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1.166 von 1.181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die fast perfekte Edelkompakte
Vorbemerkung:
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Ursprünglich hatte ich mir die Vorgängerin P7000 als Zweitkamera zu meiner D-SLR gekauft, nachdem ich sie ausgiebig mit der Canon G12 verglichen hatte. Damals kam ich zu der Erkenntnis, dass die Canon G12 bei nahezu identischer Bildqualität definitiv das ausgereiftere Produkt im Vergleich zur P7000 darstellt. Aufgrund der...
Veröffentlicht am 18. November 2011 von Bazi

versus
90 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Digitalkamera Nikon Coolpix P7100 mit Zubehörmängeln
Diese Digitalkamera (und das kann ich nur bestätigen) macht keine schlechten Fotos, die ganzen positiven Erfahrungen meiner Vorschreiber brauche ich sicher nicht zu wiederholen. Die Kamera ist für diejenigen empfehlenswert, die etwas kompaktes in der Hand haben wollen (keine "Fotowaffel" für die Hemdtasche aber auch keine Schlagwumme für die...
Veröffentlicht am 17. April 2012 von Daywalker


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1.166 von 1.181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die fast perfekte Edelkompakte, 18. November 2011
Von 
Bazi (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vorbemerkung:
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Ursprünglich hatte ich mir die Vorgängerin P7000 als Zweitkamera zu meiner D-SLR gekauft, nachdem ich sie ausgiebig mit der Canon G12 verglichen hatte. Damals kam ich zu der Erkenntnis, dass die Canon G12 bei nahezu identischer Bildqualität definitiv das ausgereiftere Produkt im Vergleich zur P7000 darstellt. Aufgrund der besseren Ausstattung und des sympathischeren Bedienkonzepts hatte ich mich trotz unzuverlässiger Gerätesoftware (Abstürze und Einfrieren) sowie des öfter versagenden Autofokus mit einigem Bauchweh für die Nikon entschieden. Nach einen Vierteljahr Nutzung fiel der Sensor aus und nun bin ich im Besitz des Nachfolgemodells P7100.

Gehäusequalität und Haptik:
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Die P7100 macht mit ihrem Mix aus einer Magnesiumlegierung und hochwertigem Kunststoff einen wertigen, gediegenen Eindruck. Dennoch empfand ich die P7000 irgendwie harmonischer, sie war wie aus einem Guss. Bedingt durch zusätzliche Bedienelemente und den Klappbildschirm wirkt die P7100 nicht ganz so smart und trotz nahezu identischer Abmessungen etwas klobiger. Doch das ist Jammern auf höchstem Niveau. Durch den veränderten Handgriff gelingt es wesentlich besser, die Kamera mit nur einer Hand sicher zu halten. Dazu trägt auch die an griffwichtigen Stellen angebrachte Gummierung bei.

Die Drehräder auf der Gehäuseoberseite sind aus Metall gefertigt. Ein versehentliches Verstellen ist nahezu ausgeschlossen, denn sie laufen sehr straff, fast schon ein wenig schwergängig. Alle sonstigen Schalter und Knöpfe haben gut definierte Druckpunkte. Der Objektiv-Adapterring sitzt schön fest, bei der P7000 hatte er ziemlich viel Spiel. Der Blitz sitzt im ausgeklappten Zustand etwas wackelig im ansonsten ausgezeichnet verarbeiteten Gehäuse.

Die Ösen für den Trageriemen sind jetzt drehbar. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Vorteil ist. Denn nun verdreht sich der Riemen ständig, das war bei der starren Befestigung des Vorgängermodells nicht so.

Bedienung und Menüführung:
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Kommen wir zur ganz großen Stärke der Kamera, dem überaus gelungenen Bedienkonzept! Die Kameramenüs empfinde ich als logisch strukturiert, intuitiv bedienbar und durchaus auch schick, jedoch ohne überladen oder verspielt zu wirken. Die überaus reichhaltig verteilten Bedienelemente mögen für manch einen abschreckend wirken, doch für ambitionierte Fotografen ist es einfach toll, so ziemlich alles direkt und ohne Umweg über das Kameramenü einstellen zu können. Etwas enttäuschend empfinde ich, dass das neu hinzugekommene vordere Einstellrad relativ selten zur Nutzung kommt.

Der Klappbildschirm gefällt mit einer exzellenten Auflösung und guter Wiedergabe von Farben und Tonwertabstufungen. Es ist die gleiche Bildschirmtechnologie, wie bei den höherwertigeren D-SLRs aus dem Hause Nikon. Hier gibt es meines Wissens derzeit nichts Besseres. Der Klappmechanismus der P7100 ist meiner Meinung nach zum Fotografieren praktischer und mechanisch stabiler als eine Schwenklösung, wie sie die Canon G12 anbietet. Dafür muß man aber auf einen Bildschirmschutz während des Transportes verzichten. Aus diesem Grund haben beide Lösungen ihre Vor- und Nachteile.

So sehr ich den Sucher an meiner SLR schätze, das Exemplar der P7100 empfinde ich als absolute Notlösung. Ich denke, dafür ist er auch gedacht.

Technik, Bildqualität und Funktionen:
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Die P7100 wird u.a. wegen ihres "besonders großen" Sensors beworben. Es ist sicher richtig, dass der 1/1,7 Zoll CCD Sensor für die heutige Zeit relativ groß ist, doch es gab und gibt Kompaktkameras mit noch größeren Sensoren, wie z.B. die neue Fujifilm X10, die einen 2/3 Zoll Sensor besitzt. Ein solcher hätte auch der P7100 gut gestanden, Platz dafür sollte im nicht mehr hosentaschentauglichen Gehäuse vorhanden sein. Die Limitierung auf "nur" 10 Megapixel ist jedenfalls ein konsequenter und richtiger Schritt. Durch die Kombination aus etwas größerem Sensor und maßvoller Auflösung ist die P7100 anderen Kompaktkameras mit kleineren Sensoren und bis zu 16 Megapixeln natürlich hinsichtlich Rauschverhalten haushoch überlegen. Im Vergleich zu anderen Kompaktkameras ist die Bildqualität deutlich besser. An das Niveau von guten D-SLRs kommt die P7100 jedoch nicht heran, aber das habe ich auch nicht erwartet. Eine Steigerung zur P7000 fand nicht statt, aber auch das war angesichts nahezu identischer Technik nicht zu erwarten. So liegt sie gemeinsam mit der Canon G12 an der Spitze der aktuellen Edel-Kompaktkameras.

