Kundenrezensionen


61 Rezensionen
5 Sterne:
 (27)
4 Sterne:
 (15)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (6)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


151 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikon hat fast alles richtig gemacht!
Nur GPS muss man ausschalten, wenn man länger als einen Tag draußen ist.

Ich bin vom Fotofach, gehe Wandern und Klettern, und habe folgende GPS-Kameras selbst gestestet:
* Fuji FINEPIX XP30 (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht)
* Casio Exilim EX-H20G (14 Megapixel, 10-fach...
Vor 7 Monaten von Stromfahrer veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten
Auf den ersten Blick macht die Coolpix einen guten robusten Eindruck. Erste Testfotos brachten gute Resultate. Schärfe und Farben waren o. k. Dann die erste Ernüchterung: Bei abnehmendem Licht kommt der Autofokus schnell an seine Grenzen. Was ich mit dem Hinweis auf dem Display "Initialisierung des Objektives, keine Aufnahme möglich" anfangen soll, hat sich...
Vor 1 Monat von Klaus B. veröffentlicht


‹ Zurück | 1 27| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

151 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikon hat fast alles richtig gemacht!, 21. Oktober 2011
Nur GPS muss man ausschalten, wenn man länger als einen Tag draußen ist.

Ich bin vom Fotofach, gehe Wandern und Klettern, und habe folgende GPS-Kameras selbst gestestet:
* Fuji FINEPIX XP30 (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht)
* Casio Exilim EX-H20G (14 Megapixel, 10-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, GPS, bildstabilisiert, als einzige kein Outdoor-Gehäuse)
* Panasonic Lumix Tough DMC-FT3EG (12 Megapixel, 4,6-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, GPS, Full HD, bildstabilisiert, 12m wasserdicht, 2m stoßgeschützt)
* Nikon Coolpix AW100 (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS)
* Sony DSC-TX100Vx (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, Full HD Video, GPS, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, bildstabilisiert)

NIKON AW100:

+ Super schnell eingeschaltet und geschossen, keine Verzögerung beim Schuss oder der Verarbeitung
+ Hervorragende Bilder bei Tageslicht und Blitz auf dem Niveau der Sony. Besser geht in dieser Klasse nicht. Farbwiedegabe sogar noch besser als die Sony.
+ Rote Augen kein Thema, Nikon konnte das schon immer
+ Sehr geringes und gleichmäßiges Rauschen, praktisch keine Flecken
+ Gute Akku-Standzeit bei ausgeschaltetem GPS.
+ Zwei Metallbefestigungsösen, kann klassisch um den Hals getragen werden.
+ 40,5mm-Filtergewinde (!)
+ Einhandbedienung oder mit dicken Handschuhen Zweihandbedienung über separates Action-Bedienkonzept)
+ Abdeckklappe für Akku und Anschlüsse mit vollflächigem Silikongummi und doppelter Verriegelung sehr robust!
+ Zusätzlich zum Schwenkpanorama (wie überall: nur reduzierte Auflösung) auch klassischer Panoramaassitent (volle Auflösung)
+ GPS-Lokalisierungsdauer: Draußen oder nahe an einem Fenster klappt es schnell (wenn der letzte Gebrauch weniger als 6 Stunden her ist, ca. 10 bis 20 Sekunden bis zum Signal, andernfalls <= 1 Minute. Ohne Signal werden keine GPS-Koordinaten gespeichert, es kann aber fotografiert werden.).
- Wie fast alle GPS-Kameras außer Casio H20G: Mit eingeschaltetem GPS nach einem Tag alle.
- GPS: Im Haus kein Empfang, dann gibt es auch kein GPS-Tag des Bildes
- Kamera kann nur mit Akku-Entnahme geladen werden. Outdoor hat man aber keine Steckdosen! USB-Laden erwähnt die Anleitung nicht.
- Bei Kunstlicht zu wenig Ausgleich, sehr rote Fotos.
- Die Anleitung erwähnt keine Möglichkeit, die Karten zu aktualisieren. Geht wohl nicht.

Mir ist unverständlich, warum Nikon in der Kamera einen G-Sensor (Bewegungssensor) einbaut, diesen aber nicht wie Casio batteriesparend zur Positionsbestimmung ohne GPS einsetzt. (Vielleicht hat Casio da ja ein Patent drauf.) Ohne die negative Batteriewirkung des GPS (Casio zeigt, dass es anders geht), wäre die Nikon der Top-shot im GPS-Kompakt-Segment.

ALLE IM VERGLEICH (Rangfolge)

Ohne die Fuji, weil die sich mangels Bildqualität selbst disqualifiziert hat.

* Qualität Tageslichtaufnahmen: Nikon++, Sony++, Panasonic++, Casio+ (gute Mittelklasse, immer noch sehr akzeptabel)
* Qualität Blitzlicht: Nikon++, Sony++, Casio+, Panasonic+
* Qualität Kunstlicht: Casio++, Sony+, Panasonic+, Nikon+ (zuviel Rot)
* Rote-Augenproblem: Nikon++, Casio++, Sony+, Panasonic+-
* Batteriestandzeit ohne GPS: Casio++++ (!), Nikon++, Sony+, Panasonic+
* Batteriestandzeit mit GPS: Casio++++ (!), Nikon-, Sony--, Panasonic--
* Robustheit: Panasonic++, Nikon++, Sony- (Display), Casio-- (kein Outdoor-Gehäuse, ausfahrendes Objektiv)
* Bedienung: Casio+++, Nikon++ (Löschen umständlich), Panasonic- (Szene-Modes frickelig), Sony-- (Touchscreen unbrauchbares Konzept, Sonnenlichproblematik, Kälte, Handschuhe)
* Einhandbedienung, z.B. beim Klettern: Nikon+++, Casio+ (Einschalter zu klein und schlecht platziert), Panasonic+, Sony--- (nicht möglich)

