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Kundenrezensionen

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am 1. April 2012
"Lebewohl, meine Konkubine" hatte ich vor ein paar Jahren im Fernsehen gesehen und seitdem ging mir der Film nicht mehr aus dem Kopf. Die Geschichte handelt von zwei Jungen, die in den 20er Jahren gemeinsam ihre Ausbildung in der Pekingoper beginnen. Schon hier wird in einfühlsamer und gestengewaltiger Weise dargestellt, wie hart und auch seelisch verletzend dieser Teil des Lebens für die Beteiligten war. Auch wird hier schon wunderschön die sich entwickelnde Beziehung zwischen dem sensiblen und zarten Cheng und dem robusten und eher lebenslustigen Duan dargestellt und aufgebaut. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten, aber diese Beziehung entwickelt sich und wird aus Sicht von Cheng immer wieder auf harte Proben gestellt. Seine Hingabe für Duan ist schier grenzenlos und geht über alle Hindernisse, auch die im chinesischen System der damaligen Zeit, hinweg. Er würde für diese Beziehung einfach alles riskieren, während Duan sich eher den Gegebenheiten anpasst und damit natürlich auch das Überleben sichert. Eine wichtige Rolle spielt da auch die Prostituierte Juxian, gespielt von der ebenso perfekten wie schönen Gong Li. Wie so oft im chinesischen Film wird hier mit so viel Feinheit die Stimmung und Dramaturgie erzeugt, dass man sich dem kaum entziehen kann. Insbesondere Leslie Cheung spielt so melancholisch, dass es schmerzt. Der Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, den ich damit nur empfehlen kann. Dass ich damit nicht alleine stehen, zeigen wohl auch die zahlreichen Auszeichnungen, die der Film erhalten hat.
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am 9. Januar 2012
Über den Film selbst braucht man, glaube ich, nicht viel zu sagen. Alleine die zahlreichen Peise beweisen, dass "Lebewohl, meine Konkubine" wohl zu den bedeutendsten Filmen der letzten 20 Jahre zählt - international!

Seit langem wartete ich nun auf eine deutsche Neuveröffentlichung des Filmes und war hocherfreut, als nun endlich die deutsche DVD erschien. Leider erfüllt diese aber nicht die Erwartungen, die ich in sie steckte.

Positiv zu erwähnen ist das informative Making Of, das ca. 1994 entstanden ist. Hier sind Interviews mit Chen Kaige, Gong Li und dem mittlerweile verstorbenen Leslie Cheung, Filmmaterial vom Dreh und von den Festivals eingeflossen. Das ganze ist zwar recht diletantisch ins Deutsche übertragen (die Sprecher kennen leider die chinesische Aussprache überhaupt nicht), aber dafür kann man der DVD keine Schuld geben.

Das Bild ist verrauscht und nicht besonders scharf. Ich erwarte ja bei einem Film, der in Deutschland wohl eher unter "Genrefilme" oder "Asiatisches Kunstkino" läuft, keine Digitalbearbeitung mit restauriertem Bild und Abmischung in 5.0-Ton, aber ein bisschen Mühe hätte man sich hier ruhig machen können. V.a. da in China eine deutlich rauschfreiere und bildschärfere Fassung auf Silberling erhältlich ist.

Absolut indiskutabel jedoch ist, dass man es für unnötig erachtete, eine Untertitelspur auf die Scheibe zu pressen. Das sollte eigentlich Standard sein und bei der chinesischen Originaltonspur eigentlich auch unerlässlich, aber da teilte der Vertreiber Telepool offensichtlich nicht meine Meinung. Schade!

So bekommt man für sein Geld einen Film in eher schlechter Filmqualität, den man sich entweder in der deutschen Originalfassung ansieht oder dazu benutzt, sein Mandarin aufzufrischen. Ich finde die deutsche Veröffentlichung daher, vor allem mit Blick auf die asiatischen und die französische DVD-Veröffentlichung unverschämt. Auch in Zukunft werde ich wohl die Scheibe aus meinem China-Urlaub in den Player packen, da gibt's immerhin englische Untertitel.
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am 7. Oktober 2012
Shitou(Zhang Fengyi) befürchtet, dass sein Partner Cheng Dieyi(Leslie Cheung) diesen Unterschied nicht mehr bemerkt. Allen Grund dazu hat er. Doch die beiden Mimen der Pekingoper sind seit frühester Kindheit viel zu sehr verbandelt, als dass sie den anderen dem Schicksal überlassen könnten. Während die politischen Ereignisse der Jahre von 1924 bis 1977 wie eine Armee von Dampfwalzen über China gerollt sind, waren die Schicksale von Shitou und Cheng Dieyi untrennbar miteinander verbunden. Davon handelt Chen Kaiges Film -Lebewohl meine Konkubine- aus dem Jahr 1993. Mehrfach preisgekrönt zählt der Streifen heute zu einem der wichtigsten Filme des chinesischen Kinos. Drehbuchvorlage war der gleichnamige Roman von Bihua Lee.

