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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, unheimlich, erschütternd
Dieser Film versteht es durch simpelste Effekte wie Schattenspiel, eindrucksvolle Musik (allein das Kinderlied fährt einem durch Mark und Bein) und hervorragende Schauspieler (Deborah Kerr, Michael Redgrave) den Zuschauer von der ersten Minute an zu faszinieren und nicht mehr los zu lassen.

Ganz im Gegensatz zu heutigen Gruselschockern die...
Veröffentlicht am 19. April 2006 von Gerard B.

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein schloß- und viel bla bla darin-achtung!! tiefspannung garantiert
der film ist sehr enttäuschend.
man sieht zuerst in sehr weiter entfernung einen mann auf dem turm stehen
ein bißchen gruselmusik - wow ist "sehr aufregend"!!!
und jetzt achtung: ab der 69. minute kommt die spannungsgeladene musik etwas mehr
zum vorschein- geisterstimmen, karusellgedreh- dann wieder viel gebabbel.
was soll da...
Vor 2 Monaten von sir hilary veröffentlicht


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, unheimlich, erschütternd, 19. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Dieser Film versteht es durch simpelste Effekte wie Schattenspiel, eindrucksvolle Musik (allein das Kinderlied fährt einem durch Mark und Bein) und hervorragende Schauspieler (Deborah Kerr, Michael Redgrave) den Zuschauer von der ersten Minute an zu faszinieren und nicht mehr los zu lassen.

Ganz im Gegensatz zu heutigen Gruselschockern die hauptsächlich durch aufeinander folgende Blutbäder zu erschrecken versuchen kann dieser Streifen durch seine zurückhaltende Art und Weise den Gänsehautfaktor drastisch erhöhen. Was ist schon gruseliger als ein vom Windhauch aufgebauschter Vorhang, ein undefinierbarer Schatten an der Wand, eine flackernde Kerze die droht zu verlöschen und den letzten Rettungsanker Licht mit sich zu nehmen?

Das ist wahre Filmkunst! Keine Tricktechnik der Welt kann das ersetzen, höchstens unterstützend einwirken.

Die fünf Sterne sind absolut verdient, auch wenn andere Rezensenten der Meinung sind das Gesamtniveau herunterziehen zu müssen weil sie noch nicht wissen wie die Qualität der DVD ist?!?! Kleiner Tip, erst ansehen, dann Rezensieren.

Allen Anderen kann man zum Kauf dieser DVD nur raten.
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67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deborah Kerr in einem Gruselklassiker!, 29. April 2006
Von 
Elke Jobst "ejobst2" (Ziegenrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Der in sehr guter Qualität vorliegende amerikanische Filmschocker "Das Schloss des Schreckens" aus dem Jahre 1961 beweist einmal mehr, daß man mit durchaus wenigen, aber gezielten subtilen und filmischen Mitteln den Zuschauer in einen Zustand des starren Entsetzens versetzen kann.

Anfänglich scheint sich alles harmlos zu entwickeln, als sich Miss Giddens (Deborah Kerr) um eine Gouvernantenstelle für die Kinder Miles (Martin Stephens) und Flora (Pamela Franklin) bei ihrem Onkel (Michael Redgrave) bewirbt. Allerdings stellt er eine Bedingung: Sie muß alle Entscheidungen selbst treffen und darf ihn nicht belästigen. Sie sagt zu und begibt sich auf den Landsitz Bley mit einem idyllischen Garten. Die Kinder gefallen ihr und sie freut sich auf ihre Arbeit. Doch mit der Zeit gewinnt sie den Eindruck, daß merkwürdige Dinge vor sich gehen, in denen die Kinder verwickelt sind. Sie will dem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen...

