summersale2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden Liebeserklärung Cloud Drive Photos Learn More Dyson DC52 gratis Zubehör Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket SummerSale

Kundenrezensionen

83
4,4 von 5 Sternen
Neighborhoods
Format: Audio CDÄndern
Preis:5,49 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. November 2014
Ich hab dieses Album seid es damals erschienen ist... Wieso dann erst jetzt meine Bewertung? Weil ich es gerade auf den Ohren hab und wieder einmal aufs Neue total begeistert bin und das jetzt einfach mal zum Ausdruck bringen muss...

Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich beim ersten Hören noch irgendwie ein wenig zwiegespalten war was dieses Album anging und nie im Leben 5 Sterne vergeben hätte. Es war und ist zwar Blink, und dennoch irgendwas war anders. Ich weiß bis heute nicht was, aber mittlerweile weiß ich: ES GEFÄLLT MIR! Mehr noch. Dieses Album ist für mich das Beste von allen Blink Alben überhaupt! Es wird mit jedem Hören besser und besser. Die Songs einmal verinnerlicht macht das Album so unglaublich viel Spaß.

Viele Musikalben hört man nach der Zeit ihrer Veröffentlichung ein paar Wochen, bevor sie dann mehr und mehr in Vergessenheit geraten... Für mich ist dieses Album anders. Mit einem Wort: Meisterwerk...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 11. Februar 2014
Unglaublich, wie sich Blink von einer post-pubertären "Wir lassen mal die Hosen fallen" Pop-Punk-Band weiterentwickelt haben. hier handelt es sich um ein komplexes, energiegeladenes Punk-Rockalbum von ernstzunehmenden Musikern. Textlich und atmosphärisch etwas melancholisch geprägt, gehen songs wie "Ghost on the Dancefloor", "Up All Night" oder "After Midnight" sofort ins Ohr und ins Bein und bleiben auch nach zigfachem Hören richtig stark. Gegen Ende fällt die Qualität etwas ab, dennoch eines meiner Lieblingsalben momentan. Wer dem leichten Sound der späten 90er, frühen 2000er hinterhertrauert mag vielleicht etwas enttäuscht sein, für mich sind Blink 182 hiermit besser denn ja. Auch die Nachfolge-EP Dog Eating Dogs ist stark. Ich freue mich auf weitere Outputs.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2011
Schade eigentlich, dass sich jede Band bzw. jeder Künstler rechtfertigen muss, wenn sie/er sich musikalisch weiterentwickelt. So lief es bei Linkin Park, so lief es bei Samy Deluxe und so scheint es auch hier zu laufen. Warum muss denn die neue Platte immer so klingen wie die älteren? Und wie soll eine Band allen Fans gerecht werden? Ich will hier sicher nicht den Oberlehrer spielen, aber Musik ist nunmal auch Kunst! Und wenn man immer aus der gleichen Perspektive und mit denselben Farben seine Werke anrührt, dann kommt da vielleicht Einheitsbrei raus, aber sicher keine gute, abwechlungsreiche Platte.
Ich finde man sollte die Kirche im Dorf lassen und erst mal dankbar sein, dass überhaupt noch ne Platte kommt. Damit hab ich zumindest nicht mehr gerechnet. Fakt ist, dass "Neighborhoods" ein wirklich gutes Album ist, bei dem es müßig jeden Song einzeln zu bewerten, da ich sie qualitativ fast alle gut finde. Besonders gut gelungen finde ich aber After Midnight, Wishing Well, This is Home, Snake Charmer und Natives. Allein für "Snake Charmer lohnt sich der Kauf der "Deluxeversion" (eigentlich auch "nur", denn Fighting the Gravity ist für mich das einzige wirklich schwache Lied der Platte). Der Refrain ist extrem catchy und Toms - für mich - einfach nur geile Stimme kommt gut zur Geltung. Und der Text ist joa: Postpubertär - aber cool!
An einem Abgleich zwischen dem neuen "Blink"-Album und den AvA-Platten sieht man dann auch, wie wichtig Mark und Travis für diese Band sind, denn Angels and Airwaves ist zwar genial klingende Musik, aber so inzestiös, dass ich auch nach 2-3 Jahren nicht alle Songs voneinander unterscheiden kann. Und wenn das die Hauptkritik von AVA und die Hauptangst einer "Airwavesierung" von blink ist, dann kann trotzdem getrost kaufen: Die Platte kommt abwechlungsreich daher; Einflüsse von Dude Ranch, EotS oder auch + 44 und eben Angels and Airwaves kann man nicht nur raushören - sie ergänzen sich sogar erstaunlich gut!
Für das neue Album gingen Blink getrennt ins Studio, damit alle ihre Ideen einbringen können - und das ist sehr gut gelungen!

