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Kundenrezensionen

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am 7. Juli 2016
Ich möchte weder zu viel verraten, noch will ich "unwürdige" überreden, diesen Film zu kaufen. Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen! ;)

Es lohnt sich auf jeden Fall, denn die Thematik ist gut für eine Komödie dieser Art geeignet und gute Komödien suche ich schon seit langem. Wobei die Bezeichnung "Komödie" in meinen Augen schon fast eine Beleidigung für diesen Film ist! SO und nicht anders sollten echte Fanboys sein! ;) Mir bleibt nichts weiter übrig, als dem Film fünf Sterne zu geben und ihn zu feiern!

Denn:

- die Schaupieler sind gut
- die Thematik ist super
- als SW Fan wird man diesen Film feiern
- die Ideen sind klasse, ich will auch so einen Bus!
- 1000 weitere Gründe die für diesen Film sprechen!

Fazit:
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am 13. Januar 2015
Als Star Wars Nerd generell und als quasi aktiver Teil der Kampagne für den Film damals ist der Film für mich natürlich ein Muss.

Für alle anderen wird es eine - je nach Hintergrundwissen - mehr oder weniger unterhaltsame Roadmovie-Komödie sein.
Der besondere Charme besteht eben in gewissen Insidern des Geekdoms rund um Sci-Fi und Star Wars eben im Besonderen.
Die Story ist jetzt keine große Überraschung oder sonderlich originell aber durchaus unterhaltsam.

In dieser Special Edition ist das Besondere ein spezieller Bonus für Teile des Fandom - Kommentare von Angehörigen der German Garrison (der deutschen Vertretung der 501st Legion, ein weltweit agierender Star Wars Kostümclub).
Es ist sicherlich nicht für jeden Star Wars Fan ein Schmankerl, aber für nicht wenige und so bekommt man einen Eindruck, wie Die-Hard-Fans diesen Film und ihr Fan-Dasein in Bezug auf Star Wars und den Film erleben.
Natürlich ist das dann ein spezieller Blickwinkel - kein universeller ;)
Aber es ist mal etwas Neues im Bereich des "Commentary".

Für mich 5 Sterne wert
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am 18. Januar 2016
Das ist ein wirklich netter Streifen, besonders Star Wars-Fans kommen hier auf ihre Kosten, da es überall in dem Film kleine Anspielungen auf die Star Wars-Filme gibt Sei es (natürlich) in den Dialogen, oder vertraute Geräusche, wie der Sound des Millenium Falcon, wenn die Hauptprotagonisten mit ihrem Van losfahren. Kurze Gastauftritte von Carrie Fisher und Billy Dee Williams erfreuen auch das Fan-Herz, William Shatner von der Star Trek-Front gibt auch ein kurzes Gastspiel und Ledergesicht Danny Trejo schaut ebenfalls mal kurz vorbei! Leichte Kost, gute Abendunterhaltung. Also ich kann mir den Film immer wieder mal ansehen...
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am 13. Juni 2014
Diesen Film habe ich nur durch Zufall entdeckt da Kevin Smith ( Silent Bob) ihn auf der Comic Con in San Diego erwähnt hat. Was in diesem Film an Anspielungen auf Star Wars und Star Trek aufgefahren wird ist Atemberaubend. Man merkt das hier absolute Fans am Werk waren. Dieser Film ist eine der besten Komödien die ich je gesehen habe (und ich habe schon Hunderte gesehen) die cameo auftritte sind das Sahnehäubchen. Kaufen Kaufen Kaufen
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am 10. April 2011
Als Krieg der Sterne Fanatiker musste ich dieses Meisterwerk natürlich auf DVD haben. Der Film war mir vorher allerdings nicht bekannt. Doch seit gestern abend einer meiner Lieblingsfilme.
Hier sprüht es vor Witz. Allein das Auto ist eine Parodie. Der Film wurde mit so viel Liebe und Begeisterung gemacht, dass jeder Fan einfach dahin schmelzen, herzhaft lachen oder mitdiskutieren muss.

Achtung! Der Film darf nur von echten Fans und von jenen, die sich in den Weiten unseres Universums auskennen angeschaut werden, da man sonst über die Hälfte und 90% der Gags des Films überhaupt nicht blickt.

