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am 4. Januar 2012
Donald Danbury (Dan Clark, "Mad About Alice") ist ein Arschgesicht. Das klingt rüde, ist aber nicht von der Hand zu weisen. So ziemlich jeder, der ihn kennt, ist dieser Meinung - einschließlich seiner erst kürzlich verstorbenen Großmutter. Genau deswegen tat es ihr auch leid, ihm als ihren einzigen Erben ihr Haus zu vermachen. Es wird ihr ein Trost gewesen sein, dass es ihr Häuschen nicht umsonst gibt. Das nimmt Don nämlich an, doch der Nachlassverwalter mit dem passenden Namen Mr. Bitchman (Frank Gallagher, "Taggart") bremst sein Freudentänzchen. Omi war mit den Hypothekenzahlungen im Rückstand und hat testamentarisch verfügt, dass das traute Heim nicht verkauft werden darf.

Zu allem Übel verliert Don auch noch seinen Job. Die Tatsache, dass er mit seiner Vorgesetzten Sex hatte, bewahrte ihn nicht vor der Kündigung. Der Grund waren nicht etwa schlechte Beischlafkünste - die Beschwerden seiner Kollegen nahmen nur einfach überhand.

Als Don trotzdem das Haus bezieht, trifft er dort auf Eddie (David Armand, "I Want Candy"), der für die Pflege seiner Großmutter zuständig war. Schnell begreift er, dass Eddie niemand ist, den man so schnell wieder los wird. Der Altenpfleger lässt jetzt statt der Oma Don seine ganze Fürsorge zukommen. Schlimm ist das eigentlich nicht, denn Eddie kocht, putzt und gibt sogar nützliche Ratschläge. Einer davon ist, dass Don sich einen Untermieter sucht, dessen Miete ihn finanziell entlastet.

Da steht auch schon Abby (Sinead Moynihan, "Hollyoaks") vor der Tür, mit der Don nicht nur die Schulbank drückte, sondern in die er auch schwer verliebt war. Der neue Hausbesitzer sieht eine zweite Chance. Leider hat Abby einen Freund. Der heißt eigentlich Karl (Finlay Robertson, "The Body Farm"), wird von Don aber gerne mal "Hackfresse" genannt. Nun gilt es zwei Probleme zu lösen. Wie erobert man die Frau seiner Träume und wie behält man Omis Haus ohne entsprechendes Einkommen?

Schauspieler und Stand-up-Komiker Dan Clark liefert mit "How Not to Live Your Life" eine Ein-Mann-Show. Er schrieb und produzierte die Serie, übernahm die Regie und die Hauptrolle. Der amüsante Ego-Trip erzählt vom Alltag eines liebenswerten Verlierers, mit dem man trotzdem nicht befreundet sein möchte. Arbeitsfaul, unreif und nie um eine Ausrede verlegen, schleust sich Don Danbury durch sein Leben. Für den schrägen Humor nutzt Clark immer wieder Szenen, die nur in Dons Vorstellung passieren, beginnend mit Sätzen wie "Fünf Dinge, die man nach einem One Night Stand nicht sagen sollte" oder "Drei ziemlich geniale Pläne für eine getürkte Beerdigung".

tellyvisions veröffentlichte nun die erste Staffel. Dabei gab man sich bei der Ausstattung der DVD wieder alle erdenkliche Mühe. Das animierte Menü ist im Stil der Serie gehalten. Etwa bei der Sprachauswahl mit 3 Möglichkeiten, das Seherlebnis zu verändern". Auf einer zweiten DVD mit der Aufschrift 6 Extras, nachdem man alle Folgen gesehen hat" gibt es eben genau diese. Darunter sind u.a. Audiokommentare, ein Making of, entfallene Szenen und Dan Clark's Guide to dating". Vorbildlich ist wieder das Angebot von optionalen Untertiteln in Deutsch und Englisch, die es auch bei den Extras gibt. (ausführliche Rezension inklusive Bildmaterial auf BritTV.de)
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Fettnäpfchen-Freund Don Danbury (Dan Clark) ist 29, hoffnungslos hormongesteuert, neurotisch und nach einhelliger Meinung ein echtes Arschgesicht. Im Job glänzt er durch Zufrühgehen und Zuspätkommen, im Bett durch eine Kombination aus beidem. Trotzdem ist seine Chefin wenigstens von seinen Qualitäten im Schlafzimmer überzeugt. Allerdings ändert das nichts an seinem Rauswurf, denn am Arbeitsplatz ist und bleibt Don ein Totalversager.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Dons Großmutter ist verstorben und hat ihm ihr Häuschen vermacht. Sogar sie betrachtet Don als absolutes Arschgesicht, aber er ist nun mal ihr einziger Enkelsohn. Allerdings kommt das bejubelte "Haus für lau" mit gewissen Auflagen, wie Nachlassverwalter Bitchman (Frank Gallagher, "Taggart") zu verstehen gibt: Es sind noch Hypotheken zu zahlen, und verkauft werden darf ebenfalls nicht.