Das nicht sonderlich lichtstarke Objektiv deckt mit einer Brennweite von 28-200 mm einen sehr sinnvollen Bereich ab. Obwohl die Lichtstärke mit einer Anfangsöffnung von 2,8 oft kritisiert wird, sind meine Erfahrungen bei wenig Licht dennoch sehr gut. Allerdings ist die Tiefenschärfe hier bereits sehr ausgeprägt, sodass Freistellen von Objekten gegen den Hintergrund fast unmöglich ist. Aber dafür habe ich ja noch meine SLR. Seitens Bildschärfe und Auflösung habe ich nur wenig auszusetzen, man darf die kleine Nikon einfach nicht mit Spiegelreflexkameras vergleichen. Das Zoomen geht recht gleichmäßig und ziemlich sanft vonstatten. Dass der Objektivschutz durch eine Lamellenkonstruktion gelöst wurde finde ich gut, an Kompaktkameras finde ich separate Objektivdeckel sehr lästig.

Die primären Probleme der P7000, unzuverlässiger Autofokus und teils träge Menüführung wurden tatsächlich ausgemerzt. Es ist wirklich unverständlich, warum das nicht schon bei der P7000 möglich war. Softwareabstürze und Einfrieren konnte ich im Gegensatz zum alten Gerät bei der P7100 nicht mehr feststellen, ich denke das ist Geschichte.

Dennoch gibt es eine eklatante Schwachstelle bei der P7100, der teilweise katastrophale automatische Weißabgleich. Insbesondere bei Kunst- und Mischlichtsituationen liegt die Automatik oft deutlich daneben und produziert stark gelbstichige, ja fast schon orange Bildergebnisse. Es ist teilweise so, dass die Kamera sogar bei unverändertem Motiv und gleichen Parametern völlig unterschiedliche Ergebnisse produziert. Da war die Vorgängerin um einiges besser. Da ich überwiegend im RAW-Modus fotografiere, kann ich das nachträglich korrigieren, dennoch sollte Nikon hier schnellstens mit einem Firmwareupdate nachbessern.

Wie schon die Vorgängerin und aktuelle SLRs von Nikon neigt auch die P7100 zur Überbelichtung. Deshalb verwende ich die Kamera mehr oder weniger standardmäßig mit einer Belichtungskorrektur von -0,7.

Die kamerainterne Bildaufbereitung geht sehr vorsichtig und unspektakulär zu Werke. Das mag der Grund dafür sein, dass einige Nutzer nicht sonderlich zufrieden mit den Bildergebnissen sind. Doch diese Vorgehensweise ist typisch für Nikon und bedient professionellere Ansprüche. So sind die Bildergebnisse besser nachbearbeitbar. Wer direkt aus der Kamera "spektakuläre" Ergebnisse wünscht, kann dies durch eine Anpassung der Picture Control Konfiguration erreichen. Das ist neben der automatischen Verzeichnungskorrektur einer der großen Vorteile bei der Nikon Coolpix P7100 gegenüber dem Konkurrenzmodell G12 von Canon.

Verbessert hat Nikon die Anzeige der Tonwertverteilung. Die gefällt jetzt besser, obwohl ich mich frage, warum man das nicht genau so gelöst hat, wie bei den SLRs. Besonders auskunftsfreudig ist die P7100 hier leider nicht und einige Parameter werden leider nicht angezeigt, obwohl das große Display genug Platz dafür bieten würde.

Außerdem vermisse ich die Möglichkeit, in gezoomten Bildern blättern zu können, z.B. um einen Schärfevergleich durchführen zu können. Auch dies ist bei den Nikon SLRs problemlos möglich. Dafür hat Nikon der P7100 einen Lagesensor spendiert, der die Bilder im Wiedergabemodus bei Drehung der Kamera automatisch mitdreht (Funktioniert jedoch nicht bei RAW-Bildern). Auch gibt es jetzt eine permanente Kontrollanzeige für den Akkuladestand. Die Optik der elektronischen Wasserwaage wurde angepaßt, darüber hinaus kann man sie nun auch als Balken, statt in Fliegeroptik anzeigen lassen. Auffällig sind viele neu hinzugekommene Menüpunkte. Damit ist eine individuelle Anpassung noch besser möglich, als bisher. Vorsichtig sollte man mit der Funktion "Active D-Lighting" umgehen. Bei meiner SLR (D7000) liebe ich diese Funktion und habe sie dauerhaft in Stufe "Automatisch" aktiviert. Doch bei der P7100 sollte man die Verwendung abwägen, da sie zu teils matschigen und stark farbverfälschten Ergebnissen führen kann.

Energiemanagement
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Mit der Energie ihres Lithium-Ionen-Akkus geht die P7100 sehr sparsam um. Normalerweise sollte eine Akkuladung locker für einen kompletten Tag mit vielen hundert Fotos reichen. Dennoch wird man in der Regel auf das Mitführen eines Reserveakkus ungern verzichten wollen. Und hier habe ich mich etwas geärgert, dass die P7100 im Gegensatz zur P7000 keine Fremdakkus akzeptiert. Schließlich hatte ich noch einen solchen Akku von der Vorgängerin übrig, und bei dieser hatte er genauso gut funktioniert wie der Originalakku, und das bei einem Fünftel des Originalpreises.

Ebenfalls kritikwürdig: Das Steckerladegerät! So praktisch dieses zu Hause zu nutzen ist, so unpraktisch ist es, dieses sperrige Teil auf Reisen mitzunehmen.

Sonstiges
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Beim Lieferumfang würde ich lediglich das Fehlen eines gedruckten Handbuches kritisieren, wobei Nikon da in bester Gesellschaft ist, denn leider ist dies mittlerweile die absolute Ausnahme bei den Kameraherstellern. Immerhin liegt den SLRs noch eines bei, schauen wir mal, wie lange noch ...

Der Tragegurt der P7100 ist um einiges länger als bei der P7000. Das mag den einen oder anderen Kunden freuen, ich fand den kürzeren Riemen praktischer.

Nikon P7100 oder Canon G12?
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Diese Frage werden sich viele Interessenten stellen, insbesondere, wenn man eine der beiden Marken favorisiert. Da ich auch die G12 recht gut kenne, möchte ich zunächst kurz die Vorteile der Nikon P7100 gegenüber der Canon G12 aufzeigen:

+ größerer Zoombereich
+ schnellerer Autofokus und schnellere Einschaltzeit
+ höher auflösendes Display
+ Feintuning der Bildparameter (Schärfe, Kontrast, Farbsättigung)
+ automatische Verzeichnungskorrektur
+ besserer Videomodus mit permanentem Autofokus und der Möglichkeit zu Zoomen

Aber auch die Canon G12 ist eine sehr gute Kompaktkamera, und definitiv empfehlenswert. Für die G12 spricht der praktischere Schwenkbildschirm, weil dieser im umgeklappten Zustand das Display beim Transport vor Kratzern schützt. Auch hinsichtlich kompatiblen Zubehörs einer eventuell vorhandenen SLR sollte man seine Entscheidung treffen. In meinem Falle freue ich mich, dass ich meine Blitzgeräte oder die Fernbedienung auch mit der kleinen Nikon nutzen kann. Und Canon-Fans geht es sicher ähnlich mit der G12.