ZUSAMMENFASSUNG

Wer mit GPS fotografieren will, der muss sich entscheiden: Will ich wirklich immer daran denken, das GPS daheim wieder auszuschalten, damit die Kamera beim nächsten Gebrauch noch Strom drin hat? Ist es akzeptabel, dass Fotos manchmal ohne GPS-Tag aufgenommen werden? Oder bin ich alternativ bereit, stets 10 bis 20 Sekunden zu warten, bis die Lokalisierung erfolgt ist? Dann ist die Nikon die erste Wahl, wer ein Vollmetallcase will greift zur wesentlich langsameren und batteriefressenderen Panasonic.

Wenn ich aber mehrere Tage wandern gehe oder immer und überall sofort verlässlich Geo-Tags im Bild haben möchte, ohne das mir der Strom ausgeht, dann gibt es derzeit nur zwei" Möglichkeiten: Die Casio EX-H20G ... oder ein iPhone 4S. Mit beiden darf man aber nicht tauchen, stolpern oder im Sand buddeln. ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wasserdicht, robust & kompakt mit gewissen Abstrichen bei der Bildqualität, 7. Dezember 2011
-- Vorwort --

Ich war gerade 4 Wochen in Ecuador einschließlich Galapagos. Fürs Schnorcheln mit Meeresschildkröten und Seelöwen braucht es da einfach eine wasserdichte Kamera. Ein Unterwassergehäuse ist mir zu schwer und zu sperrig, daher gesellt sich für die Dauer des Urlaubs eine wasserdichte Kompakte als Zweitkamera zu meiner D300. Als zufriedener Nikon-Nutzer freute ich mich natürlich, dass Nikon gerade noch rechtzeitig ihre erste wasserdichte Digicam vorgestellt haben, die AW100. Auf dem Papier klingt diese ja schon mal ganz ordentlich, vor allem der für Kompakte eher außergewöhnliche CMOS-Sensor. Weniger vielversprechend klingt für mich die Auflösung, 16MP sind für eine Kompakte mit integrierter Optik in meinen Augen zu viel. Soweit die Theorie. Tests waren vor 2 Monaten noch Mangelware, daher musste ich die AW100 einfach selbst ausprobieren.
Sicherheitshalber dachte ich mir bestelle ich meine "zweite Wahl" gleich mit - die Panasonic FT3. So kann ich in Ruhe zu Hause vergleichen und habe dann im Urlaub auf jeden Fall eine funktionierende Zweitkamera. Deren Vorgänger FT2 hatte ein Bekannter beim Raften dabei und die Bilder sind recht brauchbar geworden. Zudem bin ich derzeit im Alltag oft mit einer LX3 unterwegs und bin mit deren Bildqualität und Bedienung sehr zufrieden. Klar, an die LX3 wird weder die FT3 noch die AW100 heranreichen, aber die LX3 ist nunmal nicht wasserdicht...

-- Vergleich Panasonic Lumix FT3 und Nikon AW100 --

Die FT3 beeindruck auf den ersten Blick. Das Metallgehäuse, bei meinem Exemplar in Orange, macht einen sauber verarbeiteten Eindruck und liegt durch die angedeutete Griff-Form recht gut in der Hand. Allgemein überzeugt der Materialmix. Die AW100 hingegen scheint aus einer Art Kunstoff-Compount gemacht zu sein, es fühlt sich ähnlich an wie die neueren Nikon-Linsen. Dieses wirkt auf nicht ganz so hochwertig wie das Metallgehäuse der FT3, ist aber weit entfernt von Billig-Haptik. Auch hier gibt mir der Materialmix direkt ein sehr wertiges Gefühl, lediglich einen Tick hinter der FT3. Dafür ist aber auch das Gewicht laut Waage um 20g (also gut 10%) geringer. In Summe also erst mal ein Patt. Nettes Detail bei Nikon: eine Art "Abstandshalter" an der Rückseite verhindert, dass das Display verkratzt, wenn man die Kamera auf dem Rücken auf den Tisch legt - allerdings nur, wenn dieser eben ist.

Hinsichtlich der Handhabung haben beide Ihre vor und Nachteile: Nimmt man die AW100 nach der FT3 in die Hand, merkt man sofort, dass diese winzige Verdickung am rechten Rand der FT3 mit nur angedeuteter Griffmulde bereits einiges bringt und die FT3 dadurch spürbar besser in der Hand liegt. Dennoch braucht der Nikon-Nutzer keine Angst zu haben: der Auslöseknopf der AW100 ist angeraut, so dass der Finge gut darauf haften bleibt. Mit feuchten Händen ist die Nikon aufgrund im eher rauen Kunststoffgehäuse zudem deutlich griffiger, als das glatte Metall der FT3. Also ein Remis um bei Schach-Metaphern zu bleiben.

