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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zukunftsvision, die einen spannenden zweiten Teil verspricht!
Cassia könnte mehr Glück nicht haben: Ihr Match - ihr für sie ausgewählter Lebenspartner - ist niemand anderer als Xander, ihr bester Freund aus Kindheitstagen. Doch in der Gesellschaft gibt es so etwas wie "einfach nur Glück haben" nicht. Alles wird berechnet und als Wahrscheinlichkeit ausgegeben - so auch das Matching, wo für jede Person...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2010 von Amazon Customer

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen A good selection of classical and new dystopian elements!
Everyone around the blogosphere seemed to be enthusiastic about Matched so I was really looking forward to read it. Unfortunately I didn't get to like this novel as much as all the Cassie & Ky or Xander fans out there.

At first glance Condie created a very interesting setting of a dystopian novel, featuring classical elements and new ones, inhuman and sterile...
Veröffentlicht am 9. März 2011 von Miss Page-Turner


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3.0 von 5 Sternen etwas schwerfaellig, 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Matched (Kindle Edition)
das buch ist sehr gut zu lesen und die Story echt interessant. doch man wartet die ganze Zeit auf einen turning point der erst ziemlich spaet eintrifft .
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5.0 von 5 Sternen Unerwartet tiefgründig, 5. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Matched (Kindle Edition)
Aufgrund von Aufmachung, Alter der Heldin (17), Titel und Leseprobe bin ich von einer anspruchslosen "teen romance" ausgegangen -- dass ich es trotzdem versucht habe, lag am Thema. Mich interessierte die handwerkliche Herangehensweise der Autorin: Wie wird diese Gesellschaft eingeführt, dargestellt, ausgearbeitet.

Das Buch überraschte mich mehr von Seite zu Seite -- positiv. Im Gegensatz zu meiner anfänglichen Vermutung Condie habe diese Welt nur entworfen, damit das Liebespaar vorerst nicht zueinander finden kann, war bald offensichtlich, dass es genau andersherum war: Die Gefühle zwischen Cassia und Ky sind einer von mehreren Gründen, warum Cassia beginnt, die Welt in der sie lebt und die sie bisher nie in Frage gestellt hat, kritischer zu betrachten.

Die von Condie entworfene Dystopie wird für den Leser nachvollziehbar dargestellt -- keine unnötigen Informationen, wenn für die Figur Selbstverständliches erwähnt wird. Die Leserin hat schnell eine Ahnung von dieser Gesellschaft, die sich im Textverlauf weiter und weiter präzisiert und ausgebaut. Wobei sich Condie so nah an tatsächlichen Machtinstrumenten (Überwachung, Zuteilung, Kontrolle, Nivellierung) orientierte, dass ich zunehmend an die sozialistischen Diktaturen erinnert war, nicht zuletzt an die DDR. Diese Realitätsnähe, kombiniert mit futuristischen Elementen, macht für mich "Matched" zu einem überaus gelungenen Text, der nur hier und da ein wenig zu Wiederholungen neigt -- meist Äußerlichkeiten der Figuren.

Ich hoffe, die nachfolgenden Teile halten das hier vorgelegte Niveau. Der zweite liegt jedenfalls schon hier und ich freue mich drauf (und bin glücklich darüber, nicht nur hundert Geschichten lesen zu dürfen).
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5.0 von 5 Sternen Liebe, 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Matched (Gebundene Ausgabe)
Matched war mein erstes englisches Buch, welches ich ganz gelesen habe. Die Geschichte fängt seicht an und entwickelt sich zu einem unglaublich schönem Geheimnis, der Liebe zwischen Cassia und Ky. Ein wirklich fantastisch geschriebener Roman.
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4.0 von 5 Sternen Einhundert Gedichte und eine Rebellion, 25. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Matched (Taschenbuch)
Inhalt

Cassia Reyes macht sich an ihrem siebzehnten Geburtstag mit allen anderen Gleichaltrigen auf um ihr Gegenstück, ihr Match, zu finden. Dies geschieht bei einem großen Bankett. Zu ihrer Überraschung und Freude stellt sich heraus, dass ihr Lebenspartner kein anderer ist, als ihr bester Freund Xander. Gemäß dem Brauch ihrer Gesellschaft bekommt sie einen Mikrochip, auf dem sich Informationen über Xander befinden ' so sollen sie sich besser kennenlernen. Zwar findet Cassia dieses Unterfangen sinnlos, kennt sie Xander doch schon seit Jahren, aber sie entschließt sich dennoch, auf die Informationen zuzugreifen. Als sie dies tut, erscheint nicht das Bild von Xander, sondern von Ky, einem mysteriösen Jungen, der erst seit kurzem in ihrer Nachbarschaft lebt.

Eine Beamte kommt allerdings bald zu Cassia, tauscht ihren Mikrochip gegen den 'richtigen' aus und entschuldigt sich für das Missverständnis. Cassia lässt die Sache jedoch keine Ruhe. Sie schenkt Ky von nun an besondere Aufmerksamkeit und kann einfach nicht anders, als sich langsam aber sicher in den rätselhaften Jungen zu verlieben. War es denn wirklich ein Fehler, den die Gesellschaft hier gemacht hat? Oder ist Ky ihr wahres Match?

Einschätzung

Ally Condie beschreibt im ersten Buch dieser Romanreihe eine dystopische Welt vom Feinsten. Die Gesellschaft entscheidet alles. Wer heiratet, wo gearbeitet wird, wann man zu sterben hat. Die Menschen tragen allesamt einfache Kleider in langweiligen, unauffälligen Farben. Es geht sogar soweit, dass es von jeder Art der Kultur nur noch einhundert Dinge gibt. Einhundert Gedichte, einhundert Lieder, einhundert Gemälde etc. Natürlich sind die auserwählten Einhundert stets von fröhlicher und friedlicher Natur. Des Weiteren trägt jeder Bürger drei Pillen ständig bei sich. Eine blaue (um sich am Leben zu halten, wenn kein Essen verfügbar ist), eine grüne (um mit Angstgefühlen umzugehen) und eine rote (mit unbekannter Wirkung). Natürlich bleibt die Wirkung der letzten Pille nicht lange unbekannt und zeigt auf, dass es sich bei dieser Gesellschaft eindeutig nicht um die Verwirklichung eines Utopias handelt.

Es ist den Bürgern nur zu besonderen Anlässen, wie dem Bankett, das Cassia zu Anfang besucht, erlaubt, sich herauszuputzen und außergewöhnlich zu kleiden. Außerdem ist jedem Bürger ein Artefakt aus der 'alten Welt' erlaubt. Cassia hat beispielsweise einen Taschenspiegel und Ky einen Kompass. Der Spiegel wird bald zu einem Versteck für einen sehr verbotenen Gegenstand, den ihr Großvater ihr vor seinem 'letzen Bankett' (aka die Feier am Tag seines Todes) zuspielt: Ein handgeschriebenes Gedicht, dass nicht zu den einhundert erlaubten zählt! Für Cassia ist dies besonders außergewöhnlich, da in der Gesellschaft das Schreiben mit der Hand verboten ist.

Condies Charaktere sind leider etwas stereotypisch geraten. Ky ist ein mysteriöser Typ mit undurchsichtiger und dunkler Vergangenheit, der ein wenig an Edward Cullen erinnert. Minus des Glitzerns, versteht sich. Cassia wirkt manchmal etwas fade. Die Gesellschaft, die Condie aufgebaut hat, ist jedoch sehr interessant. Ich habe dystopische Romane sehr gerne, da sie einerseits so unwahrscheinlich scheinen, aber andererseits die Frage aufwerfen, ob es wirklich so unmöglich wäre, aus unserer Welt eine ebenso 'geordnete' zu machen. Die Beamten der Geschichte verleihen dem Plot und den Charakteren ein wenig Feuer, da man sie so schön hassen kann ;-)

Der Schreibstil der Autorin hat mir relativ gut gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen, wenn ich auch über keine Sätze gestolpert bin, die in mir den 'Wow-Effekt' ausgelöst hätten.

Penguins Cover finde ich wirklich gelungen. Es zeigt Cassia in jenem Kleid, das sie bei ihrem Bankett trägt. Sie sitzt in einer Blase aus Glas und drückt mit den Handflächen gegen die Wände. Dieses Sinnbild ist wahrhaft genial, da es eindeutig aufzeigt, wie gefangen sich Cassia letztendlich in ihrer Gesellschaft fühlt. Das verbotene Gedicht, das sie von ihrem Großvater bekommt, ist ja nur der erste Schritt auf ihrem Weg zur Rebellion.

Fazit

Ein relativ gelungener Anfang für eine Trilogie über eine dystopische Welt. Originelle Ideen und spannender Handlungsaufbau. Außerdem definitiv auch für Erwachsene geeignet. 4 Sterne! (CK)
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3.0 von 5 Sternen Better than I thought, 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Matched (Taschenbuch)
I must admit, I kept being reluctant of picking up 'Matched' for a long time - it just didn't have anything that sparked my interest except it being an utopian novel and currently there is quite a number of stunning dytopias and utopias floating around. I kept frowning every time it caught my attention. I didn't get how it could possibly stand out like this. If I'm honest, I still don't. Don't get me wrong because against all odds I ended up loving it - blame my soft spot for dystopias or my love for rebellion in a strictly controlled society or my entirely irrational judgement. However, this book is no masterpiece. It simply isn't.

One of the things I should mention first is that most of these ideas have been here before in one way or another. 'Matched' may not be the copy of someone else's work, yet its originality - or lack thereof - is not something that speaks in its favor. The basic cancept is that its about a society where everything is controlled and surveyed - from dreams to the date of death. If I'm honest now, this limit of choice and freedom is the case in almost every other utopia I have read so far.

The other reason I took two stars away were the characters. Cassia is likebale and easy to sympathize with - yet she is also depthless and one-dimensional. She develops a lot throughout the story, but I still can't help feeling like her personality is somehow lacking. Xander is very much the cliché best friend who's always there and perfectly loyal, while I still don't know what to make of Ky. I can't pinpoint even one characteristic to him - except intelligent. What all of these characters are missing are their own voices, including all those little things that define a person, that make them real.

So what does 'Matched have going for itself? It's prose. I know its not enough by a long shot to make a book good but there's more to it than just the beautiful weaving of words knitted into the pages. Condie knows how to tell a story that gets under your skin and stays there. Her words dance like a melody telling a story so it doesn't leave you untouched. It's about choices and soaring and not going gentle. The message it carries is a strong one and I think its part of why this story is amazing.

Generally, I can't deny this novel could have needed more editing and its a long way from perfect. Regardless, apart from the characters and the lack of unique ideas 'Matched' is not easy to forget. I would recommend it for fans of ustopia and everyone else who prefers the quiet and thoughtful stories. I'd give it 3,5 stars if I could, so I'll grant it 3 since 4 is simply too much.

Favorite quote:

Our time together feels like a storm, like wild wind and rain, like something too big to handle but too powerful to escape. It blows around me and tangles my hair, leaves water on my face, makes me know that I am alive, alive, alive.
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3.0 von 5 Sternen Gute Idee, aber irgendwie fehlt etwas, 11. Dezember 2011
Von 
Erdbeere (magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Matched (Taschenbuch)
Gut, es hat sich dann doch nicht als eine Neuverarbeitung von 'Hunger Games' entpuppt, was aber nicht heißt, dass ich jetzt grenzenlos euphorisch bin, was das Buch angeht. Es ist ein schönes Jugendbuch, was Elemente vorweisen kann, die ich bis dahin so noch nie gelesen habe. So ist es für mich neu, dass die Menschen in naher Zukunft weder schreiben noch Gedichte kennen dürfen. Was mal wieder zeigt, wie sehr einen die 'Society' hier unterdrückt. Die absolute Macht liegt nämlich allein in den Händen der 'Society'. Sie sind es auch, die beschließen, wer wen heiraten soll, wer wann und wie viele Kinder bekommen soll und das man an seinem 80. Geburtstag sterben wird.
Alles ermittelt durch Statistiken, wonach man sich richtet. An dieser Stelle habe ich angefangen laut zu protestieren, weil mir ihre Ideologie ziemlich grausam und pervers vorkam. Als ob man Zwangsehen verherrlichen würde. Aber die Menschen haben sich an diese Organisation gewöhnt und hinterfragen auch nicht, ob sie damit konform gehen. Aber will ich mal nicht zu gesellschaftskritisch werden. Es ist ja nur ein Jugendbuch.

Auch wenn man oft Vergleiche mit den 'Hunger Games' zog, kann ich sagen, dass dem nicht so ist. Anders als Katniss, reiht sich die Hauptprotagonistin Cassia in die Liga der Menschen ein, die nicht hinterfragen. Nicht einmal nachdem das Bild ihres Matching Partners, welcher ihr bester Freund Xander ist, verschwindet und stattdessen für einen Augenblick das Gesicht eines anderen Jungen zeigt. Erst viel später dämmert es Cassia, das da nur was falsch sein kann. Bis dahin plätschert die Geschichte etwas vor sich hin, ohne das was Aufregendes passiert.
Man merkt es dem Buch an, das es sich um eine Trilogie handelt, denn das Buch ist wie eine komplette Einleitung mit einem Cliffhanger am Ende. Am Ende werden alle Protagonisten ins Ungewisse geschickt und der Leser weiß, im zweiten Teil wird mehr passieren. Vielleicht die Vorbereitungen für eine große Rebellion, wie ich hoffe.

Sprachlich lässt es sich schön, flüssig und einfach lesen. Man befindet sich beim Lesen in der Welt von Cassia und stellt sich vor, was wäre wenn unsere Welt wirklich so enden würde. Auch die Hauptfiguren wurden gut und charakteristisch ausgearbeitet, wobei Cassia und Ky in Konkurrenz stehen, was Vielfalt und Interesse angeht. Ky ist ein wirklich undurchschaubarer Charakter und ich würde gerne mehr über ihn erfahren. Was man, und da bin ich mir sicher, im zweiten Teil auch wird.

Cover:

Hey, das englische Cover hat sich im Deutschen mal durchgesetzt! Gut, wie ich finde. Denn es spiegelt perfekt das wieder, was im Buch steht. Cassias grünes Kleid, die Blubberblase darum herum, was sicherlich das einengende System darstellen soll.
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3.0 von 5 Sternen Nett zu lesen, 8. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Matched (Taschenbuch)
Die gezeichnete Distopie ist in ihrer Anlage durchaus interessant gezeichnet und nachvollziehbar. Der innere Kampf der Heldin bezüglich ihres Liebeslebens wirkt realistisch.
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5.0 von 5 Sternen "Eine Welt, fast zu real um wahr zu sein...", 27. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Matched (Taschenbuch)
Lying in bed, my body and soul bruised and tired, I realize that the Officials are right. Once you want something, everything changes. Now I want everything. More and more and more. I want to pick my work position. Marry who I choose. Eat pie for breakfast and run down a real street instead of on a tracker. Go fast when I want and slow when I want. Decide which poems I want to read and what words I want to write. There is so much that I want. I feel it so much that I am water, a river of want, pooled in the shape of a girl named Cassia."

Sobald du etwas willst, verändert sich alles.
Ist es nicht normal für ein junges Mädchen, für uns alle, zu heiraten wen wir wollen; frühstücken was wir wollen; uns unseren Beruf aussuchen zu dürfen; rennen so schnell wir wollen und wo wir wollen; aussuchen, welche Gedichte oder Geschichten wir lesen?
All das, darf Cassia Reyes nicht. Und das ist nicht nur ihr Schicksal. Die Menschen in ihrer Welt werden von den 'Officials' wie Puppen gesteuert. Anhand schulischer Leistungen wird der optimale Arbeitsplatz für sie ausgewählt, zu ihrem 17. Geburtstag wird der optimale Partner für sie ausgewählt, und bis zum 21. Lebensjahr muss man sich entscheiden ob man diese Person heiraten, oder für immer ein 'Single' bleiben will. Es wird ihnen dreimal täglich das optimale Essen gebracht. Freizeit gibt es nur zu einer bestimmten Zeit, und man darf meistens nur aus drei Aktivitäten wählen. Gestorben wird mit genau 80, im optimalen Alter.
Eine Zukunftsvision einer Welt, in der wohl keiner von uns freiwillig Leben wollen würde. Ally Condie beschreibt diese Welt schon fast zu real, aus der Sichtweise der jungen Cassia Reyes. Ich habe viel gelesen, dass andere ihre Erzählweise am Anfang zu langsam fanden, ihnen hat die Action am Anfang gefehlt. Ich fand diese Art genau richtig.
Man lernt erstmal die Welt und die Menschen kennen, sieht das am Anfang eben noch alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Doch mit Cassia entdeckt man dann zwar langsam, aber wie ich finde nach und nach im richtigen Tempo, die düstere Seite einer Welt, die einem alles nimmt, was einem lieb und gut ist: den Großvater, die Erinnerung an die Großmutter, den besten Freund, die erste Liebe, sogar für uns 'einfache' Worte und Bilder.
Dabei ist Cassia ein Charakter, in den man sich sehr gut hineinversetzen kann, mit der man sich über den Match mit ihrem besten Freund freuen kann, durch deren Augen man dem Charme des geheimnisvollen Ky verfällt. Aber man leidet auch mit ihr, als sie sich von ihrem Großvater verabschieden muss, als sie über die Zukunft andere entscheiden muss, wenn sie ihrem besten Freund die Wahrheit sagts und er sie nur noch durch schmerzerfüllte Augen ansieht, oder als ihr ihre erste große Liebe weggenommen wird.
Und am Ende, möchte man nur noch mit und für sie kämpfen.
Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und erzählt, und die Geschichte fantastisch und beängstigend. Ich hoffe der nächste Teil lässt nicht zu lange auf sich warten, denn wie man im Englischen sagt: 'Dear Society, it's on!'

"Red is the first color of spring. It's the real color of rebirth. Of beginning.'
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5.0 von 5 Sternen Courtesy of Teens Read Too, 4. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Matched (Gebundene Ausgabe)
In the Society where Cassia grew up, everything was decided for her. The Officials decide where people work, when people will die, even who people will love. But all of this seems right to Cassia. After all, this is all needed in order to live a long, fulfilling life.

The Matching ceremony where teens find out who they are matched with is a big deal. And when Cassia's best friend turns out to be her match, she knows that the system works. Until she sees another boy's face flash on the screen for just a split second. And now she is torn between Xander and Ky. One boy will lead her towards the life she's always known - and the other will lead her toward an unknown life of passion.

Which path should she choose? Which path WILL she choose?

Wow, can you imagine living in a world where everything is decided for you? What you wear, what your job is, who you love, the age that you can have kids by, what you eat, when you die? Ally Condie paints this world in such vivid words that you can perfectly imagine it. And it's slightly creepy. I don't think I would do well in a world where everything is decided for you and you have almost no choices.

I really enjoyed all of the characters in the story. I love how Cassia grows so much from the beginning until the end of the story when she is questioning the ways of the Society. And Xander and Ky are both such great guys. Usually in stories where the girl is trying to decide between two boys, I find myself leaning towards liking one boy more than the other. But not so in MATCHED. I think I liked Xander and Ky equally. Neither of them had any bad qualities.

If I had one complaint about this book, it's that the middle got a little slow for me. I think it plod along and some of the story could have been told more quickly. That being said, though, the ending definitely left me wondering what happens next. I can't wait for the sequel!

Oh, and on a side note, I really love the cover of this book. The girl in a green dress in the bubble just really caught my eye!

Reviewed by: Andrea
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4.0 von 5 Sternen Auftakt einer aufregenden Dystopie-Reihe, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Matched (Taschenbuch)
Inhalt

Cassias Leben wird von der "Society" bestimmt. Ihr und all ihren Mitmenschen wird jedes Detail ihres Lebens vorgeschrieben. Sie dürfen weder über Kleidung, Essen, noch über ihren Beruf oder Partner selbst bestimmen, denn dies übernimmt die "Society", um allen Menschen ein möglichst gutes Leben zu bieten.
Cassia zweifelt auch nicht an diesem Gesellschaftssystem, bis der "Society" eines Tages ein Fehler zu unterlaufen scheint. An dem Tag, an dem Cassia erfährt, wer ihr Lebenspartner sein wird, erscheint auf dem Bildschirm zunächst das Foto von Xander, ihrem besten Freund. Doch dann wird ein weiterer Junge angezeigt: Ky, den sie auch seit ihrer Kindheit kennt. Eigentlich dürfte Ky aber gar nicht heiraten, weil er eine "Aberration" ist und sozusagen als zweitklassiger Mensch gilt. Doch je mehr Zeit Cassia mit ihm verbringt, desto mehr wünscht sie sich, ihr Leben mit ihm zu teilen.
Zu spät bemerkt sie, dass sie mir ihren Gefühlen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Familie und vor allem Ky in Gefahr bringt...

Meinung

Dystopien erfreuen sich spätestens seit den "Hunger Games" wachsender Beliebtheit. Auch in "Matched" wird eine Gesellschaft dargestellt, die sich zum Negativen entwickelt hat. Die Zustände, wie sie hier geschildert wurden, haben mich teilweise sehr schockiert. Cassia lebt in einer Gesellschaft, in der die Menschen über nichts in ihrem Leben selbst bestimmen dürfen. Alles ist vorgegeben und wer die strengen Regeln missachtet wird bestraft.
Besonders schlimm finde ich es, dass die "Society" sogar den Tod der Bewohner bestimmt, denn alle sterben an ihrem 80. Geburtstag. Auch Cassias Großvater bleibt davon nicht verschont. Diese Seiten des Abschieds haben mich wirklich zu Tränen gerührt.
Auch nach seinem Tod bleibt der Großvater wichtig für die Handlung, denn eine seiner letzten Taten war es, Cassia ein Gedicht zu schenken. Dieses Gedicht ist verboten und damit sehr gefährlich, denn es ruft es zum Widerstand auf. Cassia versteht zunächst nicht, was ihr Großvater ihr damit sagen wollte, doch schon bald kann sie seine Gefühle nachempfinden.
Immer mehr wird dem zunächst angepassten und braven Mädchen klar, dass nicht alles so schön ist, wie es von der "Society" dargestellt wird. Besonders als sie erfährt, dass die Menschen an ihrem 80. Geburtstag einfach vergiftet werden, spürt sie, dass sie so nicht weiterleben will.
Trotz mehrerer Warnungen trifft sie sich mit Ky und hält sich auch sonst nicht mehr an die Regeln der "Society".

Ich war richtig froh, als Cassia endlich Widerstand leistete, denn das kam meiner Meinung nach viel zu spät. Die ersten 100 Seiten war sie mir viel zu brav und angepasst und ich habe nur darauf gewartet, dass sie endlich aufwacht und sieht was um sie herum geschieht. Im Allgemeinen ist nicht viel Spannendes in "Matched" passiert, die wichtigste und interessantes Handlung beginnt erst auf den letzten Seiten. Aufgrund dessen hatte ich das starke Gefühl hier den Einführungsband einer Trilogie zu lesen. Man erfährt sehr viel über den gesellschaftlichen Aufbau, der auch sehr interessant ist und über die Personen, aber abgesehen davon passiert nicht wahnsinnig viel. Ich habe ständig auf eine dramatische Haupthandlung gewartet, die dann nur im Ansatz kam.
Dennoch ist "Matched" der Auftakt einer guten Dystopie-Reihe. Die Charaktere sind durch die Bank sympathisch, vor allem Cassias Familie, die nicht ganz so angepasst sind, wie sie scheinen. Ky hat mir wirklich Leid getan, denn nur aufgrund der Tat seines leiblichen Vaters, gilt er als zweitklassiger Mensch und muss am Rande der Gesellschaft leben.
Auch Xander ist richtig liebenswert und vor allem dass er Cassia hilft, obwohl sie sich für Ky entscheidet, zeigt seine Charakterstärke.

Fazit

Ein gutes Auftaktbuch einer neuen Dystopie-Reihe. Wer sich aber ein überragendes Buch wie "The Hunger Games" vorstellt, wird ein wenig enttäuscht sein.
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Matched
Matched von Ally Condie
EUR 5,33
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