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4.0 von 5 Sternen Betont französisch
Es fällt schwer, in Giuseppe Verdis "La Traviata" eine ausgesprochen italienische Oper zu erblicken. Keine andere Partitur des Komponisten atmet soviel französisches Flair, keine andere Musik von ihm klingt so mondän und elegant. Das hat natürlich viel mit dem Schauplatz der Handlung und der Herkunft des Libretto, das auf dem Roman "Die Kameliendame"...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von K.H. Friedgen

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brillanter Belcanto - wenig Drama
Als die Decca 1979 ersmals die Digitaltechnik bei einer Opernaufnahme einsetzen wollte, lag es nahe, das mit einem großen PR-Clou zu verbinden und eines ihrer Opern-Traumpaare mit einer der populärsten Opern überhaupt zu betrauen. Das Ergebnis ist mehr als zwiespältig:

Dame Joan Sutherland war zum Zeitpunkt der Aufnahme 53 Jahre alt, und...
Veröffentlicht am 17. August 2012 von vully


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Betont französisch, 30. Mai 2007
Es fällt schwer, in Giuseppe Verdis "La Traviata" eine ausgesprochen italienische Oper zu erblicken. Keine andere Partitur des Komponisten atmet soviel französisches Flair, keine andere Musik von ihm klingt so mondän und elegant. Das hat natürlich viel mit dem Schauplatz der Handlung und der Herkunft des Libretto, das auf dem Roman "Die Kameliendame" des französischen Romanciers Alexandre Dumas fußt, zu tun.
So ist die vorliegende alte Aufnahme der RCA von 1956 von ganz besonderem Interesse, weil der Franzose Pierre Monteux die musikalische Leitung übernommen hatte. Damit atmet diese Produktion noch eine Spur mehr französischen Geist als die meisten ihrer Konkurrenzaufnahmen. Dem noblen, mit feinstem Gespür ausgestatteten Dirigenten steht eine gute, teilweise sogar herausragende Sängerschar zur Verfügung. In der Titelrolle ist die heute fast vergessene Rosanna Carteri zu hören. Selbstverständlich reicht sie an so glanzvolle Rollenvertreterinnen wie Maria Callas, Joan Sutherland, Montserrat Caballé oder Ileana Cotrubas nicht ganz heran, aber sie schlägt sich mit ihrer klaren Stimme und ihren sauberen Koloraturen mehr als achtbar. Auch ihr Partner Cesare Valletti (Alfredo) hat nicht den Bekanntheitsgrad wie seine renommierten Konkurrenten in anderen Einspielungen, aber auch er gestaltet seine Partie in allen Lagen männlich und mit biegsamer, fülliger Stimme.
Der prominenteste Hauptdarsteller ist zweifelsfrei der amerikanische Bariton Leonard Warren, der 1960 auf offener Bühne der MET viel zu früh verstarb. Auch hier ist wieder zu bestaunen, wie lebensnah er seine Figuren darzustellen vermag. Er war wirklich einer der Besten seines Fachs, er verleiht dem Vater Germont würdige Zurückhaltung.
Die Comprimarii sind alle gut, es gibt keinen einzigen Ausfall. Pierre Monteux weiß Chor und Orchester des Opernhauses Rom nonchalant und mit Grazie durch alle Finessen der Partitur zu führen, er ist wirklich der "Spiritus rector" der Aufnahme, mit der er sich ein weiteres schönes Denkmal gesetzt hat.
Der Monoklang ist gut restauriert worden, so daß eine klare und rauscharme Edition vorgelegt werden kann. Wer Interesse an historischen Opernaufnahmen hat und außerdem zu den Bewunderern der außerordentlichen Dirigierkunst von Pierre Monteux zählt, der sollte hier zugreifen. Das Textheft ist allerdings relativ knapp ausgefallen.
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5.0 von 5 Sternen ............eine traviata wie im rausch, wien 1971, 28. November 2012
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi: La Traviata (Audio CD)
Ein musikalischer Rausch, eine große italienische Leichtigkeit (wie man sie an der Wiener Staatsoper 1971 gar nicht erwartet hätte), und eine erstklassige Besetzung - Gedda und Cotrubas in Bestform - bietet diese weihnachtliche Live-Aufnahme von Verdis LA TRAVIATA aus dem Jahr 1971. Edita Gruberova in der kleinen Rolle der Flora. Was will man mehr?

