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5.0 von 5 Sternen Diese Band macht Musik!
Es ist immer schwierig, wenn man an eine Band eine gewisse Erwartungshaltung hat, insbesondere dann, wenn man von Anfang an dabei war. Oft ist es auch so, dass gerade die Fans der ersten Stunde leicht zu enttäuschen sind, da sie am Anfang die Band gepusht und zu Erfolg verholfen haben. Stellt sich der Erfolg dann ein und verändert sich der Stil, fühlt sich...
Veröffentlicht am 16. September 2011 von Rock Tullie

versus
37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jetzt ist es passiert !
Nachdem ich den musikalischen Werdegang von Tobias Sammet seit 1995 interessiert verfolge, sämtliche Studio-, Live-, EP- und Singleveröffentlichungen von Edguy und Avantasia erstanden und mich des öfteren gefragt habe, wie so ein fantastischer kreativer und vielseitiger Output OHNE schwache Veröffentlichung möglich ist, wurde nun mit "Age of the...
Veröffentlicht am 26. August 2011 von holgermanowar


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37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jetzt ist es passiert !, 26. August 2011
Nachdem ich den musikalischen Werdegang von Tobias Sammet seit 1995 interessiert verfolge, sämtliche Studio-, Live-, EP- und Singleveröffentlichungen von Edguy und Avantasia erstanden und mich des öfteren gefragt habe, wie so ein fantastischer kreativer und vielseitiger Output OHNE schwache Veröffentlichung möglich ist, wurde nun mit "Age of the Joker" ein Werk veröffentlicht, daß nicht großartig, sondern eben "nur" gut ist. Neben der ersten Single "Robin Hood", die in einer strammen 8:24 min. Version enthalten ist und, obwohl anders als früher instrumentiert, aufgrund seiner epischen Teile und Chöre überzeugen kann, sind in Form des zweiten Longtracks "Behind the gates to midnight world", diversen Balladen sowie der tempomäßig einzigen (!) Reminiszenz an frühere (ehrlich gesagt: bessere) Zeiten, "The Arcane guild", ohne Fragen starke Tracks vertreten. Im Gegensatz zu früher jedoch auch etliche Stücke, die wirklich abfallen (Sorry Tobi, aber die Blues-Gitarren bei "Pandoras Box" kommen echt nicht gut). Besonders auffallend ist jedoch die nahezu völlige Abkehr von früheren Power Metal-Tagen hin zu Hard Rock/Melodic Metal-Stoff. Das muss prinzipiell nicht schlecht sein und wird von den Jungs vermutlich, wie in der Musikszene üblich, mit "musikalischer Weiterentwicklung" (sic!) erklärt werden, nur sollte jeder Edguy/Avantasia-Fan vor dem Blindkauf dringend mal in die CD reinhören, um sich eine böse Überraschung zu ersparen. Auf der Bonus-CD der (wie üblich astrein aufgemachten) limitierten Version befinden sich übrigens überraschenderweise klasse Songs, die einige der regulären CD-Version klar hinter sich lassen.
Fazit: Wahrlich kein schlechtes Album, von den Klassiker-Alben früherer Tage aber meilenweit entfernt und musikalisch wirklich gaanz anders...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Band macht Musik!, 16. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist immer schwierig, wenn man an eine Band eine gewisse Erwartungshaltung hat, insbesondere dann, wenn man von Anfang an dabei war. Oft ist es auch so, dass gerade die Fans der ersten Stunde leicht zu enttäuschen sind, da sie am Anfang die Band gepusht und zu Erfolg verholfen haben. Stellt sich der Erfolg dann ein und verändert sich der Stil, fühlt sich der Fan der ersten Stunde ein wenig verraten und verweist darauf, dass es nicht mehr dem entspricht, was eine Band groß gemacht hat, eine Größe, zu denen ihnen nicht zuletzt diese Fans mit verholfen haben. Eine der krassesten Entwicklungen in der Musikgeschichte ist für mein Dafürhalten Genesis mit einem meiner Lieblingsalben "The Lamb lies down on Broadway". Der spätere Megaseller "We can't dance" im Vergleich dazu ist grauenhaft, obwohl es für sich ein gutes Album ist. Ich akzeptierte diesen Weg, so weh es im Vergleich halt tut.