Beim Einlegen der Akkus und Speicherkarten schaue ich mir gleich mal den Verschluss der "Luke" an. Auf den ersten Blick wirkt das kleine Riegelchen zum Verschluss der Panasonic nicht so, als könne es zusammen mit der regelrecht filigran anmutenden Dichtung 12m Wassertiefe trotzen. Immerhin gibt es einen weiteren Schieber zur Verriegelung um versehentliches Öffnen zu vermeiden, aber ein gewisser Zweifel bleibt. Das sieht bei der Nikon doch schon deutlich besser aus - zumindest von außen. Öffnet man aber die Klappe, zeigt sich, dass der aufwändige Dreh-Drück-Mechanismus ebenfalls nur ein winziges Riegelchen betätigt, das die Klappe auf eine nur unwesentlich dickere Dichtung drückt. Erneut Zweifel - das soll wasserdicht sein?!? Doch dazu später mehr. Vorerst muss ich mich mit einem erneuten Gleichstand begnügen - so kommen wir nicht weiter.

Bei beiden Kameras sitzt das Glas der Linse in einer Vertiefung und ist so auch ohne Objektivdeckel erst mal gegen mechanische Beschädigung geschützt. Leider ist die Umrahmung dieser Vertiefung bei beiden Kameras aus glattem, reflektierendem Material - wer kommt denn auf so eine Idee? Das ist ja genauso, als würde ich die Gegenlichtblende meiner SLR innen glänzend beschichten. Je nach Sonnenstand kann es durch diesen reflektierenden Innenrand zu Reflektionen kommen, die wiederum hässliche Ringe auf dem Bild hinterlassen. Hmpf...

Also schalten wir die beiden Schätzchen mal ein. Das Menü von Nikon ist für mich als D300-Besitzer die erste große Enttäuschung. Dachte ich doch, alles genau da zu finden, wo ich es erwarten würde. Dem ist leider nicht so. Offensichtlich arbeiten die Abteilungen für Kompakt- und DSLR-kameras bei Nikon nicht sonderlich eng zusammen. Es kommt sogar noch schlimmer - selbst nach längerer Bedienung wirkt das Menü der AW100 nicht sonderlich durchdacht. Ständig sucht man wieder nach Optionen etc. Anders bei der Panasonic - alles ist genau da, wo ich es als LX3-Besitzer erwarte, und neue Funktionen sind zumindest logisch in das Menü integriert. Punkt für die FT3.

Die mechanischen Nehmer-Qualitäten der beiden Kandidaten kann ich schlecht vergleichen - immerhin muss ich eine der Kameras ja noch zurückschicken. Aber Schnorcheln werde ich mit einer der beiden Cams ohnehin - da möchte ich dann schon sicher sein, dass sie das auch aushält. 10m gibt Nikon an, Panasonic sogar 12m, aber so tief werde ich erstens nicht schnorcheln, zweitens traue ich den Kameras das auch nicht zu. Aber 1-2m sollten sie schon schaffen. Da bei der Panasonic Lumix FT2 diverse Berichte im Netz über Undichtigkeit stänkern, will ich diese 1-2 m Wassertiefe auf jeden Fall testen. Allein deswegen ins Schwimmbad zu fahren - nö. Das ungenutzte Regenabflussrohr aus dem Keller kommt mir da gerade recht. Unten wasserdicht verschlossen passen die Kameras nebeneinander wunderbar hinein. Um Kratzer zu vermeiden werden beide in je einen Socken eingepackt , dann wird das Rohr mit Wasser gefüllt. Jetzt geben wir ca. 400g Digicams ins Wasser und lassen das ganze eine Stunde köcheln. Nein, köcheln natürlich nicht, einfach nur warten. In der Zwischenzeit kann ich ja etwas an diesem Text weiterschreiben...

Bevor ich den gesunkenen Schatz berge, suche ich im Keller den Pümpel und drücke damit von oben ordentlich auf die Wasseroberfläche - um größere Tiefen oder kurzzeitige Druckschwankungen durch die Schwimmbewegung unter Wasser zu simulieren (was ein Glück, das mir keiner zuschaut).Dann geht's ans Eingemachte, leben sie noch? Einschalten - jaaa!. Soweit so gut, doch wie sehen die Ladeluken aus? Bei beiden sieht man, dass das Wasser bis zur Dichtung gekommen ist, aber nicht weiter. Also: Bestanden. Zwar nur 1m plus ein bisschen Zusatzdruck aber ich denke für meine Anforderungen sollte das reichen.

Zur Bildqualität: Ich hatte nicht wirklich erwartet, dass die integrierten Optiken von FT3 und AW100 an meine LX3 oder gar D300 heranreichen. Und gerade von 16 hochintegrierten Megapixeln kann man bei einem derart kleinen Objektiv sicher keine tollen 1:1 Crops erwarten. Aber als ich nach einem kurzen Vergleichsshooting die Ergebnisse betrachtet habe war ich schon ziemlich geschockt. Beide Kameras enttäuschen. Schaut man sich die Bilder in der tatsächlichen Größe 1:1 an, hat man bei beiden Kameras ziemlichen Pixel-Matsch vor sich. Einerseits scheint die kompakte Optik durch die sehr hochauflösenden Sensoren überfordert zu sein. Andererseits kommt es (vor allem bei Nikon) zu deutlich sichtbaren Artefakten durch die JPG-Kompression. Formatfüllend auf die Fenstergröße eines 22"-Monitor (1650x1020) verkleinert sind diese zwar nicht mehr erkennbar, aber dafür braucht es nun wirklich keine 16MP. De facto muss man die Bilder der AW100 im Verhältnis 1:4 verkleinert betrachten um keine Artefakte mehr zu erkennen, bei der FT3 reicht 1:3. Damit kommen wir auf eine nutzbare Auflösung von ca. 4MP - für beide Kameras. Das allerdings reicht durchaus für Ausrucke bis A4! Die 16MP sind halt der Werbung und den "dummen" Verbrauchermassen geschuldet, wirklich bringen tun sie nichts.

Nach dem ersten Schock über die absolut gemessen eher bescheidene Bildqualität muss nun aber eine Entscheidung zwischen AW100 und FT3 gefällt werden - denn eine der beiden geht sofort zurück, die andere soll mich im Urlaub zum Schnorcheln begleiten und kommt danach in die virtuelle Bucht. Nach längerem Hin- und Her habe ich mich schließlich entschieden, die Nikon AW100 für die Dauer des Urlaubs zu behalten. Die Bilder sind einen Tick schärfer und die Farben weniger übertrieben, als bei der tendenziell zu bunt darstellenden FT3.

-- Alternativen --

Neben der Nikon AW100 und der Panasonic FT3 gibt es noch eine Reihe anderer, interessanter Kompaktkameras. Anbei eine kurze Liste möglicher Alternativen und warum ich mich gegen diese entschieden und nur die AW100 und die FT3 in die engere Auswahl genommen habe. Dabei sei aber auch gesagt, dass ich bereits Kameras von Nikon und Panasonic besitze und kenne und evtl. etwas vorbelastet gegenüber weiteren Herstellern bin, da ich mich nicht noch an das System eines dritten Herstellers gewöhnen möchte. Egal, hier die Liste:

Sony Cybershot TX10 - laut diversen Tests in der Bildqualität wohl einen Tick besser als die FT3 (bisher konnte ich keinen Vergleich zur AW100 finden), aber der Schieber vor dem Objektiv erscheint mir am Strand zu anfällig für Sand. Ich habe mir die Sony im Laden angeschaut und die Sorge ist einfach viel zu groß, dass ein Sandkorn beim Schnorcheln den Mechanismus blockiert und die Kamera danach für den Rest des Urlaubs ausfällt. Allgemein wirkt die Sony nicht so robust (ist ja auch nicht stoßgeschützt) und erscheint auch von der Wasserdichtigkeit eher fürs Schwimmbad als fürs Meer gemacht. Zudem erfolgt die Bedienung zu großen Teilen über einen Touchscreen ' den möchte ich unter Wasser nicht bedienen müssen - und im Winter mit Handschuhen auch nicht...

Olympus Tough TG-810 - keine Berichte über Wassereintritt oder Undichtigkeit gefunden. Von der Robustheit ist diese Kamera wohl eine Liga für sich (auf Youtube gibt's ein Video, in dem ein Jeep über die Cam rollt!!). Vom Gewicht leider auch. Zudem scheint die Bildqualität nicht ganz auf der Höhe zu sein.

Panasonic Lumix DMC-FT2 - keine schlechte Kamera, manche sagen die Bildqualität sei sogar besser als die der FT3. Allerdings gibt's zur FT2 recht viele Beschwerden wegen Undichtigkeit, zur FT3 nicht (kann aber auch daran liegen, dass die FT3 neuer ist).

Panasonic Lumix DMC-FT10 - ein Schnäppchen unter den Outdoor-Kameras. Aber bei gerade mal 2m Wassertiefe verdient die FT10 für mich die Bezeichnung "wasserdicht" nicht wirklich. Das ist eher "spritzwassergeschützt". Fürs Schnorcheln im Meer scheidet sie für mich daher aus.

Canon PowerShot D10 - Ein hässliches, klobiges Entlein hat Canon da gebaut. Wenn es nur ums Schnorcheln ginge würde mich das ja nicht stören und die optional erhältlichen Schlaufen sind dann sicher eine tolle Sache. Aber für Zwischendurch ist die D10 einfach zu groß.

-- Erfahrungen im Urlaub --

Der Urlaub ist rum, ich bin wieder zu Hause und habe bisher nicht ein Bild auf dem Rechner kopiert - und schreibe schon an meiner Bewertung. Entsprechend muss ich das Thema Bildqualität später nachreichen.

Was ich jetzt schon schreiben kann - im Urlaub waren in meiner Reisegruppe auch je eine Panasonic FT3 und eine Sony TX10 vertreten, sowie eine "normale" Lumix in einer DiCAPac Unterwassertasche - und alle haben beim Raftig und Schnorcheln dicht gehalten! Allerdings gab es im Wasser teils Probleme mit beschlagener Linse durch Kondensation - klar, wo keine Feuchtigkeit rein kann, kann auch keine raus.

Damit die Linse nicht beschlägt, wenn ich von 30 Grad Lufttemperatur am Strand ins 18 Grad kalte Wasser springe habe ich die AW100 immer nachts mit offener Klappe (Akku bereits drin) zusammen mit mehreren Beutelchen Silikagel in einen kleinen, verschlossenen Zip-Beutel gelegt. Silikagel ist in diesen kleinen Beutelchen, die so ziemlich jeder Elektronik-Bestellung beiliegen. Einfach ein paar davon sammeln [man kann Silikagel auch mehrfach verwenden (sobald sich der Inhalt bläulich oder gelblich färbt, sind sie gesättigt), muss die Beutelchen dazu nur bei ca. 100° im Backofen (NICHT in der Mikrowelle) trocknen] und immer in der Nacht vor der Nutzung unter Wasser damit das Innenleben der Kamera etwas "austrocknen" - dann ist keine Feuchtigkeit mehr drin, die auskondensieren könnte. Wenn man dann ohne den Beutel zu öffnen die Klappe schließt und erst danach den ZIP-Verschluss den Beutels öffnet, kann eigentlich nichts kondensieren oder beschlagen. Klar, man sollte die Kamera nicht in die pralle Sonne legen, bevor man ins Wasser geht, das erhöht sonst natürlich die Gefahr einer beschlagenen Linse.

