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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
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am 6. November 2013
Eine endgültige Antwort auf die im Titel gestellte Frage gibt es nicht. Aber: Das Buch ist gut zu lesen, weil es einerseits gut und schlüssig argumentiert, andererseits teilweise recht flapsig formuliert ist. Dennoch verlieren die Autoren den ernsten Hintergrund nie aus den Augen. Also: durchaus empfehlenswert!
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am 20. Januar 2012
Der sehr provokante Titel fordert natürlich heraus, vor allem wenn man selbst als Christ lebt, zur Bibel steht und Gott in allen Dingen vertraut. Wenn man sich auf die Lektüre einlässt wird es jedoch sehr schnell unglaublich interessant und spannend.

Was die Autoren geschrieben haben ist nämlich ein Querschnitt der Meinungen und Gedanken die unsere entkirchlichte Gesellschaft zu Gott und seinen Gemeinden hat. Für einen "Insider" oft erschreckend und zugleich erhellend. Man versteht viel besser, weshalb so viele Menschen keine Relevanz darin sehen zur Kirche zu gehen oder sich anderweitig um Glauben zu bemühen. Sehr oft vorkommende Irrtümer zu Glaube und Religion werden hier deutlich und Ursachen und Wirkung wird klar.

Mir hat das Buch mit seinem schonungslosen Blick von außen auf uns Gläubige und unsere Gemeinden sehr deutlich gemacht, wie sehr Menschen nach dem eigentlichen Sinn ihrer Existenz und einem Gott, der sich für sie interessiert suchen. Und wie kläglich große Teile der Kirche(n) dabei versagen die Gute Nachricht in unserer Generation weiterzugeben.