Fazit:
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Trotz des einen oder anderen Kritikpunkts ist die Nikon Coolpix P7100 ist eine tolle Zweitkamera für SLR-Fotografen. Sie weist eine für Kompaktkameras überdurchschnittliche Bildqualität auf und weiß seitens Bedienkonzepts voll zu überzeugen. Im Vergleich zu ihren direkten Konkurrenten bietet sie den größeren Funktionsumfang und den flexibleren Brennweitenbereich. Lediglich beim automatischen Weißabgleich sollte Nikon schnell nachbessern.

Wer sich etwas mit diesem Modell und dem enormen Funktionsumfang beschäftigt und gerne fotografiert, wird die kleine Nikon sehr ins Herz schließen. Ich ertappe mich leider immer öfter dabei, der P7100 gegenüber meiner SLR D7000 den Vorzug zu geben, wenn ich unterwegs bin. Beste Bildqualität ist sicher sehr erstrebenswert, die Schlepperei muß man aber auch mögen ...

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Update 03.01.2012: Während der Feiertage ist leider auch die P7100 softwareseitig eingefroren. Die Kamera reagierte auf keinerlei Bedienelemente mehr und lies sich nicht ausschalten. Abhilfe schaffte nur das Entfernen und Wiedereinsetzen des Akkus. Das kannte ich bereits von der P7000. Allerdings trat das Problem beim Vorgängermodell häufiger auf, bei der P7100 war es das erste Mal. Dennoch enttäuschend, dass Nikon das Problem auch nach dem Modellwechsel noch nicht vollständig im Griff hat.

Unabhängig davon macht die Kamera aber nach wie vor viel Spaß und produziert gute Bilder.
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156 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das geht gut und es geht noch was, 23. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Achtung: es erfolgt ein bewusster Äpfel- und Birnenvergleich, auch um die Grenzen der Technik aus professioneller Sicht darzustellen.

Neben der berufsmäßigen Fotografie bin ich auch privat gerne mal mit einer handlicheren Knipse unterwegs und genau die hat mir gefehlt(meine olle Ixus 65 mal ausgenommen). Abgeschreckt haben mich in den letzten Jahren die kleinen Sensoren und die hohen Pixelmengen auf eben diesen.

Nachdem Canon aufgewacht (weniger MP-Wahn) und Nikon nachgezogen ist war ich schon fast glücklich.Und als die Fuji X 10 mit größerem Chip angekündigt wurde, bekam ich die ersten, wirklichen Kaufgelüste. Leider hat diese Kamera in den Tests enttäuscht, ich möchte keine ellipsoiden Flecken auf meinen Bildern sehen.

Die Nikon war also der beste Kompromiss, systembedingt fiel mir der Umgang mit dieser Kamera von Anfang an leicht und der dicke Blitz passt auch drauf.

Nach 2000 Bildern von Kind über Tier, von Nacht zu Tag, von Frankfurt bis Venedig 4 Punkte dafür:

Man kann immer und überall fotografieren, die Einstellmöglichkeiten sind logisch und schnell zu vollziehen, die Bedienelemente da wo sie hingehören und wunderbar zu bedienen.
Kein Gefuzzel durch irgendwelche Menüs, ASA,WB,Programmfunktionen, persönliche Vorlieben, alles schnell da und auch wieder weg.

Der Klappmonitor ist einfach zu bedienen, sicherlich geht noch mehr, aber das Display ist so gut, daß man ihn nicht oft braucht, eine gute und stabile Lösung.

Zum Thema Bildqualität zitiere ich mal meine Berufsschullehrerin: "Zoom ist immer ein Kompromiss".
28-200mm (umgerechnet auf Kleinbild) sind ein fauler. Je mehr Tele desto weicher, so wie immer. Das gilt auch für alle sogenannten "Reisezooms" im SLR-Sektor und daran wird sich nichts ändern, jedenfalls nicht bezüglich der optischen Gesetze.
Man sollte also nicht zuviel erwarten, im Telebereich wirds eben matschiger, brauchbar zwar, aber matschig.

Meine Empfehlung an Nikon wäre, bei 105mm Schluss zu machen. Dann hätten mal die Linsenbauer und nicht die Marketingheinis gewonnen. Das ist seriöser als den Brennweitenbereich beim Fotografieren nicht zu nutzen, weil einen die Bilder sonst später ärgern.

Zweites Manko: Die Naheinstellgrenze sobald man brennweitenmäßig etwas länger wird. Die Kamera flippt lange hin und her, bis sie es hat, manchmal bekommt sie die Schärfe überhaupt nicht hin, obwohl man offiziell weit genug weg ist und die Kontraste stimmen. Diese Eigenschaft ist zugegebenermaßen ärgerlich und nicht abzusehen gewesen, es riecht nach einer Macke im System, auch wenn ich das nicht beweisen kann.

Dafür gibts auch Sternabzug (nicht für die weichen Telebilder, die waren zu erwarten).

Nun noch zum Sucher, dem berüchtigten: Es gibt durch ihn die Möglichkeit, die Kamera an den Körper zu nehmen, was Verwacklungen reduzieren kann, also ist es gut ihn zu haben. Aber die optische Parallaxe (du bekommst nicht was du siehst)macht aus ihm das, was hier schon so schön beschrieben wurde: "Nicht Leica sondern Agfa Clack".

Deswegen trotzdem kein Punktabzug; ich hab mal einen ausgebauten Leica M-Sucher gesehen...ich wusste auch hier, was ich bekomme.

Im direkten Vergleich der gemachten Fotos mit beispielsweise einer Nikon D300 (hallo Äpfel hallo Birnen!)muss ich sagen: Danke! Die Dicke ist besser, natürlich, aber die Kleine macht ihren Job gut, egal ob Rauschen, Farben, Kontraste...die interne Bildbearbeitung ist recht dezent, in sehr dunklen Bereich etwas künstlich aufgehellt aber nur durch den Kennerblick zu sehen. Und Photoshoppen geht auch, die Bilder kommen nicht "versaut" aus der Kamera.

Alles in allem aber eine Allrounderin für fast alle Fälle, es macht Spaß sie zu benutzen und sich die besseren Bilder "ranzudrehen"/mit ihr zu spielen und freut sich über Fotos, die man mangels Kamera für Unterwegs nicht gemacht hätte.

