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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Björk ist Björk....
ich glaube für Björk muss man keine Musikrichtung definieren, es ist einfach pure Musik in seiner reinsten Form. Natürlich muss man ihre Stimme mögen, ansonsten gibt es keine Liebe zu dieser Musik.

Ich bin auch nach mehrmaligen hören von Biophilia in einer abstrakten, teilweise zuerst abstoßenden Art gefesselt. Ich habe bisher...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2011 von A. Hirth

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mondlandung oder Bruchlandung?
Ja ich bin Fan!
Ja ich liebe Björk!
Ihr bestes Album ist für mich die hier so oft verglichene Vespertine!
Aber ich erkenne keine Ähnlichkeit.

Björk war schon immer ein wenig Größenwahnsinnig. Und so soll es nicht wundern, dass sie dieses mal sogar so weit geht und riesige Instrumente eigens für dieses Album...
Vor 13 Monaten von Robin veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Björk ist Björk...., 31. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Audio CD)
ich glaube für Björk muss man keine Musikrichtung definieren, es ist einfach pure Musik in seiner reinsten Form. Natürlich muss man ihre Stimme mögen, ansonsten gibt es keine Liebe zu dieser Musik.

Ich bin auch nach mehrmaligen hören von Biophilia in einer abstrakten, teilweise zuerst abstoßenden Art gefesselt. Ich habe bisher alle Alben käuflich erworben und werde dies, wenn es so weiter geht, auch weiter tun. Ich bin fasziniert wie hier Akustik in Verbindung mit ihrer einmaligen Stimme zum Höhepunkt getrieben wird. Früher hätte man dies Elektronika genannt, aber ich möchte gar nicht erst einen Stil festmachen, wie eingangs erwähnt.

Jedes Album ist bis dato eine Bereicherung für die Musikwelt gewesen und es ist einfach schön mitzuverfolgen, wie die Dame, unabhängig von musikalischen Grenzen, ihren Weg kontinuierlich weiter verfolgt.

Ein Björk-Album war noch nie einfach und beim ersten hören vollkommen zu erschließen, genau dies macht das Besondere aus, Björk ist einfach Björk und es ist immer noch einmalig.
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52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Audio CD)
Nun endlich ist er da, der neue Silberling. Nach Wochen mit App-Geschichten, mehr oder weniger philosophischen Beiträgen zum Projekt 'Biophilia' nun endlich das, was für mich den Kern des Projekts ausmacht - das Album an sich.

Airplay wird Björk damit nicht allzu viel erhalten. Darauf wird sie aber auch keinen größeren Wert legen. Ich selbst verfolge ihre Karriere nun doch schon seit den frühen 90ern, konnte mit manchem Album mehr anfangen, mit anderen weniger (Volta zB.).

Hier war ich extrem skeptisch. Dieses Drumherum wurde mir bald zuviel. iPad-Nutzer bin ich auch keiner. Der Philosophie konnte ich nur durch die Artikel - die im Grunde eh immer das gleiche Schwammige aussagten - auch nicht wirklich folgen. Dann die drei vorab veröffentlichten Titel - keiner davon überzeugte mich auf Anhieb so richtig. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass 'Biophilia' keinen Song beinhaltet, der sich als Single im klassischen Sinn eignen würden.

Nach Erhalt des Albums muss ich aber sagen, dass mich dieses - zu meiner Überraschung - sehr schnell überzeugt hat. Ich kann es richtig genießen. Natürlich muss man einen Faible für das Schaffen von Björk mitbringen und Zeit sich darauf einzulassen - mal schnell als Hintergrundbeschallung für den angesagten Besuch eignet es sich nicht, und wenn, dann eventuell als Rausschmeißer, sollte dies benötigt werden - aber Hintergrundbeschallung erwarte ich mir von Björk auch nicht.