Wirklich gut gefallen hat mir die GPS-Log-Funktion. Zwar weiß ich noch nicht, ob (und wie) ich diese Log-Files jetzt mit den RAW-Dateien meiner D300 syncen werde, aber die Funktion ersetzt einen separaten GPS-Logger - und zieht erträglich wenig Strom. Ich konnte 4 Tage loggen und hier und in der Zeit noch ca. 50 Bilder machen und der Akku war noch immer halb voll!

Ebenfalls klasse: die Videofunktion. Auch hier gilt, noch nicht 1 Video habe ich auf dem Rechner betrachtet, daher keine Angaben zur Bildqualität. Aber von der Bedienung her ist die Videofunktion mit separater Auslösetaste sehr gut gelöst.

Ach ja, zur Robustheit - mir ist die Kamera 1x aus 1m Höhe auf Steinboden gefallen. Davon gibt es jetzt 2 Macken im Gehäuse, aber die Funktion ist nicht beeinträchtigt. Vor allem: auch die Wasserdichtigkeit (hier hatte ich etwas Sorge) ist weiterhin gegeben! Also zumindest was Robustheit und Wasserdichtigkeit betrifft hat Nikon alles richtig gemacht.

So, genug geschrieben - jetzt mache ich mich mal ans Bilder kopieren und durchforsten, damit ich demnächst auch etwas mehr zu Bildqualität schreiben und ein paar Beispiele posten kann...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Vergleich zur Olympus Tough TG-810 klarer Sieger!, 23. Januar 2012
Von 
Matthias H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 10 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Über die AW100 wurde schon viel rezensiert, deshalb möchte ich mich auf, die für mich, wesentlichen Dinge beschränken.
Zudem habe ich die Möglichkeit, die Nikon Coolpix AW100 direkt mit der Olympus Tough TG-810 zu vergleichen.

Zur AW100.

Die AW100 ist, wie von Nikon gewohnt, tadellos verarbeitet.
Für den Qualitätseindruck gibt es volle 5 Sterne.
Das Display hat eine gute Auflösung und Helligkeit.
Handling und Bedienbarkeit sind bei der Nikon sehr gut.

Auch die Bildqualität der Nikon verspricht nicht zuviel.
Sie hat eine sehr harmonische Farbwiedergabe.
Das Rauschverhalten ist, trotz der 16 MP, ebenfalls wirklich gut.
Ich denke, dass auch anspruchsvolle Fotografen an der Bildqualität wenig auszusetzen haben dürften.

Etwas weniger gut finde ich, dass das Objektiv, bzw. die Objektivöffnung bei der Nikon ungeschützt ist.
Es gibt keine automatische oder manuelle Abdeckung.
Somit ist sie sehr empfindlich für Staub, Schmutz und Fingerabdrücke (was die Bildqualität beeinträchtigt).
Gerade eine Outdoorkamera ist hier doch etwas mehr gefährdet.

Ein besonderes Highlight ist der Full HD-Videomodus.
Dieser funktioniert bei der AW100 in sehr guter Qualität.
Auffallend ist, dass der optische Bildstabilisator wirklich gute Arbeit leistet.
Das kann man leider nicht von jeder Kamera behaupten, meistens ist der Bildstabilisator im Videomodus sehr schwach (z.B. Nikon S9100).
Und die Funktion des Bildstabilisators ist gerade bei Videoaufnahmen sehr wichtig!

Im Vergleich zur Olympus Tough TG-810.

Das Gehäuse hat bei beiden Kameras fast die gleichen Abmessungen.
Die Olympus ist aber gefühlt deutlich schwerer (216 Gramm) als die Nikon (174 Gramm).
Dafür hat die Olympus ein Metallgehäuse, die Nikon "nur" ein Kunststoffgehäuse.

Haptik, Handling und Bedienbarkeit sind bei der Nikon aber definitiv besser.

Die Olympus hat eine automatische Objektivabdeckung/Objektivschutz.

Das Display der Olympus hat die doppelte Auflösung (920.000 Pixel) als das der Nikon (460.000 Pixel).
In der Praxis merkt man davon nicht viel, erst Recht, da das Display der Nikon eine bessere Abbildungsqualität hat.

Die Bildqualität der Olympus ist bei Aufnahmen im Freien (bei schönem Wetter) etwas besser als die der Nikon.
Man muss aber zugeben, dass die Olympus hier außerordentlich gut abschneidet.
Bei schwächerem Licht (Innenaufnahmen) dreht die Nikon aber den Spieß um; es ist unglaublich, wie viel besser hier die Nikon ist.
Der Blitz hat einen besseren Wirkungsgrad und die Aufnahmen sind sehr detailreich (trotz erhöhtem Bildrauschen).
Die Olympus kann der Nikon hier keinesfalls das Wasser reichen.

Der Bildstabilisator agiert bei der Nikon etwas besser als bei der Olympus.

Auch im Videomodus ist die Nikon klarer Sieger; Full HD (1080p) statt HD (720p) und besserer (wirkungsvoller) Bildstabilisator.

