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Kundenrezensionen

193
3,9 von 5 Sternen
I'm With You
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167 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2011
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, aber was hier über dieses Album geschrieben wird muss ich einfach kommentieren.
Eigentlich sind die Rezensionen wie üblich: Die einen finden das neue Album super, die anderen nicht. Ich persönlich bin begeistert, möchte mich aber zu denjenigen äußern, die enttäuscht sind. Ich muss mich immer wieder wundern, warum es Leute gibt, die den alten Stil einer Band vermissen. Hallo? Sollen die Jungs nochmals die gleichen Lieder remixen und ne neue Platte machen? Ist natürlich Quatsch. Sollen Sie den Sound der vorherigen Platten exakt nachahmen? Ist auch Unsinn, warum soll man alte Kamellen aus der Schublade holen? Die Jungs verdienen ihr Geld mit Musik, sie wollen kreativ sein und etwas anderes machen als zuvor. Und das rechne ich Ihnen hoch an. Ich setze noch einen drauf: Das zeichnet Sie als gute Künstler aus!

Nun zum eigentlichen Album: Ja, dieses Album hört sich nicht genau an wie Californication, es hört sich nicht genau an wie Stadium Arcadium. Aber: Man erkennt sofort, dass hier die Chilis am Werk sind, und nur das zählt. Die Songs grooven, sind eigenwillig und heben sich ab vom Einheitsgrau der heutigen Pop- und Rockmusik. Die Melodien und Rhythmen in den Strophen (vor allem von Flea's Bass) sind überraschend und wirken erfrischend neu. Es kommt nie das Gefühl auf "Das hab ich doch schon x-mal gehört".
Frusciantes Gitarre vermisse ich auch nicht, mir gefällt auch die neue Besetzung, anders aber gut. Im Übrigen waren die Solos, in denen sich Gitarristen am meisten auszeichnen können, auch schon bei Frusciante nichts wirklich atemberaubendes. Das ist nun immer noch so, stört aber keinesfalls, da sich die Solos gut in den Charakter der Songs einfügen.

Ob für mich auf diesem Album ein ähnlich genialer Song wie Scar Tissue, Under the Bridge oder Californication dabei ist, lässt sich nach der kurzen Hörzeit noch nicht sagen. Einige Songs haben aber definitiv das Potenzial dazu.

Meine Favoriten auf der Platte:
-Factory of Faith (Mid-Speed Nummer mit super Basslinie, klasse Gitarrerhythmen/-licks und sehr gelungenem Refrain)
-Brendan' s Death Song (Klasse Ballade mit bewegender Melodie und super Refrain)
-Annie wants a Baby (abwechslungsreich, wunderbare Licks und Melodien)
-Look Around (Mid Speed Nummer mit tollen Rhythmen und Melodien, sehr abwechslungsreich, Gute-Laune-Song mit richtig Groove)
-The Adventures Of Rain Dance Maggie (Ja, ich finde die Singleauskopplung sehr gelungen, der Refrain benutzt zwar eine gewohnte Grundmelodie, weiß aber trotzdem zu gefallen; Die Strophe mit abwechselndem Einsatz von Gitarrist und Sänger ist klasse)
-Even You Brutus? (Strophen mit Rap-Anleihen, sehr interessant und ungewohnt von den Chilis, schöner Übergang von Sprechgesang zur Melodie)
-Meet Me At The Corner (Leicht verdauliche Ballade, absolut typischer Chilis-Stil, wunderbare Gitarrensolis)

Die restlichen 7 Songs sind absolut akzeptabel und keinesfalls schlecht, reichen aber nicht an die Qualität der oben genannten Songs heran. Man möge sich an dieser Stelle jedoch ins Gedächtnis rufen, dass es wohl nie ein Album geben wird, in dem wesentlich mehr als 50% der Songs wirklich gut sind. Stadium Arcadium bietet auch nicht mehr als 4-5 Ohrwürmer. Berücksichtigt man dann noch, wie lange schon kein Rock-/Indie-/Pop-Album mit der Qualität von I'm With You herausgekommen ist (1 Jahr Minimum), hat dieses Album definitiv 5 Sterne verdient. Es wird einen Sonnenplatz in meiner CD-Sammlung bekommen und regelmäßig gelasert werden, um jung zu bleiben. Es ist wohl nicht das beste Album aller Zeiten, aber unter den ewigen Top 100 hat es definitiv einen Platz verdient.

