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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Nightmare Returns - und wie!!
Diese CD ist mehr als nur eine simple Fortsetzung von Welcome To My Nightmare.

Für mich ist dieses Album Alice Coopers kreativstes und abwechslungsreichstes Werk seit "From The Inside".

Von Rock, über eine Disco-Parodie bis zur obligatorischen Ballade ist alles dabei. Die Texte sind wieder genial und Alices schwarzer Humor zieht sich...
Veröffentlicht am 16. September 2011 von G/H

versus
5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mein zweites Album vom Horroropa - Leider nix besonderes
Tja, ALICE COOPER' Seit ich Metal höre ist der alte Schockrocker irgendwie immer omnipräsent gewesen. Wenn auch für mich lediglich im musikalischen Bereich durch das Album 'Trash' und den Song "Schhools Out", so wußte man doch stets, wer ALICE COOPER ist, durch das einzigartige Outfit, die Berichte über seine ach so 'skandalösen' Shows, und...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2011 von Anvar666


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen abwechslungsreiches Album, 16. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Wann immer ein Künstler einen zweiten Teil zu seinem bestem Album herausbringt, kommt der Verdacht auf, er sei in einer künstlerischen Sackgasse angelangt. Selbst wenn es so wäre, hätte Alice diese nach vier Jahrzehnten pausenlosem Schaffens erreicht. Gleichzeitig bekommt man Hoffnung, etwas zu bekommen, was mit dem alten Album mithalten kann. Im Fall von Welcome to My Nightmare würde dies epische Gitarrenmelodien und dunkle mitreißende Lieder bedeuten.

Meiner Meinung nach sollte ein gelungener zweiter Teil immer nur kleine Referenzen auf das Original haben und selbstständig in eine andere Richtung gehen. Hätte Alice das Original einfach nochmal mit moderner Produktion neu aufgegossen, hätte man jeden Song mit denen aus WtMN vergleichen müssen.

Welcome 2 My Nightmare tut genau eins. Es macht Spaß. Es ist sehr abwechslungsreich (anderer Stil bei nahezu jedem Song)und reicht musikalisch von Classic Rock und Country bis Metal und Pop-Rock. Es ist das erste Album seit zehn Jahren, auf dem kein einziger schlechter Song dabei ist. Leider fehlt auch der Überflieger (auf fast allen letzten Alben war wiederum einer dabei). Die Songs wurden von Bob Ezrin (Pink Floyds The Wall, Kiss Destroyer) sehr gut produziert und viele Gastmusiker sind vertreten, sogar die original Alice Cooper Band. (Ironie: WtNM war das erste Solo-Album von Alice...)
Wir haben hier also einen ganzen Haufen Lieder auf hohem Niveau.

Was auffällt ist die Anzahl der Fun-Songs. Für Alice fast schon eine Tradition z.B. auf Dirty Diamonds (2005) <<The Saga Of Jasse Jane>> über einen Transvestiten Truckfahrer, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt.
Hier hat nahezu jeder Song irgendeinen Witz. Disco Bloodbath Boogie Fever rechnet zum Beispiel mit einem bestimmten Musikstil ab.

