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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Absolute Ausnahmemusiker, absolute Ausnahmescheibe... ich wusste gar nicht so recht, worauf ich mich beim Kauf einließ - die Aufnahme in der Albert-Hall in London hat mich verleitet. Ich dachte mir: das kann so schlecht nicht sein. Von Cream hatte ich vorher nichts gehört - muss ich zu meiner Schande als alter Rockfan gestehen. Aber nomen est omen in diesem Fall: Das ist ein Sahnestück ersten Ranges!
Nun mal von Anfang an: Die Band Cream spielte ja nur zwei Jahre in dieser Konstellation zusammen: Ginger Baker am Schlagzeug, Jack Bruce am Bass und Eric Clapton an der E-Gitarre. Aber das müssen tatsächlich zwei gigantische Jahre gewesen sein! Wer so richtigen Rock der alten Schule mag und will - also: Talent, Talent, Talent und Talent mit Improvisation, unglaublichen Bass- und Schlagzeug-"Arrangements" und natürlich den unvergleichlichen Eric Clapton an der E-Gitarre mal ganz in seinem Element hören und hier auch sehen will, der wird sich an dieser Blu-ray gar nicht sattsehen können. Eine erstklassige Qualität - das Bild so gestochen scharf, dass man das Kleingedruckte auf der Wasserflasche des Gitarristen erkennen kann... und kameratechnisch perfekt in Szene gesetzt... dazu die Kulisse der Albert-Hall in London... mehr geht nicht! Dieser "blue"-sige Rock ist einfach genial und jeder der drei hat eine fantastische Stimme - nach wie vor; dabei sitzt der Schlagzeuger bereits sein 73. Lebensjahr ab... einfach nur enorm. Alle drei kommen auch sowohl mit ihrem Instrument als auch stimmlich voll zum Einsatz. Sehr professionell, absolut tolle Musik und die Atmosphäre lässt einen nicht mehr los. Kaufen und genießen.
Das Einzige, was ich mir "mehr" gewünscht hätte, wären Informationen über die Band und deren Mitglieder im Booklet gewesen - oder vielleicht, was der Anlass des Konzertes 2005 in der Albert Hall war - aber das ist weder ein Punktabzug, noch ein Problem: auf wikipedia findet man das alles ganz leicht!
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am 30. November 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vom 2. bis 6. Mai 2005 traten Cream zum ersten Mal nach ihrer Trennung 1968 (mit Ausnahme ihres Auftritts zu ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame 1993) an vier Abenden gemeinsam an gleicher Stätte auf, an der sie Ende 1968 auch ihr Abschiedskonzert spielten. Aus diesen vier Konzerten wurde ein einziges Konzert zusammengeschnitten, wobei man dies nicht wirklich merken würde, wenn die drei nicht immer wieder ganz plötzlich andere Kleidung tragen würden, und zusätzlich immer wieder das Datum des jeweiligen Auftritts eingeblendet würde. Es sollten im Jahre 2005 noch 3 Konzerte in New York folgen, bei denen sich Jack Bruce und Ginger Baker aber erneut so stark zerstritten haben sollen, dass keine weiteren gemeinsamen Konzerte mehr folgten.

An dieser Stelle empfehle ich, sich die Interviews der drei Musiker schon vor dem Konzert anzuhören (befinden sich in den Extras).

Hier schildern sie, wie sie sich langsam und vorsichtig wieder angenähert haben. Die beiden Kampfhähne (Ginger und Jack) sind ja schon früher immer wieder Mal aneinander geraten. Wie es dann zu den ersten Proben für das Konzert in der Royal Albert Hall kam, und wie sie dabei merkten, dass sie auf ihren alten Instrumenten und Verstärken nicht mehr zusammen spielen konnten, und deshalb jeder auf sein Equipment von heute zurückgriff. Alleine dies erklärt schon, warum sie sich heute anders anhören.

Erwähnen möchte ich aber auch die stoische Ruhe die Ginger Baker während des Interviews ausstrahlt, und die leichte Nervosität bzw. Hippeligkeit von Jack Bruce dabei.

Dies lies mich beim zweiten Anschauen des Konzertes zu Anfang auf einmal immer stärker schmunzeln. Jack Bruce wirkte da auf mich, als wenn er vor lauter Nervosität am liebsten stiften gehen würde, vorausgesetzt er würde zuvor nicht in Ohnmacht fallen.

Ginger Baker hingegen wirkt während des ganzen Konzerts, wie ein Fels in der Brandung, und wenn er gegen Ende sein Solo spielt, kommt seine ganze Klasse zum Ausdruck. Dieses Solo besticht für mich rein durch Technik. Showeinlagen fehlen völlig. Einfach Klasse der Mann.

Creams Stil war durch ein hohes Maß an Improvisation geprägt. Man merkte ihnen ihre musikalischen Wurzeln (Blues und Jazz) deutlich an. Und so war ich sehr gespannt, wie sie sich heute anhören würden.

Für mich spielen die drei musikalisch auf der gleichen Stufe wie früher. Man merkt ihnen ihr höheres Alter zwar schon an. Ihre Spielfreude ist aber ungebrochen, und da sie über eine tolle Technik und viel Erfahrung verfügen, kommt dieser Konzertmitschnitt ungemein druckvoll rüber. Schade das ich nicht an einem der Abende dabei war.

Das Konzert kommt mit drei Tonspuren zur Auswahl an.

+ DTS-HD MSTR
+ Dolby Digital
+ LPCM Stereo 48k

Ich habe mich am Ende für DTS-HD MSTR entschieden, weil nur hier richtiges Live-Gefühl entstand. LPCM Stereo 48k kommt vielleicht mit etwas mehr Power daher, dafür fehlt mir hier das 'mitten drin' Erlebnis.

Das Konzert wurde mit einer Vielzahl von Kameras und Einstellungen aufgenommen. Dies hat mich am Anfang leicht irritiert. Am Ende habe ich mich dadurch aber erst richtig live dabei gefühlt. Die Kameraschwenks haben mich während des Konzertes durch die Royal Abert Hall und auch davor geführt. So erlebt man z.B. wie die Besucher ganz oben auf der Galerie tanzen und teilweise regelrecht abfeiern. Die fantastische Liveatmosphäre wurde dadurch klasse eingefangen.

Fazit: Diese tolle Konzert-Blu-Ray erhält von mir eine ganz dicke Empfehlung.

P.S.: Die Bildqualität auf meinem 42 Zoll Panasonic PLasma Fernseher ist auf dem gleichen hohen Niveau wie der Rest der Produktion. Einzig bei den Extras hat man nicht aufgepasst. Nach jedem der drei Alternate Takes und auch nach den Interviews, befindet man sich direkt wieder im Hauptmenu, anstatt im Extra-Menu zu bleiben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Dezember 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Über die Musik von Cream muss man nicht viel sagen, die erste Supergroup überhaupt. Fans werden den Liveauftritt in der Royal Albert Hall deswegen unbedingt in ihre Sammlung aufnehmen müssen.

Das Alter ist insbesondere an Ginger Baker und Jack Bruce nicht spurlos vorüber gegangen, am besten hat sich noch Eric Clapton gehalten. Das merkt man teilweise auch stimmlich, tut der der Musik aber keinen Abbruch! Das ist Spielfreude pur und jeder beherrscht sein Instrument natürlich virtuos!

Auf der Blu-Ray gibt es 3 Audiospuren, LPCM Stereo, Dolby Digital 5.1 und DTS HD- Master Audio. Die Dolby-Spur ist durch extreme Datenreduzierung nicht zu empfehlen und klingt ziemlich schwach und dynamikreduziert. Wer DTS nicht decodieren kann, sollte deswegen auf die Stereo-Spur ausweichen.

Die Bühne ist auf das Wesentliche reduziert und bietet den Musikern die volle Aufmerksamkeit. Lediglich Spots und eine kleine Leinwand mit den damals modernen und farbigen Ölschlierenbildern sind vorhanden. Reicht aber völlig, denn die 3 Musiker sind mehr als dominant!
Das durchweg gemischte Publikum, dass irgendwo zwischen Zwanziger und in Ehren ergraut ist, lässt sich schon ab dem ersten Stück mitreissen. Dem Zuschauer am Bildschirm geht es allerdings auch nicht anders!!

Der Konzertzusammenschnitt aus 4 aufeinanderfolgenden Tagen (125 min) erinnert oftmals an einen nicht nachbearbeiteten Livemitschnitt, da es immer wieder unmotiviert aussehende Closeups und Unschärfen gibt. Wahrscheinlich ist das künstlerisch wertvoll, irritiert aber immer wieder etwas.
Letzendlich Schwamm drüber und die Musik genossen! Denn das Bild ist ansonsten knackscharf und ohne Artefakte.