Zum Schluss nochmals an alle die enttäuscht sind: Gebt keine vorschnellen Urteile ab und lasst euch auf das Album ein, versucht es zu verstehen. Nicht immer zündet eine Melodie beim ersten Mal anhören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 26. August 2011
So sehr ich mich auf dieses Album gefreut habe, so sehr kämpfe ich gerade mit ihm. Die musikalische Umsetzung ist spannend, die Chili Peppers haben die Referenzen Kiste wie immer weit auf. Auch liegt es nicht an dem neuen Gitaristen Josh Klinghoffer. Er macht nicht den Fehler, Frusciante ersetzen oder doubeln zu wollen, sondern bringt von Anfang an seinen eigenen, eher The Edge geprägten Sound mit ein, spannend und wie ich finde sehr versiert. 'I'm with you' ist aber sicher nicht das Album, auf das viele Fans wie ich gehofft haben. Es hängt ein wenig davon ab, ob man die Chilli Peppers als Ballads-first Band akzeptiert, oder nicht. Incubus hat gerade einen ähnlichen Schritt gemacht, den ich allerdings etwas gekonnter finde als diesen Wurf der Chilli Peppers. Für mich kickt dieses Album aber noch nicht, vielleicht sind es einfach die guten Melodien die fehlen, vielleicht sind die Chilli Peppers auch einfach im mittleren Alter angekommen, und die Zuhörer sollten diesen Schritt auch erwägen ;-).

Grosse Momente sind vorhanden, gerade am Anfang der Platte. MONARCHY OF ROSES ist ein wunderbarer, abgedrehter Opener. Lautstarke Low-Fi Punk Rock Gitarren treffen auf einen funky, discomässigen Chorus, bevor das ganze als klassischer Hard Rock endet. Auch die beiden Folgetracks FACTORY OF FAITH mit seinen starken New Wave Anleihen und die wundervolle pastorale Ballade BRENDAN'S DEATH SONG sind herrausragend. Gerade in letzterer zeigt Klinghoffer, was er für ein Virtuose ist an der Gitarre ist.

Aber diese grossen Momente sind rar, danach nimmt die Platte einen Schwung in eine nicht schlechte aber auch nicht wirklich überzeugende Richtung. Oft fangen die Songs interessant an, musikalisch, enden dann aber schnell in einer harmlosen Melodie. LOOK AROUND ist dafür ein gutes Beispiel, es könnte ein Outtake aus dem 'By the way' Album sein, ganz gut, aber wirkt ein wenig wie eine verwaschene Kopie von etwas, das man eben schön häufiger gehört hat. Der nächste Höhepunkt kommt dann erst mit DANCE DANCE DANCE - ein entspannter Groove angetrieben von einer wunderschönen Bass Linie von Flea.Dann ist das Album allerdings auch bereits zu Ende.Auf der positiven Seite muss man aber auch wieder sagen, dass das Album vor Lebensfreude spürt. Sie ist greifbar und nachvollziehbar.

Ich glaube man merkts, ich bin hin und her gerissen. Und gebe dem Album jetzt einfach mal noch ein paar Wochen Zeit. Eigentlich drei einhalb Punkte. Aber weil es alte Helden sind, und weil ich mich so sehr auf die Live Konzerte freu, und weil man hier natürlich nicht 3,5 Sterne geben kann ...
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2011
Das Album ist anders als die Meisterwerke 'Californication', 'By the Way' und das epochale Killeralbum 'Stadium Arcadium' (für mich persönlich das beste Album einer Band der letzten 20 Jahre, zusammen mit den 'Use Your Illusion' Alben der Guns and Roses). Es ist eine sehr gute platte, aber für richtige Chili-Fans doch etwas ungewohnt. Die größten Unterschiede sind, dass dieses Album etwas(!) melancholischer geraten ist als die sonst stets gutgelaunten Peppers-Alben (wobei melancholisch hier relativ ist, ein Peppers Album ist ja nie so richtig traurig, in jedem Song schwingt etwas Positives und ein Hauch Kalifornien mit) und dass die Bass Linie erstmals seit langem wieder bei vielen Songs den dominierenden Ton angibt.

