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372 von 388 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikon hat fast alles richtig gemacht!
Nur GPS muss man ausschalten, wenn man länger als einen Tag draußen ist.

Ich bin vom Fotofach, gehe Wandern und Klettern, und habe folgende GPS-Kameras selbst gestestet:
* Fuji FINEPIX XP30 (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht)
* Casio Exilim EX-H20G (14 Megapixel, 10-fach...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011 von Stromfahrer

versus
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität mit Mängel
Habe die Kamera gekauft und sie statt meiner Spiegelreflex mit nach Island und Grönland genommen. Auf dem Kajak macht sich ein SR nicht so gut. Also ein super Test für die Kamera.

Positiv
Bilder und Videos haben eine wirklich sehr gute Qualität. Die Fotos und Videos sind richtig gut geworden, auch wenn sie vergrößert werden...
Vor 23 Monaten von Thomas veröffentlicht


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372 von 388 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nikon hat fast alles richtig gemacht!, 21. Oktober 2011
Nur GPS muss man ausschalten, wenn man länger als einen Tag draußen ist.

Ich bin vom Fotofach, gehe Wandern und Klettern, und habe folgende GPS-Kameras selbst gestestet:
* Fuji FINEPIX XP30 (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht)
* Casio Exilim EX-H20G (14 Megapixel, 10-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, GPS, bildstabilisiert, als einzige kein Outdoor-Gehäuse)
* Panasonic Lumix Tough DMC-FT3EG (12 Megapixel, 4,6-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, GPS, Full HD, bildstabilisiert, 12m wasserdicht, 2m stoßgeschützt)
* Nikon Coolpix AW100 (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS)
* Sony DSC-TX100Vx (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, Full HD Video, GPS, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, bildstabilisiert)

NIKON AW100:

+ Super schnell eingeschaltet und geschossen, keine Verzögerung beim Schuss oder der Verarbeitung
+ Hervorragende Bilder bei Tageslicht und Blitz auf dem Niveau der Sony. Besser geht in dieser Klasse nicht. Farbwiedegabe sogar noch besser als die Sony.
+ Rote Augen kein Thema, Nikon konnte das schon immer
+ Sehr geringes und gleichmäßiges Rauschen, praktisch keine Flecken
+ Gute Akku-Standzeit bei ausgeschaltetem GPS.
+ Zwei Metallbefestigungsösen, kann klassisch um den Hals getragen werden.
+ 40,5mm-Filtergewinde (!)
+ Einhandbedienung oder mit dicken Handschuhen Zweihandbedienung über separates Action-Bedienkonzept)
+ Abdeckklappe für Akku und Anschlüsse mit vollflächigem Silikongummi und doppelter Verriegelung sehr robust!
+ Zusätzlich zum Schwenkpanorama (wie überall: nur reduzierte Auflösung) auch klassischer Panoramaassitent (volle Auflösung)
+ GPS-Lokalisierungsdauer: Draußen oder nahe an einem Fenster klappt es schnell (wenn der letzte Gebrauch weniger als 6 Stunden her ist, ca. 10 bis 20 Sekunden bis zum Signal, andernfalls <= 1 Minute. Ohne Signal werden keine GPS-Koordinaten gespeichert, es kann aber fotografiert werden.).
- Wie fast alle GPS-Kameras außer Casio H20G: Mit eingeschaltetem GPS nach einem Tag alle.
- GPS: Im Haus kein Empfang, dann gibt es auch kein GPS-Tag des Bildes
- Kamera kann nur mit Akku-Entnahme geladen werden. Outdoor hat man aber keine Steckdosen! USB-Laden erwähnt die Anleitung nicht.
- Bei Kunstlicht zu wenig Ausgleich, sehr rote Fotos.
- Die Anleitung erwähnt keine Möglichkeit, die Karten zu aktualisieren. Geht wohl nicht.

Mir ist unverständlich, warum Nikon in der Kamera einen G-Sensor (Bewegungssensor) einbaut, diesen aber nicht wie Casio batteriesparend zur Positionsbestimmung ohne GPS einsetzt. (Vielleicht hat Casio da ja ein Patent drauf.) Ohne die negative Batteriewirkung des GPS (Casio zeigt, dass es anders geht), wäre die Nikon der Top-shot im GPS-Kompakt-Segment.

ALLE IM VERGLEICH (Rangfolge)

Ohne die Fuji, weil die sich mangels Bildqualität selbst disqualifiziert hat.

* Qualität Tageslichtaufnahmen: Nikon++, Sony++, Panasonic++, Casio+ (gute Mittelklasse, immer noch sehr akzeptabel)
* Qualität Blitzlicht: Nikon++, Sony++, Casio+, Panasonic+
* Qualität Kunstlicht: Casio++, Sony+, Panasonic+, Nikon+ (zuviel Rot)
* Rote-Augenproblem: Nikon++, Casio++, Sony+, Panasonic+-
* Batteriestandzeit ohne GPS: Casio++++ (!), Nikon++, Sony+, Panasonic+
* Batteriestandzeit mit GPS: Casio++++ (!), Nikon-, Sony--, Panasonic--
* Robustheit: Panasonic++, Nikon++, Sony- (Display), Casio-- (kein Outdoor-Gehäuse, ausfahrendes Objektiv)
* Bedienung: Casio+++, Nikon++ (Löschen umständlich), Panasonic- (Szene-Modes frickelig), Sony-- (Touchscreen unbrauchbares Konzept, Sonnenlichproblematik, Kälte, Handschuhe)
* Einhandbedienung, z.B. beim Klettern: Nikon+++, Casio+ (Einschalter zu klein und schlecht platziert), Panasonic+, Sony--- (nicht möglich)

ZUSAMMENFASSUNG

Wer mit GPS fotografieren will, der muss sich entscheiden: Will ich wirklich immer daran denken, das GPS daheim wieder auszuschalten, damit die Kamera beim nächsten Gebrauch noch Strom drin hat? Ist es akzeptabel, dass Fotos manchmal ohne GPS-Tag aufgenommen werden? Oder bin ich alternativ bereit, stets 10 bis 20 Sekunden zu warten, bis die Lokalisierung erfolgt ist? Dann ist die Nikon die erste Wahl, wer ein Vollmetallcase will greift zur wesentlich langsameren und batteriefressenderen Panasonic.