So begeistert war ich von einem Film schon lange nicht mehr!!!
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am 22. Dezember 2013
Der Vorspann beginnt wie ein klassischer Star-Wars-Film. Episode VII wird angekündigt. „In einer Zeit des Bürgerkriegs. Vergiss es. Es gibt keinen Bürgerkrieg. Eine dunkle Zeit für Star-Wars-Fans, aber es gibt Hoffnung. Am Horizont gibt es eine neue Folge.“

Die drei waschechten Star-Wars-Fans Windows, Hutch und Linus stürmen verkleidet als Sturmtruppen und Darth Vader eine Halloween-Party. Dort treffen sie einen weiteren, weiblichen Fan. Es sind wahre Hardcore-Fans und sie kennen jedes Detail, jeden Dialog aller Folgen. Sie können es kaum erwarten, dass der nächste Film – Episode I – in die Kinos kommt. (Wirklich! Man muss wissen, dass zuerst die Teile vier bis sechs und dann erst die Episoden eins bis drei produziert worden sind. Die geplanten Teile sieben bis neun gibt es dafür nicht. Ziemlich strange, ist aber so.) Ein vierter Freund Eric hat sich in letzter Zeit nicht blicken lassen und scheint nicht mehr richtig dazu gehören zu wollen. Es ist zwangsweise durch seinen Vater wie es im fannischen Slang heißt GAFIA (Gone Away From It All) geworden.

Naja, dachte ich, ein weiterer Film aus der Reihe der High-School-, „Wir-versuchen-krampfhaft-lustig- zu-sein“-Filmen, der in einer amerikanischen Kleinstadt spielt, nur halt mit ein wenig SF-Ambiente. Ich mag diese Filme überhaupt nicht und finde sie nicht lustig. Auch keine nackten Kanonen oder amerikanische Apfelkuchen und schon gar nicht die verkrampften Film-Parodien mit einem Witzniveau, das meist unter der Gürtellinie angesiedelt ist.

Doch „Fanboys“ versucht nicht lustig zu sein, der Film ist es wirklich. Die Jungs sind echte Nerds und leben das aus. Sie haben sich eine eigene kleine Welt aufgebaut, in denen sie ganz gut zurechtkommen, sehen aber durchaus, dass das nicht das ganze wahre Leben ist.

Bei Linus, einem der Jungs, stellt sich heraus, dass er schwerkrank ist. Und so kommen die vier Freunde auf die wahnwitzige Idee, quer durch Amerika zu fahren, um auf der Skywalker-Ranch von Star-Wars-Macher George Lucas Linus die Möglichkeit zu geben, den neuen Film vorab zu sehen, denn er wird den Kinostart wohl nicht mehr erleben. Damit hat die etwas verrückten Fans die ernste Realität eingeholt.

Und so beginnt eine Quest, ein Roadmovie, wie es zwar schon viele gegeben hat, aber halt noch keinen mit Star Wars bzw. Science Fiction Hintergrund. Vieles erinnert an „Blues Brothers“, meinem absoluten Lieblingsfilm: Der Van von Hutch ist dem Blues-Mobil gleichzusetzen, wobei er gleichzeitig den Millennium Falcon, das Raumschiff von Han Solo parodiert. Die verfolgenden Trekkies sind vielleicht die „Good Ol‘ Boys“, vielleicht, wenn man es böser mag, auch die Neo-Nazis(?). Die Schwulen-Kneipe ist Bob‘s Country Bunker bei den Blues Brothers und gleichzeitig die Raumfahrerkneipe aus Star Wars.

Klar, vieles wird dem Zuschauer nur auffallen, wenn er die Filme um Luke Skywalker, Prinzessin Lea, Han Solo und den bösen Darth Vader mindestens einmal gesehen hat. Die verwendeten Sounds zum Beispiel gleichen sich. Eric Bottlers Vater gleicht Darth Vader, der seinen Sohn auf die dunkle Seite des Gebrauchtwagenhandels ziehen will. Und in George Lucas Haus gibt es hier im Film eine Müllpresse, in die die Helden geraten, genau wie bei Star Wars, nur dass ihnen bei „Fanboys“ nicht durch den Roboter R2D2 aus der Patsche geholfen wird, sondern sie normal durch den gekennzeichneten Ausgang die Presse verlassen.

