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112 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von den Verdrängungsmechanismen eines 15jährigen
1991 war ein hartes Jahr für Queenfans. Selbstverständlich vor allem, weil Freddie Mercury in diesem Jahr starb. Aber noch vor seinem Tode auch, weil man sich lange Zeit nicht darüber im Klaren war, ob er krank war - und wenn ja, wie sehr! Für mich war es deshalb zunächst wie eine Erlösung, als ich erfuhr, dass Queen ein neues Album namens...
Veröffentlicht am 26. Juli 2002 von Oliver Klein

versus
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3.0 von 5 Sternen Muss die Show wirklich immer weitergehen?
Als ehemaliger Fan von Queen, der spätestens ab "Hot space" anfing, das Interesse an Queen zu verlieren, war ich erfreut zu hören, dass Leute, die so ziemlich viel von dem, was Queen zwischen 1981 und 1990 produziert hatten, mangelhaft, poplastig und flach fanden, in höchsten Tönen von dem letzten Queenalbum berichteten. Nach vielen Jahren habe...
Vor 9 Monaten von jimmy luke veröffentlicht


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112 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von den Verdrängungsmechanismen eines 15jährigen, 26. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
1991 war ein hartes Jahr für Queenfans. Selbstverständlich vor allem, weil Freddie Mercury in diesem Jahr starb. Aber noch vor seinem Tode auch, weil man sich lange Zeit nicht darüber im Klaren war, ob er krank war - und wenn ja, wie sehr! Für mich war es deshalb zunächst wie eine Erlösung, als ich erfuhr, dass Queen ein neues Album namens "Innuendo" herausbringen wollten. Ich dachte: "Wenn er sterbenskrank ist, würde er keine Musik mehr machen. Also ist wohl alles in Ordnung."
Als ich dann die CD zum ersten Mal hörte, beschlich mich aber schnell ein merkwürdiges Gefühl, welches ich zu verdrängen versuchte: Es war überdeutlich, dass an der Musik und vor allem an der Atmosphäre des Albums etwas anders war als an üblichen Queen-Veröffentlichungen. Es lag eine auf mich ein wenig befremdend wirkende Ernsthaftigkeit in der Luft, wenn Songs wie "Innuendo", "These Are The Days Of Our Lives" oder "Bijou" erklangen. Und selbst das amüsante "I'm Going Slightly Mad" oder der Rock-Röhrer "Headlong" hatten etwas Tragisches.
Diese Tatsache und Freddies schlechtes Aussehen ließen mich insgeheim zu dem Ergebnis kommen, dass die Ära Queen wohl bald beendet sein würde. Wahrhaben wollte ich das natürlich nicht, denn ich war gerade 15 Jahre alt, und Freddie Mercury war mein uneingeschränktes Idol, zu dem ich bewundernd und verehrend aufsah.
Wenn ich mir heute die CD "Innuendo" anhöre, übermannt mich meistens ein altes, fast schon vergessenes Lebensgefühl, und ich schwelge in der Vergangenheit.
Betrachte ich das Album nüchterner und weniger verklärend emotional, so kann ich guten Gewissens sagen, dass diese Scheibe eines der besten Queen-Werke ist. Nach einer relativ schwachen Vorstellung in den 80ern (die kommerziell gesehen allerdings höchst erfolgreich war), kehrten Queen in eine Zeit zurück, in der sie, musikalisch gesehen, fast unschlagbar waren: in die 70er! Natürlich besitzt das Album einen anderen Charakter als ein 70er-Album, aber die Einstellung der Musiker scheint sich vor oder während des Aufnehmens geändert zu haben. Man hatte wohl eingesehen, dass man zu mehr in der Lage war, als nur seichte und eingängige Megahits zu komponieren und gab den "A-Kind-Of-Magic/Radio-Ga-Ga-Verehrern" eine harte Nuss zu knacken. Denn die Lieder auf Innuendo waren von einem vollkommen anderen Geist getragen als ihre Vorgänger. Für diese Rückbesinnung auf scheinbar verlorengegangene Ansprüche und Vorstellungen bin ich Queen zutiefst dankbar, denn die musikalische Vielfalt, der Mut, mit Stilen zu brechen und die Bereitwilligkeit, Konventionen hinter sich zu lassen, waren immer die Eigenschaften, die Queen für mich so faszinierend und interessant machten.