Edguys Weg ist in etwa vergleichbar, wenn auch bei weitem nicht so krass. Wir unterhalten uns immer noch über Hardrock/Metal. Und so ganz verleugnen sie ihre Vergangenheit nun auch nicht, da sollte man schon fair bleiben. Vielleicht hilft mir tatsächlich mein später Quereinstieg und dass ich mir ihren Backkatalog rückwärts erschlossen habe. Wegen meines nicht mehr ganz taufrischen Alters bin ich mit der Zeit auch etwas sturer geworden, was neue Bands betrifft und wahrscheinlich wäre ich ohne meinen Sohn nicht auf Edguy gestoßen. Inzwischen kenne ich alles, was man offiziell erwerben kann und ich habe meine Lieblingsalben. Age of the Joker ist in meiner Top 3 von Edguy, übertrifft aber selbstverständlich meinen Favoriten "Hellfire Club" nicht. Dieses Album ist Edguys bisheriges Meisterwerk, keine Frage. Künstlerisch ist auch Mandrake bei mir sehr weit vorne. In Sachen Abwechslung ist die Neue aber bisher unerreicht. Nicht vergleichbar mit der Härte von Hellfire Club oder der Vertrackheit von Mandrake. Aber Age of the Joker wartet für Edguy mit der Verwendung ganz neuer Stilelemente auf.
Ein bisschen Folk im Mittelteil von Rock of Cashel. Das ist jetzt nichts bahnbrechend Neues, das haben andere auch schon gemacht, sogar die Höhner. Es passt aber sehr schön in diesen Song, der eine wunderschöne Melodie im Refrain hat. Da ist Tobias kompositorisch schon von der Muse geküsst worden, die Ideen gehen ihm nicht aus. Auch die Verwendung von Blues/Country fällt in diesen Reigen und sie machen das sehr schön in Pandoras Box. Auch hier wieder ein begnadeter Refrain. Jetzt ist der Blues nicht in der Qualität eines Joe Bonamassa oder Walter Trout, aber es wird hier mit viel Spielfreude vorgetragen.
Auf Tinnitus Sanctus hatte ich für mich noch bemängelt, dass auf richtige Longtracks verzichtet wurde. Das ist hier mit dem Opener Robin Hood und Behind the Gates of Midnight World wieder vollkommen anders. Beide sind für sich gesehen sehr gute bis geniale Songs. In Robin Hood taucht erstmalig die Hammond auf, Jon Lord lässt grüßen. Für mich klingt Robin Hood trotzdem ziemlich typisch für Edguy in den letzten Jahren. Im Mittelteil greifen sie zum Stilelement Iron Maidens. Ich hätte es allerdings besser gefunden, wenn den Sprecherpart jemand gemacht hätte, der das wirklich kann, eine interessante sonore Stimme hätte man doch finden können. Von Tobi klingt es ein bisschen albern, ein kleiner Wermutstropfen in dem Song, der deswegen die Genialität verfehlt. Ganz anders jedoch das düstere Behind the Gates of Midnight World. Das war der einzige Song, der sich mir nicht beim ersten Hören erschloss, weil er am Anfang sehr düster mit schwergewichtigen Riffs ist und die Melodie nicht sofort den Weg durch die Gehörgänge findet. Auch ist der Song sehr getragen und eher langsam, bevor er im zweiten Teil noch ein klein wenig Fahrt aufnimmt. Er verträgt mehrmaliges Anhören.

Für die, die den Powermetal vermissen sollten, es ist schon noch was auf der Scheibe, was gefallen dürfte, auch wenn es nicht mehr ganz klassisch sein dürfte. Nobodys Hero ist schon ziemlich knackig, vom Riffing und Tempo her gesehen. In diesem Song geht es ziemlich metalmäßig zur Sache ohne ruhige Passage. Auch Breathe passt da rein, vielleicht ist er sogar ein wenig typischer für Edguy. Ich finde jedoch im Gegensatz zu vielen anderen the Arcane Child sehr gelungen, was daran liegen mag, dass ich als Deep Purple Fan gerne auch mal aus deren Richtung einen entsprechend flotten Song hören möchte. Der Sound ist schon Purple oder Heep-mäßig.

Ein Höhepunkt auf der Scheibe ist auch Fire in the Downline mit seinem akustischen Anfang. In der Tradition von Dio, aber trotzdem ein vollkommener Edguysong. Auch Faces in the Darkness ist ausgezeichnet, jedoch wiederum sehr düster und getragen, ein schöner Kontrast zu Two out of Seven, den ich mehr als Spaßsong empfinde, der für mich aber ein eher schwächerer Moment auf der Platte ist. Über die obligatorische Ballade will ich mal keine Worte machen.

Alle Songs haben gemein, dass sie im Sinne der Musik ausgezeichnet produziert sind mit knackigen und fetten Gitarren, die sicher nicht die Härtegrade von Hellfire Club erreichen, aber hey, es ist immer noch Hardrock/Metal und so, wie sie es uns präsentieren mit all der Abwechslung, es ist ein weiterer Schritt Richtung Metal als ernst zu nehmender Musikstil. Dieser Weg dürfte noch lange nicht zu Ende sein.

Wer sich darauf einlässt, wird seine Freude haben, wer diesen Weg nicht mehr mitmachen will und die Rückkehr zu den Anfängen erwartet, muss enttäuscht sein.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als der Vorgänger aber kein neues Hellfire-Club Album, 7. Oktober 2011
Auf diesem Album kehren Edguy weiter dem Powermetal vergangener Tage den Rücken zu (schade) und führen ihren Stil konsequent weiter in Richtung gemäßigtere und seichtere Rock-Gefilde. So sind auf "Age of the Joker" auffallend viel Stücke mit Piano/Orgel unterlegt und vor allem dominieren hier längere Songs (jenseits der 5 Minuten-Grenze). Die kurzen und druckvollen Kracher älterer Alben sucht man auf diesem Album nahezu vergebens. Prinzipiell ist "Age of the Joker" zwar kein schlechtes Album geworden, in meinen Augen aber leider nur Mittelmaß, da die meisten Songs einfach nicht so richtig in Fahrt kommen wollen. Klar kann man jetzt argumentieren,dass Tobias Sammet und seine Mannen sich eben weiterentwickeln und neue Dinge ausprobieren. Das ist ja auch alles nicht verkehrt, aber muss man deswegen immer seine Wurzeln ganz verlassen? Ich finde einfach die Mischung machts und hoffe, dass auf dem nächsten Album wieder mal ein paar schnellere Powermetalgranaten wie auf Hellfire-Club dabei sind und man sich auf ältere Zeiten zurückbesinnt.
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29 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Eroberung des Metal/Rock-Olymps ist nun amtlich !!!, 29. August 2011
Von 
AVANTASIA (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Age of the Joker (Audio CD)
EDGUY - AGE OF THE JOKER

Hier ist es also, das mit AGE OF THE JOKER betitelte -mittlerweile neunte Studioalbum- von EDGUY. Die Erwartungen waren seitens der Fans und auch der Presse sehr hoch. Die Messlatte wurde von der Band selbst stetig nach oben gesetzt. Ein Reifeprozess, ähnlich wie bei einem guten Tropfen Wein der besonderen Art, hat aus der ehemaligen Schülerband die Nummer eins der deutschen Metal-Szene reifen lassen. Ich bin mir sicher, daß keiner der Jungs jemals gewagt hat, davon zu träumen, dass EDGUY irgendwann mehr als 2 Millionen verkaufter Tonträger vorweisen können.

Was mich an EDGUY fasziniert ist aber die stetige Weiterentwicklung und die Einstellung der Band. Egal was die fünf Knaben auch machen - es kommt direkt aus dem Bauch. Und da darf der Sänger der Band den engstirnigen Kritikern auch mal den Stinkefinger zeigen.

EDGUY verbiegen sich für Nichts und Niemanden. Sie ziehen ihr Ding einfach durch und der Erfolg gibt ihnen Recht.

Man fragt sich aber, woher die ganzen Ideen für die Songs und Arrangements der einzelnen Stücke stammen. Die Band scheint aus einem unerschöpflichen Talentbrunnen trinken zu dürfen. Und ganz nebenbei zaubert der Frontmann Tobias Sammet noch die Metal-Opern der AVANTASIA Reihe aus dem Hut!

Jetzt aber zum aktuellen Album:

Mit ROBIN HOOD starten EDGUY gleich voll durch. Mit einem Refrain, den man bis zur Rente nicht mehr aus dem Gehörgang bekommt, geht gleich beim Opener das Herz eines jeden Melodic-Metal Fans auf. Kein Wunder, dass für diesen Song ein (irrwitziger) Videoclip mit keinem geringeren als dem Comedy Star Bernhard Hoecker (Switch, Genial daneben) vorgelegt wurde. Unbedingt anhören und ansehen!!!

Mit einem rasierklingenscharfen Gitarrenriff wird NOBODY'S HERO eingeläutet. Ein flotter Stampfer mit melodiösem Refrain. Ein Lob an die beiden Gitarristen (Jens und Dirk) der Band!

ROCK OF CASHEL startet Hymnenhaft und geht in einem groovigen Bassrythmus, an dieser Stelle einen Dank an Herrn Exxel, über. Der mehrstimmige und geniale Refrain geht einem nicht mehr aus dem Ohr. Das Lied wird von einem phänomenalen Mittelteil noch einmal ordentlich in die Höhe getrieben. Interessant ist auch die Geschichte zu diesem Felsen, welcher tatsächlich existiert (man darf ruhig mal im Netz nachlesen...)

Eine deutliche Weiterentwicklung und ein ordentlicher Tritt in den Allerwertesten folgt mit PANDORA'S BOX. Geniale Vocals, super Refrain und eine bluesige Strofe machen den Song zu einem der besten Stücke des Albums. Die Banjo-Einlage zeugt von der Experimentierfreude der Band.

BREATHE startet mit einem Gitarren- und Keyboardklangteppich, der jedem Rocker Nackenschmerzen beschert. Hier muss man sofort mitwippen. Geniale Gitarren, super Schlagzeug!

TWO OUT OF SEVEN kommt auch wieder sehr experimentierfreudig und gelassen aus den Lautsprechern. Hier hinterlassen sie wieder ihre eigene, nicht genau definierbare Note. Kritiker der Band werden von Kommerz sprechen - haben aber wieder mal keinen Dunst. EDGUY spielen einfach mit den Elementen der Musik ohne sich in eine Schublade stecken zu lassen. Genau dafür liebe ich diese Band. Toller Rocker und live bestimmt der Knaller!

Eher ruhig geht es dann anfangs bei FACES IN THE DARKNESS zur Sache. Mit melancholischen Tönen wird ein rotzig-fetter Stampfer erster Sahne begonnen. Wieder ein ganz eigener Song ohne Vergleiche. Muss man gehört haben. Für mich wieder ein Schritt in die richtige Richtung! Einfach stark!

Mit THE ARCANE GUILD wird dann ordentlich an der Temposchraube gedreht. Felix darf wieder ordentlich in seine Felle trommeln und die Gitarren- und Bassfraktion unterstützt ihn tatkräftig. Mehrstimmiger Bombast-Chorus und ein Orgel-/Gitarrenduell vom Feinsten. Genial gespielt!

