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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hühnerfüße können rocken!
rgendwie habe ich nicht daran geglaubt, dass die sogenannte Supergroup Chickenfoot nach ihrem ersten und sehr guten Album noch ein weiteres nachlegen werden. Oft sind diese Kooperationen gestandener Musiker ja doch eher kurzlebig. Im Fall der Hühnerfüße scheinen sich aber Musiker gefunden haben, welche menschlich wie musikalisch gut zu harmonieren...
Veröffentlicht am 25. September 2011 von RJ + YDJ

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "DER BANDNAME IST LEIDER NOCH IMMER PROGRAMM"
Zweites Studioalbum der Super-Group um Ausnahmegitarrist "Joe Satriani" von 2011 das ähnlich wie sein Vorgänger zu keiner Zeit zündet, mit einer einzigen Ausnahme, dem Überflieger des Albums "Come closer", einer melodiösen Ballade mit tollem Solo von Meister Satriani. Ähnlich wie beim Debut lässt es die Band ordentlich krachen, erinnert...
Veröffentlicht am 25. August 2012 von Christian Hadek


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hühnerfüße können rocken!, 25. September 2011
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
rgendwie habe ich nicht daran geglaubt, dass die sogenannte Supergroup Chickenfoot nach ihrem ersten und sehr guten Album noch ein weiteres nachlegen werden. Oft sind diese Kooperationen gestandener Musiker ja doch eher kurzlebig. Im Fall der Hühnerfüße scheinen sich aber Musiker gefunden haben, welche menschlich wie musikalisch gut zu harmonieren scheinen.

Das zweite Album, welches mit III betitelt ist, liegt nun vor und in der letzten Zeit habe ich selten eine Hard Rock Scheibe gehört, bei welcher der Spaß der Musiker so durchscheint.

Direkt die ersten Powerchords und das leichte, darüber gespielte Lick von "Last Temptation" ist US Hard Rock bester Machart. Wie schon beim Debütalbum stellt sich Gitarrenvirtuose Satriani voll in den Banddienst, auch sein Gitarrensound ist auf III deutlich wärmer als auf seinen Soloalben.

"Alright Alright" hat ein leichtes Rolling Stones Flair und zeigt wie Classic Rock modern klingen kann. "Different Devil" ist der potentielle Radio Hit von III und lebt besonders vom pumpenden Bass des ehemaligen Van Halen Tieftöners Michael Anthony und dem tighten Schlagzeugrhythmus welcher von Chad Smith (Red Hot Chili Peppers) unglaublich gut eingetrommelt worden ist.

Sammy Hagars raue Stimme ist auch im fortgeschrittenen Alter immer noch absolut einzigartig und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Insbesondere "Lighten Up" und der schönen Ballade "Come Closer" kann er seinen Stemple aufdrücken.

III ist ein hervorragendes zweites Album von Chickenfoot. Hoffen wir, dass diese Band noch ein paar solcher Hochkaräter veröffentlicht. Es wäre schade, wenn nicht!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im großen und Ganzen richtig gut, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Aufnahmetechnisch gibt es nichts zu bemängeln, glasklarer Sound, guter Gitarrensound, gut gemixt.
Zu den einzelnen Songs

1. Last Temptation - ein sehr gelungener Einstieg, auch wenn der Song erst beim dritten Mal hören zündet. Schöne Licks und Melodien. Kein allzu harter Song, aber auch nicht zu seicht. Die goldene Mitte (5/5)

2. Alright Alright - die erste Ernüchterung der CD. Dieser Song ist langweilig. Gefällt das eingängige Riff am Anfang noch, nutzt es sich im Laufe des Stücks sehr schnell ab und der langweilige Refrain reißt den Song auch nicht mehr raus. Die Strophenmelodie gefällt allerdings. Die Gitarrebnarbeit kann sich dennoch sehen lassen. (2/5)

3. Different Devil - Eine klasse Ballade lässt das Stück eben vergessen. Tolle Melodien! (5/5)

4. Up Next - Das beste Rockriff der Platte. Da muss Kopf und Fuß und einfach alles mitwippen. Der Song geht nicht mehr aus dem Kopf und treibt und treibt und treibt... (5/5)

5. Lighten Up - ungewöhnlicher Beginn, der in einer rockigen Strophe mündet. Insgesamt gut, mir fehlt allerdings ein bisschen die Abwechslung. Wunderbare Gitarrensounds und -soli deshalb gerade noch (4/5)

6. Come closer - Wieder eine Hammerballade. Eine klasse Melodie und ein tolles Lick. Der beste Track des Albums (5/5)

7. Three and a half letters - Ein politisches Stück mit "Sprechgesang" und aggressivem Refrain. Vielleicht zündet es noch, überzeugt mich aber nicht. Die freakige Gitarrenarbeit ist aber hörenswert (3/5)

8. Big Foot - Treibendes Riff, weölches einen nicht loslässt und cooler Gesang. Ein durch und durch gutes Stück! (5/5)

9. Dubai Blues - Ein chices Stück mit tollen Gitarren und treibenden Beats. Kann sich sehr hören lassen. Toller Refrain. (5/5)

10. Something going wrong - Die Balladen sind eindeutig die größte Stärke dieses Albums. Bin eigentlich kein großer Fan der Seichtheit, aber diese überzeugen! Wieder ein Hammerding. Bleibt im Gehörgang kleben und hat ordentlich Feeling. (5/5)

Alles in allem ein Überalbum! Zwei Ausfälle sind absolut zu verschmerzen. Man wird durch 8 klasse Stücke viel mehr als entschädigt. Absolute Kaufempfehlunng!
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88 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieben Punkte!, 24. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Erlaubt mir bitte -statt einer kopflastigen-Bewertung und einer nüchternen Klang- und Inhaltsanalyse- ein kleines Stimmungsbild:

1. Ein über 50-Jahre alter BOF ("Boring old fart") kann tatsächlich noch eine Amazon-Lieferung mit fiebrigem Gesichtsausdruck aufreissen (sonst ist ja mit Aufreissen... aber lassen wir das...!).

2. Bange Frage: Ist sie es? Heute soll sie ja geliefert werden. Sie ist es: Die neue Scheibe von Chickenfoot. Die Frage ist nur: Oldieband oder Supergroup? Die ersten Schritte des Chickenfoot waren je schon ganz kräftig.

3. Nach zwei Minuten kann ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Aaaahhhhhh, tut das gut.

4. "Was ist denn mit Dir los?"- Die spontane Frage meiner Gattin. "Muss das so laut sein?"

5. Es muss!

6. Nicht ein einziger ****-verdammter Song-Ausfall. Sogar der Papst-Besuch tritt in den Hintergrund (Doch, echt! Man fasst es nicht!)

7. Da sind sie alle wieder - irgendwie: Van Halen, Grand Funk Railroad, Deep Purple, Led Zeppelin, UFO, Ted Nugent.

Aber: NICHTS auf der CD ist altbacken. Alles ist frisch, stimmig und voll von positivem Testosteron und Virtuosität. Aber auch ohne jeden "Machismo". Da sind im besten Sinne gestandene Männer am Werk, die sich selbst und der Damenwelt nichts mehr vormachen müssen. Und die bei allen Parallelen einen eigenen organischen Stil entwickeln.

8. Ganz im Ernst: Es gibt auf diesem Planeten derzeit nichts -nicht einmal Black Country Communion- was auch nur ansatzweise derart den Titel "Supergroup" verdient.

9. Chickenfoot könnten eine Bedeutung erreichen, die seit den "Grossen" in den 70ern keine andere "Supergroup" mehr erreicht hat.

