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83
4,7 von 5 Sternen
Meuterei auf der Bounty [Blu-ray]
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2007
Mit diesem Release bin ich mit Warner wieder ein wenig versöhnt, nachdem mich die Veröffentlichungspolitik dieses Labels nicht immer sehr glücklich gemacht hat, denke ich an die überflüssigen Neusynchronisationen großer Leinwandepen oder an die, Gott sei Dank, eingestellte Reihe "Endlich auf DVD".

Über den Film selbst möchte ich an dieser Stelle nicht mehr allzu viel schreiben. Seine Handlung ist jedem Cineasten bekannt, auch seine Protagonisten. Ein bildgewaltiges, farbenprächtiges Spektakel über die berühmteste Meuterei in der Geschichte der Seefahrt, serviert von so großartigen Darstellern wie Marlon Brando, Trevor Howard und Richard Harris. Hier sind 5 Sterne in jedem Fall angebracht.

Besonders beeindruckt hat mich das wunderschöne Bild, das die DVD bietet. Besonderes Glanzzstück: der Film kommt im sagenhaften Format von ca. 2.80:1 daher (bisher nur gesehen bei "Ben Hur" und "Die größte Geschichte aller Zeiten"). Keine leidige Neusynchronisation und dennoch Dolby Digital 5.1. Weiterhin beinhaltet die DVD seitens der herrlichen Filmmusik die komplette Overtüre, die Pausenmusik und den Ausgangsscore. Schade, dass bei der Kinofassung der ursprüngliche Prolog und Epilog des Films, welche nur einmalig zur TV-Premiere 1967 gezeigt wurden, ausgelassen wurden; sie zeigen den Gärtner William Brown, der für die Brotfruchtpflanzen verantwortlich war, der Jahre nach der Meuterei von einem britischen Kommando, das per Zufall auf die Pitcairn-Insel stößt, dort aufgestöbert wird und die Geschichte einleitet als auch den traurigen Ausklang des Zusammenlebens auf der Insel resümiert. Auf der DVD werden diese Einstellungen nun erstmalig gezeigt (leider nur im Format 2.35:1). Das übrige Bonusmaterial, das sich in erster Linie mit dem Nachbau der Bounty, welche eigens für den Film geschaffen wurde, beschäftigt, hat mich nicht so umgehauen. Ein Making Of, wenn auch nur als Featurette, hätte mir da mehr gefallen.

Ich weiß nicht, ob alle bisherigen Fassungen, die im deutschen TV liefen, gekürzt waren (Filmmusik, wie oben beschrieben, einmal ausgeklammert). Jedoch eines ist sicher: Die einzige Szene, die auf der DVD im englischen Ton daherkommt und in der deutschen Tonfassung automatisch untertitelt wird, nämlich ein Streit zwischen Fletcher Christian und Maimiti, war in der deutschen TV-Fassung enthalten! Die deutschen Untertitel geben die barsche Antwort Fletchers so wieder: "Bist du so taub wie du ignorant bist? Begreifst du denn nicht, dass ich kein Leben habe, das ich teilen könnte?!" In der deutschen Synchronisation mit der Stimme von G. G. Hoffmann lautet Flechters Ausbruch so: "Mein Gott, stell dich doch nicht so dumm an! Ich weiß gar nicht, was ihr alle von mir wollt! Lasst mich doch in Ruhe! Ich will mich hier vergraben!" Nicht sehr ähnlich, oder? Das übrigens war sehr augenfällig, dass die die deutsche Synchronisation nicht immer dem Original entspricht und teilweise eine ganz andere Interpretation bzw. Intention verfolgt.

Wie dem auch sei. Dass Warner für diese Szene nicht den - doch vorhandenen - deutschen Ton finden konnte (ob die deutsche Tonspur an dieser Stelle beschädigt war wie bei "Der Name der Rose"?), ist ein Minuspunkt, und ich frage mich, warum so etwas immer wieder vorkommt. Nicht nur bei Warner...

