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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional packendes und berührendes Drama mit überragendem Jeff Bridges - Höchstnote !
MEDIUM:

- Bild: wie normale DVD, sehr gut abgestimmtes Bild mit durchschnittlicher Schärfe, aber sehr natürlichen Farben
- Ton: relativ flach, nicht grossflächig angelegt, passende Musikuntermalung, DD 5.1
- Extras: keine zusätzlichen Extras zur normalen DVD

FILM:

Obwohl ich kein ausgemachter Drama Fan bin hat...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2011 von Retro Kinski

versus
3.0 von 5 Sternen ein ruhiger Film
dramatisch, traurig, bedingugnslos, gut gespielt, super schauspeiler super elle Fanning (ein Talent), alle sind talente, super Ideen, gute Landschaften, anspruchsvolle Musik, irgendwie ist das ganze ein Künstlerwerk udn wie fast alle Künstlerwerke????

ja erraten, irgendwie langweilig und es fehlt einfach der Pepp irgendwie fehlt dem Film das gewisse...
Vor 18 Monaten von Tuvok veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional packendes und berührendes Drama mit überragendem Jeff Bridges - Höchstnote !, 17. Dezember 2011
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
MEDIUM:

- Bild: wie normale DVD, sehr gut abgestimmtes Bild mit durchschnittlicher Schärfe, aber sehr natürlichen Farben
- Ton: relativ flach, nicht grossflächig angelegt, passende Musikuntermalung, DD 5.1
- Extras: keine zusätzlichen Extras zur normalen DVD

FILM:

Obwohl ich kein ausgemachter Drama Fan bin hat mich DIE TÜR DER VERSUCHUNG doch stark beeindruckt. Dies lag an der zart-brutalen emotionalen Story, der exzellenten Kameraführung und der guten schauspielerischen Leistung der Protagonisten. Allen voran Jeff Bridges, das Hollywood Urgestein dass noch gar nicht so alt ist (62), aber uns schon eine Reihe von Klassikern präsentiert hat. Damit meine ich nicht nur als "the Dude" in Big Lebowski !

Jeff Bridges als berühmter Kinderbuchautor Ted Cole und seine Frau Marion (Kim Basinger) befinden sich in einer Ehekrise und nehmen ein halbes Jahr Auszeit und jeder geht seinen Weg ohne sich aus den Augen zu verlieren. Ted stellt den jugendlichen Eddie ein der das Leben von beiden verändert......das hört sich jetzt alles ganz banal an, aber ich muss es vorwegnehmen: Der Film schafft es durch seine Bilder trotz nicht vorhandener Action und drastischer Szenen eine unglaubliche Spannung und Emotionalität aufzubauen und auch komplett über die Laufzeit auf hohem Niveau durchzuhalten.

THE DOOR IN THE FLOOR, so der englische viel treffendere Titel, lässt durch seine unnachahmlich gute Balance zwischen Tragik und (schwarzem) Humor trotz ca. 111 Minuten Laufzeit keine einzelne Sekunde Langeweile aufkommen. Dazu kommt ein sehr passender elegischer Soundtrack voller Würde aber auch Ironie. Dazu kommt ein Jeff Bridges der extrem nuancenreich in Ausdruck, Mimik und Haltung spielt dass er einen Oscar verdient hätte. Kim Basinger ist auch gut, sie wirkt für mich ein wenig zu abgehoben in Ihrer Darstellung und hat mir zuletzt in dem sehr empfehlenswerten AUF BRENNENDER ERDE weitaus besser gefallen.

Selten habe ich einen Film gesehen, der wahre Dramatik von Gefühlen zwischen einer handvoll Menschen, den Verlust von Liebe, Ehre, Geborgenheit, Schuldgefühle usw. so gekonnt zwischen die Zeilen und Handlungen der Protagonisten gelegt hat. Es trifft einen damit umso stärker. Der Film ist die Verfilmung des John Irving Buches "Witwe für ein Jahr", es ist ein leiser und gleichzeitig sehr starker Film. Für mich ein Highlight im Bereich Drama.

5/5 Sternen
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komprimierung, 1. Juni 2005
Nach dem die Verfilmung von John Irvings "Gottes Werk und Teufels Beitrag", nicht zuletzt aufgrund seiner Oscarhonorierten Arbeit als Drehbuchschreiber und Michael Caines ebenfalls ausgezeichneter Nebenrolle vor kurzem recht viel Staub aufwirbelte kommt nun eine neue Irving - Adaption daher. Der Film basiert auf „Witwe für ein Jahr" und ist nicht nur exzellent besetzt, sondern auch sehr interessant gelöst.
Damit der 500 - Seiten Roman keinen Sand im Getriebe verursacht hat Regisseur und Drehbuchautor Tod Williams einfach nur den ersten Teil, der in drei Zeitabschnitte gegliederten Geschichte verfilmt.
Die Ehe von Ted, einem erfolgreicher Kindbuchautor, und seiner schönen Frau Marion steckt in einer Krise. Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Söhne verloren. Marion ist stumm geworden, unfähig ihre kleine Tochter zu lieben leidet sie leise vor sich hin, während Ted sich zahlreiche, flüchtige Affären aufbaut. Er pflegt fremde Frauen mit gewieften Schachzügen für sich zu gewinnen, um sie dann nackt zu mahlen.
Doch dann taucht der junge Eddie auf. Er soll einen Sommer lang Ted assistieren. Zwischen ihm und Marion entwickelt sich eine Beziehung, die sich für Ted wahrlich keine glückliche Fügung bedeutet...
In diesem Jahr konnte man bei den Oscarverleihungen wieder einmal erkennen, wie wenig Filmverständnis die Academy besitzt. Während ein Routine - Eastwood als Gipfel zusätzlich noch für den Besten Hauptdarsteller nominiert war wurden Martin Scorsese und Jeff Bridges wieder einmal konsequent übergangen, letzterer nicht einmal nominiert.
Neben dem unvergleichlichen „Dude" in „The Big Lebowski" liefert Bridges hier seine beste Leistung überhaupt ab. Die Sympathie die er für seinen einfachen Charakter erzwingt ist bemerkenswert, mit einem anderen Darsteller wäre die Rolle zu einem einfachen „Hassling" mutiert. Wenn Bridges mit seinen Geschichten „die sich besser im Dunkeln erzählen lassen" auffährt, dann erreicht er eine enorme Sensibilität.
Nicht leicht hat es an seiner Seite die etwas introvertierte Darstellung von Kim Basinger, die ihre Wirkung hauptsächlich aus der bröselnden Schönheit der Darstellerin zieht. Basingers nuanciertes Spiel wird von einer selten gesehenen Chemie mit Nachwuchsdarsteller Jon Forster ergänzt. Zusammenhalt zwischen Handlung und Charakteren erzeugt aber immer noch die kleine Tochter, die von der 4 - jährigen Elle Fanning (verwandt mit Dakota Fanning) mit erstaunlicher Perfektion gespielt wird.
Selten darf man eine so adäquat auf die Leinwand gebrachte Verfilmung sehen, auf die selbst John Irving erfreut reagierte. Williams Drehbuch ergänzt und kürzt den ersten (und besten) Teil der „Witwe für ein Jahr" angenehm nachdenklich, das Zusammenspiel zwischen Crew und Regie ist hervorragend. Kameraarbeit, Schnitt und Musik tragen vieles zum Gesamtgefüge bei.
Die Komprimierung der Geschichte auf den ersten Teil zieht eine in sich schlüssige Literaturverfilmungen nach sich, der Teil an dem Adaptionen von anderen Romanen meist scheitern, weil sie in akribisch versuchen jeden Teil einer Geschichte in den Film einzubauen, die Situationen können dann meist nur flüchtig gezeichnet werden, Nebenplots werden ständig angerissen, der Hauptteil leidet.
Wenn Ted in der - enormen - Schlusssequenz seine persönliche „Door in the Floor" öffnet, über die er in seinem bekanntesten Kinderbuch so oft erzählt hat, dann erreichen die Motive eine Kraft, die sie auf (wenn nicht sogar über) das Niveau des Textes bringen - so sieht eine gelungene Literaturverfilmung aus.
Bedenkt man die geringe Bekanntheit des Filmes, so darf man sich trotzdem über eine nobel ausgestattete und technisch einwandfreie DVD freuen, deren Interviews die „Selbstbeweihräucherung" meist außen vorlassen und speziell Irving ausführlich zu Wort kommen lassen.
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5.0 von 5 Sternen Emotional packendes und berührendes Drama mit überragendem Jeff Bridges - Höchstnote !, 16. Dezember 2011
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
MEDIUM:

- Bild: sehr gut abgestimmtes Bild mit durchschnittlicher Schärfe, aber sehr natürlichen Farben
- Ton: relativ flach, nicht grossflächig angelegt, passende Musikuntermalung, Blu-ray: DTS-HD 5.1, DVD: DD 5.1
- Extras: Making of, Interviews, Audiokommentar, "John Irving: Vom Buch zum Film"

FILM:

Obwohl ich kein ausgemachter Drama Fan bin hat mich DIE TÜR DER VERSUCHUNG doch stark beeindruckt. Dies lag an der zart-brutalen emotionalen Story, der exzellenten Kameraführung und der guten schauspielerischen Leistung der Protagonisten. Allen voran Jeff Bridges, das Hollywood Urgestein dass noch gar nicht so alt ist (62), aber uns schon eine Reihe von Klassikern präsentiert hat. Damit meine ich nicht nur als "the Dude" in Big Lebowski !

Jeff Bridges als berühmter Kinderbuchautor Ted Cole und seine Frau Marion (Kim Basinger) befinden sich in einer Ehekrise und nehmen ein halbes Jahr Auszeit und jeder geht seinen Weg ohne sich aus den Augen zu verlieren. Ted stellt den jugendlichen Eddie ein der das Leben von beiden verändert......das hört sich jetzt alles ganz banal an, aber ich muss es vorwegnehmen: Der Film schafft es durch seine Bilder trotz nicht vorhandener Action und drastischer Szenen eine unglaubliche Spannung und Emotionalität aufzubauen und auch komplett über die Laufzeit auf hohem Niveau durchzuhalten.

THE DOOR IN THE FLOOR, so der englische viel treffendere Titel, lässt durch seine unnachahmlich gute Balance zwischen Tragik und (schwarzem) Humor trotz ca. 111 Minuten Laufzeit keine einzelne Sekunde Langeweile aufkommen. Dazu kommt ein sehr passender elegischer Soundtrack voller Würde aber auch Ironie. Dazu kommt ein Jeff Bridges der extrem nuancenreich in Ausdruck, Mimik und Haltung spielt dass er einen Oscar verdient hätte. Kim Basinger ist auch gut, sie wirkt für mich ein wenig zu abgehoben in Ihrer Darstellung und hat mir zuletzt in dem sehr empfehlenswerten AUF BRENNENDER ERDE weitaus besser gefallen.

Selten habe ich einen Film gesehen, der wahre Dramatik von Gefühlen zwischen einer handvoll Menschen, den Verlust von Liebe, Ehre, Geborgenheit, Schuldgefühle usw. so gekonnt zwischen die Zeilen und Handlungen der Protagonisten gelegt hat. Es trifft einen damit umso stärker. Der Film ist die Verfilmung des John Irving Buches "Witwe für ein Jahr", es ist ein leiser und gleichzeitig sehr starker Film. Für mich ein Highlight im Bereich Drama.

5/5 Sternen
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5.0 von 5 Sternen Eine authentische und fesselnde Geschichte mit tollen Darstellern, 22. Januar 2012
In "The Door in the Floor" geht es um den ca. 16jährigen Eddie (gespielt von Jon Foster), der die Sommerferien als Assistent des Schriftstellers Ted Cole (Jeff Bridges) in dessen Haus am Meer verbringt. Dieser trennt sich gerade versuchsweise von seiner Ehefrau Marion (Kim Basinger). Beide haben eine kleine Tochter. Vor ein paar Jahren sind ihre zwei Söhne im Alter von 15 und 17 Jahren bei einem Autounfall getötet worden und Marion konnte das bis heute nicht verarbeiten. Auch ihre Tochter zeigt deutliches pathologisches Verhalten. Die ganze obere Etage ihres Hauses hängt voll mit Bildern der Söhne. Eddie verliebt sich in Marion und es kommt zu einer sexuellen Beziehung.
"The Door in the Floor" ist für mich ohne Frage ein außergewöhnlicher Film. Er überzeugt mit einer einfühlsamen Geschichte mit interessanten Charakteren, die sehr gut besetzt wurden. Jeff Bridges ist für mich sowieso einer der besten Schauspieler überhaupt und seine Leistung hier lässt nichts zu wünschen übrig. Auch Kim Basinger und Jon Foster spielen sehr überzeugend. Der Film enthält einiges an Symbolik und Psychologie und lässt sich auf jeden Fall mehrfach ansehen. Ich werde das auf jeden Fall tun. Der Film gefällt mir auch optisch sehr gut. Die Szenerie am Meer wird immer wieder mal gezeigt. Die "Liebesgeschichte" zwischen Marion und Eddie wirkt authentisch und hat großen Charme und das v.a. auch in ihrer Tragik und Beschränktheit. Ein Film, der wirklich viele Facetten hat. Eine dicke Empfehlung für alle, die Interesse an authentischen und einfühlsamen Geschichten haben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Literaturverfilmung, 1. April 2011
Der englische Titel ist passender als der deutsche. Die Tür im Fußboden ist wohl richtig übersetzt eine Falltür, und die spielt - im übertragenen wie im Wortsinn - eine zentrale Rolle in dem Film. Was verbirgt sich unter Falltüren? Das Verderben? Das Leben? Sicher das Ungewisse. Das Ehepaar ist ins Verderben gefallen, und jeder der beiden versucht auf seine Weise mit dem Schicksal zu leben. Das stellen Jeff Bridges und Kim Basinger berührend dar. Der Junge, den beide in ihr Ränkespiel verstricken, emanzipiert sich, und er findet unter der "Falltür" das Leben. Am Ende steht kein Happy End, aber die Andeutung neuer Wege ins Leben für alle Beteiligten. Trotz der ernsthaften Auseinandersetzung mit Grundsatzfragen ist der Film durchaus heiter und bietet Gelegenheit zum Schmunzeln und zum Lachen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film wie ein Buch!, 13. Februar 2006
Die John Irving Verfilmung seines Romans „Witwe für ein Jahr“ mit dem Titel „Door in the Floor“ ist sehenswert. Wobei diese Feststellung nur bedingt korrekt ist. Verfilmt wurde nämlich lediglich das erste Drittel des Romans.
Um es vorweg zu nehmen: rundum gelungen. Was insbesondere an dem einmaligen und glänzend harmonierenden Schauspielensemble, einer glänzenden Regie und wunderbar fotografierter Bilder liegt. Die Handlung ist schnell erzählt.
Ted Cole (Jeff Bridges), ein erfolgreicher Kinderbuchautor und Illustrator, seine schöne Frau Marion (Kim Basinger) und ihre kleine Tochter Ruth wohnen direkt am Meer, in einem malerischen Küstenort auf Long Island. Ein perfekte Familie in einer perfekten Welt? Doch die Familie ist von einem tragischen Ereignis in der Vergangenheit gezeichnet: Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Söhne verloren.
Die Coles werden mit dem Verlust nicht fertig. Marion gibt sich ganz ihrem Leid hin. Die Liebe für ihre kleine Tochter Ruth kommt dabei zu kurz. Ruth verbringt mehr Zeit mit den Fotos ihrer verstorbenen Brüder als mit ihrer Mutter. Ted dagegen stürzt sich von einer flüchtigen Affäre zur nächsten. Als Eddie (Jon Foster) bei ihnen einzieht, um in seinen Schulferien für Ted als Praktikant zu arbeiten, ändert sich alles. Einen Sommer lang wird Marion ihn leidenschaftlich lieben. Eddie erfährt zum ersten Mal die Freuden, aber bald auch die Leiden der Liebe. Dann spitzen sich die Ereignisse zu...
Kurzum: ein Film wie ein Buch!
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar und abseits des ewigen Mainstreams, 22. Januar 2006
Dieser Film hat mich von Anfang an fasziniert. Habe ihn gleich noch ein zweites Mal angesehen, wodurch er für mich nur gewinnen konnte. Mit leisen Bildern und Worten erzählt und dem gleichzeitig skurilen Humor - der unglaublich schwere Schicksalsschlag, der erst sehr spät dargestellt wird, der junge Eddi - einfach toll -, Kim Basinger - sehr glaubhaft in ihrer Rolle, und das Ende der Geschichte, in dem Ted Col selbst die geheime Tür öffnet, von der er in seinen Büchern erzählt - einfach eine meisterhaft gebrachte Geschichte mit absolutem Niveau. Wer allerdings das übliche Klischee erwartet wird freilich enttäuscht sein. Gerade deshalb ist dieser Film für mich ein absolutes Highlight und sehr zu empfehlen! Meisterhaft! Endlich einmal etwas anderes als dieser ewig gewohnte "Mainstream"! Ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann! Danke dafür!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins., 25. Februar 2006
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Protagonist Eddy möchte Schriftsteller werden. Er bekommt Gelegenheit bei einem bekannten Kinderbuchautor als Assistent zu arbeiten. Der Kinderbuchautor und dessen Frau haben zwei Söhne in Eddies Alter verloren. Zwar haben sie noch eine liebe kleine Tochter, doch beide leiden unter einem sichtbaren Trauma.
Eddy verliebt sich in die Frau und beide kommen sich näher. Dem Kinderbuchautor bleibt dies nicht verborgen. Im Gegenteil, es scheint, er hat dies eingefädelt. Im Unterschied zu ähnlichen Beziehungsformen kommt es nicht zu einer Eskalation. Eddy ist so etwas wie ein Indikator, ein Medium, das auf die beiden erwachsenen Ehepartner wirkt und ihre verschütteten Gefühle freilegt.
Die feinfülligen Gespräche enthüllen nach und nach die vollen Umstände, die zu dem tragischen Tod der beiden Söhne führten. Immer alles detailliert präzise schildern rät der erfahrene Buchautor seinem Adepten. Jedes Detail, sei es der Geschmack, ein Gefühl oder auch nur eine Farbe. So erfährt Eddy wie genau sich Ehepartner kennen können, wie vorhersehbar jeder für den anderen sein kann.
Der ernste Kernidee führt nicht dazu, dass diese Geschichte tieftraurig und tragisch daherkommt. Im Gegenteil, der Film vermittelt auch einen feinfülligen unaufdringlichen Humor. Der Zuschauer schmunzelt, lacht und versteht. Ein wunderbares Stück Film mit Anspruch.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die blinde Ecke im Squashcourt, 24. Mai 2007
Von 
Als Ted Cole seinen Praktikanten Eddie zum Squashspiel in den selbst gebauten Court einlädt, erwähnt er diese blinde Ecke, die er irgendwo eingebaut hat. Doch dieser Satz läuft so nebenher, gewinnt erst später an Bedeutung.

Zuvor werden wir mit Familie Cole bekannt gemacht. Ted Cole, Kinderbuchautor, gefällt sich in der Rolle des väterlich wirkenden Schriftstellers, der nie müde wird zu sagen, er zeichne halt gern - und dabei wedelt er immer mit der rechten Hand. Ein Mann, der nach außen hin seine einstudierte Rolle präsentiert, doch sobald er aus dem Rampenlicht ist, zeigt er seine wahren Charakterzüge. Vielfältig sind diese, reichen vom nervigen Macho mit der immer gleichen Anmachemasche bis hin zum tief liebenden Ehemann (auch wenn diese Liebe verloschen scheint), der in seiner Hilflosigkeit angesichts der dramatischen Lebenssituation der Familie letztendlich für seine Frau einen jungen Studenten ins Haus holt.

Ehrlich gesagt, hat mich Ruthie ein bisschen genervt mit ihrer quäkigen Kinderstimme. Andererseits ist es schon beeindruckend zu beobachten, wie neurotisch diese 4jährige bereits geworden ist, sie wächst mit den Bildern ihrer verstorbenen Brüder auf und kann sogar die Bilder noch beschreiben, als diese nicht mehr an den Wänden hängen. Schrecklich, das Kind kann einem Leid tun.

Jeder leidet anders. So auch in diesem Film. Die tragische Situation, die dem Film vorausgegangen ist, hat Marion, der Ehefrau, quasi die Sprache verschlagen. Und da erscheint eines Tages Eddie, ein hübscher junger Mann, und weckt Marion, zumindest für eine gewisse Zeit, aus ihrer Sprachlosigkeit und Trauer.

Ganz nebenbei: mich wundert schon, dass ausgerechnet in den USA, wo doch so viele Menschen zum Psychiater gehen, dieses Thema ganz ausgespart wird. Marion ist ja höchst depressiv, auch Ted könnte eine Behandlung gut tun.

Wie auch immer, hier geht es um die unterschiedliche Verarbeitung von Trauer und Tod. Einwandfreies Schauspiel von Jeff Bridges (er hat einfach eine klasse Mimik drauf, ich liebe es) und auch Kim Basinger (der ich diese Rolle eigentlich gar nicht zugetraut hätte).

Und da ist noch die herrliche Mimi Rogers, die den reichen, gelangweilten amerikanischen Frauentyp hervorragend verkörpert; die tatsächlich davon überzeugt ist, nur weil sie Ted Modell gestanden hat (und noch einiges mehr), sie hätte ihn im Griff. Alle Achtung, dass sie sich nackt präsentiert, das beweist schon Mut. Wenn man bedenkt, dass sie mal mit Tom Cruise verheiratet war, kann sie froh sein, diese Phase hinter sich gelassen und sich weiterentwickelt zu haben.

Ein leiser Film mit vielen Zwischentönen, nur empfehlenswert für Zuschauer, die solch ruhige Filme mögen.
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3.0 von 5 Sternen ein ruhiger Film, 23. September 2013
dramatisch, traurig, bedingugnslos, gut gespielt, super schauspeiler super elle Fanning (ein Talent), alle sind talente, super Ideen, gute Landschaften, anspruchsvolle Musik, irgendwie ist das ganze ein Künstlerwerk udn wie fast alle Künstlerwerke????

ja erraten, irgendwie langweilig und es fehlt einfach der Pepp irgendwie fehlt dem Film das gewisse etwas,
ja drama und Trauer ist gut aber da fehlt was am film
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