Nach all dem Brimborium rundherum war ich angetan, wie persönlich mich die Songs an sich berühren. Ich erwartete eher eine sehr distanzierte, spröde, verkopfte Platte - aber das ist 'Biophilia' in meinen Augen eben gerade nicht. Für Menschen, die mit Björk an sich nichts anfangen können, mag spröde und verkopft dennoch zutreffen, aber ich spreche von einem anderen Standpunkt. Sie durchdringt mich sehr persönlich und ich finde das Album auch ziemlich eingängig. Und auch warm.

Singles konnte ich keine ausmachen, was mich aber auch nicht stört. Das Album ist ein Gesamtwerk.

Für mich bleibt das Fazit: In Zukunft das ganze Marketing- und Philosophie-Gequatsche missachten und warten, bis die Platte da ist. Ich kann persönlich damit einfach nicht soviel anfangen - ich mag es immer noch am liebsten, eine Platte/CD in Händen zu halten, sie aufzulegen und dann zu beurteilen, ob mich die in diesem Fall 10 Songs überzeugen oder nicht. Und bei 'Biophilia' ist dies der Fall. Den Rest brauche ich nicht. Der Kern bleibt für mich die Musik auf der Platte - und die passt! Dankeschön!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarre Schönheit., 8. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Wer aufgrund der Vorabveröffentlichungen "Crystalline" und "Cosmogony" dachte, Björk kehrt zu den eingängigen Melodien zurück, wird nun eines Besseren belehrt. "Biophilia" setzt auf abstrakte und eigenwillige Soundspielereien und Björk ist wieder einen entscheidenten Schritt in ihrer Entwicklung als Gesamtkunstwerk vorangegangen. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert, wie sie von Album zu Album noch einen draufsetzt.

Am ehesten lässt sich das Album mit einem modernen Gemälde vergleichen: Man schaut es an, sieht die abstrakten Formen und Farben, und auch wenn man das Kunstwerk nicht immer versteht, so strahlt es doch eine faszinierende Schönheit aus, die einfach begeistert. So oder so ähnlich geht es mir beim Hören von "Biophilia", die Soundkulisse nimmt reichlich skurrile Wendungen, die Instrumentierung scheint unkonventionell und einige Klänge reichlich schräg, doch das Gesamtwerk überzeugt mich voll und ganz, ist einfach nur faszinierend schön. Anders als bei vorangegangenen Alben kommt die Extravaganz hier vor allem aus dem Sound während Björks Stimme und Gesang vergleichsweise zahm klingen.

Moon - Zarte fast zerbrechliche Harfenklänge eröffnen das Album. Hier liegt in der Ruhe die Kraft, schöner und verträumter Song, bei dem Björks Stimme klar im Vordergrund steht. Die Choruntermalung erinnert etwas an "Medulla".

Thunderbolt - Was anfangs etwas düster und getragen beginnt entwickelt sich zu einem elektronischen Soundgewitter. Musik und Gesang klingen gegensätzlich und spielen doch perfekt zusammen. Keltische Chorgesänge verstärken Björks Gesang. Genial und wunderschön.

Crystalline - Im Vergleich zur Singleversion wurde etwas der Beat herausgenommen, die Bässe klingen flacher und der Song dadurch ruhiger. Nichts desto trotz bleibt die wunderschöne Melodie und der leicht schräge aber gute Grundsound. Auch der holprige Ausklang wurde etwas angepasst. Ähnlich strahlend und faszinierend wie seiner Zeit "Joga".

Cosmogony - Hier bin ich dann schon etwas erschrocken. Die zauberhaften und schönen Bläserklänge der Singleversion wurden weitesgehend ausgeblendet und sind nur noch ansatzweise zu erahnen. Dafür erklingt ein dezenter Synthiesound und eine dramatische Chorbegleitung. Die Genialität von Björks Stimme und die herrliche Melodie sind dann doch unverändert und versöhnen mich mit dieser Albumversion. Nicht so stark wie die Singleversion aber doch eine besondere Klangperle.

Dark matter - Auch das ist Björk wie ich sie liebe: Bizarre Klangwelten und schräge Melodie. Der Song ist wohl der schwierigste des Albums, klingt fast außerirdisch, doch dranbleiben lohnt sich, er wächst mit jedem Hören.