Erst einmal die gute Nachricht vorneweg. Viele haben befürchtet, dass die Band ohne John Frusciante nicht funktionieren könne. Gar nicht so abwegig der Gedanke. Frusciante, immerhin vom Rolling Stone Magazin auf Platz 18 in einem Ranking der größten Gitarristen aller Zeiten gewählt und vom BBC 6 Music Poll sogar zu DEM Gitarrengott der letzten 30 Jahre geadelt, war nicht erst seit Stadium Arcadium die treibende kreative Kraft der Band. Er war es, der das Grundgerüste und Details großartiger Songs wie 'Under the Bridge' oder 'Tell Me Baby' komponierte, den Jams der Peppers eine herausstechende, melodische Grundlage gab und den Synthesizer bei den Peppers salonfähig machte. Ein Gitarrenvirtuose, Bastler und Tüftler. Nicht umsonst betitelte der Drummer der Peppers, Chad Smith, Frusciante als besten Musiker, der unter uns weilt. Die Angst war also groß, dass die Peppers ohne John ihr zweites 'One Hot Minute erleben'.

Doch weit gefehlt! Das Album ist nicht im geringsten mit "One Hot Minute" zu vergleichen. Die Scheibe ist richtig, richtig gut, aber doch anders. Zunächst einmal wird deutlich: Frusciantes Ziehsohn Josh Klinghoffer harmoniert mit der Band. Klingt banal, ist aber gerade für die Peppers, die einen Großteil ihrer Ideen durch Jams, den Spaß am Spiel, die Freude an der Musik bekommen, unabdingbar! Aber mehr noch: In der Abwesenheit Frusciantes konnten sich die anderen Bandmitglieder weiterentwickeln, mehr Verantwortung übernehmen und den Funk-Sound alter Tage wiederbeleben und in gewisser Weise neu erfinden.

Chad ist wie immer großartig, Anthony singt auf dieser Scheibe wirklich besser als je zuvor, Flea (der in der Pause zwei Semester Musik-Theorie studierte) spielt sehr klassische und eingängige Basslines und Josh verfeinert diesen Sound mit dezenten, harmonierenden Klängen. Hier ist auch der große Unterschied zu den Alben der Frusciante-Ära zu finden: Josh's Spiel ist subtiler als das von John. Josh sagte kürzlich selbst in einem Interview, dass es ihm vor allem um das Entstehen von Sounds gehe, Soli hingegen fielen ihm eher schwer, vor allem im Vergleich zu Frusciante. Dies hat zur Folge, dass auf diesem Album alle Bandmitglieder zur freien Entfaltung kommen. Die Tracks werden weniger von der Gitarre getragen, viele Stücken beginnen vor allem mit einer dominanten Bassline, viele Melodien werden durch Anthonys Stimme und nicht durch die Gitarre oder die Backing Vocals getragen.

Für den typischen Peppers-Fan mag dies zunächst ungewohnt sein. Johns gestaltete seine Backing-Vocals und das Gitarrenspiel dominanter und melodiös den Ton angebend (Man denke an 'Can't Stop' oder 'Turn It Again'). Joshs Gitarrenspiel lässt sich hingegen eher als avantgardistisch und minimalistisch beschreiben, sein Gesang ist ebenfalls wunderschön, jedoch dezenter als der von John. Josh drückte der Gruppe am Ende mehr und mehr seinen - wunderschönen -Stempel auf und trieb seine Bandmitglieder zu höchstleistungen, Josh lässt die Gruppe hingegen atmen und erlaubt ihnen so, den Gipfel musikalischer Perfektion selbst zu erklimmen.

Besonders nahe an ihren alten Sound kommen die Peppers in 'Annie wants a Baby' heran. Das Lied ist wunderschön, Anthony singt mit unglaublich viel Gefühl und Josh spielt dazu eine Melodie, die direkt in den Gehörgang geht und dort nicht mehr raus will. Ganz zu schweigen von Fleas Bassspiel, dass vom Rhythmus her sehr klassisch und unglaublich eingängig ist.