Fazit: Die wirklich gute DVD-Veröffentlichung eines Filmklassikers. Einziger Wermutstropfen: Keine vollständige deutsche Synchronisation und kein, wenn auch noch so kleines, Making Of. Dennoch: Kaufempfehlung!
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Für mich als alten Schmalfilmer war der Film vor einigen Jahren der Anlass diesen in Super 8 in voller Spiellänge und in Cinemascope zu subscribieren!
Erst nach mehr als zwei Jahren Wartezeit wurden in Deutschland davon ca.
20 Exemplare ausgeliefert und kosteten zu dieser Zeit wirklich stolze 2.400,-DM! Seit Anfang meiner DVD Zeit warte ich auf diesen Film und ich kann die am 24.12.2006 erschienen DVD Fassung wirklich beurteilen!
Im Gegensatz zum Super- Acht- Film ist der Film hier noch breiter und weist
im Gegensatz zum DVD-Cover eine Breite von 1:2,75 auf und hat einen 5.1 Ton.Der Film ist so scharf, daß er sich selbst bei einer 3 Meter breiten
Beamerprojektion prächtig ansehen lässt! Der Inhalt dürfte in den meisten
Fällen bekannt sein.
Für Freunde von Filmklassikern ein unbedingtes Muss!
Manfred Schulte in Bochum-Weitmar
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Unter den drei Verfilmungen, die es über die berühmteste Meuterei der Seefahrtsgeschichte gibt, ist diese Version von 1962 mit Marlon Brando die beste.
Die anderen beiden entstanden 1935 (mit Clark Gable und Charles Laughton), sowie 1984 (mit Mel Gibson und Anthony Hopkins).
Fast 3 Stunden schildert dieser Film den ganzen Ablauf vom Beginn der Reise, über die Zwischenfälle an Bord, die Meuterei, bis zur Verbrennung der Bounty vor der Insel Pitcairn. Für Fans von Abenteuern auf See ist dies ein perfekter Film, denn die Segelszenen sind eine Wucht, die Szenen auf Tahiti später einfach tolles Urlaubsfeeling.
Darstellerisch ist der Film super besetzt. Trevor Howard gibt einfach einen fiesen Bligh mit ruhiger Autorität. Man hat hier nie das Gefühl, es mit einem Sadisten zu tun zu haben (was Bligh ja erwiesenernmaßen auch nicht war), sondern einfach einem 'Ich verstehe keinen Spaß'-Captain. Howard wirkt durch sein recht ruhiges Spiel nicht so diabolisch wie Laughton 1935, aber genauso gut.
Gleiches gilt für Brando. Wo Gable meist merklich vor Zorn bebte, bleibt Brando als Fletcher Christian ruhig und gelassen.
Was diesen Film auch von den anderen unterscheidet ist, dass er sich etwas mehr Zeit für die Zeit nach der Meuterei auf Pitcarin nimmt.
Gelungen sind auch die Extras, die allen gefallen dürfen, die sich für Hintergründe interessieren. Man hat u.a. einen Extrapunkt über die Reise auf der Bounty, so dass dieser Film für Filmfans und Wissbegierige absolut gelungen ist.
Sehenswert sind übrigens alle drei Filme, aber dieser von 1962 ragt wie gesagt eben heraus.
Wer diesen Film nicht kennt, aber z.B. den TV-Vierteiler "Wind und Sterne" über James Cook, weiß in etwa wie gut die Qualität dieses Films ist.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2006
Nicht, dass diese Verfilmung der Meuterei auf der Bounty ein absolutes Meisterwerk darstellt, aber es ist eine typische Roadshow-Verfilmung: bunt, breit, lang - und sehr teuer. Ich bin mit den Kino-Wiederaufführungen der schön völlig abgenudelten und verblichenen Kopien dieser Monumentalfilme aufgewachsen und genieße es, im Zeitalter der DVD die einstmalige Größe dieser "Schinken" zu entdecken. Und diese DVD ist wirklich vom Feinsten: der Film ist brillant restauriert, strahlt in schönstem Metrocolor und tönt in klarem Mehrkanalton. Die Edition enthält einige schöne Dokumentationen und endlich im Original-Breitwandformat den mittlerweile legendären geschnittenen Prolog und Epilog, welche die den Film durchziehenden Off-Erzählungen des Schiffsbotanikers erklären. Diese geschnittenen Teile bieten zwar ein Wiedersehen mit dem hervorragenden Torin Thatcher (bekannt als Staatsanwalt in Billy Wilders "Zeugin der Anklage"), wurden aber zu Recht noch vor der Roadshow-Veröffentlichung geschnitten. Die größte Überraschung ist das Bildformat: MEUTEREI AUF DER BOUNTY wurde in Ultrapanavision aufgenommen (2,75:1, breiter als das normale CinemaScope-Format) und Warner hat - entgegen der Coverangaben, die lediglich das Bildseitenverhältns 2,40:1 nennen - den Film in diesem Originalformat herausgebracht. Danke und weiter so.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2007
Bravo ! Ausgerechnet Warner, die ich noch vor kurzem so sehr gehasst habe wie selbige die DVD bringen nach der grausamen "Endlich auf DVD vermurkst !" Reihe eine so tolle DVD Version heraus.

Liebevoll restauriert erstrahlt der Film in neuem Glanz und ist bestens ausgestatten. Viel besser kann man es nicht machen. Das der Film auf die beiden DVDs verteilt worden ist, ist nicht nur sehr mutig (siehe Gemaule weiter unten), sondern auch absolut korrekt. Er ist einfach auch für einen 8.5 Pressling zu lang und hätte stärker komprimiert werden müssen. So ist das nicht notwenig und die Extras sind auf beide Scheiben verteilt.

Sehr clever, Warner und bloss nicht vor ahnungslosen Maulern einknicken !

Man wird ja wohl noch nach anderthalb Stunden eine DVD wechseln können ohne gleich "Betrug ! Betrug !" rufen zu müssen, gell ?!

Wenn Warner weiterhin Klassiker in solchen Versionen veröffentlichen kann ich als EXexkunde nur sagen, bravo ! Bestellt ! Und vor allem ein "Endlich auf DVD" mit Freude statt Entsetzen ;)

Die DVD hat einen Ehrenplatz in meiner Sammlung.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es kommt selten vor, daß man des Lobes voll ist über bestimmte Dinge. Noch seltener geschieht es, daß einen die Sprachlosigkeit einer überschwenglichen Begeisterung überfällt angesichts von Díngen, die einem ganz besonders am Herzen liegen! Hier nun aber trägt sich ein solches Wunder zu, wenn man dieses DVD-Bild mit der alten Warner-Kassette vergleicht! Was hier geleistet wurde an exzellenter Restaurierungs-Arbeit, ist mit Worten kaum zu beschreiben und gleicht einem weihnachtlichen Götter-Geschenk! Es ist einem, als sähe man diesen Film zum ersten Mal oder als hätte man ihn noch niemals richtig gesehen! Dieses wunderbare Breitbild-Format! Diese beeindruckenden leuchtenden Farben, aus Asche und Schmutz geradezu wiederauferstanden ähnlich den sixtinischen Deckenfresken des Michelangelo nach ihrer Restaurierung! Diese Bildtiefe, die einen nun auch das Hintergrund-Geschehen genießen läßt! Im Vergleich zur alten VHS, bei der man sich sich fragt, ob der Verkauf von Warner nicht eigentlich eine fragwürdige Verhohnalberung war, die selbst von der TV-Aufnahme noch übertroffen wurde - im Vergleich dazu also ein Sprung von der Hölle zum Himmel auf Erden! Zugegeben: An roter und grüner Farbkraft waltet hier und da etwas zuviel des Guten - aber weshalb die Erbse unter so vielen Perlen suchen? Als Fazit steht eine DVD, die ihren Preis mehr als wert ist und bei der jeder Liebhaber gehobener Film-Kultur nur in Lobpreisung ausbrechen kann! Von dem künstlerischen Gehalt des Filmes ganz abgesehen, den man nicht genug würdigen sollte. Ein Schauspieler-Ensemble vom Feinsten. Erstklassige geschliffene Dialoge mit Dramatik und Witz. Eine überragende Kamera-Arbeit. Schnitt – Regieführung – Drehbuch - für die Zeit beeindruckende Special Effects bei den Sturm-Szenen, die einem die Nässe auf der Haut spüren lassen, wenn Schiff und Mannschaft gegen Wind und Wetter kämpfen – alles souverän und makellos. Und dazu noch die orchestral-gewaltige Musik des einzigartigen Bronislau Kaper, der für mich persönlich den Musik-Oscar noch weit vor dem Sieger „Lawrence von Arabien“ verdient hätte. Ein filmisches Meisterwerk, das völlig zu Unrecht bis heute im Verruf lebt, dass sein einstiges finanzielles Fiasko auch nur irgendetwas mit seiner künstlerischen Größe zu tun hätte! Oder etwa die nervige Allerwelts-Behauptung, dass die 30er-Fassung der wahre und einzige Bounty-Klassiker sei! Wer die billig-plakativen Darstellungen von Laughton/Gable mit denen von Howard/Brando vergleicht oder gar mit den zweitklassigen von Hopkins/Gibson – der weiß die lebensnahen und charakterechten Umsetzungen der Milestone-Verfilmung nur um so mehr zu schätzen! Kapitän Bligh eben KEIN simpler Sadist, der Freude am Quälen hätte, sondern ein aus ärmlichen Verhältnissen mühsam Heraufgearbeiteter, der in seinem Ehrgeiz und seinem unbedingten Erfolgswillen das Maß seiner Autorität überschreitet, bis er jedes menschliche Maß verloren hat und das Leben seiner Untergebenen für nichts ansieht. Und der Meuterer Fletcher nicht als Billig-Held, denn vielmehr als adliger Beau, der mit seinen ironisch gefärbten Spitzzüngigkeiten schon zu Beginn der Reise nicht schuldlos ist an den Ressentiments des Kapitäns und für den ein Leben als Geächteter und tagein, tagaus auf einer fernen Insel zwischen Bananenstauden und Kokosnüssen kein romantischer Lebensinhalt sein kann, sondern eine Schicksals-Strafe und ein Ausgegrenztsein von allen gewohnten und geliebten Werten der Heimat. Daß eine solche feinsinnige Differenzierung im Jahre 1962 dem Publikum nicht gefiel, mutet einem befremdlich an angesichts der Menge an erstklassigen Filmen, die zur damaligen Zeit Jahr um Jahr in die Kinos kamen – im Vergleich zur heutigen Film-Ära, wo man froh ist, wenn schon alle Jubeljahre mal etwas Überdurchschnittliches produziert wird. Und um so wichtiger war mir diese persönliche Bewertung eines Juwels der hohen Filmkunst und ein deutliches 5-Sterne-Ja zu dieser DVD-Erscheinung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2007
Hervorragende Schauspieler, überwältigende Musik und eine fantastische Kulisse sorgen für die perfekte Unterhaltung. Ein Klassiker der seinesgleichen sucht, und einfach zeitlos ist. Und es ist schön zu sehen, daß man sich bei der Restaurierung so viel Mühe gegeben hat. Und das auch noch in dem Original-Format. Besser kann man es nicht machen, und darauf habe ich persönlich auch lange gewartet. Natürlich bekommt dieses Filmjuwel von mir die volle Punktzahl.
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am 29. Juli 2015
MUTINY ON THE BOUNTY [LES RÉVOLTÉS DU BOUNTY] [1962] [Blu-ray] [French Import] The Mightiest Sea-Spectacular That Ever Swept Across The Screen!