Hollow - Das ist das unbestrittene Highlight des Albums. Der Sound mutet wie dramatische Orchestermusik an, und ist doch Elektronik in Perfektion. Auf diese stampfende und monotone Musik eine Melodie zu singen schafft wohl nur Björk. Der Spannungsaufbau und die Dramaturgie des Songs ist einfach geil.

Virus - Leichtfüßig und melodiös kommt dieser Song daher. Björks Stimme klingt gar lieblich und zuckersüß, so habe ich sie eigentlich auch noch nicht gehört, vielleicht ansatzweise auf "Vespertine". Dazu passt dann auch der etwas klimprige Glockenspielsound.

Sacrifice - Fast klingt der elektronische Sound wie in einem tibetischem Kloster. Björk singt dazu in gewohnter Schönheit. Dann beim Refrain erklingen plötzlich harte Elektrobeats, die aber immer wieder vom Ausgangssound übertönt werden.

Mutual core - Die ruhigen, elektronischen Orgelklänge der Strophen weichen relativ harten und basslastigen Technoklängen während des Refrains. Und so wechselt der Titel stetig von einem in's andere Extrem. Und sie wäre nicht Björk, wenn daraus nicht ein perfekter und absolut geiler Titel würde.

Solstice - Fast endet "Biophilia" wie es beginnt. Ruhig und getragen mit schönen Zupfklängen. Im Vergleich zum Opener konzentriert sich der Song nun aber voll auf Björks Stimme. Der minimalistische Sound lässt "Solstice" wie ein A-Capella Stück klingen. Schön.

Aus den 3 Bonustracks der Limited Edition sticht wohl die "Original 7 minutes version" von "Hollow" heraus. Nah am normalen Albumtrack nur etwas intensiver und länger ist sie das Sahnestück der 3 zusätzlichen Tracks. "Dark matter", der ohnehin schwierigste Titel des Albums erklingt in einer anderen aber nicht minder schwierigen Version. Und "Nattura" dürfte auch schon hinreichend bekannt sein, hat aber nun einen würdigen Platz auf einem Björk-Album bekommen. So muss jeder selbst entscheiden ob Standard oder Limited Deluxe Edition.

Positiv ist mir diesmal auch das Artwork aufgefallen. Das erste mal seit Jahren kann man ohne Probleme die Schrift lesen und auch optisch ist die gute Björk schön anzuschauen. Diverse Schikanen wie beispielsweise die Ton in Ton Schrift von "Medulla" oder der Aufkleberverschluss von "Volta" bleiben uns hier erspart.

Neue Fans wird Björk mit "Biophilia" wohl nicht gewinnen, doch wer ihr bis "Volta" gefolgt ist wird auch von diesem Werk begeistert sein. Diejenigen, die sich bereits nach "Vespertine" von ihr verabschiedet haben werden halt mal wieder enttäuscht sein. Was soll's, ich weiß was ich an Björk habe und liebe und bin mit diesem Album mal wieder glücklich und zufrieden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mondlandung oder Bruchlandung?, 29. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Audio CD)
Ja ich bin Fan!
Ja ich liebe Björk!
Ihr bestes Album ist für mich die hier so oft verglichene Vespertine!
Aber ich erkenne keine Ähnlichkeit.