Ebenfalls unbedingt anzuspielen ist "Ethiopia". Der Song ist in vielen Kritiken schlecht weggekommen, dabei ist er - zurückhaltend ausgedrückt - bombastisch. Die Bassline ist mörderisch catchy, die Drums hämmern auf den Punkt, die Gitarre ist perfekt auf den Song abgestimmt und Anthonys Stimme überzeugt auch hier auf ganzer Linie.

Beide Stücke sind, zusammen mit 'Meet Me at the Corner', vom Stil her am ehesten mit den letzten drei Platten der Peppers vergleichbar. Letzteres ist ein ruhiges, sehr melodisches Lied mit ausgesprochen harmonischem Gitarrenspiel und einem geradezu engelsgleichen Hintergrundgesang von Josh.

Einen absoluten Kontrast zu diesem Song bietet die Power-Single "Monarchy of Roses". Der Song kann einiges und entfaltet seine Wirkung vor allem auf High-End-Systemen. Erst dann kann man die Backing Vocals und die perfekt aufeinander abgestimmten Arrangements wirklich erkennen und genießen. Ebenfalls gigantisch: "Factory of Faith"... einer dieser Songs, die einen auch an einem Montagmorgen aus dem Bett jagen, wie einen Duracell-Hasen aufladen und nicht mehr schlafengehen lassen.

Das Album hat, und das wird mit jedem neuen Hören der Scheibe deutlicher, einige tolle Nummern zu bieten. "Even You Brutus", "The Adventures of Rain Dance Maggie", "Look Around"' Jedes Lied auf dieser Platte steht für sich und ist eine Hörgenuss. Bis auf die kleine Ausnahme von 2, 3 Tracks ist dieses Album ein Ohrenschmaus, die Peppers werden nicht belanglos wie die anderen Altrocker im Club der Musiklegenden, sondern bleiben ihrem Prinzip treu, in erster Linie selbst Spaß zu haben und Spaß zu verbreiten! Dennoch ist dieses Album in Johns Abwesenheit anders geartet. Die gigantischen Soli, die inszenierenden Ideen, die große Portion Rock im Funk fehlen ein wenig auf der Platte. Das macht 'I'm with you' zwar immer noch zu einem herausragenden Musikalbum, für Peppers Fans jedoch ist der neue Sound zumindest am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig. Lässt man ihn jedoch erstmal in sein Herz, kann diese Scheibe intensive Stärken entfalten und rechtmäßig ihren Platz in der Riege der gigantisch guten Peppers Alben einnehmen.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2011
Es tut mir in der Seele weh, hier nur 3 Sterne vergeben zu können, aber mehr hat das Album nicht verdient.
Die Scheibe könnte schon fast als Kuschelrock 25 durchgehen, und das ist sicherlich nicht der Grund weswegen ich Peppers-Fan geworden bin.
Frusciantes ausscheiden macht sich gewaltig bemerkbar. Zwar bringt Klinghoffer gute Backing-Vocals heraus ,aber seine Art Gitarre zu spielen ist zu weich und unscheinbar. Riffs die sich ins Gehirn einbrennen sind garnicht vorhanden und die sind elementar für eine "Rock"-band.

Für ein eventuell nächstes Album würde ich mir wünschen das man von der soften Art Musik zu machen wieder abrückt...
2-3 hochkarätige ruhige Songs reichen aus!

Obwohl ich schon nach 2 Wochen keine Lust mehr auf die Scheibe hatte, hier ein paar Anspieltipps :

...5 Minuten später... ich überlege noch...

Factory of Faith, Police Station und vielleicht das Intro von Dance,Dance,Dance was irgendwie nach The Cure klingt!