Die extrem spannende Geschichte basiert auf einer Vorlage von Henry James und gibt erst kurz vor Ende sein tragisches Geheimnis preis. Neben der unnachahmlichen Wirkung des s/w-Effektes spielt auch die Musik keine unwesentliche Rolle. Sie steigert und unterstreicht das unheimliche Szenario bis ins Unermessliche. Eine ganz bestimmte Melodie "O Willow Waly" (von George Auric)ertönt immer wieder als Vorbote eines weiteren unerklärlichen Geschehens. Der Film kommt mit wenigen Darstellern aus, aber diese spielten ihre Rollen allesamt beängstigend gut. Dieses Werk ist beeindruckend und verstörend zugleich.

Fantastisch finde ich, daß neben dem Kinotrailer und weiteren Hörproben zu Gruselklassikern auch das Hörspiel "Die Unschuldsengel" zum Film als Hörgenuß zu erleben ist.

Fazit: Ein Schocker der Extraklasse!!!
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker! Mehr Spannung als der ganze moderne Kram!, 15. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Dieser Film ist einer meiner All-Time-Fovorites und fast so gut wie mein Lieblings-Film "Bis das Blut gefriert". Die Spannung packt einen vom Anfang bis zum Ende. Die Tatsache, dass der Film nicht in unserer heutigen Zeit, sondern Ende des 19. Jahrhunderts spielt, macht das ganze noch gruseliger! Der Film ist in schwarz/weiß, und das ist gut so. Denn Farbe würde sehr viel von der spannenden Athmosphäre kaputt machen.
Zum Bonus-Material: Dieses ist extrem üppig! Der Filmtrailer, eine grosse Bilder-Galerie mit vielen Backstage-Shots und ausserdem: Die gesamte Story des Films als Hörspiel!!
FAZIT: Wer sich hier beschwert, dem ist auch nicht mehr zu helfen! ;)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, 23. Oktober 2008
Von 
Martin Schmidl (trossingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
"schloss des schreckens" ( o-titel : "the innocents" ) aus dem jahre 1961 ist ein paradebeispiel dafür , wie leicht es möglich ist auch ohne computertricks und zurschaustellung brutaler blutmetzeleien ein maximum an grusel und spannung zu erzeugen. dazu braucht es lediglich eine gute story - diese hier basiert auf der literarischen vorlage "the turn of the screw" von henry james , ferner sollte noch ein fähiger drehbuchautor seine finger mit im spiel haben - im vorliegenden fall handelt es sich um derer drei , unter anderem truman capote , und zu guter letzt braucht es schließlich einen versierten regisseur , der beim "schloss des schreckens" in form von jack clayton gefunden wurde.

atmosphärisch äußerst dicht inszeniert - geschickt mit licht , schatten und geräuschen jonglierend ist ein meisterwerk des gruselfilms entstanden , bei dem der zuschauer bis zum schluß und auch darüber hinaus im unklaren gelassen wird ob die hauptdarstellerin ( eine fantastisch aufspielende deborah kerr ) nur eine wahnhaft - psychotische frau ist , oder ob ihre "halluzinationen" nicht doch der wahrheit entsprechen und ihre verzweifelte seelenrettaktion durchaus als gerechtfertigt und sinnvoll zu bezeichnen wäre.

ein wirklicher leckerbissen den man am besten nachts , gemütlich im bett bei schummrigem kerzenlicht genießen sollte - wenn dann auch noch ein gewitter durch die dunkelheit peitschen möge - so wäre dies dem schauder über den rücken jag feeling sicherlich nicht abträglich.

die geschichte der "unschuldigen" kinder , nebst umsorgender gouvernante im einsamen landsitz wurde übrigens bereits mehrmals auf zelluloid gebannt :
- "das loch in der tür" aus dem jahre 1971 ( regie: michael winner ) hier wird quasi die vorgeschichte von mrs. jessel und peter quint erzählt

- "obsession - besessene seelen" ( 1992 regie : rusty lemorande )

- "dark places" ( 2006 regie : donato rotunno )

ich würde sämtliche remakes ebenfalls als relativ gelungen bezeichnen - obwohl keiner der drei an das original von 1961 herankommt.

