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Kundenrezensionen

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am 20. Dezember 2011
Bis vor kurzem hatte ich einen Jura Kaffee-Vollautomaten sowie eine Tassimo-Maschine mit dem T-Disc-System. So richtig glücklich war ich nicht. Nachdem der Vollautomat angefangen hat, nicht mehr rund zu Laufen und mehr Probleme als guten Kaffee gemacht hat, habe ich mich intensiv mit den unterschiedlichsten Systemen und Maschinen auseinandergesetzt.

Hängengeblieben bin ich dann bei Nespresso und der Lattissima + von De'Longhi, welche wir vor ca. zwei Wochen bestellt haben. Was soll ich sagen: Wir sind total begeistert. Diese Maschine macht einen hervorragenden Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato. Meine Frau hat bislang nie Kaffee vertragen und auch nie mitgetrunken. Anders mit den Nespresso-Kapseln in Verbindung mit dem leckeren Milchschaum dieser Maschine. Seit Kauf dieser Maschine trinkt meine Frau nun jeden Tag einen Latte Macchiato mit. Durch das Kapselsystem ist es überhaupt kein Problem, dass wir unterschiedliche Sorten trinken - bei vollem Geschmack.

Der herausnehmbare und im Kühlschrank aufbewahrbare Milchtank wird bei uns intensiv genutzt, bislang ohne jegliche Probleme. Auch das Reinigen der Maschine funktioniert völlig problemlos und innerhalb kürzester Zeit.

Ganz klare Kaufempfehlung unsererseits - ich bereue schon fast, nicht früher gewechselt zu haben.

P.S. Es gibt Diskussionen zu den Kapselpreisen. Während ich früher desöfteren mal einen Cappuccino unterwegs gekauft habe (i.d.R. im Preisbereich 2-3 Euro), warte ich nun immer, bis ich wieder daheim bin, da ich da einen mindestens genauso guten Cappuccino zu wesentlich geringerem Preis bekomme ;-)

UPDATE VOM 23.02.2012:
Auch nach nun doch etwas längerer Nutzung absolut begeistert. Die Maschine macht immer noch den hervorragenden Kaffee vom ersten Tag, keinerlei Probleme oder Störungen. Wartung sehr einfach und aufwandsarm. Nach wie vor empfehlenswert!

UPDATE VOM 02.02.2013:
Die Maschine ist über ein Jahr regelmäßig in Betrieb (auch durch meine Frau) - nach wie vor keine Probleme und hervorragender Kaffee. Dadurch, dass die Maschine sehr zügig betriebsbereit ist und der Milchtank schnell aus dem Kühlschrank an die Maschine angedockt ist, trinken wir auch immer wieder mal schnell zwischendurch einen Cappuccino oder Latte Macchiato. Bislang also ungebrochene Begeisterung ;-)

UPDATE VOM 15.02.2014:
Für an der Langzeiterfahrung Interessierte: immer noch alles bestens (ich halte es kurz, die o.g. Punkte gelten immer noch ;-) )

UPDATE VOM 01.02.2015:
Das Gerät ist wirklich robust - immer noch alles einwandfrei: lecker Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso, etc. Wenn ich an die Reparaturen und die dadurch entstandenen Kaffeeausfälle und Kosten meines ehemaligen Vollautomaten denke und das zu dem Anschaffungswert dieses Gerätes und der Kapseln in Relation setzte: ich bereue den Kauf keine Sekunde. Absolut zuverlässig.
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am 26. September 2011
Ich hatte schon mit der alten Lattissima geliebäugelt, hatte mich damals aber für die Citiz+Milk entschieden, weil keine breiten, hohen Becher unter die alte Lattissima passen. Das Problem ist nun behoben und obendrein ist die neue Lattissima viel kompakter und besser designt. Dass sie keinen Tassenvorwärmer hat, ist für mich positiv. Die Maschine ist in weniger als einer Minute einsatzbereit, so schnell bekommt man eine Tasse mit dem Wärmer gar nicht vorgeheizt, er wäre also nur Stromverschwendung. Schon bei der Citiz+Milk habe ich zum Vorwärmen der Tasse heißes Wasser verwendet, das man aus der Maschine bekommt, wenn man den Kaffeebezug ohne Kapsel startet.

Die voreingestellte Cappuccinomenge von 40 ml Milch/Milchschaum plus 40 ml Espresso ist für normale Kaffeetassen etwas gering. Zum Glück kann man die Lattissima per Knopfdruck auf die Wunschmenge programmieren, und so habe ich die Milchmenge auf 80 ml erhöht, was gut zu meinen Tassen passt. Die Latte Macchiato Menge hingegen (110 ml Milch7Milschschaum plus 40 ml Espresso) ist für meine Gläser perfekt.

Wer sich übrigens über die zu geringe Temperatur des Kaffees/Espressos oder der Milch beschwert, sollte seine Tassen mit heißem Wasser vorwärmen. Denn geschäumte Milch gehört nicht gekocht (sie hat etwa 65 °C) und auch das Wasser für einen perfekten Espresso sollte nicht kochen. Die Maschine macht das schon richtig. Verwendet man eine Tasse mit Zimmertemperatur, so ist der Cappuccino bzw. Latte Macchiato direkt trinkbar. Gleiches gilt für einen Espresso in einer nicht vorgeheizten Espressotasse.

Der Milchschaum der Lattissima+ ist wunderbar cremig. Oben auf dem Milchbehälter/Aufschäumer ist ein Drehknopf zur Schaumregulierung. Selbst in der "cremigen" Einstellung gibt es genügend Schaum für einen tollen Latte Macchiato. Wer gerne sehr viel Schaum und den eher löffelhart mag, stellt den Regler einfach weiter gegen den Uhrzeigersinn. Die Reinigung der Schaumdüse mittels Knopfdruck funktioniert super, man sollte allerdings eine (gebrauchte) Tasse drunter stellen. Auch den Kaffeeauslauf mache ich nach der Zubereitung kurz sauber, indem ich ohne Kapsel etwas Wasser ziehe.