Wenn ich aber mehrere Tage wandern gehe oder immer und überall sofort verlässlich Geo-Tags im Bild haben möchte, ohne das mir der Strom ausgeht, dann gibt es derzeit nur zwei" Möglichkeiten: Die Casio EX-H20G ... oder ein iPhone 4S. Mit beiden darf man aber nicht tauchen, stolpern oder im Sand buddeln. ;-)
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr zufrieden, 2. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich mal eine Anmerkung vorher: ich bin kein Hobbyfotograph, ich habe keine Spiegelreflexkamera zu Hause und kenn mich mit Fotoqualität, -schärfe, -tiefe etc. nicht wirklich aus. Ich wollte mir nur eine Kamera für den Ägyptenurlaub kaufen, die ich v.a. zum Schnorcheln mitnehmen kann.

Und diesen Zweck hat sie bestens erfüllt. Wir haben uns immer an die Herstellerangaben zur Reinigung nach Unterwasserbenutzung gehalten und die Kamera immer relativ schnell, nachdem wir aus dem Meer draußen waren, gereinigt. Uns wäre nie etwas aufgefallen, dass die Kamera beschlagen hätte oder undicht gewesen wäre.

Das Display ist relativ groß, am Ufer aber etwas schwierig zu sehen, weils natürlich gespiegelt hat, am Riff draußen wars aber gut zu sehen, so dass man auch mal Fische ranzoomen konnte und nicht blind fotographieren musste. Die Tasten lassen sich recht leicht bedienen, auch unter Wasser, so dass zoomen und Videos aufnehmen kein Problem war.

Schade war nur, dass im Lieferumfang keine Handgelenksschlaufe dabei war, sondern nur eine lange zum Umhängen. Ich hab mir dann eine von einer anderen Kamera drangehängt, grad am Riff war mir dann doch die Gefahr zu groß, dass ich sie fallen lasse.

Wir hatten die Kamera Tag und Nacht im Einsatz, sowohl im Wasser als auch außerhalb. Nachdem wir uns jetzt die Fotos auf dem Computer angeschaut haben, sind wir mit der Qualität sehr zufrieden. Natürlich verwackelt mal das eine oder andere oder die Belichtung ist mal nicht optimal, aber was will man denn schon großartiges von einer Outdoor-Kamera erwarten? Für Urlaubs-Schnappschüsse sind wir vollkommen zufrieden. Auch die Videos, die wir unter Wasser gedreht haben, sind scharf und vom Ton her gut.

Das GPS hab ich nicht ausprobiert, war mir aber beim Kauf auch nicht wichtig.

Aber wie gesagt, ich kann das Ganze nur laienhaft beurteilen, weil ich kein Fotoexperte bin.
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81 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lasst Euch nicht von schlechten Rezensionen verwirren!, 19. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die AW100 vor ca. 4 Wochen vor meinem Spanien-Urlaub gekauft. Ich wollte gerne eine Unterwasserkamera zum Schnorcheln, die aber auch in jeder anderen Situation gute Bilder macht. Ich habe lange nach solchen Kameras Ausschau gehalten und mir vor allem die Amazon-Bewertungen genauestens angeschaut. Ob man will oder nicht, die negativen Bewertungen und Rezensionen beeinflussen doch recht stark. Zum Glück habe ich diese Kamera trotzdem gekauft!

Vorab: das ist keine Spiegelreflexkamera! Das wird zwar eigentlich jedem klar sein, aber scheinbar ist das der Maßstab derjenigen, die diese Kamera schlecht bewerten. Ok, zugegeben, 16 Megapixel sind Schwachsinn und natürlich sieht man dann in der 1:1-Ansicht Rauschen etc. Aber wer schaut sich bei einem 16-MP-Bild die 1:1-Ansicht an? Ich habe die Kamera nicht gekauft, um mir anschließend meine Urlaubsbilder als Tapete ausdrucken zu können. Für Standardausdrucke (A4) und sämtliche Aktionen am Bildschirm ist diese Kamera super!

Manche Rezensenten scheinen auch einige Funktionen nicht richtig kapiert zu haben. Sie beklagen unscharfe Bilder insbesondere bei wenig Licht. Dazu gibt es eine schöne Programmautomatik, die kurz hintereinander zwei Bilder macht und diese dann zusammenfügt. Man darf zwischen den beiden Bildern die Kamera nicht wesentlich bewegen, sonst wirds natürlich unscharf. Trotzdem gelingen mit dieser Automatik sogar schöne Schnappschüsse, wenn sich der Fotograf nicht nach dem ersten Auslösen sofort wegdreht. Da ich selbst so gut wie nie Anleitungen lese, habe ich zuerst auch ein paar unscharfe Bilder gemacht, bis ich es dann recht schnell gemerkt habe.

Wieder zu Hause bin ich sehr zufrieden mit den Bildern. Party, Schnorcheln, Strand, Landschaft (Pyrinäen) und Sehenswürdigkeiten (Barcelona) hat alles bestens geklappt. Auch die Videos (besonders unter Wasser) sind super geworden.

Ein Highlight ist die Panorama-Funktion. Die hat beim Kauf überhaupt keine Rolle gespielt, aber hat mich nun echt begeistert! Ich denke, dass können andere Kameras heute auch (meine alte Casio ZX konnte das noch nicht), aber es ist trotzdem etwas, was mich begeistert. Sehr einfach zu bedienen und tolle Resultate.