Als Dreingabe gibt es 3 Stücke mit alternativen Kameraaufnahmen (24 min) und Interviews mit den 3 Musikern (16,5 min).

Für jeden Cream-Fan zu empfehlen!!!

Nachtrag:
Nachdem ich mir den Konzertfilm noch einmal angeschaut habe, konnte ich Tim Burton als Cream-Fan ausfindig machen. Nachzusehen bei 1:38:47! Und Sean Penn, Jude Law und Sienna Miller sind bei 1:51:52 auch noch zu sehen. Die haben guten Geschmack!
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am 6. November 2011
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Die inneren Werte dieses nun erst auf Blu-ray erschienenen, und 2005 in der Londoner Royal Albert Hall über einige Maitage aufgenommenen Konzertmitschnittes von "Cream" sind ohne Zweifel auf höchstem Bild- wie Klangniveau. Exzellenter Sound über eine Anlage in DTS HD Master, nicht ganz so wuchtig in normalem DD 5.1. Dazu ein spitzen Bild, klasse Kameraeinstellungen zwischen Bühne und dem in allen Altersklassen vertretenen gemischten Publikum. Wobei dieses brav und ehrfurchtsvoll dem Trio bei ihrer fehlerlosen Performance bewegt folgt, um nach Ende einer Nummer euphorisch sich gut 40 Jahre zurück versetzt zu fühlen. Und dann nicht mehr auf ihren Sitzen zu halten ist. In eine Zeit sich zurück versetzt fühlt als Musik noch Hand gemacht war, allen voran durch "Slowhand" Eric Clapton verkörpert. Doch auch seine musikalischen Weggefährten, am Bass Jack Bruce, an den Drums Ginger Baker (sein Trommelsolo in "Toad" sei hier nahegelegt) überzeugen komplett und bestätigen die Annahme: je reifer desto besser. Und beim Zusammenspiel der drei bekommen die Front- wie Rearboxen gut zu tun, und auch der Woover freut sich über das perfekt abgemischte Material.

Der Konzertmitschnitt über 3 Tage verteilt aufgenommen, erstreckt sich auf der Blu-ray über gut 2 Stunden, hinzu kommen 3 alternative Takes von "Sleepy Time Time" (ca. 5.50 min), "We're going Wrong" (ca. 8.02 min) und "Sunshine of your Love" (ca. 10.10 min). Interviews (dt. Untertitel anwählbar) mit einer Laufzeit von gut 16 min. runden die auf höchste Qualitätsansprüche angelegte Veröffentlichung ab.

Am Rande bemerkt: Kein Wendecover (fest aufgedrucktes FSK 0), dafür auf der Rückseite ein Foto mit Blick von Band auf Bühne ins Publikum. 8-seitiges Begleitheft ohne großen Infowert liegt bei, 2 Fotos darin, eine Auflistung der Songs mit Datumsangabe an welchem der 3 Tage im Mai 2005 eingespielt und auf Disc verwendet wurde. Laufzeitangabe der einzelnen Nummern finden keine Erwähnung. So gilt: Einen guten Tropfen bereitstellen, Anlage an, Blu-ray rein, zurücklehnen, mitgehen und alles zusammen genießen. Gänsehaut im Preis mit inbegriffen...
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am 23. Oktober 2011
Pflichtkauf! Eine der besten Blu-Rays,Referenz- Prädikat absolute Spitzenklasse! Gestochen scharfes Bild und DTS HD-Masterton hervorragend!Die DVD war schon sehr gut,jetzt alles auf einer Scheibe.Die Konzerte waren innerhalb von 2 Stunden ausverkauft,das sagt eigentlich alles! Es waren unbeschreibliche Konzerte,ich wünschte nur, ich wäre dabei gewesen.....! Eric Clapton Jack Bruce and Ginger Baker please,simply the best!!Kaufrausch (Sofort zugreifen! Absolut unverzichtbar!)Empfehle dazu auch die DoDVD "Cream Their Fully Authorized Story" Die Geschichte von Cream bis zur Reunion,mit vielen Interviews.(ca.225 min.)
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Auf der Blue Ray erwartet einen ein tolles Cream-Konzert in sehr guter Bild- und Tonqualität. Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker spielen in 125 Minuten 19 ihrer Stücke und haben sichtlich Spaß dabei. Die Aufnahmen entstanden im Mai 2005 im Laufe von 4 exklusiven Auftritten in der Royal Albert Hall. Gesanglich gefällt mir persönlich Jack Bruce (z.B. bei Sitting on top oft he world) übrigens besser als Eric Clapton. Für die Freunde des Bonusmaterials enthält die Blue Ray noch Interviews mit den drei Protagonisten und 3 alternative Aufnahmen von Sunshine of your love , Sleepy time time und We're going wrong.