Die Abtropfschale ist sehr groß und kann in das Gerät geschoben werden, wenn man ein hohes Gefäß (max. 14 cm) verwenden möchte. In der Schale wird auch überschüssiges Wasser der Maschine gesammelt, man sollte sie also je nach Verwendung einmal täglich leeren und keinesfalls während der Verwendung aus der Maschine nehmen, sonst hat man schnell eine kleine Überschwemmung. Der Kapselauffangbehälter fasst auch eine kleine Menge Wasser, er hat aber einen Überlauf, von wo aus das Wasser dann in die Abtropfschale läuft. Gerne könnte alles Wasser direkt dort hin laufen, dann könnte man die Kapseln direkt in den Müll kippen, ohne vorher das Wasser abzugießen. Die Kapseln gehören übrigens zur Wiederverwertung in den gelben Sack und nicht in den Restmüll. Im dualen System werden Kaffeemehl und Alukapsel getrennt, das Aluminium wird recycelt (nur dann ist es einigermaßen umweltfreundlich). Genial sind die neuen Esprimo-Kapseln, die komplett kompostierbar sind. Erkauft wird das durch den Nachteil, dass man die Zehnerpackung nach Anbruch schnell verbrauchen sollte, da die Kapseln selbst nicht frisch halten. Ich habe jedenfalls ein Probierset bestellt und bin gespannt, ob sie geschmacklich mit dem Original mithalten können oder es sogar übertreffen.

Die einzige Kritik, die ich an der Lattissima+ anbringen kann, ist der Wassertank. Er ist so schmal, dass man ihn schlecht befüllen kann. Gar nicht funktioniert es, den Wassertank zum Auffüllen in der Maschine zu lassen, wenn sie an der Wand steht. Hier hätten die Maschinendesigner ruhig 2 cm mehr spendieren können, dann könnte man den Tank quer befüllen und es ginge auch etwas mehr Wasser hinein. Auch der Klappdeckel geht in die falsche Richtung auf, um den Tank von vorne zu befüllen. Praktisch ist hingegen, dass man den Tank am aufgeklappten Deckel gut hochheben kann. Da wir hier recht hartes Wasser haben, verwende ich nur mit Brita gefiltertes Wasser, das hat sich schon bei meiner Citiz+Milk bewährt. So konnte ich den Wasserhärtegrad in der Lattissima+ auf weich stellen und muss nicht so oft entkalken.

Übrigens ist die Lattissima+ etwas leiser als die Citiz+Milk, vermutlich ist die Pumpe besser gedämmt. Das Gehäuse besteht größtenteils aus Kunststoff, dieser wirkt aber robust und ist pflegeleicht.

Wer sich für eine Lattissima entscheidet, entscheidet sich auch für das Nespressosystem. Man sollte sich vorher darüber im Klaren sein, dass nicht unerhebliche Kosten für die Kapseln entstehen (selbst auffüllen und mit Kaffeemehl rumkrümeln halte ich für sinnlos, dann könnte man gleich ein anderes System wie einen Siebträger oder einen Vollautomaten verwenden). Dafür hat man ein pflegeleichtes, schnell einsatzfähiges Gerät und braucht nicht mit Kaffeepulver herum krümeln, zudem bleiben die Kapseln lange frisch und die Qualität ist sehr hoch. Ideal ist Nespresso für Singlehaushalte und Wenigtrinker, ich brauche an Werktagen nur zwei Kapseln am Tag. Kaffeebohnen oder Pulver würde also alt werden, bevor ich es leer hätte. Vieltrinker fahren sicher mit einem Vollautomaten o. ä. günstiger, auch wenn da der Reinigungsaufwand größer ist.

Insgesamt bin ich von der Lattissima+ sehr begeistert und gebe daher fünf Sterne. Das einzige, was mir noch Rätsel aufgibt, ist das kurze Aufleuchten von nur drei (Lungo, Cappuccino und Latte Macchiato) der vier Knöpfe nach dem Einschalten. Dazu habe ich auch in der Anleitung nichts gefunden.

Nachtrag: Binnen 24 Stunden hat der Nespresso-Service auf meine Anfrage bzgl. der anfänglich leuchtenden Tasten geantwortet. Sie zeigen kurz an, welcher Energiesparmodus (die beiden linken Tasten) und welcher Wasserhärtegrad (die rechten beiden Tasten) eingestellt ist. Somit war auch klar, dass ich bei der Wasserhärteeinstellung einen Fehler gemacht hatte, den ich nun korrigieren konnte. Auch der Service war in der Antwort so aufmerksam mich darauf hinzuweisen, dass ich "hart" als Wasserhärtegrad eingestellt hatte und das doch prüfen solle ' das nenne ich sehr freundlich und zuvorkommend.
2525 Kommentare|119 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Eigentlich waren wir immer schon scharf auf einen Vollautomaten mit Milchtank. Zum einen hat uns der hohe Preis, zum anderen die durchwachsenen Bewertungen jener Maschinen bisher davon abgehalten, eine solche Maschine anzuschaffen.
Die Kapselmaschinen hatten wir eigentlich nie auf dem Köcher, wurden doch die Kapseln stets als zu teuer verteufelt. Irgendwann kamen wir jedoch zu der Erkenntnis, dass die Preisdifferenz dieser Maschinen sich nie amortisieren würde. Dazu kommt der höhere Wartungsaufwand eines Vollautomaten.
Nun kam diese Woche ein Amazon-Newsletter mit dem Hinweis auf die De Longhi EN 520 und ich habe kurzentschlossen zugeschlagen.