Wunschliste:Für die nächste Kleene hätte ich gerne einen größeren Sensor und eine vernünftigere Optik mit weniger Brennweitenspreizung, dafür würde ich auch einen Hunderter mehr zahlen.
(Und dem Nikonmarketing wünsche ich eine lange Nase für den Brennweitenspagat und ihre Lobhudelei auf den Sucher.)
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194 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes Spielzeug für Semiprofis, 27. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Diese Kamera kann so viel, dass ich mich nur auf die wichtigsten Dinge beschränken möchte:

POSITIV:
+ Frei belegbare Funktionstasten und Wahlräder. Wer blitzschnell auf bestimmte Funktionen im Menü zurückgreifen will, kann nicht nur die Belichtungskorrektur direkt über das rechte Wählrad vornehmen, sondern hat über das linke Rad auch schnell Zugang u.a. auf die ISO-Einstellung oder den Weißabgleich. Das schafft Tempo beim Fotografieren. Über die Einstellräder (vorn und hinten) kann man sich durch die Menüs hangeln, ohne den Finger von der Kamera zu nehmen. Auch das schafft Tempo. Über U1, U2 und U3 am Funktionswählrad sowie über die Einstellung »My« am Schnellmenü-Wählrad kann man bestimmte Grundeinstellungen vordefinieren (z.B. Fotografieren bei schwachem Licht oder bei Gegenlicht).
+ Blitz. Die Idee ist so simpel wie genial: Erst wenn man den Blitz wirklich benötigt, muss man eine Taste drücken, durch die er aufklappt. In allen anderen Situationen (und das ist der Regelfall) bleibt der Blitz eben aus. Ein echter Hammer ist die Möglichkeit, den Vollblitz in Stufen von 1/2, 1/4, ... bis 1/32 und 1/64 einstellen zu können. Damit gehören Überbelichtungen in bestimmten Partien ab sofort der Vergangenheit an. Der Bereich des integrierten Blitzes liegt bei 0,3 bis 9 (!) m für Weitwinkelpositionen und bei 0,3 bis 4,5 m für Telezoompositionen, wenn die ISO-Empfindlichkeit auf Automatik gestellt ist. (Dies funktioniert jedoch nicht mit einem externen Blitz.)
+ Autofocus: Er ist schnell und funktioniert endlich auch in lichtschwachen Umgebungen (selbst bei hohen Brennweiten). Hier hat Nikon aus der Vergangenheit gelernt. Zur Vorsicht hat man noch eine manuelle (!) Fokussierung eingebaut. Die funktioniert zwar etwas umständlich, indem sie das Motiv wie in einer Lupe in der Bildmitte des Displays anzeigt. Doch zoomt man den Balken am rechten Bildrand rauf oder runter, stellt sich das Lupenbild scharf. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Autofocus über die AF-L-Taste auf der Kamerarückseite zu speichern.
+ Haptik und Ergonomie: Für den rechten Daumen und Handballen ist bei einer mittelgroßen Hand trotz der vielen Knöpfe und Drehräder genug Raum, um die Kamera gut halten zu können. Der Zeigefinger der linken Hand findet am besten Halt auf der Oberseite des Klappmonitors. Nach wie vor stören jedoch die Ösen für den Tragriemen (sie sind einfach zu groß, auch wenn sie drehbar und damit leicht wegzuschieben sind). Insgesamt macht die Oberfläche der Kamera einen wertigen Eindruck. Alles ist sehr griffig und die Kamera rutscht bei verschwitzten Fingern nicht aus der Hand.
+ Virtueller Horizont. Über eine der frei wählbaren Funktionstasten lässt sich ein virtueller Horizont einblenden, der bei Architekturaufnahmen oder am Meer/am See sehr hilfreich ist. Alternativ kann man die Funktionstaste auch mit einem Gitterraster belegen.
+ Die Dioptrien-Einstellung reicht von -3 bis +3.
+ Fotos: Knackig scharf und kontrastreich. Im Weitwinkelbereich gibt es ganz leichte Verzeichnungen, aber hier kann man per »Verzeichniskorrektur« deutliche Verbesserungen erzielen. Beste Ergebnisse habe ich mit AUTO gemacht (reicht von 100 bis 800 ISO). Bei schwachem Licht gefällt die Einstellung HiISO/Hochempfindlichkeitsautomatik (sie reicht von 100 bis 1600 ISO). Direkt einstellen kann man von 100 bis ISO 3200, danach nur noch Hi1 (6400 ISO). Auch wenn die Kamera im Low-Light-Bereich sehr gute Ergebnisse vorweist, rauschen die Bilder ab ISO 800 (je nach Umgebungslicht mehr oder weniger). Dies tun aber alle Modelle dieser Preisklasse, weil der Chip eben nicht mit einer DSL vergleichbar ist.
+ Effekte: Viele schöne Spielereien, vor allem dort, wo man nur eine einzige Farbe (!) betonen kann, während alles andere schwarzweiß ist. Die Kamera erkennt selbst Hunde und Katzen ...

NEGATIV
- Rauschreduzierter Nachtmodus. Die ISO-Empfindlichkeit reicht hier von 400 bis 12800. Allerdings nimmt die Kamera Bilder auch nur mit 2048x1536 auf. Ambitionierte Fotografen mögen darüber schmunzeln. Außerdem ist die Bildqualität in diesem Modus sehr schlecht!
- Klappmonitor. Der Klappmechanismus ist solide verarbeitet, hält bei öfterem Gebrauch sicher lange, aber man kann den Monitor eben nur auf etwa 80° senken und auf etwa 105° anheben. Ihn drehen zu können (z.B. für Selbstporträts) wäre perfekt gewesen.
- Hardware: Vor dem Objektiv sitzt zwar ein Lamellenvorhang, aber keine Schutzscheibe, sodass links und rechts ein Spalt sichtbar wird, durch den man zwei silberne Federn (?) sehen kann. Ob das von Nikon so gewollt ist, weiß ich nicht, jedenfalls liegt die Linse dadurch ungeschützt frei. Bei meinem Modell (und bei 3 inzwischen anderen getesteten P7100 »knarzt« außerdem der Zoom in allen Zoomstufen, auch wenn man ihn im Menü auf auto, normal oder leise stellt. Er schnurrt/surrt nicht durch, wie ich das von anderen Kameras kenne. Für Filmaufnahmen kann man den Zoom auf »leise« stellen, aber dann reagiert er sehr langsam. Tadellos reagiert der Zoom, wenn man ihn über F1 und »vordefinierte Zoomstufen« bedient.
- Selbstauslöser: Hier kann man nur noch zwischen 2 sec und 10 sec einstellen. 2 sec sind jedoch zu kurz! Da wären mir 3 sec (wie bislang) lieber gewesen.

Ein Tipp zum Schluss (weil das intuitiv nicht leicht zu finden ist): Wer nicht im HDMI-Modus, sondern im VGA-Modus filmen möchte, muss zunächst das Funktionswählrad auf das Kamerasymbol stellen, dann das Schnellmenü-Wählrad auf »QUAL« drehen und die Menütaste drücken. Dann erscheinen auf dem Display die Optionen, VGA (640x480) oder QVGA (320 x 240) zu wählen.
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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High-End-Gerät für Technikliebhaber, 27. November 2011
Von 
Kai M. (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kurz vorab:
ich nutze zahlreiche Kameras, mein Flagschiff ist die 7D von Canon. Diese nutze ich inzwischen kaum noch, bin ich doch lieber mit M4/3 oder ähnlichen Gerätschaften unterwegs.

Bis vor gut einem Jahr besaß ich eine Canon G11, davor G10 und G9. Die G12 habe ich wegen des Klappmonitors nicht mehr gekauft. Ich hatte immer Angst, diesen irgendwann mal abzubrechen. Außerdem war mir das Display zu klein.

Nun also Nikons Coolpix P7100.

Beim ersten Auspacken und in-die-Hand-nehmen war ich sofort begeistert: ein massiver Block aus einer Magnesiumlegierung vereint mit hochwertigem Kunststoff. Das ganze recht kantig und gespickt mit einer unglaublichen Anzahl an Drehreglern und Knöpfen. Das gefällt mir!

Die Räder vorn und oben sind aus Metall und fühlen sich bei der Bedienung sehr gut an. Es macht einfach Spaß, die Kamera zu bedienen. Selbst, wenn ich in der Bahn sitze und die Kamera ausgeschaltet ist, spiele ich gern damit herum. Herrlich.

Beim ersten Einschalten ist mir das klare und mit 921' Bildpunkten aktuelle Display aufgefallen. Die Möglichkeit, das Display nach oben und unten zu klappen gefällt mir sehr gut und deutlich besser gelöst, als beim Wettbewerb.

Die P7100 liegt auch bei meinen großen Händen gut und sicher.

Der Sucher ist recht klein und meiner Meinung nach nicht ideal angebracht. Ich hätte ihn lieber auf der linken Seite gesehen. So habe ich stets die ganze Kamera vor dem Gesicht und die Nase auf dem Display - egal ob Links- oder Rechtsgucker. Angenehm überrascht bin ich von der Tatsache, dass ich durch den optischen Sucher im Weitwinkelbereich nicht das Objektiv sehe (vergleiche G11 sowie Fujifilm X10). Prima.

Die Bedienung der Kamera folgt dem bereits bekannten Nikon-Aufbau. Aufgrund der schier unerschöpflichen Einstellmöglichkeiten der Kamera empfiehlt sich ein ausgedehnter Blick in das beigefügte Handbuch. Ansonsten wird sehr viel Potential der Kamera nicht genutzt.

Der Brennweitenbereich von 28-200 scheint bei Nikon und Canon inzwischen festgeschrieben. Schade, ich wünschte mir im Weitwinkelbereich eine 24. Nun, man kann nicht alles haben.

Wenn man sich mit dem Aufbau des Menüs, der Anordnung der Bedienelemente und den Möglichkeiten der Kamera beschäftigt hat (ich wollte mich da mal so nebenbei einarbeiten, musste mich dann aber doch mal zurückziehen und in Ruhe lesen und probieren, bevor ich das Potential ansatzweise nutzen konnte), geht die Bedienung schnell und fast intuitiv von der Hand.

Die Bildqualität ist in dieser Klasse in meinen Augen 1A.

Die Farben sind recht neutral, ich finde den automatischen Weißabgleich besonders gelungen.

Bildrauschen sehe ich ab ISO 800 leicht, darüber sehr deutlich. Der Nachtmodus ist ein Witz und imho nur ein Marketinggag. Hätte man sich auch sparen können.

Wie bereits mehrfach zu lesen, ist ein Sensor im Format 1/7' nicht in der Lage, die Qualitäten eines APS-C Sensors zu kopieren. Auch das Thema Freistellen ist natürlich hier anders zu sehen, als bei APS-C oder auch schon M4/3.

Die Kamera ist die ideale Ergänzung zur D-SLR, wenn ein Brennweitenbereich gefragt ist, der von der Großen nicht abgedeckt werden kann. Zudem empfinde ich die P7100 als eine Möglichkeit, die Lücke zwischen Kompaktkamera und D-SLR zur schließen. Als 'The-one-and-only' ist die P7100 durchaus geeignet. Die Kamera macht auch im Automatikmodus tolle Bilder. Um das Potential zu nutzen sollte man sich aber mit der Bedienung beschäftigen wollen und können. Ansonsten setzt man hier auf das falsche Pferd. Für Point-and-shoot Fotografen gibt es bessere Alternativen.

Klare Kaufempfehlung mit 5 Sternen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns Kamera, 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich hatte genug von meiner Taschenkamera. Es war eine Sony Cybershot W350. An sich eine gute Kamera, jedoch war die obere, rechte Ecke stets verschwommen. Ob es ein Montagsprodukt war, keine Ahnung.

Also schaute ich mich nach einer anderen Kamera um. Ich wollte keine kleine und mit Megapixeln überladene Kamera mehr haben: Erstens werde ich wohl nie häuserwandgroße Plakate aus meinen Fotos erstellen und zweitens wollte ich dann unter erschwerten Bedingungen (wie z. B. Nachtaufnahmen) annehmbare Ergebnisse haben.

Diese Kamera hier war ein absoluter Volltreffer. Ihre Vollautomatik machte exzellente Aufnahmen unter guten Bedingungen. Und unter erschwerten Bedingungen habe ich genügend manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Siebenfacher Zoom optisch. Zehn Megapixel. Was will man mehr?

Oder besser gesagt, wenn man mehr will, kriegt man schlechtere Fotos oder braucht eine teuere und unhandliche Spiegelreflex.

Ohne also in die Untiefen der professionellen Fotografie abtauchen zu müssen, erhalte ich mit dieser Kamera und ein wenig Basiswissen zum Fotografieren für meine Ansprüche perfekte Fotos.

Ich bin begeistert!
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ranglistenerste unter den Kompaktkameras, 8. November 2011
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon P7100 ist die bisher hochwertigste Kompaktkamera, die ich besitze. Vergleichen kann ich sie mit deutlich weniger wertigen Modellen wir der Fuji S2950 aus der Reihe der Bridge-Modellen oder aber mit Kompaktkameras wie der Casio Exilim EX-H20G oder der Fuji FINEPIX F550EXR. Um es vorweg zu nehmen: keine dieser teilweise auch nicht günstigen Kameras (Casio, Fuji Finepix) kann es mit der Nikon P7100 aufnehmen. Die spielt in einer anderen Liga.

Wenn man sich irgendeine Fotozeitschrift aus dem Oktober bzw. November zu Hand nimmt, stößt man auf Testberichte dieser Kamera. Und in allen Tests, die ich gelesen habe (vier oder fünf) landet die Nikon mit teilweise erheblichem Vorsprung auf Platz 1 der jeweiligen Kameraklasse. So wird sie beispielsweise in ColorFoto 11/11 mit einer Kodak Easyshare Max Z990, einer Leica V-Lux 30 und einer Panasonic Lumix DMC-FZ48 verglichen und schlägt alle Konkurrenten deutlich.

Die Haptik der Kamera ist aus meiner Sicht sehr gut, hier scheint eine klare Verbesserung des Griffs zur Vorgängerin stattgefunden zu haben. Mit knapp 400 Gramm ist das Gerät kein Leichtgewicht und die Größe auch nicht für jede Hosentasche geeignet, kompakt bleibt die P7100 - insbesondere unter Berücksichtigung des Leistungsumfangs - aber allemal. Die Ergonomie der vielen Bedienoptionen am Gehäuse ist ebenso gelungen, wie ich finde.

Die Grunddaten stehen bereits in anderen Rezensionen, die wichtigsten aber noch einmal kurz zusammengefasst: die P7100 ist mit einer Brennweite von 6,0 - 42,5 mm, was einer Kleinbildbrennweite von 28 - 200 mm entspricht, und einem 7-fach Zoom ausgestattet. Damit war ich beim Testen im gerade zurückliegenden Urlaub in Florida für die meisten Gelegenheiten gut gerüstet.

Auf den ersten Blick fallen die vielen Einstellmöglichkeiten direkt am Gehäuse auf, ohne dass man ein Menü bemühen muss. Da gibt es neben dem obligatorischen Funktionswahlrad auch ein Wählrad, mit dem man direkt eine Belichtungskorrektur vornehmen kann. Das ist extrem hilfreich und beschleunigt das Fotografieren in unter- oder überbeleuchteten Umgebungen enorm. Und ein Menü-Wählrad, mit dem man direkt Funktionen wie den Weißabgleich, die Belichtungsempfindlichkeit (ISO), die Bildqualität oder Serienbildaufnahmen ansteuern kann. Weitere Funktionstasten stehen ebenfalls zur Verfügung, die man individuell mit häufig benötigten Funktionen belegen kann. Gewöhnungsbedürftig ist anfangs der Widerstand, mit dem die Wählräder zu bedienen sind. Mittlerweile habe ich mich nicht nur daran gewöhnt, sondern befürworte diesen Widerstand, der ein versehentliches Verstellen unmöglich macht.

Die Kamera verfügt über einen integrierten Blitz, der einen externen Blitz nicht ersetzt, aber durchaus für ein ordentliches Ergebnis sorgt UND einen Blitzschuh. Viele andere Kameras (siehe auch die neuen Nikon 1-Modelle) haben entweder das eine oder das andere. Auch das eingebaute Mikrofon erzeugt beim Filmen einen durchaus guten Ton, kann aber mittels Mikrofon-Anschluss durch ein externes ersetzt werden.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell (P7000) hat die P7100 einen Klappmonitor, der allerdings nur um eine horizontale Achse geklappt werden kann, nicht auch um eine vertikale gedreht. Begrüßen würde ich zumindest, wenn man den Monitor komplett umklappen könnte, so dass er im Nichtbetrieb geschützt ist. Aber das sind Klagen auf vergleichsweise hohem Niveau. Der Monitor an sich ist hochwertig und kann bei extremen Lichtverhältnissen (dunkel oder sehr hell) beim Fotografieren durch einen optischen Sucher ersetzt werden. Dieser wiederum bietet für Brillenträger die Möglichkeit, Schärfe beim Sehen mit einer Dioptrieneinstellung auch ohne Brille zu garantieren.

Im Gegensatz zu den erwähnten anderen Modellen besticht die P7100 durch hervorragende Bildergebnisse. Ein Schärfeverlust an den Rändern und in den Bildecken ist für mein Auge quasi nicht zu erkennen. Auch ein Bildrauschen ist für mich erst bei ISO-Werten zu erkennen, die ich nur im Ausnahmefall verwende (größer oder gleich ISO 400). Der Autofokus arbeitet wirklich schnell und sicher. (Was unscharfe Fotos selbstverständlich nicht ausschließt, was ich insbesondere bei Tieraufnahmen - Delfine, Vögel - feststellen durfte.) Auch die Auslösegeschwindigkeit ist sehr gut, insbesondere für Schnappschüsse und schnelle Motive unverzichtbar. Auf die Beschreibung von Motivprogrammen oder Sondereffekten verzichte ich an dieser Stelle, auch um den Umfang der Rezension nicht zu überreizen.

Die Ergebnisse beim Drehen von Videoaufnahmen sind zwar nicht in HD, sondern nur in HD ready, dafür werden Autofokus, Bildstabilisator und, wie erwähnt, ein guter Ton geboten. Alles in allem mehr als nur zufriedenstellend.

Ein paar Kritikpunkte habe ich aber dennoch:
- Ganz vorne steht die Kritik an der Serienbildgeschwindigkeit. Mit 1,2 oder Bildern pro Sekunde ist das keine Serienbildfunktion, sondern es sind sequentielle Aufnahmen. Ich könnte diese Funktion für Sportaufnahmen im Training verwenden, aber da muss ich auf eine andere Kamera ausweichen.
- Die Abdeckung des Objektivs (Lamellen) erscheint sehr fragil. Inwieweit dadurch Staub oder Sand ins Gehäuse gelangen kann, bleibt abzuwarten.
- Die Kamera erkennt nur den Originalakku von Nikon. Ich hatte sofort einen Ersatzakku eines Ersatzanbieters besorgt, der laut Artikelbezeichnung speziell für die P7100 sein sollte. Mit diesem lässt sich die Kamera jedoch nicht einschalten.

