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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wir brauchen einander nicht mehr. Wenn dies zwei Menschen passiert, bleibt nichts mehr."
Mit dieser bitteren Erkenntnis wartet Julie Adams (Irene Dunne), die sich schweren Herzens entschlossen hat, ihren Mann Roger (Cary Grant) zu verlassen, darauf, daß es Zeit wird, zum Bahnhof zu fahren.
In der Zwischenzeit legt sie zum Zeitvertreib einige alte Schallplatten auf - und erinnert sich an ihre und Rogers wechselvolle Geschichte:
Das...
Veröffentlicht am 1. Januar 2012 von Berlinoise

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wunderbarer Film, aber schlechte DVD
Hatte mich sehr gefreut den Film endlich auf DVD zu haben, da es ein wirklich wunderbarer Film ist. Doch leider ist die technische Umsetzung mehr als schlecht. Das Bild ist recht unscharf, es stock teilweise und ist eine spur zu langsam, wie in einem alten Stummfilm. Zudem kommt noch, das das Bild überhaupt nicht restauriert wurde und so von Artefakte...
Veröffentlicht am 16. September 2011 von Master of Suspense


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wir brauchen einander nicht mehr. Wenn dies zwei Menschen passiert, bleibt nichts mehr.", 1. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Penny Serenade (DVD)
Mit dieser bitteren Erkenntnis wartet Julie Adams (Irene Dunne), die sich schweren Herzens entschlossen hat, ihren Mann Roger (Cary Grant) zu verlassen, darauf, daß es Zeit wird, zum Bahnhof zu fahren.
In der Zwischenzeit legt sie zum Zeitvertreib einige alte Schallplatten auf - und erinnert sich an ihre und Rogers wechselvolle Geschichte:
Das heiter-romantische Kennenlernen, bei dem Roger die hübsche Schallplattenverkäuferin durch das Schaufenster zum ersten Mal sieht, sich von ihr bis Geschäftsschluss Dutzende von Platten vorspielen lässt, mit seinem riesigen Paket "zufällig" denselben Weg wie sie zu gehen hat und sich vor ihrer Wohnung frech-charmant zum Hören der Platten einlädt, weil er selber gar kein Grammophon habe, die kurze Verlobungszeit, die überstürzte Heirat vor der Versetzung des Korrespondenten Roger nach Japan, Julies Fehlgeburt und die bittere Erkenntnis, niemals ein Kind haben zu können, das glückliche Familienleben zu Dritt mit Pflegetochter Trina trotz der ständigen Bedrohung, daß ihnen diese aufgrund der prekären finanziellen Situation des zur Unzuverlässigkeit neigenden Roger wieder weggenommen werden könnte und das Auseinanderleben des einst so verliebten Paares nach einem schweren Schicksalsschlag, welches letztlich zur Trennung geführt hat.