Für Cream-Fans ist die BlueRay auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Übrigens handelt es sich hier nicht um den ersten gemeinsamen Auftritt seit 37 Jahren, wie ich hier in einer Rezension gelesen habe, da Cream 1993, aus Anlass ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame, einen kurzen Liveauftritt hatten.
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Erinnerungen werden wach - die Legende lebt. Ginger Baker, Jack Bruce und Eric Clapton sind/waren begnadete Musiker. Ihr Vermächtnis findet sich auf dieser DVD. Natürlich, nicht alle Zeitgenossen, die sich für Musik interessieren, wissen nicht unbedingt wer Cream war. Eric Clapton dagegen dürfte vielen Musikfans ein Begriff sein..

Alle bedeutenden Songs der Gruppe sind hier zu hören, die Kameraleute haben wirklich einen guten Job gemacht. Immer dann, wenn die Spielweise der Musiker interessant wurde, hat das die Filmcrew eingefangen.

Die DVD ist, samt Bonusmaterial, einfach nur empfehlenswert !!!
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Manch einem sagt Cream wahrscheinlich nichts mehr. Fällt aber der Name Eric Clapton, werden schon wesentlich mehr Leute angesprochen, okay.
Hier das Konzert aus dem Jahre 2005, wo man in Originalbesetzung nach 40(!) Jahren noch einmal aufspielte. Und das ganz allerliebst. Die Herren haben's (immer noch) drauf.
Das Konzert ist schön ausgeleuchtet, zurückhaltende Bühnenshow. Die Jungs stehen im Vordergrund, nicht die Effekte.

Super Bild, granaten Sound und wunderbare Regie (mit Splitscreen, unaufgeregte Einstellungen und Schnitte, nah dran und mitten drin).

