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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Clash of Cultures
Der chinesische Physikstudent Liu Xing (Ye Liu) ist ungewöhnlich begabt und ehrgeizig. 1991 nimmt er ein Studium bei dem renommierten, aber auch arroganten und selbstverliebten Astrophysiker Jacob Reiser (Aidan Quinn) in den USA auf. Anfangs ist der Empfang in den Vereinigten Staaten verhältnismäßig wohlwollend: Gönnerin Mrs. Silver (Meryl...
Vor 18 Monaten von Michaela Hoevermann veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zerstörte Träume-Völlig falsch gewichtet
Der Film vermag zu Anfang wirklich gekonnt das Ergreifen einer Chance zu schildern. Wenn ein chinesischer Student die Möglichkeit erhält in den USA bei einem von ihm verehrten Professor zu studieren, der als Korriphäe auf dem Gebiet der schwarzen Materie gilt. Man erlebt, wie sich dieser Junge da wirklich voll rein kniet, die Nächte um die Ohren...
Vor 6 Monaten von S. Simon veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Clash of Cultures, 25. Februar 2013
Von 
Michaela Hoevermann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Matter [Blu-ray] (Blu-ray)
Der chinesische Physikstudent Liu Xing (Ye Liu) ist ungewöhnlich begabt und ehrgeizig. 1991 nimmt er ein Studium bei dem renommierten, aber auch arroganten und selbstverliebten Astrophysiker Jacob Reiser (Aidan Quinn) in den USA auf. Anfangs ist der Empfang in den Vereinigten Staaten verhältnismäßig wohlwollend: Gönnerin Mrs. Silver (Meryl Streep) und die anderen chinesischen Kommilitonen, die ebenfalls unter Reiser studieren, nehmen ihn in ihrer Mitte auf. Die wissenschaftliche Arbeit bestimmt Liu Xings Leben. Auch in den USA sind seine Wohnverhältnisse eher einfach, dennoch genießt er das im Verhältnis zu China durchaus lockere und freiere Leben mit Bier, Pizza und Mädchen.

Liu Xings Faszination gilt der dunklen Materie. Bei einem Gespräch mit Reiser erklärt er, dass in China Studierende ihren Professor nicht herausforderten oder kritisierten. Das sei eine Frage des Respekts. Reiser vermittelt ihm den Eindruck, dass das in den Vereinigten Staaten kein Problem sei. Als Liu Xing das ernst nimmt, beginnen die Probleme: Statt ihn bei seiner wissenschaftlichen Arbeit zu unterstützen, legt Reiser, der seine Autorität in Frage gestellt sieht, ihm nun Steine in den Weg, lehnt seine Dissertation ab und verweigert ihm den Abschluss.

Als Liu Xing erkennt, dass er keine Chance hat, Reiser zu überzeugen, bewirbt er sich an anderen Universitäten. Erfolglos. Um seine schwer arbeitenden Eltern nicht zu enttäuschen, schickt er fortwährend Geld in die Heimat und berichtet von vermeintlichen akademischen Erfolgen. Aber lange hält er dieses Doppelleben nicht durch.
Gönnerin (Meryl Streep) erkennt den Konflikt, versucht - allerdings eher halbherzig und ohne tiefer gehendes Engagement - zu helfen. Ihr Gespräch mit Reiser bleibt entsprechend wirkungslos. Verzweifelt muss Liu Xing mit ansehen, wie seine weit weniger begabten Kommilitonen ihre Abschlüsse machen, heiraten und ihr Leben fortsetzen. Für ihn bleibt - trotz seiner Genialität - der Weg in die akademische Welt versperrt.

Der Film bietet in gekonntem Wechsel Impressionen beider Kulturen: Man erlebt das bescheidene, von harter körperlicher Arbeit gekennzeichnete Leben in China und auch die Wohnverhältnisse der chinesischen Studierenden, deren Arbeitskraft letztendlich an der Universität ausgenutzt wird. Ein gewisser Kulturschock bleibt natürlich ebenfalls nicht aus. Damit kontrastiert das sorglos-luxuriöse Leben der oberflächlich wirkenden Amerikaner.