Allerdings: Düster finde ich das Album zwar, aber deutlich weniger als das Selftitled. Bei Violence, Asthenia und I'm lost without kommen bei mir düstere Gefühle auf, aber bei der neuen Platte? Bei "Ghost on the Dancefloor" sicher, bestimmt auch bei "Up all night" - aber "This is home", "Snake Charmer" und "Wishing Well" machen das wieder wett, wenn man das dann überhaupt will. Also keine Angst: Dies ist keine dunkle und depressive Platte, sondern eben mit einem Wort das was man nach 8 Jahren Abwesenheit erwarten, aber eben einer Band auch zugestehen sollte: Erwachsen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 14. November 2011
Klar, könnte ich an dieser Stelle als alter Blink 182 Fan schreiben, dass ich die neue Scheibe zu verhalten finde.
Die rauen, rohen Punk Rock Songs sind es nicht mehr. Jedoch hat sich die Band musikalisch auf einer sehr guten Ebene weiterentwickelt. Mann merkt deutlich den Alterunterschied zwischen der neuen und den alten Scheiben.

Blink 182 ist Erwachsen geworden und hat die Zeiten des Garagen Punk- Rock hinter sich gelassen.

Dennoch ist Neighborhoods, ein für mich rundes und gelungenes Alben (und das ist doch alles was zählt!) die sich neben klassikern wie First Date etc. super machen. Vor allem Lieder wie Natives zeigen die Qualität des Albums.

Runde Sache....freut mich das da noch was kamm.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2013
Ich bin blink Fan seit 2000, mein erstes Album war Enema Of The State, mit den Werken vorher konnte ich im Nachhinein nichts anfangen, die Entwicklung danach war für mich auch nicht so einfach, wobei das Self Titled definitiv ein gutes Ding war.
Dieses Album hier, nach Trennung, Nebenprojekten, Reunion etc ist sehr schwierig zu bewerten.
Als Fan könnte man sagen, hey geil endlich was Neues, egal wie gut es ist hauptsache Stoff.
Oder aber man ist ehrlich.
In meinen Augen ist dieses (kurze) Werk knapp über Mittelmaß.
Man merkt, dass die drei nicht gemeinsam im Studio standen. Und das schadete dem Album enorm, haben sie zum Glück ja auch eingesehen und eine unfassbare Ep veröffentlicht.
In meinen Augen sind die Tracks 2,3,5,7 und 11 sehr gelungen, die tracks 1,4,8 und 14 gelungen und die restlichen...ja...schlecht. Ich kann sie mir nicht anhören und das tut weh in der blink Seele.
Zu sehr AVA, zu sehr kitsch und vor allem: zu langsam, zu drucklos und teilweise zu poppig.
Zieht man das unnötige Interlude ab sind 9 von 13 Liedern also gelungen.
Dafür gebe ich noch mit Fanbonus 4 Sterne, sage aber allen: Hört vorher rein!
Und: Checkt die Dogs Eating Dogs Ep aus dem letzten Jahr aus, die war deutlich besser.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 8. Januar 2012
Für alle die sich negativ äußern: Gerade bei dieser Blink lohnt sich der CD eine zweite, dritte Chance zu geben. Je öfter man sie hört, umso besser findet man sie. ich fand das Vorgängeralbum schon toll, da wars ähnlich. Keine Frage, Enema of the state ist ein Hammer, aber ich mag bei Blink sowohl die Partyseite als auch das nunmehr etwas düstere Sounding. Sie können beides, und mit fortschreitendem Alter ist es auch ok dass sie "erwachsener" klingen. Ich war positiv angetan - hätte Blink 182 eine solche tolle Scheiben ganz ehrlich gesagt gar nicht mehr zugetraut...aber sie habens geschafft, gradnioses Ablum !
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 23. Oktober 2011
Als ich diesen Shout-Out auf der Website gelesen hab dacht ich mir:"Das wird geil,endlich mal was Neues."und "was Neues" trifft es genau, denn die Band klingt nicht mehr gleich. Trotzdem hab ich mir das Album gekauft und fand es gut, auch wenn alles mehr nach Angels & Airwaves klingt. Aber Kaufempfehlung würde ich nur denen geben die Tom De Longe gern solo gesehen haben.(und dann nur die Deluxe Edition,denn da sind 3 Tracks mehr drauf) Wer hier allerdings auf den alten Punk-Skate-Rock-Pop hofft wird hier leider zu kurz kommen.

