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am 31. Oktober 2011
Keiner Scheibe habe ich dieses Jahr mit so gemischten Gefühlen entgegen gesehen.Als Shy-Fan freute ich mich auf das Album und gleichzeitig konnte ich mir schlecht vorstellen,daß Shy ohne die markante Stimme von Tony Mills funktionieren würde(schon Welcome To The Madhouse geriet damals zum Rohrkrepierer)

Shy waren so mutig und couragiert, nicht den Weg von Journey zu gehen,die einen Steve Perry-Klon nach dem anderen präsentieren,sondern haben sich bewußt für den ehemaligen Surveillance- und Phenomena-Sänger Lee Small entschieden,welcher über eine ganz andere Stimmlage als Tony Mills verfügt.
Statt der hohen,glasklaren Stimme von Tony singt der Neue eher in der Tradition von Glenn Hughes oder Göran Edman,also mit einem kleinen Schuß Soul.
Würde sich das mit der Musik von Shy vertragen?

Das tut es und zwar weil Shy ihren Stil ganz leicht variieren und etwas härter zur Sache gehen als gewohnt.
Aber keine Angst,immer unverkennbar Shy und hochmelodisch.

Der Opener Land Of A Thousand Lies startet mit einem pompösen,orientalischen Intro,knackigen Gitarren und leicht melancholischer Grundstimmung.
Erinnert etwas an House Of Lords....mitnichten die schlechteste Referenz.
Lee Small singt kraftvoll und ausdrucksstark.So kann es weitergehen...

Tut es auch...
So Many Tears zieht die Pace an und rockt stampfend ab.Steve Harris ' klassische Hardrock/Metal-Gitarre dominiert den Song und Lee Small zieht alle Register seiner feinen Stimme.

Ran Out Of Time ist ganz unverschämt eingängig,den hochinfektiösen Chorus bekommt man über Tage nicht aus den Ohren.
Routiniertes Songwriting,musikalisches Können...Shy eben..
Und Lee ist hier mehr Göran Edman als dieser selbst.

Breathe ist eine melancholisch-verträumte Ballade,die perfekte Spielwiese für Smalls leicht soulige Stimme.

Blood On The Line besticht durch eine Mischung aus ruhig-melodischen und rockigen Parts,Excess All Areas 2011....

Steve Harris eröffnet Pray mit einem gelungenen Intro,Lee Small übernimmt für eine ebenso simple wie eindrucksvolle Gesangslinie,die in einem eingängigen Chorus mündet...britischer Melodic-Hardrock wie er im Buche steht.

Only The Night ist dann nur noch Gänsehaut pur,eine Power-Ballade edelster Ausprägung...leider läuft so etwas heute nicht nicht mehr im Radio.
Ein weiteres Paradebeispiel für Steve Harris 'songwriterischen Genius.

Streicher,Keys und druckvolle Gitarren leiten über zum nächsten Song Live For Me,mehrstimmige Backgrounds und ein Lee Small in Hochform kredenzen ein weiteres Highlight...was kann der Kerl singen!

Over You ist der Überohrwurm der Scheibe,dafür hätten Shy einen Nr.1-Hit so was von verdient...das United Kingdom wird es mal wieder ignorieren und statt dessen irgendwelche Halbgewalkten hypen...Business As Usual.

Sanctuary ist ein melancholischer,schleppender Stampfer mit opulentem Intro,der nicht ganz den sofortigen Ohrwurmfaktor der anderen Songs hat,aber sich nach einigen Durchläufen ebenfalls ins Ohr geschmeichelt hat.

Save me ist eine weitere Powerballade und unfassbarerweise noch genialer als Only The Night.
Das Teil steilt jedes einzelne Kopf-und Körperhaar aufrecht und was Meister Harris hier auf der Gitarre zockt,das ist nicht mehr von dieser Welt,nicht einmal von dieser Galaxie...unfassbar geil...

Union Of Souls beendet das Meisterwerk mit einem flotten melodischen Hardrock-Song der klassischen Shy-Schule.

Fazit:gut abgehangen-routiniertes Songriting von Könnern,dementsprechende Instrumentierung,ein Sänger der den guten alten Tony fast noch in den Schatten stellt(wer hätte das gedacht?)und das ganze gelenkt von Gitarren-und Songwriting-Genius Steve Harris
Dazu glasklare druckvolle Produktion
Ergibt nichts anderes als die Höchstnote...

Nun zum traurigen Teil:
Am Samstag,dem 29.Oktober verstarb Steve Harris an einem Hirntumor.
So wird es wohl das letzte Shy-Album bleiben und die Rockwelt ist um einen herausragenden Musiker ärmer.
Jammerschade,das Album schreit geradezu nach einer Umsetzung auf der Bühne,zu der es nun wohl nicht mehr kommen wird.

Steve war bereits bei den Aufnahmen des Albums sehr krank und erlebte gerade noch die Veröffentlichung seines Meisterwerkes.
Vielleicht ein weiterer Grund,warum das Album stellenweise leicht traurig und wehmütig klingt.

Ich lege mich mal fest,das Album ist anders als die Vorgänger,aber wahrscheinlich die reifste und beste Leistung der Band,ein würdiger Abschied einer Band,der trotz einiger musikalischer Großtaten der ganz große Erfolg nie beschieden war und ein beeindruckendes Vermächtnis eines Ausnahme-Musikers
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am 25. Juni 2013
Beim erstmal Reinhören machte es noch nicht KLICK......aber danach um so mehr. Leider ist Abmischung nicht gut gelungen. Stimme zu leise.
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am 7. Oktober 2011
Auch die Briten von Shy haben die Freude am Musizieren nicht verloren. Selbst im Bewusstsein, dass man von den goldenen Achzigern im Jahre 2011 wahrlich nichts mehr abbeißen kann und nur mehr eine bescheidene, aber umso treuere Randgruppe bedienen darf, lassen sich Shy von ihrer Vision namens Melodic Rock/AOR nicht abdrängen. Hier sind Idealisten am Werk. Sogar der Weggang von Tony Mills zu den Norwegern von Tnt konnte die Truppe, die schon im Jahre 1983 ihr Debüt "Once Bitten ... Twice" veröffentlichte, nicht daran hindern, frohen Mutes weiter zu machen. Als wichtigste Referenzalben gelten übrigens "Excess All Areas" aus dem Jahre 1987 und "Misspent Youth" (1990), welche Shy zumindest eine Zeit lang Airplay bescherten.

Doch zurück in die Gegenwart. Mit Lee Small (ex- Phenomena) wurde ein mehr als adäquater Mills Nachfolger ins Bandcamp geholt, der zwar nicht über eine so hohe Tonlage wie sein langjähriger Vorgänger verfügt, dafür aber umso kraftvoller ans Mikro geht.

Und siehe da ... überraschend hart und Bombast beladen klingt das Gros der neuen zwölf Songs. Wichtiger noch: auch das Songwriting lässt kaum Wünsche offen und erhielt dank Simon Hanhart (Asia, Brian Adams, David Bowie, Marillion, Saxon) obendrein einen zeitgemäßen, satt-modernen Anstrich. Ähnlich wie beim grandiosen Comeback von Treat vor einem Jahr gelang dem Quintett um Gitarrist Steve Harris (der Typ heißt wirklich so!) die richtige Mischung aus gepflegter Tradition und aktuellem Zeitgeist. Eine vernünftige Balance aus treibenden Rockern, Midtempo Tracks sowie seichteren Schmusesongs kriegt bekanntermaßen nicht jede AOR/Melodic Rock Truppe tight hin, ja oft genug stehen einem die Haare bald zu Berge, wenn der Weichspüleranteil klar dominiert - jedoch trifft dies bei diesem Quasi-Comeback der Engländer nicht zu. Sämtliche instrumentale Feinheiten konnten nahtlos in alle Tracks integriert werden und daneben gibt es auch eine üppige Fülle an schönen, richtig gehend ausschweifenden Melodien. Ebenso verleihen die, vor allem zu Beginn der CD vordergründig abgemischten Keyboardmelodien von Tastenchef Joe Basketts dem Liedgut einen ungewohnt frischen Touch - sprich, die Übergänge zum Symphonic Rock/Metal à la Royal Hunt sind fließend.

Fazit: Shy präsentieren sich auf ihrem elften, selbst betitelten Studiowerk überraschend stark und erfüllen locker alle Parameter eines todgeglaubten Genre, das in den letzten Jahren nicht zuletzt dank einiger großartiger Reunions sogar einen tollen Aufschwung erlebt. Anspieltipps sind wegen der allgemein hohen Hitdichte schwer auszumachen, dennoch möchte ich das treibend-dramatische "So Many Tears", das mit Bon Jovi Affinitäten aufwartende "Ran Out Of Time", das an Gary Moore (remember "Run For Cover"?) angelehnte "Pray" sowie das balladeske "Sanctuary" als Kostprobe empfehlen. Auch wenn Shy inzwischen zum alten Eisen gezählt werden: von (kreativer) Oxidation kann hier nicht die Rede sein. Melodic Rock Fans dürfen sich für den 7. Oktober 2011 jedenfalls schon mal die Hände kräftig reiben!
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