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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker aus den 1980er Jahren, der die Wieder- oder Neuentdeckung lohnt
Wer den, in Kamerun geborenen und häufig in Europa (Paris, Brüssel) und den USA (New York) arbeitenden, Musiker und Sänger Manu Dibango samt Band jemals live auf der Bühne erlebt hat, wird davon sicher nicht unbeeindruckt geblieben sein. Jedenfalls ging es mir so.

Musik:
Die Mischung macht’s und der Titel der CD ‚Electric...
Vor 9 Monaten von Music Lover veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Die Avantgarde des Afro-Funks
Hier hat der Magier der Fusion aus Makossa, Funk und Soul die Elite der Soundtüftler ins Studio geholt: Bill Laswell (immer unverzichtbar, wenn's bassig modern zugehen soll), Bernie Worrell, symbolisch mit einem "Prophet" Synthi, Herbie Hancock, der unverwüstliche Futurist mit dem Background des genialen Jazzpianisten, der popigtse Kora-Spieler Mory...
Veröffentlicht am 30. Januar 2002 von Matthias Weiller


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Avantgarde des Afro-Funks, 30. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Electric Africa (Audio CD)
Hier hat der Magier der Fusion aus Makossa, Funk und Soul die Elite der Soundtüftler ins Studio geholt: Bill Laswell (immer unverzichtbar, wenn's bassig modern zugehen soll), Bernie Worrell, symbolisch mit einem "Prophet" Synthi, Herbie Hancock, der unverwüstliche Futurist mit dem Background des genialen Jazzpianisten, der popigtse Kora-Spieler Mory Kante und außerdem noch Ayib Dieng, auch immer als Afrotrommler bei den Avantgarde-Projekten dabei. Überragend ist unter den vier Stücken (insges. nur ca. 35 Min.) jedoch nur "Pita piya". In den anderen Stücken kann man sich schon mal langweilen, wenn auch immer wieder Soundtüfteleien einen zurückholen. Nicht unbedingt ein Muss unter den vielen Highlights bei Dibango.
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker aus den 1980er Jahren, der die Wieder- oder Neuentdeckung lohnt, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Electric Africa (Audio CD)
Wer den, in Kamerun geborenen und häufig in Europa (Paris, Brüssel) und den USA (New York) arbeitenden, Musiker und Sänger Manu Dibango samt Band jemals live auf der Bühne erlebt hat, wird davon sicher nicht unbeeindruckt geblieben sein. Jedenfalls ging es mir so.

Musik:
Die Mischung macht’s und der Titel der CD ‚Electric Africa’ beschreibt ziemlich gut was den Hörer erwartet. Manu Dibangos Saxophon-Spiel vom feinsten, seine tiefe erotische Stimme und dazu die zarten Töne der afrikanischen Kora-Harfe, ergänzt durch afro-kubanische Trommeln, hinreißenden (weiblichen) Background Gesang und das ganze gemischt mit elektronischen Elementen und Elektro-Funk (die streckenweise an Herbie Hancocks Titel ‚Rockit’ aus dem Album ‚Future Shock’ erinnern).

Das ist sicher nichts für Puristen jedweder „Fraktion“ und doch kommen hier sowohl Jazz-Hörer genauso auf ihre Kosten, wie Soul-, Funk- und Dancemusic-Liebhaber.

Klangqualität:
Die CD wurde 1985 wunderbar transparent, gleichzeitig wuchtig in ihren Bässen, aufgenommen/abgemischt und bietet daher bis heute ein ungetrübtes Hörvergnügen (es sind keinerlei klang-verschlechternde Komprimierungen feststellbar).

Kaufempfehlung:
Für mich hat dieses Album nichts von seiner Faszination verloren und wirkt immer noch aufregend „neu“. Denn kaum jemand bekommt bis heute die Fusion der verschiedenen Musik-Stile derart gekonnt hin, wie es das musikalische Multi-Talent Manu Dibango mit spielerischer Leichtigkeit schafft.

Meine weiteren Empfehlungen:
• Manu Dibango, ‚Afrijazzy’ (Stereo-CD Polydor 831720-2)
• Manu Dibango, ‘Wakafrika’ (Stereo-CD Intercord 845.215)

beide CDs verlinke ich im Kommentarbereich unter diesem Text ...
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2.0 von 5 Sternen melancholischer Nachruf auf ein veraltetes Jazz-Album, 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Electric Africa (Audio CD)
Zur Erinnerung, für alle, die sich nicht erinnern - aber wie sollte man das vergessen können? - , wie das bei Miami Vice war: Zwei wunderschöne Polizisten in wuderschönen offenen Autos unter der strahlenden Sonne Floridas, derselben Sonne, unter der Steffi Graf ihre Turniere zu gewinnen pflegte. Und dazu dieser Soundtrack, cool, groovy, rockig auch - alles passte so aufs wunderbarste zusammen! Nur dass die super-hippen, ganz neu erfundenen elektrischen Schlagzeuge und elektronischen Soundeffekte so dünnlich klangen wie albern aus dicken Polizeikanonen auf den Boden purzelnde Styropor-Kügelchen, das nervte eigentlich damals schon ziemlich. Trotzdem erschien uns Miami Vice natürlich so zeitlos cool, dass ich mich noch zehn Jahre nach dem Ende fragte, warum eigentlich niemand mehr sein Sacco mit hochgekrämpelten Ärmeln trägt.
Déjà-vu, als mir diese Aufnahme von Manu Dibango, knapp 30 Jahre alt, erstmals in die Finger fällt. Da ist es wieder dieses Plastik-Ambiente aus dem Miami-Vice-Soundtrack. Und was wir damals nicht zu denken wagten, kommt heute ganz unverkrampft über die Lippen: Wie schrecklich! Und ich versuche, mir diesen primitiven Elektro-Brei wegzudenken. Da bleibt was und da bleibt viel: Das Saxophon ist klasse, Herbie Hancock ist im Titeltrack richtig klasse. Und und und. Warum nur, warum liegen hier all diese Styropor-Brösel?
Klar, warum. Manu Dibango wollte offenbar seine afrikanischen Jazz-Wurzeln mit der hippen Musik der Pop-Gegenwart ins Gespräch bringen. Das ist absolut legitim, gut dass so etwas auch heute noch gemacht wird. Pech nur, wenn sich die hippe Gegenwarts-Popmusik nachträglich als eigentlich immer schon unerträglich herausstellt. Dann veraltet eben auch mal ein Album von einem eigentlich zeitlosen Künstler wie Manu Dibango. Dann geht es ihm wie den Folgen von Miami Vice: Wir erinnern uns natürlich gern dran. Aber Hand auf's Herz: Würden wir sie wirklich wiedersehen wollen?
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Electric Africa
Electric Africa von Manu Dibango
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