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5.0 von 5 Sternen Überblick für den interessierten Leser
Das eindeutig Positive an diesem Buch ist die Offenheit von Alex Ross für jegliche Entwicklungen der Musik im zwanzigsten Jahrhundert. Ohne einem für Wandlungen und Entwicklung blinden Dogmatismus zu folgen vermag er mit diesem Buch die Neugier des Lesers zu wecken, einen Zugang zur (klassischen) Musik dieses Jahrhunderts zu finden. Als Überblick und...
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von S. Bretfeld

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus einem Hohelied ward Abgesang
Vorliegendes Werk über "die Musik des 20. Jahrhunderts" befasst sich mit dem großen Thema der Komposition und ihrer Bedeutung für die - im weitesten Sinne - "klassische Moderne", gar keines Falls aber mit der gesamten Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts, geschweige denn mit allen Strömungen und Phasen, ihren Einflüssen und Wechselwirkungen...
Vor 15 Monaten von M. Pötzsch veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überblick für den interessierten Leser, 18. Juni 2009
Von 
S. Bretfeld (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das eindeutig Positive an diesem Buch ist die Offenheit von Alex Ross für jegliche Entwicklungen der Musik im zwanzigsten Jahrhundert. Ohne einem für Wandlungen und Entwicklung blinden Dogmatismus zu folgen vermag er mit diesem Buch die Neugier des Lesers zu wecken, einen Zugang zur (klassischen) Musik dieses Jahrhunderts zu finden. Als Überblick und für einen Leser mit wenigen Vorkenntnissen in musikwissenschaftlicher Theorie und der Geschichte des 20. Jahrhunderts ist dieses Werk sehr gut geeignet. Ich jedenfalls habe durch die Lektüre Lust bekommen, mir auch mal bisher "links liegen" gelassene Werke oder Komponisten anzuhören. Das einzige (kleine) Manko ist vielleicht, dass gegen Ende einiges nur noch sehr grob umrissen und mehr "abgearbeitet" als analysiert wird. Der Gesamteindruck ist aber auf jeden Fall überzeugend!

Und wer sich das englische Original nicht zutraut, im September 2009 erscheint die deutsche Übersetzung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierende Einblicke, 5. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ausgezeichnete und unterhaltend geschriebene Musikgeschichte der wesentlichen Entwicklungen des 20.Jahrhunderts. Für musikgeschichtlich gebildete Leser ideal, für Einsteiger ohne systematisches Geschichtswissen nur bedingt verständlich. Leider bis jetzt keine deutsche Übersetzung. tm
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus einem Hohelied ward Abgesang, 31. Juli 2013
Von 
Vorliegendes Werk über "die Musik des 20. Jahrhunderts" befasst sich mit dem großen Thema der Komposition und ihrer Bedeutung für die - im weitesten Sinne - "klassische Moderne", gar keines Falls aber mit der gesamten Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts, geschweige denn mit allen Strömungen und Phasen, ihren Einflüssen und Wechselwirkungen untereinander.

Von daher gibt es zu diesem Buch zweierlei zu sagen: einerseits ist es brillant, geradezu euphorisch im Bereich der Komposition, der Kompositionstechniken und beim Erörtern einzelner Symphonien -: andererseits beschäftigt es sich so ausschließlich damit, dass es den Blickwinkel auf "die" Moderne geradezu einschränkt. Nicht nur erregt die schon totalitär anmutende, rein positive Sichtweise des Autors Zweifel, es sind vor allem seine Wertungen, Zuschreibungen und Umschreibungen, die, will man sie nicht völlig naiv nennen, zumindest kritiklos sind. Pausenlos überbewertet dieser den Einfluss der Symphonien, der Orchestralwerke und Opern - und das maßlos. Selbst wenn man treuherzig dem Singsang zustimmt, dass Strawinsky und Schönberg Koryphäen waren, deren Einfluss auf den Stil der Komposition wegweisend war. Dasselbe aber auch von Stockhausen und noch von Berio zu sagen, welche beide unhörbar sind, ist recht unterhaltsam.

Was ich auch nicht nachvollziehen kann ist, warum der Autor bei so hoher Gewichtung der einzelnen Protagonisten, so wenige Einflussgebiete aufzuweisen imstande ist, die über den rein klassischen Aspekt ihrer Orchestralwerke hinausweisen. Gerade hier haben sich doch um die Massentauglichkeit von Klassik, aber auch um das Überleben der Klassik überhaupt, ganz andere verdient gemacht, -- als solche wären die Filmkomponisten.

Des weiteren fehlt jede innere Abwägung der Einflüsse auf die Stilistik der Populärmusik. Der Siegeszug der E-Gitarre beispielsweise wie solch wirklich avantgardistischen Dinge wie das Tannerinthema in good vibrations oder der stilprägende Einfluss der Hammond-Orgel bei Deep Purple, das Fairlight CMI bei Orchestral Manoeuvres in the Dark, dessen stilistische Auswirkung auf die Popkultur der achtziger Jahre und so weiter und so weiter. Das alles auszusparen und sich statt dessen mit Stockhausen zu beschäftigen,... ich glaube kaum das den jemand kennt, respektive das er jemals populär war.

Das nun gleichwohl ist das Grundproblem des Buches: alles irgendwie Avantgardistische von sich aus für gut und gerechtfertigt zu befinden, sodass Messiaen's Quatuor pour la fin du temps genauso "bedeutsam" daherkommt wie Coplands appalachian spring -, und eine Oper wie Brittens Peter Grimes dieselbe Würdigung erhält wie Gershwin's Porgy and Bess. Wobei nur letztere für meine Begriffe wirklich eindeutig "bedeutend" war für die Moderne (nämlich in Bezug auf den Jazz). Wohingegen der weitreichende Einfluss eines Arvo Pärt eher aus Höflichkeit noch genannt wird, Schostakowitsch dafür ein ganzes Kapitel erhält.

Was also den kritischen Blick anlagt, so hätte man sich nicht davor drücken dürfen, ein Werk wie Steve Reich's four organs auch mal für eintönig, eindimensional, gar blöde zu erklären (ich glaube der Autor nennt es an einer Stelle "apokalyptisch", wohl eher ungewollt komisch). Aber auch bei solch eindeutigen Fällen umschreibt er blümerant: "Wenn die elektrischen Orgeln, die dem Stück den Namen gaben, zu voller Lautstärke gelangen, verwandeln sie sich in eine erdrückende Masse. Und doch scheint es, als könne ein musikalisches Zentrum - wenn schon kein gesellschaftliches - noch standhalten. Das Stück wurzelt in einem Satz von sechs Tönen, die wie um ein die Undezime erweiterter mächtiger Dominantseptakkord auf E wirken, der sich zu A-Dur auflösen will. Maracas liefern einen stetigen Elfachtertakt, die töne des Akkords werden ganz allmählich im Wert verlängert, die Harmonie rotiert hierhin und dorthin. Nach zahlreichen Wandlungen und Umkehrungen kommt sie schließlich auf E und A zur Ruhe." ----------- (Man muss es sich selbst anhören und man fällt vom Glauben ab, was der Autor hier an Harmonie gehört haben will.)

Obwohl ich gerade Steve Reich nicht grundsätzlich ablehne stößt mir doch die Grundhaltung des Autors selbst hier auf: jeden Minimalismus gleich als neuen Avantgardismus zu feiern. Diese Haltung durchzieht das gesamte Buch von Le sacre du printemps bis zur Harmonielehre von Adams. Ohne Vorkenntnisse über diese Werke wird man daraus aber nicht schlauer werden, solange sie alle als ebenbürtig, schön und wundervoll gelten, ist ja auch ihre Bedeutung mithin völlig gleich-wertig. Und die scheint doch sehr gering auszufallen, wenn sie keiner mehr kennt. So taugt denn auch die inhaltlich genialste Lektüre recht wenig, wenn deren praktischer Wert infrage steht. Das lässt den durchaus opulenten Versuch, sich den Komponisten des 20. Jahrhunderts zu nähern, letztlich scheitern.

Zu einer ernstzunehmenden Beurteilung "der Musik des 20. Jahrhunderts" hätte es nicht nur bedurft, jede Note in Metaphern zu fassen, sondern ihren Widererkennungswert und ihren oft vielschichtigen Interpretationscharakter herauszuarbeiten. Dies gelingt dem Autor nur an zwei oder drei Stellen des gesamten Werkes: und zwar bei seiner Beschäftigung mit dem frühen Jazz und an ein paar kleineren Stellen bei den Beatles. The rest is noise.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 3. Dezember 2009
Von 
Dietrich Jakob (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mit seinem Erstling ist Alex Ross ein Meister- und Standardwerk gelungen. Der Autor bietet einen elegant und spannend geschriebenen Überblick über die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der großen politischen Entwicklungen. Ich habe das Buch verschlungen und an mehrere Freunde verschenkt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kindle version without "Suggested Listenings" ...?!?!?, 30. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
There is not a lot that I would have to add to what has been said about this book. It is my bible for classic music and has provided me with the context and background necessary to be able to appreciate classical music.

This review takes issue with one important aspect of the Kindle version: the chapter "Suggested listenings" is not included in the electronic version.

Fancy that: linking the suggested titles to Amazon or iTunes would give an iphone or ipad reader the opportunity to go straight to (and buy - nudge nudge) the title. However, the Kindle version does not even have links let alone the suggestions.
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5.0 von 5 Sternen Alex Ross - Musik des 20. Jahrhunderts, 17. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist eine fantastische Lektüre für jemanden, der an der neueren Musik des 20. Jahrhunderts interessiert ist. Es enthält nützliche Informationen über die einzelnen Komponisten und den zeitgeschichtlichen Hintergrund. Vor allem aber bietet es sachverständige musikalische Interpretationen der besprochenen Werke. Zu allen besprochenen Werken gibt es außerdem noch Musikbeispiele im Internet unter "[...]".
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