Ich vergebe also mit sehr viel Augen zudrücken 3 Sterne. I`m with you ist im Vergleich zu Blood Sugar Sex Magik ,Californication oder Stadium Arcadium ein Langweiler hoch 10... schade Peppers!
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...solide und gut. Vielleicht mit einem Schuss mehr radiotauglichen Popelementen. Das empfand ich beim Hören des neuen Red Hot Chili Peppers Album -Im with you-. Von Scheiben ala -Give it away- sind die 14 Songs auf dem Longplayer weit entfernt, und doch werden die Fans der Gruppe nicht enttäuscht sein. Anthony Kiedis und seine Jungs haben es auch nach dem herben Verlust von John Frusicante wieder geschafft ein wirklich gutes Album an den Start zu bringen.

Anspieltipps: Mein Lieblingssong auf der CD ist -Police Station-. Zwar für ein Red Hot Chili Peppers Lied ziemlich weichgespült, aber wunderbar zu hören. -Monarchy of Roses- hat sich einen Großteil des "alten" Sounds der Band bewahrt. Mit schrammelnden Gitarrenriffs und Kiedis einzigariger Stimme hat der Song echte Klasse. Fast schon eine Liedermacherballade ist -Brendans Death Song-. Melancholisch und gut. -Look around- ist in Teilbereichen in einer Art Rap angelegt. Das wirkt interessant. Bei -Even you Brutus- kam beim mir so ein "Hair Musical Feeling" auf. Wie ein Barsong strömt -Hapiness Loves Company- aus den Lautsprechern. Der Rausschmeißer -Dance, Dance, Dance- schrammt verdächtig nah an einem Popsong vorbei.

-I'm with you- ist nicht das beste Album der Red Hot Chili Peppers. Wer allerdings schon so geniale Silberlinge wie -Californication- produziert hat, für den ist es auch nicht einfach, noch eine Schippe draufzulegen. Für andere Bands würde -I'm with you- vermutlich wie ein spektakulärer Geniestreich gewertet werden. Bei den Red Hot Chili Peppers ist es ein gutes, solides, souverän produziertes Stück Musik. Und das ist, jedenfalls meiner Meinung nach, aller Ehren wert...
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2012
Im With You wurde prompt geliefert und nach einmaligem "Hörgenuss" sofort verlustfrei weiterverkauft. Nicht nur das mir die Songs musikalisch zu wenig Chili bieten, sie sind durchweg radiotauglich, oder anders gesagt - langweilig. Im With You macht müde, das beginnt bereits bei Monarchy of Roses und spätestens bei Annie Wants a Baby war es dann mit dem Schlaf soweit.

Rick Rubin - God of LoudnessWar - hat hier wieder zugeschlagen (siehe auch Californication oder Metallica mit Death Magnetic) und dafür gesorgt, dass auch alles "schön Laut" klingt (auf Kosten der Dynamik und klarer Höhen) und so einen verzerrten Einheitsbrei ergibt, wenn man versucht die CD auf der Anlage mit Lautsprechern zu hören. Ich werde zukünftig bei von Rick Rubin produzierten Alben vorab ganz genau hinhören und im Zweifelsfall nicht kaufen.
Ausführliche Erklärung zum Thema Loudness War bietet z.B. das Video "Was berühmte Producer über den Loudness War denken"; zu finden auf einer bekannten Videoplattform.
Bei der Produktion von Johnny Cashs genialem - The Man Comes Around - muss Rick Rubin einen schlechten Tag gehabt haben, da er dort den "Alles Laut Button" nicht gefunden hat... zum Glück!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2011
Bei "IŽm with you" geht es mir, wie bei fast jedem Album der Pepppers. Am Anfang bin ich immer skeptisch, weil doch jedes Album anders ist und oft neue Wege geht. "iŽm with you" ist da keine Ausnahme. Gibt man dem Album die Chance, sich zu präsentieren und zu entfalten, wird man mit einem absolut gelungenem und vielfältigem Album belohnt.
Titel wie "TAORDM" und "Look Arround" gehen dabei sofort ins Ohr, andere Titel wie " BrendanŽs Death Song" oder auch "Monarchy f Roses" benötigen etwas Zeit, bis man sich vom Song mitreißen lässt. Selbst "Police Station", hier viel gescholten, begeistert mich.