Klare Kaufempfehlung für diese Kamera, würde sie sofort wieder nehmen! Übrigens bin ich bei Spiegelreflexkameras Canon-Fan, aber diese Nikon ist wirklich gut.

Noch eine Anmerkung: als ich schon fast aufgrund der (wenigen) negativen Bewertungen vom Kauf absehen wollte, habe ich mir noch mal ein paar beliebige andere Kameras (alles mögliche, kompakte, Spiegelreflex usw.) angeschaut. Es gibt so gut wie keine Kamera, bei der nicht irgendeiner irgendetwas bemängelt und dann der Kamera gleich vier Sterne deswegen abzieht. Interessant ist auch, dass häufig Rezensenten etwas bemängeln, was bei anderen aber tadellos funktioniert.

Und noch etwas: ich möchte mich bei allen Produktrezensenten (positive wie negative) bedanken. Ihr habt mir schon sehr häufig bei der Kaufentscheidung geholfen!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kamera, auch zum schnocheln sehr gut geeignet, hier ein kleines Härtetest-Video auf 7 Meter Tiefe., 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 0:56 Minuten

Ein mal Luft anhalten und schnell runter mit Flossen und der Nikon. Hier sieht man die Übungsplattform für Taucher in 7 Meter Tiefe im Kulkwitzer See Leipzig. Die Kamera hat den schnellen Druck- und Temperaturwechsel bestanden, auch nach 40 Minuten im Wasser. Ab 7 Meter Tiefe drückt das Wasser minimal am Batterieverschluss durch. Die Kamera nimmt auch unterwasser sämtliche Geräusche und Töne auf. Der Druckunterschied hier im Video beträgt 0,7 bar in 12 Sekunden. Das ist schneller als wenn die Kamera von allein im Wasser absinkt! Auch ich musste einen schnellen Druckausgleich hinlegen. Man hört hier beim abtauchen auf 7 Meter Tiefe ein kurzes schnelles "knacken" - das ist das Gehäuse der Kamera durch den Wasserdruck. Lustig oder...? Der Temperaturunterschied war hier: Luft 29°C , in 7 Meter Tiefe 12°C - ohne zu beschlagen! Sonst macht die Nikon sehr gute Bilder ohne Wackeleffekt und ist schnell betriebsbereit. Aber hier geht es ja um "Wasserdicht" und man sollte sie auch oft dazu gebrauchen. Sonst hätte ich mir auch eine andere Kamera kaufen können, die ohne Wasserdicht und ohne GPS um vieles besser ist. Aber ich wollte Wasserdicht, und deshalb bin ich eigentlich sehr zufrieden.
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Vergleich zur Olympus Tough TG-810 klarer Sieger!, 23. Januar 2012
Von 
Matthias H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 10 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Über die AW100 wurde schon viel rezensiert, deshalb möchte ich mich auf, die für mich, wesentlichen Dinge beschränken.
Zudem habe ich die Möglichkeit, die Nikon Coolpix AW100 direkt mit der Olympus Tough TG-810 zu vergleichen.

Zur AW100.

Die AW100 ist, wie von Nikon gewohnt, tadellos verarbeitet.
Für den Qualitätseindruck gibt es volle 5 Sterne.
Das Display hat eine gute Auflösung und Helligkeit.
Handling und Bedienbarkeit sind bei der Nikon sehr gut.

Auch die Bildqualität der Nikon verspricht nicht zuviel.
Sie hat eine sehr harmonische Farbwiedergabe.
Das Rauschverhalten ist, trotz der 16 MP, ebenfalls wirklich gut.
Ich denke, dass auch anspruchsvolle Fotografen an der Bildqualität wenig auszusetzen haben dürften.

Etwas weniger gut finde ich, dass das Objektiv, bzw. die Objektivöffnung bei der Nikon ungeschützt ist.
Es gibt keine automatische oder manuelle Abdeckung.
Somit ist sie sehr empfindlich für Staub, Schmutz und Fingerabdrücke (was die Bildqualität beeinträchtigt).
Gerade eine Outdoorkamera ist hier doch etwas mehr gefährdet.

Ein besonderes Highlight ist der Full HD-Videomodus.
Dieser funktioniert bei der AW100 in sehr guter Qualität.
Auffallend ist, dass der optische Bildstabilisator wirklich gute Arbeit leistet.
Das kann man leider nicht von jeder Kamera behaupten, meistens ist der Bildstabilisator im Videomodus sehr schwach (z.B. Nikon S9100).
Und die Funktion des Bildstabilisators ist gerade bei Videoaufnahmen sehr wichtig!

Im Vergleich zur Olympus Tough TG-810.

Das Gehäuse hat bei beiden Kameras fast die gleichen Abmessungen.
Die Olympus ist aber gefühlt deutlich schwerer (216 Gramm) als die Nikon (174 Gramm).
Dafür hat die Olympus ein Metallgehäuse, die Nikon "nur" ein Kunststoffgehäuse.

Haptik, Handling und Bedienbarkeit sind bei der Nikon aber definitiv besser.

Die Olympus hat eine automatische Objektivabdeckung/Objektivschutz.

Das Display der Olympus hat die doppelte Auflösung (920.000 Pixel) als das der Nikon (460.000 Pixel).
In der Praxis merkt man davon nicht viel, erst Recht, da das Display der Nikon eine bessere Abbildungsqualität hat.

Die Bildqualität der Olympus ist bei Aufnahmen im Freien (bei schönem Wetter) etwas besser als die der Nikon.
Man muss aber zugeben, dass die Olympus hier außerordentlich gut abschneidet.
Bei schwächerem Licht (Innenaufnahmen) dreht die Nikon aber den Spieß um; es ist unglaublich, wie viel besser hier die Nikon ist.
Der Blitz hat einen besseren Wirkungsgrad und die Aufnahmen sind sehr detailreich (trotz erhöhtem Bildrauschen).
Die Olympus kann der Nikon hier keinesfalls das Wasser reichen.