Klingt das Album denn trotzdem episch? Nur an einigen Stellen, die von Steve Hunter eingespielt worden sind, der auch zum Teil für ebensolche auf WtMN verantwortlich war. Dunkle und böse Songs sind natürlich auch vertreten, sonst wär es kein Alice Cooper Album. Die in-your-face Lyrics sind jedoch etwas plump und blaupausen-artig. Was ich damit meine sind Stellen wie "I can stand now coz your love has made me strong. And forever you're the singer, I'm the song" oder "Just a word and it's no lie. I got so much feeling in side of me".
Damit kommen wir auch schon zu den beiden Balladen. Wie immer sehr atmosphärisch und mit Ohrwurmcharakter. I am Made of You wurde mit Desmond Child geschrieben. Die letzte Kollaboration brachte Poison. So gut ist der neue Song aber nicht. Der Refrain ist super mitreißend und die Atmosphäre stimmt. Ultrakonservativen Musikliebhabern dürfte der Auto-Tune-Effekt, den es auch auf einigen wenigen Songs gibt, einen Schock versetzen. Ich finde, er passt sehr gut und wurde mit Bedacht angewendet.
Die zweite Ballade <<Something To Remember Me By>> wurde schon in den 70ern von Dick Wagner geschrieben, zur selben Zeit wie <<Only Women Bleed>> und I Never Cry. Laut Alice wusste man damals den Song nicht richtig umzusetzen. Es wird auch schnell klar wieso. Er ist völlig übertrieben süß. Dass es ein Abschiedssong ist, ist das einzige besondere an ihm. Gelungen ist er trotzdem.

Auto-Tune? Ke$ha (What Baby Wants)? Da schreien die Metalheäds, die Alice nun seit zwei Jahrzehnten mit Songs wie <<Feed my Frankenstein>> oder kürzlich <<Vengeance is Mine>> bespielt. Abgesehen vom eher ruhigen Duet mit Rob Zombie in <<The Congregation>> gibt es diesmal keine richtig harten Metalsongs. <<The Congregation>> ist dennoch ein echtes Highlight.
Es ist auch der Song, bis zu dem das Konzept des Albums funktioniert. Im Original war das Konzept der Traum, der die düstersten Ängste und Wünsche der jungen Psyche des späteren Mörders Steven offenbart. Hier ist es nur eine Reise durch seltsame Orte und Geschichten. Der Song I Gotta Get Outta Here fasst dieses Konzept zusammen. Leider führt es nirgendwohin. Die ersten sechs Songs bauen eine perfekte Atmosphäre auf. Aber es verliert sich in Humor und zugegeben herrlichen Gruselgeschichten wie <<When Hell Comes Home>>. Die Kurve kriegt es aber nicht. Das Fehlen des Übersongs macht sich hier deutlich bemerkbar. I'll bite Your Face Off kann mit dessen Kombination aus Rolling Stones und recht plumpen Text diesen Platz einfach nicht einnehmen.

Für mich ist es als ganzes das beste Alice Album seit zehn Jahren (bzw. seit Brutal Planet und Dragontown). Es gibt keine schwachen Songs, Alice spielt gekonnt mit der Atmosphäre und langweilig wird es auch nie. Da es keinen Überflieger bei den Songs gibt würde ich einen halben Stern abziehen.
Das Album besticht mit sehr vielen Musikstilen und an vielen Stellen mit virtuosem Gitarrenspiel.

Ich kann es also allen empfehlen, die offen für so etwas sind. Auch für die Hardcore Metalfans dürfte sich der ein oder andere Song finden lassen. Diese sollten aber erst probehören.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Woo - hoo..., 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
... das nenne ich ein vielseitiges Album.

1. I Am Made Of You
Die Hookline geht in Ordnung. Auch den Autotune-Stimmeffekt am Anfang kann man verkraften, ist wohl ironisch gemeint und stimmt im Kontext. Immerhin gehts um recyceltes Leben. ***

2. Caffeine
Ganz anständiger Rocker. ****

3. The Nightmare Returns
Hier zitiert der Meister sich selbst und sonst niemanden. Und für ein Zitat stimmt auch die Kürze. ****

4. A Runaway Train
Eine Alternative Country- Polka hätte ich hier am allerwenigsten erwartet. Hey, warum nicht? ***

5. Last Man On Earth
Das ist mein Skip-Track. Tom Waits kann dieses schrägen Retro-Nummern einfach besser. **

6. The Congregation
Zieht alle Register, klingt vertraut und kopiert trotzdem nichts. Als hätte man es schon ewig gekannt. Das nenne ich professionell. ****

7. I'll Bite Your Face Off
Das ist weniger Cinderella als eine Verbeugung vor den Rolling Stones. ****

8. Disco Bloodbath Boogie Fever
Rock&Disco? Das ist ganz klar Kiss. Rocky-Horror-mäßig parodiert. I was made for loving you. Und die Donkosakenchöre sind das beste. ****

9. Ghouls Gone Wild
Von wegen 60s. Das geht in Richtung Ramones. Blitzkrieg Bop z.B. ****

10. Something To Remember Me By
Die Ballade haut zunächst mal nicht um. Aber dafür wächst sie beim Hören. ***

11. When Hell Comes Home
Kommt von ganz unten und verbreitet etwas Grunge-Stimmung. ***

12. What Baby Wants
Radiopop - man liebt es oder hasst es. Aber wenn schon Pop, dann bitte SO! ***

13. I Gotta Get Outta Here
Wer sagt da "Von Tom Petty geklaut? Learning to fly?" Prust! Stil und Arrangement sind pettymäßig (bzw. Jeff Lynne bzw. Wilburys). Das ist legitim. solange Text, Melodie, Akkorde, also die Komposition an sich, eigenständig sind. Und wenn Alice und der Producer durch die Genres spazieren, hat das mit Klauen nix zu tun! Eher mit einem Zoobesuch. Meinetwegen im Zombie-Zoo. Huch, schon wieder Petty! ****

14. The Underture
Das Instrumental ist genial. Wie ein epischer Kino-Abspann, bei dem man als einziger sitzenbleibt, während der Mob durch die Popcornberge davontrampelt. ***** Gehört eigentlich ans Ende.

15. We gotta get out of this place
Ein Remake des Animals-Klassikers. Etwas glatter, macht als Rausschmeißer trotzdem Spaß.***

So wie das ganze Album. Hut ab, alter Schwede!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er kann es noch immer!!, 12. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Ich muss sagen ich bin ein riesen Alice Cooper Fan und hatte anfangs echte Bauchschmerzen als es hieß das Cooper wieder ein Konzeptalbum rausbringt, nach dem nicht so ganz gelungenen "Along Came A Spider" und als es hieß es wird der Nachfolger für das 1975 erschienene "Welcome to my Nightmare" da wusste ich erst recht nicht was ich davon halten soll!
Alice verzeih mir das ich je Zweifel an die hatte!
Das Album is einfach der Hammer und hat meine kühnsten Erwartungen gesprengt! Es geht scchon los mit dem Knaller "Iam made of you"! Einfach nur geil fängt ruhig und mitreißend an hat echten Balladencharakter und dann setzen die Solis ein einfach nur geil! Das haut in die Fresse! Danach das genauso geniale "Caffein"! Ja so will man Alice anno 2011 hören und nicht anders!
Dann das wohl grandioseste und für mich beste Lied des Albums "Last Man On Earth" sowas kann auch nur Alice zu stande bringen ohne das es albern wirkt! Einfach genial irgendwie untypisch aber doch Alice typisch!
Das ganze Album ist ohne Ausfall einfach nur der Oberhammer! Die Gitarren stimmen, Alice's Gesang ist genial und zu jedem Lied wie abgestimmt, die Texte wie immer von Alice einfach nur zum niederknien!
Im großen ganzen kann man nur sagen das Alice mit diesem Album einen mehr als würdigen Nachfolger für das Album von 1975 gezaubert hat!
Hoffen wir nur mal das der Godfather uns noch mit vielen Alben in diesem Sound beglücken wird! Kleiner Tipp noch wenn ihr die Chance habt die Limited Edition mit dem Heft zu bekommen mit dem Album in Buchform schlagt zu und lässt euch den geilen Bonustrack "Under the Bed" nicht entgehen, was ich ein bisschen schade finde das er es nicht aufs Album geschafft hat weil er super das ganze noch ergänzt hätte!

Noch zum Schluss: Was ich mir wünschen würde wenn Alice Cooper nach dem Knaller sein "Welcome to my Nightmare" noch mal neu und in diesem modernen Sound einspielen und aufnehmen würde! Das wäre doch der absolute Gipfel! Freue mich jetzt scchon auf die Tour! =)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 19. Dezember 2011
Wow. Der alte Herr hats noch voll drauf. Ich war ja skeptisch, von wegen Aufguss und so. Aber mitnichten. Ein Songs besser als der andere. Caffein, Last man on earth ... selten so gestaunt über die Frische und Abwechslung von Herrn Cooper. Nach seinen ausgiebigen Ausflügen Richtung Dark Metal ist er wieder bei seinen Wurzeln. Und das ist auch bestens so. Wer Alice mag, muss dieses Album haben. Klare Kaufempfehlung. CU on tour!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übertrifft sogar noch die hohen Erwartungen, 28. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Liebe Freunde, dieses Album ist ein Hammer. Der Fan findet darin alles, was an Alice Cooper gut ist, stilistisch gesehen eine Werkschau der letzten dreißig Jahre, ohne auch nur einen Moment altbacken zu wirken. Die Produktion ist mehr als amtlich, der Meister selbst bestens bei Stimme und die sonstigen Musiker sind in blendender Spiellaune. Das Album enthält keine Füller, jeder Song ist für sich sehr hörbar und macht großen Spaß.

Möge Alice uns noch viele viele Jahre erfreuen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super., 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Kaum verständlich, dass dieses Album von einigen Kritikern zerrissen wird. Das hier ist - sagen wir zu 80 % absolut kreativ, gut produziert und zum Teil sogar unverschämt mitreißend. Als Kind der Alice Cooper "Trash"-Generation ist mir alles vor "Raise your fist" relativ egal. Alice Ausflüge in die 70er Jahre in den letzten 10 Jahren fand ich ok aber auch nicht zwingend. W2MN ist definitiv wieder großer Rock, zum Teil wunderbarer Musical-Bombast. Alles mit einem herrlichen Humor ;-) Und das Duett mit Ke$ha der beste 80er Overdrive seit dem Top Gun-Soundtrack. Alles in allem für mich bisher eines der besten Alben 2011. Wenn Alice Cooper sich nun wieder für eine ganze CD mit Desmond Child zusammentut und Trash 2 rausbringt - dann wirds vielleicht auch kommerziell ein Hit.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch am Puls der Zeit?, 19. September 2011
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Fortsetzungen zu beliebten und kommerziell erfolgreichen Alben sind ja in letzter Zeit immer wieder recht "hip". Nach 36 Jahren hat es wohl auch Alice Cooper in den Fingern gejuckt, selbst einen solchen Aufguss zu versuchen. Eine neuzeitliche Interpretation von Welcome to my nightmare sollte es sein. Dazu geholt hat sich Mr. Furnier seinen damaligen Produzenten und Songwriting-Partner Bob Ezrin. Auch ein paar ehemalige Kollegen der ursprünglichen Alice Cooper Band (Denis Dunaway, Michael Bruce und Neal Smith) sind mit an Bord. Lustig, dass sie gerade hier mitwirkten. Setzte der Sänger doch vor Teil 1 seine Band vor die Tür und machte solo weiter. Wie auch immer, schauen wir uns Welcome 2 my nightmare etwas genauer an.

Vom grundsätzlichen Konzept her hat sich erwartungsgemäß wenig verändert. Auch hier gibt es wieder eine albtraumhafte Geschichte nach der anderen. Doch thematisch verknüpft wirken sie nicht. Anno 2011 hat man sich an diese Thematik natürlich auch schon längst gewöhnt. Und so sind hollywoodartige Texte über Ghouls, Blut und comichafte Gewalt eher für den gepflegten und leichten Grusel zwischendurch gut, als dass es noch jemanden schockieren würde. Dem sind sich Alice Cooper und Genossen durchaus bewusst und so tritt man dieser Tatsache mit einer Portion Humor gegenüber, was ein Pluspunkt ist.

Vor allem musikalisch merkt man, dass die letzten drei Jahrzehnte an dem "Godfather of Shock Rock" nicht vorbei gegangen sind. Teilweise topmodern und technisch einwandfrei (manchmal etwas zu steril) präsentieren sich die Songs. Zeitgenössischer Autotune-Wahnsinn und Popcharme hätte es wie z.B. bei "I am made of you" aber definitiv nicht gebraucht - auch wenn sich eine typische Alice Cooper-Ballade darunter versteckt. Da werden dem traditionsbewussten Rockfan angeglamte Hardrocker wie "The congregation", "Caffeine" oder "I'll bite your face off" umso besser munden, auch wenn man so richtig unwiderstehliche Ohrwürmer wie "Department of youth" oder "Cold ethyl" etwas vermisst. Ziemlich spaßig sind dafür der beschwingte Bubblegum-Rock'n'Roller "Ghouls gone wild", das roots-rockige "I gotta get out of here" oder auch das polkamäßige (Tom Waits light trifft auf einen Tuba spielenden Zigeuner) "Last man on earth", welches (in diesem Fall positiv) etwas aus dem Rahmen schlägt.

In eine ganz andere Richtung geht auch "Disco bloodbath boogie fever", bei dem Alice Cooper mal eben Disco-Hopser abschlachten geht und sich dazu einem rockigen Dödel-Atzen-Sound bemächtigt. Lustige Idee - klingt trotzdem eher schlapp. Interessanter wirkt da noch "What baby wants". Hier trifft zeitgemäßer Blingbling-Pop in Form von Schäbi-Sternchen Ke$ha (!) auf 80s-Rock. Na, wenn das mal kein Hit wird...

An dieser Beschreibung merkt man schon: Stilistisch geht es recht abwechslungsreich auf Welcome 2 my nightmare zu und es wird nicht so schnell langweilig. Das muss man der Platte anerkennen. Allerdings umgibt das Ganze ein leichter Plastik-Charme, wie auch schon der dritten Verwurstung von Meat Loafs Bat out of hell. Ganz nach dem Motto "alles ganz nett, aber auch relativ harmlos". Trotzdem ist die Scheibe recht kurzweilig und wirklich enttäuscht hat sie nicht. Denn wer hat sich allen Ernstes etwas richtig Epochales erhofft?
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5.0 von 5 Sternen KEIN METAL ALBUM, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Das Album ist echt gelungen, allerdings NICHTS für einen Metal-Head, wer Alice Cooper also nur zwischen 1985 und 1991 mag, wird mit diesem Album nicht glücklich.
Alle Alice Cooper Fans werden dieses Album sicher gut finden, für mich das beste Album seit Dragontown.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mein zweites Album vom Horroropa - Leider nix besonderes, 16. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Tja, ALICE COOPER' Seit ich Metal höre ist der alte Schockrocker irgendwie immer omnipräsent gewesen. Wenn auch für mich lediglich im musikalischen Bereich durch das Album 'Trash' und den Song "Schhools Out", so wußte man doch stets, wer ALICE COOPER ist, durch das einzigartige Outfit, die Berichte über seine ach so 'skandalösen' Shows, und das immer wieder zitierte Meisterwerk 'Welcome To My Nightmare' aus den 70ern.
Aber, wie schon erwähnt, musikalisch hatte ich mit ALICE COOPER bislang nur durch 'Trash' Kontakt. Umso interessanter las sich die Empfehlung im Musikteil des VIRUS-Magazins, das mich schon auf einige Perlen im horrormusikalischen Bereich aufmerksam gemacht hat. Dazu kamen jede Menge positive Kritiken zum neuen Album, so daß ich mich entschieden habe, mich doch mal etwas intensiver mit 'Welcome 2 My Nightmare' zu beschäftigen. Nicht wirklich wissend, was da beim Hören auf mich zukommen würde, bin ich ohne spezielle Erwartungen und absolut unbefangen und objektiv an die neue Scheibe heran gegangen.

Hier nun das Ergebnis von fünf Listening-Sessions:

1. I Am Made Of You
Das Album startet gleich mit einer Ballade, und beim ersten Hören dachte ich, Alice hätte gleich zu Beginn einen Gastsänger verpflichtet. Doch ein wenig Internet-Recherche (hier bei amazon in einer anderen Rezension) brachte zu Tage, daß hier ein sogenannter Auto-Tune-Effekt zur Stimmveränderung eingesetzt wurde. Finde ich jetzt nicht schlimm, aber wäre es nicht auch ohne gegangen? Ich glaube Alices ungefilterte kratzige Stimme hätte auch gut zu dem Song gepaßt. Der plätschert irgendwie ereignislos vor sich hin und enthält für mich nichts Besonderes. Fühlt sich an wie nicht erwähnenswerte Durchschnittskost, die man schnell wieder vergißt. Sorry, ein gelungener Opener (Ballade hin oder her) hört sich für mich anders an. 6/10

2. Caffeine
Ja - das tönt doch schon ganz anders! 'Caffine' ist ein schnörkelloser Hardrock-Song mit coolem Groove und jeder Menge Hitpotential. 8,5/10

3. The Nightmare Returns
Creepy geht es weiter. Nach einer kurzen Gesangspassage ertönt das Hauptthema aus John Carpenters 'The Fog'. Gitarren setzen ein - und es hätte ein richtig schöner Horror-Rock-Kracher werden können...... Wurde es aber nicht, denn nach 1:14 min ist der Track zu Ende! Was soll das? ? ? Total unbefriedigt läßt das Stück den Hörer zurück. Vier Punkte gibt es für das erste Viertel eines Songs, bei dem Rest fehlt.4/10

4. A Runaway Train
Das nächste Stück ist irgendwo zwischen Country und Rock angesiedelt, ziemlich flott, zieht einen mit, läßt mich aber nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen. Gesundes Mittelmaß. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. 6,5/10

5. Last Man On Earth
Hell YEAH!! Hier kommt der vertonte Mitternachtszirkus! Swing per Excellence! 'Last Man On Earth' macht hundertprozentig gute Laune, und die Bilder für ein 20er Jahre Horrorvideo entstehen wie von selbst im Kopf! 10/10

6. The Congregation
Weiter gehts. Jetzt dürfen die Gitarren wieder ran. 'The Congregation' rockt ordentlich die Hütte, aber speziell durch die 'Hey'-Chöre kommt es mir immer wieder so vor, als würde ich den Song schon kennen, weiß nur nicht mehr genau, an welches Stück er mich erinnert. However, funny ist das Stück allemal. 8/10

7. I'll Bite Your Face Off
Bei Track Nummer 7 kann ich allerdings genau sagen, woran er mich erinnert, an den guten alten 80ies-Glam Rock der Marke CINDERELLA & Co. Die Nostalgie zaubert ein seliges Lächeln in mein Gesicht, deshalb gibt es für die mangelnde Eigenständigkeit trotzdem noch gnädige 7,5/10

8. Disco Bloodbath Boogie Fever
What isn nu kaputt? Sind hier DIE ATZEN los, oder what? ? ? Aber mal im Ernst, nette Persiflage auf die heutige Disco-Mucke, die durch den qualitativ hochwertigen Chor zu gefallen weiß, und im letzten Drittel dürfen sogar die Stromgitarren noch mal ran. Ich verstehe schon, was Alice mit dem Song ausdrücken will - für mich trotzdem ein Stück, das kein Mensch braucht. Ein Hoch auf die Skip-Taste!5/10