Lange vor seinen bekanntesten Filmen "Ein Platz an der Sonne" und "Giganten" spielt Regisseur George Stevens hier mit einer Meisterhaftigkeit auf der Klaviatur der Gefühle, die man selten so perfekt auf der Leinwand gesehen hat und die elegant den Spagat zwischen Komödie, Drama und Romanze schafft, ohne dabei in die Fallen der entsprechenden Genres zu tappen.
"Penny Serenade" (deutscher Alternativtitel "Akkorde der Liebe") vollbringt das Kunststück, heiter, aber nicht albern, dramatisch, aber nicht allzu schwer und tragisch, gefühlvoll und manchmal auch ein wenig sentimental, aber nicht kitschig zu sein.
Am Anfang läuft alles auf eine heiter-gefühlvolle Romanze hinaus, dem originellen Kennenlernen folgt ein Rendezvous, bei dem die beiden, die man als Zuschauer zu diesem Zeitpunkt längst als füreinander geschaffen erkannt hat, dieses anhand zweier Glückskeks-Botschaften erfahren, die Julie ein Baby und Roger eine baldige Heirat voraussagen - was beide peinlich berührt und jeder vor dem anderen zu verbergen versucht.
Sehr charmant unter augenzwinkernder Einhaltung der damaligen Zensurvorschriften (der Film ist von 1941) dargestellt auch die Hochzeitsnacht zwischen überstürzter Heirat und unmittelbar darauf folgender mehrmonatiger Trennung, von der man nur sieht, wie Julie zur Verabschiedung noch kurz in den gleich abfahrenden Zug mit einsteigt - und mehr als 100 Meilen entfernt mitten in der Nacht im Nirgendwo wieder aussteigt.
Doch wie auch im wirklichen Leben wird das liebende Paar bald auf den Boden der Wirklichkeit zurückgeholt, Roger erweist sich als ebenso unzuverlässig wie charmant, zum Schmerz um das verlorenen Baby kommen Geldsorgen und berufliche Probleme, was dem Film neben aller gefühlvollen Romantik auch eine große Wahrhaftigkeit verleiht.
Dennoch halten die beiden durchaus nicht perfekten, sich aber über alles liebenden Protagonisten unerschütterlich zusammen, was ihnen nicht nur die Sympathien der Zuschauer, sondern auch den Respekt der gestrengen Miss Oliver (Beulah Bondi) von der Adoptionsvermittlung einbringt, die Julie und Roger, obwohl diese bei weitem nicht die üblicherweise verlangten Voraussetzungen mitbringen, ein Pflegekind vermittelt.
Das Glück der kleinen Familie scheint perfekt, aber hier ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende...

Sehr hübsch umgesetzt ist die Idee, die wechselvolle Liebes- und Ehegeschichte in Rückblenden zu Julies mit einzelnen Liedern verknüpften Erinnerungen zu erzählen.
Einen großen Anteil am Gelingen des Filmes tragen neben der einfühlsamen Regie von George Stevens und dem lebensnahen Drehbuch von Morrie Ryskind aber natürlich vor allem Cary Grant und Irene Dunne, die hier wunderbar harmonieren und in jeder Minute als Traumpaar zwischen großer Liebe, kleinen Alltagsnöten und größeren Schicksalsschlägen überzeugen.
Vor allem Cary-Grant-Fans - und noch mehr denen, die ihm eher skeptisch gegenüber stehen - sei dieser Film ans Herz gelegt.
Obwohl er über Jahrzehnte hinweg ein beliebter Spitzenstar war und sich länger als die meisten seiner Kollegen in Hollywoods Top-Liga halten konnte - und man ihn selbst nach seinem Rückzug ins Privatleben noch viele Jahre lang erfolglos zu einem Comeback zu bewegen versuchte - hat man ihm oft vorgeworfen, zu glatt, zu gefällig und zu sehr auf das Klischee des perfekten Gentleman festgelegt zu sein - ein Vorwurf, der zwar in gewisser Weise nachvollziehbar, aber dennoch auch ein ganz klein wenig ungerecht ist, kann man ihm doch schließlich kaum vorwerfen, in dieser Rolle so überzeugend gewesen zu sein, daß man ihm nur selten andere Rollen angeboten hat.
Hier spielt er eine Rolle, die zwar nicht wirklich aus seinem üblichen Repertoire herausfällt, aber dafür dennoch von einer bemerkenswerten Vielseitigkeit ist:
Egal, welchen Ton auf der Gefühlsklaviatur die Geschichte von Julie und Roger auch anschlägt, ob heiter-romantisch beim anfänglichen Werben des etwas leichtfertigen Roger um Julie, tragisch bei Julies Fehlgeburt, komisch beim Familienleben zu dritt (zum Piepen die Szene, in der Roger nachts panisch das vermeintlich "entführte" Baby sucht und es natürlich - jeder Vater und jede Mutter wird es schon ahnen - friedlich schlummernd im Ehebett in Mamas Armen findet) oder dramatisch - Cary Grant überzeugt in jeder einzelnen Minute und steht seiner Partnerin Irene Dunne, die hier vor ihm an erster Stelle in den credits genannt wird, in nichts nach.
Nicht umsonst hat die "Penny Serenade" Cary Grant die erste seiner "nur" zwei Oscarnominierungen eingebracht (erhalten hat er ihn übrigens nie - erst lange nach seinem Rückzug ins Privatleben überreichte ihm sein Kollege Frank Sinatra einen Ehrenoscar dafür, "Cary Grant gewesen zu sein") - und alleine schon für die herzzerreißende Szene, in der Roger vor dem Vormundschaftsgericht um seine geliebte Pflegetochter kämpft, hätte er ihn verdient.