It is 1787and the HMS Bounty sets out on a journey through perilous seas to a tropical paradise... and into history as the one of the most ill-fated vessels in naval lore. Lewis Milestone (All Quiet on the Western Front) directs this colour-drenched spectacular nominated for seven Academy Awards® including Best Picture. Filmed before in 1935 and again in 1984's The Bounty, the gripping story centres on first officer Fletcher Christian [Marlon Brando], a dandy transformed into a man of action, and Capt. William Bligh [Trevor Howard], uncompromising in his command or his cruelty. "Fear is [my] best weapon," William Bligh proclaims. But it's also the most costly, driving men to desperation and mutiny. Richard Harris, Hugh Griffith and Richard Haydn also star in this epic adventure.

FILM FACT: The 1962 film did not win any OSCARS® but was nominated for seven and they are as follows: Academy Award® for Best Picture for Aaron Rosenberg. Academy Award® for Best Art Direction, Set Decoration and Colour for George W. Davis, Henry Grace, Hugh Hunt and J. McMillan Johnson. Best Cinematography and Colour for Robert Surtees. Best Effects and Special Effects for A. Arnold Gillespie (visual) and Milo B. Lory (audible). Best Film Editing for John McSweeney Jr. Best Music, Score [Substantially Original] for Bronislaw Kaper. Best Music and Song for Bronisław Kaper (music) and Paul Francis Webster (lyrics) for the song "Love Song from Mutiny on the Bounty (Follow Me)." ‘Mutiny on the Bounty’ was filmed in the Ultra Panavision 70 widescreen process, the first motion picture so credited. It was partly shot on location in the South Pacific. Behind the scenes, Marlon Brando effectively took over directing duties himself and caused it to become far behind schedule and over budget, resulting in director Carol Reed pulling out of the project and being replaced by Lewis Milestone who is credited as director of the picture.

Cast: Marlon Brando, Trevor Howard, Richard Harris, Hugh Griffith, Richard Haydn, Tarita Teriipia , Percy Herbert, Duncan Lamont, Gordon Jackson, Chips Rafferty, Noel Purcell, Ashley Cowan, Eddie Byrne, Frank Silvera, Tim Seely, Keith McConnell, Antoinette Bower (uncredited), Henry Daniell (uncredited), Larry Duran (uncredited), Anna Lee (uncredited), Gilchrist Stuart (uncredited), Matahiarii Tama (uncredited), Torin Thatcher (uncredited), Roger Ward (uncredited), Ben Wright (uncredited) and Les Tremayne (Trailer Narrator (voice) uncredited)

Director: Lewis Milestone and Carol Reed (uncredited)

Producer: Aaron Rosenberg (uncredited)

Screenplay: Charles Lederer, Charles Nordhoff (novel) and James Norman Hall (novel)

Composer: Bronislau Kaper

Cinematography: Robert L. Surtees

Video Resolution: 1080p [Technicolor]

Aspect Ratio: 2.75:1 [Ultra Panavision 70]

Audio: English: 5.1 DTS-HD Master Audio, French: 5.1 Dolby Digital and German: 5.1 Dolby Digital

Subtitles: English SDH, French, Spanish, Portuguese, German SDH, Danish, Finnish, Norwegian and Swedish

Running Time: 185 minutes

Region: Region B/2

Number of discs: 1

Studio: Warner Home Video

Andrew's Blu-ray Review: Metro-Goldwyn-Mayer's 1962 epic 'Mutiny on the Bounty,' is better known for Marlon Brando's excesses, than the merits of the film itself: the actor's then-unheard of salary of more than a million dollars, his relentless overeating as it wreaked havoc on his wardrobe, endless cost overruns, and an interminable shooting schedule. ‘Mutiny on the Bounty’ also struggled with the spectre of the widely-loved adaptation that had starred Clark Gable just a few decades prior. Regardless of what may have happened behind the scenes when its unwieldy Ultra Panavision 70 cameras stopped rolling, ‘Mutiny on the Bounty’ is a reasonably enjoyable film, one that would've been worth discovering on Blu-ray.

This incarnation of 'Mutiny on the Bounty' takes a fair number of liberties with the story, but the core of its premise remains intact. Set at the twilight of the 18th century, the HMS Bounty is dispatched to Tahiti in an attempt to cultivate the island's native breadfruit as a food source for Jamaican slaves. Smirking First Mate Fletcher Christian immediately grates on the nerves of William Bligh, a seasoned officer who wildly overcompensates as he takes command of a ship for the first time. William Bligh is so eager to impress his superiors that he obsesses over every inch of forward momentum, and when the ship fails to approach the sort of progress he anticipated, the Captain risks the lives of his crew by taking a legendarily treacherous detour. William Bligh's gambit proves to be a miserable failure, and as he reverts to his previous course, the time lost only adds to his cruelty. An accusation of theft by a crewman deserved or not, is answered with two dozen lashes. Punishments for more serious offenses, however ultimately inconsequential, cost his victims their lives.

The Bounty eventually does arrive in Tahiti, though their late arrival comes at a poor time for the breadfruit, and they're forced to stay on the island until the plants are once again able to make the journey to Jamaica. During those idyllic months, Fletcher Christian falls for a Polynesian princess and the rest of the crew, save the morally indignant William Bligh, eagerly indulge in the natives' passion for free love. Bligh seems to be the only man among them eager to leave. In an attempt to make up for those many months of delays, Bligh has twice the necessary number of breadfruit specimen loaded on-board, and even on a ship as sprawling as the Bounty, too much of one thing means a lack of another. These thousand plants demand more water than the ship has to offer, and deciding that the needs of the breadfruit outweigh those of his men; Bligh institutes an absurdly cruel method of rationing fresh water to the crew. Take a second glance at the film's title if you can't guess the turn the plot takes from there.

Much of the success of 'Mutiny on the Bounty' can be attributed, naturally, to Marlon Brando, his Fletcher Christian isn't exactly the dashing officer Clark Gable portrayed; as William Bligh snidely describes him, Fletcher Christian is a bit of a fop. Marlon Brando's portrayal of a preening aristocrat runs deeper than his manner may suggest on the surface. There's a persistent sense that Fletcher Christian's behaviour is merely an affectation; that he dons silk nightcaps and slyly provokes William Bligh simply because he knows he can get away with it. Fletcher Christian grudgingly supports William Bligh for much of the film, making his discontent known but ultimately obeys orders as an officer in His Majesty's Navy should, and the First Mate snaps at the crew whenever they dare speak ill of the Captain. It's a rank that demands respect, and a ship without order cannot hope to function. William Bligh's cruelty takes a toll on Christian, but the pensive First Mate internalizes much of his frustration. The inevitable mutiny isn't portrayed as an act of heroism, and Fletcher Christian seizes command as a man defeated, in stark contrast to the crew's elation at William Bligh's ousting. William Bligh is undoubtedly the villain of the piece, but 'Mutiny on the Bounty' takes care to ensure that the Bounty isn't manned by a crew of haloed martyrs. The most compelling villains are typically those with the moral certainty that their deplorable actions are wholly justified, and cruel though William Bligh's decisions so often are, he's never portrayed as anything less than human. I was still able to understand why he reacted as he did, and I'm left with the sense that Marlon Brando's Fletcher Christian felt much the same way.

The film's dialogue is consistently sharp throughout. It deftly blends in just the right amount of humour, such as Fletcher Christian's feigned ignorance as the stodgy captain implores him to sleep with the Tahitian king's daughter. Most memorable are the incisive exchanges between William Bligh and the mutinous Fletcher Christian. One standout moment comes during the Captain's final moments on the ship as Fletcher Christian returns to him his preferred means of exacting punishment, a whip. "Take your flag with you." "I don't need a flag, Mr. Fletcher Christian," William Bligh replies. "Unlike you, I still have a country." ‘Mutiny on the Bounty’ benefits as much from its epic scope as it does from Charles Lederer's screenplay. The Bounty isn't merely ornate set dressing but a character in her own right, and the hand-crafted, elaborate full-scale replica was built so fully seaworthy that it made the long voyage to the South Pacific for filming on her own power. That sense of authenticity carries over to the sequences in Tahiti, boasting an exotic beauty that a more convenient stand-in couldn't hope to replicate. For a three hour film, the pacing is surprisingly nimble, and there wasn't a moment throughout where I felt the least bit bored. Though this adaptation of ‘Mutiny on the Bounty’ doesn't possess nearly the same power and resonance of the 1935 film, I greatly enjoyed the film when I first encountered it, and that high opinion hasn't dimmed ever since.

The onslaught of bad press did nothing to help the success of ‘Mutiny on the Bounty’ once it finally opened in the fall of 1962 to mostly negative reviews. Marlon Brando's career took a blow as his reputation as a troublemaker was sealed, even if many still considered him the world's greatest living actor. Brando's personal life also changed because of Mutiny on the Bounty. He fell in love with the beauty of Tahiti and subsequently purchased a series of islands where he made his home for many years. He also fell in love with his stunning co-star Tarita who plays his island girlfriend Maimiti. The two embarked on a long-term relationship that produced two children, son Tehotu and daughter Cheyenne. Interestingly, the Bounty ship replica used in the film was purchased in 1986 by Ted Turner when he acquired the M-G-M film library. He later donated it to the Fall River Chamber Foundation, which established the Tall Ship Bounty Foundation. In February of 2001 it was acquired by the Tall Ship Bounty Organization LLC in New England, which continues to use the Bounty to teach and preserve the maritime skills once used on the great ships of its day.

Blu-ray Video Quality – This presentation of ‘Mutiny on the Bounty’ is sourced from a 35mm reduction rather than the original 65mm elements. That alone would be a crushing disappointment, but even by those lowered standards, 'Mutiny on the Bounty' falls short. Warner Bros. has ravaged everything the least bit filmic that may have otherwise been visible on this Blu-ray disc, and the result is so heavily filtered and processed that Mutiny on the Bounty looks as if it could've been shot on video. Every trace of film grain has been smeared away, and most of the fine detail has been wiped away along with it. Despite the staggering resolution that the original 65mm elements have to offer, ‘Mutiny on the Bounty’ pales in comparison to most of the classic films that have been issued on Blu-ray. Honestly, this excessively soft and heavily filtered presentation can't even hold a candle to the black and white adaptation of ‘Mutiny on the Bounty’ from 1935. The ‘Mutiny on the Bounty' has colours that are generally robust, particularly the blues of the sky and sea as well as the lush, tropical hues as the Bounty drops anchor at Tahiti. There are a fair number of moments when I felt as if its palette should be more vibrant still, again not quite managing to impress as other large format releases have on Blu-ray, but I can't say I was disappointed. This re-master of ‘Mutiny on the Bounty’ is also entirely free of any wear or damage whatsoever, and the compression doesn't buckle under the weight of the film's three hour-plus runtime.

Blu-ray Audio Quality – This release of 'Mutiny on the Bounty' boasts a six-channel, 24-bit DTS-HD Master Audio soundtrack. By and large, it sounds terrific. Bronislau Kaper's OSCAR® nominated score roars from every speaker, sounding impressively rich and full-bodied. I'm sure it goes without saying that the lower frequencies aren't as tight and focused as a more recent production would likely be, but the subwoofer certainly makes its presence known. The surround channels are also filled with the sounds of crashing waves, creaking planks of wood, and chanting islanders. Admittedly, the film's dialogue shows some strain, and a mild hiss rears its head at times, but such concerns are easily dismissed. ‘Mutiny on the Bounty’ can boast a terrific soundtrack on this Blu-ray. Also included are German and Spanish dubs, both presented in Dolby Digital 5.1. The impressively thorough selection of subtitles features streams in English SDH, French, German, Spanish, Portuguese, Danish, Finnish, Norwegian, and Swedish.

Blu-ray Special Features and Extras:

Special Feature: After the Cameras Stopped Rolling: The Journey of the Bounty [480i] [24:00] This documentary opens with an explanation of why the ship was so meticulously built by hand to be fully sea-worthy and how it served as a floating film studio during production. The Bounty's current owner and crew go on to explain the once-dismal state of the ship, which was initially slated to be torched until Marlon Brando intervened. The documentary also explores the costly restoration process and the ship's stint at the 1964 World's Fair in New York.

Special Feature: The Story of HMS Bounty [480i] [29:00] The first of the disc's four vintage documentary is “The Story of HMS Bounty,” and much of this footage will look familiar to anyone who's already given "After the Cameras Stopped Rolling" a look. Its focus is primarily on the craftsmanship of the Bounty, although it also devotes a good bit of time to the voyage to Tahiti and the nature of the shoot. The Bounty was originally known as collier Bethia, built in 1784 at the Blaydes shipyard in Kingston upon Hull, East Yorkshire, England. The vessel was purchased by the Royal Navy for £1,950 on 23 May 1787, refit, and renamed the Bounty. The ship was relatively small at 215 tons, but had three masts and was full-rigged. After conversion for the breadfruit expedition, she was equipped with four 4-pounder (1.8 kg) cannons and ten swivel guns.

Special Feature: The Bounty's Voyage to St. Petersburg [480i] [25:00] The title tells you most everything you'd likely want to know, as this vintage documentary documents the Bounty's journey as she makes her way down the Eastern seaboard to Florida. The Bounty was commissioned by the Metro-Goldwyn-Mayer film studio for the 1962 film Mutiny on the Bounty. She was the first large vessel built from scratch for a film using historical sources. Previous film vessels were fanciful conversions of existing vessels. The Bounty was built to the original ship's drawings from files in the British Admiralty archives, and in the traditional manner by more than 200 workers over an 8-month period at the Smith and Rhuland shipyard in Lunenburg, Nova Scotia. To assist film-making and carry production staff, her waterline length was increased from the original 86 to 120 feet (26.2 to 36.6 m) and the beam was also increased. The rigging was scaled up to match. While built for film use, she was fully equipped for sailing because of the requirement to move the ship a great distance to the filming location.

Special Feature: The Bounty: Star Attraction at the New York World's Fair [480i] [7:00] This promotional film takes a look at the Bounty's appearance at the 1964 World's Fair in New York. Was it at the DuPont Pavilion? Why was the bench still warm? Who had been there? Will we get the full explanation?

Special Feature: HMS Bounty Sails Again! Millions Cheer Famous Ship on Exciting Voyage [480i] [8:00] The last of these vintage documentaries documents shows the theatrical release of the ship's promotional tour for ‘Mutiny on the Bounty.’

Special Feature: Prologue and Epilogue [480i] [6:00] A bookending framing story with botanist William Brown was excised from the film before its theatrical release, and although it was reinstated for a single airing on ABC Television in America, this footage had for the better part of four decades gone unseen. This Blu-ray disc includes this prologue and epilogue at an aspect ratio of 2.00:1 or so, and the footage runs around six minutes in total, it's not offered in high definition.

Theatrical Trailer [1962] [480i] [4:00] This is the Original Theatrical Trailer for ‘Mutiny on the Bounty,’ but sadly only shown in a standard definition image.

Finally, Warner Home Video delivers a respectable presentation for 'The Mutiny on the Bounty' and a dramatization that takes some liberties with history but that proves to be a solid piece of entertainment. The special features package is mildly disappointing for its over-emphasis on the Bounty prop replica; details about the actual production would have made for a more interesting set of extras, and a stronger overall release. For those who own the 2006 inferior NTSC DVD, the Blu-ray should prove to be a totally compelling upgrade, given the right price point. That is why I am so proud to add this to my Blu-ray Collection, as it is an awesome epic film and will give you endless hours of viewing pleasure. Highly Recommended!

Andrew C. Miller – Your Ultimate No.1 Film Fan
Le Cinema Paradiso
WARE, United Kingdom
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ZUM FILM:
Neben der Verfilmung des "Bounty"-Stoffes aus dem Jahre 1935 ist das farbenprächtige Remake von 1962 mit Marlon Brando (Fletcher Christian) und Trevor Howard (Captain Bligh) die wohl bekannteste Verfilmung der historischen Ereignisse. Zwar wurde das Epos im Jahre 1984 nochmals mit Mel Gibson und Sir Anthony Hopkins aufwändig in Szene gesetzt. An den Kinokassen erlitt diese Interpretation jedoch einen veritablen Schiffbruch; zudem wurde jene "neue" Verfilmung in Deutschland bis heute nur in einer stark gekürzten Fassung gezeigt oder veröffentlicht, so dass man über den an sich guten Film keine weiteren Worte zu verlieren braucht.

Das mit 185 Minuten Spieldauer überlange Epos ist unter der Regie von Lewis Milestone ("Im Westen nichts Neues", 1930) entstanden. Da Marlon Brando Zeit seines Lebens als arrogante Filmdiva verschrieen war, ranken sich auch um die "Bounty"-Dreharbeiten Legenden, die einen, je nach Sichtweise, entweder schmunzelnd oder kopfschüttelnd zurücklassen. So soll Brando, weil er mit Milestone als Regisseur nicht einverstanden war, teilweise eigene Regieanweisungen gegeben und eine Szene gar selbst inszeniert haben. Weiter soll er - schon beinahe Brando-typisch - für den weit überzogenen Drehplan eine entscheidende Mitschuld getragen haben. Ob Brandos Allüren das finale Ergebnis letztlich positiv oder negativ beeinflusst haben, wird man nie erfahren. "Meuterei auf der Bounty" ist auf jeden Fall großes Hollywood-Kino.
Und bei allen Schauwerten wird in "Meuterei auf der Bounty" in erster Linie eine Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht und Verrat erzählt. Die Spannung ergibt sich nicht aus einer actionreichen Handlung, sondern aus einer interessant und fesselnd erzählten Story. Aber ich will ehrlich sein: Ganz ohne Längen kommt der Film nicht aus.

Nach allem was man weiß, weicht die 1962er-Bounty-Version stark von den historisch verbrieften Ereignissen ab. Trotzdem liefert diese Interpretation im Ergebnis einen sehr imposanten Abenteuerfilm, der seine ganze Pracht (Farben, Ausstattung) eigentlich nur auf der großen Leinwand entfalten kann. In Zeiten immer größer werdender Heimkinos macht es inzwischen aber auch großen Spaß, den Film Zuhause anzuschauen.

ZUR BLU-RAY:
Das restaurierte Bild begeistert beinahe durchgängig auf hohem Niveau: Sehr scharf, glasklar, frei von Verschmutzungen, mit guten Schwarz- und Kontrastwerten hat man nie das Gefühl, einen 50 Jahre alten Film anzuschauen. Lediglich hinsichtlich der Detailauflösung muss der Film hinter aktuellen Produktionen ein paar Schritte zurücktreten. Wie gut die Blu-Ray-Bildqualität ist, wird besonders deutlich, wenn man den auf der Disc vorhandenen Original Kinotrailer aus dem Jahre 1962 anschaut. Ganze Welten liegen zwischen diesem alten, offensichtlich nicht restaurierten Material und dem Bildmaterial des restaurierten Hauptfilms.
Es ist schön zu sehen, dass in der letzten Zeit zahlreiche Klassiker aus dieser Zeit erschienen sind, die alle mit einem atemberaubenden Bild überzeugen können, z.B. "Ben-Hur" oder "König der Könige"
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Sound kann hingegen sein Alter weniger verbergen. Die Tonqualität schwankt leider während des Films hörbar. Besonders bei den Dialogen fällt dies auf.

Extras werden zahlreich angeboten. Diese werfen jedoch allesamt nur einen verklärten Blick auf den Film und seine Entstehung. Ich hätte mir persönlich eine etwas kritischere Sichtweise auf das Epos inkl. der Dreharbeiten gewünscht. Persönlich vermisse ich am meisten einen interessanten Audiokommentar.

FAZIT:
Wer den Film mag, wird aufgrund der hervorragenden Bildqualität den Kauf der Blu-Ray nicht bereuen. Klare Kaufempfehlung!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2011
Die Meuterei auf der Bounty reiht sich für mich in die Liste der beeindruckenden 70mm Produktionen ein, die man schon allein aus filmhistorischen Gründen im heimischen Archiv haben muss. Diese Produktionen zogen seinerzeit die Massen in die Lichtspielhäuser und begeisterten durch Bildgröße, Farbenpracht und Mehrkanalton. Also Dinge, die das damalige Fernsehen nicht mal ansatzweise erfüllen konnte. Am Anfang stand die obligatorische Ouvertüre, die dem Kinobesuch den Stil eines echten Theaterbesuches verlieh. Und genau damit beginnt die Blu-ray Fassung und eröffnete, zumindest mir persönlich, einen Teil des Filmes, den ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Solche Filme in der heutigen Zeit wenigstens auf großen Bildschirmen oder Heimkinobildwänden erleben zu können, ersetzt die 70mm Projektion zwar nicht, aber man bekommt doch ein bisschen ein Gefühl dafür, welchen Stellenwert ein Kinobesuch vor 50 Jahren und mehr hatte.

Bei der Realisierung dieser Veröffentlichung konnte man ganz offensichtlich auf bestes Ausgangsmaterial zugreifen, was sich in einer herrlichen Farbgebung und in einer ordentlichen Bildschärfe zeigt. Allerdings hat der Film genau in diesem Punkt auch ein paar Sequenzen, die nicht als durchgehend scharf bezeichnet werden können. Dem positiven Gesamteindruck tut es keinen Abbruch, wobei ich der Meinung bin, dass diese Stellen auf kleineren Bildschirmen wahrscheinlich gar nicht störend wahrgenommen werden. Bei der Projektion auf größere Bildwände sieht das schon anders aus.

Der deutsche Ton ist seinem Alter entsprechend absolut in Ordnung. Er bedient zwar kaum die Surround-Lautsprecher, entschädigt dafür aber mit einer ordentlichen Sprachverständlichkeit. Dabei blieb sogar die Richtungsinformation der Dialoge erhalten, wie sie in den 70mm Produktionen meist üblich war.
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