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am 17. Mai 2006
"Auf wiedersehen Black Metal !!! Hallo Thrash Punk !!!"

So, oder so ähnlich könnte das erste Resumee ausfallen, wenn der DARK THRONE-Fan an das neue Album "The cult is alive" rangeht. Dabei ist der Stilwechsel - wenn man ihn überhaupt so bezeichnen möchte - bei weitem nicht so drastisch, wie überall geschrieben wird. Eins steht unumstößlich fest...DARK THRONE gehören seit gut 15 Jahren zu den besten, beliebtesten und bodenständigsten Bands der norwegischen Black Metal-Szene. Kompromisslose Hassbatzen wie "Under a funeral moon" , "A blaze in the northern sky" und "Panzerfaust" zählen zum besten, was das Land Norwegen in Punkto Metal je hervorgebracht hat. Keine Band ist tiefer im Undergrpund verwurzelt, als DARK THRONE. Und gleichzeitig waren sie immer so etwas wie Pioniere, die den Weg für viele andere Bands geebnet haben. Dabei gibt es aber auch keine andere Band, die so konsequent Probleme mit kommerziellem Erfolg hat. Eine ausgedehnte Europa-Tournee war dabei genauso undenkbar wie die Veröffentlichung einer Single.

Bis jetzt zumindest...denn im Vorfeld zum neuen Longplayer erschien erstmals eine Single zum Song "Too old too cold", woran sich viele Fans der Norweger störten, und ihnen seitdem "Sell out" vorwerfen. Das dieser Vorwurf gänzlich übertrieben ist, beweist die Tatsache, dass DARK THRONE natürlich nach wie vor räudige, polternde, hammerharte und komplett unkommerzielle Musik machen. Nur das es eben kein stilechter urtypischer Black Metal mehr ist.

Songs wie "Whisky funeral" , "The cult of goliath" , "Graveyard slut" (übrigens von Drummer Fenriz höchstpersönlich eingesungen), "De underjordiske" und dem großartigen "Too old too cold" lassen sich halt eher in die Thrash Metal-Schublade stecken, ohne dass DARK THRONE ihre musikalischen Wurzeln dabei komplett ignorieren würden. Natürlich ist das Album absolut "nordisch" produziert worden. Typisch Black Metal eben !!! Nocturno Culto kreischt bzw. krächzt wie eh und je ins Mikro, und weicht damit keinen Millimeter von der Gesangsleistung ab, die man bisher von ihm gewohnt war. Typisch Black Metal eben !!! Hinzu kommen diese majestätischen Riffs, die dem Hörer das Blut in den Adern gefrieren lassen (z.B. "Tyster pä gud"), die aber heutzutage spärlicher eingesetzt werden, als in der Vergangenheit. Trotzdem, ebenfalls typisch Black Metal !!! Und mir würde auch sonst kein Grund einfallen, warum man vor einer rauen, ungeschliffenen Granate wie "Atomic coming" nicht vor Ehrfurcht in die Knie gehen sollte.

Ich denke, man sollte einer großartigen Band wie DARK THRONE auch das Recht geben, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Und wenn das Resultat so überzeugend ist, wie auf "The cult is alive", darf man sich auch noch viele Jahre an dieser (etwas sonderbaren) Band erfreuen. Dieses Album ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die den Black Metal heutzutage immer mehr zum Zirkus-Metal entwickeln lassen. Der Kult lebt !!!
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Der musikalische Werdegang von Darkthrone ist schon ziemlich interessant. Angefangen haben sie als Death-Metal-Band, bevor sie sich bewusst für einen roheren und musikalisch primitiveren Weg entschieden haben. Das Resultat daraus war "A Blaze In The Northern Sky" (1992), das erste typische Black-Metal-Album überhaupt aus Norwegen. Diesen Weg setzte die Band, die bald darauf nur noch aus Ted „Nocturno Culto“ Skjellum (Gesang, Gitarre, Bass) und Gylve „Fenriz“ Nagell (Schlagzeug) bestand, auf den kommenden Alben fort. Ab Mitte der 1990er Jahre schwächelte das Duo allerdings, das Ergebnis waren einige halbgare Alben. Einen Schnitt, wie er zwischen "Soulside Journey" und "A Blaze..." gemacht wurde, gab es 2006 wieder in Form von "The Cult Is Alive". Hier bewegten sich Darkthrone teilweise weg vom klassischen Black Metal, indem sie dem Sound eine rotzige Punk-Note verpassten. Auch der Klang ist nicht mehr ganz so höhenlastig und LoFi wie auf den Werken der frühen 90er, was natürlich nicht bedeutet, dass wir es hier mit einem glattpolierten Sound zu tun haben. Dieser ist nach wie vor extrem rumpelig. Entscheidend sind aber letztendlich die Songs, und diese kann man größtenteils in die Schublade "Black 'n' Roll" stecken. "The Cult Is Alive" ist fast so etwas wie der Vorbote für das, was Kvelertak einige Jahre später in filigranerer Form abliefern würden. Diese Platte hier rockt jedenfalls ordentlich, und das dürfte für viele alteingesessene Darkthrone-Fans ein ziemlicher Schock gewesen sein. Zwar ist nicht jeder Song ein Volltreffer, und Fenriz' schiefer Gesang (den er auf späteren Alben noch deutlich häufiger einbrachte; vielleicht hätte er den Posten doch besser allein Nocturno Culto überlassen sollen) ist gelinde gesagt Geschmackssache. Aber auf "The Cult Is Alive" stimmt die Attitüde einfach, was einige Defizite in den Songs ausgleicht. Leider sind die nachfolgenden Darkthrone-Platten, in denen zunehmend klassischer Heavy Metal verwurstet wurde, dann nicht mehr so prickelnd.
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am 5. April 2006
Beziehungsweise Behind wäre wohl besser ausgedrückt.
Verrat an der Szene? Ausverkauf? Halte ich nicht für angemessen solche Worte angesichts dieses Release in den Mund zu nehmen. Mainstream ist das beim besten Willen nicht, eher eines der am meist Polarisierenden Alben, die in den letzten fünf Jahren erschienen sind, das sieht man vor allem an den unterschiedlichen Rezensionen.
Aber erst mal von vorn. Wenn man den ebenfalls ausgezeichneten Vorgänger betrachtet, ist das wohl so was wie die logische Konsequenz, die Weiterentwicklung der beiden Masterminds Fenriz und Nocturno Culto. Aber wohin? Ist das ein Schritt nach vorne, in Richtung der kosumierenden Massen im Mainstreambereich? Kann man ein solches Album wirklich mit Bands wie Six Feet Under oder Dimmu Borgir vergleichen? Nicht wirklich, denn was hier aus den Boxen dröhnt ist rotzig, frisch, dunkel, brutal, monoton, Abwechslungsreich und verdammt gut! Das ist genau die Mucke, mit der vor ca. 17 Jahren Bands wie Bathory, Celtic Frost oder die unvergesslichen Vovoid den Black Metal, so wie wir ihn jetzt kennen ins Leben gerufen haben. Nein das sind auch keine Punk-Riffs, sondern Thrash-Riffs, so hat man früher gespielt...
Eines der stärksten Black-Metal Releases der vergangenen Jahre ist uns hier Präsentiert worden, und warum können das die beiden Norweger so gut? Weil sie einfach drauf los spielen, ohne Rücksicht auf irgendjemand zu nehmen, so schaffen sie es diesmal sogar einen Teil der treuesten Fans ein Album zu kredenzen, an dem selbst der größte Darkt Throne Fan ordentlich zu Verdauen hat. DAS ist wirklich True. Nicht die neuen Releases von Gorgoroth, Nattefrost oder 1349 (zweifelsfrei keine schlechten Bands, aber eben NICHT echter Black Metal aus der Gründungszeit).
Beste Beispiele sind "Graveyard Slugs" mit ziemlich kranken Gesang und leichten Rockanleihen, "Atomic Coming", eine Mischung aus dem 80er Jahre Trash a la Sodom oder Venom (auch oft als Mitbegründer der Black-Metal Szene gehandelt...) mit Dark Throne mäßigem Sound oder "The Cult is Goliath" welches auch auf der "Aske" von Burzum hätte auftauchen können.
Vor allem aber ein Album, das erst nach einigen Durchläufen voll und ganz überzeugt, aber dann die Überzeugung lange anhalten kann.