fazit : zugreifen - anschauen - genießen.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Bildqualität der Blu-Ray!, 17. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Film selbst ist ja genug geschrieben worden (in meinen Augen ein herrlich gruseliges und auch sehr komplexes Meisterwerk), deshalb etwas zur Bildqualität der Blu-Ray: sie ist fantastisch und den bisherigen DVD-Editionen, die ich kenne, deutlich überlegen. Das Grieseln des Filmkorns ist sehr fein, der Kontrast beinahe perfekt (gerade bei einem S/W-Streifen bekanntlich sehr wichtig). Davon abgesehen wurde das Bild komplett von Staub, Flecken, Artefakten usw. befreit. Hammer!
Auch die Extras sind spitze: mehrere kleine Filme über das Schloss, die Kostüme, Autor Henry James... Dazu das tolle Hörspiel DIE UNSCHULDSENGEL aus der bekannten Gruselkabinett-Reihe von TITANIA MEDIEN. Dazu noch ein Wendecover mit dem deutschen Kinoplakat ohne FSK-Logo. Mehr kann man/frau kaum noch erwarten. Tolle Scheibe!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gruselkino in Vollendung, 13. September 2010
Von 
Kardewski (Lünen, Westfalen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Lächerlich und dumm, wie der deutsche Titel auf dem Cover prangt, hat sich mit ihm sämtliche Kritik bereits erschöpft: Denn dieses Werk ist so brillant, daß kein Lob zu hoch wäre. Ein Musterbeispiel für die Glorie des Schwarzweißfilms, sucht es in punkto Bildkomposition, Spannungsaufbau und dramatischer Zuspitzung seinesgleichen. Deborah Kerr macht durch ihr preiswürdig nuanciertes Spiel vergessen, daß sie für die Rolle eigentlich zu alt ist; selbst noch in den fanatischsten Momenten müssen wir leiden mit ihrer tragischen Gouvernante, die nur das Beste will aber das Schlimmste erreicht, und die beiden ihr anvertrauten Kinder (verkörpert durch zwei wahrhaft erstaunliche Jungdarsteller) schließlich ins Verderben reißt. Das Grauen wird hier wohl vergleichsweise subtil in Szene gesetzt, was jedoch nicht bedeutet, Jack Clayton begnüge sich lediglich mit Andeutungen, und seine Schocks könnten keine echte Gänsehaut erzeugen. Die Szene im Park, als die fast märchenhafte Idylle des Herrenhauses plötzlich zerbricht und Miss Giddens erstmals Zeugin einer übernatürlichen Erscheinung wird, stellt ein Meisterwerk für sich dar, und das Bild der steif und schwarz im Schilfrohr stehenden, verstorbenen Miss Jessel brennt sich nachdrücklicher ein als manch blutiges Gemetzel. Jene quälende Doppeldeutigkeit, für die Henry James' Erzählung berühmt geworden ist - sind die Kinder nun unschuldig oder besessen; handelt es sich um echte Gespenster, oder nicht vielmehr die Kopfgeburten einer dem Wahnsinn mehr und mehr anheimfallenden, überforderten und sexuell frustrierten jungen Frau? - wird konsequent übernommen; da aber die Erscheinungen stets aus Miss Giddens' subjektiver Sicht gezeigt werden, neigt der Film eher letzterer Deutung zu. Wäre, ja wäre da nicht eine kleine, beunruhigende Einstellung gegen Ende... Die beste Geistergeschichte auf Zelluloid; und einer der drei unheimlichsten Filme, die ich kenne. Klassiker.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cineast, 7. September 2010
Von 
O. wolf "die Kamera" (Oldenburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Kommentar zu Gruselfan:

Meisten habe die Kritiker zu Ihrem kommentar zum Müllkomentar von Gruselfan schon fast alles gesagt. Allein schon der Kommentar vom "Gruselfan"
schwarzweiß ist störend bei einem Gruselfilm. Wie fingen denn die klassischen Gruselfiolme früher an
fast immer in schwarzweiß auch zu einer Zeit als es schon längst gute Farbfilme gab.