Dafür sage ich "Danke"!
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das grandiose letzte Meisterwerk nochmals verbessert, 6. Oktober 2011
Von 
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Innuendo - das letzte Album mit dem lebendigen Freddie, um es salopp auszudrücken. Innuendo beeindruckt, bewegt, und bedrückt einen zugleich. Von allen Queen-Alben, von denen so gut wie alle kleine Meisterwerke waren (man denke nur an das höchst unterhaltsame "Jazz" oder das berühmte "A Night at the Opera") ist das letzte Album m.E. auch das Beste.
Die Songs sind allesamt von höchster Qualität, von den Songstrukturen über die Melodien und Akkordfolgen, bis hin zu den Texten...unglaublich. Schon der Opener zeigt wo's lang geht: Schwermütige Keyboardwände und Freddies Gesang, bei dem man Gänsehaut bekommt. Mit über 6 Minuten ein richtiges Epos. Besser hätte das Album nicht anfangen können. "Headlong" ist ein beinharter Queen-Rocker, mit Freddie in Höchstleistung, trotz seiner damals voranschreitenden Krankheit und schwachen körperlichen Verfassung. "Don't Try So Hard" und "These Are the Days of our Lives" sind wunderschöne, tieftraurige Balladen. Den Song "Delilah" hat Freddie seinen Katzen (!) gewidmet...genial: Selbst den Humor behielt er noch und so hört man dort Gitarren, die klingen wie Katzen-Miauen. "The Hitman" ist wieder ein lauter Rocker mit Knaller-Gitarrenriffs. Enden tut Innuendo schließlich mit einem ebenso meisterhaften Epos wie der Opener: "The Show Must Go On", wegweisend und wie kein andere Song beschreibend, in welcher Stimmung sich die Band damals befand. Sozusagen Freddies Abschiedslied.
Innuendo hat einen roten Faden, der sich durch alle Songs zieht: Diese bedrückende Stimmung, teilweise überwältigend emotional und tieftraurig. Angesichts des nahenden Ablebens des Sängers und dessen Wunsch, so schnell wie möglich noch Songs einzusingen, verständlich. Und genau hier liegt der Punkt, den dieses Album und Queen generell so faszinierend machen: Queen schaffen es, mit einem solch schweren und furchtbaren Schicksal immernoch mehr als geniale Songs zu erschaffen. Freddie, Brian, John und Roger - alle wussten sie, dass es bald keine Band mehr und vor allem kein Freddie mehr geben würde. Trotzdem ließen sie ihre Kreativität übersprudeln und hörten nicht auf, Musik zu machen...das Ergebnis ist Innuendo.

Zum Remaster: Nach dem 1993er Remasters (welche schon wirklich gut waren) erscheinen hier die Songs nochmals verbessert. Ich war überrascht, dass dies uberhaupt möglich war und befürchtete bereits komprimierten Songbrei à la Loudness War. Weit gefehlt! Noch druckvoller, klarer und transparenter ist das Ergebnis, Remastering vollkommen gelungen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohl das beste Queen Album!!, 11. Juni 2006
Von 
Fassdaubi - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Innuendo (übersetzt Andeutung) ist wohl das beste oder eines der besten Alben die Queen zu Freddies Lebzeiten geschaffen haben. Es ist wohl das Queen Album dass einem am meisten zu Herzen geht.

Lieder wie "Show must go on" spiegeln schon eine große Portion Zynismus und denke ich auch Mut wieder. Freddy Mercury war zu dem Zeitpunkt als das Album aufgenommen wurde schon Sterbenskrank und ihm war klar dass sich sein Kreis des Lebens wohl bald schließen würde.

