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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter Mist!, 2. September 2012
Von 
Martin Mahle (near Augsburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Das Buch hat rd. 215 zu lesende Seiten, davon beschäftigen sich lediglich rd. 37 Seiten (= ca. 17%) in groben Zügen mit der eigentlichen Spezialkräfte-Aktion im pakistanischen Abbottabad.
Auf den restlichen Seiten wird die Geschichte der SEALs bzw. die Lebensgeschichte von Bin Laden erzählt - und wie sich diese Lebenslinien" unvermeidlich treffen mussten.

Der Autor behauptet nicht nur, dass er die Aktion aufgrund seiner mit daran beteiligten SEALs geführten Gespräche nacherzählt hat, sondern er behauptet auch, dass er an den vorbereitenden Planungsarbeiten beteiligt war.
Dazu gibt es Stellungnahmen des U.S. Special Operations Command bzw. auch direkt von Admiral McRaven, der die Mission befehligte, wonach nichts davon wahr sei.

Der Autor macht aber auch unzählige grobe handwerkliche Fehler, nur ein paar davon seien nachstehend genannt:
So schreibt er z. B., dass Admiral McRaven von Präsident Obama als erster SEAL zum Befehlshaber des U.S. Joint Special Operations Command ernannt worden wäre. McRaven wurde aber bereits 2008, noch unter Präsident George W. Bush, auf diesen Posten gehoben.
Die Gründung der "Green Berets" datiert er ins Jahr 1962, statt richtigerweise auf 1952.
Dann wird Bezug genommen auf die bekannte US-Kommando-Aktion im Kriegsgefangenenlager von Son Tay (Vietnam) und das vorangehende Training auf der U.S. Air Force-Base in Offutt, Nebraska, beschrieben. Tatsächlich fand dieses Training aber auf der Basis in Eglin, Florida statt.
Die Tötung des Al-Qaida-Terroristen Zarqawi im Jahr 2006 schreibt er einer Kampfdrohne zu, obwohl es sich um einen konventionellen Luftangriff durch zwei F-16 Kampfjets handelte.
Pfarrer beschreibt in seinen Ausführungen zur Nahost-Politik u. a. auch den Bombenanschlag von 1946 auf das King David-Hotel in Jerusalem als unmenschlichen Akt (was er ja war). Er teilt aber nicht mit, dass sich im Hotel u. a. auch die britische Militärführung befand - der der Anschlag galt - und dass es vor dem Anschlag unzählige telefonische Warnungen der Terroristen gab.
Hier ist noch anzumerken, dass sich Pfarrer deutliche schriftstellerische Freiheiten nimmt, wenn er die historische Entwicklung - übrigens seit der Zeit der Kreuzzüge - im Nahen und Mittleren Osten beschreibt.
Überhaupt nicht nachzuvollziehen sind auch Pfarrers beständige Behauptungen, es hätte innerhalb der Al-Qaida Zugriff auf Unmengen chemischer Kampfstoffe gegeben, auch weil es dazu nicht nur keine Beweise gibt, sondern sogar unzählige gegenteilige Untersuchungen.

Außerdem ist der Autor offenbar von einem stark ausgeprägten Misstrauen gegenüber anderen US-Regierungsorganisationen, wie CIA, NSA oder FBI, geprägt, da diese von ihm beständig mit verbalem Dreck beschmissen werden. Für ihn gibt es nichts, aber gar nichts, außer den SEALs, die als Mischung zwischen Super-, Spider- und Batman beschrieben werden. Diese unaufhörliche Selbstbeweihräucherung ist einfach nur peinlich. Auch sind für den Autor alle anderen Soldaten lediglich Amateure, die eigentlich von Nichts eine Ahnung haben und sich doch bitteschön aus allen Dingen am besten raushalten sollten.