Meine Vorredner haben Recht:

Der Kaffee schmeckt aus meiner Sicht besser, als der Kaffee aus dem De Longhi-Vollautomaten im Büro. Auch die von mir einst getesteten Maschinen Senseo Latte und Petra Latte kommen nicht an die EN 520 heran. Dabei war der Kaffee aus diesen Maschinen schon gut.
Der dickste Bonus ist der geringe Wartungsaufwand und die Geschwindigkeit der Maschine. Es vergehen ca. 40 Sekunden beim Vorheizen. Gerade genug Zeit, den Milchtank aus dem Kühlschrank zu holen und anzudocken. Fix noch die Kapsel eingeworfen und verriegelt. Schon gehts los und wenige Sekunden später ist der Latte Macchiato oder Cappucino oder, oder oder fertig. Perfekt für ungeduldige Menschen, wie ich einer bin. Wie habe ich es gehasst, den 125 ml großen Milchtank der Senseo ständig nachfüllen zu müssen. Bei dieser Maschine kam noch hinzu, dass der Milchtank unglaublich fummelig zu öffnen war. Bei der Petra Latte kann man sich die Milch zwar in beliebiger Menge ansaugen lassen, aber das Vorheizen dauert ewig und nach jeder Nutzung muss man die Mimik der Milchaufbereitung penibel reinigen, um weiterhin ansehnlichen Milchschaum herstellen zu können.
Zurück zur Milchaufschäumung der EN 520: Der Milchschaum ist einfach durch den Drehregler am 400 ml fassenden Milchtank auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Er ist löffelfest und von einer Qualität, wie man es bei einer Maschine dieser Preisklasse nicht erwarten würde. Nach jeder Benutzung ist die Düse ratzfatz durch die integrierte Reinigungsfunktion für den nächsten Einsatz bereit. Die Qualität der Milchschaums ist auch nach vielen Einsätzen noch gleich gut.
Wenn man das Haar in der Suppe sucht, könnte man sagen, dass die Senseo Latte beim Cappuccino das optisch bessere Bild lieferte mit den drei Schichten, bestehend aus Milch, Kaffe und Milchschaum. Dieser Vorteil ist jedoch bei unsichtbaren Cappu-Tassen ohnehin hinfällig und keine ernst gemeinte Kritik.

Zusammenfassung:

Die De Longhi EN 520 ist die ideale Lösung für Menschen, die nur wenige Tassen pro Tag trinken und keine Zeit (oder Lust) haben, minutenlang an der Maschine herumzunesteln, bevor der Kaffee fließt. Das Monopol von Nestle in Sachen Kapselnachschub scheint auch zu bröckeln, sind doch seit September 2011 die ersten kompatiblen Artikel von Esprimo verfügbar. Ich bin mir sicher, weitere Anbieter werden folgen. Bis dahin zahle ich aber auch gern 34-39 ct pro Kapsel für einer hervorragenden Kaffee. Pads oder Bohnen sind zwar billiger, aber eben auch nicht zum Nulltarif zu haben. Dies wird auch gern verdrängt, wenn es um das Nespresso-Kapselsystem geht. Richtig entsorgt ist man auch umweltpolitisch in der Spur.

Ich bin vollends zufrieden und vergebe auch: 5 Sterne!

NACHTRAG:

Mittlerweile ist das Starterpaket mit 150 Kapseln verbraucht und wir sind nach wie vor sehr zufrieden. So zufrieden, dass wir uns noch eine zweite in "Midnight blue" für die Zweitwohnung gekauft haben. Das Blau sieht auf den Produktdarstellungen für meinen Geschmack nicht hübsch aus, in natura sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Es ist in der Tat ein extrem dunkles Blau, welches aber dem edlen Erscheinungsbild der Maschine keinen Abbruch tut.

Nachtrag 2: Wer die Kakaospezialitäten von Tassimo & Co. vermisst, dem seien die Xocao-Pülverchen empfohlen, die es auch hier bei Amazon zu bestellen gibt. Damit bekommt man in der Lattissima einen traumhaften Choco-cino oder Kakao hin. Getunt mit etwas Karamell- oder Vanillesirup-> köstlich.
Auch wissen wir mittlerweile zu schätzen, wie schnell und praktisch sich Tee zubereiten lässt. Einfach die Kapsel weglassen und den Teebeutel in die Tasse.

Nachtrag 3: Mittlerweile gibt es einen neuen Anbieter für kompatible Kapseln. Ich habe aus dem "Zuiano"-Programm vier Sorten getestet (es gibt noch drei weitere und eine koffeinfreie Sorte) und bin sehr enttäuscht. Dass man eine Folie abziehen muss, bevor man sie einlegen kann, ist noch verschmerzbar. Dass Kaffee aus den dann freiwerdenden Löchern bröselt, ist schon unangenehmer, finden doch auch einige Krümel den Weg in den Kaffee.
Wenigstens hat man beim Verriegeln der Kapsel nicht das Gefühl, die Maschine kaputt zu machen, wie es bei den von mir getesteten Esprimo-Kapseln noch der Fall war.
Das KO-Kriterium ist der Geschmack. Ich habe all meinen Freunden einige Kapseln zum Testen gegeben und nachdem ich das Produkt nicht mehr herunter bekommen konnte, habe ich die restlichen Kapseln mit ins Büro genommen. Niemand, aber auch niemand hat ernsthaft in Erwägung gezogen, auch ob des marginalen Preisvorteils (Zuiano 28ct/Kapsel), fortan auf das Original zu verzichten. Ich würde sie noch nicht einmal nutzen, wenn sie ein Drittel kosten würden. Alle getesteten Kapseln waren geschmacklich nicht zu unterscheiden.
Der Geschmack erinnerte an Senseo-Pads, die man wochenlang offen gelagert hat. Lattissima bleibt top! Zuiano leider Flop.

Nachtrag 4:
Mittlerweile habe ich etliche kompatible Kapseln getestet. Empfehlenswert, was Bedienung und Geschmack angeht, sind nur die Bellarom-Kapseln, die es neuerdings bei Lidl gibt.