Für mich ein Film, den ich mir immer wieder mal gerne ansehe und der mich immer wieder berührt.
Wer bei gefühlvollen Filmen nahe am Wasser gebaut ist, sollte sich einige Taschentücher bereitlegen, aber keine Angst - Sie werden bei diesem warmherzigen und trotz allem lebensbejahenden Film mit Sicherheit auch viel lachen und beim gar nicht ganz so traurigen Ende, wie man es vielleicht erwarten könnte, die zwar alte, aber immer wieder tröstliche Erkenntnis mitnehmen, daß das Schicksal immer dann, wenn es eine Tür schließt, dafür ein Fenster öffnet...
Fünf Sternchen und eine klare Empfehlung!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wunderbarer Film, aber schlechte DVD, 16. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Penny Serenade - Cary Grant - Irene Dunne ( S/W) (DVD)
Hatte mich sehr gefreut den Film endlich auf DVD zu haben, da es ein wirklich wunderbarer Film ist. Doch leider ist die technische Umsetzung mehr als schlecht. Das Bild ist recht unscharf, es stock teilweise und ist eine spur zu langsam, wie in einem alten Stummfilm. Zudem kommt noch, das das Bild überhaupt nicht restauriert wurde und so von Artefakte übersät ist, was man noch verschmerzen könnte, wenn nicht auch noch die "deutsche" Synchronisation an vielen Stellen asynchron wäre. Kurzum, der Film erhält von mir 5 Sterne, doch bei der technischen Umsetzung ist selbst der eine Stern noch zu viel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein typischer Grant Film - aber sehr überzeugend!!!, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cary Grant - Penny Serenade (DVD)
Nachdem Cary Grant und Irene Dunne die zwei herrlichen Komödien "Meine Lieblingsfrau" und "Die schreckliche Wahrheit" gedreht hatten, folgte zur Abwechlung das Melodrama "Penny Serenada" - welches zu deutsch "Akkorde der Liebe" heißt.
In diesem Film beweißt Cary Crant, wie auch in "Nur dem Namen nach" mit Kay Francis und Carole Lombard, dass er auch eine gefühlsvolle Seite besitzt und nicht immer nur "Der Clown" sein muss...Und als charmante Filmpartnerin seht ihm Irene Dunne zur Seite, die ihre Sache, wie fast immer, toll meistert...

Zum Film:
Roger (Cary Grant) und Julie (Irene Dunne) können keine eigenen Kinder mehr bekommen, nachdem Julie ihr eigenes Kind bei einem Erdbeben verloren hatte - beide entschließen sich zur Adoption. Nach langem Kampf erhalten sie das Sorgerecht für die kleine Trina. Der plötzliche Tod des Mädchens stellt ihre Ehe auf eine harte Probe....

Ein ergreifendes Melodrama á la Hollywood, dass in keiner Filmsammlung fehlen sollte, welches Grant&Dunne in den Rollen eines Ehepaares zeigt, dass kurz vor der Scheidung steht, nachdem ihr größtes und schönstes Glück, ihre Adopitivtochter gestorben war. Doch im entscheidenten Moment, bevor es zur Scheidung kommt, meint es das Schicksal doch anders mit den beiden und es geschieht ein Wunder...!

In Rückblenden wird gezeigt, wie sich Irene Dunne an ihr erstes gemeinsames Aufeinandertreffen, ihre Höhen und Tiefen in der Liebe mit Grant, erinnert.
Vergleichtbar ist dieser Film mit dem Bette-Davis-Klassiker "Die Ehrgeizige" aus dem Jahre 1950 - eine Frau, die kurz vor Scheidung steht, erinnert sich in Rückblenden daran, wie es nur soweit kommen konnte, dass das Paar nun kurz vor der Tennung steht.