Es ist erstaunlich, dass dieses Album letztlich keinen "schachen" Song enthält. In den Liedern "Delilah" und "Bijou" besingt Freddy Mercury seine Katzen, die er über alles liebte, was ich verstehen kann, Katzen können sehr dankbar sein.

Den stärksten Eindruck hinterlässt aber für mich das Lied " These Are The Days Of Our Lives". Es kommt einem schon so vor, als ob sich Freddy in diesem Song von seinen Fans verabschiedet, wenn er am Ende des Songs "I still love you" ins Mikrophon flüstert. Es mag auch daran liegen, dass das Musikvideo das letzte war, in dem Freddy noch mitgewirkt hat, und man wirklich am Ende denken musste, dass er sich dort von allen verabschiedet.

Alles in allem ist es wirklich eines der größten Rock und Pop Alben überhaupt, wo sich heutige sogenannte Musiker fast nicht dran messen können weil sie das nicht im Ansatz erreichen was Queen mit Innuendo geschafft hat!
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51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1991 - Mercury's Schwanengesang, 12. August 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Es hat wohl nie ein beeindruckenderes und imposanteres Vermächtnis gegeben als das letzte "echte" Album der legendären, britischen Band Queen. Das Album entstand bereits im letzten Stadion der folgenschweren Erkrankung Freddie Mercury's an AIDS. Trotzdem hat er sich gequält, sich selbst zu unglaublichen Taten angetrieben, anstatt die letzten Monate seines Lebens abgeschottet und insichgekehrt zu verbringen. So ist auch jeder Song von dieser Wehmut durchtränkt, daß dieses Album anders ist als alle Vorgänger, die stets ironisch, spaßig und pompös waren. Innuendo klingt sehr viel ernster und bereits beim ersten Hinhören wird einem klar, daß hier etwas zu Ende geht, eine große Ära. Das Repertoire ist wieder einmal typisch vielseitig, von sanfter Schmuseballade ("Delilah"), pompöser Rockballade ("Innuendo") bis hinzu knallhartem Rock ("Hitman") ist alles dabei. Und entgegen manch anderer Alben findet man diesmal auch keinen Rohrkrepierer, jeder Song ist einzigartig, und überzeugt. Dabei gibt es hier soviel hochwertige, einmalige Songs, von denen viele Bands träumen würden, auch nur einen einzigen davon in ihrem Leben hervorgebracht zu haben.
Zum Einstieg erklingt "Innuendo", das an Bohemian Rhapsody erinnert, und doch ganz anders ist. Ein Song, der auch nach dem 1000. mal hören nichts an seiner Faszination verliert, und mit immer wieder neuen Facetten überrascht. Besonders herausragend sind hier die spektakulären und Gitarrensoli und Mercury's unnachahmliche Stimme am Schluß ("You can be anything you want to be/ Just turn yourself into anything you think that you could ever be...).
"I'm going slightly mad" ist dann der einzige Song, der dem alten Queencharakter noch am ehesten entspricht, leicht und locker, sich selbst nicht zu ernst nehmend, aber sehr einprägsam. Das Video dazu ist ein wahrer Hingucker, unbedingt angucken.
"Headlong" setzt dann wieder rockig, fetzig fort, und entwickelt während dem Hören ein irres Tempo, animiert fast schon zum Tanzen. Die Lyrics sind einfach genial (bzw. genial einfach).
"I Can't Live With You" ist eine Art Powerlovesong, mit beeindruckenden Soundeffekten, sehr kraftvoll gesungen, ein echter Ohrwurm.
"Don't try so hard" ist traurig, sowohl von den Lyrics als auch vom Gesang, der teilweise fast schon gequält erklingt und betroffen macht. Ich glaube, in einer höreren Stimmlage hat Mercury noch nie gesungen. Kein Chartsong, kein Ohrwurm, aber dennoch tief beeindruckend.
"Ride the wild wind" ist poppig, mit viel Elan und Chören, ganz nett, aber mehr nicht.
Bei "All god's people" ist man oft geteilter Meinung, entweder er gefällt oder nicht. Mein Geschmack ist er nicht, dennoch ist er in normalen Musikmaßstäben gutes Mittelmaß.
"These are the days of our lives", ein absolutes Highlight des Albums. Gefühlvoll, nachdenklich und doch schwungvoll, mir grandiosen Lyrics, die bereits eine Art Abschied andeuteten, denn ein Rückblick kommt oft kurz vor dem Ende. Der Gesang perfekt, das Video legendär (das letzte Queenvideo, in schwarzweiß, mit dem unvergesslichen "I still love you" von Mercury ganz am Ende des Songs). Wenn ich nicht irre, wurde der Song in England auch zum Song des Jahres gekürt.
"Delilah" ist dann die bereits angespochene Schmuseballade, die auf eigentlich jedem Album dabei ist. Der Song ist Mercury's Katze gewidmet, soviel dazu.
Zum Ende des Albums erfolgt nochmal ein wahres Crescendo an Songs.
Zuerst der Rocker des Albums, "Hitman", ähnlich "I want it all" sehr kraftvoll, ein Genuss. Der oft überdrehte Gesang ist einsame Spitze.
Ganz anders dagegen "Bijou", ein Instrumentalsong, der nur in der Mitte von einer kurzen (und extrem guten) Gesangseinlage unterbrochen wird. Was May aus seiner Gitarre alles rausholen kann, ist immer wieder beeindruckend, vor allem hier, wo Schmerz und Kummer exzellent zum Ausdruck gebracht werden.
Am Ende schließlich steht der Schwanengesang Mercury's, sein Abschiedssong, auch wenn es damals noch niemand wußte.
"The show must go on" ist für mich einer der besten Songs, die während der gesamten musikalischen Schaffensphase der Menschheit entstanden sind, perfekter geht es nicht. Taylor, Deacon und May ziehen hier an einem Strang, jeder leistet sein Bestes, und damit liefern die 3 die perfekte Plattform für Mercury's Gesang und sein unglaubliches Schlußsolo ("My soul is painted like the wings of butterfly/ Fairy tales of yesterday will grow but never die/ I can fly my friend"), das an Dramatik nicht zu toppen ist.
Mercury war hier am Höhepunkt seines Gesangs angelangt. Und auch wenn es schwer fällt, den Worten Folge zu leisten, die Show muss weitergehen, auch ohne das Genie Mercury, auch ohne Queen.
Dieses Album ist ein Muss: für Fans, für werdende Fans und alle anderen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groß. Total GROß!, 6. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Innuendo... Das letzte "wirkliche" Queen-Album (Made In Heaven sind ja zum Großteil nur Unveröffentlichte und remixte Songs). An Freddies Stimme und an seinem körperlichen Zustand war schon zu erkennen, dass er totkrank war.

Ich besitze ja schon viele Cd's, aber die hier ist trotzdem die beste. Die Songs, die Anfang 1991 entstanden, sind meistens melancholisch (Don't Try So Hard, These Are The Days Of Our Lifes, Bijou, The Show Must Go On), manche aber auch total fetzig (Innuendo, The Hitman, Headlong, I Can't Live With You usw), andere widerrum sind etwas merkwürdig (I'm Going Slightly Mad, Delilah...). Beim letzteren song geht es um, glaube ich, einer der vielen Katzen, die Freddie besaß (was kann man sich anderes denken, wenn man am Schluss den Text "Delilah, You're the apple of my eyes! MEOW, MEOW, MEOW" hört).

"I'm Going Slightly Mad" ist da wieder etwas anders. Das Video dazu ist total witzig (Bei dem Teil "I think, I'm a bananatree, setzt sich Freddie einen Haufen Babanen auf den Kopf), doch Freddie sieht schon total krank aus. Ein Anzeichen dieser sch... Krankheit war, dass er total Mager aussah. Während dem Videodreh musste sich Freddie zweimal Hinlegen, weil seine Füße nicht mehr mitmachten.

"Headlong" ist dann schon wieder ein richtiger Rocksong, der ein ziemlich schnelles Tempo hat (abgesehen von "Ride The Wild Wind", was ebenfalls auf dem Album vorkommt).