Alles in allem aber überzeugte fünf Sterne für das derzeitige Spitzenmodell unter den Kompaktkameras.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgereifte Kompaktkamera der Spitzenklasse, 8. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Bereits im Sommer 2011 hatte ich die Vorgängerin, die Nikon P7000, ausgiebig getestet, doch alle damaligen Kritiker der Kamera (träge Menüs, unzuverlässiger Autofokus) hatten leider recht. Die Kamera war bezogen auf meine Ansprüche unter dem Strich unbrauchbar und ging daher postwendend zurück. Als im Herbst die P7100 erschien und ausnahmslos berichtet wurde, dass alle Kinderkrankheiten beseitigt seien, habe ich mir die P7100 zugelegt und es bis heute nicht bereut. Die Verarbeitungsqualität ist herausragend und als Besitzer einer Nikon D300s Spiegelreflexkamera ist sie für mich die perfekte Ergänzung meiner Ausrüstung, wenn man nicht den schweren 5 Kilo-Rucksack mit diversen Objektiven mitschleppen möchte. Da die vielen Bedienelemente und die Menüführung stark an die Nikon DSLR-Kameras angelehnt sind, ist die Bedienung ein Kinderspiel und geht schnell in Fleisch und Blut über. Hier lohnt es sich wieder einmal, der Marke treu zu bleiben. Die Bildqualität ist dank moderater 10-Megapixel und einem verhältnismäßig großen Sensor für eine Kompaktkamera hervorragend und ermöglicht problemlos auch größere Abzüge bis hin zu 20 x 30 cm. Der optische Sucher ist für mich ein großer Pluspunkt, auch wenn er nur ein Notbehelf ist - aber gerade in solchen Notsituationen wird man froh sein, dass man ihn hat. Ich war nie ein Freund von klappbaren Displays, muss aber einräumen, dass ich von der Lösung, die Nikon hier eingebaut hat, begeistert bin. Zum Schluss die obligatorischen + / o / - Punkte:

+ hervorragend verarbeitet
+ schnelle Reaktionszeiten
+ alle Mängel der P7000 behoben
+ alle wichtigen Funktionen über Bedienelemente direkt erreichbar
+ tolles Klapp-Display
+ optischer Sucher

o Keine gedruckte Bedienungsanleitung
o Objektschutzdeckel im Lieferumfang wäre wünschenswert

- Die P7100 hätte als Nachfolgerin der P7000 gern Videoaufzeichnungen in Full-HD verdient.

Fazit: die P7100 ersetzt keinesfalls eine Nikon DSLR mit einem vernüftigen Telezoom. Selbst eine Nikon D3100 mit einem 18-55 mm Objektiv macht bei einem überschaubaren Aufpreis ansprechendere Aufnahmen. Die P7100 ist daher die perfekte Zweitkamera. Wer die Vergleichsmöglichkeit zu einer DSLR nicht hat, wird mit der Kompakten ohnehin glücklich sein.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Kompromiss, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Die Nikon P7100 (28-200 mm) habe ich mir im Sommer 2012 als Ersatz für meine Bridge-Kamera Panasonic FZ8 (36-430 mm) gekauft, die durch einen Sturz das Zeitliche gesegnet hatte. Ich würde mich als ambitionierten Knipser bezeichnen, der gerne Natur, Familie und unseren Hund fotografiert.
Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, insbesondere aufgrund des gegenüber der Panasonic deutlich kleineren Zoombereichs, fällt mein Fazit nach nunmehr 9 Monaten sehr positiv aus. Nachfolgend eine Auflistung der positiven und negativen Punkte:
+ Bildqualität:
Anfangs war ich skeptisch aufgrund z. T. sehr unterschiedlicher Beurteilungen, z. B. „zu gelbstichig“, „zu grelles Grün“, „schlechter automatischer Weißabgleich“. Nach nunmehr über 6500 Fotos finde ich die Bilder bis ISO 400 gut bis sehr gut, dies gilt insbesondere auch für Makroaufnahmen. Verglichen mit meiner FZ8 deutlich besser, was Rauschverhalten und Farben betrifft. Für die Farben benutze ich die Einstellung „Standard“. Insgesamt liefert der automatische Weißabgleich bei verschiedenen Lichtbedingungen gute bis sehr gute Farben, auch wenn er nicht immer hundertprozentig sitzt. Dass die Kamera zu einer leichten Überbelichtung neigt, wurde schon mehrfach angesprochen.
+ Bedienung:
Die überwiegend guten Beurteilungen hierzu kann ich nur bestätigen. Vieles lässt sich direkt, ohne Umwege über das Menü, schnell einstellen. Auf die Taste F1 habe ich AWB1 gelegt, außerdem in Kombination mit dem vorderen Rad das Active-D-Lighting. Auf die Taste F2 den Graufilter.
+ Klappmonitor:
Sehr gut mit sehr feiner Darstellung. Verglichen mit einem Schwenkmonitor die bessere Lösung, da zum Einen deutlich stabiler und zum Anderen jederzeit sofort startbereit. Außerdem stört er nicht das Handling, da er nicht seitlich aus der Kamera herausragt. Dass ein Schwenkmonitor mehr Möglichkeiten bietet, ist aus meiner Sicht gut zu verschmerzen.
+ Active-D-Lighting:
Am Anfang stand ich dieser Option etwas skeptisch gegenüber. Mittlerweile bin ich sehr angetan von dieser Möglichkeit, starke Bildkontraste damit korrigieren zu können. Viele Fotos werden damit natürlicher und harmonischer, da dunkle Bereiche leicht aufgehellt werden. Ich verwende grundsätzlich nur die Stellung „Low“. Wenn man jedoch bewusst starke Hell-Dunkel-Kontraste erzeugen will, sollte man es ausschalten.
- Überbelichtung:
Leider sind mit 0,0 belichtete Fotos immer etwas überbelichtet, weshalb z. B. Gras dabei tatsächlich mit einem „zu grellen Grün“ dargestellt wird. Normal belichtete Fotos erhält man mit –0,3 oder –0,7. Bei Verwendung von Active-D-Lighting werden die Bilder ohnehin etwas aufgehellt, dabei reicht dann in der Regel –0,7. Man kann sich damit zwar arrangieren, anwendungsfreundlicher wären aber bei 0,0 korrekt belichtete Fotos.
- Weißabgleich „Bewölkt“:
Wieso liegt der Weißabgleich für „Bewölkt“ nicht neben dem Weißabgleich für „Sonne“? Man muss mindestens 4 andere Einstellungen überspringen, um auf „Bewölkt“ zu landen. In meinen Augen sollten Tageslichteinstellungen nebeneinander liegen.
- Objektivschutz:
So einfach der automatische Lamellenverschluss auch ist, er scheint mir auf Dauer zu empfindlich zu sein. Aus diesem Grund habe ich mir einen zusätzlichen festen Objektivdeckel gekauft, der einen besseren Schutz bietet.
Fazit:
Für eine Kompaktkamera bietet die Nikon viele Möglichkeiten der Konfiguration, eine sehr gute Handhabung und, bei guten bis mittelmäßigen Lichtbedingungen, eine gute bis sehr gute Bildqualität. Ich nutze sie als „Immer-dabei-Kamera“, für diese Rolle ist sie wirklich hervorragend geeignet. Perfekt ist keine Kamera, auch die P7100 nicht, aber mit ihren Macken habe ich mich mittlerweile sehr gut arrangiert. Von mir erhält sie 5 Sterne.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sucht...der findet!, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich besitze eine "große" DSLR", entsprechend schwer und sehr auffällig, und eine kleine Digicam, für die Fotos zu jeder Gelegenheit. Leider war der Qualitätsunterschied zwischen diesen beiden so groß, dass ich Ausschau hielt nach einer Kamera, die sowohl leichter und kleiner ist, aber gleichzeitig hochwertige Schnappschüsse liefert.
Ich habe lange gesucht...und mich dann für die Nikon Coolpix 7100 entschieden, denn diese Kamera schien mir beiden Ansprüchen gerecht zu werden.
Ich bin nicht enttäuscht worden!
1. Die Optik ist wertig, die Kamera liegt hervorragend in der Hand.
2. Die Bedienelemente sind intuitiv angeordnet und die Bildqualität ist Spitze.
3. Besonders begeistert bin ich vom Akuladegerät:
Ohne Strippe, dafür mit einem handlichen Steckdosenadapter ausgestattet, sehr gute Idee!
Außerdem hält eine Akuladung erstaunlich lange. So lange, dass ich noch keine Notwendigkeit sehe, mir einen Zweitaku zuzulegen.
4. Die Programmautomatik ist reichhaltig, zusätzlich kann auch alles manuell eingestellt werden.
5. Das Klappdisplay eröffnet neue Perspektiven, z.B. die berühmten "Hüft-Fotos".
6. Der eingebaute Blitz kann von Hand bedient werden.
7. Der zusätzliche Blitzschuh ermöglicht es, auch ein externes Blitzgerät aufzustecken.
8. Sie passt, obwohl größer und schwerer als die üblichen Digicams, tatsächlich in jede normale Jacken/Hosentasche.