Keiner, der Gott persönlich in seinem Leben kennengelernt hat und deshalb an ihn glaubt, wird durch die Lektüre dieses Buches seinen Glauben verlieren. Dafür gewinnt man aber einen Eindruck wie dringend die Menschen darauf warten, dass ihnen von jemanden die freimachende Botschaft Gottes gebracht wird. Ein Weckruf für alle engagierten Christen sich nicht nur in den eigenen Strukturen und Kreisen zu leben sondern im offenen Kontakt mit den Außenstehenden das vorherrschende Zerrbild Gottes und die Vorurteile gegenüber christlichen Organisationen durch das eigene Zeugnis und die tätige Liebe zu überwinden.
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am 10. Dezember 2011
Die hier aufgeführten Negativkritiken haben mich etwas verwundert: Da wird von Toleranz geschrieben und die im Buch verwendeten Wortspiele werden dabei zerfetzt oder es wird bemängelt, dass die Meinung der Autoren im Buch dargestellt wird, bzw. die Informationssuche entsprechend selektiv ausgefallen ist. Ein solches Buch lese ich doch nicht mit dem Anspruch eine wissenschaftliche Abhandlung vor mir zu haben. Auch eine Antwort auf die Frage: "Wären wir ohne Religion besser dran?" kann immer nur eine Annäherung sein und die wird in dem Buch meines Erachtens nach durchaus geboten.
Zudem finden sich in dem Buch viele Anregungen zum weiterlesen und für Einsteiger in das Thema bietet es auch sicherlich einige wertvolle Informationen. Mir haben außerdem der ironische Ton, der Stil als auch die Wortspiele viel Spaß gemacht und was nicht so oft gelingt, mir auch mal ein lautes Lachen entlockt.
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am 6. Oktober 2012
"Wären wir ohne Religion wirklich besser dran?", so fragen die beiden Autoren Stefan Bonner und Anne Weiss. Diese Frage, die so auch Matthias Mattusek stellen könnte, (um sie dann mit einem "Ja" zu beantworten), wird von den Autoren mit einem klaren "Nein" beantwortet. Dass der Leser dies nicht sofort merken soll, gehört zum einleitenden Spiel der Autoren. Auch im Klappentext tun sie so, als überlegten sie ernsthaft, sich wieder positiv der Religion zuzuwenden. Manch ein Anhänger der Generation Benedikt, der nicht genau hinsieht, wird so das Buch der Autoren der "Generation Doof" kaufen. April, April! Man merkt dann schnell, dass der Haupttitel "Heilige Scheisse" schon so gemeint ist, wie er hier steht. Es fehlt kein Fragezeichen. Eher ein Ausrufezeichen.
Denn es ist pure Religionskritik, was sich hier zwischen den Buchdeckeln mit dem Schaf und mit Heiligenschein befindet. Aber sie kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher, sondern mit einer erfrischenden Leichtigkeit und sehr viel Sinn für Humor und ironische Formulierungen. Die Autoren quälen sich nicht ernsthaft mit der Frage, ob nicht doch etwas für den antiquierten Christenglauben spricht. Das würde ihn ja bereits aufwerten. Sondern sie zerren die abstrusen Ansichten der Gläubigen, aber auch so manche religiöse Schnurre, in die Öffentlichkeit und beschreiben schmunzelnd Mottenlöcher in katholischen und evangelischen Glaubenskostümen, zeigen mit Fingern auf den nackten religiösen Kaiser und machen sich lächerlich. Das Lachen ist vielleicht die stärkste Form der Kritik.
Dass die Autoren Meister der ironischen Darstellung sind, beweisen sie vor allem im ersten Drittel des Buches, wo sich eine gekonnte ironische Bemerkung nach der anderen findet. Die Autoren wissen nicht nur, worüber sie schreiben, sondern auch wie sie schreiben und schreiben müssen, um ein wirklich gutes Buch abzuliefern. Vor ihren spitzen Bildern der religiösen Subkultur ist nicht einmal der HErr sicher. So "wäre ein Gott, der über eine so fehlerhaft konstruierte Erde befiehlt, nur ein Typ wie wir: solide Halbbildung, wenig gesellschaftlicher Einfluss, von lauter Idioten umzingelt, Deadline für die Schöpfung verpennt, deshalb noch schnell alles fertig geschusselt, in der Hoffnung, das es keinem auffällt" (S. 61) Und den Gläubigen fällt tatsächlich nichts auf, sie machen einen Dankgottesdienst für ein Kind, das nach einem Erdbeben nach 5 Tagen noch lebend aus den Trümmern gezogen wird, und haben die Zigtausend Opfer dieses Erdbebens dabei schon fast völlig ausgeblendet. Auf solch intellektuelle Blasenschwäche machen die Autoren in gekonnten Formulierungen aufmerksam.
Diese Art, mit dem Thema umzugehen, wäre bei allem gesunden Humor auf die Dauer aber dann doch etwas anstrengend, und so ändert sich der Ton zunehmend. Das Buch wird sachlicher, die Sprachvirtuosität lässt nach. Es eignet sich nun zwar weniger fürs Kabarett, wird mehr argumentativ, verliert seinen Lesenswert aber deswegen nicht. Nur konsequent ist es, wenn die Autoren dabei nicht nur die christliche Esoterik aufs Korn nehmen, sondern sich auch der alltäglichen Esoterik zuwenden, von der man allenthalben belästigt wird. Bei lächerlichen Erscheinungen wie der Esoterik geschieht auch dies wieder mit mehr Humor. Fromme Christen könnten hier kräftig mitlachen, wäre ihnen nicht auf den Seiten vorher das Lachen vergangen.
Die Autoren (im Schatten des Kölner Domes schreibend) plädieren am Ende für eine naturalistische und humanistische Weltsicht, die ohne Obskurantismen auskommt, nicht auf jenseitige Schlaraffenländer schielt, sondern das Diesseits im Blick behält. Immer mehr zeigt sich die Sympathie der beiden Autoren (beide übrigens Lektoren bei Bastei Lübbe) und ihre Nähe zu säkularen Organisationen wie der Giordano-Bruno-Stiftung. Auf der Coverrückseite steht denn auch ein treffendes Zitat von Michael Schmidt-Salomon zum Buch "Witzig, intelligent, tabulos - ein Heidenspaß, den man nicht versäumen sollte."
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am 27. Dezember 2011
Diese Buch richtet sich mit der darin verwendeten Sprache an Jugendliche und junge Menschen bis 20 Jahren. Die kennen aber wiederum die verwendeten Zitate nicht, ganz zu Schweigen von den Zitierten. Der Sinn war wohl, dass es sich locker liest, mich hat der Stil sehr genervt, weil dieses "eh, wir sind total locker und verstehen Euch voll" einfach nicht aufhören will. Die meisten Zitate stammen aus Talkshows, wobei man dann wieder denkt: haben die Autoren von "Generation doof" uns in dem Buch auch schon verarscht und sitzen selbst nur vor der Glotze.
Man kann auch aus Büchern zitieren - oder mal ganz verrückt, sich selbst was einfallen lassen um ein Buch zu füllen.
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am 20. Dezember 2011
Wie alle Rezensenten, die diesem Buch ablehnend gegenüberstehen und es mit 1 Stern bewertet haben, übersehen haben, ist dies KEINE fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Religion. Wer hierzu eine fundierte Darstellung sucht seien die zahlreichen Werke von Karlheinz Deschner empfohlen. (Er wird auch einmal im Buch genannt.)

