Kundenrezensionen


6 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Tabor-Süden-Debut. Unbedingt lesen.
Also diese Geschichte ist Wortkargheit in Perfektion, und zwar nicht nur das, was in Gänsefüßchen steht, sondern die gesamte Erzählung: Auf den Punkt, ohne weitausschweifende Satzgebilde, denen man ansieht, dass das Adjektiv mühevoll gesucht und gefunden wurde. Keine Sätze, über die man denkt: Da hat sich jemand verkünstelt. Da...
Veröffentlicht am 1. März 2008 von München

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein etwas langsamer Start
Etwas ratlos hat mich das Buch zurückgelassen. Sicherlich kein klassischer Krimi, eigentlich gibt es keinen Fall und die grosse Auflösung der Gründe des Verrschwindens des Schusters war wenig überraschend. Was der Schuster dann mit den 20000 Mark tatsächlich wollte (bzw. warum), hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Dazu wird viel gesoffen:...
Vor 20 Monaten von buecheroeli veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Tabor-Süden-Debut. Unbedingt lesen., 1. März 2008
Also diese Geschichte ist Wortkargheit in Perfektion, und zwar nicht nur das, was in Gänsefüßchen steht, sondern die gesamte Erzählung: Auf den Punkt, ohne weitausschweifende Satzgebilde, denen man ansieht, dass das Adjektiv mühevoll gesucht und gefunden wurde. Keine Sätze, über die man denkt: Da hat sich jemand verkünstelt. Da wollte jemand ein Wortkünstler sein.
Die Menschen und Situationen hervorragend beobachtet, zwischen den Zeilen Humor, knackig. Ein Krimi, der in München spielt. Kommissar Süden arbeitet in der Vermisstenstelle, nicht wie man es bei Krimis gewöhnt ist, in der Mordkommission.

Die Geschichte ist auch in wenigen Sätzen erzählt: Ein Mann wird von Ehefrau und Schwägerin als vermisst gemeldet. Nachdem in der örtlichen Zeitung ein Bild von ihm veröffentlicht wird, meldet er sich bei Süden und verbittet sich, gesucht zu werden, es gehe ihm gut und es gehe niemanden etwas an, wo er ist. Warum hat er seine Familie verlassen? Das will Süden wissen, obwohl der Fall kein Fall mehr ist.

Natürlich kann man dieses 200-Seiten-Büchlein nicht vergleichen mit einem Mankell-Epos, ein großes Orchester ist keine Kammermusik. Es geht nicht um fiese blutige Morde, sondern um eine Familiengeschichte, wie sie überall passiert.

Für mich als Münchner geht jedoch das Herz auf, wenn ich Süden so durch die Stadt streifen sehe, wenn er bei McDonald am Stachus Junkies sucht, wenn mir eben die Beschreibung dessen, wie und an welchen Orten Münchens er seinen Tag verbringt, so vertraut ist.

Schreiben kann Friedrich Ani wunderbar. Wie hört sich die Beschreibung eines Kneipenbesuches für Sie an:

"Ich war einmal mit Martin dort gewesen, wir hatten gut gegessen und noch besser getrunken, aber der fünfte Ouzo veränderte vorübergehend unsere Persönlichkeit. Wir fingen an Sirtaki zu tanzen, wir schwangen unsere Beine wie Cancantänzenninen und grölten die Melodie. Irgendwann kamen zwei Grüne herein und forderten den Wirt auf, die Musik leiser zu stellen. Ich wankte nach draußen, stolperte und knallte mit dem Gesicht auf die Kühlerhaube des Streifenwagens."

Ja, es wird viel gesoffen in diesem Buch.

