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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen487
4,1 von 5 Sternen
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am 29. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Selten ist mir ein Bericht über ein Buch so schwer gefallen, wie dieser hier. Ich habe zwei Wochen an "Gott Bewahre" gelesen. Normalerweise habe ich ein Buch mit 400 Seiten in drei bis vier Tagen durch - und das trotz eines 8-Stunden-Arbeitstages. Aber das hier... schwierig, schwierig...

Vielleicht hat meine Schwierigkeit mit dem Buch auch damit zu tun, dass ich lange Jahre sehr aktiv in der Kirche war. Ein Kapitel, das für mich abgeschlossen ist. Aber interessant finde ich die Idee des Buches von John Niven schon. Wobei die Idee, ein Buch darüber zu schreiben was wohl passieren würde, wenn der Sohn Gottes wieder auf die Erde kommt... naja, sie ist ja nicht ganz neu. Schon Dostojewski hat im fünften Kapitel seines Buches "Die Brüder Karamasow" Jesus wiederkehren und auf einen Großinquisitor treffen lassen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich beim Lesen dieses Kapitels sehr beeindruckt von Dostojewskis Umsetzung war. Aber natürlich spielt diese Geschichte in der Vergangenheit und John Niven hat Jesus im hier und heute wiederkehren lassen.

Ich habe also neugierig angefangen "Gott Bewahre" zu lesen und musste schon nach wenigen Seiten heftig schlucken. Gott wird von den Engeln "der Alte" genannt, Jesus und die Apostel kiffen im Himmel was das Zeug hält und benutzen Schimpfwörter am laufenden Band. Schluck. Okay. Da stellen sich dann doch meine übriggebliebenen konservativ-christlichen Haare auf. Nicht, dass ich glaube, dass alle Engel im Himmel auf Wölkchen sitzen und Harfe spielen - aber John Nivens Vision vom Himmel als hervorragenden Garten zur Herstellung des besten Grases teile ich auch nicht.

Wie auch immer... Gott kommt also aus einem Urlaub zurück und stellt fest, dass alles auf der Erde den Bach runtergegangen ist. Eigentlich mischt er sich überhaupt nicht in die Belange der Menschheit ein und sein einziges Gebot (eigentlich eher eine Empfehlung) lautet "seid lieb". Und die Menschen setzen das so überhaupt nicht mehr um. Jesus muss also wieder runter und versuchen, seine Geschichte von vor ca. 2000 Jahren zu wiederholen. Und hier fängt es dann an, stellenweise interessant zu werden. Um sein Ziel zu erreichen, wird er Kandidat einer Castingshow.
Auf den Inhalt der Geschichte will ich gar nicht mehr eingehen. Der Verlag hat eine wirklich gute Zusammenfassung geschrieben und ich will hier nichts verraten, sollte jemand das Buch lesen wollen.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich das Buch aus der Hand gelegt und für ein paar Tage auch nicht mehr weitergelesen habe. Mir ist die Sprache für einen religiösen Kontext wirklich zu heftig und John Nivens Charakterisierung der wichtigsten Gestalten (Gott und Jesus) kratzt ziemlich an meinen Nerven. Aber ich denke, dass das genau das ist, was der Autor bezweckt hat. Einerseits denke ich auch, dass Gott/Jesus auf der Seite der Ausgegrenzten steht und seine Kritik an der Kirche kann ich gut teilen. Man muss nur die Evangelien lesen, um zu sehen, dass das, was die Fundamentalisten (egal welcher Konfession) als Evangelium verbreiten wenig mit dem zu tun hat, was Jesus vorgelebt hat. Aber John Niven geht mir persönlich zu weit. Einen ständig kiffenden, trinkenden, rülpsenden Jesus - sorry, nein danke.

Stellenweise fand ich das Buch wirklich richtig gut. Es ist unglaublich gesellschaftskritisch, teilweise wirklich witzig und definitiv herausfordernd. John Niven muss eine Menge Wut im Bauch haben um so etwas zu schreiben - und die Wut kann ich gut verstehen. Allerdings finde ich seine Umsetzung nur bedingt gelungen.