Bild- und Tonqualität mögen zwar nicht die Besten sein, sind aber auch nicht die Schlechtesten(Aber das soll jeder für sich ausmachen.Mich stört es nicht - noch dazu zu diesem echt billigen Preis!!!)

Als Extras bietet diese DVD:
- eine herausgeschittene Szene (jedoch nur OoU)
- u. das beliebte Wendecover
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anrührende Romanze, 26. Oktober 2001
PENNY SERENADE ist ein gutes Beispiel dafür,
wie ein guter,feinfühliger Regisseur(George Stevens) aus einem eigentlich unmöglichen Script(vom Tod des ersten Kindes bis zur obligatorischen Ehekrise wird kein
rührseliges Klischee ausgelassen)einen bewegenden und überhaupt nicht peinlichen Film machen kann.
Aber auch das hervorragende Schauspielensemble,
allen voran die beiden Hauptdarsteller Irene Dunne
und Cary Grant,sorgen dafür,daß zwar bei so viel Melodramatik gerne mal zwischendurch zum Taschentuch gegriffen wird,aber bei aller Tragik
auch die heiteren Seiten des Lebens nicht zu kurz kommen.Wie zuvor schon in THE AWFUL TRUTH
agiert das Gespann Dunne/Grant so entspannt und vertraut wie ein altes Ehepaar,nur sind die Voraussetzungen diesmal weniger komisch.
Aber gerade in PENNY SERENADE zeigte Cary Grant
zum ersten Mal,daß er mehr sein konnte,als der ewig clowneske Playboy,für den der `Ernst des Lebens`offenbar noch nicht begonnen hat.
Mit viel Feingefühl meistert er die dramatische
Herausforderung,ohne dabei in falscher Gefühlsduselei zu versumpfen.
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2.0 von 5 Sternen Familienzuwachs mit Onkel, 12. Oktober 2014
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cary Grant - Penny Serenade (DVD)
In den USA in den 1930er-Jahren ist Roger (Cary Grant) als Journalist bei einer grossen Zeitung tätig und lernt die Schallplattenverkäuferin Julie (Irene Dunne) kennen. Gerade als sie beschliessen wollen, dass es eine Hochzeit geben soll, erhält Roger ein attraktives Angebot. Er kann als Korrespondent nach Japan. Das führt dazu, dass Roger und Julie kurzfristig heiraten. Danach reist Roger von San Francisco aus nach Japan. Julie soll später nachreisen. Roger kann sich so in Japan schon mal etwas Geld verdienen und in einem Haus unterkommen. Julie reist ihm wie vorgesehen nach. In Japan geniessen die beiden ihre Zeit sehr und sie schmieden schon Weltreisepläne. Dann stellt Julie fest, dass sie schwanger ist. Ein Erdbeben trifft die beiden aber völlig unerwartet. Das Haus, in dem sie wohnen, wird dabei zerstört. Durch die Verletzungen und den Schock, den Julie erleidet, nimmt die Schwangerschaft ein tragisches Ende und zu allem Übel erfahren die beiden, inzwischen zurück in den USA, dass Julie auch später nicht mehr schwanger werden kann. Deshalb beschliessen die beiden, sich in der Heimat eine Existenz aufzubauen. Roger findet einen kleinen Zeitungsverlag am Rande des Abgrunds und will versuchen, diesen wieder auf die Beine zu bringen. Rogers alter Kumpel Applejack (Edgar Buchanan) hilft dabei. Doch zuerst muss auch noch die über der Druckerei befindliche Wohnung etwas in Schuss gebracht werden. Auch dabei hilft Applejack, der fast nie um den richtigen Handgriff verlegen ist. Mit der Zeit merken Roger und Julie, dass ihnen die Adoption eines Kindes ein grosser Wunsch wäre. Vor allem Roger wäre ein zweijähriger Junge die liebste Variante. Doch Miss Oliver (Beulah Bondi), die Dame von der Adoptionsbehörde, kann ihnen nur ein wenige Wochen altes Mädchen vorschlagen. Roger und Julie sind von der Kleinen begeistert und können erst mal für ein Jahr die Fürsorge für das Baby übernehmen. Die beiden freuen sich sehr, auch wenn sie zunächst mit dem Wickeln und vielem weiteren überfordert sind, das ein Baby so nötig macht. Aber auch hier kann Applejack helfen, denn er hat eine weitläufige Verwandtschaft und kann sogar bei der Babypflege ein paar Tricks vorweisen. Danach müssen aber Julie und Roger feststellen, dass sie mit ihren prekären finanziellen Verhältnissen Mühe haben, um die Vorgaben für eine definitive Übernahme der elterlichen Pflichten zu erfüllen. Julie ist natürlich erschüttert, weil sie befürchtet, sie habe nun wieder kein Kind mehr hat. Auch Miss Oliver kann nicht viel ausrichten. Aber das letzte Wort hat ein Richter. Die Chance packt Roger und redet ihm ins Gewissen. Die Folge ist, dass Julie und Roger das Kind definitiv behalten dürfen. Ein paar Jahre später steht das erste Schulweihnachtsfest auf dem Programm, bei dem das kleine Töchterchen mithelfen kann, wenn auch nur hinter der Bühne. Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie nicht, dass das nächste Weihnachten unter ganz anderen Vorzeichen stattfinden wird.