Nachtrag 5:
Ein neuer Mitbewerber im Kapselgeschäft ist "Gourmesso" . Ich habe folgende Sorten probiert:
Etiopia Blend forte, Messico Blend forte, India forte und Lungo Arabica forte.
Obwohl der Hersteller die Stärke des Kaffees mit 8 (India forte) bis 10 (Etiopia forte) angibt, konnte uns keine einzige der vier Kaffeesorten überzeugen. Sie schmecken ähnlich schwach, wie die "Zuiano"-Kapseln, die ich im Nachtrag 3 beurteilte. Ich finde keine andere Vokabel, um den Geschmack zu beschreiben, als "labberig". Da nützt es auch nichts, dass die Delonghi Lattissima technisch gesehen gut mit den Kapseln zurecht kommt.
Der Kaffee läuft in angemessener Zeit durch und es bröselt auch kein Kaffee heraus, wie es bei der Zuiano-Kapseln der Fall war. Nervig allenfalls, dass man jede Kapsel einzeln aus einer Plastikhülle befreien muss.
Für mich bleibt die einzige Alternative zum Original die Bellarom-Kapsel von Lidl und ich hoffe, dass diese bald wieder verfügbar sein werden. Auch der Preisvorteil ist bei den Gourmesso-Kapseln nicht groß genug, um ein derart großes Eingeständnis in Sachen Geschmack einzugehen. Ich zumindest nicht. ;-)

Nachtrag 6:

Mittlerweile hat Zuiano ihre Kapseln geändert und auch verbessert. Nach dem katastrophalen Eindruck der ersten
Auflage muss dies der Fairness halber hier auch kundgetan werden.
Die Kapseln sind zwar jetzt auch einzeln verpackt, lassen sich aber stressfrei öffnen. Die nervige Versiegelung entfällt, ebenso das Herausbröseln von Kaffeepulver.
Geschmacklich haben sie auch einem Riesensprung nach vorn getan. Ich kann jetzt durchaus empfehlen, diese Alternative einmal zu probieren. Mir persönlich ist die Ersparnis bei einem Kapselpreis von min. 29.9 ct zu gering.

Nachtrag Lidl Kapseln Oktober 2013:

Beide Maschinen tun auch nach zwei Jahren noch einen guten Job. Die neuste Kapselvatiante, die wir heute testen durften, waren jene von Lidl. Nachdem anfangs des Jahres die erste Edition wegen Kompatibilitätsgründen bei ANDEREN Maschinen vom Markt genommen wurden, versucht es der Discounter mit einer zweiten Auflage.
Die Kapseln sind etwas filigraner, als die erste Auflage und die originalen Nespresso-Kapseln. Man muss beim Verriegeln gut aufpassen, dass die Kapsel richtig liegt, bzw. dass die vorherige Kapsel richtig ausgeworfen wurde.
Das ist kein großer Aufwand. Ebenso der Aufwand, die einzeln verpackten Kapseln freizulegen ist vor dem Hintergrund des geringen Preises absolut nicht weiter schlimm. Vor allem, weil wieder Lidl der einzige Anbieter ist, der bei Preisgestaltung ganz vorne ist und Geschmack verdammt nahe am Original ist.
Ich empfehle jedem, beim nächsten Einkauf je ein Paket der drei neuen Sorten in den Einkaufswagen zu legen.
Unser Favorit ist Ristresso. Wohlgemerkt, diese Sorte gibt es jetzt auch bei Lidl.
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am 14. Juni 2013
Wir haben die Maschine in 'black' am 11.06.2013 gekauft und sind bisher sehr zufrieden. Zuvor hatten wir eine Nespresso U mit Aeroccino 3 welche nun durch die Lattissima+ abgelöst wurde. Die 'U' bleibt aber weiterhin in unserem Besitz, sie zieht nur auf die Arbeit um.

Verglichen mit U fehlt der Lattissima+ die Portionsgröße "Ristretto" - also 25ml Kaffee. Sie bietet nur "Lungo" 110ml und "Espresso" 40ml.
Wir persönlich vermissen das nicht.

Zum Milchschaum der Lattissima kann man sagen, dass die Qualität genauso gut ist wie beim Aeroccino3. Hinzu kommt, dass der Milchschaum per Drehregler noch justiert werden kann - von weniger schaumig bis super hart schaumig. Gefällt sehr gut.
Auch gut wenn man einfach nur ein bischen Milch zu seinem Lungo möchte: Cappuccino Taste drücken und kurz vor Ende nochmal mit 1x drücken stoppen. Kapsel rein und auf die Milch einen Lungo brühen. Geht schnell und man hat mehr Kaffee als beim herkömmlichen Cappuccino - quasi ein Lungoccino (Wortkreation wird patentiert :p).
Voreingestellt gibt es Lungo, Espresso, Cappuccino und Latte. Die Milch- und Wassermengen für alle 4 Getränke lassen sich nach persönlichem Belieben und der heimischen Tassengröße anpassen und variieren!

Reinigung des Aufschäumers geht schnell und einfach und alle Teile des Schäumers können in die Spülmaschine.
Ein wenig doof ist, dass die Abtropfbehälter nicht in die Spülmaschine dürfen - da ist handspülen angesagt.
Laut Kundenhotline ist es möglich, aber es kann kaputt gehen. Irgendwie unverständlich, da der Schäumer komplett spülmaschinenfest ist und auch die Abtropfbehälter der neuen Teemaschine von Nestlé extra für die Spülmaschine konzipiert wurden. Das könnten wir auch als einzig wirklichen negativen Kritikpunkt anbringen.

Auswahl der Kaffeesorten ist natürlich sehr groß und auch sehr abwechslungsreich und lecker.