Versand usw. wie immer super.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 31. Juli 2012
Wie gesagt, immer wieder geil. Blink 182 ist eine der wenigen Bands, die sich mit jedem Album weiterentwickelt haben und immer wieder neue Sounds ausprobiert haben. Auch bei diesem Album ist dies der Fall. Zweifelsohne sind Einflüsse von +44 und Angels & Airwaves zu hören, aber gerade das macht den Unterschied zum Vorgänger aus. Viele Bands versuchen zu experimentieren aber Blink 182 ist eine der wenigen Bands die (zumindest mich) damit immer wieder überzeugt haben. Ich hoffe, das dies nicht das letzte Album einer der großartigsten Bands der Welt war.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2011
Nach einigen Jährchen der Abstinenz (inclusive Steitereien, diverser Solo-Projekte, eines Flugzeugabsturzes, einer Reunion samt Tour) werfen B182 ein neues Album auf den Markt. Entscheidende Frage: was hat sich in all den Jahren den nun geändert und wer gibt denn nun den Ton an? Die Interessierten werden wissen, dass B182 mit ihrem letzten selbst-betitelten Album einen deutlichen Schritt weg von Ihrer "Hurra, wir wollen eine gute Zeit haben" Attitude gekommen sind. Weg vom Fun Punk hin zu mehr klassicher Alternative Song Ware, die durchaus rund wirkte und gefiel. So richtig ausleben konnten sich die Blinks dann ihren Solo-Projekten und spätestens hier merkte man, wen es wohin zog. Mark und Travis konservierten den klassischen Blink-Punk Sound (+44) währen Tom die Gitarren runterdrehte, Synthies ins Spiel brachte und einen hochmelodischen Emo-Alternative Mix servierte (Angels&Airwaves: übrigens mein Anwärter auf den bescheuertesten Bandnamen ever und diese Plattencover erst...aua!).
Anno 2011 muss man feststellen, dass B182 einen deutlichen Tom-Stempel aufgedrückt bekommen haben. Man höre sich nur mal als Bsp. Song 1 (Ghosts) an. Synthie-Intro verschmelzend mit der klassischen Blink-Gitarrenabteilung, Travis (sehr in den Vordergrund gemixtem) Drums, ordentlicher Hook, nett! Leider gilt dieses Attribut dann aber auch für nahezu alle anderen Songs: nett. Viele werden die neuen Songs mögen, die wenigsten hassen. Musik für die Massen, d.h. jeder der Blink (zumindest seit ihrem letztem Album) mochte und den Solo-Projekten nicht abgeneigt war, wird hier gut bedient werden. Begeisterungsstürme bleiben allerdings aus und das ist dann doch ein wenig schade. Nicht dass ich das Fehlen klassischer Blink-Punk Perlen bemängele, aber irgendwie scheint mir in den Jahren der Abstinenz zu wenig Weiterentwicklung stattgefunden zu haben. Blink schieben hier eine sehr sichere Nummer ohne jegliches Risiko und setzen aus Ihrem Baukasten an Möglichkeiten einfach ein paar Ohrwurm-trächtige Alternative- Rockpop Songs zusammen. Das klingt nicht immer nach einer Band, die sich im Proberaum exzess-artig neue Möglichkeiten erspielt, vielmehr nach einbem munterem Austausch von Ideen, die man für seine Solo-Projekte mal in der Tasche hatte und nun über den immer noch zugkräftigen Markennamen Blink tüchtig vergoldet. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Ja, wie soll ich bloß anfangen. Wie es schon vor mir gesagt wurde, wer ein 2. Dude Ranch oder EOTS erwartet wird hier wohl nicht fündig. Trotzdem kann man nicht sagen, dass Fans der alten Alben sofort enttäuscht sein werden, ich bin es jeden falls definitiv nicht. Das neue Album bietet zusammengefasst eine Zeitreise durch die Bandgeschichte die mit neuen Elementen verbunden ist.
Nun aber zu den einzelnen Songs (Deluxe Edition):

GHOST ON THE DANCEFLOOR: Die Drums starten gut. Der Synthie-Sound dämpft etwas die
Erwartungen, doch wenn er aussetzt kommt ein sehr schönes Gitarrenriff zum Vorschein. Eines der Lieder bei denen Tom das ganze sehr gut rüberbringt. Der Refrain enttäuscht mich für einen Opener etwas. Alles in allem ein guter Einstieg der den Stil des Albums erahnen lässt.