Der teils dramatische, teils komische Film „Penny Serenade“ (Columbia Pictures, 1941) gehört zu den ersten Filmen, die der gelernte Kameramann George Stevens als Regisseur und Produzent verantwortete. Vieles von dem, was auch seine späteren Filme ausmachte, wird hier sichtbar. Das ist z. B. die unaufdringliche, aber fachlich gelungene Kamera. Sie passt gut zu der Art und Weise, wie die Figuren entwickelt und dargestellt werden, nämlich möglichst authentisch und ohne Übertreibungen. Und die Geschichte wird so erzählt, dass man nicht immer gleich kommen sieht, was als nächstes oder übernächstes passiert. Sorgfalt war Stevens also sehr wichtig. Es gibt daher einige überzeugende Aspekte, warum man sich den Film ansehen sollte.
Die DVD von Intergroove und Savoy Film gehört leider nicht zu der Sorte, bei denen man zuerst an den Begriff Sorgfalt denkt. Dafür ist die Präsentation des Films (Laufzeit: knapp 113 Minuten) leider zu unausgegoren. Das schwarz-weisse Bild im Format soll zwar laut dem Umschlag „Digital Remastert“ sein, aber das garantiert nicht viel. Anscheinend ist das Material aus einer „Public Domain“-Quelle. Das Bild ist schlicht zu unscharf und milchig, um überzeugen zu können. Das Columbia-Logo am Anfang und am Ende des Films fehlt auch. Dieser Film gehört auf eine Sony-DVD, doch vom Standard einer solchen, sogar für alte Filme, ist das, was hier geboten wird, meilenweit entfernt. Die Sprachenausstattung vermag nicht vieles zu kompensieren. Immerhin sind die beiden Tonspuren gut verständlich, es sind Deutsch und Englisch, jeweils in Mono. Richtig arg wird es bei den Untertiteln. Es gibt grundsätzlich optionale deutsche „Insert“-Untertitel an den Stellen, wo Schriftstücke im Bild sind, doch diese erscheinen ausgesprochen lückenhaft. Weitere Untertitel fehlen. Im Bonusmaterial gibt es nur eine Filmszene in englischer Sprache (ca. 1,5 Minuten Laufzeit) und ohne Untertitel, die in der vorliegenden Filmfassung fehlt. Hintergründe zum Film gibt es allerdings überhaupt nicht zu sehen. Fazit: ein gelungener Film auf einer mehr als bescheidenen DVD. Das reicht leider nur noch für zwei von fünf herausgekramten Schallplatten und sehr selbstständigen Weihnachtsstern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In dieser Aufmachung enttäuschend, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Cary Grant - Penny Serenade (DVD)
"Penny Serenade" lief in Deutschland mit dem Titel "Akkorde der Liebe" und hat es bereits zu einigen Veröffentlichungen auf DVD gebracht. Immerhin brachte die Rolle des Roger Adams dem jungen Cary Grant 1942 eine Oscar-Nominierung für die beste Hauptrolle ein. Aber auch sein gutes Schauspiel kann nicht verbergen, dass dieser Film inhaltlich überholt ist. Die Stellung der Frau in der Familie, der Umgang mit dem Kind und auch die gesamte Atmosphäre sind mit unserem heutigen Leben nicht mehr vergleichbar und bieten so keine Möglichkeit, sich damit zu identifizieren. Nun kann man sagen, wer sich einen Schwarzweiß-Film mit diesem Thema anschaut, sollte wissen, dass dieser sich dem Thema auf eine Weise nähert, wie es damals - hier den Vierziger Jahren - üblich war. Leider aber spricht das Cover von einer traumhaften Komödie und damit erwartet der Zuschauer etwas gänzlich anderes, als er hier präsentiert bekommt.
In Erwartung einer Cary Grant-Komödie im Stile von "Arsen und Spitzenhäubchen" sieht sich der Zuschauer plötzlich einem Familiendrama gegenüber, gespickt mit ein wenig Romantik und einigen wenigen Scherzen. Insgesamt also viel zu viel Melodramatik und überhaupt nicht das zur Stimmung Passende, wenn doch eine Komödie erwartet wurde.

