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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Alt werden ist nichts für Weicheier!"
Dieses Zitat schreibt Literaturprofessor David Kepesh(Ben Kingsley) Betty Davis zu. Als Ich-Erzähler weiht er uns in die Tragödie des Altwerdens ein, bis eines Tages die bildhübsche Consuela Castillo(Penelope Cruz) in einer seiner Vorlesungen auftaucht. David verliebt sich. Und obwohl Consuela über dreißig Jahre jünger ist als er, wird seine...
Veröffentlicht am 20. März 2009 von Thomas Knackstedt

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das sterbende Tier
Bei diesem 'Klagelied' nach dem Roman von Phillip Roth hat sich Isabel Croixet
sehr eng an die literarische Vorlage angelehnt. Das kommt der hohen Qualität der Dialoge zugute. Im Mittelpunkt steht das Liebesverhältnis zwischen David einem Professor (Ben Kingsley) und seiner Studentin Consuela (Penelope Cruz). Es ist dieser ewige Gegensatz zwischen Jugend...
Veröffentlicht am 29. Juli 2011 von zopmar


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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Alt werden ist nichts für Weicheier!", 20. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Dieses Zitat schreibt Literaturprofessor David Kepesh(Ben Kingsley) Betty Davis zu. Als Ich-Erzähler weiht er uns in die Tragödie des Altwerdens ein, bis eines Tages die bildhübsche Consuela Castillo(Penelope Cruz) in einer seiner Vorlesungen auftaucht. David verliebt sich. Und obwohl Consuela über dreißig Jahre jünger ist als er, wird seine Liebe erwidert. Die zärtliche Romanze zwischen dem alten Mann und der jungen Frau könnte jetzt glücklich zu Ende gehen, wenn...ja wenn da nicht Davids Eifersucht wäre. Obwohl er selbst eine langjährige Affäre mit der erfolgreichen Caroline weiterführt, fängt er an Consuela nachzuspionieren. Andererseits will Consuela David ihrer Familie vorstellen, aber David fürchtet sich vor Gerede und versetzt seine große Liebe. Daraufhin trennen sich die Wege der beiden Liebenden. Aber das Schicksal führt sie wieder zusammen, wenn auch unter völlig anderen Umständen...

Isabel Colxet hat es geschafft Philip Roths Novelle The dying animal wunderbar ins Licht zu setzen. Mit gekonnten Kameraeinstellungen fängt Colxet die Affäre des ungleichen Paares ein. Das ist berührend, ergreifend, still und zart. Aber auch erotisch und leidenschaftlich. Gespickt mit interessanten Blickwinkeln auf New York, das Leben und die Liebe.

Ben Kingsley spielt den David so zerrissen wie genial. Egal, ob er sich mit seinem Sohn streitet, sich eloquent als Interviewpartner gibt oder sich wie ein dummer Junge im Umgang mit Consuela aufführt. Penelope Cruz als Consuela ist ein Genuß. In einer Nebenrolle liefert Dennis Hopper, durch die Maske kaum wiederzuerkennen, ein Bravourstück der Spielkunst ab. Nebenbei gibt es Deborah Harry in einer kleinen Rolle zu sehen.

Elegy ist weder Der letzte Tango von Paris, noch ein verquastes, langweiliges Moral-Rührstück. Der Film verbindet eine interssante Geschichte, hervorragende Kameraarbeit und erstklassige Schauspieler. Das Ergebnis ist sehens- und nachdenkenswert. Dafür gibt es fünf Sterne und von mir die Empfehlung: Unbedingt anschauen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fragen und Antworten, 17. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hat mich berührt wie kaum ein Zweiter. Einerseits wirft er Fragen über das Leben im Allgemeinen,über Ausmaß und Möglichkeit des Begreifens von Liebe, über die Demut vor dem Alter und über das Maß an Mut, welches nötig ist,um all diese Barrieren zu überwinden auf. Er zeigt den unschätzbaren Wert von Freundschaft und der wohltuenden Gabe der Nachsicht und Vergebung. Und andererseits gibt er auch Antworten für den, der sie sehen will. Der Mensch ist in der Lage Schlimmeres zu überstehen als die vielen kleinen Nichtigkeiten aller Tage, die uns manchmal so sehr beanspruchen. Dazu gehört nur der Mut zur klaren Sicht und am Ende bleibt immer noch der Tod. Alle Sterne. Ohne Frage.
Im Übrigen fand ich Bild und Ton sehr gelungen.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn etwas verloren geht., 9. Februar 2009
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Literaturprofessor David Kepesk lebt und unterrichtet New York. Er wohnt alleine und schätzt es von seinen Studentinnen angebetet zu werden. Mit fünfundfünfzig hat er sich eine gewisse Jugendlichkeit erhalten und wirkt auf Frauen anziehen. Diese Gabe lässt David nicht ungenutzt und gönnt sich von Zeit zu Zeit eine Liaison mit einer hübschen Studentin; selbstverständlich nach ihrem Abschluss. So beginnt er auch mit Consuela Castillo nach ihrem Abschluss eine Beziehung. Diese Frau kommt ihm gefühlsmäßig näher als ihm lieb ist und längst geglaubte Emotionen wie Eifersucht werden in ihm geweckt.