Der Bildstabilisator agiert bei der Nikon etwas besser als bei der Olympus.

Auch im Videomodus ist die Nikon klarer Sieger; Full HD (1080p) statt HD (720p) und besserer (wirkungsvoller) Bildstabilisator.

Fazit:

Die Nikon Coolpix AW100 ist eine wirklich gute Outdoorkamera.
In der Gesamtpalette der Bildqualität schlägt sie sich hervorragend.
Der Full HD Videomodus ist super!
Auch am Handling gibt es für mich nichts auszusetzen.
Von mir mit gutem Gewissen 5 Sterne!
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78 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wasserdicht, robust & kompakt mit gewissen Abstrichen bei der Bildqualität, 7. Dezember 2011
-- Vorwort --

Ich war gerade 4 Wochen in Ecuador einschließlich Galapagos. Fürs Schnorcheln mit Meeresschildkröten und Seelöwen braucht es da einfach eine wasserdichte Kamera. Ein Unterwassergehäuse ist mir zu schwer und zu sperrig, daher gesellt sich für die Dauer des Urlaubs eine wasserdichte Kompakte als Zweitkamera zu meiner D300. Als zufriedener Nikon-Nutzer freute ich mich natürlich, dass Nikon gerade noch rechtzeitig ihre erste wasserdichte Digicam vorgestellt haben, die AW100. Auf dem Papier klingt diese ja schon mal ganz ordentlich, vor allem der für Kompakte eher außergewöhnliche CMOS-Sensor. Weniger vielversprechend klingt für mich die Auflösung, 16MP sind für eine Kompakte mit integrierter Optik in meinen Augen zu viel. Soweit die Theorie. Tests waren vor 2 Monaten noch Mangelware, daher musste ich die AW100 einfach selbst ausprobieren.
Sicherheitshalber dachte ich mir bestelle ich meine "zweite Wahl" gleich mit - die Panasonic FT3. So kann ich in Ruhe zu Hause vergleichen und habe dann im Urlaub auf jeden Fall eine funktionierende Zweitkamera. Deren Vorgänger FT2 hatte ein Bekannter beim Raften dabei und die Bilder sind recht brauchbar geworden. Zudem bin ich derzeit im Alltag oft mit einer LX3 unterwegs und bin mit deren Bildqualität und Bedienung sehr zufrieden. Klar, an die LX3 wird weder die FT3 noch die AW100 heranreichen, aber die LX3 ist nunmal nicht wasserdicht...

-- Vergleich Panasonic Lumix FT3 und Nikon AW100 --

Die FT3 beeindruck auf den ersten Blick. Das Metallgehäuse, bei meinem Exemplar in Orange, macht einen sauber verarbeiteten Eindruck und liegt durch die angedeutete Griff-Form recht gut in der Hand. Allgemein überzeugt der Materialmix. Die AW100 hingegen scheint aus einer Art Kunstoff-Compount gemacht zu sein, es fühlt sich ähnlich an wie die neueren Nikon-Linsen. Dieses wirkt auf nicht ganz so hochwertig wie das Metallgehäuse der FT3, ist aber weit entfernt von Billig-Haptik. Auch hier gibt mir der Materialmix direkt ein sehr wertiges Gefühl, lediglich einen Tick hinter der FT3. Dafür ist aber auch das Gewicht laut Waage um 20g (also gut 10%) geringer. In Summe also erst mal ein Patt. Nettes Detail bei Nikon: eine Art "Abstandshalter" an der Rückseite verhindert, dass das Display verkratzt, wenn man die Kamera auf dem Rücken auf den Tisch legt - allerdings nur, wenn dieser eben ist.

Hinsichtlich der Handhabung haben beide Ihre vor und Nachteile: Nimmt man die AW100 nach der FT3 in die Hand, merkt man sofort, dass diese winzige Verdickung am rechten Rand der FT3 mit nur angedeuteter Griffmulde bereits einiges bringt und die FT3 dadurch spürbar besser in der Hand liegt. Dennoch braucht der Nikon-Nutzer keine Angst zu haben: der Auslöseknopf der AW100 ist angeraut, so dass der Finge gut darauf haften bleibt. Mit feuchten Händen ist die Nikon aufgrund im eher rauen Kunststoffgehäuse zudem deutlich griffiger, als das glatte Metall der FT3. Also ein Remis um bei Schach-Metaphern zu bleiben.

Beim Einlegen der Akkus und Speicherkarten schaue ich mir gleich mal den Verschluss der "Luke" an. Auf den ersten Blick wirkt das kleine Riegelchen zum Verschluss der Panasonic nicht so, als könne es zusammen mit der regelrecht filigran anmutenden Dichtung 12m Wassertiefe trotzen. Immerhin gibt es einen weiteren Schieber zur Verriegelung um versehentliches Öffnen zu vermeiden, aber ein gewisser Zweifel bleibt. Das sieht bei der Nikon doch schon deutlich besser aus - zumindest von außen. Öffnet man aber die Klappe, zeigt sich, dass der aufwändige Dreh-Drück-Mechanismus ebenfalls nur ein winziges Riegelchen betätigt, das die Klappe auf eine nur unwesentlich dickere Dichtung drückt. Erneut Zweifel - das soll wasserdicht sein?!? Doch dazu später mehr. Vorerst muss ich mich mit einem erneuten Gleichstand begnügen - so kommen wir nicht weiter.