Inhalt sind vielmehr die Ansichten und Erlebnisse ganz normaler Alltagsmenschen zu diesem Thema. Wie bereits in ihren ersten 2 Büchern zählen sich auch die Autoren zu dieser von ihnen so genannten "Generation Doof" ausdrücklich hinzu.
Damit stellt das Buch quasi die Gegenposition dar, die einem automatisch in den Sinn kommt, wenn man sieht, wie in den unzähligen Diskussionsrunden im Fernsehen studierte Theologen mit humanistischen Philosophen um Standpunkte streiten, die wir Doofen erst einmal gar nicht einsortieren können: Was interessiert das die in der Moderne aufgewachsenen Menschen von heute?

Wenn man diese Position erst einmal war genommen hat, wird einem klar, wie gelungen dieser Rundkurs durch die Berührungspunkte des Alltagslebens mit der Religion ist:
- Man erkennt gleich die Leute wieder, die strikt ohne Religion leben, aber dennoch mit allem Prunk in der Kirche heiraten wollen
- Man fühlt mit den Autoren mit, die sich einen Gottesdienst "anschauen" und das Geschehen einfach nur anachronistisch und befremdlich finden.
- Man erlebt den Graben zwischen streng Gläubigen, die einem eine Bibel schenken, und den Beschenkten, die darin nur einen Party-Jucks sehen können
- Schließlich gibt es doch noch einen Art Exkurs in rationale Kritikpunkte, in dem aber die Widersprüche der eigenen Vernunft mit theologischen Aussagen nachfühlbar werden, die jedes Jahr Menschen in Massen aus den Kirchen austreten lassen, in die sie ungefragt hinein getauft wurden.

Dieses Buch liefert wie seine 2 Vorgänger eine Nabelschau einer halbgebildeten Normalo-Gesellschaft, zu der nun mal die meisten von uns, wie auch ich, gehören. Bei diesem Punkt der "Halbbildung" und "Selbstbetrachtung" haben alle Negativrezensenten nicht verstanden, worum es in diesem Buch geht.
Es stellt an jeden von uns, der nicht speziell anders geprägt ist die Frage: "Was können wir heut'-zu-tage noch mit Religion und Kirche anfangen?" Die Antwort: "Nichts! - Ratio sei Dank."
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am 8. Februar 2012
Vorab: Wer ein fundiertes Sachbuch zum Thema Religion erwartet, ist bei diesem Buch falsch beraten und sollte lieber zu Dawkin und Co. greifen.
Wer allerdings gerne über Religion und seine Anhänger lacht, findet bei diesem Schmöker viel lesenswertes.
Das die Autores des Buches oftmals in Schwarze getroffen haben, sieht man schon an den vielen negativen Kritiken seitens der Religösen, was dieses Buch wiederum sicherlich nur adelt.
Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie sie zutiefst erregt und mit Schaum vor dem Mund wild in ihre Tastur hackten.
Aber nach meiner Meinung hätte die Kritik ruhig noch ein wenig deftiger ausfallen können - schließlich kann man über Religion und seine Anhänger so schön lachen.
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am 2. Mai 2015
Also erstmal hat mir das Lesen dieses Buches sehr viel Spass gemacht. Aber es regt auch zur Überlegung an, ob wir Religionen wirklich noch brauchen. Oder besser gesagt, haben wir Sie jemals gebraucht. Ich denke schon, ein bisschen Glauben, an was auch immer, braucht doch jeder. Nur halte ich Kirchen nicht nur für überflüssig, sondern auch für gefährlich. M.E. haben sie mehr Unheil als Heil über die Menschheit gebracht. Welch kriminelle Energie nicht nur bei einigen Sekten, sondern besonders bei den "etablierten Kirchen" dahintersteckt, sieht man gut am Werdegang des so geschätzten Multikonzerns Römisch Katholische Kirche. Gleichberechtigung, Menschenrechte? Nein Danke!
Eine Religion sollte für das Wohl des Menschen da sein und nicht für irgendeine imaginäre Gottheit.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Januar 2012
Das Buch gab es bei Kindle umsonst, deswegen habe ich es mir heruntergeladen. Da ich schon "Generation Doof" von den selben Autoren gelesen hatte, war ich schon nicht mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Doch selbst diese geringen Erwartungen wurden nochmals unterboten.

Das Buch reiht die üblichen Vorurteile und allgemeinen Platitüden über die Kirche aneinander. Dabei wiederholen sich die wesentlichen Argumente (Verschwendung, Sexualfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Kindesmissbrauch, Repression, fehlende Demokratie) immer wieder. Auf Dauer ist das eher langweilig als erhellend.

Meine 2 wesentlichen Kritikpunkte:

Die Autoren befassen sich nicht (wie im Titel versprochen) mit der Frage, ob wir ohne Religion besser dran wären. Ihnen geht es darum auf die evangeliche und vor allem die katholische Kirche einzuschlagen. Gut, da gibt es viel zu kritisieren, aber das Thema wurde doch verfehlt. Außerdem : Ist Religion nur der christliche Glaube? Gibts am Islam, Buddhismus, Judentum oder an Naturreligionen nichts zu kritisieren? Aber da hättn die Autoren sich wohl ins Thema einarbeiten müssen und hätte nicht auf der platten Ebene der Sprücheklopferei verbleiben können.

2. Kritikpunkt: Den Autoren ist nicht aufgegangen, dass es trotz aller Versäumnisse der religionen und der dahinter stehenden Organisationen Millionen menschen auf der Welt gibt, die teilweise unter Einsatz ihres Lebens ihren Glauben leben. Was treibt diese Leute an? Was gibt ihnen die Religion? Das wäre ein interessanter Ansatz gewesen, aber auch der geht ja über das bodennahe Niveau hinaus.

Fazit:
Angenehm zu lesen, das flott geschrieben. Inhaltlich enttäuschend und platt.
Was die Kindle-Ausgabe angeht: Willkürliche Seitenbrüche, bei denen Illustrationen, Zitate und Text gertrennt werden, zeugen von einer lieblosen Aufbereitung des Buchs.
Als Gratisleseprobe ok, Geld würde ich für das Buch nicht ausgeben wollen.
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am 2. Januar 2012
Herzhaft erfrischender Schreibstil mit viel Wortwitz.
Ich wollte nur kurz hineinlesen und konnte es dann nicht mehr weglegen.
Den Kritikern sei gesagt: Dies ist kein Fachbuch, keine Anleitung zur Glaubensfindung oder -abkehr. Es ist ein Spiegel der Gegenwart. Nehmt dieses Buch bitte nicht so ernst. Es ist mit einem ;-) zu lesen.
11 Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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