Nachdem ich das Album eine Weile habe "atmen" lassen, bin ich von der Vielfalt der Song wirklich freudig übberrascht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2011
Ich bin heute aus dem urlaub zurück gekommen und freute mich schon auf "I'm With You" in meinem Briefkasten. Nun hatte ich ja schon einen ersten Einruck durch die erste Single-Auskopplung "The Adventures Of Rain Dance Maggie", die mich aber nicht überzeugte.
Man kann sagen ich kenne die Peppers, kenne ihre guten und weniger guten Alben, kenne die Solo-Werke von John Frusciante und Josh Klinghoffer. Ich war gespannt auf I'm With You, weil ich dachte das Anthony, Flea und Chad in Kombination mit Josh ein weiteres Meisterstück schaffen können.
Nun kann ich, anders als Andere, sagen das diese Ertwartung zumindest Teilweise erfüllt wurde: "I'm With You" entspricht nicht mehr dem alten Funk-Stil der Band und ist durch und durch ein Pop-Album, dennoch begeistert es mit komplexen Strukturen und imposanten instrumentalem Einsatz und will so gar nicht in dem großen Fluss "Mainstream" schwimmen. Anthonys Stimme hat zwar leider offensichtlich an Individualismus eingebüßt und hört sich insgesamt eher wie ein verrauchter Andrew Vanwyngarden(MGMT) an, aber passt sehr gut zu der Musik. Flea und Chad sind sptitzenklasse. Von Josh hätte ich mir gewünscht das er ein wenig mehr "abgehen" könnte und seine Riffs weniger soft gestaltet hätte.

Es lohnt sich meiner Meinung nach sehr wohl "I'm With You" im Regal stehen zu haben, aber nur neben den alten Chillis-Platten, bei denen man weiß was man hat (;
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2011
Als langjähriger RHCP-Fan habe ich mich sehr auf "I'm With You" gefreut und bereits Wochen vorher regelmäßig auf der offiziellen Internetseite der Peppers nach neuen Informationen zur Veröffentlichung des Albums gesucht. Dort wurde ja ein ziemliches "Trara" veranstaltet (Countdown bis zum 1. Live-Streaming, Ankündigung der Kino-Live-Übertragung, ständiges Bekanntwerden diverser Secret Gigs und Gewinnspiele ...). So war die Erwartung natürlich ausgesprochen hoch, obwohl ich aufgrund des erneuten Ausstiegs von John Frusciante immer größer werdende Zweifel daran hatte, dass die neue Musik der Peppers auch ohne den "Gitarrengott" die gleiche Qualität haben kann.

Nach Erscheinen des neuen Albums war ich dann erst einmal tage- bzw. eigentlich wochenlang damit beschäftigt, die "neuen" Peppers zu bewerten und zu entscheiden, ob Josh Klinghoffer nun ein würdiger Nachfolger von John Frusciante ist. Ich wollte das Album einordnen können und es in meinem persönlichen Ranking einen Platz zwischen den anderen Platten geben, was sich als äussert schwierige Aufgabe erwiesen hat. Meine Meinung schwankte täglich zwischen "das ist ein super Album" und "doch nicht so gut wie die anderen Scheiben". Zunächst war ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht, da sich der Sound doch SEHR verändert hat. Die RHCP sind nun eher eine Pop- als eine Rock-Band ' das muss man erst einmal verarbeiten. Ich wäre allerdings gleichermaßen enttäuscht gewesen, wenn sich der Stil nicht verändert hätte. Für eine Band, die jahrzehntelang erfolgreich ist, ist eine musikalische Weiterentwickling essenziell. Und so sehr ich Blood Sugar Sex Magik liebe ' ich möchte keine Neuauflage dieses legendären Albums, sondern etwas Neues (wenn ich BSSM hören will, höre ich es). Und das haben wir mit "I'm With You" nun (hört sich jetzt an wie "Da haben wir den Salat", aber so schlimm ist es nicht ;-) ).

Anfangs habe ich den Ausstieg von John Frusciante dann doch etwas mehr bedauert, als ich es erwartet hatte. Er hat den Sound der Chili Peppers geprägt und er war innerhalb der Band sehr dominant. Ich habe erst jetzt im Nachhinein so richtig realisiert, denn eigentlich war ich nicht so auf ihn fixiert und mochte "One Hot Minute" mit Dave Navarro lieber als z.B. "Californication", welches mir zu mainstreamig war. "By The Way" fand ich dann schon wieder besser als "Californication"; "Stadium Arcadium" ist mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen (an dieser Stelle möchte ich aber betonen, dass ich nicht zu denjenigen gehöre, die Stadium Arcadium anfangs nicht schätzten ... das war quasi Liebe auf den ersten Durchhörgang).

Obwohl ich nach einigen Tagen fast schon entschieden hatte, dass "I'm With You" nicht an die früheren Werke heranreicht, hat mich dann doch irgendetwas dazu veranlasst, es immer und immer wieder zu hören. Einige Songs fand ich anfangs nicht so gut (z.B. das etwas gewöhnungsbedürftige "Monarchy Of Roses", welches laut Flea der Idee entsprungen ist, den Sound von Back Sabbath mit dem von Michael Jackson zu kreuzen), aber mit jedem Hören fand ich das Lied besser. Auch andere Songs, die ich anfangs nur mittelmäßig fand ("Factory Of Faith", "Annie Wants A Baby", "Meet Me At The Corner") finde ich mittlerweile sehr gut. "Did I Let You Know" war von Anfang an mein persönliches Highlight der Platte und ist in meinen Augen ein perfekter Song. Ich hoffe sehr, dass die Peppers mit dem nächsten Album (welches es hoffentlich geben wird) diesen tollen, neuen Stil noch weiter ausbauen.

Momentan gibt es nur noch zwei Tracks, mit denen ich nach wie vor nicht so ganz warm werde. Das ist zum einen "Goodbye Hooray", welches mir anfangs zu hektisch daherkommt, sowie "Look Around", bei dem mir im Vergleich zu den anderen Liedern das besondere Etwas fehlt. Es klingt in meinen Ohren wie ein Mix aus vielen alten RHCP Songs. "The Adventures Of Rain Dance Maggie" fand ich eine gut gewählte erste Single. Das Lied hat etwas von den "alten" Peppers, ist aber ein guter Vorgeschmack auf die neuen Lieder auf "I'm With You". Die gute Laune, die man in dem Song hört, ist die Grundstimmung dieser Platte, obwohl auch das ein oder andere ernste Thema behandelt wird.

Mittlerweile mag ich das Album sehr und bin mir sicher, dass ich es in Zukunft regelmäßig hören werde. Die Lieder sind abwechslungsreich und leichter verdaulich als z.B. die Lieder auf "One Hot Minute", welche mehr Aufmerksamkeit erfordern. Das soll aber keinesfalls eine Abwertung sein. Für mich ist "I'm With You" eine Gute-Laune-Platte, die einen locker & flockig durch den Tag bringt. Nicht unbedingt eine Scheibe zum Philosophieren und Nachdenken, aber das muss ja auch gar nicht sein (und die RHCP waren eigentlich noch nie so eine Band).

Einen Stern Abzug gibt es von mir für die Texte von Anthony Kiedis, die meiner Meinung nach oft einfach willkürlich dahin geschrieben wurden. Man versteht nur selten, worum es in dem Lied eigentlich gehen soll ("Brendands Death Song", "Police Station" und "Did I Let You Know" sind hier einige Ausnahmen). Ich war immer ein Fan von AK's Texten, auch wenn diese oft von banalen Dingen wie Sex handeln und auch oft ins Alberne abdriften ("you try to be a lady, but you're walking like a sauerkraut"). Trotzdem schafft Anthony Kiedis es gewöhnlich, interessante Texte zu schreiben, die irgendwie "anders" sind und einen ganz speziellen Wortwitz aufweisen. Dies ist auf "I'm With You" leider nicht der Fall. Bemerkenswert finde ich aber, dass AK mit einfachen Mitteln (ein Seufzer hier oder ein "Dibidi-Dibidibidi" da) den Liedern noch etwas mehr Pfeffer verleiht.