Dass man gelegentlich die Geräusche der Handlung, der Inszenierung hört, stört nicht - das gehört dazu, das intensiviert den Hörgenuss.

Das Label Orfeo kann mit dieser Aufnahme seinen Ruf festigen, ausschließlich Triple-A-Aufnahmen zu veröffentlichen. Dazu gibt es wie immer, ein vorbildliches, umfangreiches Booklet.

Bestens!
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4.0 von 5 Sternen Diese Sängerin, 18. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi: La Traviata (MP3-Download)
Wesentlich lebt diese Oper von der Sängerin der Violetta. Sie steht im Mittelpunkt. Natürlich Alfredo und Vater Germont sind ebenfalls Träger von Hauptrollen, aber die Qualität einer Traviata misst sich wesentlich an der Violetta.

Natürlich ist Alfredo Kraus ist untadeliger Tenor, und Dmitri Hvorostovsky ist höchst anhörbarer Vater Germont ( paradox, dass der "Sohn" im Zeitpunkt der Aufnahme ,1992, 65 Jahre alt war und der Vater mal gerade dreissig).

Aber im Zentrum stet Dame te Kanawa. Mit gefällt sie ausserordentlich. Kanawa besaß die hohe Kunst eines berückenden Pianos. Und das braucht die Sängerin im zweiten und dritten Akt. Ausser der Caballé kann das keine so wie sie. Dadurch wird die Wiedergabe berückend.

Metha hat viele Aufführungen dieser Oper dirigiert, mit drei Teams gibt es von ihm Aufnahmen der Traviata. Ich finde ihn nicht ideal.Zu "breitwand-mässig",zu dick im Orchesterpart. Nicht federnd genug. Man immer das Gefühl er dirigiert für ein open air event und dreht mächtig auf.Das braucht die Traviata aber nicht.

Erstaunlich dennoch,dass es keinerlei Rezension zu dieser Aufführung gibt. Immerhin hat sie doch drei Stars. Aber sie scheint bisher in der Fülle der Aufnahmen untergegangen zu sein. Ich habe wieder einmal in verschiedene Aufnahmen hineingehört,nachdem am Samstag diese Oper live aus Aix gesendet wurde.

Wegen der Kanawa lohnt sich diese Aufnahme auf jeden Fall.
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5.0 von 5 Sternen sehr schöne Aufnahme, 8. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi: La Traviata (MP3-Download)
Hervorragend Tullio Serafin und Victoria de los Angeles: Serafin wie gewohnt souverän und mit viel Herzblut, und Los Angeles mit 36 Jahren im Zeitpunkt der Aufnahme (1959) auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Ihre Stimme ist warm und ausdrucksstark, die Koloraturen technisch perfekt (fast zu schön für eine Pariser Kurtisane des 19. Jh., aber man nimmt's gerne hin!). Tontechnisch wurde die Aufnahme überarbeitet (remastered) und darf sich durchaus mit neueren Einspielungen messen. Abzuraten ist allerdings der mp3-Download, da viele Tracks ohne Tags und damit schwierig einzuordnen sind.
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4.0 von 5 Sternen e strano, 19. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Verdi: La traviata (MP3-Download)
Als 2000 diese Aufnahme europaweit übertragen wurde, gab es viel Beifall. An"Originalschauplätzen". Besonders beeindrucked Eteri Gvazava als doch sehr junge Violetta. Sie spielte ausgezeichnet. Die Tragik des so frühen, zu frühen Sterbens verkörperte sie sehr ausdrucksvoll.

Wenn man nun nur die Audioversion hört, ist dies nicht ganz so überzeugend.Da gibt es für alle Partien bessere SängerInnen und Metha begleitet, wie meist, sehr solide, aber auch nicht mehr.

Erstaunlich, dass beide Protagonisten nicht in der ersten Reihe stehen. Aktuellere Produktionen mit ihnen sind nicht vorhanden.Nach dem Erfolg von 2000 hätte man anderes erwarten können.