China 1924. Eine Prostituierte(Jiang Wenli), die ihr Kind nicht mehr ernähren kann, bringt den Jungen Cheng zu Meister Guan(Lu Qi), dem Ausbilder der Pekingoper. Der Junge wird aufgenommen und soll zum Sänger ausgebildet werden. Cheng ist ein Einzelgänger und findet nur im Mitschüler Shitou einen Freund. Die Kinder werden mit Prügel und drakonischen Strafen gedrillt, damit sie keine Fehler begehen. Dabei fällt Cheng die Rolle der Konkubine in dem Stück -Lebewohl meine Konkubine- zu. Einer der schwierigsten Charaktere der Pekingoper. Cheng wehrt sich zunächst gegen die Frauenrolle, doch Meister Guan prügelt jeden Widerstand aus ihm heraus. Später stellt sich heraus, dass Cheng die Idealbesetzung für diesen Charakter ist. Das sorgt dafür, dass Cheng missbraucht wird. In den folgenden Jahren feiern Shitou als König und Cheng als Konkubine große Erfolge und der fraulich wirkende Cheng zieht die Aufmerksamkeit anderer Männer auf sich. Dann überschlagen sich die politischen Ereignisse. Es folgen der Krieg, der Einmarsch der Japaner und die Kulturrevolution. Das politische Fegefeuer der Zeiten bringt die Pekingoper und all ihre Mimen an den Rand der Vernichtung. Auch Shitou und Cheng Dieyi werden einer schicksalhaften Prüfung unterzogen...

Gleich vorweg: Man benötigt 171 Minuten Aufmerksamkeit um Chen Kaiges Meisterwerk zu betrachten. Das ist am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, da die fernöstliche Lebensweise uns zum Teil sehr fremd erscheint. Ist man erst einmal in der Geschichte drin, will man wissen, wie sie zu Ende geht. Mit opulenten Bildern, sehr guten Darstellern und einer perfekten Kamera hat Kaige die Bilder zweier Leben in einem Wirbelsturm aus Politik eingefangen. Es ist vor allem die Beziehung zwischen Cheng und Shitou, die den Film so interessant macht. Wie Leslie Cheung seine weibliche Seite "ausspielt" das ist großes Kino vom Allerfeinsten.

Kaiges Film gewährt tiefe Einblicke in ein entferntes Land. Mir blieb, wie so oft, die Erkenntnis, dass sich bis zum heutigen Tag in den politischen Dingen des Weltgeschehens gar nicht so viel verändert hat. Der Stil mag subtiler geworden sein, die Ergebnisse von Leid, Tragik, Untergang und Verzweiflung sind gleich geblieben. -Lebewohl meine Konkubine- ist ein wichtiger Film für das Verständnis zwischen China und dem Rest der Welt. Zudem ist der Streifen professionell gut gemacht und auf seine Art und Weise unterhaltsam. Nicht ganz einfach, aber auf jeden Fall empfehlenswert.
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am 9. April 2013
Es ist leider wirklich schade gibt keine Untertitle wenn ich original Fassung einschauen möchte !
Wirklich schlecht ! Schöne Film mit Blue Ray aber gar nicht untertitle erhalte
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am 9. August 2014
da mit kunst bekanntlich kein blumentopf zu gewinnen ist, umso wichtiger wäre es gewesen, ne anständige disc abzuliefern!
. . . . es sind ja nichtmal die chinesischen einblendungen ins deutsche untertitelt worden. was für'n mist, man weis garnicht wann und wo was spielt.
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am 10. Dezember 2011
Zu dem Film muss man nicht mehr viel sagen, denn dieser ist einfach zeitlos und man darf ihn wohl zweifellos zu den großen Klassikern des asiatischen Kinos zählen. Aber die Blu-ray kann mit der Qualität des Films leider nicht ganz mithalten:
Das Bild ist durchaus in Ordnung, grade für einen doch schon etwas älteren Film und in viel besserer Qualität wird man ihn wohl auch niemals zu sehen bekommen. Ganz schwach ist allerdings ist die Tatsache, dass komplett auf Untertitel verzichtet wurde. Schade, wenn man gerne Filme im Originalton schaut, aber noch viel tragischer, wenn man bedenkt, dass hier grade bei den gesungenen Szenen Untertitel durchaus hilfreich wären.
Sehr, sehr schade, dass man sich da nicht noch ein wenig mehr Mühe gab.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2015
Die Pekingoper "Lebewohl meine Konkubine" spielt zur Zeit der Machtkämpfe zwischen den Chu und den Han. Der König war damals überaus mächtig. Am Ende blieben ihm aber nur eine Frau und ein Pferd. Er wollte, dass seine Konkubine auch flieht. Aber sie blieb bei ihm. Ein letztes Mal goss sie ihrem Geliebten Wein ein, tanzte für ihn den letzten Schwerttanz und erstach sich danach mit dem Schwert. Sie blieb ihrem König treu ergeben bis in den Tod. Chen Kaiges Meisterwerk beginnt im China des Jahres 1977, kurz nach dem Ende der sogenannten Kulturrevolution.

Auf einer Bühne trifft der Peking-Opernstar Cheng Dieyi (Leslie Cheung) nach 11 Jahren seinen ehemaligen Partner Duan Yialou (Zhang Fengyi) wieder. Beide Schauspieler haben ihr altes prächtiges Opernkostüm an, sind edel maskiert und geschminkt. Der eine als Mann und der andere als Frau. Der König und seine Konkubine. Der Hausmeister ist der einzige Zuschauer, erkennt aber die Stars sofort wieder. Dann tut sich für den Zuschauer in einer Rückblende die jüngste Geschichte Chinas auf. Es ist eine Geschichte von Diktatur, Bürgerkrieg und Revolution, vom Theater und vom Leben. Aber auch die Geschichte dieser beiden Männer, die sich schon seit ihrer Kindheit kennen und miteinander befreundet sind. Damals noch als Schauspielschüler Shitou (Kind: Fei Yong/Teenager: Zhao Holong) und Douzi (Kind: Ma Mingwei/Teenager: Yin Zhi). Letzterer wird zuerst von Meister abgelehnt, da er wenig Talent bei dem sensiblen Jungen wahrnimmt und auch einen sechsten Finger an dessen Hand. Die Mutter (Wenli Jiang) trennt ihn kurzerhand mit einem Messer ab. Der Junge soll es besser haben. Und die Lehrer sagen tatsächlich "Ihr habt bei uns das große Los gezogen" - die Realität wird aber bestimmt durch unmenschliche Prügel und Foltermethoden. Mit Ziegelsteinen werden die Beine auseinandergerissen, damit der Spagat gelingt. Jeder falsche Schritt ein Schlag und auch für den falschen Text, den Douzi immer wieder aufsagt "Die kleine Nonne ist eben erst 16 geworden und ihr langes und sehr hübsches Haar ist ihr von der Meisterin abgeschnitten worden, ich bin eigentlich ein Jüngling und keine zarte Schönheit"...dabei müsste es "ich bin eigentlich eine zarte Schönheit und kein Jüngling, weswegen trage ich eine gelbe Kutte um die Hüfte" heissen. Doch dieser Satz will nicht über seine Lippen. Irgendwann, nach viel Tränen, viel Blut und mit Hilfe der glühenden Tonpfeife des Lehrers, sitzt aber genau dieser Satz in höchster Vollendung und Perfektion und der kleine Schauspieler identifiziert sich immer mehr zu 100 Prozent mit seiner Rolle als Konkubine. Die beiden werden erwachsen und er wird sich schmerzlich bewusst, dass er seinen Freund Shitou liebt. Doch diese Liebe bleibt unerfüllt und wird nur auf der Bühne in der Form des tragisches Pekingopernstücks zelebriert. Diese Vorstellungen bedeuten dem Schauspieler aber alles. Doch Shitou lernt im Haus der Blüten die Prostituierte Juxian (Gong Li) kennen und nimmt sie zur Frau, was zu großen Spannungen unter den Freunden führt...

Juxian braucht einen Beschützer, aber am Ende schützt sie die Männer voreinander und vor der Wirklichkeit„"Lebewohl meine Konkubine" erzählt neben der jüngsten chinesischen Geschichte (vom alten China der alten Generäle der zwanziger Jahre, den japanischen Besatzern, den Kuomintang, den Kommunisten und den Reformern ) auch eine komplizierte Dreieckstragödie zwischen einem Mann, einer Frau und einem Homosexuellen, der seine Sehnsüchte nie ausleben kann und daher eine Besessenheit für seine Rolle wählt. In diesen Zeiten der vielen Umstürze und ständigen gesellschaflichen Wandlungen ist es schwierig für die Schauspieler neutral zu bleiben. Sie werden sich immer wieder politisch positionieren müssen, der Künstler muss zur "Hure" werden, wenn er überleben will. Besonders beängstigend ist eine der Schlußszenen, während die Kostüme der Schauspieler im Feuer lodern und die Akteure öffentlich als Verräter vorgeführt werden. Die Kulturrevolution wird inszeniert als eine flammende Inquisition. Das Propagandarot der Fahnen und Straßenumzüge macht richtig Angst -die Hitze verzerrt die Masken, die die Angeklagten tragen müssen, zu hysterischen Fratzen. Die Freunde werden einander zu Monstern und so werden die Verratenen selbst zu Verrätern. Am Ende kann nur der Tod die Erlösung bringen.

Chen Kaiges Film entstand 1993 und bekam im gleichen Jahr in Cannes die Palme D'Or zugesprochen. Es folgte eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film, musste sich allerdings von Fernando Truebas "Belle Epoque" geschlagen geben. Besser liefs bei der Golden Globe und BAFTA Verleihung. Dort konnte der Film den begehrten Preis als bester Auslandsfilm gewinnen. Veredelt wurde das Meisterwerk zustätzlich durch die geniale Kameraarbeit von Gu Changwei. Für mich ist das 171 Minuten lange morbide Epos einer der besten Filme der 90er Jahre.
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am 14. September 2011
was sehr schade ist.
Lange schon wartete ich auf die Veröffentlichung; heute erhalten, Film eingelegt und siehe da, es fehlen die deutschen Untertitelungen, welche in der von Arte vor einiger Zeit ausgestrahlten Version vorhanden waren/sind; ich hab' die gespeichert.
Diese partiellen Untertitelungen machen durchaus Sinn, z.B. wenn die Jungen am Fluss stehen und singen, oder wenn die Rotarmisten ihr Kampflied anstimmen nachdem der Vortrag der beiden Opernsänger misslungen ist, bei bestimmten Szenenauschnitten versch. Peking-Opern, und natürlich zur Erklärung der einzelnen Zeitabschnitte, in welchen das Drama sich bewegt (die Untertitel sind, soweit vorhanden, chinesisch).
Habe den Film im Kino gesehen und war begeistert; die VHS kenne ich auch und div. Fernsehausstrahlungen; immer waren die o.gen. Szenen untertitelt; warum nicht bei dieser Veröffentlichung?
Das gleiche gilt für die DVD, welche identisch ist mit der BD; auch qualitativ nehmen sich die beiden Scheiben nichts.
Ja, die Bilder sind sehr weichgezeichnet z.Teil, aber was hier vorliegt, ist tatsächlich die bislang beste Version fürs Heimkino; lediglich die Arte-Ausstrahlung in HDTV kam da qualitativ mit.
Der Ton ist auch sauber und klar, kein 5.1, aber völlig ok.

Das Bonusmaterial ist untertitelt(!) stellenweise und vor allem: übersetzt, d.h. versch. Sprecher/-innen geben die Aussagen der Schauspieler/-innen und des Regisseurs in deutsch wieder.

Eine Veröffentlichung, welche leider nicht ganz gelungen ist; dafür eigentlich nur drei Sterne, auch wenn's ein Wendecover (BD und DVD) gibt, aber der Film als solcher verdient allemal die kompletten Sterne!
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am 10. Februar 2013
Auch wenn dieser Film sicherlich nicht für jede Gefühlslage zu empfehlen ist - 3 Stunden voller Schmerz und Dramatik - so ist er doch ein einfühlsames Porträt! Man bekommt zu sehen, wie zwei kleine Jungen in der Pekingoper ausgebildet werden, so wie es damals wirklich abgelaufen ist. Das Training ist überaus hart und streng, doch auch die Freundschaft der beiden wird dadurch verfestigt. Problematisch wird es, wenn der eine sich in eine Prostituierte verliebt und sein Freund eifersüchtig darauf reagiert. Auch der politische und kulturelle Wandel in die moderne Zeit wird in diesem Film thematisiert. Man hat das Gefühl, beim Leben dieser Männer dabei zu sein! Es ist ein sehr anstrengender Film, aber so unglaublich umgesetzt, dass ich gar nicht anders kann, als ihm 5 Sterne zu geben!
GottseiDank gibt es ihn endlich auf DVD!!!!
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am 1. November 2011
Dieser Film gehört zu meinen Lieblingsfilmen und er ist für mich einer besten Filme überhaupt.
Die Liebesbeziehung zwischen den beiden Stars der Pekingoper ist äußerst dezent gehalten, sie
spielt sich sozusagen "zwischen den Zeilen" ab. Leslie Cheung und die anderen Schauspieler haben eine
charismatische Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht!
Chen Kaige hat mit diesem Film ein Jahrundertwerk geschaffen. Dass es jetzt - endlich - auch die DVD in deutscher Sprache gibt, ist ein Glück.
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