Schauspielerisch begeistert vor allem Ye Liu als schüchterner Liu Xing, der sehr vielschichtig charakterisiert wird, nuanciert spielt und durchgängig in seiner Rolle überzeugt. Meryl Streep übernimmt als Gönnerin einen eher kleinen, zurückhaltenden Part. Es ist eine Rolle, die so ziemlich jede andere Schauspielerin ebenso hätte übernehmen können. Dass sie sich dennoch für das Mitwirken in diesem Film entschieden hat, spricht dafür, dass ihr das Thema wichtig ist. Gleiches gilt für Aidan Quinn, der ebenfalls sehr reduziert zu erleben ist.

So liegt der Fokus wirklich auf dem jungen chinesischen Hauptdarsteller.

Tempo und Machart des Film sind eher ruhig. Wer sich jedoch auf diese Erzählweise einlässt, erlebt einen sehr intensiven, emotionalen und auch berührenden Film jenseits des Mainstreams. "Dark Matter" ist vor allem wegen der Darstellung der unterschiedlichen Kulturen und der Situation an den amerikanischen Universitäten sehenswert.

Es handelt sich um eine rein fiktive Geschichte, die glaubhaft Hintergründe eines möglichen Amoklaufs auslotet und aufzeigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zerstörte Träume-Völlig falsch gewichtet, 9. Februar 2014
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Matter (DVD)
Der Film vermag zu Anfang wirklich gekonnt das Ergreifen einer Chance zu schildern. Wenn ein chinesischer Student die Möglichkeit erhält in den USA bei einem von ihm verehrten Professor zu studieren, der als Korriphäe auf dem Gebiet der schwarzen Materie gilt. Man erlebt, wie sich dieser Junge da wirklich voll rein kniet, die Nächte um die Ohren schlägt, in der Schule übernachtet etc. und auch, wie er in die örtliche Gemeinschaft aufgenommen wird. Dafür nimmt der Film sich wirklich viel Zeit.
Nachvollziehbar auch, dass sein verehrter Professor Reiser ihn als arroganten Streber abtut, als er merkt, dass sein Student ihn wohlmöglich überflügeln könnte, dass auch noch mit einem Zeitungsbericht forciert, doch hier geht der Film dann verloren...
Ebenso intensiv, wie der Film das Aufnehmen von Student Liu Xiang in die Gemeinschaft zeigt, hätte er auch die Enttäuschung des Jungen zeigen müssen, als er von seinem Professor fallen gelassen wird. Ein differenzierterer Umgang sowohl mit dem Professor, als auch dem Studenten wäre wünschenswert und notwendig gewesen. Hier fügt sich dieser hochintelligente Junge einfach der Charade seines Professors, seine Fähigkeiten in Frage zu stellen, obwohl andere Professoren sie erkennen??? Kaum ein intelligenter Menschen, der von seinem Können überzeugt ist, würde das mit sich machen lassen.
Zwar basiert der Film auf Tatsachen, aber die Lösung, dass der enttäuschte Junge sofort nicht mehr an sich glaubt, einem x-beliebigen Job nachgeht, seinen Frust aufstaut und dann irgendwann zur Waffe greift ist arg dünn. Offenbar ging man hier einem unbequemen Umgang mit den Tatsachen aus dem Weg.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer einfühlsamer Film, 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Dark Matter (DVD)
"Dark Matter" erzählt von der ersten Sekunde an, welche Unsäglichkeiten Wissenschaftler ertragen müssen, die sich vom "Land of the free" in die Falle locken lassen. Dann wird entweder ihr Wissen abgesaugt und sie weggeworfen oder sie werden als Gehilfen "umprogrammiert". Das alles und wie man sich dabei fühlt erzählt der Film. Die Rücksichtslosigkeit, mit der das geschieht wird in vielen Facetten dargestellt und alle basieren auf tatsächlichen Begebenheiten wie sie systematisch, gewollt und immer wieder geschehen.