Was will man mehr?
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. November 2011
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Es begab sich im Mai 2005, dass sich mit Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker drei sichtlich über 60-jährige Herren in der Royal Albert Hall zur spektakulärsten Wiedervereinigung des Jahres trafen, zur Reunion der Sixties-Legende Cream. Die vorliegende Blu-Ray gibt einen Einblick in die Höhepunkte dieser Konzerte, die in der ersten Maiwoche 2005 stattfanden. Um es vorwegzunehmen, diese Blu-Ray verfügt über eine hervorragende Bild- und Tonqualität, die diesbezüglich keine Wünsche offen lässt. Das eigentliche Highlight ist jedoch die Qualität der Darbietung, die so nicht von vornherein zu erwarten war, denn bekanntlich sind Reunions oftmals nur ein müder Abklatsch früherer Zeiten und dienen dann dazu noch einmal schnell abzusahnen. Nichts davon trifft auf die Cream-Reunion von 2005 zu, denn die "alten" Herren sind hier in bester Spiellaune und dies besser denn je, denn hier versucht keiner den anderen an die Wand zu spielen und es ist auch nichts von der einstmals legendären Rivalität zwischen Jack Bruce und Ginger Baker zu spüren. Man geht im Gegenteil sehr teamorientiert zur Sache und von der einstmaligen Improvisationswut der frühen Tage ist nicht mehr viel geblieben. Die Instrumentalsoli sind daher eher sparsam gehalten, konzentriert und voll auf den Punkt. Da verliert sich nichts mehr im musikalischen Niemandsland endloser Längen oder in undifferenzierter Lautstärke. Neben dem allzeit präzisen und ökonomischen Gitarrenspiel von "Slowhand" Eric Clapton ist vor allem das dominante Bassspiel von Jack Bruce hervorzuheben, der im Übrigen wie ein junger Löwe über die Bühne stolziert und dessen Stimme immer noch die Höhen exakt zu treffen vermag, wie zu den besten Zeiten von Cream. Dagegen agiert Ginger Baker auf den ersten Blick optisch viel zurückhaltender, wenn man sich jedoch auf sein Schlagzeugspiel konzentriert, erkennt man die ungeheure Dynamik und gleichzeitig uhrwerkhafte Präzision dieses Ausnahmeschlagzeugers, die vor allem beim Drumsolo in "Toad" so richtig zur Geltung kommt. Überhaupt bietet die Songauswahl mit Klassikern wie "Spoonful", "Politician","Born Under A Bad Sign", "Crossroads", "White Room" und natürlich "Sunshine Of Your Love" einen repräsentativen Querschnitt durch das klassische Cream-Repertoire. Sunshine of Your Love ist übrigens (neben zwei weiteren Bonustracks) in zwei deutlich unterschiedlichen Versionen auf der Blu-Ray zu finden, die beide auf ihre Art voll zu überzeugen wissen. Ein Lob gebührt auch der Regie und dem Editor, die für einen abwechslungsreichen Filmschnitt gesorgt haben. So sorgt ein häufiger Wechsel der Kameraperspektiven dafür, dass auch optisch keine Langeweile aufkommt. Bei diesen Konzerten wäre man gerne live dabei gewesen und die Blu-Ray ist eine durchweg runde Angelegenheit für alle Cream-Fans und für solche, die es noch werden wollen...
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Auf einleitende Worte muss an dieser Stelle verzichtet werden, denn wer diese Bluray kauft, wird es nicht grundlos getan haben. Der Name spricht für sich!
Cream - das sind Jack Bruce, Ginger Baker und Eric Clapton - haben sich im Jahre 2005 zu einer Wiedervereinigung hinreißen lassen und stattliche vier Abende im Mai in der ehrwürdigen Royal Albert Hall in London residiert. Die Kartenpreise waren - wie es sich für Reunions gehört - jenseits der Grenze des Zumutbaren, aber wer will es ihnen verdenken? Immerhin trugen sie einen großen Namen in ein großes Haus. Sie hätten es dabei belassen, sich stattdessen auf alten Lorbeeren ausruhen und all ihren Fans money for nothing aus den Taschen ziehen können, so wie es bereits unzählige (ehemalige) Größen der Branche getan haben und noch immer tun.
Aber davon waren Cream weit entfernt, wie dieser Konzertmitschnitt in Form einer Zusammenstellung aller vier Auftritte eindrucksvoll beweist.
Seit ihrer offiziellen Auflösung im Jahre 1968 ist viel Wasser die Themse runter geflossen. Und trotzdem schaffen es diese netten älteren Herren, alle Spötter und Missgünstige, die (ein Schelm, wer Böses dabei denkt) hinter dieser Neuauflage doch nur eine weitere müde Kaffeefahrt auf dem Musikantendampfer vermuteten, verstummen zu lassen. Diese Männer haben ihr Handwerk noch von der Pike auf gelernt. Und ganz offensichtlich nicht verlernt.
Jack Bruce bearbeitet den 4-Saiter mit einer Präzision, die Ihresgleichen sucht. Gleichzeitig schafft er den Spagat zwischen Gesang einerseits und der notwendigen Konzentration auf sein Bassspiel andererseits. Das ist nicht immer leicht, aber Bruce will es und kann es.
Ginger Baker scheint die vergangenen Jahre mit sehr viel Zigaretten und Hochprozentigem überbrückt zu haben, wie der markerschütternde Timbre seiner Stimme nahe legt. Die Drumsticks hat er trotz angeblicher Arthritis aber glücklicherweise nie ganz aus der Hand gelegt. Der Mann gehört zu der seltenen Sorte Drummer, die mit einem makellosen, präzisen Beat immer unaufdringlich im Hintergrund bleiben, um nur ganz ganz selten mit einem knackigen, perfekt getimten Break Akzente zu setzen. An seinem Spiel gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Sogar zu einer "Gesangseinlage", lässt Baker sich hinreißen ("Pressed Rat & Warthog").
Und dann ist da noch Eric Clapton. Der Mann, den sie Slowhand und Gott gleichzeitig nennen. Die Erwartungen an diesen Mann hängen immer irgendwo ganz oben, wenn er eine Bühne betritt. Und womit? Mit Recht! Im Kreise seiner alten Weggefährten zeigt EC endlich mal wieder, was alles in ihm steckt, wozu er nach all den Jahren noch immer an der guten alten Stratocaster fähig ist. Bedurfte es erst Jack und Ginger, um das unfassbare Genie in ihm wieder zum Vorschein zu bringen? Man weiß es nicht. Gut, es war nicht alles schlecht in der Post-Cream-Ära, vieles war sogar ausgezeichnet. Aber der Titel "Erste Supergroup der Rockgeschichte" kam nicht von ungefähr. Ich persönlich bin der Auffassung, dass Clapton nach der Auflösung von Cream nie wieder zwei derart geniale Musiker an seiner Seite hatte, mit denen er sich - einer perfekten Symbiose gleich - so unfassbar kreativ und kraftvoll ergänzte.
Entsprechend dankbar wirkt Clapton, als er das erste Mal nach all den Jahren wieder gemeinsam mit Bruce und Baker (beide, im Gegensatz zu Clapton, auffallend stark gealtert - es heißt, die Reunion wäre nicht zuletzt aufgrund Claptons Bedenken ob der Gesundheit der Beiden zustande gekommen) auf der Bühne steht. Und Clapton lässt sich nicht zweimal bitten.
Der Blues war und ist seine Stärke. Hier fühlt er sich heimisch, hier kann er licks und fills aus dem Handgelenk schütteln, und virtuose Soli darbieten wie in "Stormy Monday". Ein satter Blues, bei dem Bruce und Baker sich zurückhalten, nur ganz wenige Akzente setzen, um Mr. Slowhand das Feld zu überlassen. Und er fegt darüber hinweg, gibt sich hin, brilliert. Schwärzer kann ein Weißer den Blues nicht spielen. Seine raue Stimme passt sich perfekt in die Darbietung. Da kann auch Brian May nur anerkennend nicken und versonnen lächeln.
Bei Alledem lässt sich natürlich nicht leugnen, dass hier gesetzte Herren auf der Bühne stehen, die sich bestenfalls im Spätherbst ihres Lebens befinden. Clapton schafft nicht mehr die sensationell hohe Tonlage wie bei der original "Crossroads"-Aufnahme von 1968 (das Tempo hingegen traue ich den Dreien hingegen ohne Weiteres zu). Und auch "Sunshine of your love" wird merklich tiefer als anno '67 gesungen. Aber dazwischen liegen ja auch bitteschön 44 Jahre!
Trotzdem scheint die Zeit sich geradezu samten auf Jack Bruce's Stimmbänder gelegt zu haben: "Spoonful" kommt mit solch einer echten Bitterkeit daher, dass man sich wünschte, diese Suppe würde nie ausgelöffelt.

Die technische Umsetzung des Konzerts auf der Bluray setzt Maßstäbe. Der Klang ist im unkomprimierten 2.0 PCM-Stereosignal ein echtes Sahnehäubchen! Mittendrin statt nur dabei!
Auch im Bildaufbau konnte ich keinerlei Schwächen ausmachen. Eine Schärfe, die zur Referenz taugt.
Der einzige Wermutstropfen, der auch nach mehrmaligem Ansehen des Konzerts aufkam: Der Funke schien bei den insgesamt 4 Shows nur sehr langsam aufs Publikum übergesprungen zu sein. Angesichts des Kartenpreises und der Tatsache, gemeinsam mit Jude Law Zeuge der wohl besten Reunion aller Zeiten zu sein, überkam mich ein ums andere Mal der dringende Zwang, laut zu rufen: "Was seid ihr doch für arme Tore! Wie kann es euch bei diesem Ereignis nur auf den Sitzen halten?" (Eine wohltuende Ausnahme war der fantastische Derwisch bei "Rollin' and tumblin'", für mich das beste Stück auf der Scheibe!) Möglicherweise ist es aber auch einfach dem Alter der Anwesenden geschuldet. Jack Bruce macht es sich zwischendurch auch das eine oder andere Mal auf einem orthopädisch anmutenden Hocker bequem.
Sei's drum, die Qualität diese Bluray schafft es tatsächlich alle daheim Gebliebenen (und Cream-Fans erst recht) zu besänftigen! Eine Kaufempfehlung, ohne Wenn und Aber. Oder - um hintenraus den alten Onkel Udo nochmal zu bemühen: Cream live im Jahre 2005? Aber bitte mit Sahne!
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