Im Haus macht Don (in einem überaus unpassenden Moment) Bekanntschaft mit Eddie (unglaublich komisch: David Armand, "I Want Candy"), dem Ex-Pfleger seiner Großmutter, der die Pflegeleistungen kurzerhand auf ihn überträgt. Und für Don alias "Sexy Rexy" tut Eddie wirklich alles: Er kocht, wascht, putzt, unterstützt bei der Körperpflege und - nein, *das* gehört dann doch nicht dazu.

Allerdings braucht Don erst einmal Geld, um die laufenden Kosten zu decken. Eddie bringt ihn auf die rettende Idee, eine Untermieterin (natürlich möglichst jung, sexy, alleinstehend) zu suchen. Unter den potentiellen Anwärterinnen befindet sich ausgerechnet Dons große Jugendliebe Abby (Sinéad Moynihan, "Hollyoaks"). Damit scheinen Dons Träume auf einen Schlag wahr zu werden: Jetzt ist er nicht nur stolzer Hausbesitzer mit persönlichem Pfleger, er hat auch das Ende seines leidigen Singledaseins vor Augen.

Doch Abby kommt mit schwerem Gepäck: Der blasierte, erfolgsverwöhnte Karl (Finlay Robertson, "The Body Farm"), genannt Hackfresse, ist der feste Partner an Abbys Seite - und zieht mehr oder weniger gleich mit ein. Natürlich ist er alles, was Don nicht ist: erfolgreich, kultiviert, gepflegt, vermögend und mit Abby zusammen. So schläft Don zwar Nacht für Nacht an der Seite seiner Traumfrau ein, allerdings auf der anderen Seite der Wand und in einem eigenen Bett. Jedenfalls noch. Aber dieser Karl muss doch irgendwie aus dem Weg zu räumen sein...

Als Autor, Hauptdarsteller und Produzent inszeniert Dan Clark "How Not to Live Your Life" als herrlich bissig-böse Comedy-Show um eine sympathische Flachzange mit viel Fettnäpchen-Gefühl. Dass Don die "volle Peilung" hat, wird wohl niemand ernstlich behaupten. Dafür besitzt der Lebenskünstler eine außerordentlich lebendige Fantasie: Zu den vergnüglichsten Momenten der Serie gehören die Sequenzen, die zeigen "Wie man es nicht macht". Schräg, skurril, absurd - und ungemein britisch! Diese unterhaltsamen Einspieler durchbrechen die lineare Erzählweise und wirken wie ein Blick direkt in den Kopf des Hauptdarstellers. Eine Technik, die auch Michael Kessler in "Kesslers Knigge" übernommen hat.

Die hübsche Sinéad Moynihan spielt die verständnisvolle, wenn auch etwas naive Abby, die vor allem an Dons Humor Gefallen findet. Damit ist sie neben dem gutmütigen Eddie wohl auch der einzige Mensch, der ihm überhaupt etwas abgewinnen kann. Finlay Robertson überzeugt als aalglatter Schnösel, und in einer kleinen, aber gelungenen Nebenrolle glänzt Leila Hoffmann als wohl informierte Nachbarin Mrs. Treacher. Ähnlich wie bei Mr. Bitchman ist auch bei ihr der Name Programm.

Zu den einzelnen Episoden:

1. Ein Haus für lau
(Home Sweet Home)
Don verliert seinen Job, erbt ein Haus und vermietet ein Zimmer an seine Jugendliebe Abby, die inzwischen als Lehrerin arbeitet. Vergeben ist sie leider auch schon: an Karl.

2. Kinder sind unsere Zukunft
(The Field Trip)
Don begleitet Abby und ihre Klasse als Betreuer zum Zelten. Don ist nicht gerade ein Naturliebhaber, und als Karl unerwartet dazu stößt, artet der Ausflug in einen Wettbewerb um Abbys Gunst aus.