Fazit:

Die Nikon Coolpix AW100 ist eine wirklich gute Outdoorkamera.
In der Gesamtpalette der Bildqualität schlägt sie sich hervorragend.
Der Full HD Videomodus ist super!
Auch am Handling gibt es für mich nichts auszusetzen.
Von mir mit gutem Gewissen 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robuste Immer-Dabei Kamera, 19. März 2012
Nikon Coolpix AW100 Outdoor-Digitalkamera (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS) orange

Nur vorweg: Die Kamera hat mich wirklich überzeugt, das Preis-Leistungs Verhältnis ist überragend und die Vielseitigkeit und Flexibilität dieser Kamera macht eine eingeschränkte Fotoqualität locker wieder wett. Man kann die Fotoqualität einer Outdoor Unterwasserkamera nicht mit der einer DSLR, Spiegelreflex oder besseren Kompaktkameras vergleichen, wenn man das tut muss man faiererweise dazusagen dass diese Kameras (jeder Preisklasse) zu vergessen sind wenn sie ins Wasser fallen, auf den Boden fallen oder ein Sandkorn ins Objektiv kommt. Diese Probleme hat man mit der Nikon Coolpix AW 100 nicht.

Folgendes habe ich mit der Kamera gemacht:
- Tauchen, 2,5m & beleuchteter Pool bei Nacht 1,5m (Fotos)
- Dampfbad, 50°C (Fotos)
- Snowboarden, -9°C (Videos)
- Aufnahmen aus der Hand (Nachtaufnahmen, Landschaftsaufnahmen, Schnappschüsse aus der Bewegung heraus, Innenraumaufnahmen, Portraitaufnahmen, Videos)

Negatives:
- Die Akku-Ladeanzeige im Display hat leider nur 2 Stufen, es gibt quasi nur voll & leer
- Die 16 Megapixel sind wirklich übertrieben, da die Fotos nur unnötig Groß werden (~6MB) und man den Unterschied zu 8 Megapixel Bildern nicht sieht. Weder auf dem Bildschirm, noch ausgedruckt.(Abgesehen von der Formatänderung)
- Das GPS war mir von Anfang an so unsympathisch dass ich es nie benutzt habe

Positives:
- Sie blieb bis jetzt immer dicht (bis 2,5m Tiefe und bei >95% Luftfeuchtigkeit)
- Sie ist überaus stoßfest (bin beim Boarden während des Filmens gestürzt) und hitzebeständig (Dampfbad ~ 50°C)
- Die Menüführung ist einfach, intuitiv und übersichtlich
- Tools wie `Selektive Farben' ein `Panorama Assistent' oder eine Portrait Funktion die auslöst wenn gelacht wird machen wirklich Spaß
- Videos werden wirklich gut, der Windgeräuschfilter tut seinen Dienst und das optionale Videolicht erhellt Wasserrutschen und Innenräume
- Allgemein habe ich noch nie solche Aufnahmen gemacht wie mit dieser Kamera (Unterwasser, unter Wasserfällen, Videos aus der Hand während des Boardens). Einfach aus dem Grund weil man sich keine Sorgen mehr machen muss, dass das gute Stück kaputtgeht. Sie ist immer dabei und schnell Betriebsbereit, das Foto ist gemacht wenn es darauf ankommt, in der Zeit hätte man die Spiegelreflex gerade mal aus der gepolsterten Tasche geholt.
- Würde Sie definitiv wieder kaufen (nicht in camouflage, findet man schwer wieder Unterwasser)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab ins Wasser! Sehr gute Outdoorkamera mit ordentlicher Bildqualität!, 17. Januar 2012
Von 
AVANTASIA (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit der COOLPIX AW100 halte ich meine erste Outdoor-Kamera in Händen. Beim Auspacken dann die erste Überraschung. Ich bin eigentlich von einem gummierten Gehäuse ausgegangen, da die Kamera laut Werbetext stoßfest sein soll. Das Gehäuse unterscheidet sich optisch aber nicht großartig von normalen Kompaktkameras. So bekommt man nicht unbedingt auf Anhieb den Eindruck, dass es sich um eine robuste Outdoorkamera handelt.

Ich vertraue mal dem Hersteller und möchte die Kamera zum Ausprobieren der Robustheit nicht auf den Boden werfen.

Das Display ist mit 3 Zoll groß dimensioniert und die Darstellung gelingt darauf einwandfrei. Bei genauerer Betrachtung und den ersten Drucktests der Knöpfe und Bedienelemente bekommt man dann die ersten Outdoorgefühle. Alle Bedienelemente müssen mit ordentlich Druck betätigt werden. Aber das ist OK und man möchte schließlich auch, dass kein Wasser in das Gehäuse eindringt. Beim Einlegen der Speicherkarte muss man einen Drechmechanismus entriegeln. Darunter befindet sich dann eine Gummierung, welche das Innenleben vor dem Eindringen von Wasser schützt.

Das Objektiv ist hinter einer Glasscheibe vor Staub und Flüssigkeit gut aufgehoben. Man sollte beim Fotografieren darauf achten, dass diese Scheibe auch immer sauber und nicht verstaubt oder verschmiert ist. Bei Innenaufnahmen sieht man bei Blitzlicht leider ab und zu Staubpartikel, welche sich durch unschöne Flecken darstellen.

Die Bildqualität ist für das kleine Objektiv erstaunlich gut. Die Bilder bestechen durch eine ausgewogene Farbgebung und ordentlicher Schärfe. Lediglich zu den Rändern nimmt die Schärfe leicht ab.