"I Can't live With You" hat auch sehr viel Power. Ein wirklich rockíger, etwas an "I Want To Break Free"-erinnender Powerlovesong.

"The Hitman"... OHA!!! Dieser Song besteht hauptsächlich aus "Red Special", Drums und Freddie Mercury. Von Bass keine Spur. Naja, egal, auch gut. Endlich mal so richtig wild.

"Don't Try So Hard" ist sehr traurig. Wenn er etwas länger wäre, wäre auch dieser Song etwas mehr bekannt, denn das ist wirklich ein Hammer. Freddie hat eine sehr klagende Stimme und singt auch in einer hohen Stimmlage.

Wenn man was etwas mehr religiöseres von Queen sucht dann ist "All God's People" genau der richtige Song. Eine sehr einfallsreiche Mischung aus Rock und Melancholie (mein Gott, ich hoffe, dass ich jetzt keine zu deprimierte Person werde:-P).

Die Albenhöhepunkte habe ich mir, wie immer zum Schluss aufgehoben:

"Innuendo" ist der erste Teilnehmer. Freddie beschreibt uns darin, dass man sich keine Notiz vor der Anspielung machen soll ("Through the sorrow all through our splendour,don't take offence at my innuendo"). Das video dazu gefällt mir nicht so gut. Knetfiguren? Freddie und seine Freunde auf Leinwand gezeichnet? Naja...

"These Are The Days Of Our Lifes" ist ein Teil von der Nachricht, dass irgendetwas vorbeigeht. Das Video dazu ist sehr edel. Schwarzweiß noch dazu. Guter Einfall.

"Bijou": Brian hängt sich wirklich ins Zeug. Reiner Gitarrensound mit einer kleinen Gesangseinlage von Freddie im Mittelteil. Der kurze, aber eingehende Text ist wirklich beeindruckend.

And now hold on for the best Song: "The Show Must Go On"!!! Der (schien damals so) letzte Song von Queen brachte allen die Nachricht, dass Freddie Mercury, der wahrscheinlich beste Sänger der Welt, unter Aids leidet und nicht mehr lange lebt. "The Show Must Go On" machte allen klar, dass es vorbei war.

Man befürchtete das schlimmste. Die Wahrheit stellte sich am 23. November 1991 heraus. Freddie gab per Presse bekannt, dass er unter Aids leidet. Und gleich am Abend darauf starb er. da denke ich immer wieder, wenn ich diese Cd höre: "Dieser großartige Sänger ist nicht tot. Er lebt weiter, in seinen Liedern". Das halte ich mir, und vielleicht ein paar andere auch, immer vor Augen.

The Show Must Go On? The Show Goes On!!! Freddie, wir denken an dich!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1991, 6. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Wenn man als Queen-Freund das Veröffentlichungsdatum von "Innuendo" (1991) liest, werden natürlich zunächst negative Assoziationen hervorgerufen. Der vielleicht beste Sänger im Rock/Pop-Geschehen aller Zeiten, Freddie Mercury, starb in diesem Jahr bekanntlich an AIDS, und seine gesangstechnische Leistung trotz Krankheit ist gar nicht hoch genug einzustufen.
Es ist auch richtig, dass diese Tatsache diesem Album einen beklemmenden Beigeschmack verliehen hat, dennoch widme ich mich von nun an ausschließlich musikalischen Gesichtspunkten.
Queen war seit "The miracle" von 1989 wieder mehr als eine kommerziell erfolgreiche Pop-Gruppe mit Rock-Einfluss (wie man es für die 80er konstatieren muss). Neben einer Rückbesinnung auf alte, Gitarren-Rock-mäßige Stärken wurden neue, elektro-musikalische Möglichkeiten eleganter in den Sound der Band eingebunden als vorher. Der Sound auf "Innuendo" ist dadurch nur als faszinierend zu bezeichnen. Ebenso wie die meisten Songs:
Der Titelsong ist ein riesiges Opus, das sich wenn überhaupt nur mit "Bohemian rhapsody" vergleichen lässt: Ein sich langsam aufbauender, exzellenter Rahmensong wird von einem mitreißenden, virtuosen Mittelteil in dem sich spanisch-folkloristisch anmutende Elemente und Hard-Rock-Sounds die Klinke in die Hand geben, unterbrochen, um in einem hochdramatischen Finale zu enden...genial! Abkühlung folgt darauf bei "I'm going slightly mad", einer ruhigeren Nummer mit surrealistischem Text. "Headlong" ist wiederum schwungvoller und recht gefällig, steht jedoch etwas im Schatten der folgenden drei Songs:
"I can't live with you" ist geradliniger Rock, "Don't try so hard" ein faszinierendes, experimentell angelegtes Stück, und "Ride the wild wind" hält alles, was der Titel verspricht.
Es ist ein sehr temporeicher, rhythmischer Song mit tollen Melodielinien auf der Gitarre. Das gospelähnliche "All god's people" ist schrecklich, schnell überspringen und mit "These are the days of our lives" weitermachen, einenm melancholischen, rückblickenden Song, der so klingt, als hätte der Sänger seinen Frieden mit sich und der Welt gemacht...ich hoffe, er hat es.
Der extrovertierte Künstler ließ es sich dann auch nicht nehmen, auf seinem Abschiedsalbum noch eine Liebeserklärung an seine Katze zu hinterlassen, "Delilah" geheißen, ganz netter Song, mit furiosem Gitarrensolo...Brian May hat ebenfalls viel geleistet auf dieser Scheibe. Was jedoch "The hitman" soll, frag ich mich bis heute...klingt fast wie Heavy-Metal-Gekloppe...wär' auch nicht schlimm, wenn zumindest sowas wie'n melodischer Leitfaden vorhanden wäre. Was soll's...es folgt "Bijou", kleiner Love-Song, bei dem Mercury's Gesang lediglich von einem streicherähnlichen Keyboard-Teppich und Brian May's wieder mal exzellentem Gitarrenspiel begleitet wird.
Zum Abschlusssong, "The show must go on", brauche ich sicher nicht mehr allzu viele Worte zu verlieren...großes Lied...und großes Album, dieses "Innuendo", ein würdiger Abschied für Freddy.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absoluter Klassiker!, 21. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Innuendo Ltd. LP Replika CD (Audio CD)
Liebe Leser und Interessenten!
Ich habe das grosse Vergnügen eine Rezension zu diesem Album zu schreiben, welches meine musikalischen Vorlieben von Grund auf verändert haben und zwar von dem Erscheinungszeitpunkt, im '91er Jahr.
Zweilsohne haben diese vier Genies ihre eigenen Rekorde gebrochen und mit diesem Album ein zeitloses und beispielhaftes Meisterwerk hinterlegt. Dass diese Leute den Mut gehabt haben die Grenzen des konventionellen Rock'n Rolls zu überschreiten, haben viele grossartige Musiker (Dream Theater, Marillion, etc.) inspiriert, geniale Alben herauszubringen.
"A night at the opera" ist zweifellos ein Geniestreich dieser Hochschulrocker. Noch vor der Erscheinung des "Innuendo" Albums meinten viele "A night at the opera" könnte nicht (mehr) übertroffen werden. Eben diese Leute haben sich gewaltig geirrt und Queen haben gezeigt, dass sie die "kommerzielle" Ader auf die Seite gelegt haben. Es ist DIESES Album entstanden, welches geprägt ist von verschiedenen Stilen, umhüllt mit dem allerfeinsten musikalischsten Rock à la Queen.
Wer meint Queen, wäre die Rock-Band der "Kinder", ist ein kapitales Irrtum unterlaufen.
"Innuendo - das Stück" ist das absolute Highlight dieses Albums.
Soviel ich verstanden habe von den letzten "inoffiziellen" Interviews mit den Members, sollte "Innuendo" lediglich als Single rauskommen und nicht als Album. Mit allenletzten Kräften ging Freddie Mercury ins Studio, geschwächt durch seine Krankheit,
um schliesslich die restlichen 11 Stück einzuspielen. Dabei sind ausserirdisch-gute Titeln auf diesem Album wie "Headlong", "I can't live with you", "Don't try so hard", "Ride the wild wind", "These are the days of our lives", "Bijou" und schliesslich die LETZTE gemeinsame Hymne dieser Genies "The show must go on". Alle aufgezählten Titeln sind einmalige Stücke, da alle Members sich ihre Seelen musikalisch ausgeschüttet haben, speziell Freddie. Auf diesem Album ist NICHTS schief gegangen, alles ist schön und gut und das bleibt so für die Ewigkeit - till the end of time "Innuendo - Ende".
Ob ihr euch dieses Album kaufen sollt? Die Frage ist nicht angebracht... Angebracht wäre die Frage, wieso habt ihr das Album noch nicht ( einmal gehört)? Scherz bei Seite: kauft euch dieses Album, denn es ist Freude für eure Seele; seht mal wie musikalisch-kreativ (diese wenigen) Leute sein können
Mit diesem Album verbinde ich meine Kindheit, meine Jugend, meine Erwachsenheit und tiefe Trauer für den Verlust eines einzigartig-begabten Vokalisten der Rock Geschichte, welcher VIEL zu früh von uns gegangen ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wundervolles Requiem eines großartigen Musikers, 30. März 2008
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Freddy Mercury war sicherlich ein Ausnahmemusiker, und sein Verlust schmerzt sehr. Die CD gehört zweifellos zu den besten und wichtisten Werken von Queen, auch und gerade, weil sie sich stimmungsmäßig so sehr vom Rest unterscheidet. Ähnlich wie bei den späten Werken von ABBA ist hier ganz klar zu hören: Da geht etwas zu Ende.
Die Stimme Freddy Mercurys wirkt manchmal schon etwas gebrochen und nicht mehr so kraftvoll und voller Lebensfreude wie sonst (immerhin verdanken wir ihm ja Hymnen wie "We are the champions"). Aber das tut dem Werk keinen Abbruch, manchmal kommt es der Endzeitstimmung einiger Songs sogar entgegen. Einige Stücke wie "These are the days of our lives" könnte ich trotz aller Melancholie, die von ihnen ausgeht, auch heute noch ständig hören.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Queen Album..., 5. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Ich habe alle Queen-Alben jahrlang rauf und runter gehört. Wenn ich mich für eins entscheiden müsste, wäre es Innuendo. Natürlich ist "A night at the opera" grandios & die beiden Nachfolger "A Day At the Races" & "News of the world" kaum schlechter. Natürlich ist "Queen II" das innovativste, schrägste und kreativste Werk der Band.
Doch das insgesamt beste Werk lieferten Queen nicht in ihren Glanzzeiten (73-77), sondern zum Schluss ab: die aufwendigsten Sounds, der perfekteste Sound, abwechslungsreich wie immer, und der vielleicht beste Gesang, der je auf ein Album gebracht wurde! Nicht umsonst schaffte es dieses Album bei etlichen Mags sensationell zur Platte des Monats, obwohl Queen nie Kritikerlieblinge und für solche Auszeichnungen schon viel zu lange im Geschäft waren...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unvergleichlich, unnachahmbar, unvergessen, 27. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Innuendo (Audio CD)
Innuendo, ein der wohl besten Alben, welche ich je in meinem Plattenspieler hatte.
Die Lieder tiefgründig und traurig, aber auch auf eine gewisse Art und Weise aufbauend. Freddy Mercury und seine 3 Bandkollegen melancholisch wie nie zuvor, ein wahres Feuerwerk an Emotionen. Das perfekte Album zum entspannen und nachdenken, zum genießen und wohlfühlen.
Der Hintergrund der CD und die Tatsache, dass sie kurz vor dem Tod MercuryŽs entstand, lässt einen sehr über alles nachdenken, auch über das Leben. Wer sich die Texte näher anschaut, sieht auch das sie eine totale Veränderung sind zu allem, was Queen bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht und produziert hatten.
Wer dieses Album bisher nicht in seinem Plattenschrank stehen hat und sich nicht sicher ist, ob sich diese Investition tatsächlich lohnt, dem kann ich dieses Album nur empfehlen und ans Herz legen!
MercuryŽs Stimme unvergleichbar, hoch wie nie zuvor und einem Brain May, der alles aus seiner Gitarre rausholt, was nur geht.
Lassen sie sich von diesen Klängen inspirieren und in eine andere Welt versetzen, es lohnt sich auf jeden Fall!
Zur Bewertung:

1. Innuendo:
Ein Lied mit Höhen und Tiefen, welches immer wieder sein Tempo ändert und dem Zuhörer immer neue Specials bietet, Kleinigkeiten, die trotzdem diesen Song zu dem machen was er ist. Mercury schreit seinen Schmerz heraus, holt das letzte aus seiner Stimme raus. Wahrscheinlich einer der 3 besten Lieder auf dem Album.
5/5

2. I'm Going Slightly Mad:
Sehr ironisch gehalten, verwunderlich und trotzdem keineswegs übel, nicht unbedingt vergleichbar mit den anderen Songs, wohl eher ein Einzelgänger mit einem fantastischen Video, welches wegen MercuryŽs schwerer Krankheit nur in schwarz-weiß gehalten wurde, trotzdem aber etwas tolles hat.
4/5

3. Headlong
Der rockigste Song auf dem Album, welcher ebenfalls als Single ausgekoppelt wurde. Das Video zeigt die Band bei den Aufnahmen zum Album, wo man alle 4 sehr glücklich und mit viel Lachen sieht. Vielleicht nur für das Video, man sieht auf Anhieb auch nicht, was Mercery wirklich durchmacht zu dieser Zeit. Ein richtig tolles Lied mit guten Lyrics.
5/5

4. I Can't Live With You
Ein Song, den man am ehesten noch mit alten Queen-Liedern vergleichen könnte. Recht ordentliches Tempo, jedoch nicht zu hart.
4/5

5. Don't Try So Hard
Die schönste aller Balladen, so tiefgründig udn wundervoll. Ein wahres Gedicht. Nie zuvor hat man Freddy so hoch singen hören, es ist ein Genuss dieses Lied zu hören.
5/5

6. Ride The Wild Wind
Finde ich persönlich nicht so stark, trotzdem kein schlechtes Lied, nur kommt der Song nicht an die anderen Lieder ran, welche eh kaum zu toppen sind.
3/5

7. All God's People
Ein richtig trauriges Lied, regt stark zum nachdenken an, schöner Text.
4/5

8. These Are The Days Of Our Lives
Der letzte Auftritt von Mercury in einem Video, wer gesehen hat, wie er aussah zu diesem Zeitpunkt, wünschte sich, er hätte es nie gesehen. Schwarz weiß mag noch gehen, aber bunt ist es eien Katastrophe, ihn zu sehen. Zerfallen, man wünscht sich, das alles wäre nicht wahr und man hätte ihn so in Erinnerung behalten, wie er zu Glanzzeiten war!
5/5

9. Delilah
Der Song an mercuryŽs katze gerichtet. Gefällt mir auch sehr, hat was besonderes.
4/5

10. The Hitman
Sehr starker Song, passt gut aufs Album.
4/5

11. Bijou
Unglaubliches Gitarrensolo von May, kurze gesangseinlage von Mercury. Wahnsinn!
5/5

12. The Show Must Go On
Der absolute Megahit auf dem Album. Das wohl beste Lied überhaupt der Band. Ich liebe diesen Song und werdŽs wohl auch immer tun! Wer diesen Song nicht mag, den kann ich echt nicht verstehen. Traumhaft schön und MercuryŽs Stimme einfach zum weinen toll.

Im großen und ganzen ein Spitzenalbum!!!
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Innuendo
Innuendo von Queen (Audio CD - 2011)
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