Ein Aussage auf dem Cover, die den Charakter des Films beschreibt, hätte besser gepasst. So wird der Film einige enttäuscht zurücklassen. Enthalten ist neben der deutschen auch die englische Originalfassung plus einiger geschnittener Szenen. Untertitel gibt es keine.

113 Minuten können sehr lang werden, wenn eine Komödie versprochen, aber ein Familien- und Liebesdrama gezeigt wird.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur für Komplettisten, 23. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Penny Serenade - Cary Grant - Irene Dunne ( S/W) (DVD)
"Penny Serenade" ist ein selten gezeigter Film. Das Melodram überzeugt vor allem durch die beiden Hauptdarsteller, ohne die der Film eher unerträglich wäre. Um so bedauerlicher, daß hier nur die deutsche Tonspur geboten wird. Extras oder gar ein restauriertes Bild - Fehlanzeige. Auch bei mir bleibt die DVD immer mal wieder hängen. Aber bei dem Preis kann man kaum etwas anderes erwarten.
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3.0 von 5 Sternen Gary Grant ungewohnt, 14. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Penny Serenade - Cary Grant - Irene Dunne ( S/W) (DVD)
Eine ungewöhnliche Geschichte mit einen Gary Grant den man so nicht kennt. Trotzdem ist dieser Film gelungen.
Und auch sehr traurig.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Penny Serenade auf Englisch, 15. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Penny Serenade (DVD)
leider sieht man nicht auf den ersten Blick das der Film nur in Englisch ist. Mann muss erst nach unten Scrollen unter der Werbung für weitere Filme um zu sehen, das der Film nur auf Englisch ist.
Lt. Amazon-Mitarbeiterin kann man das auch schon auf dem Bild vom Film erkennen. Das sehe ich nicht so.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Film sehr gut - DVD schlechter als VHS - HD ist auf DVD nicht möglich !, 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Penny Serenade - Cary Grant - Irene Dunne ( S/W) (DVD)
Ein wunderbarer Melodramatischer Film - sehr zu empfehlen.Jedoch kann ich die miese Bildqualität nicht herunterspielen,a la man könne von einem alten Film keine HD Qualität erwarten.Es gibt sehr viele Beispiele von sogar älteren Filmen die in sehr guter Qualität veröffentlicht wurden : Meuterei auf der Bounty ,Casablanca,Der Zauberer von Oz und viele andere.Ich vermute das es in USA noch ein besseres Master gibt,vielleicht wird das mal bei uns genommen.
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Penny Serenade - Cary Grant - Irene Dunne ( S/W)
Penny Serenade - Cary Grant - Irene Dunne ( S/W) von George Stevens (DVD - 2011)
EUR 5,90
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