È strano
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brillanter Belcanto - wenig Drama, 17. August 2012
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: La Traviata (Audio CD)
Als die Decca 1979 ersmals die Digitaltechnik bei einer Opernaufnahme einsetzen wollte, lag es nahe, das mit einem großen PR-Clou zu verbinden und eines ihrer Opern-Traumpaare mit einer der populärsten Opern überhaupt zu betrauen. Das Ergebnis ist mehr als zwiespältig:

Dame Joan Sutherland war zum Zeitpunkt der Aufnahme 53 Jahre alt, und bei aller Hochachtung für diese großartige Sängerin muss ich sagen: Sie klingt einfach nicht mehr jung genug für die junge Kurtisane - ihre Stimme hatte schon ihren gaumigen, etwas zerkauten Altersklang angenommen, in tieferer Lage ist die Intonation nicht mehr ganz sattelfest. Sie versucht aus der Not eine Tugend zu machen und gestaltet die Rolle als große Belcanto-Virtuosenrolle, singt Verzierungen und interpolierte Spitzentöne, die von großen Primadonnen des 19. Jahrhunderts überliefert sind. Das klingt für unsere Ohren befremdlich und passt nicht wirklich zur Rolle. Man sollte Sutherlands Violetta nicht in dieser Aufnahme hören, sondern in der fast 20 Jahre älteren Pritchard-Einspielung, in der sie wirklich mit den großen Darstellerinnen der Partie konkurrieren konnte.

Luciano Pavarotti ist als Alfredo hier dagegen hörbar besser in Form als in seiner späteren Aufnahme unter James Levine.

Die dritte Hauptrolle, den Vater Germont, singt Matteo Manuguerra, ein eleganter, stilsichererer Sänger mit ausnehmend schöner, weicher Baritonstimme, der allerdings für den Vater einfach zu jung klingt.

Richard Bonynges Dirigat würde man ab und zu auch etwas mehr Schwung wünschen, im Vergleich zu Pritchard ist er aber ein echtes Plus. Die übrige Besetzung, Chor und Orchester lassen keine Wünsche offen.

Und die Tontechnik? Brillant, transparent, aber sehr kühl - akustisch spielt diese Traviata in einem sehr großen, aber nicht sehr warmen Raum. Auch dies kommt der Intimität des Werkes nicht entgegen.

Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen - wirklich empfehlen kann ich diese Aufnahme nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ah! dite alle giovine, 15. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Verdi : La traviata (MP3-Download)
Ganz unzulässig, eine Aufnahme aufgrund einer kleinen Scene von vier Minuten zu beurteilen.

Ich mache es dennoch. Es besteht die grossartige MÖglichkeit, diese Scene vergleichend zu hören, mit der Callas, der Studer, der Netrebko, der te Kanawa, der Scotto, der Los Angeles und manchen anderen.

Und eine erreicht annähernd die Intensität der Gruberova, auch nicht die Caballé,über die ich einst schrieb: queen of pianissimo.

Aber so subtil,getränkt von tiefer Trauer und Verzweiflung, kann es keine wie die Gruberova. HIER liegt für mich der Kern der Traviata. Wer diesen Aspekt so überragend gestalten, ist in jedem Fall eine überragende Violetta.

Die Gruberova ist es.

Auch in den anderen Belangen dieser so schwierigen Rolle brilliert sie, die Höhe, die Koloraturen, alles kein Problem.

Die fünf Sterne gelten IHR. Die anderen Protagonisten sind gut, aber keinesfalls auf dem Niveau der Gruberova. Shicoff hätte sich bei Bergonzi oder Kraus abhören können, wie man angemessen diese Rolle gestaltet,ohne übertriebere Schluchzer.

Zacanero ist ein guter Vater Germont, aber fünf Punkte wären dabei nicht herausgekommen.

Das Dirigat von Rizzi gefällt mir gut, drängend in der Dramatik zurückgehend in der Verzweiflung und Trauer.

Aber das Zentrum ist: die GRUBEROVA

(dies schrieb ich unter dem Eindruck der grossartigen schauspielerischen Leistung der Dessay,gestern in NY- leider fehlten Frau Dessay die technischen Möglichkeiten einer Gruberova).
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Verdi : La traviata
Verdi : La traviata von Carlo Rizzi
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