3. Die verstaubte Oma
(Fake Wake)
Don soll seine Großmutter mit einer ordentlichen Trauerfeier, bei der sie im offenen Sarg noch einmal zu sehen ist, beerdigen. Darauf besteht der Testamentsvollstrecker. Allerdings wurde sie längst eingeäschert…

4. Eine andere Liga
(The Young Ones)
Don kommt bei Abby nicht wirklich weiter und lässt sich stattdessen mit der jungen Anna ein. Er macht auf jugendlich und zieht mit ihr und ihrer Clique um die Häuser. Letztendlich muss er aber erkennen, dass diese Zeit für ihn längst vorbei ist.

5. Wenn der Vater mit dem Sohne
(Like Father Like Don)
Ausgerechnet Karls Vater findet Gefallen an Don und bietet ihm sogar einen Job an. Karl ist nicht begeistert. Auch wenn Don seine neue Rolle zunächst genießt, in Abbys Gunst bringt es ihn nicht voran.

6. Hasenjagd
(The Break Up)
Da Don Abby nicht für sich gewinnen kann, zieht auf der Suche nach einem One-Night-Stand mit Eddie um die Häuser. Als es ihm tatsächlich - mit Unterstützung - gelingt, eine Frau zu finden, die bereit ist, sich mit ihm einzulassen, erfährt er, dass sich Abby von Karl getrennt hat.

Aber Don wäre nicht Don, wenn er nicht doch wieder alles vermasseln würde... Oder?

Fazit: Einem vergleichsweise kleinen Ensemble gelingt ein großes komödiantisches Vergnügen, das sich aufgrund des Wortwitzes und der urkomischen Einspieler problemlos mehrfach hintereinander ansehen lässt. Wer britischen, etwas derben Humor mag, liegt mit dieser Serie richtig. Man kann die Folgen wahlweise auf Deutsch oder Englisch ansehen, Untertitel sind in beiden Sprachen verfügbar.

Sehen lassen kann sich ebenfalls das Bonus-Material: Es gibt "6 Extras, nachdem man alle Folgen gesehen hat" auf einer Extra-DVD, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Unter anderem bekommt man nicht verwendete Szenen, Outtakes, ein Making Of und "Dan Clark’s Guide to Dating" zu sehen. Weiterhin liegt eine Gratis-DVD mit Folgen von anderen tellyvisions-Serien bei, die Lust macht auf mehr. Ein absoluter Kauftipp!
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am 24. November 2013
Lässige Serie. Nur geeignet für Menschen die etwas anglophil sind. Der Humor ist doch seeeeehr Englisch. Ich mag es und konnte viel lachen. Ich kenne aber auch einige, denen diese Serie gar nicht zusagte. Die Produktion ist eher Low Budget, aber das stört in keinster Weise.
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am 21. Dezember 2011
Ein absolutes MUSS für Freunde des britischen Humors! Ich bin nur durch Zufall über diese Serie gestolpert und habe inzwischen alle Folgen regelrecht verschlungen.

Die besondere Erzählart (es werden immer mal verschiedene Möglichkeiten wie eine Szene ausgehen könnte gezeigt) geben der Serie neben dem zwar manchmal derben aber dennoch nicht unter die Gürtellinie gehenden Humors den besonderen Kick.

Also wer Serien wie Scrubs, Little Britain oder Stromberg etc. mag wird mit Don Clark sein helle Freude haben.
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am 18. Juli 2015
Eine nicht ganz alltägliche Serie. Der Hauptdarsteller verk**** sein ganzes Leben und findet nichts anstössiges dabei... Die Aufmachung der Serie ist anders als üblich, weil dazwischen immer wieder verschiedene Sequenzen gezeigt werden, wie es weitergehen könnte... Ein grosser Spass
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am 17. November 2013
Normalerweise liebe ich ja den britischen Humor und bin für Britcoms immer zu haben, aber diese Serie kommte mich nicht überzeugen: Figuren, Situationen und Gags wirken arg aus dem Baukasten für 08/15-Sitcoms, viele Gags sind zudem arg flach und zotig und erinnern wesentlich eher an US-Mainstream-Sitcoms wie Sex and the City oder Two and a Half Men. Wer eine wirklich gute, anspruchsvolle Britcom sehen will, sollte doch wesentlich eher Fawlty Towers, Blackadder, The Office, Extras oder Spaced auschecken.
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