Björk war schon immer ein wenig Größenwahnsinnig. Und so soll es nicht wundern, dass sie dieses mal sogar so weit geht und riesige Instrumente eigens für dieses Album fertigen lässt. Dann noch die App (Ja, auch die habe ich mir sofort zugelegt und seitdem jedes Lied ein bis zwei mal ausprobiert und dann entnervt zur Seite gelegt, weil ich keinen Sinn in den Minispielen erkennen kann). Die Manual-Edition welche noch recht erschwinglich war habe ich mir zugelegt, damals habe ich mir sogar fast die Ultimate Edition für 600 Euro zugelegt, dachte mir dann aber doch, dass dies einfach maßlos überteuert ist für ein paar Stimmgabeln, die ich niemals benutzen würde, geschweige denn überhaupt auspacken würde, weil es zu teuer war. Wo ist da bitte noch der Spass?
Dann habe ich mir noch die Limited Edition mit den Bonustracks zugelegt, weil ich die megarare Manual Edition ja schützen muss.
Kurz vor Veröffentlichung, erschien aus traurigem Anlass ein Björk-Track, der mich sehr berührte und bis heute nicht käulich erwerblich ist "To Lee With Love" (zum Tode Alexander McQueens), dieser Track führte dazu, dass ich dachte , Biophilia würde in diesem Stile werden und ich kaufte, kaufte und kaufte. Die beiden Vorab-Songs schreckten mich nicht ab. Crystaline mochte ich, fands ein wenig eintönig, Moon fand ich Großartig. Ich Stolperte im Netz auf eine Seite, wo auch Cosmogony zu hören war, welches mich anfangs umhaute, mit der Zeit dann nachlies und welches ich heute nur noch sehr sehr selten nicht weiter drücke.
Ich versuchte seit Veröffentlichung dieser CD, für die ich insgesammt über 60 Euro hingeblättert habe Mehr abzugewinnen. Die Musikvideos gefallen mir alle sehr gut, allen Voran das von Mutual Core. Auf visueller Ebene Funktioniert Biophilia, das Artwork ist sehr schön, und zwar bei allen voran erwähnten Ausgaben. Das Buch der Manual Edition ist super schön gestaltet und ich bin froh sie zu haben. Fünf Sterne für die Aufmachung!
Kommen wir zum Inhalt:
Moon ist grossartig, wie schon gesagt. Mutual Core ist gut, Sacrifice ist eine gute Demo zu einem unfertigen Lied. Und das ist eigentlich schon ein sehr passendes Wort für die ganze Scheibe: UNFERTIG, so hört sich Biophilia an. Ja es steckt vie Arbeit darin, aber leider hört man sie nicht. Die Texte sind, ungewohnt für Björk, zum Teil schwach. Es ist als habe sie ein Biologie Buch und ein Naturwissenschaftliches Buch da liegen gehabt und aus den Kapiteln Texte geschrieben. Die Entstehung der Welt wird thematisiert, menschliche Ängste mit Kristallen in der Erde verglichen, Zwischenmenschliche Gefühle mit dem Erdkern verschmelzt etc. alles ohne Rücksicht auf Musikalität. Ähnlich wie bei The Knifes neuem Album "Shaking The Habitual" wurde hier eine Idee einfach durchgezogen, ohne Blick nach links oder rechts. Und das hört man auch beiden Alben an. Man hört sich Austellungen an, keine Musik. Man wird Zeuge einer Idee und nicht unterhalten. Beide Projekte reden nur mit sich selbst.
Es bleibt aber zu sagen, dass beide Alben nur an ihren eigenen Ansprüchen scheitern und im Vergleich zu ihren Vorgängern abfallen.
Beide sind immernoch besser als das meiste was erscheint.
Und beide Veröffentlichungen belohnen den Käufer mit orddntlichen Artworks, Minipostern, Liedtexten und Bildern, halt alles was es braucht um den Kauf einer richtigen CD zu rechtfertigen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man einmal drin ist, lässt es einen nicht mehr los..., 18. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (MP3-Download)
Ich liebe und bewundere Björk schon sehr lange. Ich kaufte mir dieses Album, ohne vorher reinzuhören und als ich es das erste mal hörte, kam es mir sehr befremdlich und sehr sperrig vor. Natürlich ist experimentelle Musik nie etwas, was man einfach mal so im Hintergrund laufen lassen kann, aber es war ein ganz anderes Gefühl, als bei den Alben davor. Nach dem ersten hören hatte ich das Gefühl, dass nichts eingängiges dabei war, dass mich nichts berührt hat und dass mir das Album nicht zusagt. Doch als ich andere Musik hörte, musste ich immer weiter an Biophilia denken, es hatte mich in ihren Bann gezogen. Nun läuft es ständig. Einige Lieder sind mir immer noch sehr befremdlich und ich kann mit ihnen so überhaupt nichts anfangen, aber beispielsweise "Virus", "Cosmogony" oder auch "Dark Matter" sind echte Perlen!
Mein Rat: Nach dem ersten Mal nicht gleich aufgeben, immer dranbleiben, die Schönheit entfaltet sich schon noch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toll!, 18. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Audio CD)
Da ich Björk-fan bin und bereits alle CDs besitze, bin ich immer wieder überrascht, wie spannend und "neu" Biophilia daherkommt. Ich finde die Musik von Björk großartig!
Liebe Grüße
Marta
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 26. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Ein wunderbares Album, das sich allerdings erst nach mehrmaligem Hören allmählich erschließt. Auf einer 5 stündigen Autofahrt hatte ich Zeit und Biophilia lässt mich seither nicht mehr los. Wieder eine ganz andere Klangwelt und das trotz des hohen Wiedererkennungswertes, den Björk mit ihrer Stimme und ihrem sehr eigenen Gesangsstil immer bietet. Jedes ihrer Alben ist in sich eine eigene Welt mit einem eigenen/eigen-tümlichen Sound. Bei aufmerksamem Hören entdecke ich in Biophilia Zitate aus Debut, Vespertine, Selmas Songs und Volta. Jedoch immer nur ganz kurz, nur eine Phrase, um dann wieder ganz Biophilia zu sein.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch wenn Frau Gudmundsdottir ..., 7. Oktober 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
... mit der New Yorker Indieband Cymbals Eat Guitars kaum Berührungspunkte haben dürfte, so läßt sich deren eigentümlicher Name gut für die Vita der Isländerin verwenden. Ursprünglich entstammt die Bezeichnung ja einer Antwort von Lou Reed auf die Frage, wie denn der Sound von Velvet Underground bitteschön erklärt werden könne - im vorliegenden Falle umschreibt sie ziemlich genau die Wandlung Björks von der quirligen Frontfrau der Sugarcubes hin zum schillernden Gesamtkunstwerk - einzige Ergänzung: Die Gitarren sind schon seit längerer Zeit rückstandslos verdaut.