Ich freue mich schon auf die nächsten Tabor-Süden-Geschichten, werde sie mir alle nacheinander einziehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Paradies des Friedens, 22. Mai 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
In Friedrich Anis Büchern gibt es keine Toden, es sind Vermisste, die Kommissar Süden finden soll. Da die Menschen noch leben, haben sie Schmerzen, Hoffnungen und Träume. Keiner verschwindet einfach so ...
Der Schuster Grauke, der bis auf Sonntag, jeden Tag in seiner Werkstatt verbringt und keinen einzigen Tag Urlaub gemacht hat, ist irgendwann weg. Er wollte in seiner Stammkneipe noch ein Bier trinken und kam nicht mehr zurück. Seine Frau gibt eine Vermisstenanzeige auf.
Die Geschichte handelt von Einsamkeit und der Suche nach Geborgenheit. Ani stellt ganz leise die Frage, ob man aus dem Alltag ausbrechen oder die Ruhe im Gewohnten finden soll. Ein Stück Literatur, das nachklingt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein etwas langsamer Start, 31. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels (Kindle Edition)
Etwas ratlos hat mich das Buch zurückgelassen. Sicherlich kein klassischer Krimi, eigentlich gibt es keinen Fall und die grosse Auflösung der Gründe des Verrschwindens des Schusters war wenig überraschend. Was der Schuster dann mit den 20000 Mark tatsächlich wollte (bzw. warum), hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Dazu wird viel gesoffen: man ist aber kein Alkoholiker, man ist Trinker. Das geht bei Fauser ja noch ganz gut, hier erschien mir das, wie die Lederkluft, als übertriebene hardboiled-Attitude. Ich habe mir trotzdem das nächste Buch bestellt (Süden und der Strassenbahntrinker). Dort wird sicher wieder viel getrunken, aber vielleicht auch etwas stringenter erzählt. Hoffe ich jedenfalls.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Kein Krimi und nicht das überzeugendste Buch des Autors, 20. September 2013
Das Buch ist für mich kein richtiger Krimi, da die Krimi-Handlung ganz untypisch (aber für den Autor wieder typisch) ohne Mord und Leiche auskommt.

Tabor Süden, der Hauptcharakter, ist im Vermisstendezernat der Polizei tätig und damit beschäftigt ausgerissenen oder verschwunden Menschen nachzuspüren. In diesem Fall wird ein fast 60jähriger Schuhmacher von seiner Frau und deren Schwester als vermisst gemeldet.

Süden ermmittelt und kommt mit Akribie und Hartnäckigkeit hinter die Lebensgeschichte bzw. Tragik des Schuhmachers und damit die Gründe seines Verschwindens, das mehr einem Weggang gleichkommt.

Friedrich Anis Bücher um den Kommissar Tabor Süden leben von der exzellenten Ausgestaltung dieser Figur mit all seinen Kanten und Skurilitäten. Hinzu kommt noch die wunderbare Sprache mit vielen kleinen Zwischentönen die das Buch ausmachen. Die eigentliche Handlung des Verschwindens tritt dabei dann in den Hintergrund und das ehemalige Leben des Verschwundenen ins Rampenlicht.

Das Buch empfand ich als sehr melancholisch, insbesondere zum Ende hin, aber auch mit dem Reiz des Weiterlesens. Großes Manko bei diesem Süden-Fall ist der Anfang, an dem sich das Buch für meinen Geschmack etwas lange schleppte.

Es gibt deutlich bessere Bücher des Autors rund um die Figur Tabor Süden, aber auch dieses Buch bietet Unterhaltung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen verwundert, 3. Mai 2009
als ich in meiner Fernsehzeitschrift die Ankündigung von einem "Süden"-Krimi las, bestellte ich mir das Buch, denn der Film schien verheißungsvoll.
Am Anfang fand ich dieses Taschenbuch witzig und unterhaltsam, mußte über die Situationskomik lachen. Aber im Laufe des Krimis viel er ab, war weder spannend noch witzig.
Die beiden Krimiverfilmungen, die im ZDF liefen, gefielen mir deutlich besser. Die Darsteller haben die Charaktere sehr ausdrucksstark gespielt, die Filme waren spannend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 10. August 2004
Wiedermal ist ein Hörbuch "mein erstes Mal" mit einem Autor. Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels war mein erster Fall von Friedrich Ani und ich kann nur sagen "mal was anderes". Sehr angenehm empfinde ich es, dass Süden mal nicht ein Kommisar des Morddezernates ist, sondern des Vermisstendezernates.
Die Fälle sind somit einfach anders und heben sich gut ab.
Kritikpunkte gibt es allerdings auch: Die Sprache scheint mir teilweise etwas seltsam, viel "sagte" und "machte" etc. Und was die Hörbuchfassung angeht, finde ich dass der Sprecher die Frauenrollen zu klischeehaft gesprochen hat. Die Frauen hören sich alle an, als würden sie gleich in Tränen ausbrechen - nicht sehr realisitsch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xb69f2d98)

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen