibt es sie wieder, die Hymnen, die eingängig und kraftvoll aus den Boxen tönen und die weitgehend frei von den - nennen wir es mal - gewöhnungsbedürftigen politischen Ansichten des Bandgründers sind. Das liegt wohl auch daran, dass die Texte mit zwei Ausnahmen von Stu Block zumindest mitverfasst wurden. Die Musik selbst wurde praktisch im Alleingang von Schaffer komponiert, aber auch hier hat sich der Gitarrist am Riemen gerissen und trotz des typischen Riff-Stakkatos für Abwechslung gesorgt.

In zwei Songs, nämlich dem Opener und Titeltrack "Dystopia" und dem finalen "Tragedy And Triumph" wird die "Something Wicked Saga" weitergesponnen. Ob und wie das gelungen ist, wage ich nicht zu beurteilen, ich empfinde die Geschichte eher als mühsam und kann deshalb seit einiger Zeit nicht mehr folgen. Abseits davon gehören aber beide Stücke musikalisch zum Besten, was es in Jon Schaffers großer Story zu hören gibt. Vor allem "Dystopia" ist eine Hymne, die sich nach einigen Durchläufen im Gehörgang festsetzt und nur schwer wieder loszuwerden ist. Dem stehen aber das passend betitelte "Anthem", das noch ein wenig eingängiger ist und das an "V wie Vendetta" angelehnte "V" mit extrem gutem Refrain nichts nach. "Boiling Point" und "Days Of Rage" sind zwei für Iced Earth-Verhältnisse relativ harte, kurze Nummern, die gut gelungen sind. Ersteres ist dabei eher die eingängige Variante, während "Days Of Rage" abgehackt und fast schon Pantera-mäßig aus den Boxen kommt. Als Gegenteil dieser beiden Härtepole gibt es mit "Anguish Of Youth" und "End Of Innocence" zwei Band-typische Halbballaden zu hören, von denen "End Of Innocence" die stärkere ist, aber auch nicht ganz an die Klassiker dieser Kategorie heranreicht. Mit "Dark City" ist schließlich noch ein Song an Bord, der - wie oft bei Iced Earth - sehr vielschichtig ist und gekonnt mit der Laut/Leise-Dynamik spielt. Einziges Stück, das so gar nicht zünden will und das Qualitätsniveau nicht halten kann, ist das fade "Equilibrium".

Dass es für die Höchstwertung nicht ganz reicht, liegt trotz dieses Ausrutschers aber lediglich daran, dass ein Überhit vom Schlage eines "Slave To The Dark" oder "Watching Over Me" fehlt. Ob beispielsweise "Anthem" in Zukunft eine ähnliche Rolle einnehmen kann, muss die Zeit zeigen. Gute vier Sterne für ein unerwartet starkes Album.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie können es doch noch, 3. Januar 2012
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Etwas skeptisch war ich ja schon in Bezug auf das neue Album von Iced Earth, haben Jon Schaffer und seine Mannen in den letzten Jahren doch nicht immer wirklich gute Qualität abgeliefert. Nach "Something Wicked This Way Comes", der zweifelsohne bis dato besten Iced-Earth-Scheibe, kam mit "Horror Show" das letzte reguläre Studioalbum (das Coveralbum zähle ich nicht mit) mit Matt Barlow am Mikro, bevor dieser ausstieg. Ersetzt wurde er durch Ripper Owens, der meiner Meinung nach mit seiner hohen Singstimme überhaupt nicht zu Iced Earth passte. Die Alben mit ihm waren auch nicht so der Bringer, und schließlich musste er den Hut nehmen, da Matt Barlow zurückkehrte. Das zweite "Framing Armageddon"-Album, welches er einsang, war aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Danach packte er erneut seine Sachen und ging.

Nun stehen Iced Earth plötzlich mit einem neuen Album und einem neuen Sänger vor der Tür. Da kann man schon einmal vorsichtig eine Augenbraue hochziehen. Der neue Mann am Mikro heißt Stu Block und war zuvor bei den kanadischen Proggern Into Eternity aktiv. Jene Bend kenne ich, und ich weiß, dass Block dort sehr gerne unerträglich hoch herumgequietscht hat, und das hat mir gar nicht gefallen (obwohl ich die Musik von Into Eternity ansonsten ziemlich gut fand). Erfreulicherweise hält sich der gute Mann auf "Dystopia" aber eher in tieferen Stimmgefilden auf, die erstaunlich an den Gesang von Barlow erinnern. Wenn man nicht genau hinhört, könnte man sogar meinen, dieser hätte die Band nicht verlassen. Nur ab und zu geht der Quietscheteufel mit Stu Block durch, aber das hält sich in Grenzen und ist erträglich.

Die Songs selber sind erstaunlich (das muss man ja so sagen) gelungen. Der Opener und Titeltrack lädt zum munteren Rübeschütteln ein, und der Refrain geht sofort ins Ohr. Bei den nachfolgenden Liedern gibt es mal erhöhtes Tempo, mal Stampfer zu hören. Große Überraschungen bleiben aus, aber dafür bleiben die meisten Stücke im Gedächtnis haften und können endlich wieder an der Iced-Earth-Niveau von vor 10 Jahren anknüpfen. Die Produktion knallt auch klar und druckvoll aus den Boxen, meckern kann man da nicht.
Einen Hammer wie "Something Wicked This Way Comes" hat die Band nicht abgeliefert, aber das wäre wohl auch zu viel verlangt. Das Prädikat "gut" ist aber locker angebracht, und das ist mehr, als ich von "Dystopia" erwartet hatte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich gut, 15. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
ALs erstes:Stu Block, der neue Mann am Mikro, macht seine Sache verdammt gut und ersetzt Barlow mehr als würdig. Und auch die Songs auf Dystopia sehen Iced Earth wieder auf dem Weg des Besserung. Nach dem letzten Barlow gefronteten, eher schwachen Output Somethin Wicked Part II, sind alle Lieder dieser CD wieder auf doch zumindestens guten Niveau anzusiedeln. Warum dann keine fünf Sterne?? Weil eben manche der Songs nur eben gerade so o.k. sind und die nicht die gesamte Spielzeit zu 100 % überzeugen kann und somit an altes Iced Earth Material nicht ganz heranreichen kann.
Im Einzelnen: "Dystopia" startet flott und gleichermaßen eingängig.Richtig geiler Song.8/10
Dann ein Highlight. "Anthem" hat alle alten Iced Earth Qualitäten. Richtig geiles Riff und supi Gesang. Melodie und Aggression treffen sich 10/10.
"Boiling Point" ist ebenfalls richtig gut und verbindet eine widerum richtig Power mit schöner Melodieführung im Chorus(geile Schreie von Block)9/10. Der Einsatz der Glocke kommt mir aber irgendwoher bekannt vor :-)!!
"Anguish of Youth" ist eine Art Halbbalade in der Tradition von Songs wie "Watching over me ". Gut, aber für mich nicht der Überreiser 7/10. "V" ist ein guter Song. Typische Schaffer Riff trifft auf guten Chorus.Jedoch nicht überragend 8/10 .
"Dark City" ist ein geiler Song, der von der bekannten Iced Earth "laut leise Dynamik" lebt. Eine der wieder überragenden Songs9/10.
"Equilibrium" ist wieder einer der "nur o.k." Songs. Enthält zwar alle Iced Earth trademarks, gab's aber schon spannender 7/10 .
"Days of Rage" ist für mich der zweite volle Punktzahl Song nach Anthem. Hier stimmt alles und man bekommt wieder das was man von der "Vereisten Erde" will. Power und eine gute Portion Agression und Härte10/10.
"End of innocence" ist eine HalbBallade...na ja, für mich der schwächste Song 6/10.
"Tragedy and Triumph" ist ein Miniopus, der aber ein bisschen zu lange geraten ist. Ein wenig kompremiert wärs ein Überkracher. Aber auch so noch mindestens sehr gut. Enthält alle Trademarks der alten guten Sachen dieser Art aus Schaffers Feder 8/10.
Insgesamt also ein würdiges Iced Earth Album, dass die letzten schwächeren Outputs fast wieder vergessen macht und auf jeden Fall versönlich stimmt. Insgesamt würde ich 8/10 sagen was also so 4 Punkten hier bei amazon entspricht.Daumen grundsätzlich nach oben und eine Kaufempfehlung an alle Fans und die, die es noch werden wollen!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn - gleich mehrfach!, 15. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Limited Deluxe Box-Set) (Audio CD)
Fangen wir mal mit dem Bonuswahnsinn in greifbarer Form:

Die Jungs, die sich das überlegt haben, haben sich echt nicht lumpen lassen: Ich hatte mit einer hässlichen Kunststoffgürtelschnalle gerechnet, aber das Ding ist massiv. Ich werd die Schnalle zwar nie nutzen, find sie aber lustig und das Atribut hochwertig hat sie ebenfalls verdient. Das Gleiche trifft auf das wirklich gelungene Feuerzeug zu, wie auch auf den Patch und die Buttons.
Aber das Beste ist für mich der Iced Earth Bierdeckel. Ich hab mich weggeschrieen vor lachen. Der Wahnsinn! Was haben die sich nur dabei gedacht... Völlig sinnfrei, aber trifft zu 103,5% meinen Humor.

Nun aber mal das eigentliche Glanzstück - die CD:

Durch die Veröffntlichung von Dantes Inferno, wie auch die Stücke Anthem, Days of Rage (Rock Hard) und dem Titelstück, "kannte" ich Stu's Stimme ein wenig und hatte von Anfang an das Gefühl, da brennt nichts an. Der Junge überzeugt mich von A-Z. Die tiefen Stücke singt er zwar anders als Barlow, aber nicht schlechter und die höchsten Gipfel erklimmt er mit einer Leichtigkeit, die ihm der Ripper nicht nach macht und besonders bei Equlibirium an dessen Vorgänger bei den Judas Priestern erinnert.

Nun mal die Stücke im Einzelnen:

Dystopia: Zieht mir die Schuhe aus. Super geiler Song. Sehr durchdacht der Pre-Cours ist wirklich gut gemacht und nimmt ein anderes lyrisches Ich ein. Der Cours an und für sich ist noch besser. Da hab ich das Gefühl, ich müsste mal wieder demonstrieren gehen. Naja, etwas übertrieben, aber man fühlt die Stimmung da sehr gut. Würde mich nicht wundern, wenn die mit dem Stück ihre Konzerte eröffnen und die Clubs dann kochen... 10/10

Anthem: Sehr getragen. Stu erinnert zwar ein wenig an Mr. B. man hat aber nie das gefühl, dass er ihn kopiert.
Der Song ist genau das, was er verspricht zu sein: Eine Hymne! 10/10

Boiling Point: Knüppel aus dem Sack! Wieder eine geschickte Art den Song zu interpretieren. Es entsteht ein gelungener Wechsel zwischen Redner und der Masse(?). Dürfte live auch sehr gut kommen.
Der Song ist solide im oberen Drittel, nicht mehr und nicht weniger. 8/10

Anguish of youth: Eine sehr gelungene Halbballade, bei der Stu zeigt, dass er andere Stimmlagen beherrscht als sein Vorgänger. Dabei wird die Stimmung wieder sehr intensiv eingefangen. Mutiert jedes mal mehr zu meinem Geheimtip.
Sehr gut gelungen finde ich den Einsatz der Klampfe. Die bringt noch mal gut Stimmung rein. Sonst wird sowas ja auch gerne mal mit dem E-Prügel eingespielt und wirkt dann nicht. Alles, wirklich alles richtig gemacht. 10/10

V: Ein Stampfer. Der bei mir erst mal was gebraucht hat. Ich muss gestehen ich habe 5-6 Durchgänge benötigt, um dem Song überhaupt erst mal bewusst zu hören. Der Song ist wieder solide und würde eigentlich eine 6/10 bekommen. ABER Pre-Cours und Cours machen einfach so viel Spaß im Auto mit zu grölen, dass eine 8/10 gerechtfertigt ist.

Dark City: Was soll die hohe Schreierei zu Beginn? Dachte ich bei mir. Wirkt irgendwie nicht so homogen. Und schon hatte der Song den "Naja-Stempel". Aber - auch hier wieder das große ABER - das Riffing ist wirklich wie zu besten Zeiten. Der Rest des Liedes ist wirklich stark gesungen, der Refrain ist super stark. UND - hier gibt es sogar noch ein UND - der Song hat mich überrascht. Nach dem gefühlten Ende, wo ich schon mit dem Fadeout gerechnet hat, dreht Herr Schaffer mit Kollegen noch mal ne Runde. Die ist nicht so stark, wie der Ausflug nach Stygian und erinnert ein wenig an die Buddys von Bling Guardian. Kann aber alles. Und wieder 10/10

Equlibirium: Kurz und schmertzlos, guter Midtemposong ohne Ausreißer nach oben oder unten. 7/10

Days of Rage: Fällt ein wenig unangenehm wegen seiner "Länge" auf. Noch mal Knüppel aus dem Sack, mit Zeitschindung hinten dran. Wäre der Song 90 Minuten länger könnte man eine 8/10 geben, so nur 7/10

End of Innocence: Die zweite typische Iced Earth Halbballade, in der man wieder Töne findet, die bei Barlow nicht möglich wären. Matt Barlow war bis zum erscheinen dieser Platte mein unangefochtener lieblings Sänger, nur mal zur Information.
Die Platte hat alles um zu überzeugen, Gefühl, eine schnelle Eingängigkeit und eine Dichte, die ihres Gleichen sucht. Auch wenn ich mir hier noch als I-Tüpfelchen einen Überraschungsmoment gewünscht hätte immer noch 9/10

Soylent Green: Ist bei mir die ersten 3 Male komplett durchgefallen. Dieser Song braucht, bis ich ihn zu schätzen wusste. Irgendwie entfacht er nur schwerlich Druck. Allerdings klingt er so, wie der Inhalt des Textes ist: verzweifelt! Und damit ist es dann wieder stimmig. Klingt jetzt nicht so nach Iced Earth, aber ist ein richtig guter Song. Im Übrigen: Ich finde es gut, dass Jon Schaffer den Mut hatte einen solchen Song zu veröffentlichen, wenn auch nur als Bonustrack. 8/10

Iron Will: Klappte auch nicht sofort. Der klingt unheimlich druckvoll und gleichzeitig, als würde eben dieser Druck nicht wirklich durch kommen. Paradox?!? Aber so ist das wohl mit eisernem Willen... Gegen den Gegendruck ankämpfen und das so ca. 4:00 Minuten lang. Nach dem 3. 4. Mal einer meiner Lieblingsstücke. 10/10

Tragedy and Tryumpf: Ich werd das Gefühl nicht los, dass ein gewisser Steve Harris mit am Song geschraubt hat. Wieder ein normal guter Song, wo man beim ersten Höhren nicht auf Iced Earth tippen würde. 8/10

Was mir noch positiv aufgefallen ist: Jon Schaffer hat sich mal ein bisschen in seine Ich-mach-das-alles-voll-geil-alleine-Suppe rein reden lassen - und nicht zu knapp. An fest jedem Song hat Stu Block die Lyrics mitgeschrieben, wenn er sie nicht gleich mal direkt alleine "verbrochen" hat.
Der Weg, den die Band hier eingeschlagen hat ist definitiv der richtige. Bitte beibehalten.

Mit 105 von möglichen 120 Punkten sind gerundete 88% erreicht. Das ist Mal eine Hausnummer!

Ach ja: Für die Fans, die von AC/DC noch eine Back in Black, von Metallica noch ein Black Album und von Iced Earth noch eine Somthing wicked... erwarten: Die Alben gibt es schon und würden von euch nicht so positiv als "Neuerscheinung" aufgenommen werden.
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4.0 von 5 Sternen Braucht eine Weile!, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Also beim ersten Hören war ich enttäuscht... irgendwie zündete da gar nichts. Aber dann wurde es mit jedem mal Hören besser und besser; mittlerweile auf Dauerrotation beim Mucki-Training! Das Songwriting ist super, einen wirklichen Ausfall gibts nicht!
Ein Stern Abzug gibt`s für den Sound: Der ist mir zu inhomogen, sprich von Song zu Song irgendwie anders. Mal hat man das Gefühl, der Sänger beißt einem gleich das Ohr ab, dann isser wieder drei Straßen entfernt... vor allem im Auto nervt das mit der Zeit! Der Bass ist auch mal mehr und mal weniger zu hören und die Bassdrum scheint nur aus dem Kick zu bestehen. Gerade letzteres ist nicht so mein Fall... `ne Bassdrum sollte auch Bumms haben und sich nicht nur durch die Songs klicken! Aber nochmal: Die Songs sind klasse und meine Meinung zum Sound nur subjektiv, deshalb 4 Sterne!!!
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Dystopia
Dystopia von Iced Earth (Audio CD - 2011)
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