Mit FIRE DOWN THE DOWNLINE setzen EDGUY im Midtempobereich die Serie ihrer tollen Songs auf diesem Album fort. Gesanglich gefällt mir Tobias Sammet immer besser. Er hat in letzter Zeit bei den AVANTASIA Konzerten und der vergangenen Tour mit den Scorpions gezeigt, was für ein toller Sänger er mittlerweile geworden ist. Versteht mich nicht falsch - Tobias Stimme hat mir schon immer gut gefallen - aber mittlerweile ist auch diese nochmal ordentlich gereift. Großes Lob - besonders für die Live-Performances. Bei diesem Stück ist diese Entwicklung auch deutlich zu hören.

BEHIND THE GATES TO MIDNIGHT WORLD bricht jedem Metaller sämtliche Nackenwirbel. Ein düsterer Einstieg mit ultrafetten Gitarren und einem sich selbst übertreffenden Sänger. Das Stück klingt wie ein kleines Theaterstück. Ich würde es als kleine Metal-Oper in sich bezeichnen. Wenn man den Song zu Ende gehört hat ist man einfach froh, dass einem dieses Sück niemand mehr nehmen kann... Gollum würde sagen: - Mein Schaaaaatz!- Was für ein tolles Stück! Meiner Meinung nach der beste Song des Albums. Super Gänsehaut-Refrain!!!

EVERY NIGHT WITHOUT YOU lässt die Frauenherzen und auch die der sensiblen Rocker schmelzen. Ein guter Song um sich bei der Holden nach einem Streit wieder einzuschleimen. Super Melodien! Und klasse Backing-Vocals! Tolle Ballade!

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Die weitere Rezension bezieht sich auf die Bonus-Tracks der Limited Edition:

Bei EDGUY fällt es mir immer schwer, von Bonus Songs zu sprechen. Die meisten Tracks hätten angesichts ihrer Qualität problemlos manch anderer Band ein komplettes Album versüßt...

GOD FALLEN SILENT gefällt mit super eingängigem Gitarrenriff und ordentlichem Groove. Es steht für die Qualität des kompletten Albums und ist wahrlich kein Lückenfüller. Hoffentlich wird man das Stück auch live nicht vergessen. Der Refrain lädt förmlich zum Mitgröhlen ein.

ALISTER CROWLEY MEMORIAL BOOGIE - nach den ersten Tönen musste ich automatisch an Jorn Lande denken... AVANTASIA hat mich einfach völlig unter Kontrolle. Nachdem Tobi jedoch die Gesangsarbeit übernimmt (so sollte es bei EDGUY ja auch sein) ist trotzdem alles gut. Gute Laune Nummer mit Hammondorgel und allem was zu einem ordentlichen Rocker dazugehört.

CUM ON FEEL THE NOISE - EDGUY machen aus dem SLADE Stück den absoluten Party-Song. Bei diesem Stück bleibt niemand auf dem Stuhl sitzen. Klasse Coverversion!

STANDING IN THE RAIN - Schmacht... Klasse Klaviernummer mit gutem Gesang und toller Melodie.

Zusätzlich sind noch die Single-Versionen von ROBIN HOOD und TWO OUT OF SEVEN vertreten (wenn es mal schneller gehen muss)......

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Fazit:

Für mich neben THEATER OF SALVATION, MANDRAKE und HELLFIRE CLUB ein absolutes Highlight der Bandgeschichte.

Die einstige Schülerband hat endgültig den Rock-/Metal Olymp erobert. Jeder Rocker, Metaller und hörfähiger Musikfreund sollte sich dieses Meisterwerk zu Gemüte führen.