Aus dem eher unscheinbaren, koboldhaften Mädchen ist ja bekanntlich im Laufe der Jahre eine öffentlich mehrdimensional in Erscheinung tretende Persönlichkeit geworden - man kennt sie nicht mehr nur als Sängerin, sondern auch durch Filmschauspiel, Performance, als Modemuse, Gattin von Experimentalfilmer Matthew Barney und nicht zuletzt als politische Aktivistin. In gleichem Maße, wie ihr die Musik von einer Haupt- zum gleichwertigen Nebenbeschäftigung wurde und die dafür erzeugte Klangwelt zunehmend enigmatischer und entrückter geriet, schmolz jedoch die Zahl derer, die ihr zu folgen bereit sind. Als Künstlerin kann oder muss ihr das egal sein, allein für eine Musikerin ist es zumindest fragwürdig.

Kann man denn nun das neueste Opus "Biophilia" ohne allen crossmedialen Schnickschnack auf einer herkömmlichen CD überhaupt noch anhören? Braucht man dazu ein Wörterbuch, ein Programmheft, eine Gebrauchsanweisung, einen Facebookaccount? Diese Fragen sind heutzutage ja nicht so ganz aus der Luft gegriffen und mancher reagiert, wie kürzlich in einer Kurzreplik der Süddeutschen zu lesen war, darauf schon fast allergisch und im leicht genervten Pofalla-Duktus. Fest steht jedenfalls: Ja, man kann sich "Biophilia" auf herkömmliche Weise erschließen, und: Nein, es tut gar nicht so weh.