David spricht mit einem alten Freund und dieser rät ihm sachlich, die Beziehung schnell zu beenden, Widerwillig geht David auf den Vorschlag seines Freundes ein und bereitet Consuela einige unangenehme Erlebnisse bis sie ihn endlich enttäuscht verlässt. Danach spürt David zum ersten Mal in seinem Leben eine Leere, die er mit nichts kompensieren kann. Zudem stirbt sein langjähriger Freund. Die letzten ihm nahe stehenden Menschen, sein Sohn und eine alte Freundin, können David nicht über seine Melancholie hinweg helfen. So vergehen Jahre, in denen David wie sein eigener Schatten lebt.

Jahre später meldet sich Consuela wieder bei David und besucht ihn. Sie ist schwer erkrankt und muss sich einer Operation unterziehen. Betroffen steht David nun zu Consuela und besucht sie im Krankenhaus. Er verspricht ihr, sie nicht mehr allein zu lassen.

Die Geschichte wird einfühlsam erzählt. Der große Altersunterschied der Protagonisten steht wie ein Damoklesschwert über der Beziehung und droht diese jederzeit zu beenden. Trennung und Wiederbegegnung werden als bittersüße Ereignisse aufgegriffen und pittoresk in Szene gesetzt. Zahlreiche filigrane Dialoge erschaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Zwiespalt und Begeisterung, 19. Oktober 2011
Von 
B. Hein (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Der Film hat mich berührt, in jedem Fall. Dennoch frage ich mich was davon übrig bleibt. Einerseits ist Elegy hervorragend gefilmt und auch darstellerisch großartig umgestezt,
aber andererseits lässt einen die Geschichte über das Alter am Ende dann doch irgendwie kalt. Die vermeintliche "Besessenheit" von Kepesh erinnert mich eher an "Angst"
seine junge Errungenschaft zu verlieren! Besessenheit, jemanden über alle Maße besitzen zu wollen, Grenzen zu übersteigen, sieht meines Erachtens anders aus.
Der Konflikt, der in Kepesh immer stärker wird ist durchaus gut gezeichnet aber dennoch kann das Alter und dessen Vergänglichkeit nicht für alles Verantwortlich gemacht werden.
Da fehlt etwas. Vor allem auch, weil ein solch großer Altersunterschied heute keinen mehr richtig schocken würde. Das die Jugend auch vergänglich sein kann zeigt das letzte Drittel.
Die Gratwanderung zwischen den zerbrechlichen Figuren und der wie ich finde zu inkonsequenten Handlung gestaltet sich etwas schwieriger. Es fehlt das i-Tüpfelchen,
wenn Penelope Cruz auch weiß wie man seine männlichen Zuschauer verzaubert. Ich fand den Film gut, wenn auch etwas rührselig und an manchen Stellen künstlerisch zu inkonsequent.
Die Romanvorlage gibt vielleicht noch ein wenig Aufschluss über die verpassten Stärken, die Charaktere und die beklemmenden Zweifel des Hauptdarstellers.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino, 11. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
"Elegy" ist eine der berührendsten Literaturverfilmungen von allen, die ich jemals zu Gesicht bekommen habe. Beide Hauptdarsteller wachsen über sich hinaus, ja, sie sind in der Lage, sich ganz zurückzunehmen, um mit ihrer Rolle zu verschmelzen. Aber das alles wurde schon von anderen Kritikern zur Genüge beschrieben. Nur eines noch: Am berührendsten ist sicher die lange Schlussszene, in der die wunderschöne Penelope Cruz eine völlig gebrochene Frau spielt, die alles geopfert zu haben scheint und nun ganz auf sich selbst geworfen ist. Großes Kino.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das sterbende Tier, 29. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Bei diesem 'Klagelied' nach dem Roman von Phillip Roth hat sich Isabel Croixet
sehr eng an die literarische Vorlage angelehnt. Das kommt der hohen Qualität der Dialoge zugute. Im Mittelpunkt steht das Liebesverhältnis zwischen David einem Professor (Ben Kingsley) und seiner Studentin Consuela (Penelope Cruz). Es ist dieser ewige Gegensatz zwischen Jugend und Schönheit auf der einen Seite und Alter und Weisheit auf der anderen. Dadurch wird er gezwungen über sein Leben nachzudenken. Sie ist für ihn ein Kunstwerk und besitzt 'eine gewisse elegante Ernsthaftigkeit'. Er erschrickt über die Erkenntnis, dass er sich bisher stets verhalten hat wie ein Teenager. Und natürlich ist er besitzergreifend und eifersüchtig. Leise und sehr gefühlvoll kommen sich die beiden näher. Viele Großaufnahmen zeigen ihre Gesichter als Spiegel innerer Seelenkämpfe. Die Zukunft macht ihm jedoch Angst. Eine Vertrauenskrise entzweit die beiden. Er muss feststellen, dass sein Verhältnis zu Consuela ein Fehler war. Er hat das Unmögliche herausgefordert. Nach Jahren kommt sie zurück und hat Brustkrebs. Es kommt zu einem letzten Versuch, ihre Schönheit auf einem Aktfoto zu konservieren. Nach der OP zieht sich die Kamera diskret zurück. Wenn es eine echte Elegie ist, dann war's das. Eine Klage über die verlorene Liebe oder über die Vergänglichkeit der Männlichkeit? Bei Roth steht allerdings David im Mittelpunkt: 'Das sterbende Tier'. Nicht schlecht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu viel Selbstliebe schadet dem Lieben, 15. Juli 2011
Von 
Tomate "TMW" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Im Kino fand der Film - was die Zuschauerzahlen anging - erwartungsgemäß nicht die größte Resonanz. Bei den Kritikern schwamm er zwischen Zerrissen und Gelobt werden.