Ich schaue mir lieber einen hervorragend inzsenierten Schwarzweiß Gruseler an mit guter Regie/ Drehbuch und
guten Schauspielern an, als den heute meistens als tolle Hightechware verkauft Billigschund der überwiegend
für Videotheken produziert wird und auch so aussieht.

Schloß des Schreckens ist sehr spannend mit einem Grusel der einen wirklich erschreckt, weil er angeschlichen kommt
und sich immer mehr und mehr steigert. Dieser Film hat eine bedrückende Atmosphäre.

Kurz gesagt ein Meisterwerk seiner Art.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker des subtilen Grusels, 17. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Am Anfang erscheint alles ganz idyllisch: Die kinderliebe Gouvernante Miss Giddens scheint ihre Traumberufung gefunden zu haben, als sie mit der Fürsorge für die beiden Waisenkinder Miles und Flora von deren Onkel, der sich auf Reisen befindet, betreut wird.

Harmonisch ist die Stimmung in dem schlossartigen, auf dem Lande gelegenen Hause jedoch nicht lange. Die Kinder werden immer mehr in den Bann zweier Geister gezogen, dem früheren Hausverwalter Peter Quint und der Vorgängerin von Miss Giddens, der Gouvernante Miss Jessel.

Das Grauen schleicht sich hier ganz allmählich ein, denn anfangs weiß der Zuschauer nicht, ob die Visionen der Protagonistin real sind oder auf Sinnestäuschungen beruhen.

"Schloss des Schreckens" basiert auf einer Erzählung von Henry James und ist ein absolutes Muss für Fans des altmodischen, subtilen Grusels, der durch seine eindringlichen schwarz-weiß-Bilder besticht. Leute, die "Horror" mit viel Blutvergießen und Special Effects in Verbindung bringen, sollten jedoch unbedingt die Finger davon lassen.

Positiv zu vermerken ist auch, dass sich als Bonus auf den DVD die 72-minütige Hörspielfassung von "Die Unschuldsengel" befindet.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Gruselfilm, 30. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
Ein unheilvoller Kindergesang und ein schwarzer Bildchirm. Damit eröffnet Jack Clayton seinen atmosphärischen Gruselschocker "Schloss des Schreckens". Nichtmal das Studio wagte es die Szenerie zu stören und legte das "20th Century Fox" Zeichen, geräuschlos in die Eröffnungssequenz.

"Aber ich will den Kindern nichts Böses antun! Ich will sie retten"

Die ersten Worte die man im Film noch während den Credits vernimmt, weisen schonmal daraufhin das der neue Job von Miss Giddens kein Zuckerschlecken wird. Sie soll auf zwei Kinder aufpassen, da ihr Vormund absolut kein Interesse an ihnen besitzt, was er auch offen zugibt. Dazu muss sie sich in ein altes Schloß begeben und sich rund um die Uhr um sie kümmern. Allerdings merkt sie schon bald das irgendetwas nicht stimmt. Die Kinder sind zwar herzallerliebst, aber manchmal auch etwas seltsam. Dies wäre aber vielleicht noch zu bewältigen, wenn sich nicht der kürzlich verstorbene Gutsverwalter auf dem Turm und vor ihrem Fenster rumtreiben würde.

Ein Fest der Sinne und ein Meisterwerk des Gruselfilms wurde hier 1961 abgeliefert. Die Locations sind traumhaft und genau so stellt man sich ein "Resident Evil" vor. Das Schloß bietet nämlich wirklich alles, was ein Gruselfilm benötigt. Der Garten davor ist ebenfalls unglaublich und kann noch heute in Sussex bewundert werden.
Da der Film am Ende des 19. Jahrhundert spielt, gibt es auch noch keinen Strom, weshalb das alte Gemäuer nachts immer nur im Kerzenschein erforscht werden kann. Hierbei hat Kameramann Freddie Francis eine fulminante Arbeit abgeliefert.
Die Licht- und Schattenspiele sind einfach überragend und die manchmal steilen Kontraste komplett der Wahnsinn. Obendrein gibt es noch fantastische Kamerawinkel und Positionen die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Hier gruselt man sich noch richtig. Klar, reinen Splatterfreunden und Blutorgienfanatiker, kann man den Film selbstverständlich nicht empfehlen. Eher Menschen, die noch ein wenig Empfindsamkeit für die Szenerie besitzen und nicht einfach auf das nächste Opfer warten. Ich denke mir aber das er auch manch einem moderner eingestellten Filmkonsumenten, noch ein wenig Angst einjagen könnte. Man sollte ihn sich eben nur Nachts und Allein in der Dunkelheit ansehen.

Die Dramaturgie ist ebenfalls absolut hervorragend. Die Charaktere werden natürlich erstmal vorgestellt und man lernt sie schnell besser kennen. Trotzdem gibt es schon da immer wieder spannende Zwischenfälle, die einem ein wohliges Grauen bescheren. Im letzten Drittel zieht er dann nochmal gnadenlos an.

Auch heute noch ist "Schloss des Schreckens" einer meiner absoluten Lieblingsfilme und er wird es auch immer bleiben. Zu tief eingebrannt sind die fabelhaften Bildkompositionen und die mörderische Spannung, die den Film über die komplette Laufzeit begleitet. Die Tour durch das Schloß nur mit einem Kerzenständer bewaffnet, die unheimlichen Stimmen und natürlich auch das wirklich perfekte Ende, das einen tief in den Sessel drückt, sind zumindest in meinem Fall nicht mehr aus dem Gedächtnis zu bringen.

Ein echter Gruselfilm, der mit den heutigen Genrebeiträgen ohne Schwierigkeiten den Boden aufwischt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterwerk des Gruselfilms, 14. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schloss des Schreckens (DVD)
"Schloss des Schreckens" (aus dem Jahre 1961) ist einer der unheimlichsten Gruselfilme, den ich kenne.

Mit einfachen Mitteln (spannende und atmosphärische Musik; das Spielen mit Licht, Dunkelheit, Schatten, Schärfe, Unschärfe, etc.; eine saubere nahezu perfekte Kameraarbeit), diese jedoch zu 100 Prozent genutzt, entstand ein Meilenstein des Horrors, der seines Gleichen sucht.

Der Film ist wunderschön fotographiert, welches natürlich auch an der fantastischen Örtlichkeit (ein altes Schloss, ein märchenhaft schöner Park mit Pavillion und See, etc.) liegt.

Auf der anderen Seite bekommt man ein Schloss in all seiner Düsterheit gezeigt. Dunkle oder nur halb beleuchtete Räume, unheimliche Gänge, die mittels Kerzenleuchter erkundet werden. Das Gefühl des Unbehagens und der Angst wird zusätzlich noch durch eine perfekte Geräuschkulisse (Gruselmusik, Geräusche, ja selbst immer wiederkehrende unheimliche Melodien) verstärkt; purer Horror.

Ein weiterer Reiz dieses Filmes liegt darin, dass eigentlich keine der Figuren (weder Deborah Kerr als Gouvernante noch die übrigen Protagonisten) klar beschrieben werden. Man wird eigentlich stets sowohl über die Charaktere als auch über die einzelnen Handlungsstränge im Unklaren gelassen. Selbst das Ende des Filmes ist nicht eindeutig und bietet Diskussionsgrundlage.

Ein absolut toller Film; jedoch nichts für schwache Nerven.
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Schloss des Schreckens [Blu-ray]
Schloss des Schreckens [Blu-ray] von Jack Clayton (Blu-ray - 2012)
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