Und der Joker auf dem Albumcover passt zu EDGUY einfach wie die Faust aufs Auge!
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur Hardrock, aber kein Powermetal!!, 11. September 2011
Das neue Scheibchen "Age Of The Joker" löst auch bei mir zwiespältige Reaktionen und auch etwas Entäuschung aus. Als Besitzer des gesamten Backkatalogs muss ich sagen, dass sich die Band nach dem super und genialen Album "Hellfire Club" immer mehr in Richtung Mainstreamrock entwickelt hat, wobei "Rocket Ride" und "Tinnitus Sanctus" immer noch recht guten Powermetal ablieferten. Nach mehrmaligem Durchlauf von "Age Of The Joker" kann ich leider nur noch wenig Metaleinfluss erkennen. Speedige Songs mit rasiermesserscharfen Gitarrenriffs und Doublebass Attacken sind Fehlanzeige. Vergleiche mit Avantasia oder den aktuellen Alben von Journey oder Foreigner können getrost herangezogen werden. Schöner, radiotauglicher Hardrock mit Bombast, Ohrwurmcharakter und einer guten Produktion, aber leider kein Metal mehr. Eben alles eine Frage des Geschmackes. Die-Hard Fans der Band werden das neue Album lieben, bei mir wird es sich mehr zum Staubfänger entwickeln.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend fantastisch, 12. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Viel muss zu der, mittlerweile schon jahrealten, Scheibe "Age of the Joker" wohl nicht mehr gesagt werden. Eine 4.5 Sterne-Bewertung bei 105 Rezensionen spricht eigentlich für sich, und doch habe ich als innbrünstiger Avantasia-Fan lange gebraucht, um endlich zuzugreifen. Von Edguy hatte ich bisher die Scheibe "Tinnitus Sanctus" (einst günstig erstanden im Dussmann Berlin), die ich auch durchaus mochte, doch wie ich einst las, war das ein, für Edguy eher untypisches Album. Ausserdem kannte ich von AotJ den Track Robin Hood, der ja auf Youtube als Musikvideo zu finden ist. Und der vermochte mich nicht zu überzeugen. Jetzt, da ich die Platte eher aus einem unstillbaren Verlangen nach irgend einem Werk aus Sammets Feder (Mystery of Time war zuvor Monatelang rauf und runter gespielt worden) endlich gekauft, und innig zu lieben gelernt habe, muss ich nach wie vor sagen, das dies keiner meiner Lieblingstracks ist. Na der Rest ist dafür umso besser. Sammet vermag es, ein wahnsinnig buntes und variables Album vorzulegen. Da gibt es Keyboard-Spielereien, klassische Tracks wie "nobody's Hero", umwerfende Balladen wie "Every Night without you" oder "Standing in the Rain" und viele, typisch-epische Refrains in "Pandora's Box", "Two out of seven", "Fire on the downline" oder "Faces in the Darkness". Für mich ist das Album in Rekordzeit unverzichtbar geworden. Einspielzeit war praktisch null, einmal aufgelegt und schon zündeten beinahe alle der 15 Songs. Weniger heiss geliebte Kinderchen sind für mich nur "God fallen silent" und der "Aleister Crowley Memorial Boogie".
Sammet beweist sowohl, was er hinter dem Schreibtisch, als auch hinter dem Mikro so alles drauf hat, und auch die restlichen Bandmitglieder leisten wie üblich hervorragende Arbeit.
Für mich ein Muss für jeden, der auf Melodic-Metal steht, und auch bereit fùr 'was anderes als immer nur Gitarrenriffs und 0815 Gesang ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hardrock as its best, 21. Dezember 2012
Endlich hat Deutschland wieder Rock SUPERSTARS!!!
Habe mich mit dem "Joker" befassen müssen, nachdem ich erfuhr, dass EDGUY im Vorprogramm der Altmeister
Deep Purple spielen.Bekam die CD dann kurz vor dem Konzert geschenkt.
Seitdem lass ich mich mindestens einmal täglich davon rocken und das Hirn frei blasen...
(Einmal ist Pflicht, mehrmals Kür!)
Wer auf melodischen, gewaltigen Hard-Rock der allerersten Güte steht und sich gern mal aus