Ich war zu Beginn wirklich sehr skeptisch, ob ich hier den richtigen Griff gelandet habe. Der tägliche Gebrauch hat mich aber mehr als überzeugt und ich würde jedem Fotograf, der eine Zweit-Schnappschuss-Immer-bereit-Kamera sucht, die Coolpix 7100 empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kamera begeistert mich auch nach einem Jahr ab dem Kauf, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Diese Kamera habe ich nach der Rückgabe einer neuen Canon IXUS 220 an Saturn gekauft (ixus hatte Bildqualität von Kamera des Nokia C3 Handy meiner Freundin, meiner Meinung nach). Das hat mir einen Push gegeben, meine photographische Skills zu entwickeln. Mit dieser Nikon-Kamera habe ich Tausende Bilder in verschiedenen Lichtsituationen aufgenommen und war fast immer höchst zufrieden.

Seit kurzem habe ich mir eine Nikon D600 gekauft, aber die relativ kleine P7100 möchte ich auf jeden Fall weiter behalten.
Was meine Bedürfnisse betrifft finde ich p7100 einfach Top für diese Preisklasse.

Zu Stärken der Kamera:
- bequeme Bedienelemente (für mich wichtig sind vor allem die Blende- und Belichtungszeiteinstellräder und Schnellzugriff auf ISO)
- scharfe Optik. die Bilder sind hervorragend vom Center bis zum Rand. Auch bei ausgefahrenem Objektiv gibt's diesbezüglich wenig zum Aussetzen. Hier werden die Bilder nur ein bisschen weicher.
- perfekte optische Stabilisierung (Nachtaufnahmen mit Belichtungszeit bis 0.5 Sek. sind kein Problem).
- hervorragende RAW-Qualität - im Adobe Lightroom lassen sich fantastische Sachen mit Bilder machen!!! (eigentlich sind die RAW-Files bei Tageslicht aus p7100 mit RAW aus meiner Nikon D600 + Nikon AF-S 28mm 1.8g vergleichbar).

Zur Schwächen:
- für meine Bedürfnisse habe ich keine entdeckt.

Hier antizipiere ich Vorwürfe über relativ lichtschwaches Objektiv, begrenzte Videofunktionen usw. Dazu sage ich einfach: meinem Photographiestil passt die Kamera perfekt!

Daher möchte ich gerne die Kamera weiterempfehlen und viel Spaß beim Photographieren haben!

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Update vom 08.05.2013. Vergleich mit Canon PowerShot s100

Leider wegen Flüssigkeit ist auf meiner beliebten p7100 die Platine kaputt gegangen(die Hälfte von Bedienelementen gehen nicht mehr :( ...) Es lassen sich aber immer noch die Blende und die Belichtungszeit in M-Modus einstellen. Laut Schätzung der Nikon-Servicefiliale belaufen sich die Reparaturkosten auf knapp €250! (die neue Kamera kostet vielleicht €30 mehr). Daher habe ich Kamera meiner Freundin gegeben, die keine Ahnung von Fotografie hat und immer im Auto-Modus knipst. Danach habe ich mir eine gewisse Zeit eine passende kompakte RAW-fähige Zweitkamera gesucht. Ich wollte mir etwas kleineres als p7100. Endlich bin ich bei der Canon PowerShot s100 gelangen, die laut zahlreichen kompetenten Quellen (technobuffalo.com, Chase Jarvis, Kenn Rockwell) als Weltbeste Kompaktkamera in diesem Preis- und Sensorsegment gilt. Nach dem ausführlichen Testen der beiden Kameras side-by-side komme ich zum Schluß, dass die p7100 klarer Sieger für mich bleibt:

- die Bilder der Nikon sind gestochen scharf, deutlich schärfer als jene von s100 (hier ist die Rede ausschließlich von RAW-Aufnahmen);
- Bei schwachem Licht ist p7100 eine ganze (wenn nicht 1,5) f-Stopp besser als s100. Darüber hinaus ist die Rauschen-Pattern der p7100 viel feiner (was natürlich besser ist).
- der chromatische Abbildungsfehler und color fringing der s100 ist deutlich mehr ausgeprägt.

Um meine Gedanken zu bekräftigen lade ich ein paar Bilder in die Galerie hoch. Dort kann man die Screenshots aus Adobe Lr 4 sehen.

Fazit: für mich bleibt die p7100 weiter Kompaktkamera Nr 1, und Nikon als Produzent - ein Spitzenkamerahersteller. Ich möchte auf keinen Fall Verdienst von Canon vermindern. Dazu sage ich auch, Marketingpolitik von Canon ist aber deutlich besser als Nikon's.
Also ich gratuliere noch einmal alle glückliche Besitzer der p7100 und wünsche viel Spaß beim Fotografieren. (Sorry for my broken German, as you could've guessed, I'm not german native speaker).
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