10. Ich muss jetzt aufhören. Ich glaube ich bin wieder 20...

11. Erneutes Zitat : "Was ist denn mit Dir los...................?"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon routiniert? Noch glaubwürdig?, 30. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Mit "Chickenfoot‘s" zweiten Studioalbum wurde das Projekt um Sammy Hagar (Gesang), Joe Satriani (Gitarre), Chad Smith (Schlagzeug) und Michael Anthony (Bass) weitergeführt. Zwischenzeitlich gab‘s zum ersten Album eine Tournee und einen Livemitschnitt, der ganz pragmatisch “Chickenfoot II“ genannt wurde. Das nun zweite Studioalbum eröffnet zwei über die eigentliche Musik hinausgehende Fragen:

1. Kann das Niveau des Debutalbums gehalten werden?
2. Wie super ist diese Group wirklich?

"Sachliche Betrachtung"
Der Stellenwert bzw. die Qualitäten der vier Musiker sollten bekannt sein. Mehr hierzu kann man meiner Rezension zu „Chickenfoot I“ oder dem „www“ (z.B. Wikipedia) entnehmen. Besser noch ihren musikalischen Veröffentlichungen…
Zunächst hat sich an der Stimmgewalt von Sammy Hagar nichts verändert. Ist der Typ nun genial, begnadet oder helfen hier bereits die Computer im Studio nach? Egal wie. Hagar hat DIE Rockröhre!
Joe Satriani, Chad Smith und Michael Anthony erledigen ihre Aufgabe erneut professionell - perfekt. Zu perfekt? Alle machen wieder was sie können. Dass dies ziemlich viel ist, sollte ebenfalls bekannt sein. Dies beinhaltet wieder umfassende Zitate ihres bisherigen Schaffens und somit auch wieder nicht wirklich etwas Neues. Die Sounds / Licks / Rhythmen hat man alle irgendwo schon einmal, zweimal, dreimal… gehört. Und das passt schon. Neuerungen braucht es nicht, wenn klassische Rockmusik das erklärte Ziel ist. Nur diesmal erwischt man Satriani dabei, wie er nun auch noch neben sich selber sogar „Eddie van Halen“ abkupfert. Dass er dies als (legendärer) Gitarrenlehrer kann, steht außer Frage. Muss man dies aber unbedingt zeigen. Ist solch ein Zitat eine Hommage oder ein Zeugnis von kreativer Schwäche? Nur den Spaß an der Sache nehme ich Satriani diesmal nicht ab. Ein dicker Tropfen Öl mehr ins Feuer der Van Halen Fans / Chickenfoot Kritiker.
Insgesamt klingt „Chickenfoot III“ für mich zeitweise (im ersten Drittel) bereits ein wenig routiniert. Die spaßige Attitude wird zwar (irgendwie) fortgeführt, doch wirkt es im Vergleich zum ersten Album bereits als Programm; ja teilweise sogar erzwungen. Schon der Opener „Last Temptation“ wirkt irgendwie bedeutungsschwanger – als wäre er bei einer Presswehe steckengeblieben. Und jetzt wird die Bewertung bereits emotional…

"Emotionale Betrachtung"
Song 2 (Alright Alright) macht so vor sich her. Leider belanglos…
Mit Titel 3 (Different Devil) folgt schon eine Ballade / Hymne, als müsse hiermit (als Erfolgsgarant) ein früher Meilenstein gesetzt werden. Die totale Routine – regelrecht billig! Das Ding könnte auch von Brian Adams, Bon Jovi, Nickelback und allen weiteren Radiorockern stammen.
Ab Lied 4 (Up next) fängt es an Lustig zu werden. Jetzt wird gerockt – rotzig und schmutzig. Satriani setzt einen fetten Riff.
Nr. 5 (Lighten up) startet mit nem Orgelthema a la Deep Purple, was dann folgt ist solides Handwerk, nen ordentliches Gitarrensolo (in Form und Umsetzung sehr klassisch) – neee doch, Satriani gibt ordentlich Gas und macht Laune.
Titel 6 (Come closer) bietet wieder mal eine Ballade mit einem wirklich atmosphärischen Start. Leider verläuft sich der Song in diesem Thema und wird mit der Zeit berechenbar. Somit eine typische, jedoch gute Kommerzballade…
Mit Song 7 (Three an a half letters) folgt dem markentypischen Spaß der Ernst des Lebens. Na also, es geht doch. Denn wo Sonne ist, ist auch Schatten. That’s Life… Das macht Chickenfoot glaubwürdiger. Gute Musiker sollten auch ein Statement abgeben. Wichtige Nummer!
Mit Nr. 8 (Big Foot) zurück zum Spaß. Jaaa, das ist gut…
Titel 9 (Dubai Blues) legt nochmal ordentlich nach und setzt dabei die „The Beatles“ Aussage „Can’t by me love“ zeitgemäß rockig und mit viel Augenzwinkern um.
Und zuletzt Song Nr. 10 (Something going wrong) ist (für mich) der Höhepunkt des Albums. Klasse, passend zum Abschluss und somit nachhaltig. Es wird wieder eine Ballade gespielt, jaaa – ich finds gut, weil diesmal wird gezaubert. Im Südstaatenstil beginnend wird das Ganze in der Folge mit klassischen Bluesrock Elementen gewürzt; zwischendurch und abschließend eine Joe Satriani in emotionaler Höchstform.

"Abschließende Betrachtung "
Professionalität und Routine verdrängt die Frische des Debutalbums. Ja klar, das ist klagen auf ganz hohen Niveau. Manchen Zuhörer mag gerade das Genie / die Perfektion der Musiker abstoßen. Und ja, das Ganze ist ebenso professionell / kommerziell produziert. Nur ist es immer noch tolle Rockmusik – im klassischen Gewand. Und eine solche kann man gut und gerne empfehlen.
Leider zündet „Chickenfoot III“ (zumindest bei mir) nicht mehr so deutlich wie das Debutalbum, obwohl diese zweite Studioproduktion insgesamt nachhaltiger auftritt. Insbesondere mit dem letzten Titel wird diese Nachhaltigkeit erzeugt, die mir bei „Chickenfoot I“ fehlt. Jedoch kann ich „Chickennfoot I“ ohne Problem durchhören. Da wird nicht geskippt. Der Erstling ist insgesamt stimmiger. Die gute Laune wird durchgetragen bzw. nicht störend unterbrochen. Hier beim Nachfolger bin ich nicht mehr durchgängig begeistert. Aber wenn, dann richtig! Somit ist die Group immer noch super aber noch immer nicht eine Supergroup. Und dies bringt aufgerundete 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good or bad, 10. November 2011
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Dann gebe ich auch mal meine total sujektiv-voreingenommene Meinung zum Besten. Das Album ist kommerziell, hat nicht so viel Tiefgang wie viele andere, ist radiotauglich, nicht wirklich hart - na und!!

Es gibt nunmal Tage - und die Jahreszeit bringt reichlich davon - da ist es morgens auf dem Weg in die Arbeit noch dunkel und auf dem Heimweg schon wieder. Und genau für solche Tage brauche ich genau diese Musik. Das Leben ist kompliziert genug, also keep it simple was den RockŽnŽRoll betrifft. Die vier Herren könnenŽs, und sie machen genau das was sie können. Hagar klingt fast so gut wie zu Montrose oder seligen Standing-Hampton-Zeiten. Anthony hat vielleicht mehr Bauchumfang, aber Bass und Stimme sind immer noch auf der Höhe.

Ich habe in den letzten Jahren wirklich selten einen Song vorgesetzt bekommen wie "Different devil". Da kann die Laune noch so unterirdisch sein, aber nach den knapp viereinhalb Minuten ist alles wie weggeblasen und ich muß mich im Zug echt zusammennehmen, um nicht breit grinsend oder gar laut mitsingend dazustehen.

Enjoy it - es sind leider nicht mehr soo viele unterwegs, dieŽs können und bei denen man das Gefühl hat, daß es Ihnen Spaß macht. Vielleicht raffen sich die vier sogar noch zu einer Tour auf. Das könnte echt eine Riesensache werden.....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 23. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wollte man am ersten Chickenfoot-Album einen Haken finden dann vielleicht der, dass der ein oder andere Song zu unausgegoren klang, zu sehr nach Jamsession, zu viel Gitarrengewichse auf 6 Minuten oder mehr ausgedehnt. "III" hat hier deutlich gegenüber dem Vorgänger gewonnen. Kürzere Titel, trotzdem mehr Song, mehr Melodien, mehr Hörspaß. Die Songs liegen radiofreundlich alle um die 4-5 Minuten; dieses Album ist mainstreamiger ohne Mainstream zu sein oder in irgendeiner Art platt zu wirken. Kurz: Eine super Platte wie ich sie in ihrer Geschlossenheit lange nicht mehr gehört habe. Man kann sie musikalisch am besten mit Teilen der letzten Sammy Hagar-Soloalben vergleichen, die in eine ähnliche Richtung gingen (Cosmic Universal Fashion!!!). Obwohl die Sessions schnell über die Bühne gegangen sein sollen scheinen die Songs viel ausgereifter zu sein als beim Debüt, man hat sich wieder mehr an klassischen Rocksong-Strukturen orientiert. So manche Vorabrezension hat "III" eine größere Härte als "I" nachgesagt; diese Einschätzung kann ich nicht teilen. "III" ist zweifellos hart, aber einen knüppelharten Kracher wie "Get It Up" sucht man hier vergebens. Auch die Balladen sind extraklasse, so ist "Come Closer" ein sexy und funky Dosenöffner der vollkommen ohne Schmalz auskommt und sich fernab von Foreigner-Niveau bewegt (nicht falsch verstehen, ich mag Foreigner, aber Ihr wisst was ich meine!!!). Ein Song klingt sogar vollkommen nach einer Band deren Namen ich im Zusammenhang mit Chickenfoot mal nicht nennen möchte (haha). Obwohl mir die Texte normalerweise ziemlich egal sind muss ich unbedingt noch "Three And A Half Letters" erwähnen, ein Song, an dessen Text man ohne es zu wollen nicht vorbeikommt und der richtig unter die Haut geht. Selten so was eindringliches gehört. Unterm Strich bleibt von mir nur Lob für diese Platte. Der absolute Hammer ist übrigens die Deluxe-Edition. Eine schicke Box mit dem Album, DVD, 3D-Bildern und Brille, das erste Album gratis obendrauf (gut, da gabs noch ne Menge Overstocks...) und ein T-Shirt in bester "Fruit Of The Loom"-Qualität, also kein Schund! Und das alles zum Preis einer normalen CD. Gut gemacht. Bitte mehr Chickenfoot. Gaaaack, gaaaaaack.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Ausgabe, eines tollen Rockalbums!!!, 4. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt ja bereits viele viele Rezensionen zu diesem Album, würde persönlich 4 bis 5 Sterne vergeben. Das Album ist genauso gut wie die erste Veröffentlichung vor ein paar Jahren. Sammy Hagar singt ganz phantastisch, Satriani ist einer der besten Saitenzupfer überhaupt und auch die Rhythmusfraktion lässt keine Wünsche offen. Vielleicht ist die Scheibe kein Meilenstein, hat aber genug Potential um einer zu werden. Mich ärgert immer wieder, dass viele neuere Alben im Rockbereich maßlos überproduziert wurden bzw. werden. Hier hat man alles richtig gemacht, Powerrocksongs und Balladen im wahren "Classic Rock" Stil. Mit dieser Scheibe machen die Hühnerfüße den Jungs von Black Country Communion (und ihrem zweiten Album) stark Konkurrenz und das will was heißen!!!