Es sind verschiedene Auflösungen wählbar (3 / 5 / 8 / 12 / 16 Millionen Pixel). Beim Filmen kann man zwischen 320x240, 640x480, 1280x720 (720p) und 1920x1080 (1080p - Full HD) wählen.

Nicht nur die Bilder, sondern auch die Filaufnahmen können auf Anhieb überzeugen. Während des Filmens ist auch das Zoomen möglich.

Es stehen viele Szenenprogramme zur Auswahl. Unter den Standardprogrammen anderer Kompaktkameras kann bei der Nikon auch der Unterwassermodus gewählt werden. Und hier sind wir beim absoluten Highlight der Digi-Cam angekommen. Sie ist bis 10 Meter wasserdicht.

Und die Unterwasseraufnahmen sind wirklich sehr spaßig und ein Muss in jeder Bildersammlung. Im Schwimmbad konnte ich die Kamera ausgiebig testen. Wer einmal unter Wasser mit der Kamera lustige Grimassen fotografiert hat oder auf dem Bauch liegend die Fahrt auf der Wasserrutsche in Full-HD filmt und diese später auf dem PC oder per HDMI am TV mit der Familie gesehen hat, der will diese Kamera nicht mehr aus den Händen geben.

Für alle Technikfreaks und Reiselustige ist noch ein GPS Empfänger eingebaut. So kann man jedem Bild die Standortinfos hinzufügen.

Ein tolles Produkt aus dem Hause Nikon. Ich habe die Digi-Cam sofort ins Herz geschlossen.

Wenn ich mir vom Hersteller etwas wünschen dürfte, dann wäre es ein gummiertes Gehäuse zur Vollendung dieser guten Outdoorkamera. Sonst hat man wirklich alles richtig gemacht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kamera für alle Fälle, 31. Oktober 2011
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
So was hat die Welt bei Outdoor-Kompaktkameras noch nicht gesehen. Na ja, zumindest ich habe sowas noch nicht gesehen: Eine Kamera mit eingebautem GPS und Kompass sowie Weltkartenfunktion. Exzellente Farbwiedergabe und Bildschärfe, die ich in dieser Kameraklasse (Outdoor) nicht erwartet habe! Kaum Auslöseverzögerung, die Bedienung ist intuitiv und praxisnah. Das Löschen von Bildern ist ein wenig fummelig, aber ehrlich gesagt, lösche ich Fotos grundsätzlich nur zuhause am Rechner. Bei mir ist schon oft ein "missglücktes" Foto durch neuen Bildausschnitt oder geeignete Nachbearbeitung zum Hingucker geworden. Die eingebaute GPS-Funktion zieht ziemlich Strom, wie ja auch andere Rezensenten bemerkt haben. Das kann zum Problem werden, aber wer die Kamera jeden Tag lädt, sollte es wohl schaffen. Ich hatte sie jetzt auf einigen Wanderungen mit und es klappte gut. Wer dem Braten nicht traut, kann das GPS natürlich abschalten, dann ist die Standzeit erheblich verlängert.
Die hervorragende Bildqualität, auch wenn ich das schon gesagt habe, hat mich am meisten überzeugt. Da steckt die Nikon alle mir bekannten Outdoor-Kameras locker in die Tasche. Wirklich eine Kamera für alle Gelegenheiten - ob unter oder über Wasser. Ein tolles Stück Technik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wollmilchsaugende Eierlaus, 23. Februar 2012
Liebes Nikon Team schickt dem Check Out eine neue Kamera, bitte bitte, seine kann nur kaputt sein.
Aber von vorn:
Ich hätte mir fast wegen der schlechten aber kompetenten Bewertung vom Check Out die Nicon Coolpix AW 100 nicht gekauft :-(

Doch dann wurde Wintersport und ich wollte was robustes, was nicht z.B. nach dem Ausschalten ne Weile braucht damit das Objektiv wieder im Gehäuse verschwindet, was ich mal in den Schnee stellen kann um mit dem Board vorbeizuheizen, was bei 10 Grad minus nicht den Geist aufgibt, was bei der Abfahrt an den beiden (rechts + links) vorhandenen Ösen!! vor mir hängt und nicht an einer Schlaufe rumbaumelt, was meine Auf.- und Abfahrten (Bewegungen) als LOG aufzeichnet, was mir die Höhen am Berg der gemachten Bilder angibt, was von den gespeicherten POIs (Sehnswürdigkeiten) deutlich besser ist als die schon gute Casio EX-H20H (die leider sehr oft im dunkeln tappt)...
Ich denke nach meinem Sommerurlaub kann ich ähnlich begeistert weiterschreiben.
Die Akkulafzeit ist mit eingeschaltetem GPS nicht berauschend, aber 1,5 Tage bei vollem Programm passt schon (gibt ja noch Ersatzakkus falls man wirklich im Jungle Camp fest sitzt)

Fazit: die Camera für jede Gelegenheit, wasserdicht, schnee/kältesicher, stoßfest, GPS, leicht, handlich.