STORY

David Kepesh (Ben Kingsley) ein 55jähriger Literaturdozent und Kritiker hat bisher den Weg zu Lieben nicht gefunden. Hinter ihm liegt eine gescheiterte Ehe, zahlreiche mehr oder weniger rein sexuelle Beziehungen. Bei ihm liegt sein schlechtes Verhältnis zu seinem Sohn (Peter Sarsgaard), dem er weder Freund noch Vater ist oder sein kann, sowie eine freundschaftlich, sexuelle Beziehung zu der gleichaltrigen Carolyn (Patrica Clarkson). Seine einzige wirklich nachhaltige Stabilität ist sein Job, sein bester Freund George (Dennis Hopper) und eine fast schon autistisch anmutende Alltags-Lebensweise. Eine einschneidende Änderung in sein Gefühlsleben oder gar sein gesamtes Leben bewirkt seine Studentin Consuela (Penelope Cruz).

INTERPRETATION

Nicht lieben zu können oder etwas milder, die Kunst des Liebens nicht zu beherrschen, kann auch daran liegen, dass man nicht in der Lage ist Liebe zu empfangen. David scheint diesbezüglich in alle Richtungen Probleme zu haben und hat sich daher sein Leben so eingerichtet, dass Liebe auch schon von vorneherein ausgeschlossen ist.

Das einzige, was ihn noch in der Nähe der Liebe hält, ist seine Hingabe für die Schönheit, der Sinnlichkeit der Frau. Die vermeintlich sinnlichste und schönste, die ihm unterkommt, kann dann tatsächlich so etwas wie Liebe in ihm wecken. Eine einfache und eine letztlich animalische Eigenschaft, die selbst und gerade bei dem Hochgelehrten die zentrale Kraft für die Liebe darstellt.

Ob das zu verwerfen ist? Sicher nicht, denn es führt ihn ja zur Liebe. Das kann nicht verwerflich sein und letztlich gehört das unausgesprochene, wenig mental verständliche aus der Libido existenziell dazu. Dennoch scheitert David, und dass nicht weil er mit oberflächlichem Geschwätz wegen des Altersunterschied nicht umgehen kann, sondern weil dies es ihm zunächst nicht wert ist, sich selbst weniger zu lieben bzw. lieben zu können.

Erst nach der Trennung wird ihm die Unfreiheit und Einsamkeit seiner Art bewusst. Dadurch wird er sanftmütiger, auch melancholischer, aber er lernt plötzlich etwas zu geben, was außerhalb einer sachlichen Vereinbarung liegt. Erst die persönliche Tragödie von Consuela lässt ihn tatsächlich und letztendlich zu einem Liebenden werden.