Bei beiden Kameras sitzt das Glas der Linse in einer Vertiefung und ist so auch ohne Objektivdeckel erst mal gegen mechanische Beschädigung geschützt. Leider ist die Umrahmung dieser Vertiefung bei beiden Kameras aus glattem, reflektierendem Material - wer kommt denn auf so eine Idee? Das ist ja genauso, als würde ich die Gegenlichtblende meiner SLR innen glänzend beschichten. Je nach Sonnenstand kann es durch diesen reflektierenden Innenrand zu Reflektionen kommen, die wiederum hässliche Ringe auf dem Bild hinterlassen. Hmpf...

Also schalten wir die beiden Schätzchen mal ein. Das Menü von Nikon ist für mich als D300-Besitzer die erste große Enttäuschung. Dachte ich doch, alles genau da zu finden, wo ich es erwarten würde. Dem ist leider nicht so. Offensichtlich arbeiten die Abteilungen für Kompakt- und DSLR-kameras bei Nikon nicht sonderlich eng zusammen. Es kommt sogar noch schlimmer - selbst nach längerer Bedienung wirkt das Menü der AW100 nicht sonderlich durchdacht. Ständig sucht man wieder nach Optionen etc. Anders bei der Panasonic - alles ist genau da, wo ich es als LX3-Besitzer erwarte, und neue Funktionen sind zumindest logisch in das Menü integriert. Punkt für die FT3.

Die mechanischen Nehmer-Qualitäten der beiden Kandidaten kann ich schlecht vergleichen - immerhin muss ich eine der Kameras ja noch zurückschicken. Aber Schnorcheln werde ich mit einer der beiden Cams ohnehin - da möchte ich dann schon sicher sein, dass sie das auch aushält. 10m gibt Nikon an, Panasonic sogar 12m, aber so tief werde ich erstens nicht schnorcheln, zweitens traue ich den Kameras das auch nicht zu. Aber 1-2m sollten sie schon schaffen. Da bei der Panasonic Lumix FT2 diverse Berichte im Netz über Undichtigkeit stänkern, will ich diese 1-2 m Wassertiefe auf jeden Fall testen. Allein deswegen ins Schwimmbad zu fahren - nö. Das ungenutzte Regenabflussrohr aus dem Keller kommt mir da gerade recht. Unten wasserdicht verschlossen passen die Kameras nebeneinander wunderbar hinein. Um Kratzer zu vermeiden werden beide in je einen Socken eingepackt , dann wird das Rohr mit Wasser gefüllt. Jetzt geben wir ca. 400g Digicams ins Wasser und lassen das ganze eine Stunde köcheln. Nein, köcheln natürlich nicht, einfach nur warten. In der Zwischenzeit kann ich ja etwas an diesem Text weiterschreiben...

Bevor ich den gesunkenen Schatz berge, suche ich im Keller den Pümpel und drücke damit von oben ordentlich auf die Wasseroberfläche - um größere Tiefen oder kurzzeitige Druckschwankungen durch die Schwimmbewegung unter Wasser zu simulieren (was ein Glück, das mir keiner zuschaut).Dann geht's ans Eingemachte, leben sie noch? Einschalten - jaaa!. Soweit so gut, doch wie sehen die Ladeluken aus? Bei beiden sieht man, dass das Wasser bis zur Dichtung gekommen ist, aber nicht weiter. Also: Bestanden. Zwar nur 1m plus ein bisschen Zusatzdruck aber ich denke für meine Anforderungen sollte das reichen.

Zur Bildqualität: Ich hatte nicht wirklich erwartet, dass die integrierten Optiken von FT3 und AW100 an meine LX3 oder gar D300 heranreichen. Und gerade von 16 hochintegrierten Megapixeln kann man bei einem derart kleinen Objektiv sicher keine tollen 1:1 Crops erwarten. Aber als ich nach einem kurzen Vergleichsshooting die Ergebnisse betrachtet habe war ich schon ziemlich geschockt. Beide Kameras enttäuschen. Schaut man sich die Bilder in der tatsächlichen Größe 1:1 an, hat man bei beiden Kameras ziemlichen Pixel-Matsch vor sich. Einerseits scheint die kompakte Optik durch die sehr hochauflösenden Sensoren überfordert zu sein. Andererseits kommt es (vor allem bei Nikon) zu deutlich sichtbaren Artefakten durch die JPG-Kompression. Formatfüllend auf die Fenstergröße eines 22"-Monitor (1650x1020) verkleinert sind diese zwar nicht mehr erkennbar, aber dafür braucht es nun wirklich keine 16MP. De facto muss man die Bilder der AW100 im Verhältnis 1:4 verkleinert betrachten um keine Artefakte mehr zu erkennen, bei der FT3 reicht 1:3. Damit kommen wir auf eine nutzbare Auflösung von ca. 4MP - für beide Kameras. Das allerdings reicht durchaus für Ausrucke bis A4! Die 16MP sind halt der Werbung und den "dummen" Verbrauchermassen geschuldet, wirklich bringen tun sie nichts.

Nach dem ersten Schock über die absolut gemessen eher bescheidene Bildqualität muss nun aber eine Entscheidung zwischen AW100 und FT3 gefällt werden - denn eine der beiden geht sofort zurück, die andere soll mich im Urlaub zum Schnorcheln begleiten und kommt danach in die virtuelle Bucht. Nach längerem Hin- und Her habe ich mich schließlich entschieden, die Nikon AW100 für die Dauer des Urlaubs zu behalten. Die Bilder sind einen Tick schärfer und die Farben weniger übertrieben, als bei der tendenziell zu bunt darstellenden FT3.