Für die Künstler unter uns gibts dann ja noch die System.- und Spiegelreflexkameras die man oben auf dem Berg aus dem Rücksack zerrt um dann doch nur mal im Automatikmodus zu "knipsten" :-)
(Die tun auch schöner weh, wenn man mal drauffällt :-)

Kurz gesagt
ICH BIN SEHR FROH DIE NIkON COOLPIX AW 100 gekauft zu haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon AW 100, für eine Kompakte sehr gut, 23. Januar 2012
Hallo Fotofreunde,
habe die Nikon AW 100 als Ergänzung zu meiner D80 auf den Seyschellen dabeigehabt. Auch oder gerade wegen Unterwasserfotographie (hab noch die P300 als Zusatzkompakte).
Die AW 100 ist sehr innovativ und läßt sich sehr gut bedienen. Sie liegt vor allem sehr gut in der Hand, und man kommt praktisch nie mit dem Finger vor die Linse (was bei der P300 schon mal passiert.) Unterwassertauglichkeit (Schnorcheln) voll da, wenngleich man wegen der Lichtstärke keine Wunder erwarten darf. Aber diese Kamera macht gute Unterwasserfotos. Nett der Gimeck, das wenn man unter Wasser geht ein Fischsymbol mit Luftblasen am Display erscheint. Auch Filmchen unter Wasser gehen sehr gut.
Alles in allem sehr gute Bilder, Unterwassertauglichkeit sehr gut, Bedienbarkeit hervorragend.
Einziger kleiner Kritikpunkt wäre der Blitz, reagiert manchmal nicht und überblitzt etwas.
Bin angenehm überrascht von einer kompakten Digi mit Unterwasserfunktion.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 18. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Auf den ersten Blick macht die Coolpix einen guten robusten Eindruck. Erste Testfotos brachten gute Resultate. Schärfe und Farben waren o. k. Dann die erste Ernüchterung: Bei abnehmendem Licht kommt der Autofokus schnell an seine Grenzen. Was ich mit dem Hinweis auf dem Display "Initialisierung des Objektives, keine Aufnahme möglich" anfangen soll, hat sich mir auch durch die Lektüre des Handbuches (steht nur als PDF zum zum Herunterladen zur Verfügung) nicht erschlossen. Es nervt, dass in diesem Zusammenhang der Autofokus nicht arbeitet. Zweite Ernüchterung: Bei Outdoor-Aufnahmen hatte ich überdurchschnittlich viele unscharfe Aufnahmen. Ich erwarte ja keine Spiegelreflex-Qualität, aber bereits an meine alte Lumix kommt die Nikon nicht heran. Bedienungsfehler schließe ich aus. Dritte Ernüchterung: Von schnellem Autofokus, wie in manchem Test beschrieben, habe ich nichts gemerkt. Und der Hinweis auf die high-speed-Funktion (neben der Wasserdichtigkeit ein wichtiges Kaufkriterium für mich) muss um die Info ergänzt werden, dass in diesem Modus nur drei Fotos "in Serie" geschossen werden können. Was soll das? Vierte Ernüchterung: Der Akku schafft auch bei ausgeschaltetem GPS keine 100 Aufnahmen, auch nicht nach mehreren Ladezyklen. 100 Fotos kommen aber an einem Tag schnell zusammen. Ersatz-Akku ist definitiv Pflicht. Echtes Ärgernis (hoffentlich nur bei meinem Exemplar): Die Fotos weisen kreisrunde Flecken auf, wie ich sie von der Spiegelreflex bei verdrecktem Sensor kenne. Erste Idee: Objektiv säubern - brachte keinerlei Veränderung. Muss meiner Ansicht nach am Sensor liegen. Daher befindet sich die Nikon jetzt (nach dreiwöchigem Gebrauch) beim Nikon-Service. Bin gespannt, mit welchen Resultat ich sie zurück erhalte. Positiv: Auch wenn ich die Wasserdichtigkeit nur in der Ostsee-Brandung getestet habe, hielt die Nikon hier, was sie verspricht. Die HDR-Funktion ergibt gute Resultate und mit einigen Szene-Modi kann man durchaus etwas anfangen. Fazit: Hätte ich die Wahl, würde ich mich nach den bisherigen Erfahrungen für eine der wasserdichten Panasonic-Kameras entscheiden. Sollte sich nach der Reparatur der Kamera ein anderes Bild ergeben, werde ich die Rezension ergänzen. Schau'n wir mal...
02.05.2012: Ich habe kommentarlos ein Austauschgerät erhalten. Flecken im Display gibt es keine (wäre auch ein Ding!) und die Probleme mit der Meldung "Initialisierung..." sind bisher nicht aufgetreten. Der Autofokus scheint auch sicherer zu funktionieren, wenngleich ich ihn mir immer noch schneller wünschen würde. Zum Stromverbrauch kann ich noch nichts sagen. Erstmal gibt es einen Stern zusätzlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera, 3. Januar 2012
Nach dem ich die Olympus Tough TG-810 Digitalkamera, aufgrund mangelnder Bildqualität, zurückgeschickt habe, entschied ich mich die Nikon Coolpix AW 100 als Outdoor Kamera zu bestellen. Und ich muss sagen, dass ich keinster weise enttäuscht worden bin. Die Bildqualität ist Top, kein Vergleich zu der Olympus Tough TG-810 und die Videos sind eine Lust, im nach hinein in Full-HD zu betrachten.
Die hat schon gute Dienste beim Snowborden in Österreich geleistet und geht bald auf die nächste Tour nach Belize (Mittelamerika).
Nicht gut finde ich das Löschen der Bilder. Es sind zu viele Tastendrucks um ein Bild zu löschen. Positiv gesehen überlegt man sich es dann 10-Mal ob man das Bild wirklich löschen will. Was weg ist ist weg.

Sonst eine Top Kamera, sehr empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt