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Kundenrezensionen

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am 5. November 2007
Das wichtigste gleich vorweg: die sechste Staffel kann (meiner Meinung und der vieler anderer Fans nach) leider nicht mehr ganz so faszinieren, wie die fünf vorherigen. Die Autoren haben in dem Kommentar zu einer S6-Folge selbst bestätigt, dass sie ein wenig experimentieren wollten und den Humor der Serie einige Folgen lang grundlegend geändert haben.
JDs zum Schreien komische Fantasien finden nun immer mehr Einzug in die reale Welt (für Insider sage ich nur: JD als US-Flagge und im Rucksack) und machen die sonst doch relativ reale Krankenhaus-Szenerie zu einer Mischung aus Broadway-Musical und Disney-Fantasy-Komödie. (Und ja, mir gefällt die Musical-Folge)

Mein Problem dabei ist, dass der Humor der früheren Staffeln für mich den Nagel auf den Kopf getroffen hat und genau jener Übergang in JDs Kopf für mich (unter Anderem natürlich) die schönsten Momente erzeugt hat - gerade WEIL sie als surreale, künstliche Fantasie in JDs Kopf dargestellt wurden (Stichwort: was wäre, wenn...). Aber was erzähle ich euch Scrubs-Fans...?

Aufgrund des größtenteils arg negativen Feedbacks der Fans kehrte man zwar etwa während der Hälfte der Folgen wieder zum alten Humor zurück, aber meiner Meinung nach bei weitem nicht mehr so erfolgreich wie bisher. Auch die ersten Folgen der siebten und wahrscheinlich letzten Staffel (die jetzt in den USA laufen) zeigen nur wenig Licht am Horizont, aber man kann ja immer noch hoffen.

Bei all diesem Meckern und Jammern darf man allerdings NICHT auf die Idee kommen, dass diese Staffel abgrundtief schlecht wäre. Seit dem Pilot war ich eingeschworener Fan dieser Serie und habe jede ausgestrahlte Folge aller Staffeln rauf und runter gesehen. Die sechste kann zwar nicht an das perfekte Gleichgewicht von realistischem Drama und kreischend-komischen Gags der vergangenen Jahre anschließen, ist aber nichtsdestotrotz ein Teil einmaliger, intelligenter, bewegender Fernsehgeschichte und hat damit 4/5 Sterne redlich verdient.

Also für Noch-Nicht-Fans: unbedingt zuerst die ersten fünf Boxen kaufen und dann die hier!
Für Schon-Lange-Fans: You know the drill.

Peace out,
Thomas
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am 3. Januar 2008
Scrubs ist eine wunderbare Serie, die am Anfang vor allem durch ihren Witz überzeugen konnte. Die sechste Staffel ist immer noch witzig (von der Musical Folge mal abgesehen), nur rücken jetzt mehr die Emotionen in den Vordergrund. Was ich aber absolut begrüße, die Witze sind immer noch hervorragend und ein bisschen was für das Herz ist auch dabei. Scrubs ist so eine Serie, von der man nie genug bekommen kann und die in meinen Augen nie aufhören dürfte. Sie kombiniert wunderbar Humor und Gefühl, ohne dabei schnulzig zu werden.
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am 25. Dezember 2007
Zugegeben, das Niveau der Vorgängerstaffeln kann Season 6 nicht halten. Das sieht man ihr vor allem in den ersten 10-12 Folgen an. Die Macher haben Experimente gemacht, neue Sachen probiert. Das ist leider nicht immer gelungen.
Aber trotzdem, Scrubs bleibt Scrubs und zeigt ab der Hälfte der Staffel genauso starke Momente, wie noch in den Staffeln zuvor. Mit 'My Long Goodbye' wird die von der Emotionalität her stärkste Folge abgeliefert!!
Also ich kann nur sagen, KAUFEN!
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am 6. November 2008
Ich bin ein absoluter Scrubsoholic. Ich verfolge die Serie seit der ersten Staffel - sowohl im Fernsehen, als auch auf DVD. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Serie von Staffel zu Staffel besser wird. Die Charaktere entwickeln sich immer weiter: sie bekommen mehr Tiefe und Schärfe. Die Beziehungen werden immer wieder vertieft. Es macht viel Spaß dieser entwicklung zuzuschaunen und gleichzueitig verliert die Serie nichts an Charme und Witz. IM Gegenteil: die komischen Effekte werden immer besser und werden sogar oft zur Untermalung, des Tragischen eingesetzt. Sie verstärken den Effekt noch.
Von der 6. Staffel war ich beim ersten durchsehen sehr enttäuscht. Die am Ende doch recht bizarre Entwicklung in der Elliot und JD sich fast küssen, hat mich sehr irritiert. ZUmal ich den Charakteren einerseuts mehr Reife zugetraut hätte und andererseits die Beziehung eigentlich keine romantische mehr ist. Diese plötzliche 180 Grad Wendung hat mir nicht gefallen. Auflösung soll die 7. Staffel bringen.
Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Handlung eher oberflächlich war und nur wenig Tiefe hatte. Auch einen roten Faden fand ich schwer zu erkennen. Ich fand es manchmal einfach lächerlich.
Als ich mir die Staffel ein zweites Mal anschaute fiel mir aber auf, dass meine Beobachtungen zum Teil falsch waren, denn im Vergleich zur 5. Staffel ist das richtig, dennoch bei unvoreingenommeer Betrachtung wird diese Staffel der Serie an sich gerecht, auch wenn sie nin meinen Erwartungen wiet zurückgeblieben ist.

Mein Fazit: Für Scrubs-Fans ein Muss, bleibt aber in den Erwartungen zurück. Sie hat im vergleich zu Staffel 5 und 4 etwas an ihrer Brillianz verloren
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TOP 500 REZENSENTam 4. September 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Eine meiner Lieblingsserien im Comedy Bereich. Habe mir erst die einzel staffeln dann die Komplettbox DVD gekauft. Habe es nie bereut und kann es immer wieder schauen!

Grundkonstellation:
Es ist der 2. Oktober 2001 als die Scrubs das erste mal auf dem TV Bildschirm erschienen. J.D., Turk, Elliot, Carla und Dr. Cox arbeiten alle im Krankenhaus Sacred Heart. Die 3 erst genannten beginnen ihre Karriere als Arzt in der ersten Folge und Kämpfen um die Tücken des älter Werdens und die Angst Fehler in ihrem Beruf zu machen. Ständig suchen Sie nach Anerkennung bei den Älteren Angestellten, doch diese geben sich meist reserviert.
Die Serie wird in der Ich Perspektive von J.D. erzählt, der ständig Tagträume hat und diese dem Zuschauer auch Visualisiert werden. Dies sorgt für die miesten Lacher der Serie doch sind Emotionale Momente auch vorhanden. Schließlich gibt es nicht nur gute Tage in einem Krankenhaus.

Entwicklung der Serie:
Die Serie zeigt in den verschiedenen Staffeln dass Erwachsener werden der Charaktere und das damit bessere Zurecht kommen des Jobs. Sind sie am Anfang noch die Anfänger entwickeln sie sich im Laufe der Serie zu Vorbildern der neuen Ärzte. Der Fokus der Bromance zwischen Turk und J.D. wird im Laufe der Staffeln immer stärker gesetzt, was gegen Ende zu übertrieben wirkt.

Genre:
Comedy

Die Charaktere:
- Dr. John Michael „J. D.“ Dorian (Internist) ist ein von Selbstzweifeln zerfressener Jung Arzt welcher in seinen Tagträumen lebt und dadurch sehr zerstreut wirkt. Der Hausmeister hat eine persönliche Fehde mit ihm, so dass er sich immer vor ihm verstecken muss. Er kennt Turk seit dem College und die beiden verbindet eine Starke Bromance. Er ist seit der ersten Folge in Elliot verknallt und versucht diese für sich zu gewinnen.
- Dr. Christopher Duncan Turk ist der Coole Chirurg der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat und bei den Frauen gut ankommt. Sehr früh versucht er eine Liaison mit Carla einzugehen und eine Glücke Beziehung mit ihr zu führen. Ist seit dem College der beste Freund von J.D.
- Dr. Elliot Reid (Internistin) ist aus reichem Hause und hat ein schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern. Ihr Vater wollte immer einen Kungen weshalb sie einen Männernamen trägt. Sie lernt alle anderen Charaktere in der ersten Folge kennen und sieht in J.D. am Anfang einen Konkurrenten.
- Carla Espinosa ist Arzthelferin und die gute Seele des Krankenhauses. Sie ist stolze Dominikanerin und ist stehts mit einem guten an der Seite von J.D.. Sie und Turk gehen sehr früh eine Beziehung ein
- Dr. Percival Ulysses „Perry“ Cox ist ein Stationsarzt der jähzornig und emotional Distanziert ist. Er will die Rolle des Mentors für J.D. nicht annehmen und verpasst ihm ständig Frauennamen. Seine Art sich über regeln hinwegzusetzen um Leuten zu helfen macht ihn trotz seines schwierigen Charakters zu einem hervorragenden Arzt.

Darsteller:
- Zach Braff/J. D. (auch Bekannt aus Garden State, Der letzte Kuss, Die fantastische Welt von Oz)
ist der Star der Serie. Die ganze Serie wird aus seiner Sicht erzählt und mit seiner schrulligen Art nimmt man ihm das Perfekt ab und will Ihn eigentlich als besten Freund haben. nach und schon während Scrubs hat er sich mehr auf die Rolle hinter der Kamera konzentriert, da er weg vom Image des J.D. will und sich so seine Rollen selber schreiben kann.
- Sarah Chalke/Elliot Reid (auch Bekannt aus Roseanne, How I Met Your Mother)
die ewige zweite bei Roseanne hat es allen Kritikern gezeigt und eine erfolgreiche Fernsehkarriere hingelegt. Aktuell dreht sie einen Piloten für Amazon, der vielleicht in Serie geht.
- Donald Faison/Christopher Turk (auch Bekannt aus Clueless, Gegen jede Regel, Kick-Ass 2)
zu beginn der Serie der bekannteste Schauspieler, da er im Clueless Film und der Serie eine größere Rolle hatte. Er spielt den coolen Schwarzen besten Freund (was für ein Klischee) des Hauptcharakters super. Die Chemie stimmt einfach super.
- Judy Reyes/Carla Espinosa
auch wenn mich einige Kreuzigen werden ist sie der klare Schwachpunkt des Casts. Sie steht in ihrer Rolle immer etwas außen vor und hat es auch nicht geschafft nach der Serie noch erfolgreich zu sein.
- John C. McGinley/Perry Cox (auch Bekannt aus Identität, The Rock, Wall Street)
neben dem Hausmeister die Kultfigur bei Scrubs. Niemand spielt einen jähzornigen, fluchenden und Wörter in die länge ziehenden Arzt besser als er. Seine Szenen sind immer sehr sehenswert, da sein Charakter enormes Dramaturgisches Potential hat.

Bild und Ton:
Das Bild ist zum Teil etwas trübe und der Ton blechern doch insgesamt ist beides noch Akzeptabel

Ähnlich Serien:
- Chaos City
- How i Met your mother
- Friends
- Cougar Town

Heute noch zu empfehlen?
Auf jeden Fall. Die Serie hat noch keine großen Abnutzungserscheinungen und ist immer noch so aktuell wie damals als sie erschienen ist

Interessantes:
- Sarah Chalke (Elliot) spricht sehr gutes Deutsch und tut es in manchen Folgen auch. Hier lohnt es sich für nicht Original Schauer auch mal auf Englisch umzustellen
- Donald Faison und Zach Braff sind im wahren Leben auch beste Freunde geworden
- Jordan Sullivan (die Frau von Dr. Cox) ist im wahren Leben die Frau von Produzent Bill Lawrence
- (Fast) alle Folgentitel beginnen mit My bzw. mein(e)
- Das Röntgenbild im Vorspann ist falsch herum
- Der Hausmeister der am Ende der Serie den Banner wegräumt und die letzten Worte hat ist Produzent Bill Lawrence
- Es war geplant, dass der Hausmeister eine Einbildung von JD ist weshalb dieser auch die erste Staffel über nur mit ihm kommuniziert.
- Die Band von Ted gibt es auch in Wirklichkeit und gab es auch schon vor der Serie (The Blanks)

Wichtig:
Die letzte Staffel ist eigentlich das Spinn off der Serie das nach einer Staffel abgesetzt wurde. Um es besser zu vermarkten wurde es in Deutschland als 9. Staffel beworben.
Das Ende der Serie ist die 8. Staffel und sollte man auch so sehen. Die Scrubs Med School Staffel ist nicht so sehenswert wie die Urserie.

Hat die Serie ein Cliffhanger am Ende der Serie?
ich selbst mag es nicht wenn Serien mit einem Cliffhanger enden und kann auch hier sagen dass die Scrubs Geschichte ein rundes und äußerst Emotionales Ende hat. Meiner Meinung sogar eines der besten alles Zeiten.
Scrubs Med School/Staffel 9 endet jedoch mit ein Paar offenen Fragen.

Kurzum:
Staffel 1-8 sollte jeder schauen die letzte sollte man als das was sie geplant betrachten (Spin Of). Klare Kaufempfehlung bei dieser äußerst amüsanten Serie
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am 8. Februar 2010
Experimente.

Mit schrecken lass ich Rezensionen, dass in der 6 Staffel viele schlimme Experimente angestellt worden sind. Wie zB. die Musical Folge oder eine Rückblenden folge. Ich überlegte echt, ob ich die 6. Staffel nicht erwerbe und habe es zum Glück doch getan.

Zu den "Experimenten":

Viele übertreiben einfach. Z.B. die Musical Folge. Ich hatte sie mir ganz anders Vorgestellt. Ich dachte die Darsteller stehen auf einer Bühne und Singen. Aber es ist eigentlich eine ganz "normale" Folge in der bloß gesungen wird. (es gibt auch einen Grund dafür-aber ich will nichts verraten). Leider sind hier die Untertitel mehr als Miserabel. Jedoch gibt es auch ganz Normale Sprachszenen. Wer Englisch kann wird seine Freude daran haben, wer nicht muss sich leider mit einer komplett Falschen Übersetzung zufrieden geben. (Mal wieder echt toll, dass die Deutschen einfach nicht übersetzen können)

In der Rückblenden Folge werden zu 70% Szenen aus früheren Folgen als Tagtraum zusammen geschnitten. Es ist meiner Meinung nach total super frühere dinge wieder zu erleben.

Denn gibt es noch eine Folge in der es um Politik geht. Ich finde es gut das auch Dinge die alltäglich passieren mit einbezogen werden.

Nur eins verstehe ich nicht: Warum alles in der Welt ist diese Staffel FSK 16? Es gibt überhaupt keinen Grund dazu. Ich meine der Horror Film Saw (bestimmt vielen bekannt) ist auch FSK 16 (zwar cut) aber trotzdem. Da versteht mal einer die Logik!

Ansonsten ist Scrubs Scrubs geblieben und einfach zu Empfehlen. Eine weitere Staffel die sich sehen lassen kann!

Viel Spaß beim gucken
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am 3. April 2010
Auch in der sechsten Staffel von Scrubs darf man wieder über alle Charaktäre lachen, die man in den vorherigen Staffeln lieben gelernt hat. Ob nun über die innige Männerfreundschaft zwischen JD und Turk, den berüchtigten Vorträgen von Dr. Cox mit vihiiielen langgezogenen Worten oder die abgedrehten Ideen des Hausmeisters, wie er JD in den Wahnsinn treibt. Auf diesen 4 DVDs ist der Beweis, dass Ärzte-Serien unterhaltsam sein können, dass Lachmuskeln überstrapaziert werden können und dass nicht jeder Serienschauspieler das singen bleiben lassen sollte (man sehe und staune über die Talente in der Musical-Folge...)! Ich empfehle Scrubs immer gerne weiter!
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am 23. März 2011
Dieser Serie geht der Witz, Ideenreichtum und auch die Ehrlichkeit nicht aus. In der mittlerweile sechsten Staffel, bekommen wir wieder all das, was "Scrubs" ausmacht und noch mehr...

JDs Freundin Kim ist schwanger! Und das natürlich ungewollt... Damit fangen für JD die Probleme erst an, während Elliott mit Keith ernst machen will und Turk und Carla nun mit ihrem ersten Kind Izzy das Familienleben starten. Auch für Dr Cox und Jordan wird es noch eine Wendung in ihrem Leben geben, die ganz besonders JD erfreut...

Das Thema Baby und Hochzeit sind in der sechsten Staffel zentral! JD und CO sind erwachsen und müssen sich nun damit abfinden. Auch wenn "Scrubs" genug Zeit für Albernheiten, Quatsch und Schwachsinn hat, so werden nun Themen behandelt, die ganz besonders auf das Eheleben und Familie abzielen. Und wie so oft, geht "Scrubs" ganz ehrlich daran: JD und Kim, die nicht wissen, ob sie ihr Kind behalten oder abtreiben wollen, Carla, die unter schweren Depressionen nach der Schwangerschaft leidet und dann noch Elliott, die unbedingt heiraten und schwanger werden will, weil anscheinend alle um sie herum dies nun geschafft haben...
Und genau diese Sachen werden von "Scrubs" nicht mit erhobenem Zeigefinger behandelt, sondern man erlebt dies alles aus der Sicht der Charaktere. Wie zum Beispiel JD, der seine Freundin aus Versehen geschwängert hat und nun mit ihr entscheiden muss, was zu tun ist. Hier wird ganz ehrlich gesagt, was für Vor- und Nachteile ein Kind mit sich bringt. Das klingt zunächst sehr unpersönlich, aber so ist es halt manchmal...

Aber auch optisch hat "Scrubs" wieder ein Topniveau und trumpft mit ein paar grandiosen Folgen auf: Natürlich steht ganz oben die bekannte Musicalepisode, in der fast ununterbrochen gesungen wird. Wers nicht mag ok, aber ich finde es einfach genial, wie Charaktere und Handlung in Songs umgewandelt wurden. Hier empfehle ich aber eher auf sein Englisch zu vertrauen, die deutsche Übersetzung (nur Untertitel) ist ein Graus!
Und manche Songs sind jetzt schon Klassiker für mich und machen immer wieder Spaß!

Dann gibt es zum Beispiel "Meine Erinnerungen", in der es jede Menge Rückblenden aus den vergangenen fünf Staffeln gibt. Einfach herrlich, die witzigsten, schönsten und durchgeknalltesten Momente nochmal an einem Stück zu erleben, deswegen bekommt auch diese Folge von mir eine Eins mit Sternchen!

Zudem heißt es in dieser Staffel, Abschied nehmen und zwar von einer bekannten Person... Wer am Ende von "Meine Patenschaft" keine Träne in den Augen hat, der ist seelisch wahrscheinlich tot...
Dramatisch wird es auch wieder gegen Ende dieser Staffel, wenn JD und Elliott klar wird, wo sie eigentlich gerade im Leben stehen.

Aber ich will nicht zuviel verraten: Die sechste Staffel von "Scrubs" ist eine der wichtigsten und vielleicht auch einer der besten! Alle Fans werden sich sowieso alle Staffeln reinziehen, warum auch nicht: Ob alleine oder mit Freunden, "Scrubs" funktioniert!

P.S.: Die Freigabe ab 16 ist total unbegründet! Es gibt keinen Grund dafür, warum dies die einzige Season ist, die nicht ab 12 freigegeben wurde, denn auch wenn "Scrubs" sehr ehrlich ist, so gibt es (fast) keine Vulgärsprache, freizügige Sexszenen oder unnötige Gewalt.
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am 11. Januar 2009
"Scrubs - Die Anfänger" ist eine Sitcom die den Krankenhaus Alltag des Sacred Heart Hospitals dokumentiert. Und das auf eine etwas andere witzige Art. Die Eigenart der Serie ist es die Figuren öfters abschweifen zu lassen und für eine Sitcom sehr ernste Themen wie das sterben und den Tod mit in die Geschichten einzubauen.

Auf den Inhalt der sechsten Staffel will ich jetzt nicht zu sprechen kommen. Wer diesen kennt kann auf meine Nacherzählung wohl gut verzichten und wer ihn nicht kennt sollte auf alle Fälle selber sehen weil das um einiges interessanter und viel viel lustiger ist. (Das zweite "viel" war und ist gewollt)

Wie im wahren Leben verändern sich auch die Figuren in Serien / Sitcoms. So auch hier. Es ist verständlich das manche Fans sich mit den Veränderungen schwer tun. Viele haben sich eine andere Entwicklung gewünscht oder erwartet. Und doch denke ich das es den Machern von Scrubs gelungen ist den Witz aber auch gerade die so oft gelungene Verbindung zwischen den komischen und den ernsten Momenten / Themen beizubehalten und die weitere Entwicklung der Figuren so zu gestalten das diese sich Verändern aber das in einem Maße und in einer Zeit das man viel bekanntes und geliebtes immer noch sehen kann und wiederkennt.

Die sechste Staffel gehört innerhalb der Serie zu den besseren, wobei ich allgemein keine schlechte "Scrubs" Staffel kenne / mir einfällt. Eine Episode dieser Staffel die heraussticht ist natürlich "Mein Musical" in der die Schauspieler ihr Sanges Talent zur Schau stellen können, Musik hat ja immer schon eine etwas größere Rolle in vielen Folgen gespielt.
Weitere gute Folgen dieser Staffel sind für mich "Mein Dr. House" und "Mein Baby und sein Baby". Beides Folgen die mir und vielleicht auch manch anderen im Gedächtnis geblieben sind und von der Geschichte wie auch der Darstellung absolut genial waren.

Die DVD Veröffentlichung im Allgemeinen ist zu loben. Die DVD Box ist ansehnlich, man kommt ohne Probleme an die Discs, hat ein Booklet mit allen Episoden und der Info auch welcher Disc die zu finden sind. Und bekommt zusätzlich einige Extras bei denen man z.B. der Entstehung der Episode "Mein Musical" mal eine Blick hinter die Kulissen werfen darf, und das ist für Fans doch immer mehr als Interessant.

Auch wenn sich sicherlich nach sechs Jahren einige kleine Abnutzungserscheinungen zeigen immer noch eine überzeugende unterhaltsame und lustige Sitcom mit überzeugenden Schauspielern und tollen Geschichten. Selten wurde so viel im Krankenhaus gelacht.
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am 20. Mai 2008
Wie einige Mit-Rezensenten finde auch ich, daß die Staffeln 3 & 4 die bislang besten waren und vor allem die fünfte Staffel da nicht mehr ganz mithalten konnte.
Als ich dann die ersten 4-5 Folgen der 6. Staffel sah, dachte ich zunächst, dieser Abwärtstrend setze sich fort, war aber zum Schluß der Staffel vollständig versöhnt und bin jetzt sehr gespannt auf die siebte.
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