Der Fan hat das Problem, welche Edition in die Sammlung soll!? Die Deluxe Version, mit T shirt, Album 1 und.... war schnell ausverkauft, kein Wunder bei dem Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe mich dann doch entschieden, zur Classic Rock Editon zu greifen, da diese Ausgaben wirklich göttlich sind (siehe Motörhead oder auch Alice Cooper!!!).
Die Plektren, die Brille plus 3-D Postkarten und besonders das Magazin (Englisch erforderlich!!!) sind einfach was ganz Besonderes. Aktuelle Interviews und Berichte, Track by Track Besprechungen, Hintergründe zur Produktion bzw. Cd Design und massig Fotos (Studio, live, von heute und früher), ermöglichen einen tiefen Einblick in das Leben der Musiker und die Entstehung dieses Krachers. Also entweder Deluxe Version oder Classic Roch Edition ins Regal stellen, es lohnt sich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cool, gereift - und toll verpackt, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Das Nachfolge-Album III klingt gereift, wenn man das bei den hier agierenden langgedienten und hochdekorierten Rockstars überhaupt schreiben darf. Von einem "Spaß-Projekt" hätte ich keine so gehaltvollen politischen (z.B. THREE AND A HALF LETTERS) und gesellschaftskritischen (z.B. DUBAI BLUES) Texte erwartet. Die super aufgemachte und verpackte CD (mit 3-D Brille!) sieht aus und klingt auch wie aus einem Guss: Balladen, Mid-Tempo-Nummern und grooviger Hardrock mischen sich sehr geschmackvoll. Joe Satriani spielt wieder sehr songdienlich und blitzt zwischendurch mit virtuosen Leads und offenen sowie erweiterten Akkorden durch. Innovation sollte man von einer Combo, die sich dem härteren Retro-Rock verschrieben hat, nicht erwarten. Stattdessen erhält man ein melodisches und kraftvolles Stück Rockmusik, noch knapp am Mainstream vorbei.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Ungehört gekauft und nicht bereut! Das zweite Album der "Altrocker" von Chickenfoot hat mich von Anfang an sofort begeistert. Wer auf guten Rock steht sollte zugreifen. Ich kann III nur empfehlen!
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4.0 von 5 Sternen Muskulöser Power-Rock für Erwachsene, 7. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Wenn sich altgediente Rockgrößen zu einer "Supergroup" zusammen schließen, dann gibt es meistens nur zwei Möglichkeiten: entweder es kommt ziemlich lauwarmes Gedudel dabei heraus, oder es sprühen die Kreativ-Funken, dass es nur so kracht. Glücklicherweise gehören Chickenfoot in die zweite Kategorie. Die 2008 gegründete Truppe besteht aus den Ex-Van Halen Mitgliedern Sammy Hagar (Gesang) und Michael Anthony (Bass), sowie Gitarrenvirtuose Joe Satriani und Red Hot Chili Peppers-Schlagzeuger Chad Smith. Mit ihrem selbsbetitelten Debutalbum räumen sie 2009 gewaltig ab und schaffen es gar bis auf Platz 4 der US Billboard-Charts. Eine amtliche Hausnummer also, die gewisse Erwartungen an den zwei Jahre danach veröffentlichten Nachfolger stellt. Ironischerweise trägt der den Titel "Chickenfoot III". Ob da bei den Traveling Wilburys abgeguckt wurde? Die Supergroup um George Harrison, Tom Petty und Bob Dylan, die von 1988-1990 bestand, nannte nämlich ihr zweites gemeinsames Album ebenfalls "Vol. III". Könnte angesichts der anhaltenden Popularität dieser Kollaboration gut sein. Musikalisch bestehen zwischen der Folk-Truppe und dem pumpenden Rock-Fünfer allerdings gewaltige Unterschiede.

Das macht gleich der eingängige Opener "Last Tempation" deutlich. Ohne Vorwarnung stürzen sich die Hühnerfüße ins Getümmel und rocken was das Zeug hält drauf los. Sofort fällt auf: die hier und da zu hörende Sperrigkeit des Erstlings wird beim Nachfolger deutlich reduziert. Man will schließlich die gerade erst gewonnenen Fans nicht zu sehr vor den Kopf stoßen und neue dazugewinnen. Das geht am Besten, wenn man nicht allzu progressiv zu Werke geht. Mit weichgespültem Radio-Rock hat das aber nichts zu tun. Chickenfoot klingen nach wie vor ungeschliffen und authentisch, auch wenn sich die Melodien recht rasch einprägen. Mancher zieht gerne Parallelen zum Sound von Led Zeppelin, was aber wohl eher auf die andere, kurz nach Chickenfoot gegründete Supergroup "Black Country Communion" um Glenn Hughes und Joe Bonamassa zutrifft.

"Alright Alright" rockt amtlich, lässt jedoch im Refrain etwas Einfallsreichtum vermissen. Dafür schüttelt sich Joe Satriani ein funkalicious Solo aus dem Ärmel. Hell, yeah.

Mit "Different Devil" trumpft die Band dann so richtig auf. Unverschämt melodischer, aber gleichzeitig kraftvoller Cabrio-Rock mit gewaltiger 80er Schlagseite, der vor 25 Jahren sicherlich ein internationaler Hit geworden wäre. Kaum zu fassen, dass es im 21. Jahrhundert noch möglich ist den alten Zeiten zu huldigen, ohne gängige Klischees aufzukochen oder altbacken zu wirken. Dieser Titel strotzt nur so vor Spielfreude. Einfach klasse!

Das groovende "Up next" schraubt dann den Härtegrad wieder nach oben. Satriani treibt seine Gitarre breitbeinig durch die dreckige Blues-Nummer und beamt den Hörer mit einem abgedrehten Solo in eine andere Galaxie. Im Refrain pumpt das Quintett dann so richtig fett. Die Wände wackeln gewaltig und wer jetzt nicht ausflippt, der kann ohnehin mit Rockmusik nichts anfangen.

"Lighten up" pflügt ähnlich ungestüm. Wieder einmal besteht Sammy Hagars auch mit über 60 noch unglaublich kräftige Stimme gekonnt zwischen all dem herrlich dynamischen Krach.

Mit "Come Closer" zeigen die gereiften Herren anschließend, dass sie auch die leisen Töne beherrschen. Ob man das Stück als Ballade bezeichnen möchte, bleibt jedem freigestellt. Eines aber steht fest: zuckrige Streicher oder schnulzige Piano-Parts gibt es bei Chickenfoot nicht. Man huldigt der Liebe ohne überflüssigen Firlefanz. Chad Smith beweist hier besonders, dass er wie kaum ein anderer Schlagzeuger den Groove gepachtet hat. Im mehrstimmigen Chorus kommen große Gefühle auf, ohne dass die Kitschgrenze auch nur annähernd erreicht wird. Die stärkste Nummer des Albums.

"Three and a half letters" ist musikalisch und textlich das komplexteste der 10 Stücke. Hagar erzählt im Sprech-Gesang die Geschichte eines vom Schicksal gebeutelten, arbeitslosen 51 Jährigen aus der amerikanischen Unterschicht.

Die Vorab-Single "Big Foot" weist zwar ein drückendes Riff auf, gehört aber nicht zu den herausragenden Songs. Ganz netter Blues-Rock. Der fiebrige "Dubai Blues" mit seinem leichtfüßigen Bass überzeugt da schon eher.

Zum Abschluss geht es mit "Something going wrong" etwas gediegener zu. Sammy Hagar legt sich gefühlvoll in die fluffig-leichte Nummer mit sensationellem Refrain, der jede Wolkendecke umgehend aufreißt. Wieso der Sänger das Gefühl hat, dass irgendwas schief läuft? Keine Ahnung. Nicht zuletzt dank des überzeugenden Schlusstitels ist "Chickenfoot III" nämlich ein voller Erfolg.

Das schlägt sich auch in den Chartplatzierungen nieder. Platz 9 in den USA und Platz 13 in Deutschland sind aller Ehren Wert. Leider fehlt auf der CD-Version des Albums der geniale Bonustrack "No Change". Dafür ist das Digipack mit einer 3 D Brille, freakigen Fotos der Band aus dem Studio und kurzen Einzelinfos zu den Mitgliedern ausgestattet. Nettes, aber letztlich überflüssiges Gimmick. Produziert hat das ganze der erfahrene Mike Fraser, der schon mit Leuten wie AC/DC oder Metallica gearbeitet hat.

"Chickenfoot III" steht dem Vorgänger in nichts nach und bietet erneut ungestümen, muskulösen Power-Rock für Erwachsene. Hagar, Satriani, Anthony und Smith sind perfekt aufeinander abgestimmt, ohne zu routiniert zu klingen. Klar haben sie den Rock nicht neu erfunden. Aber es ist ihnen gelungen, ihn entspannt und angenehm zeitgemäß zu inszenieren. Ob sie Ideen für ein weiteres gemeinsames Album haben, wird sich zeigen. Angesichts der hohen Qualität der beiden bisherigen Werke wäre das eine feine Sache.
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III (Limited Edition)
III (Limited Edition) von Chickenfoot (Audio CD - 2011)
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