-- Alternativen --

Neben der Nikon AW100 und der Panasonic FT3 gibt es noch eine Reihe anderer, interessanter Kompaktkameras. Anbei eine kurze Liste möglicher Alternativen und warum ich mich gegen diese entschieden und nur die AW100 und die FT3 in die engere Auswahl genommen habe. Dabei sei aber auch gesagt, dass ich bereits Kameras von Nikon und Panasonic besitze und kenne und evtl. etwas vorbelastet gegenüber weiteren Herstellern bin, da ich mich nicht noch an das System eines dritten Herstellers gewöhnen möchte. Egal, hier die Liste:

Sony Cybershot TX10 - laut diversen Tests in der Bildqualität wohl einen Tick besser als die FT3 (bisher konnte ich keinen Vergleich zur AW100 finden), aber der Schieber vor dem Objektiv erscheint mir am Strand zu anfällig für Sand. Ich habe mir die Sony im Laden angeschaut und die Sorge ist einfach viel zu groß, dass ein Sandkorn beim Schnorcheln den Mechanismus blockiert und die Kamera danach für den Rest des Urlaubs ausfällt. Allgemein wirkt die Sony nicht so robust (ist ja auch nicht stoßgeschützt) und erscheint auch von der Wasserdichtigkeit eher fürs Schwimmbad als fürs Meer gemacht. Zudem erfolgt die Bedienung zu großen Teilen über einen Touchscreen ' den möchte ich unter Wasser nicht bedienen müssen - und im Winter mit Handschuhen auch nicht...

Olympus Tough TG-810 - keine Berichte über Wassereintritt oder Undichtigkeit gefunden. Von der Robustheit ist diese Kamera wohl eine Liga für sich (auf Youtube gibt's ein Video, in dem ein Jeep über die Cam rollt!!). Vom Gewicht leider auch. Zudem scheint die Bildqualität nicht ganz auf der Höhe zu sein.

Panasonic Lumix DMC-FT2 - keine schlechte Kamera, manche sagen die Bildqualität sei sogar besser als die der FT3. Allerdings gibt's zur FT2 recht viele Beschwerden wegen Undichtigkeit, zur FT3 nicht (kann aber auch daran liegen, dass die FT3 neuer ist).

Panasonic Lumix DMC-FT10 - ein Schnäppchen unter den Outdoor-Kameras. Aber bei gerade mal 2m Wassertiefe verdient die FT10 für mich die Bezeichnung "wasserdicht" nicht wirklich. Das ist eher "spritzwassergeschützt". Fürs Schnorcheln im Meer scheidet sie für mich daher aus.

Canon PowerShot D10 - Ein hässliches, klobiges Entlein hat Canon da gebaut. Wenn es nur ums Schnorcheln ginge würde mich das ja nicht stören und die optional erhältlichen Schlaufen sind dann sicher eine tolle Sache. Aber für Zwischendurch ist die D10 einfach zu groß.

-- Erfahrungen im Urlaub --

Der Urlaub ist rum, ich bin wieder zu Hause und habe bisher nicht ein Bild auf dem Rechner kopiert - und schreibe schon an meiner Bewertung. Entsprechend muss ich das Thema Bildqualität später nachreichen.

Was ich jetzt schon schreiben kann - im Urlaub waren in meiner Reisegruppe auch je eine Panasonic FT3 und eine Sony TX10 vertreten, sowie eine "normale" Lumix in einer DiCAPac Unterwassertasche - und alle haben beim Raftig und Schnorcheln dicht gehalten! Allerdings gab es im Wasser teils Probleme mit beschlagener Linse durch Kondensation - klar, wo keine Feuchtigkeit rein kann, kann auch keine raus.

Damit die Linse nicht beschlägt, wenn ich von 30 Grad Lufttemperatur am Strand ins 18 Grad kalte Wasser springe habe ich die AW100 immer nachts mit offener Klappe (Akku bereits drin) zusammen mit mehreren Beutelchen Silikagel in einen kleinen, verschlossenen Zip-Beutel gelegt. Silikagel ist in diesen kleinen Beutelchen, die so ziemlich jeder Elektronik-Bestellung beiliegen. Einfach ein paar davon sammeln [man kann Silikagel auch mehrfach verwenden (sobald sich der Inhalt bläulich oder gelblich färbt, sind sie gesättigt), muss die Beutelchen dazu nur bei ca. 100° im Backofen (NICHT in der Mikrowelle) trocknen] und immer in der Nacht vor der Nutzung unter Wasser damit das Innenleben der Kamera etwas "austrocknen" - dann ist keine Feuchtigkeit mehr drin, die auskondensieren könnte. Wenn man dann ohne den Beutel zu öffnen die Klappe schließt und erst danach den ZIP-Verschluss den Beutels öffnet, kann eigentlich nichts kondensieren oder beschlagen. Klar, man sollte die Kamera nicht in die pralle Sonne legen, bevor man ins Wasser geht, das erhöht sonst natürlich die Gefahr einer beschlagenen Linse.

Wirklich gut gefallen hat mir die GPS-Log-Funktion. Zwar weiß ich noch nicht, ob (und wie) ich diese Log-Files jetzt mit den RAW-Dateien meiner D300 syncen werde, aber die Funktion ersetzt einen separaten GPS-Logger - und zieht erträglich wenig Strom. Ich konnte 4 Tage loggen und hier und in der Zeit noch ca. 50 Bilder machen und der Akku war noch immer halb voll!

Ebenfalls klasse: die Videofunktion. Auch hier gilt, noch nicht 1 Video habe ich auf dem Rechner betrachtet, daher keine Angaben zur Bildqualität. Aber von der Bedienung her ist die Videofunktion mit separater Auslösetaste sehr gut gelöst.

Ach ja, zur Robustheit - mir ist die Kamera 1x aus 1m Höhe auf Steinboden gefallen. Davon gibt es jetzt 2 Macken im Gehäuse, aber die Funktion ist nicht beeinträchtigt. Vor allem: auch die Wasserdichtigkeit (hier hatte ich etwas Sorge) ist weiterhin gegeben! Also zumindest was Robustheit und Wasserdichtigkeit betrifft hat Nikon alles richtig gemacht.