WERTUNG

Dieser Film ist ein langer, lehrreicher Prozess, aus dem man einiges mitnehmen
kann. Dazu gibt es einen smarten Ben Kingsley und eine bezaubernde Penelope Cruz. Alles geeignet für einen anspruchsvolleren Filmabend. Dennoch, was dem Film fehlt, ist das Feuer des Themas, und dass trotz sinnlicher Bilder. Den vierten Stern gibt es daher auf Verdacht für neue Sichtweisen bei einem eventuell zweiten Ansehen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachhaltige Wirkung, 3. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Die Fähigkeit zu lieben ist nicht unbedingt abhängig vom Erfahrungsschatz, vom Alter oder von der Weisheit einer Person - man muss sie zulassen, die Schönheit in ihr erkennen und danach kompromisslos handeln. Dies erfährt auch der ewige Junggeselle (hier beeindruckend gespielt durch Ben Kingsley in der männchlichen Hauptrolle.

Als er sich auf eine Affaire mit der jungen Schönheit (Penelope Cruz) einlässt, ist ihm zwar sehr schnell klar, dass es nicht nur die äußerliche Schönheit ist, die ihn anzieht. Dennoch ist er gefangen in seine selbst gestrickten Käfig der Unabhängigkeit, der undurchlässig ist für Grenzüberschreitungen jeder Art.

Es kommt, was kommen muss - nachdem er es zu keinem Zeitpunkt schafft, zu seiner Liebe zu der jungen Frau zu stehen, trennen sich ihre Wege für mehrere Jahre.

In einer Silvesternacht klingelt es an seiner Tür - eine völlig veränderte junge Frau steht vor ihr und offenbart ihm ihr Schickals.

Im ersten Moment habe ich den Film stellenweise ein wenig langatmig empfunden, habe mich aber entschieden, dass nur meine eigene Ungeduld Schuld daran war - denn der Film besteht aus ruhig erzählten Bilden, Mimikstpielen und Gedanken, die laut in der Luft hängend auf die Empfindung des Zuschauers harren.

Grandios sind auch die Gespräche des alternen Literaturkritikers mit seinem besten Freund - gespielt durch Dennis Hopper.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kunst zu lieben - und Romane zu verfilmen, 7. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Den Film müssen wir unbedingt schauen, kündigte ein guter Freund von mir an, voller Hoffnung auf die schöne Penelopé.

Und er kam auch nicht zu kurz, immerhin gönnte uns der Film eine mehrminütige Szene mit einer wunderschön entblößten Darstellerin. Pluspunkt. Aber nackte Frauen allein machen eben doch keinen guten Film aus. Trotz vielversprechender Romanvorlage (Philip Roth: Das sterbende Tier) bleibt die provokative Geste im Film aus, die Roth so gekonnt in seinem Werk inszeniert. David Kepesh (Ben Kingsley) als alternder Literaturprofessor mit jugendlichem Paarungsverhalten ist als Figur nicht ausgespielt, sie hätte durchaus mehr Schärfe vertragen. So sind die sexistischen Ansichten Kepeshs nicht spitz genug, um ihre Ironie erkennen zu lassen, sein Leid, hervorgerufen durch seine plötzliche auftretende Hingabe für seine Studentin Consuela (Penelopé Cruz), nicht heftig genug dargestellt. Der Film ist wunderschön und dennoch verwaschen. Und was die schöne Penelopé angeht, so trifft es ein Zitat Kepeshs wohl am besten:

"Schöne Frauen sind unsichtbar, wir sind derart von ihrem Äußeren geblendet, dass wir ihre innere Schönheit nicht sehen können."
Und so erging es mir mit dem Film: Wunderbare Bilder, schlaue Dialoge und eine herzerweichende Liebe, die ein tragisches Ende findet. Aber die Brisanz der Frage, ob eine Liebe dreißig Jahre Altersunterschied überwindet, ob es Hingabe oder Fleischeslust ist, die einen alternden Mann zu einer jungen Frau treibt, bleibt verborgen.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ästhetisch, tiefgründig, bewegend, 2. Januar 2009
Von 
Isabell - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen Film zweimal im Kino gesehen habe...bei diesem Film war es keine Frage, es zu tun. Nicht nur, weil Penelope Cruz eine sehr attraktive Frau ist. Der Film ist unwahrscheinlich ästhetisch, ein Film der leisen Töne und der beeindruckenden Bilder. Eine Liebesgeschichte, aber keine oberflächlich banale á la Hollywood. Ein alternder Professor, der kaum eine Studentin je ausgelassen hat, der mit dem Alter nicht zurecht kommt, der heiraten als den größten Fehler seines Lebens bezeichnet, der seit zwanzig Jahren eine Geliebte hat - nur um sich nicht binden zu müssen. Genau der ältere Herr verliert sein Herz an eine attraktive Studentin, die die Eleganz einer Anwaltssekretärin für ihn verkörpert. Nach eineinhalb Jahren trennen sich ihre Wege für Jahre, bis sie ein schweres Schicksal wieder einander begegnen lässt.
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