Wieso nun also das Straßencafé aus dem Stadtzentrum ins eigene Heim holen?
Der Preis pro Kapsel pendelt sich bei ca 0.35-0.45 Euro ein. Dazu sei gesagt, dass die Qualität mit einem normalen Getränk aus den Cafés mithalten kann, wenn nicht sogar übertrifft. Geht man bei einem normalen Cappuccino von 2,50 oder sogar 3,00 Euro aus - ist der Kapselpreis einfach nur gerechtfertigt.

Kurz um: die Lattissima+ ist ein gutes Allroundergerät für Kaffeeliebhaber!
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am 23. September 2011
ich hatte bis dato eine 680.M und war sehr zufrieden. Allerdings hatte ich zusätzlich einen Aeroccino 3 Milchaufschäumer im Einsatz, da mir der feste Milchschaum wesentlich besser schmeckte als der aus der Maschine. Nun bin ich auf die neue Lattissima Plus gestossen und habe gleich zugeschlagen, da es sie auch in weiß hochglanz gab, was somit perfekt in unsere neue Küche passt. Und was soll ich sagen, der Hammer!!

+ klein und kompakt
+ Milchschaum fast wie bei Aeroccino3
+ Milchtank passt endlich auch in die Kühlschranktür!!
+ Wassertank frei zugänglich und nicht als Schublade verbaut
+ schnellere Startzeit, ca. 10Sek (Vorwärmphase reduziert)
+ keine Energieverschwendung mehr durch "unnötige" Wärmplatte oben
+ Bedientasten oben besser zu nutzen, als zuvor an der Frontseite
+ Reinigungsfunktion der Milchschaumdüse wirkt effektiver
+ Milchschaumintensität besser zu steuern durch neues Drehrad

- Milchschaumdüse nur noch aus Plastik

Resume: absoluter Kauftip!!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2011
Eins vorweg, seit über einem Jahr benutze ich eine Senseo Latte Select und war bis dato auch einer dieser Verfechter von den deutlich günstigeren Kaffeepad-Maschinen, und bin durch die Senseo überhaupt erst Latte Macchiato und Cappuccino Liebhaber geworden. Latte und Cappuccino kriegt so eine Kaffeepad-Maschine auch wirklich trinkbar hin. Jedoch als ich letztens bei einem Freund einen Espresso aus einer Nespresso Maschine getrunken habe, musste ich eindrucksvoll erkennen, wie groß doch der Unterschied ist. Der Espresso hatte richtig kräftige Kaffee-Aromen, wie ich es von der Senseo nicht gewohnt war. Espresso war mit der Senseo nie wirlich trinkbar, wenn dann nur mit Zucker und Milch, und selbst dann war es nicht wirklich lecker. Ich dachte, Espresso sei einfach nicht mein Ding.

Daraufhin habe ich mich im Internet informiert und habe sehr häufig gelesen, dass der Espresso aus der Nespresso Kapsel tatsächlich mit dem Espresso aus sehr teuren echten Espressomaschinen mithalten können soll. Da ich gerne auch Cappuccino und Latte Macchiato trinke, habe ich mich dann für die neue Lattissima+ entschieden.

Und was soll ich sagen....die Maschine ist einfach ein Traum! Ich dachte schon, dass das Konzept der Senseo Latte Select sehr einfach sei, aber das wird von der Lattissima+ nochmal wirklich um LÄNGEN geschlagen.

Bedienung/ Reinigung:
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Das ganze System ist insgesamt so durchdacht und kinderleicht mit so geringen Reinigungsaufwand, dass jetzt sogar meine Freundin sich häufiger mal einen Latte macht. Bei der Latte Select war sie dafür meist zu faul und hat nur einen getrunken, wenn ich ihr einen gemacht habe. Einfach den Milchbehälter aus dem Kühlschrank nehmen, an die Maschine stecken, Kapsel in die Maschine legen, die entsprechende Taste für Latte oder Cappuccino drücken, und fertig ist das Milchschaum-Getränk.

Alleine dass man keine Kaffeepads mehr aus der Maschine holen und sie tropfend zum Mülleimer tragen muss, sondern die Kapsel automatisch in den integrierten Kapsel-Auffangbehälter fällt (den man nur gelegentlich ausleeren braucht), ist einfach genial! Auch das Milchsystem könnte besser und einfacher nicht sein. Einfach nach der Zubereitung eines Latte/ Cappuccino die Reinigungstaste gedrückt halten und die Milchschäum-Einheit reinigt sich selbst. Das Geniale: Man muss dazu nicht, wie bei der Senseo, Wasser statt Milch in den Behälter füllen, sondern der Milchbehälter zieht sich das Wasser selbst über einen Anschluss aus der Maschine. So kann die Milch wärend des sehr kurzen Reinigungsvorgangs im Behälter bleiben. Danach einfach abziehen und den Milchbehälter in den Kühlschrank stellen, fertig. Alle paar Tage kann man dann mal die Einzelteile der Milchschäum-Einheit in die Spülmaschine packen und fertig. Also wirklich alles sehr sehr einfach und mit extrem geringem Aufwand verbunden. Schneller und einfach geht es nicht.

Ansonsten hat die Maschine noch einige durchdachte Features, wie den großen Abtropfbehälter, den man auch einfach nach hinten in die Maschine schieben kann, damit auch große Latte Macchiato Gläser darunter passen. Oder dass man die Brühmengen von Lungo und Espresso nach den eigenen Vorlieben einprogrammieren kann.