So, genug geschrieben - jetzt mache ich mich mal ans Bilder kopieren und durchforsten, damit ich demnächst auch etwas mehr zu Bildqualität schreiben und ein paar Beispiele posten kann...
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super tolle Kamera, 31. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe sehr lange nach einer Zweitkamera gesucht, da ich auch eine kleine und wesentlich kompaktere Kamera haben wollte im Vergleich zu meiner Spiegelreflexkamera Canon EOS 500D.
Für mich war klar, dass die Zweite eine Outdoorkamera sein muss, mit der man auch unter Wasser fotografieren kann.
Ich habe mich schon vor einem Jahr über Outdoorkameras informiert, allerdings haben mir die Testberichte dieser nicht gefallen, da es ein großer Schärfeabfall beim Zoomen gab.
Deshalb habe ich lieber noch ein Jahr gewartet und siehe da: Nikon bringt seine erste Outdoorkamera raus und die ist auch noch sehr gut getestet. Die Tests haben mich überzeugt diese Kamera zu bestellen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe gleich ein paar Fotos gemacht und war sofort zufrieden. Für ihre Größe macht sie super Fotos und ist klein und handlich für eine Handtasche.
Jetzt habe ich sie schon fast ein halbes Jahr und werde sie nun nächste Woche im Urlaub auch unter Wasser testen und ich denke, dass sie auch dort, meiner Meinung nach, sehr gut abschneiden wird.
Falls es euch interessiert, könnt ihr ja sagen, dass meine Rezession hilfreich war und dann kann ich meinen Beitrag ergänzen und euch über die Qualität der Wasserfunktion informieren.
Ich würde diese Kamera auf alle Fälle wieder kaufen!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als man von einer Outdoor-cam erwartet!, 24. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix AW100 Outdoor-Digitalkamera (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS) orange (Elektronik)
Habe die Kamera letzte Woche geschenkt bekommen und bisher nur ein paar Tests/Vergleiche angestellt.

Positives:
- Liegt gut in der Hand
- Gute Verarbeitung
- Besonders die Akkufachklappe ist gut gelöst
- Gute Farben
- Gute Innenaufnahmen (auch mit Blitz)
- Besonders bei wenig Licht macht die Kamera noch gute Aufnahmen
- Guter Bildstabilisator

Neutrales:
- Keine echten 16 Megapixel
- Keine Einstellung von Belichtungszeit möglich
- Leichtes Klappern (des Bildstabilisators? - was jedoch scheinbar normal sein soll)

Negatives:
- Keine 100&ig intuitive Bedienung
- Stellt teilweise scharf, obwohl zuvor ein Makromodus gewählt hätte werden müssen
- Kein Akku Wunder

Genauer Bericht:
Habe die Kamera in allen möglichen Lebenslagen getestet. Auffallend sind vor allem die bei wenig Licht (Innenaufnahmen auch ohne Blitz) guten Bilder. Das liegt wahrscheinlich auch an dem guten Bildstabilisator. Auch die Aufnahmen bei Tageslicht gefallen gut. Die 16 Megapixel sind wie von manchen Vorrednern erwähnt keine echten. Habe die Bilder mit denen einer Samsung NV 15(10MP) verglichen und die NV15 ist etwas genauer bei den Details. Jedoch stellte ich hier auch fest, dass die Farben der AW100 näher als die der NV15 der Realität gleichen. Die vergleichsweise nicht so gute Auflösung ist jedoch für eine Snapshot-Outdoor-Cam absolut tragbar. Auch die Einstellung der Belichtungszeit ist für eine Cam, die quasi nur zum "Abdrücken" geschaffen ist, nicht dringend notwendig und für mich daher nur neutral zu bewerten. Jedoch an dem Automatikmodus stört mich, dass sie manchmal einen "günen Fokus" findet, diesen jedoch nicht scharf stellt, da sie keinen Makro-Modus wählt. Etwas schade. Der Akku hält bisher für ca 150-200 Bilder (bei vielem Ändern der Einstellung - Bilder ansehen etc.; wohlgemerkt ohne GPS). Habe mir daher schon 2 Ersatzakkus bestellt. Genauerer Testbericht folgt nach meinem Urlaub.

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praxiserfahrungen - 2000 Fotos, 30. Mai 2012
Von 
Zetti "der Tester" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fotografiere normalerweise mit Spiegelreflexkameras und habe die Nikon Coolpix AW100 für einen intensiven Schnorchelurlaub am Strand und im Meer bei tropischen Temperaturen verwendet. Da es schon zahlreiche, gute Rezensionen zur Kamera gibt möchte ich nur kurz auf meine Praxiserfahrungen mit der Outdoor-Kamera eingehen.

Eigentlich wollte ich die Nikon AW100 nur beim Schnorcheln einsetzen. Mit der Anwendung kam jedoch der Spaß und ich hatte sie schließlich fast immer dabei, weil sie so klein und super-flexibel ist. Ein paar Pluspunkte -->

+ Die AW100 schießt erstaunlich gute Unterwasseraufnahmen beim Schnorcheln. Zur nachträglichen Optimierung der Bilder gibt es in der Kamera einen Menüpunkt Filter/Schleierentfernung, der recht gut, wenn auch nicht perfekt funktioniert. Leichte Farbstiche (grün/blau) sind bei UW-Aufnahmen in der Regel dennoch nicht zu vermeiden, hier hilft dann nur eine nachträglich Bildbearbeitung am Computer.

+ Die Wasserdichtigkeit war bei mir gegeben.

+ Die Akkulebensdauer ist besser als ich laut einiger Rezensionen erwartet hatte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Akku-Anzeige schummelt. Nach intensiver Nutzung zeigte sie noch "voll" an, während die Ladung dann über 30 Minuten benötigte. Seltsam.