Das Buch ist nichts für sanfte Gemüter. Die Sprache ist mir zu heftig (Fäkalsprache), die Charakterisierung der Hauptgestalten zu überzogen und die Umsetzung der Idee ist meiner Meinung nach nur teilweise gelungen. Aber als gesellschaftskritisches Buch taugt "Gott Bewahre" trotzdem und ich bin mir sicher, dass es seine Leserschaft finden wird. Von mir gibt es nur drei Sterne und eine bedingte Empfehlung. Man sollte vorher mal in das Buch reinlesen, bevor man es kauft.
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am 20. August 2015
So wunderbar lustig die gesamte Geschichte verpackt wurde und obwohl dies meisterlich gelungen ist wird mir sicher jeder Leser zustimmen, dass dieses Buch einer Kneipenschlägerei mit betrunkenen Iren gleicht. Es fließen Tränen und reichlich Blut beim lesen dieses Werkes. Das Buch ist nicht grundlos im Hardcore bereich zu finden. Wer einmal einen kritischen Blick auf die Welt werfen möchte sollte sich dieses Buch definitiv anschaffen. Ich habe es nicht bereut und direkt zu meinen top 10 gestellt.
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am 6. Januar 2014
... aber da kann man auch drüber hinwegsehen. Für die Fäkalsprache gibt es Punktabzug, deswegen nur 5 Punkte (ansonsten hätte ich 6 gegegebn _:-)) Denn wenn man das tut (also drüber hinwegsehen), ist es einfach großartige Unterhaltung. Am Anfang kann man herrlich laut lachen, dann ist man entsetzt und am Schluss entspannt. Und dann finde ich ein Unterhaltungsbuch großartig: Wenn es einen durch diverse Emotionen durchzieht.
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am 17. April 2015
John Niven zeigt schwarzen Humor in seinem satirischen Märchenroman, bei dem Gott nach dem Angelurlaub wieder auf die Erde guckt und so richtig sauer wird. Weil da seit knapp fünfhundert Jahren so viele Katastrophen passieren und die Menschen das allerallererste Gebot – also noch vor Moses zehn Geboten entstandene – total vergaßen. Seid lieb. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Seid lieb. Von wegen! Also schickt er seinen ewig in allen Leuten nur das Gute sehenden Sohn wieder auf die Erde, damit die Menschen wieder lieb sind. Zueinander und überhaupt.

Jesus wiederum wird zum weltbesten Gitarristen und landet zwischen Drogenverkäufern und -abhängigen in den Armenvierteln von New York City. Der Schlawiner findet einige böse, aber irgendwie machbare Ideen, um aus wenig viel zu zaubern. Was macht es schon, wenn bestellte belegte Sandwiches nicht im Büro eines Investors landen, um dessen Kunden zu speisen, sondern stattdessen auf dem Rasen hinter dem Gebäude von Jesus und Anhang verzehrt werden?