Getränkequalität:
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Der Milchschaum ist wirklich genial, deutlich mehr und fester als bei der Senseo Latte Select. Es kommt absolut toller Milchschaum aus der Maschine, dessen Konsistenz man per Drehregler auch nach Wunsch einstellen kann. Ich persönlich lasse ihn immer auf Maximum. Die Brühmenge ist perfekt, man bekommt ein großes 0,35 l Latte Macchiato Glas voll (ich empfehle die doppelwandigen von Nespresso). Ich persönlich lasse hinterher immer noch ein wenig mehr Kaffee rein laufen.
Der Geschmack ist einfach toll, deutlich mehr Kaffee-Aromen als bei der Senseo. Die 16 Nespresso Kapselsorten (+ wechselnde Sondereditionen) reichen von sehr stark und bitter bis weich und zitronig, da ist für jeden etwas dabei. Seine Lieblingssorten zu finden, ist anfangs garnicht so einfach, aber man bekommt zu der Maschine ja eine Kapsel jeder Sorte dazu, dann kann man schonmal probieren, was einem schmeckt.

Kritikpunkte:
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Der wohl am häufigsten genannte Kritikpunkt des Nespresso Systems ist der Preis der Kapseln. Zugegeben, es ist nicht gerade billig. Allerdings wenn man die Getränkequalität zu einer Padmaschine vergleicht, dann ist es mir den Aufpreis ganz einfach wert. Es schmeckt einfach deutlich besser, das muss man sagen. Dann wäre da noch eine echte Espressomaschine als Alternative zu nennen, die vom Getränkepreis ebenfalls deutlich günstiger ist und vom Anschaffungspreis etwa gleich. Nur hat die den Nachteil, dass die Zubereitung eines Espressos dann mit erheblich mehr Aufwand verbunden ist, das ist alles sehr umständlich und man muss sehr viel rumprobieren, um einen perfekten Espresso zu bekommen. Und den Milchschaum muss man sich dann auch noch selbst machen.

Der hohe Preis der Nespresso Kapseln ist also insofern gerechtfertigt, dass man einen Espresso in der Qualität einer echten Espressomaschine bekommt, jedoch nicht den Aufwand hat. Kapsel rein und das war's. Den ganzen Aufwand der Wahl der richtigen Espressobohnen, die richtige Menge mit genau dem passenden Druck festzustampfen damit der Brühdruck stimmt usw. usw..... all das nimmt einem das Nespresso System ab und dafür zahlt man den Preis. Und natürlich für die riesige Marketing-Maschinerie, die hinter Nespresso steckt. Wer einmal einen Nespresso Shop betreten hat, weiß, wovon ich rede. Aber ich bin gerne ein Nespresso-Marketingopfer :) Das System kann einfach überzeugen.

Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass man die Kapseln nur im Internet bestellen kann, und zwar nur in Mengen von einem Vielfachen von 50 (also 50, 100, 150,...)!! Dann kommen noch Versandkosten auf den ohnehin schon hohen Preis oben drauf. Es sei denn, man wohnt in einer der wenigen Großstädte, die einen Nespresso Shop haben. Hier in Hannover gibt es den zum Glück und dort wird man als Kunde behandelt, als würde George Clooney höchstpersönlich das Geschäft betreten :) Da passt alles zum Konzept, das die kaufkräftige Kundschaft mit hohen Ansprüchen ansprechen möchte.

Fazit:
=======
Wer gerne einen wirklich GUTEN Espresso trinkt (die Padmaschinen fallen dann schonmal raus) aber zu bequem ist, sich selbst mit einer "normalen" Espressomaschine Espresso zu machen (was auch deutlich mehr Zeitaufwand bedeutet), der liegt bei einer Nespresso Maschine genau richtig - vorausgesetzt, der Kapselpreis schreckt ihn nicht ab. Die Qualität des Espressos ist einfach toll und bei den 16 Sorten ist für jeden etwas dabei. Man bekommt per Knopfdruck innerhalb einer Minute einen Espresso, der (laut vieler Kunden, die auch selbst teure Espressomaschinen besitzen) mit einem professionell hergestellten Espresso mithalten kann.

Wer außerdem gerne Latte Macchiato und Cappuccino trinkt, bekommt mit der Latissima+ eine einfach geniale Maschine, die auf Knopfdruck einen tollen Milchschaum zaubert und den Reinigungsaufwand dabei auf das absolute Minimum reduziert. Die Herstellung eines Latte Macchiato ist damit wirklich ein Kinderspiel, genau wie die Reinigung, und es schmeckt wie in einem guten Café.

Abolute Empfehlung!!
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am 20. November 2011
Kurz zusammengefasst kann ich nur Positives über die Maschine berichten.
Der Grund, warum ich bisher von milchunterstützten Automaten Abstand genommen habe, war das fummelige Handling und vor allem die aufwendige Reinigung. All diese Probleme sind bei der Lattissima + nicht mehr existent. Sie produziert einen erstklassigen Milchschaum - die Qualität der Crema ist ebenso überdurchschnittlich.
Nach dem Kaffeegenuss einfach auf Knopfdruck die Düse reinigen, den Milchbehälter abziehen und in den Kühlschrank stellen. Der Andockstutzen muss im Gegensatz zum Vorgängermodell nicht mehr nachträglich gesäubert werden !!
Einmal pro Woche zerlege ich den Behälter (dauert 10 sec) und ab in den Geschirrspüler mit allen 5 Einzelteilen.
Einfacher kann hochwertiger Cappuccino-Genuss nicht sein. Den Preis finde ich in Anbetracht dessen absolut ok.
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am 1. Dezember 2012
Mit einem weinenenden und einem lachenden Auge bin ich von einem alten DeLonghi Kaffeevollautomaten auf die Lattissima+ umgestiegen.

Und sagen wir mal so: Bis jetzt habe ich nichts vermisst und der Kaffee ist wunderbar. Das erste Mal bin ich mit dem Nespresso System bei Lufthansa
in Kontakt gekommen. Dort gibt es an Bord auch Nespresso. Lecker und besser als aller Airline Blümchen-Kaffee.

Hier meine Bewertung nach zwei Wochen Gebrauch:

++ Einfache Handhabung
++ Der Wassertank ist griffig und reicht für 3-4 Kaffee/Latte oder 6 Espresso
++ Der Milchtank ist klein doch reicht er auch für 3 Latte oder 5 Cappucino
++ Der Schaum ist feinporig und fest
++ Wasser und Milchmengen können individuell für jede Taste eingestellt werden
++ Die Aufheizzeit ist wirklich kurz. Bei mir sind es 44 Sekunden für beide Systeme
++ Gut beleuchtete Tasten für Espresso, Lungho, Cappucino oder Latte Macchiato
+ Die Reinigung der Milcheinheit mache ich manuell und nicht in der Spülmaschine. Ist OK, aber Milchtank sauber machen ist nicht meins...
++ Kapselbehälter ist groß genug für 8 Kapseln
++ Zur Zeit gibt es einen 50 Euro Gutschein für den Kaffeekauf

Ebenso wichtig wie die Benutzung ist die Energieeinsparung...

++ Das Milchheizsystem wird erst aktiviert, wenn der Milchtank dran ist
++ Maschine wird beim Ausschalten vom Netz getrennt. Habe nachgemessen !
++ Automatische Ausschaltung nach 9 Minuten (reicht mir immer), nach einer oder acht Stunden.

Wo Licht ist, ist auch immer ein wenig Schatten...

-- Die Kapseln sind schon ganz schön teuer: Mit zwei Kaffeetrinkern verbrauchen wir 6-8 Kapseln am Tag
-- 6-8 x 30 Tage x 0,35 Euro sind mehr als 60 Euro pro Monat
-- Mit dem Vollautomaten habe ich 2,5 Kilo guten Kaffee (15 Euro) verbraucht - sind weniger als 40 Euro, dafür aber mehr Stromkosten und mehr sauber machen
-- Viel Alumüll durch die Kapseln. Ich sammele die Kapseln und der Abfallhof kauft diese pro Kilo an, wenn ich 5 Kilo zusammen habe.

Insgesamt kann ich diese Maschine dringstens empfehlen, wenn Sie wirklich guten Kaffee haben möchten und sich bewußt sind, dass das natürlich kostet.

Die anderen Kapselsysteme habe ich schon ausprobiert oder bei Nachbarn Probegetrunken. Allesamt zu wenig Druck und dadurch kein guter Kaffee.
Also entweder Kaffee machen wie Oma mit Keramikfilter und kochendem Wasser oder Nespresso.

Sobald ich länger Nespressosiere werde ich ein Update schreiben.
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am 11. Juni 2013
Als jahrelange Fans von Nespresso wollten wir unsere Citiz nun gegen eine Maschine mit integriertem Milchaufschäumer tauschen.

Die Qualität des Kaffees und der Maschine (Verarbeitung, Haptik, etc.) sind wie gewohnt sehr gut.
Auch, dass sich die Maschine automatisch bei Nichtgebrauch abgeschaltet gefällt.

Ein Manko hat das Gerät dennoch:
Der Kapselauffangbehälter ist nur einteilig.
Dadurch schwimmen die ausgeworfenen Kapseln teilweise in dem Wasser, dass aus Ihnen und dem Brühsystem nach Gebrauch noch austritt. Man muss also nun erst umständlich das Wasser abgiesen, sonst landet das Wasser mit den Kapseln im gelben Sack.

Bei den Citiz- und Pixie-Maschinen ist dies wesentlich besser gelöst. Dort sind die Kapselbehälter geteilt und das Wasser wird im unteren Teil gesammelt, die Kapseln im oberen.

Deshalb leider nur 4 Punkte für eine Maschine die ihre Hauptfunktion bestens erfüllt.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2011
Eins vorweg, seit über einem Jahr benutze ich eine Senseo Latte Select und war bis dato auch einer dieser Verfechter von den deutlich günstigeren Kaffeepad-Maschinen, und bin durch die Senseo überhaupt erst Latte Macchiato und Cappuccino Liebhaber geworden. Latte und Cappuccino kriegt so eine Kaffeepad-Maschine auch wirklich trinkbar hin. Jedoch als ich letztens bei einem Freund einen Espresso aus einer Nespresso Maschine getrunken habe, musste ich eindrucksvoll erkennen, wie groß doch der Unterschied ist. Der Espresso hatte richtig kräftige Kaffee-Aromen, wie ich es von der Senseo nicht gewohnt war. Espresso war mit der Senseo nie wirlich trinkbar, wenn dann nur mit Zucker und Milch, und selbst dann war es nicht wirklich lecker. Ich dachte, Espresso sei einfach nicht mein Ding.

Daraufhin habe ich mich im Internet informiert und habe sehr häufig gelesen, dass der Espresso aus der Nespresso Kapsel tatsächlich mit dem Espresso aus sehr teuren echten Espressomaschinen mithalten können soll. Da ich gerne auch Cappuccino und Latte Macchiato trinke, habe ich mich dann für die neue Lattissima+ entschieden.

Und was soll ich sagen....die Maschine ist einfach ein Traum! Ich dachte schon, dass das Konzept der Senseo Latte Select sehr einfach sei, aber das wird von der Lattissima+ nochmal wirklich um LÄNGEN geschlagen.

Bedienung/ Reinigung:
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Das ganze System ist insgesamt so durchdacht und kinderleicht mit so geringen Reinigungsaufwand, dass jetzt sogar meine Freundin sich häufiger mal einen Latte macht. Bei der Latte Select war sie dafür meist zu faul und hat nur einen getrunken, wenn ich ihr einen gemacht habe. Einfach den Milchbehälter aus dem Kühlschrank nehmen, an die Maschine stecken, Kapsel in die Maschine legen, die entsprechende Taste für Latte oder Cappuccino drücken, und fertig ist das Milchschaum-Getränk.