+ Die Kamera bietet umfangreichste Motivprogramme (Szene). Trotz dem intensiven Lesen der riesigen Bedienungsanleitung konnte ich bis heute nicht jeden Sinnhaftigkeit der Einstellung ergründen. Wer alle Features dieser Kamera nutzen will, der braucht insofern eine sehr intensive Einarbeitung. Wobei man sich auch auf die wesentlichen Szene-Einstellungen beschränken kann, z.B. "P" (Programmautomatik), Unterwasser und Einfach-Panorama.

+ Einfach-Panorama hat sich als eine erstaunliche Funktion herausgestellt. Statt in einzelnen Bildern werden breite Panoramaaufnahmen per Schwenk (wie ein Video) abgefilmt und dann in ein Foto verwandelt. Man muss lediglich die Kamera möglichst still halten und sich geschickt drehen. 180 und 360 Grad Fotos stehen im Menü zur Auswahl. Alternativ ist auch noch ein klassischer Menü-Assitent vorhanden, der mit Einzelbildern arbeitet, die anschließend per mitgelieferter Software (ArcSoft Panoramamaker 5) zusammengesetzt werden müssen.

+ Fotos mit der Kamera sind generell von recht guter Qualität, allerdings nicht berauschend. Man sieht natürlich den Unterschied zu hochwertigen Kameras, zum Beispiel einer Spiegelreflex. Insbesondere das Rauschen störte mich, was vor allem bei meinen Aufnahmen im Blau des Himmels gut zu erkennen war. Im Vergleich zu ähnlichen Kameras anderer Marken waren diese Aufnahmen jedoch immer noch "grandios".

+ Das eingebaute GPS funktioniert gut. Es gibt sogar einen einblendbaren, digitalen Kompass. Auf den Bildern kann man im Abzeigen-Modus erkennen, in welche Himmelsrichtung die jeweilige Aufnahme gemacht wurde. Unter Wasser war zu meinem Erstaunen kein GPS verfügbar, aber vielleicht muss das so sein.

+ Der HD-Video-Modus funktioniert ebenfalls gut. Die Antiverwacklung klappt tadellos, die Nikon ist eine kleine HD-Kamera.

Minuspunkte:

- Für den Preis hat die Kamera ein wenig "Kunststoff-Look". Wobei das bei meiner Camouflage-Version nicht so sehr auffällt.

- Nach einigen Schnorchelgängen hatte ich gelegentlich Kondenswasser vor der Linse. Dies trat insbesondere auf, wenn ich davor einige Minuten gefilmt hatte. Vielleicht kommt es dann in der Kamera zu einer Erwärmung und damit zum Kondenswasser. Der Schleier verschwand jedoch meist wieder relativ schnell. Unter Wasser (28 Grad) hatte ich den Effekt gar nicht.

- Nachdem die Kamera einmal im feinen Sand landete, knirschte es stets beim Öffnen des seitlichen, wasserdichten Fachs für Akku- und SD-Karte eine Zeit lang. Es war wohl feinder Sand in den Verriegelungsmechanismus und das zuhehörige Rad gelangt. Nach einigen Schnorchelgängen war der Sand jedoch wieder raus.

* Meine Meinung: Insgesamt bin ich nach dem Urlaub positiv überrascht. Obwohl die Nikon AW100 auf den ersten Eindruck von der Optik her etwas einfach gemacht erscheint, verbergen sich in ihr doch sehr viele nützliche Funktionen und auch die Bildqualität ist durchaus akzeptabel.

Hinweis: Die Kamera schwimmt nicht. Wenn sie die Nikon gegen ein Ertrinken sichern wollen, dann schauen Sie einmal bei Pentax und Panasonic (Video) nach den schwimmfähigen Handschlaufen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Qualität mit Mängel, 9. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix AW100 Outdoor-Digitalkamera (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS) orange (Elektronik)
Habe die Kamera gekauft und sie statt meiner Spiegelreflex mit nach Island und Grönland genommen. Auf dem Kajak macht sich ein SR nicht so gut. Also ein super Test für die Kamera.

Positiv
Bilder und Videos haben eine wirklich sehr gute Qualität. Die Fotos und Videos sind richtig gut geworden, auch wenn sie vergrößert werden.
Der Zoom ist gut und ausreichend.
Ist sehr robust und leicht zu handhaben. (Mit Handschuhen eher eingeschränkt, da die Tasten klein sind)
Die GPS Funktion funktioniert gut und lässt sich später gut an die Fotos (mit mitgelieferter Software) taggen.
Das Display ist gut.
Wasserdicht ist sie in einfachen Bedingungen (!!ABER negatives unten beachten!!)

NEGATIV
Bei Videos in stillen Umgebungen hört man Zoom-Geräusche des Objektiv sehr laut auf dem Video, was ziemlich störend sein kann. Das bekommt man aber erst zu Hause am PC mit.
Es könnten ein paar weitere Funktionen wie Zeitraffer und ähnliches verbaut werden. Einige Funktionen wie dass durch Neigung die Bilder automatisch weitergeblättert werden nerven ziemlich. Habe noch nicht herausgefunden wie sich dies abstellen lässt.
Was mich am meisten gestört hat, dass die Kamera zwar wasserdicht ist (also außer heiße quellen und so...) aber nicht Nebel-Dicht. So kam es, dass ich bei starken Nebel auf einmal ziemlich viel Wasser in der Kamera auf Display und Objektiv hatte (sowohl Beschlagen als auch richtige Tröpfchen) und für zwei Tage gar nichts mehr ging. Erst als ich mir einen T5 (Torx Größe 5) versorgt hatte (Herausforderung in ISLAND außerhalb von Reykjavik), die Kamera geöffnet und lange getrocknet habe, konnte ich wieder gute Bilder machen.

Alles in allem eine wirklich gute Kamera mit sehr guten Bildern, nur die angesprochenen Punkte können ziemlich nerven. Wasserdicht sollte auch Nebeldicht bedeuten. Daher nur 3 Punkte.
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