Neben "Lord of War" ist das einer der herausragenden Filme, durchdacht und einfühlsam. Das Dilemma des Hauptcharakters wird immer wieder auf den Punkt gebracht und das Ego des Doktorvaters und seine Lügen (z.B. hier kritisiert man seinen Doktorvater) immer wieder herausgestellt. Es ist typisch für diese verlogene Gesellschaft, dass eine Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Ursachen für Amokläufe totgeschwiegen wird. So ist "Dark Matter" von den Studiobossen in den USA aus den Kinos genommen worden. Angeblich wegen erneut stattgefundener Amokläufe. Irgenwie ist es kein Wunder, dass immer wieder der gleiche Mist passiert, wenn eine öffentliche Debatte über die Ursachen unterdrückt wird. Dieses Unterdrücken zu begründen gibt sich auch niemand Mühe, stattdessen wird vogeschoben, dass angeblich Sympathien für den Amokläufer aufkommen könnten und dass es ja sogar neue Taten rechtfertigen würde. Alles Blödsinn: Ohne die Ursachen für diese Taten zu beleuchten, und die sind eben nur zu fünfzig Prozent beim Amokläufer zu suchen, werden die Mitverursacher dieser Taten ewig so weiter machen und neue Taten verursachen und niemand lernt aus Fehlern im Umgang mit Menschen.
So zwanglos die Diskussion jedoch wegzensiert wird, so deutlich wird einem wie verlogen und diktatorisch diese ach so fortschrittliche "westliche" Gesellschaft ist. Schande über diejenigen, die schweigen. Ansonsten lässt sich sagen: Seht diesen feinfühligen Film. Er enthält mehr Wahrheit als ein Großteil der weltweiten Presse je zustande bekommt und Darsteller sowie Inszenierung sind exzellent.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig und Zäh., 20. November 2011
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Matter (DVD)
Das chinesische Mathegenie Liu Xing kommt 1991 aus Peking nach Salt Lake City um dort unter Professor Reiser, einem geniale Astrophysiker, zu studieren.
Reiser befasst sich mit der Stringtheorie die Liu Xing helfen könnte Schwarze Materie im Weltraum nachzuweisen.
Hilfe bekommt der junge Student von Mrs. Silver die als Gönnerin chinesischer Studenten gilt.
Nach anfänglichen erfolgen im beruflichen und privaten Bereich gerät Liu's Welt allerdings aus den Fugen.
Nach einem Disput mit Mentor Reiser scheint seine Zukunft an der Uni gescheitert zu sein.
Als auch noch andere chinesische Studenten die seine Freunde sind, bevorzugt werden brennt bei Liu eine Sicherung durch und der Albtraum nimmt seinen Anfang.

Die Darsteller wirken allesamt austauschbar und farblos. Selbst Hollywoodschwergewicht Meryl Streep bleibt unter ihren Möglichkeiten.
Die Dialoge sind soweit okay und wirken authentisch.
Die Story fängt vielversprechend an, verflacht aber mit fortlaufender Dauer.
Der Soundtrack fällt nicht weiter auf.

Dark Matter, der lose auf Wahren Begebenheiten basiert, bleibt leider unter seinem Potenzial.
Das liegt nicht daran das der Amoklauf recht kurz und unblutig gehalten wurde sondern vielmehr am schwachen Drehbuch das es nicht versteht den Zuschauer über die gesamte Filmlaufzeit zu fesseln.
Leider ist auch die Wahl der Darsteller nicht gerade günstig gewählt, erwartet man doch von Aiden Quinn und Meryl Streep einfach mehr.
Schade, dieses True-Crime Drama hätte wirklich Potenzial gehabt.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dark Matter, 25. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Matter [Blu-ray] (Blu-ray)
Suuuuper ... langweilig ! null Spannung, null Tragik, seelenlose Schauspielerei - hier kommt rein gar nix rüber ! Habe irgendwann nur noch schnell vorlaufen lassen und nur noch bei evntl. interessanten Stellen laufen lassen. Fazit : Better a Dark "Mattscheibe" than that ! Wo die FSK 16 herkommt ? Keine Ahnung, nicht mal Meryl Streep war in Unterhose zu sehen ...
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Dark Matter
Dark Matter von Chen Shi-zheng (DVD - 2011)
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