den Schuhen hauen lässt,der ist hier genau richtig! Dafür sorgt allein schon Sammets Röhre!
Was die Jungs live ablieferten, war vom Allerfeinsten!
Mit den älteren Alben kann ich nicht so viel anfangen.
Bin eben ein alter Purple mit AC/DC im Hirn und ver-KISS-ten Ohren.
Lieber Tobias und EDGUY - bitte noch viele solcher Scheiben.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edguy mit einem neuen Meisterwerk!, 7. September 2011
Ich habe die CD schon seit dem Release und diese läuft bei mir nur noch hoch und runter. Ich habe mit der Rezension aber ein wenig gewartet und mich erst ernsthaft mit der CD auseinander zu setzen und diese genau zu kennen. Die CD ist echt ein Juwel in meiner CD-Sammlung.
Ich habe selten eine CD gehört, die derart abwechslungsreich ist! Genau aus diesem Grund - finde ich - ist diese CD ein Juwel. Ich hatte, wie eigentlich fast alle, ziemlich hohe Anforderungen. Aber bei Edguy ist es sicher, dass man nicht enttäuchst wird. Meine Anforderungen haben sie redlich übertroffen.
Um nicht die Vorfreude komplett zu nehmen, fasse ich mich bei den einzelnen Lieder kurz.
Robin Hood-ein kraftvoller und perfekter Opener. Es finden sich auf dieser CD wirklich Lieder für jeden Geschmack.
Von wirklich härteren Songs (Faces in the Darkness) über tolle Balladen (zugegeben Balladen von Edguy sind meiner Meinung nach wirklich die besten Metal-Balladen. Die Ballade auf dieser CD heißt Every Night without you) aber auch hat z.B. das Lied Rock the Cashel ein Folklore/Western Einschnitt. Kurzum Klasse! Eine wirkliche Empfehlungen die Songs selbst sich anzuhören. Es lohnt sich auf jeden Fall und die CD wird nicht nur Edguy Fans gefallen, sondern wird Edguy bestimmt sogar neue Fans bescheren (Die CD ist ja schon auf Platz 3 der Albumcharts - Wahnsinn!). Aber das ist auch mehr als verdient.
Abschließend möchte ich der Band, insbesondere auch Tobias Sammet für die wunderbaren Kompositionen, aber auch natürlich der restlichen Band (diese Kompositionen so perfekt umzusetzen) danken! Macht weiter so Jungs!
Ich freue mich schon auf die kommende Tour und vor allem auf das nächste Album.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen EDGUY schwächelt mit diesem Album, 4. Februar 2012
Für EDGUY ein sehr schwaches Album das nicht an die Vorgänger anknüpfen konnte. Von EDGUY ist man mehr Power und mehr Witz gewohnt. Lediglich ein / zwei Tracks des Silberlings kommen an den hohen Maßstab ran den sich Tobi & Co einmal selbst auferlegt haben. Schade...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser als Tinnitus Sanctus...., 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Age of the Joker [Vinyl LP] (Vinyl)
Nachdem Edguy mit Tinnitus Sanctus und Tobi mit Avantasia bei mir so langsam eine gewisse Übersättigung ausgelöst hatten, war ich beim Kauf skeptisch. Aber: beim Hören hat sich diese Skepsis in Luft aufgelöst. Edguy sind richtig stark auf dieser Scheibe. Abwechslungsreich und eingängig. Highlight ist für mich Pandora's Box und die beiden langen Stücke Robin Hood und Behind The Gates To Midnight World. Sehr frech: Two Out Of Seven (Oh Mann, der Text am Ende...., Zensur in USA???). Die Gitarren kommen insgesamt sehr druckvoll. Man höre sich nur mal das WahWah-Solo in Pandora's Box an - superstark..Für mich absolute Kaufempfehlung. Die Vinylausgabe ist ein echter Hingucker mit dem blauen Vinyl. Übrigens die erste "Schallplatte" für mich seit Ende der 80er Jahre. Eine lohnenswerte Anschaffung. Schade nur, dass keine CD beiliegt oder ein MP3 Downloadcode dabei ist (wie z.B. bei der neuen Alice Cooper). Aber man kann ja nicht alles haben.
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