NATIVES: Hui, das ist schon eher was ich mir von der Scheibe erhofft habe. Der Beginn haut einem Sofort mit dem "catchy" Riff um. Marks Part kommt unglaublich gut und Tom macht seine Sache auch gut. Die Lyrics sind zum nachdenken und gehen in Richtung Adams Song und Stay Together for the Kids.

UP ALL NIGHT: Netter Synthesizer, die Gitarre klingt fett. Sollte jeder kennen. Solide Nummer, meiner Meinung nach aber nichts Atemberaubendes. Hier klingt mir Tom leider etwas zu sehr nach AvA.

AFTER MIDNIGHT: Definitiv mein Favorit unter den "ruhigeren" Liedern des Albums. Wieder ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen Tom im Verse und Mark im Refrain. Ein sehr guter Midtempo Song. Das Riff steht zwar eher im Hintergrund bleibt einem jedoch definitiv im Kopf.

SNAKE CHARMER: Das Intro erinnert mich ein wenig an The Cure, deren Robert Smith ja auch schon auf dem Self-Titled Album vertreten war. Danach setzt eine "Gitarrenwand" ein die etwas nach Einheitsbrei klingt. Der Refrain ist dafür umso melodischer. Textlich wieder etwas an alte Themen angelehnt aber leider ohne groß Vulgär zu werden ;)

HEARTS ALL GONE INTERLUDE: Aus Interludes mach ich mir nicht besonders viel, das hier ist ganz Okay. Es stimmt einen auf Hearts All Gone ein und mutet etwas progressiv an. Was mir jedoch gefällt ist, wenn die einzelnen Noten immer mehr der Melodie von Hearts All Gone weichen.

HEARTS ALL GONE: Eine schöne Punk-Rock Nummer. Natürlich nicht mit Dude Ranch vergleichbar aber Mark haut alles raus und Travis knüppelt nur so vor sich hin. Definitiv eine Hommage an alte Tage die zu gefallen weiß.

WISHING WELL: Im Vergleich zum vorherigen Lied erwartet einen hier wieder ein etwas poppigeres Lied. Der Refrain nimmt einen wieder mit wie die alten Songs aus der EOTS/Take off your Pants Ära. Die Drums muten ab und zu aber etwas Spacig an was mir bisher etwas suspekt vorkommt aber nicht Negativ auffällt. Unterm Strich eine poppige Nummer die nicht ganz mit dem Glanz der alten Tage mithält aber auf jeden Fall eine gehörige Portion Blink in sich trägt.

KALEIDOSCOPE: Klingt sehr nach dem Self-Titled Album. Mark setzt sehr schön melancholisch ein. Die Gitarre "trägt" einen nur so davon. Durch und durch ein düsterer Song, musikalisch als auch lyrisch. Gefällt und ist etwas zum öfter hören.

THIS IS HOME: Dieser Song fängt wieder ziemlich fröhlich an. Der Synthie am Anfang erinnert ein wenig an "The American Scream" von Alkaline Trio. Für mich der erste Song der mich so richtig kalt lässt.

MH 4.18.2011: Ein netter flotter Pop-Punk Song. Die Gitarre klingt klasse und das ganze mutet schon ein wenig an Take off Your Pants and Jacket an. Eine eingängige Melodie und die Lyrics sind auch spitze. Vielleicht der vom Sound her fröhlichste Song des Albums.

LOVE IS DANGEROUS: Der Sound rattert im wahrsten Sinne des Wortes nur so los. Ein altbewährtes Thema diesmal aus einer erwachseneren Sichtweise präsentiert. Insgesamt wirkt der Song ein wenig monumental und geht schon etwas in Richtung Stadium Rock. Vor allem die Bridge im hinteren Drittel mit Travis straightem Drumming hat es in sich

FIGHTING THE GRAVITY: Hier hat man den Titel des Songs gleich als Motiv genommen, denn der Sound klingt echt jenseits der Erdanziehungskraft. Ein sehr experimenteller spaciger Song der trotzdem gefällt. Musikalisch wird hier nochmal alles hervor geholt. Die Stimmung ist auch hier sehr düster gehalten.

EVEN IF SHE FALLS: Zum Abschluss wird es nochmal poppiger mit eingängigem Beat, fröhlichem Riff und einem Refrain mit Ohrwurmqualität.

Neighborhoods wird seinem Titel gerecht. So wie Mark es schon mal andeutete, die verschiedenen Stile der Mitglieder vereinen sich zu einem "Neighborhood" in dem sie alle nebeneinander Platz finden. Musikalisch und textlich ist die Band ohne zweifel stark gereift. Inhaltlich sind sie eine ganze Ecke erwachsener und anspruchsvoller geworden aber irgendwie wirken die Texte trotz der Ernsthaftigkeit nicht mehr ganz so eindringlich wie in den alten Songs. Natürlich kann man so etwas nicht nach 3-4 mal durch hören 100% sagen aber jeder der damals von einem "Dammit" oder "Carousel", trotz des pubertär anmutenden Textes, auf diese gewisse Art und Weise berührt worden ist und einfach die Emotion dahinter gespürt hat weiß was ich meine. Was mir besonders Positiv auffällt ist, dass Mark seine altbekannte Qualität gewahrt hat. Allein die Art wie er Singt lässt einen in alten Erinnerungen schwelgen. Tom weiß nicht so recht zu überzeugen, in manchen Tracks sitzt sein Part einfach nur klasse und in anderen ist er ganz der AvA-Tom. Trotzdem will ich nicht darauf herumreiten, dass alles nur nach AvA klingt, denn das ist überhaupt nicht der Fall, lediglich Toms Gesang geht ab und zu etwas zu weit in diese Richtung. Insgesamt sind sie natürlich nicht mehr die alten, den Jungs ist viel passiert und sie sind schon lange jenseits der 25. Dies schpiegelt sich natürlich durch die düstere Art des Albums wieder. Mit der musikalischen Weiterentwicklung hab ich kein Problem und sie wirkt nicht aufgezwungen im Sinne von "los wir machen jetzt mal was erwachsenes". Trotzdem hätte man sich meiner Meinung nach so manchen Synthesizer sparen können und durch eine etwas saftigere E-Gitarre ersetzen können. Zudem fällt auf, dass manches etwas "too much" wirkt, vermutlich hängt es damit zusammen, dass sie nach der Reunion einfach unzählige Ideen hatten die irgendwie untergebracht werden sollten. Dieser Fakt bringt aber andererseits auch die Abwechslung. Und am Ende gefällt das ja Album doch, ich weiß nicht genau warum. Der frische Wind? Der Fakt, dass nach 8 Jahren endlich neues Material da ist? Die Art auf die einerseits eine Reise durch die Vergangenheit der Band unternommen wird und andererseits so viel neues zu hören ist? Wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Um noch einmal auf Marks Aussage zurückzukommen, dass wahrscheinlich einige Fans enttäuscht sein werden. Ich denke die Fans die mit der Band erwachsen geworden sind werden nach vereinzelter anfänglicher Enttäuschung schnell erkennen, dass in diesem Album immer noch Blink-182 steckt und das ist einfach das wichtigste. Natürlich gilt dies auch für alle anderen die dieses Album für seine Art zu schätzen wissen und akzeptieren. Für Fans ist es sowieso ein muss, also kaufen, kaufen, kaufen ;)
Und für "Neueinsteiger" die mit den älteren Erscheinungen nicht ganz warm geworden sind könnte dies ja vielleicht die erste Blink CD werden ;)

Zu guter Letzt (nach viel zu viel Text.. aber mal ehrlich ich hab 8 bek*ckte Jahre auf das Ding gewartet, da will ich Gott verdammt nochmal meinen Senf darüber abgeben) meine Anspieltipps:
Natives, Hearts All Gone, After Midnight, Kaleidoscope, MH 4.18.2011, Fighting the Gravity
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Enema of the State
Enema of the State von Blink 182 (Audio CD - 1999)

Blink 182
Blink 182 von Blink 182 (Audio CD - 2003)

Greatest Hits
Greatest Hits von Blink 182 (Audio CD - 2005)