Fazit:
Dieses Buch ist totaler Mist und eine reine Geldmacherei.
Es ist sogar so schlecht, dass sich das ansonsten in tiefes Schweigen hüllende U.S. Joint Special Operation Command genötigt sah, es als Unsinn abzutun.
Bleibt nur zu hoffen, dass Pfarrer als er noch selbst SEAL war (bis Ende der 1980er-Jahre), nicht genau so nachlässig war, wie als Buch-Autor.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung Mogelpackung!, 28. November 2011
Wer etwas über die Entstehungsgeschichte der SEAL`s und deren Ausbildung lesen will, ist einigermaßen gut bedient, ebenso wer Informationen über einen Einsatz der SEAL`s im Golf von Aden 2009 zur Befreiung eines amerikanischen Seemanns aus der Hand von Piraten sucht; wer weiters die Lebensgeschichte von Osama bin Laden im Zeitraffer verfolgen will, kann ebenfalls zugreifen (wobei es zu diesem Thema weit bessere Bücher gibt), wer aber erfahren will wie der Einsatz am 1. Mai dieses Jahres tatsächlich abgelaufen ist bzw. abgelaufen sein könnte (wie es wirklich war wissen wohl nur die direkt involvierten Personen), dem kann ich nur sagen: Finger weg!!; 70% des Buches beschäftigen sich mit den oben angeführten Themen, lediglich im letzten Viertel wird das Titelthema behandelt, dies jedoch auch alles andere als befriedigend. Das Titelthema wird im Artikel der Zeitschrift "The New Yorker" von Nicholas Schmidle vom 8. August weit besser veranschaulicht (Artikel gibt es gratis im Internet). Fazit: Verarschung pur, gäbe es null Sterne zu vergeben wäre dieses Elaborat ein heißer Anwärter dafür!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter Mist!, 2. September 2012
Von 
Martin Mahle (near Augsburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: SEAL Target Geronimo (Taschenbuch)
Das Buch hat rd. 215 zu lesende Seiten, davon beschäftigen sich lediglich rd. 37 Seiten (= ca. 17%) in groben Zügen mit der eigentlichen Spezialkräfte-Aktion im pakistanischen Abbottabad.
Auf den restlichen Seiten wird die Geschichte der SEALs bzw. die Lebensgeschichte von Bin Laden erzählt - und wie sich diese Lebenslinien" unvermeidlich treffen mussten.

Der Autor behauptet nicht nur, dass er die Aktion aufgrund seiner mit daran beteiligten SEALs geführten Gespräche nacherzählt hat, sondern er behauptet auch, dass er an den vorbereitenden Planungsarbeiten beteiligt war.
Dazu gibt es Stellungnahmen des U.S. Special Operations Command bzw. auch direkt von Admiral McRaven, der die Mission befehligte, wonach nichts davon wahr sei.

Der Autor macht aber auch unzählige grobe handwerkliche Fehler, nur ein paar davon seien nachstehend genannt:
So schreibt er z. B., dass Admiral McRaven von Präsident Obama als erster SEAL zum Befehlshaber des U.S. Joint Special Operations Command ernannt worden wäre. McRaven wurde aber bereits 2008, noch unter Präsident George W. Bush, auf diesen Posten gehoben.
Die Gründung der Green Berets" datiert er ins Jahr 1962, statt richtigerweise auf 1952.
Dann wird Bezug genommen auf die bekannte US-Kommando-Aktion im Kriegsgefangenenlager von Son Tay (Vietnam) und das vorangehende Training auf der U.S. Air Force-Base in Offutt, Nebraska, beschrieben. Tatsächlich fand dieses Training aber auf der Basis in Eglin, Florida statt.
Die Tötung des Al-Qaida-Terroristen Zarqawi im Jahr 2006 schreibt er einer Kampfdrohne zu, obwohl es sich um einen konventionellen Luftangriff durch zwei F-16 Kampfjets handelte.
Pfarrer beschreibt in seinen Ausführungen zur Nahost-Politik u. a. auch den Bombenanschlag von 1946 auf das King David-Hotel in Jerusalem als unmenschlichen Akt (was er ja war). Er teilt aber nicht mit, dass sich im Hotel u. a. auch die britische Militärführung befand - der der Anschlag galt - und dass es vor dem Anschlag unzählige telefonische Warnungen der Terroristen gab.
Hier ist noch anzumerken, dass sich Pfarrer deutliche schriftstellerische Freiheiten nimmt, wenn er die historische Entwicklung - übrigens seit der Zeit der Kreuzzüge - im Nahen und Mittleren Osten beschreibt.
Überhaupt nicht nachzuvollziehen sind auch Pfarrers beständige Behauptungen, es hätte innerhalb der Al-Qaida Zugriff auf Unmengen chemischer Kampfstoffe gegeben, auch weil es dazu nicht nur keine Beweise gibt, sondern sogar unzählige gegenteilige Untersuchungen.

Außerdem ist der Autor offenbar von einem stark ausgeprägten Misstrauen gegenüber anderen US-Regierungsorganisationen, wie CIA, NSA oder FBI, geprägt, da diese von ihm beständig mit verbalem Dreck beschmissen werden. Für ihn gibt es nichts, aber gar nichts, außer den SEALs, die als Mischung zwischen Super-, Spider- und Batman beschrieben werden. Diese unaufhörliche Selbstbeweihräucherung ist einfach nur peinlich. Auch sind für den Autor alle anderen Soldaten lediglich Amateure, die eigentlich von Nichts eine Ahnung haben und sich doch bitteschön aus allen Dingen am besten raushalten sollten.