9. Ghouls Gone Wild
Aber wir wollen ja nicht nachtragend sein, denn die wildgewordenen Ghouls bringen dem geneigten Hörer ein lupenreines, arschgeiles Stück Rock'N'Roll! Lets go back to the 60s!!! 9/10

10. Something To Remember Me By
Es wäre ja auch zu schön gewesen, mal ZWEI hochwertige Songs am Stück zu haben. Stattdessen haben wir es hier mit einer absolut bedeutungslosen, blassen Ballade zu tun. Damit ist alles gesagt. 4/10

11. When Hell Comes Home
'When Hell comes Home' ist ein ziemlich vertracktes Stück Horror-Schockrock, dem fast jede Eingängigkeit abgeht. Hat was, aber so richtig warm werde ich nicht mit dem Song. 6,5/10

12. What Baby Wants
We proudly present: KE$HA on the Mike! Da will der Meister wohl auf seine alten Tage noch mal ins Dancefloor-Ranking einziehen!?! Schafft er aber nicht. Weder Fisch noch Fleisch, kann Alice mit seinen Parts nicht wirklich überzeugen, und Kesha klingt in ihren eigenen Tracks auch um Längen besser. So wird sie wohl eher als Eyecatcher in einem eventuellen Video zum Stück glänzen. 6/10

13. I Gotta Get Outta Here
Wollt Ihr wissen, was ich bei den ersten Tönen von 'I Gotta Outta Of Here' versucht war anzustimmen? Bitteschön: 'I'm learning to fly''. ALICE COOPER goes TOM PETTY AND THE HEARTBREAKERS. Holy Shit. Nichtsdestotrotz ist der Song nicht sooo schlecht. Nur eben 100% geklaut. 7/10

14. The Underture
Zum Schluß gibt es noch ein Stück instrumentales Mitternachtskabarett. Schönes Outro, muß man aber auch nicht unbedingt haben. Einige Elemente daraus hat man auch schon mehr als einmal wo anders gehört. Nix Besonderes. 5/10

Produktion
Im technischen Bereich ist alles im grünen Bereich.9/10

Artwork und Verpackung
Schickes Artwork, wie man es vom Gruselmeister gewohnt ist. 8/10

Fazit
Keine Ahnung, wie die ganzen hohen Bewertungen zustande kommen. 'Welcome 2 My Nightmare' ist für mich ein absolut durchschnittliches Album mit einem deutlichen Mißverhältnis von schwachen zu hochwertigen Songs. Das hat auch überhaupt nichts damit zu tun, daß ich Metal Fan bin, unter diesem Gesichtspunkt wurde das Album nicht bewertet (schließlich ist der für mich einsame Spitzensong der Scheibe ein lupenreiner Swing-Titel). Der ein oder andere Track wird sicher immer wieder mal mit auf ein Mixtape fürs Auto wandern, aber ansonsten? Der Rest wird ziemlich schnell in Vergessenheit geraten, und bei einigen richtigen Ausrutschern ist das auch besser so.

6,5/10 Gesamtwertung

Ps.: Da man bei amazon keine halben Sterne vergeben kann, hat Mr. Cooper Glück und bekommt deren drei. Eigentlich sind es nur zweieinhalb.
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2.0 von 5 Sternen Bis auf 1/2 Lieder nur Mist!, 12. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Ich bin seid über 10 Jahren ein echter Alice Cooper Fan und fand bisher fast alles geil was der Mann mit seiner Band auf die Beine gestellt hat. Aber dieses Album kann und will ich wirklich keinem Fan empfehlen! Die Songs sind teilweise überhaupt nicht im Alice Cooper Stil und erinnern mich mehr an die ganze Popscheisse die man so im Radio hört... Tut mir echt Leid das ich da so hart sein muss, aber das geht wirklich garnicht :(
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Welcome 2 My Nightmare
Welcome 2 My Nightmare von Alice Cooper (Audio CD - 2011)
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