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am 23. September 2014
Wie sagt der Covertext "eine mitreißende Komödie, deren Lebensfreude ansteckend ist" !? Es gibt vieles was mir nach dem 2,5 stündigen Werk in den Sinn kommt, aber ganz sicher weder "Komödie" noch "Lebensfreude".
Die Handlung in aller Kürze: Der wohlhabende aber gestresste Max lädt wie jeden Sommer seine Freunde in sein Haus am Atlantik ein. Kurz zuvor verunglückt einer von ihnen schwer und liegt - in Lebensgefahr schwebend - im Krankenhaus. Die Gruppe beschließt dennoch wegzufahren, wenn auch nur für 2 Wochen. Nach und nach lernt man jeden besser kennen und erkennt die Abgründe unter der sonnigen glatten Oberfläche.
Die knapp 2 Stunden des Urlaubes am Meer sind genial. Tolle Schauspieler, tolle Kulisse und vor allem so nah am Leben. Zu beobachten wie jeder versucht den schönen Schein zu wahren und die Fassade immer wieder tiefe Risse bekommt ist wirklich gelungen. Der Part vor dem Urlaub fand ich anstrengend, es hat gedauert bis ich mit den Figuren warm geworden bin. Der Schluss ist zu dick aufgetragen.
Aber insgesamt hat mich der Film nachhaltig beeindruckt.
Ach so, tolle Musik übrigens.
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am 27. Juni 2011
... unter diesem Titel läuft dieser grandiose französische Film zur Zeit in einigen deutschen Programmkinos an (z.B. Abaton in Hamburg).

In Frankreich haben diesen Film mehr als 5 Milllionen Kinozuschauer gesehen. In Deutschland wird er leider relativ klanglos untergehen und das deutsche Veröffentlichungsdatum auf DVD steht noch nicht fest, wenn er überhaupt kommt.

Sommer in Frankreich. Eine Gruppe von Freunden fährt jährlich in das Haus von Max (Francois Cluzet), einem erfolgreichen Pariser Hotelier, an die Atlantikküste (Cap Ferrat in der Nähe von Bordeuax). Doch wenige Tage zuvor wird einer der Freunde durch einen tragischen Unfall aus dieser Gruppe gerissen und liegt schwerverletzt auf der Intensivstation. Kurz zuvor gesteht ein mitreisender Freund Max, dass er mehr als Freundschaft für ihn empfindet.

Erste Spannungen kommen im Rahmen der Diskussion auf, ob man die üblichen vier Wochen sorglos in Urlaub fahren kann, wenn ein Freund schwerverletzt im Krankenhaus liegt. Aus den vier Wochen werden so zwei.

Der Regisseur (Guillaume Canet) baut einen Spannungsbogen auf, wie es nur die Franzosen zur Meisterschaft bringen können: Die Themen kreisen um Liebe, Sex, Selbstbestätigung, Lebenslust und -angst und natürlich den tragischen Unfall des sonstigen Spaßmachers im Freundeskreis (Jean Dujardin). Partnerschaften zerbrechen und . Max ist am Ende seiner Nerven, kann seinen Streß nicht abbauen und nervt alle Freunde. Aus Siegern werden Verlierer, Machos werden weich, für alle wendet sich nach und nach das Blatt. In der geschlossenen Gruppe kommt es zu Spannungen und unerwarteten Wendungen.

Dies alles vor der Traumkulisse von Cap Ferrat. Canet zeigt seine Meisterschaft und so wird der knapp 2,5 Stunden lange Film nie langweilig. Beeindruckend ist vor allem der Realismus. Trotz vieler Tragik kommt das Augenzwinkern nicht zu kurz. Ein Film aus dem Leben gegriffen.

Eine absolute Seh- und Kaufempfehlung!

gaspardgroening (hamburg)
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TOP 500 REZENSENTam 2. August 2011
Jeden Sommer lädt der gutsituierte Pariser Restaurantbesitzer Max ein paar Freunde in sein Ferienhaus an der Atlantikküste ein.
Dieses Jahr jedoch ist alles anders als gewohnt:
Einer der Freunde, Ludo, liegt nach einem schweren Unfall im Krankenhaus und kann deshalb nicht dabeisein,
Familienvater Vincent gesteht Max kurz vor der Abreise seine für ihn entdeckten homoerotischen Gefühle, womit Max nur schwer umgehen kann,
zwei der Freunde sind gerade von ihren Freundinnen verlassen worden, wobei Antoine den anderen mit seinem Liebeskummer und dem endlosen Reden von seiner Ex ziemlich auf die Nerven geht, während Eric diese Tatsache lieber vor den anderen verheimlichen will
und Marie, die ihre zahlreichen Affären immer ganz bewusst unverbindlich gestaltet, ist diesmal an einen Verehrer geraten, der sich nicht so leicht abschütteln lässt.
So versucht jeder der Freunde, die sich doch so lange und vermeintlich auch so gut kennen, nach außen den Schein zu wahren, doch nach und nach beginnen die Masken zu fallen...

"Kleine wahre Lügen" ist ein wunderbarer Ensemblefilm, der bunt und vielschichtig wie das Leben daherkommt und dabei auf entlarvende Art zeigt, wie man oftmals auch unter Freunden angestrengt daran arbeitet, die Fassade des eigenen Lebens aufrecht zu erhalten und ja nicht zu viel von sich preiszugeben.
Dabei hält der Film auf sehr ausgewogene Art die Balance zwischen Heiterkeit mit geradezu slapstickartigen Einlagen, zum Beispiel beim Kampf des Kontrollfreaks Max gegen ungebetene tierische Mitbewohner und seiner Flucht vor etwaigen Annäherungsversuchen Vincents und sehr nachdenklich-berührenden Sequenzen, zum Beispiel bei Telefonaten mit bzw Besuchen bei dem verunglückten Ludo oder bei Maries Dilemma zwischen Sehnsucht nach Liebe und Bindungsängsten.
Dazu noch inszeniert vor der traumhaften Postkartenkulisse des Cap Ferret, ausgezeichnet besetzt mit Benoît Magimel, François Cluzet und Marion Cotillard und unterstützt von einem schwungvollen Soundtrack, kommt dieser Film von Guillaume Canet als federleichter und doch mit genau dem richtigen Maß an Tiefgang versehener Sommerfilm daher, der alle Sinne anspricht und trotz seiner über 2 1/2 Stunden Laufzeit in keiner Minute langweilt.

Wer zum Beispiel "Affären à la carte" ("Le code a changé") mochte, der wird "Kleine wahre Lügen" lieben.
Ich kann diesen Film allen Freunden des europäischen Erzählkinos nur wärmstens empfehlen.
Sie werden mit Sicherheit viel lachen.
Im Original heißt der Film übrigens "Les petits mouchoirs" (Die kleinen Taschentücher). Diese sollten sie sich allerdings auch bereitlegen.
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am 24. Juli 2013
Anfangs schleppend inszeniert, kommt der Plot, um die Freundschaft einer Clique, ab der Ankunft im Urlaubsparadies in Fahrt. Zudem anfänglich die eingeführten Charaktere eher etwas wirr inszeniert wirken und ihnen allen eine gewisse Klischeehaftigkeit anhaftet.
Trotzdem: glänzend die Darstellerriege, angefangen von François Cluzet "Ziemlich beste Freunde [Blu-ray]", über Marion Cotillard ("La Vie en Rose" und im letzten Batmanteil dessen Gegnerin), bis hin zum eher für uns unbekannten Gilles Lellouche.
Die Schauspieltruppe, um den Charakter des gestressten, marderjagenden Hausherren, funktioniert perfekt; wenn auch alles stark an L. Kasdan Klassiker "The big chill / Der Große Frust" erinnert, es tut dieser Sommer-Story-Umsetzung aber keinen Abbruch.

Tatsache bleibt aber, dass der Film nur in der glänzenden Kulisse Südwest-Frankreichs funktioniert, rund um die kilometerlangen -leeren- Sandstrände des Atlantiks; die im Einzugsgebiet von Bordeaux zu finden sind.

Die "kleinen wahren Lügen" sind also filmisch so malerisch perfekt verpackt, dass der Film dafür sorgt, dass einem -eben durch die Superlocation, einschl. des hölzernen Ferienhauses- die Freuden und Leiden dieser buntzusammengewürfelten Truppe nahe geht.
Der Zuschauer wird förmlich mit ins Geschehen gezogen und nimmt so regen Anteil an den kleinen Tragödien der div. Charaktere. So wird er/man Teil der mit einem Glas Rotwein schwenkenden Gemeinschaft, die allabendlich im Kreis der Freundschaft ihre Nöte hinter kleinen -wahren- Lügen verstecken.
Das scheint mir das Geheimnis des Gefallens an diesem französischen Geheimtipp zu sein (in Frankreich indes damals der "Sommerhit" war); eben die fragile Intimität der kleinen, handvollen Freunde, die einhergehend mit dem -gefühlten- Flair einer jährlich auftauchenden Urlaubsstimmung im perfekten Sonnenscheinambiente daherkommt (das kennt also jeder, der (Strand-)Urlaube im Freundeskreis erlebt hat).

Fazit:
Glänzender und kurzweiliger 150-minütiger Unterhaltungsfilm, in dem die ganze Bandbreite des -europäischen- Gefühlskino zu finden ist (mit der Tatsache, dass die wundervolle Location, nach einer Dreiviertelstunde, den Reiter erst richtig auf Ross setzt).
Wer zudem Freude an "Der große Frust" hatte, oder etwa "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", dazu -französisches- Bügel-Glatt-Kino mag, kommt um diese professionell gedrehten -tränenreichen- Feel-Good-Film-Perle, aus dem Jahre 2010, mit einer hervorragenden Ensembleleistung, voll auf seine Kosten (und erst recht, wenn ein bevorstehender Badeurlaub mit "Freunden" im Alter 35+ ansteht).

3,75 gute Sterne !

P.S.
Allerdings: Wer auf "The Artist" Jean Dujardin sein Interesse setzt, wird etwas enttäuscht werden. Ist er zwar Aufhänger der Geschichte, um die sich selbst findenden Freunde (hervorgerufen durch (s)einen schweren Unfall), aber außer ein paar Krankenhausszenen und einigen wenigen Rückblenden, ist wenig von OSS-117 zusehen (in der amerikanische '83er Variante hingegen, fiel der damals noch unbekannte Kevin Costner, in der fast ähnlichen Rolle des hier spielenden Ludo, gänzlich der Schere Kasdans zum Opfer; angesichts seiner danach erfolgreichen Karriere aber für jeden Costner-Fan zu verschmerzen).
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am 26. Januar 2012
Welch ein wunderbarer Film. Über das Leben, Freundschaften und die Masken, die wir tragen - selbst vor unseren Freunden (oder vielleicht besonders da)...

Er hat mich gepackt, getroffen, begeistert, zum Nachdenken angeregt.

Prädikat: besonders wertvoll!
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am 8. Dezember 2012
Wenn ich nicht dazukomme oder wenn in meinen Augen,wenig gutes auf Blu Ray erscheint,nehme ich ab und zu auch mal einen nicht ganz so frischen Film, in meine Blu Ray Charts auf,wobei diese dann immer noch relativ neu sind.Zum Film.

Obwohl ihr guter Freund Ludo nach einem schweren Verkehrsunfall im Krankenhaus liegt und mit dem Tode ringt, entschließt sich die Freundesclique um Restaurantbesitzer Max und seine Ehefrau Véro dazu, den traditionellen alljährlichen gemeinsamen Urlaub in ihrem Strandhaus am Cap Ferret zu verbringen. Doch die anfängliche Fassade aufgesetzter Fröhlichkeit von Max, Véro und ihren Freunden Vincent, Antoine, Eric und Marie beginnt alsbald zu bröckeln, und lange verschwiegene Geheimnisse werden enthüllt.

Es ist schon fast zur Seltenheit bei Sky geworden,daß man auf Cinema mal einen anspruchsvollen Kinofilm zu sehen bekommt.Das war letzten Mittwoch,mit Kleine wahre Lügen der Fall.Die Tragikomödie aus Frankreich,ist gespickt mit herausragenden Schauspielern,die Figur des Max,kommt sicher dem einen oder anderen aus Ziemlich beste Freunde bekannt vor.Es dreht sich um eine Gruppe von Freunden,die trotz des schweren Unfalls,eines guten Freundes,nicht auf Ihr gemeinsames,alljährliches Zusammensein am Meer verzichten wollen.
Aber diesmal,wird die Freundschaft aller,auf eine harte Probe gestellt.
Wieder einmal,schafft es für mich,ein französischer Film,daß Kunststück zu verbringen, Humor,Leichtigkeit,Tragik und Drama in einen Film zu verpacken,daß Leben könnte es nicht besser erzählen.Kleine wahre Lügen,hat mich tief bewegt,und mir ein Lachen und ein Weinen entlockt und ich ging mit einem glücklichen Gefühl aus dem Film.Nachdem ich mir nun die Blu Ray zugelegt habe,bewerte ich den Film nochmal 0,5 Punkte höher! 8,5/10 von mir
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am 9. Februar 2016
Der deutsche Filmtitel ist mal wieder ziemlich daneben. Ich weiß nicht, was die Zuständigen da immer rauchen. "Kleine wahre Lügen". Wann ist eine Lüge - mag sie auch noch so klein sein - wahr? Auch wenn ich für die französische Redewendung "Les petits mouchoirs" keine richtige Übersetzung finde: Der englische Titel "Little white lies" ("Kleine Notlügen") ist definitiv der passende Titel für diesen Film.
So weit mal wieder zum deutschen Pfusch.

Der Film wird als Komödie gelistet. Wer hier eine Komödie erwartet, wird enttäuscht. In Wirklichkeit handelt es sich um ein hervorragend gespieltes Drama, das das Leben schreibt. Eine Gruppe von Freunden, die jeden Sommer zusammen verbringen. Vordergründig geht es jedem gut (außer dem Gruppen-Jammerlappen, der jedem sein Leid klagt), doch nach und nach kommt ans Tageslicht, welchen Koffer jeder zu tragen hat. Man verkracht sich, aber richtige Freunde halten zusammen. Oder?

Anspruchsvoller Film vor ferienhafter Kulisse zum nachdenken, schmunzeln und genießen...vielleicht sollte man sich auch das eine oder andere Taschentuch bereit halten.
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am 28. Februar 2016
Um zunächst zum Punkt zu kommen: wer aus seinem Leben flüchten möchte und in einer Traumwelt eintauchen will, sollte an diesem Film galant vorbei schreiten. Des Weiteren ist hier die deutsche Synchronisierung meines Erachtens nicht gelungen. Es fehlt an Glaubhaftigkeit, an Tiefe und an Emotionalität. NUR auf Französisch anschauen.

Es handelt sich um einen herausragenden Film, der die Charakterschwächen von jedem einzelnen innerhalb einer Clique beleuchtet. Diese kleinen Geschichten weben sich um den Hauptstrangs eines Unfalls einer der Freunde, der durch seinen Aufenthalt im Krankenhaus den gemeinsamen Urlaub durcheinander bringt.

Die vielen kleinen Problemchen der einzelnen Charaktere werden wunderbar realitätsnah und liebevoll erzählt.

Les petits mouchoirs ist für mich ein herausragend emotionaler Film, in dem man sich wunderbar verlieren kann. Man lernt über das Leben, über Freundschaft, Liebe - über sich selbst, ohne dass diese Themen aktiv angesprochen werden müssen.

Einer der emotionalsten Filme der letzten Jahre.
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TOP 500 REZENSENTam 13. September 2011
Jeden Sommer lädt der gutsituierte Pariser Restaurantbesitzer Max ein paar Freunde in sein Ferienhaus an der Atlantikküste ein.
Dieses Jahr jedoch ist alles anders als gewohnt:
Einer der Freunde, Ludo, liegt nach einem schweren Unfall im Krankenhaus und kann deshalb nicht dabeisein,
Familienvater Vincent gesteht Max kurz vor der Abreise seine für ihn entdeckten homoerotischen Gefühle, womit Max nur schwer umgehen kann,
zwei der Freunde sind gerade von ihren Freundinnen verlassen worden, wobei Antoine den anderen mit seinem Liebeskummer und dem endlosen Reden von seiner Ex ziemlich auf die Nerven geht, während Eric diese Tatsache lieber vor den anderen verheimlichen will
und Marie, die ihre zahlreichen Affären immer ganz bewusst unverbindlich gestaltet, ist diesmal an einen Verehrer geraten, der sich nicht so leicht abschütteln lässt.
So versucht jeder der Freunde, die sich doch so lange und vermeintlich auch so gut kennen, nach außen den Schein zu wahren, doch nach und nach beginnen die Masken zu fallen...

"Les petits mouchoirs" oder "Kleine wahre Lügen" ist ein wunderbarer Ensemblefilm, der bunt und vielschichtig wie das Leben daherkommt und dabei auf entlarvende Art zeigt, wie man oftmals auch unter Freunden angestrengt daran arbeitet, die Fassade des eigenen Lebens aufrecht zu erhalten und ja nicht zu viel von sich preiszugeben.
Dabei hält der Film auf sehr ausgewogene Art die Balance zwischen Heiterkeit mit geradezu slapstickartigen Einlagen, zum Beispiel beim Kampf des Kontrollfreaks Max gegen ungebetene tierische Mitbewohner und seiner Flucht vor etwaigen Annäherungsversuchen Vincents und sehr nachdenklich-berührenden Sequenzen, zum Beispiel bei Telefonaten mit bzw Besuchen bei dem verunglückten Ludo oder bei Maries Dilemma zwischen Sehnsucht nach Liebe und Bindungsängsten.
Dazu noch inszeniert vor der traumhaften Postkartenkulisse des Cap Ferret, ausgezeichnet besetzt mit Benoît Magimel, François Cluzet und Marion Cotillard und unterstützt von einem schwungvollen Soundtrack, kommt dieser Film von Guillaume Canet als federleichter und doch mit genau dem richtigen Maß an Tiefgang versehener Sommerfilm daher, der alle Sinne anspricht und trotz seiner über 2 1/2 Stunden Laufzeit in keiner Minute langweilt.

Wer zum Beispiel "Affären à la carte" ("Le code a changé") mochte, der wird "Kleine wahre Lügen" lieben.
Ich kann diesen Film allen Freunden des europäischen Erzählkinos nur wärmstens empfehlen.
Sie werden mit Sicherheit viel lachen.
Im Original heißt der Film übrigens "Les petits mouchoirs" (Die kleinen Taschentücher). Diese sollten sie sich allerdings auch bereitlegen.
33 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2015
...und viel Rotwein.
Der Film ist witzig und hat Charme. Er ist etwas romantisch angehaucht, stellenweise kitschig. Die Landschaftsaufnahmen von Südfrankreich sind toll, das Schauspieler Ensemble sehenswert. Jeder präsentiert auf seine ganz eigene Weise sein Gefühlschaos.
Der Film beginnt damit, dass Ludo einen Motorradunfall hat. Dieses Ereignis verändert das Leben einer ganzen Clique...
Einzig für die Spielfilmlänge muss ich einen Stern abziehen. Ein paar Minuten weniger hätten dem Film keinen Abbruch getan.
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