Fazit:
Dieses Buch ist totaler Mist und eine reine Geldmacherei.
Es ist sogar so schlecht, dass sich das ansonsten in tiefes Schweigen hüllende US. Joint Special Operation Command genötigt sah, es als Unsinn abzutun.
Bleibt nur zu hoffen, dass Pfarrer als er noch selbst SEAL war (bis Ende der 1980er-Jahre), nicht genau so nachlässig war, wie als Buch-Autor.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter Mist!, 2. September 2012
Von 
Martin Mahle (near Augsburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SEAL Target Geronimo (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat rd. 215 zu lesende Seiten, davon beschäftigen sich lediglich rd. 37 Seiten (= ca. 17%) in groben Zügen mit der eigentlichen Spezialkräfte-Aktion im pakistanischen Abbottabad.
Auf den restlichen Seiten wird die Geschichte der SEALs bzw. die Lebensgeschichte von Bin Laden erzählt - und wie sich diese Lebenslinien" unvermeidlich treffen mussten.

Der Autor behauptet nicht nur, dass er die Aktion aufgrund seiner mit daran beteiligten SEALs geführten Gespräche nacherzählt hat, sondern er behauptet auch, dass er an den vorbereitenden Planungsarbeiten beteiligt war.
Dazu gibt es Stellungnahmen des U.S. Special Operations Command bzw. auch direkt von Admiral McRaven, der die Mission befehligte, wonach nichts davon wahr sei.

Der Autor macht aber auch unzählige grobe handwerkliche Fehler, nur ein paar davon seien nachstehend genannt:
So schreibt er z. B., dass Admiral McRaven von Präsident Obama als erster SEAL zum Befehlshaber des U.S. Joint Special Operations Command ernannt worden wäre. McRaven wurde aber bereits 2008, noch unter Präsident George W. Bush, auf diesen Posten gehoben.
Die Gründung der Green Berets" datiert er ins Jahr 1962, statt richtigerweise auf 1952.
Dann wird Bezug genommen auf die bekannte US-Kommando-Aktion im Kriegsgefangenenlager von Son Tay (Vietnam) und das vorangehende Training auf der U.S. Air Force-Base in Offutt, Nebraska, beschrieben. Tatsächlich fand dieses Training aber auf der Basis in Eglin, Florida statt.
Die Tötung des Al-Qaida-Terroristen Zarqawi im Jahr 2006 schreibt er einer Kampfdrohne zu, obwohl es sich um einen konventionellen Luftangriff durch zwei F-16 Kampfjets handelte.
Pfarrer beschreibt in seinen Ausführungen zur Nahost-Politik u. a. auch den Bombenanschlag von 1946 auf das King David-Hotel in Jerusalem als unmenschlichen Akt (was er ja war). Er teilt aber nicht mit, dass sich im Hotel u. a. auch die britische Militärführung befand - der der Anschlag galt - und dass es vor dem Anschlag unzählige telefonische Warnungen der Terroristen gab.
Hier ist noch anzumerken, dass sich Pfarrer deutliche schriftstellerische Freiheiten nimmt, wenn er die historische Entwicklung - übrigens seit der Zeit der Kreuzzüge - im Nahen und Mittleren Osten beschreibt.
Überhaupt nicht nachzuvollziehen sind auch Pfarrers beständige Behauptungen, es hätte innerhalb der Al-Qaida Zugriff auf Unmengen chemischer Kampfstoffe gegeben, auch weil es dazu nicht nur keine Beweise gibt, sondern sogar unzählige gegenteilige Untersuchungen.

Außerdem ist der Autor offenbar von einem stark ausgeprägten Misstrauen gegenüber anderen US-Regierungsorganisationen, wie CIA, NSA oder FBI, geprägt, da diese von ihm beständig mit verbalem Dreck beschmissen werden. Für ihn gibt es nichts, aber gar nichts, außer den SEALs, die als Mischung zwischen Super-, Spider- und Batman beschrieben werden. Diese unaufhörliche Selbstbeweihräucherung ist einfach nur peinlich. Auch sind für den Autor alle anderen Soldaten lediglich Amateure, die eigentlich von Nichts eine Ahnung haben und sich doch bitteschön aus allen Dingen am besten raushalten sollten.

Fazit:
Dieses Buch ist totaler Mist und eine reine Geldmacherei.
Es ist sogar so schlecht, dass sich das ansonsten in tiefes Schweigen hüllende US. Joint Special Operation Command genötigt sah, es als Unsinn abzutun.
Bleibt nur zu hoffen, dass Pfarrer als er noch selbst SEAL war (bis Ende der 1980er-Jahre), nicht genau so nachlässig war, wie als Buch-Autor.
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