Alleine dass man keine Kaffeepads mehr aus der Maschine holen und sie tropfend zum Mülleimer tragen muss, sondern die Kapsel automatisch in den integrierten Kapsel-Auffangbehälter fällt (den man nur gelegentlich ausleeren braucht), ist einfach genial! Auch das Milchsystem könnte besser und einfacher nicht sein. Einfach nach der Zubereitung eines Latte/ Cappuccino die Reinigungstaste gedrückt halten und die Milchschäum-Einheit reinigt sich selbst. Das Geniale: Man muss dazu nicht, wie bei der Senseo, Wasser statt Milch in den Behälter füllen, sondern der Milchbehälter zieht sich das Wasser selbst über einen Anschluss aus der Maschine. So kann die Milch wärend des sehr kurzen Reinigungsvorgangs im Behälter bleiben. Danach einfach abziehen und den Milchbehälter in den Kühlschrank stellen, fertig. Alle paar Tage kann man dann mal die Einzelteile der Milchschäum-Einheit in die Spülmaschine packen und fertig. Also wirklich alles sehr sehr einfach und mit extrem geringem Aufwand verbunden. Schneller und einfach geht es nicht.

Ansonsten hat die Maschine noch einige durchdachte Features, wie den großen Abtropfbehälter, den man auch einfach nach hinten in die Maschine schieben kann, damit auch große Latte Macchiato Gläser darunter passen. Oder dass man die Brühmengen von Lungo und Espresso nach den eigenen Vorlieben einprogrammieren kann.

Getränkequalität:
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Der Milchschaum ist wirklich genial, deutlich mehr und fester als bei der Senseo Latte Select. Es kommt absolut toller Milchschaum aus der Maschine, dessen Konsistenz man per Drehregler auch nach Wunsch einstellen kann. Ich persönlich lasse ihn immer auf Maximum. Die Brühmenge ist perfekt, man bekommt ein großes 0,35 l Latte Macchiato Glas voll (ich empfehle die doppelwandigen von Nespresso). Ich persönlich lasse hinterher immer noch ein wenig mehr Kaffee rein laufen.
Der Geschmack ist einfach toll, deutlich mehr Kaffee-Aromen als bei der Senseo. Die 16 Nespresso Kapselsorten (+ wechselnde Sondereditionen) reichen von sehr stark und bitter bis weich und zitronig, da ist für jeden etwas dabei. Seine Lieblingssorten zu finden, ist anfangs garnicht so einfach, aber man bekommt zu der Maschine ja eine Kapsel jeder Sorte dazu, dann kann man schonmal probieren, was einem schmeckt.

Kritikpunkte:
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Der wohl am häufigsten genannte Kritikpunkt des Nespresso Systems ist der Preis der Kapseln. Zugegeben, es ist nicht gerade billig. Allerdings wenn man die Getränkequalität zu einer Padmaschine vergleicht, dann ist es mir den Aufpreis ganz einfach wert. Es schmeckt einfach deutlich besser, das muss man sagen. Dann wäre da noch eine echte Espressomaschine als Alternative zu nennen, die vom Getränkepreis ebenfalls deutlich günstiger ist und vom Anschaffungspreis etwa gleich. Nur hat die den Nachteil, dass die Zubereitung eines Espressos dann mit erheblich mehr Aufwand verbunden ist, das ist alles sehr umständlich und man muss sehr viel rumprobieren, um einen perfekten Espresso zu bekommen. Und den Milchschaum muss man sich dann auch noch selbst machen.

Der hohe Preis der Nespresso Kapseln ist also insofern gerechtfertigt, dass man einen Espresso in der Qualität einer echten Espressomaschine bekommt, jedoch nicht den Aufwand hat. Kapsel rein und das war's. Den ganzen Aufwand der Wahl der richtigen Espressobohnen, die richtige Menge mit genau dem passenden Druck festzustampfen damit der Brühdruck stimmt usw. usw..... all das nimmt einem das Nespresso System ab und dafür zahlt man den Preis. Und natürlich für die riesige Marketing-Maschinerie, die hinter Nespresso steckt. Wer einmal einen Nespresso Shop betreten hat, weiß, wovon ich rede. Aber ich bin gerne ein Nespresso-Marketingopfer :) Das System kann einfach überzeugen.

Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass man die Kapseln nur im Internet bestellen kann, und zwar nur in Mengen von einem Vielfachen von 50 (also 50, 100, 150,...)!! Dann kommen noch Versandkosten auf den ohnehin schon hohen Preis oben drauf. Es sei denn, man wohnt in einer der wenigen Großstädte, die einen Nespresso Shop haben. Hier in Hannover gibt es den zum Glück und dort wird man als Kunde behandelt, als würde George Clooney höchstpersönlich das Geschäft betreten :) Da passt alles zum Konzept, das die kaufkräftige Kundschaft mit hohen Ansprüchen ansprechen möchte.

Fazit:
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Wer gerne einen wirklich GUTEN Espresso trinkt (die Padmaschinen fallen dann schonmal raus) aber zu bequem ist, sich selbst mit einer "normalen" Espressomaschine Espresso zu machen (was auch deutlich mehr Zeitaufwand bedeutet), der liegt bei einer Nespresso Maschine genau richtig - vorausgesetzt, der Kapselpreis schreckt ihn nicht ab. Die Qualität des Espressos ist einfach toll und bei den 16 Sorten ist für jeden etwas dabei. Man bekommt per Knopfdruck innerhalb einer Minute einen Espresso, der (laut vieler Kunden, die auch selbst teure Espressomaschinen besitzen) mit einem professionell hergestellten Espresso mithalten kann.

Wer außerdem gerne Latte Macchiato und Cappuccino trinkt, bekommt mit der Latissima+ eine einfach geniale Maschine, die auf Knopfdruck einen tollen Milchschaum zaubert und den Reinigungsaufwand dabei auf das absolute Minimum reduziert. Die Herstellung eines Latte Macchiato ist damit wirklich ein Kinderspiel, genau wie die Reinigung, und es schmeckt wie in einem guten Café.

Abolute Empfehlung!!
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