Hat man sich erstmal an die Nivens Sprache gewöhnt, stört die stete Flucherei auf den Seiten nicht sonderlich. Denn sie passt irgendwie zu dieser Geschichte, vielleicht wäre sie anders nicht zu ertragen. So jedoch wird sie witzig, skurril, böse und gut zugleich. Ohne am Christentum und Glauben zu rütteln, darum geht es hier nicht.
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am 27. September 2014
Ich habe das Buch geliebt und in einem Zug durchgelesen. Es ist nicht blasphemisch, präsentiert es doch die Grundaussagen aller Religionen: Respektiert euch, vertragt euch, habt euch lieb! Diese aber auf eine sehr lockere Art und Weise, Fäkalsprache und Kiffen ist hier erlaubt. Sicher witzig und sehr alternativ, mein Geschmack ist allerdings beides nicht. Doch ohne wäre wahrscheinlich viel von dem Witz und Charme des Buches wohl verloren gegangen. Also, was solls, nicht dran stören.
Gott wirkt hier wie ein Bud Spencer (liebenswert, oder?) auf mich, Jesus wie ein Hippie.
Das Beste an dem Buch sind die absolut zutreffenden gesellschaftskritischen Passagen. Hype, Massenwahn, Ausbeutung: hier in der Musikbranche/ Talent-TV-Shows.
Jesus vermittelt den unglücklichen Menschen um sich herum wahre und echte Liebe, als Beispiel: ein Jugendlicher sieht keinen Ausweg mehr als Selbstmord. Jesus redet mit ihm und erzählt ihm, wie ihm seine Mutter früher nach dem Baden liebevoll übers Haar strich und ihr Kind einfach perfekt fand, so wie es ist. Dass sie das niemals gewollt hätte. Dieser Augenblick in dem Buch ist tief berührend.
Das Buch ist also nicht nur witzig, sondern oft auch tiefgründig. Die Mischung machts. Sehr empfehlenswert, aber Toleranz und Intelligenz beim Leser sind schon erforderlich.
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am 17. September 2011
Näher an Gott als die Bibel es je sein könnte!
Genial, überzeugend, kurzweilig, nächstenliebend, verachtent!
Ich wünschte das all die sog. konservativen "Christen" dieses Buch lesen müssten!
Und zwar mind. 2mal! Ich habe mich wie immer bei J. Niven köstlich amüsiert!
Aber, in diesem Fall war es nicht nur das Amüsement, sondern mehr noch der
Spirit der Nächstenliebe der sich durch den Himmel und seine handelnden Personen,
so einfach und doch so konsequent und nicht zuletzt für (fast) jeden logisch dargestellt
wird. Noch einmal: Genial! Nicht zuletzt die detailierte und äußerst amüsante Darstellung
der Hölle legen nah, dass Niven mindestens schon einmal im Himmel war und den "Rest"
mehr als gut kennt. Oder das er vielleicht sogar "ER" ist.........
Ein Buch zum LIEBEN. Also: "Seid Lieb!"
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am 27. September 2013
Gott liebt die Schwulen (und natürlich alle anderen Menschen bis auf die Tumben) und hat eigentlich nur eine einzige Botschaft: Habt Euch lieb! Daraus macht der Roman eine sehr unglaubliche Geschichte. Unterhaltsam und teilweise sehr spannend.
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am 4. Juni 2014
...aber irgendwie bleibt es oberflächlich.

Dass Gott nochmals seinen Sohn auf die Erde schickt, um nochmals alles zu richten, die Idee ist nicht neu, aber immer wieder gut. Mit dem entsprechenden Sarkasmus/Ironie-Gemisch erzählt, kann das aber immer noch eine sehr unterhaltsame und gleichzeitig anspruchsvolle Literatur sein.

Am Ende des Tages war es mir aber zu flapsig. Manche Beschreibungen sind einfach überzogen meiner Meinung nach (z.B. was so in der Hölle geschieht...) und manche Parallele zum Geschehen vor 2000 Jahren dann doch etwas fantasielos gebastelt.
Wäre etwas mehr Fantasie in die Aussage geflossen und etwas weniger ins grelle Verzerren, es hätte dem Buch gut getan.

FAZIT:
Ein unterhaltsames Buch, ja - aber nichts, was lange hängenbleibt. "Die Bibel nach Biff" bleibt eben doch unerreicht...
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am 3. Januar 2013
Mit geradezu schwarzem Humor beschreibt der Autor, wie Jesus nochmal auf die Welt kommt und in der heutigen Zeit versucht, seine Botschaften an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Dabei schildert der Autor herrlich die amerikanische Gesellschaft. Jesus als kommender Rockstar bei einer Casting Show. Zum Schreien komisch! Aber unter all dem Humor ist auch ein Körnchen Ernst versteckt. Genau so würde es heute ablaufen. Ich kann das Buch nur empfehlen, aber ein bißchen Toleranz in religiösen Dingen muss man schon haben, damit man es komisch findet. (den einen Stern Abzug gibt es, weil manche Klischees doch ein bißchen zu übertrieben sind.)
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am 5. September 2013
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen und der Leseprobe habe ich mir das Buch gezogen.
Es war/ist nicht ganz nach meinem Geschmack. Ob Gott sich einer so rüden und groben Sprache bedient? Fluchen und Ghettoslang mögen in der heutigen Literatur Einzug gehalten haben, doch mir war das ein Ticken too much!
Hier wäre weniger mehr gewesen - mir schien es letztlich nur noch darum zu gehen Gott, Jesus und sonstige Heilige/Verstorbene als kiffende, sich zudröhnende und dem Alkohol verfallende Bande hinzustellen.
Schade - die eigentliche Intention der Story hat mir gut gefallen - so reicht es nur für 3 Sterne.
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