Positiv ist mir die Backing-Stimme von Josh Klinghoffer (speziell bei "Meet Me At The Corner") aufgefallen. Diese empfinde ich - wenn auch etwas feminin - als sehr angenehm. Die Backing Vocals von Frusciante waren nie so ganz mein Fall, aber das ist natürlich Geschmackssache. Auch mag ich das subtile Gitarrenspiel sehr gerne und finde es gut, dass Flea in vielen Songs den Ton angibt. In "Factory of Faith" ist die Gitarre von Josh Klinghoffer gegen Ende des Liedes das "Tüpfelchen auf dem i".
Zu Josh Klinghoffer kann ich insgesamt nur sagen, dass er im Spiel und in den Interviews etwas zurückhaltender ist als John Frusciante es war. Das ist aber nicht schlecht - im Gegenteil. Ich hoffe nur, er kommt bei nächster Gelegenheit noch etwas mehr aus sich heraus. Wenn man sich die Lieder seines Soloprojektes "Dot Hacker" anhört (z.B. auf YouTube) merkt man, dass in ihm wirklich großes Talent steckt. Man sollte also aufhören, darauf herumzuhacken, dass Klinghoffer nicht Frusciante ist. In meinen Augen war Picasso nicht talentierter als Van Gogh - es waren einfach zwei talentierte Künstler mit einer anderen Sicht- und Ausdrucksweise.

Alles in allem wirklich eine gelungene Scheibe für aufgeschlossene Peppers-Fans, die nicht den alten Zeiten nachtrauern und gerne abwechslungsreiche Gute-Laune-Musik hören. "I'm With You" kann man nicht mit früheren Alben vergleichen - muss man auch nicht. Es ist ein gutes Popalbum der Peppers und auch wenn die sich Zutaten geändert haben und die Gewürze hier und da andere sind, so ergibt sich insgesamt ein leckeres Gericht (und den Chili kann man durchaus noch rausschmecken).

Wer "BSSM" hören will, soll "BSSM" hören. Wer "Californication" hören will, soll genau das tun. "I'm With You" ist etwas anderes. Ich bin gespannt auf das, was noch kommt. Nur der Bart muss bitte ab. ;-)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2013
Klar, die RHCP schaffen es kaum, den hohen Standard zu erreichen, den sie selbst mit Alben wie "Blood, Sugar..." und evtl. "Californication" gelegt haben, aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Sicher hat die Band Frusciante unheimlich viel zu verdanken und umgekehrt (gerade auch die beiden oben genannten Meisterwerke), aber wer ehrlich ist, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass sie auf den vorhergehenden beiden Alben, die sehr auf Frusciante/Kiedis zugeschnitten waren, ihr kreatives Pulver weitgehend verschossen haben. Für mich persönlich war "By the Way" schon eine herbe Enttäuschung, ab hier hat die Pop-Schlagseite, die z.T. schon bei Californication durchkam, eindeutig die Überhand gewonnen. "Stadium.." war dann ein mäßiger Aufguss von typischen Frusciante-Licks, keineswegs schlecht, aber auch nicht annähernd so gut wie das, was man bereits kannte.

Nach Frusciantes Abgang muss "I'm With You" nun zwangsläufig eine andere Richtung einschlagen und ich finde, dass ist teilweise auch gelungen. Auch wenn Kiedis typischer Gesang unverkennbar ist, hat man das Gefühl, dass sich Fleas Bassläufe wieder mehr durchsetzen dürfen, auch das Drumming kommt wieder besser zur Geltung. Klinghoffer macht seinen Job gut, er versucht nicht, Frusciante zu kopieren, trotzdem passt er sich in den typischen (neuen?) RHCP Sound ein, hält sich aber etwas zurück. Die Stücke sind durchwegs abwechslungsreich, einige fast funkig wie schon lange nicht mehr (Annie Wants A Baby, Goodbye Hooray). Mir persönlich ist die Platte aber insgesamt zu langsam, wie weichgespült, aber das waren die Vorgänger auch schon. Was fehlt, sind ein oder zwei "Killersongs" die Richtig Dampf machen.

Möglicherweise sind die alten verrückten Funk-Affen-Peppers aber endgültig Vergangenheit. Oder sie wollen es mit dem nächsten Album ja nochmal so richtig wissen, vielleicht kann Klinghoffer sich dann komplett aus dem Schatten Frusciantes raus- bzw. freispielen. Dafür müssten sie dann wohl aber auch den Produzenten wechseln...
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