Sicher, es sind schon einige Prüfungen für den bereitwilligen Zuhörer enthalten - man fühlt sich ein wenig an die schwer konsumierbare Darvin-Oper "Tomorrow, In A Year" des schwedischen Geschwisterpärchens The Knife erinnert - das Hauchen und Wimmern beispielsweise, welches das dumpfe Dröhnen von "Dark Matter" begleitet, oder aber das tiefe Gurgeln der Orgelpfeifen bei "Hollow", das urplötzlich in einen verstörenden, flirrenden Beat wechselt. Es ist aber nicht so, dass sich Björk endgültig von Melodie und Harmonie verabschiedet hätte, sie versteckt sie nur besser. Die beiden ersten Auskopplungen "Crystalline" und "Virus" sind bei aller Frickelei vergleichsweise stringente Stücke, ersteres mit knackigen Breakbeats als Outro und das andere sogar mit Anleihen an die Schmachtfetzen der Westernwelt von Sergio Leone.

Gleichwohl sind Konzentration und Mühe für diese Platte unerläßlich, sie bleibt schwere Kost und taugt zu keiner Zeit als wohltemperierte Kulisse. Wer sich aber darauf einläßt, darf als Lohn einige Überraschungen erwarten - etwa den derben Technoschwenk in "Mutual Core", das Klanggewitter von "Sacrifice" oder die anrührende Nähe von "Cosmogony". Vielleicht kein Album, was man zur Zerstreuung auf Dauerschleife laufen läßt, faszinierend bleibt der Kosmos und seine Deutung dieser so eigenwilligen wie unbeirrbaren Frau allemal. mapambulo:blog
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der große Bim-Bam, 23. Oktober 2011
Von 
David Schlaphorst (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Die drei großen Damen der Popmusik veröffentlich(t)en im Herbst 2011 innerhalb von zwei Monaten jeweils ein Album. Diese Situation hat es bisher so nicht gegeben. Ich spreche natürlich von Björk, Tori Amos und Kate Bush. Insofern möchte ich gerne von Zeit zu Zeit Vergleiche einstreuen, auch wenn man - so mögen viele einwenden - nicht wirklich vergleichen kann/sollte.

Nachdem Tori Amos mit "Night of Hunters" gut vorgelegt hatte, macht sich nun also Björk mit "Biophilia" auf. Und sie macht sich gleich dazu auf, die Musiklandschaft zu erneuern. Nimmt man nur das Konzept und/oder das Design gewinnt Björk haushoch. Ausfälle in dieser Art hat man von ihr vermutlich noch lange nicht zu befürchten. Da werden neue Instrumente kreiert, wissenschaftlich zum Teil komplexe Themen in Stücke gepackt und das Ganze noch mit einer geradezu monströsen App-Maschinerie umgeben. Nein, Björk gibt sich nicht mit dem kleinen Stück des Kuchens zufrieden, sie nimmt gleich die ganze Bäckerei mitsamt allen Zuliefererbetrieben.
Kommen wir nun aber mal zurück zum Kuchen: Ich habe kein App-fähiges Handy und daher kann ich dazu nichts sagen. Möchte ich eigentlich aber auch gar nicht. Meiner Meinung nach ist das Wichtigste an einer Musik-Künstlerin immer noch ihr musikalisches Output, sprich: Das Album. Und das geht im Vergleich zum Bombast drum herum sehr gemütlich los. Das Positive an diesem Album: Kein Stück ist schlecht. Auf jedem früheren Album von ihr gab es mindestens ein Stück, mit dem ich nichts anfangen konnte. Hier nicht. Das Negative: Kein Stück ist wirklich richtig gut. Kein einziges Stück erreicht die Klasse von Stücken wie "Jóga" ("Homogenic"), "Hidden Place" ("Vespertine"), "Oceania" ("Medúlla") und "Earth Intruders" ("Volta"). Man erkennt aus meiner kleinen Aufzählung, dass sich die großartigen Stücke bisher gleichmäßig durch jedes Album gezogen haben. "Moon" zupft die Harfe - zwar im 17/8-Takt, schließlich reden wir hier von Björk, aber dennoch eher monoton. Tja und das ist es dann auch, was uns auf diesem Album häufiger über den Weg läuft: Monotonie. Zwar bricht am Ende von "Crystalline" der Break-Beat aus ihr heraus, aber davor erfährt das Stück keinerlei Steigerungen, wie in vielen ihrer früheren Stücken, in denen sie das immer sehr gut beherrscht hat. Das erste Stück hat man bei Joanna Newsom besser gehört, den Rest bei Björk selber. Stücke, die dennoch ein wenig aus der Masse hervorstechen, sind "Crystalline", "Cosmogony" und "Virus".
Mich beschleicht leider der schlimme Verdacht, dass Björk zurzeit mehr Wert auf das Drumherum legt, als auf die Musik. Ihre Konzerte sind sicher große Spektakel, aber ich bin altmodisch und höre gerne zuhause Musik. Und auch wenn das nächste Statement stark übertrieben im Bezug auf Björk ist, entbehrt es nicht jeder Wahrheit: Bei einem Musik-Künstler erwarte ich Musik und nicht nur die Untermalung zu einer großen Zirkusshow.

Fazit: Björk ist immer noch eine der kreativsten und eindrucksvollsten Künstlerinnen, die wir derzeit haben. Aber dieses Album ist nicht wirklich innovativ und es ist vor allem nicht so beeindruckend, wie man angesichts des vorab klingenden Informations-/Promotions-Brimboriums denken möchte. Das Design des Albums gehört allerdings mit zum Besten, was man selbst von Björk gewohnt ist, die auf diesem Gebiet ja ohnehin einen beachtlichen Standard entwickelt hat. Die vier Sterne sind nur sehr knapp erspielt. Höherwertig als viele andere Veröffentlichungen aus dem Popmusik-Sektor ist dies allemal.
Nachbemerkung zur Deluxe-Ausgabe: Die beiden anderen Versionen der Stücke "Hollow" und "Dark Matter" sind verzichtbar. "Náttúra" ist ein gutes Stück, aber nur für die Leute, die es noch nicht besitzen.
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3.0 von 5 Sternen Medulla + Volta = Biophilia, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Biophilia (Audio CD)
So in etwa lautet die Formel, allerdings in abgeschwächter Form der Stile ihrer letzten beiden Studioalben.
Neben ihren Debut finde ich dieses Album mit am schwächsten von Björk, wobei ihr Debut noch zwei große Momente hatte sucht man diese hier vergebens. Das ist meckern auf hohem Niveau da Björks Musik generell über dem Durchschnitt liegt, allerdings wurde man in der Vergangenheit mit so Meilensteinen wie "Homegenic" oder "Vespertine" verwöhnt so das dieses Album im Vergleich einfach schlechter ist. Ist es mehr Kunstprojekt, Schulungsobjekt oder Musik? Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber wenn ich Biophilia rein musikalisch bewerte heben sich "Crystalline" und "Virus" positiv hervor. Wobei "Crystalline" wirklich toll gemacht ist, die Songstruktur ist sehr speziell und das Lied baut sich stetig auf. "Mutual Core" ist ebenfalls hörenswert da die Orgel und die aggressiven Beats trotz Gegensätzen harmonieren. "Cosmogony" erinnert mit seinen majestätischen Bläsern sehr an die Klangwelt von Volta, nur ist die Atmosphäre noch spiritueller als auf dem Vorgänger. "Dark Matter" und "Hollow" könnten Medulla Bonustracks sein, nur eben nicht so gut. "Solstice" ist ebenfalls so minimal wie die vorherigen Lieder, aber es klingt einfach melodischer und schöner. So wie "Moon" ein schöner, aber belangloser Einstieg ins Album war ist "Solstice" ein angenehmer, seichter Abschluß. "Sacrifice" handelt von der Rache der Natur und ich hoffe das ich beim nächsten Album von Björk keine Rachegedanken habe.
Gesamtwertung (o6/1o)
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Biophilia (Limited Deluxe Edition)
Biophilia (Limited Deluxe Edition) von Björk (Audio CD - 2011)
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