Meiner Meinung nach ist dieses Album schon fast ein Meilenstein und hätte eine änliche Releaselawine ausglöst wie damals "Dark Medieval Times" von Satyricon, wäre es zu einem früheren Zeitpunkt releast worden, ich denke in der heutigen Zeit werden sich bei weitem nicht so viele Metalfans mit diesem Album anfreunden können.
Ein Punkt Abzug, weil mal wieder nicht die 40-Minuten Marke überschritten wurde.
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am 7. Januar 2011
Too Old, Too cold gefiel mir sehr gut, weshalb ich mir das Album kaufte. Leider fällt mir bei den restlichen Songs nur der übertrieben laute Gesang auf, der einfach zu sehr im Vordergrund ist. Das Album ist übrigens mit alten Darkthrone Sachen nicht vergleichbar, eher mit Sodom In the sign of evil oder obsessed by cruelty. Also roher, ungeschliffener Old School Black/Thrash Metal.
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am 8. März 2006
Viele Leute behaupten, dass Darkthrone nach der "Panzerfaust" CD sich vom klassischen Black Metal wegentwickelt haben, was ich auch nicht verneinen will.
Jedoch ist dieses Album genauso Black Metal, wie z.B. die Transilvanian Hunger o.ä....
Man kann die Darkthrone entwicklung immer in 2 Alben Schritten verfolgen.
Die Transilvanian und Blaze CD sind ähnlich, dann die Hate Them und Sardonic Wrath. Mit dieser Scheibe gehn Darkthrone wieder mal einen neuen, aber eigenen Weg!
Warum?
- Das Album ist mal wieder in alter Darkthrone Weise produziert worden, d.h. nicht mit Effekten überladen und hört sich eher nach einem Rohmix an, als wie ein Endprodukt. Jedoch genau diese Qualität der Scheibe gibt ihr das gewisse etwas.
Man bekommt hier 10 Lieder in bester Darkthrone Manie vor den Latz geknallt und auch nach mehrmaligem Hören wird das Album nicht langweilig!
Leute, die Darkthrone lieben, werden diese CD lieben! Leute die Darkthrone nicht mögen, denen rate ich die Finger von dieser CD zu lassen! Leute die gute "Mixes" bevorzugen... auch ihr lasst die Finger von dieser CD!
Allen andren rate ich zum Kauf!
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am 14. März 2006
Es scheint vielen Rezensenten schwer zu fallen, sich halbwegs objektiv mit dieser Veröffentlichung auseinanderzusetzen. In der Regel wird lamentiert, dass die Band, welche mit "Under A Funeral Moon", "A Blaze In The Northern Sky" und "Transilvanian Hunger" unglaubliche Meisterwerke des Black Metal aufgenommen hat, entweder den Ausverkauf betreibe (Hey, es gab zu diesem Album eine Single!), das sie zu Black 'n Rollig geworden sei oder das sie überhaupt die Szene verraten habe (Die sie ja erst mitbegründete und entscheidend prägte). Wenn man nun aber beachtet, dass Darkthrone vermutlich seit "Panzerfaust" kein tolles Album mehr abgeliefert haben, zumindest waren sie alle durchwachsen und umstritten, so erstaunt es nicht, dass das auch auf das aktuellen Release zutrifft. Dies zum Einstieg.
"The Cult Is Alive" ist mit einem interessanten Cover versehen, welches mich erst dazu bewegte, mir das Album anzuhören. Das Artwork ist vollständig gelungen. Auffällig ist, dass die Band kein Corpse Paint mehr trägt, wie im Booklet zu sehen ist. Nach dem Einlegen der Scheibe fallen der gelungene, fiese Sound und die kratzigen, dreckigen Riffs auf. Ein Highlight sind durchgehend die Vocals von Nocturno Culto, die sehr böse und hallig aufgenommen wurden. Warum man allerdings für "Graveyard Slut" Fenriz an das Mikrophon gelassen hat, bleibt ein Rätsel. Seine Darbietung klingt schlicht lächerlich. Womit wir bei den Schwachpunkten der Platte wären.
Die Songs sind allesamt recht kurz ausgefallen, und sie kommen im Midtempo daher. Aggressive Ausbrüche fehlen fast völlig. Obwohl einige der Riffs insbesondere in der ersten Hälfte der Platte zu gefallen wissen, nutzen sie sich unglaublich schnell ab, was die geringe Songlänge zum Plus werden lässt. Bereits zur Plattenmitte hin beginnt man sich zu langweilen, obwohl man zu Beginn noch gut mitgehen konnte. Die Lyrics sind vollkommen unspektakulär wenn man davon absieht, dass man mit "Too old, too cold" eine bitterböse Szenekritik verfasst hat und "Whisky Funeral" einen ähnlich schwarzhumorigen Ansatz hat wie dereinst "Natassja in eternal sleep". Insgesamt fehlt der Platte der Biss, die Soli sind vollkommen unspektakulär und trotz des unleugbaren Black 'n Roll Einschlages ist das Material vollkommen "unrockig", das Feeling liegt nahe dem Nullpunkt. Kraftlos. Zum Gähnen.
Fazit: Über dieses Album würde niemand sprechen, wenn es nicht von Darkthrone wäre. Von den ersten beiden, vielleicht den ersten drei Songs abgesehen ist es einfach schlecht. Mit Kontroverse hat das nichts zu tun, die Entwicklung war abzusehen und hat sich konsequent fortgesetzt. Die beiden Protagonisten ziehen ihr Ding durch und dafür muss man ihnen Achtung zollen, aber musikalisch sind Darkthrone heute leider nur noch irrelevant. Doch siehe oben- dies ist seit den Platten nach "Panzerfaust" der Fall.
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am 30. April 2006
Bollernde Drums,kreischende Riffs,klarer aber dennoch krächzender Gesang.Ja!Dark Throne sind zurück.Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.Dieses Album zielt auf die Wurzeln des Black Metal zurück und die liegen bekanntlich im Punk.Dieses Album groovt und rockt.Hier gibt es von der ersten bis zur letzten Minute voll auf die Fresse.Vielleicht sollte man diesen Musik-Stil nun als Rotz-Black-Metal bezeichnen weil es dieser Ausdruck auf den Punkt bringt.Man könnte meinen die Götter des Black Metals (Venom) wären auferstanden.Für mich das Beste Album was Dark Throne je hervorgebracht hat,endlich sind die Tage von miesen Produktionen ala Transilvanian Hunger und Panzerfaust passe.Dark Throne 2006 sind so gut wie noch nie.Hoffentlich bleibt es auch in Zukunft dabei.
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am 19. März 2006
Ich kann die letzte 2 Reviews durchaus verstehen, aber:
Ich fand so manche Veröffentlichung davor relativ uninteressant.
Diese CD hat mir schon beim ersten anhören sehr gut gefallen, was auch an den Punk Riffs früher Tage liegt.
Ja Darkthrone Riffs waren früher desöfteren punkig und eben diese Riffs gingen bei den letzten eher vom Death Metal inspirierten Sound unter.
Die Texte sind schön zudem schön sarkastisch ausgefallen, was zu gefallen weis!
Die Produktion ist wie gewohnt recht roh, aber zu diesen Songs passt sie einfach wie die Faust auf's Auge!
Insgesamt eine CD die viel Spaß macht.
Die beste zusammen mit Transilvanian Hunger und Panzerfaust
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am 9. März 2006
Nach dem die beiden Herren aus Oslo wieder beim alten Peaceville-Label gelandet sind haben die Engländer gleich mal eine Single !!! "TOO OLD TOO COLD" auf den Markt gebracht, die das neue Album etwas schmackhafter machen sollte ... aber so richtig will der Funke diesmal nicht überspringen. Zwar ist das Album wieder im typischen Darkthrone Demo-Keller-Sound abgemischt, aber die Songs können diesmal weniger überzeugen. Bei "Greavyard Slut" oder "Tyster pä gud" könnte man sogar meinen Fenriz und Mr. Culto haben den Punk für sich entdeckt. Alles in allem wirken die Songs, wie auch das Cover recht uninspiriert, so das man sich lieber die "alten" Kultscheiben der Norweger auf den Plattenteller legt. Nach dem starken "Sardonic Wrath" Album folgt nun die Enttäuschung mit dem wohl schlechtesten Darkthrone Album aller Zeiten - The cult life in the past
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