Schließlich holt Zoe, die Freundin vom Anfang des Films die Helden aus dem Gefängnis. (In vielen Roadmovies gibt es eine Gefängnis-Szene). Sie ist zwar auch Fan, steht aber besser im Leben, ist eben eine Frau. Zoe ist als Figur ein Spiegel im Spiegel im Spiegel. Diese Figur ist hier im Film das Pendant zu Prinzessin Lea, bei Star Wars gespielt von Carrie Fisher. Carrie Fisher nun spielt als Gast in „Fanboys“ eine Ärztin und ebenso spielt sie in „Blues Brothers“ die sitzengelassene, schießwütige Verlobte von Jake Blues.

Das Ganze geht soweit, dass sogar Textpassagen übernommen worden sind. „I love you“ gesteht der kranke Linus im Krankenhaus der Ärztin (Carrie Fisher) und die antwortet wie Prinzessin Lea in Star Wars: „I know“.

Damit kann der Film auf mehrere Ebenen gesehen werden. Für den „normalen“ SF-Konsumenten wird nicht nur aus Star Wars, sondern auch aus Star Trek, Buffy und einigen anderen Filmen des phantastischen Genres zitiert. Auf dieser Ebene gibt es halt Lichtschwerter, Kostüme, den Roboter R2D2 auf dem Dach des Vans und vieles mehr, was sofort und augenscheinlich erkannt werden kann. Der allgemeine Filmliebhaber findet darüber hinaus Zitate auf Blues Brothers und andere Filme. Und schließlich der Star Wars Fan wird viele viele Anspielungen auf die sechs „Krieg der Sterne“ Filme suchen und stellenweise ganz subtil fündig werden. (Dafür muss er sich den Film aber wohl öfters als einmal ansehen, um alles zu finden…)

Der Film nimmt sich nicht ganz ernst, gleitet aber niemals in billigen Klamauk ab. Ok, es gibt Szenen in einer Schwulen-Bar, aber der Humor ist dezent und noch wirklich als Humor zu erkennen. Die „Feindschaft“ der Trekkies zu den Star-Wars-Fans wird zum Beispiel mit einem Augenzwinkern beschrieben. Der Gastauftritt von Carrie Fisher ist großartig und erinnert an Spock in Star Trek XI. Der Auftritt vom alten William Shatner in „Fanboys“ passt ebenfalls sehr gut, besser wahrscheinlich als hätte er eine Szene im aktuellen Star Trek gespielt.

Der Film macht wirklich Spaß und ich denke einmal, dass er den Vorteil hat, dass sich jeder seinen Teil und seine Sichtweise herauspicken kann.
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am 15. Februar 2014
Ich wusste nicht, dass die Blueray/DVD Box im Booklet-Format ist. Sieht wertig aus, die Discs sind optimal integriert und ein wenig Text gibt es auch dazu. Rundum gelungen. Der Film ist natürlich klasse und ich sehe ihn mir immer wieder gerne an. Wer nichts mir Star Wars anfangen kann, sollte die Finger davon lassen.
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am 14. Oktober 2011
Star Wars: die Space-Opera hat generationenübergreifend viele Menschen berührt - und dieser Film ist eine Hommage an eben diese "Fanboys", in deren Leben die Abenteuer von Luke, Leia, Han und Co eine weitaus größere Rolle spielen als nur zu unterhalten. Die Geschichte ist schnell erzählt: etwa ein halbes Jahr vor Kinostart von Episode 1 beschließen ein paar Jungs (und ein Mädel), in George Lucas' Skywalker Ranch einzubrechen und den Rohschnitt des Films zu stehlen, damit ihr todkranker Freund vor seinem Ableben noch in den Genuss der Dunklen Bedrohung kommen kann. Natürlich wird die Gruppe auf ihrem Roadtrip durch die Staaten in allerhand Abenteuer verwickelt, bevor am Ende der Showdown in der Skywalker Ranch erfolgt. Der Film ist gespickt mit Zitaten aus der Star Wars Saga, es gibt jede Menge bekannte Gesichter zu sehen - und auch die eine oder andere überraschende Wendung kann bestaunt werden. Alles in allem ist Fanboys eine Geschichte über eine Geschichte, die Millionen von Menschen nachhaltig in ihrer Entwicklung beeinflusst hat - spannend, lustig und mit viel Liebe zum Detail erzählt - und nicht nur für eingefleischte Star Wars Fans ein Must-See!
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HALL OF FAMEam 9. Dezember 2009
Ich wollte unbedingt "Fanboys" in den Kinos anschauen. Leider ist der Streifen in der näheren Umgebung nicht erschienen und so musste ich warten bis der Film im Verleih/Verkauf erscheint. Kurz Zur Story: 1998 gibt es für Linus, Windows und Hutch nichts was über Star Wars geht (auch kein Star Trek). Einst waren sie sogar zu viert, aber ihr Freund Eric hat den Absprung geschafft und geht nun einer geregelten Arbeit nach (als Autoverkäufer bei seinem Vater). Er lässt sich von seinen Freunden auch nicht überreden, in die Skywalker Ranch einzubrechen, um dort den ersten Teil der neuen Trilogie zu stehlen, damit man ihn noch vor Kinostart sehen kann. Als er aber erfährt, dass sein Freund Linus an Krebs erkrankt ist und die Premiere nicht mehr erleben wird, ändert er seine Meinung und macht sich zusammen mit seinen Freunden auf eine abenteuerliche Reise quer durch die USA auf. Es Lebe Star Wars!

Der Film ist eine gute Komödie (z.B. Kampf Star Wars gegen Star Trek) die ohne Fäkalhumor auskommt und dabei noch eine Story mit Herz hat ohne dabei zu dramatisch oder überzogen zu wirken. Schön sind auch die vielen Gaststars (Seth Rogen, Billy Dee Williams, William Shatner, Carrie Fisher, Ray Park, u.s.w.). Man sollte unbedingt die Star Wars-Filme gesehen haben sonst macht der Film wenig Sinn. Der Ton ist gut geworden (wird nicht sehr beansprucht) und das Bild ist Perfekt. Extras sind auch einige enthalten: Audiokommentar, Featurette's (Fanboys über Fanboys, Vergleich zu Star Wars, 4 Fanboys und ein Fangirl, Interviews und vieles mehr), Extraszenen (sind einige lustig) und Trailer. Leider sind keine Outtakes enthalten.
Ton: Englisch, Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 Multichannel
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am 15. September 2011
Das hier getestete Double-Feature-Steelbook ist das ultimative Set für Fans bestehend aus dem Spielfilm "Fanboys" und der Dokumentation "The People vs. George Lucas".

Fanboys ist zunächst einmal nur eine weitere Persiflage auf Star Wars und deren Fans, dreht sich also um den Mythos rund um die Filme und deren Schöpfer, jedoch ohne die Originale direkt zu karikieren.
Wir schreiben das Jahr 1998 - es sind noch 199 Tage bis zur Premiere des neuen Star Wars-Films. Vier Fanboys und ein Fangirl erleben ihren ganz eigenen Road Trip mit dem Ziel, in die Skywalker Ranch von George Lucas einzubrechen, um die noch unveröffentlichte Kopie von Episode I: The Phantom Menace zu stehlen. Ihre Motivation: ein gegenseitiges Versprechen, das seit den ersten Schuljahren besteht und die unheilbare Krebserkrankung eines der Freunde, dem nur noch wenige Wochen bleiben, bis ihn der Tod ereilt.

Diesem eher weniger witzigen Grundthema steht die haarsträubende und absolut witzige Reise sehr kontrastreich gegenüber. Die fünf Antihelden sind seit drei Jahren von der High School runter und verlieren sich einer nach dem anderen in ihren ganz eigenen Zukunftsängsten und einer mehr oder weniger erdrückenden Perspektivlosigkeit. Beim einen ist dies die düstere Aussicht, für immer als Autohändler tätig sein zu müssen, obwohl man eigentlich ganz andere Träume und Talente hatte; beim anderen die Furch davor, für immer als Nerd in der Wohngarage seiner Mutter zu enden. Gleichwohl haben alle Jobs und eine eigentlich relativ gefestigte Existenz und können ganz frei ihrer Leidenschaft nachgehen: ihrer unverblümten Verehrung für George Lucas und Star Wars.

Auf ihrer Reise erleben sie dann allerlei Abenteuer, die hier nicht vorweg genommen werden sollen, die aber - das darf gerne verraten werden - saukomisch sind und nicht zuletzt von der unvergleichlichen Machart dieses Films leben. Denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit gibt es Seitenhiebe auf Krieg der Sterne, werden die typischen Phrasen aus den ersten drei Filmen benutzt und treten Schauspieler der originalen Trilogie in Erscheinung, die aber jeweils andere Rollen verkörpern (diese aber gleichsam mit Gimmicks ihrer Star Wars-Rolle schmücken). Wer alles auftritt, sei hier noch nicht verraten - aber es ist sehr sehr schön zu sehen, wer alles bei diesem Spaß mitgemacht hat. Daneben geben aber auch noch viele andere Filmstars ein Cameo-Stelldichein. Zusätzlich gibt es noch reihenweise (mal mehr, mal weniger offensichtliche) Hinweise auf weitere Filme von George Lucas, wie Indiana Jones oder THX. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind Kleinigkeiten, wie bespw. daß in einem Fahrstuhl auf der Skywalker-Ranch als Ansager Yoda zu hören ist, dem man seine originale Synchronstimme aus den Episoden I - III verliehen hat. Das zeugt von großer Sorgfalt seitens der Hersteller.

Der Film überzeugt also insgesamt mit einem großartigen Humor, guten Schauspielern, vielen Gags und einfach auch dem gewissen Etwas, das zweifelsohne auch auf das Thema ansich zurückzuführen ist. Für mich persönlich handelt es sich um den besten Spielfilm zum dem Thema Star Wars seit Mel Brooks' Parodie "Spaceballs".

Die Blu-ray selbst bietet ein sehr gutes Bild - da es sich um keinen Action-, Science-Fiction- oder Fantasy-Film handelt, fehlen ihm aber genretypische Vorzeigeszenen, die für bestimme Oohs und Aahs sorgen. Gleiches gilt im Grunde auch für den Sound. Dies stellt aber keinesfalls einen Nachteil dar.

Was mich etwas gestört hat war, daß man beim Einlegen der Disc erst einmal einige Updates (keine Ahnung wofür) aus dem Netz laden mußte und dann eine Trailershow abgespult wird. Solche Trailer sollte man einfach anwählbar ins Bonus-Menü packen und nicht gleich an den Anfang eines Films. Anschließend ist man einigen rechtlichen Hinweisen ausgesetzt... die man sich ebenfalls hätte sparen oder ans Ende des Film hätte stellen können.

An Extras sind im Übrigen einige sehr nette Features enthalten, die auch nach dem Film noch dazu einladen, die BD nicht gleich wieder ins Regal zu stellen, auch wenn die Zahl der Bonus-Inhalte nicht besonders groß ist. Das aber ist in diesem Falle gänzlich egal, denn das eigentliche Highlight an Bonus-Inhalt befindet sich auf Blu-ray Nr. 2 im Steelbook. Und hier schafft der Film den perfekten Übergang zum Bonusmaterial, wenn einer der Freunde, als sie in der letzten Szene des Films, endlich im Kino in Episode I sitzen, seine Begleiter fragt: "Was, wenn der Film Scheiße ist?"

Nun, um es gleich vorweg zu nehmen: der Dokumentarfilm "The People vs. George Lucas" hat mich sehr bewegt. Einmal hat er genau meine Begeisterung für Star Wars und für George Lucas hervorragend dargestellt und zum anderen der inneren Zerrissenheit vieler Fans (mich eingeschlossen) eine Stimme gegeben, die mit der Wandlung von George Lucas vom innovativen, unabhängigen Filmemacher hin zum Branchen-Mogul (der er nie sein wollte) nicht konform gehen.

Es werden viele Widersprüche aufgezeigt (wie bspw. die Aussage von Lucas, er würde Filme für Kinder machen und daher würden die heutigen Erwachsenen zB. Episode I nicht verstehen; wohingegen gerade Ep. I vollgepackt ist mit politischem Fachjargon, der nur sporadisch mit Albernheiten und vor allem Jar-Jar Binks aufgelockert wird - schon der Lauftext dürfte für Kinder, und auch einige Erwachsene, eine echte Hürde darstellen).

Der FIlm beschäftigt sich im Grunde mit der fundamentalen Frage: Wem gehört Star Wars?

Strukturell ist die Dokumentation sehr gut und schlüssig aufgebaut: Alles beginnt mit der Entstehung eines Mythos, mit der Gottwerdung eines Filmschaffenden und der Verherrlichung des Themas, sowie der intensiven Beeinflussung unserer/der amerikanischen Kultur durch Lucas' Werk. Wie kam Lucas zum Film, wer hat ihn unterstützt, wer hat ihn behindert? Wie ist er zu diesem Visionär geworden und wie wirkte sich seine Idee auf die folgenden Generationen von Schöpfern und Fans aus - welche Inspirationen hat es gegeben?

Es wird ein Licht auf den dunklen Fleck geworfen, der die Frage verbirgt: Hat sich Lucas mit Star Wars einen Gefallen getan?

Beständig führt einen die Doku hin zu der heutigen Zeit, in der die alten Fans eine Haßliebe zu ihrer Ikone leben. Sie müssen sein Genie anerkennen, das ihnen so viel Freude bereitet hat, aber sie gehen ebenso hart mit ihm ins Gericht, wenn er ihnen diese Freude wieder nimmt.
Hervorrragend werden alle möglichen Sichtweisen und Befindlichkeiten gegenüberstellt und es wird eigentlich schnell klar: niemand hat recht. Und das ist es, was dieses Thema so delikat und gleichsam so grausam macht.
Und so wird natürlich auch die zentrale Frage nicht abschließend beantwortet. Am Ende bleibt ein Zuschauer völliger innerer Zerrisssenheit zurück, der George verehrt, in liebt, ihn haßt für seine scheinbare Gleichgültigkeit gegenüber seinen Fans und ihm dennoch ein maximales Maß an Verständnis entgegenbringt ob seiner Leistungen. Man kann eben nicht mit ihm und auch nicht ohne ihn.

Sehr überraschend kommt irgendwann Lucas selbst zur Erkenntnis: "Ich bin genau das geworden, was ich niemals sein wollte: Ein Unternehmen mit Macht." Und so werden durchaus einsichtige Vergleiche zwischen Lucas und seiner Figur Darth Vader gezogen, die seinen inneren Konflikt darstellen und sein Dilemma.
"Ich schaffe diese Kunst, also gehört sie mir. Ich schaffe diese nicht für Euch, sondern für mich, und wenn Euch das nicht gefällt, was kann ich dafür?" Eine einfache Formel, auf die es zu reduzieren aber nicht fair wäre.

Die Qintessenz des ganzen ist: "George, niemand hat etwas dagegen, wenn Du mit Deiner Kunst machst, was Du willst... aber nimm uns nicht das, was Du uns vorher gegeben hast, auch wenn Du selbst es nicht liebst, denn wir tun es dafür um so mehr." Und so werden keine Kosten und Mühen gescheut, die originalen Filme immer weiter zu verändern, bis sie angeblich irgendeiner Vision irgendwann einmal am nächsten kommen, auch wenn der Eindruck entsteht, daß dies die unendlichste aller Geschichten wird; wohingegen George Lucas seinen Lieben die Originale brutal und grausam vorenthält, indem er klarmacht: Diese Filme werdet Ihr nie wieder zu Gesicht bekommen. - Aber warum nur?! Und ganz nebenbei wird noch entlarvt, warum es nicht stimmen kann, daß es von den ersten Versionen keine Rohfassung mehr geben soll.

Für einen jeden Fan von Star Wars und/oder George Lucas ist dies in jedem Falle die ultimative Dokumentation. Ein Schmückstück in der Sammlung und gleichsam ein schmerzhafter, 90 Minuten dauernder Weg, den zu gehen sich aber lohnt.

Bravo!

PS: Auch auf dieser Blu-ray gibt es noch haufenweise Extras aus der Fanszene, die jeden Blick wert sind.
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