Kundenrezensionen

58
3,9 von 5 Sternen
Kleine wahre Lügen
Format: DVDÄndern
Preis:4,97 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 32 Rezensionen werden angezeigt(5 Sterne)alle Rezensionen anzeigen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... unter diesem Titel läuft dieser grandiose französische Film zur Zeit in einigen deutschen Programmkinos an (z.B. Abaton in Hamburg).

In Frankreich haben diesen Film mehr als 5 Milllionen Kinozuschauer gesehen. In Deutschland wird er leider relativ klanglos untergehen und das deutsche Veröffentlichungsdatum auf DVD steht noch nicht fest, wenn er überhaupt kommt.

Sommer in Frankreich. Eine Gruppe von Freunden fährt jährlich in das Haus von Max (Francois Cluzet), einem erfolgreichen Pariser Hotelier, an die Atlantikküste (Cap Ferrat in der Nähe von Bordeuax). Doch wenige Tage zuvor wird einer der Freunde durch einen tragischen Unfall aus dieser Gruppe gerissen und liegt schwerverletzt auf der Intensivstation. Kurz zuvor gesteht ein mitreisender Freund Max, dass er mehr als Freundschaft für ihn empfindet.

Erste Spannungen kommen im Rahmen der Diskussion auf, ob man die üblichen vier Wochen sorglos in Urlaub fahren kann, wenn ein Freund schwerverletzt im Krankenhaus liegt. Aus den vier Wochen werden so zwei.

Der Regisseur (Guillaume Canet) baut einen Spannungsbogen auf, wie es nur die Franzosen zur Meisterschaft bringen können: Die Themen kreisen um Liebe, Sex, Selbstbestätigung, Lebenslust und -angst und natürlich den tragischen Unfall des sonstigen Spaßmachers im Freundeskreis (Jean Dujardin). Partnerschaften zerbrechen und . Max ist am Ende seiner Nerven, kann seinen Streß nicht abbauen und nervt alle Freunde. Aus Siegern werden Verlierer, Machos werden weich, für alle wendet sich nach und nach das Blatt. In der geschlossenen Gruppe kommt es zu Spannungen und unerwarteten Wendungen.

Dies alles vor der Traumkulisse von Cap Ferrat. Canet zeigt seine Meisterschaft und so wird der knapp 2,5 Stunden lange Film nie langweilig. Beeindruckend ist vor allem der Realismus. Trotz vieler Tragik kommt das Augenzwinkern nicht zu kurz. Ein Film aus dem Leben gegriffen.

Eine absolute Seh- und Kaufempfehlung!

gaspardgroening (hamburg)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Jeden Sommer lädt der gutsituierte Pariser Restaurantbesitzer Max ein paar Freunde in sein Ferienhaus an der Atlantikküste ein.
Dieses Jahr jedoch ist alles anders als gewohnt:
Einer der Freunde, Ludo, liegt nach einem schweren Unfall im Krankenhaus und kann deshalb nicht dabeisein,
Familienvater Vincent gesteht Max kurz vor der Abreise seine für ihn entdeckten homoerotischen Gefühle, womit Max nur schwer umgehen kann,
zwei der Freunde sind gerade von ihren Freundinnen verlassen worden, wobei Antoine den anderen mit seinem Liebeskummer und dem endlosen Reden von seiner Ex ziemlich auf die Nerven geht, während Eric diese Tatsache lieber vor den anderen verheimlichen will
und Marie, die ihre zahlreichen Affären immer ganz bewusst unverbindlich gestaltet, ist diesmal an einen Verehrer geraten, der sich nicht so leicht abschütteln lässt.
So versucht jeder der Freunde, die sich doch so lange und vermeintlich auch so gut kennen, nach außen den Schein zu wahren, doch nach und nach beginnen die Masken zu fallen...

"Kleine wahre Lügen" ist ein wunderbarer Ensemblefilm, der bunt und vielschichtig wie das Leben daherkommt und dabei auf entlarvende Art zeigt, wie man oftmals auch unter Freunden angestrengt daran arbeitet, die Fassade des eigenen Lebens aufrecht zu erhalten und ja nicht zu viel von sich preiszugeben.
Dabei hält der Film auf sehr ausgewogene Art die Balance zwischen Heiterkeit mit geradezu slapstickartigen Einlagen, zum Beispiel beim Kampf des Kontrollfreaks Max gegen ungebetene tierische Mitbewohner und seiner Flucht vor etwaigen Annäherungsversuchen Vincents und sehr nachdenklich-berührenden Sequenzen, zum Beispiel bei Telefonaten mit bzw Besuchen bei dem verunglückten Ludo oder bei Maries Dilemma zwischen Sehnsucht nach Liebe und Bindungsängsten.
Dazu noch inszeniert vor der traumhaften Postkartenkulisse des Cap Ferret, ausgezeichnet besetzt mit Benoît Magimel, François Cluzet und Marion Cotillard und unterstützt von einem schwungvollen Soundtrack, kommt dieser Film von Guillaume Canet als federleichter und doch mit genau dem richtigen Maß an Tiefgang versehener Sommerfilm daher, der alle Sinne anspricht und trotz seiner über 2 1/2 Stunden Laufzeit in keiner Minute langweilt.

Wer zum Beispiel "Affären à la carte" ("Le code a changé") mochte, der wird "Kleine wahre Lügen" lieben.
Ich kann diesen Film allen Freunden des europäischen Erzählkinos nur wärmstens empfehlen.
Sie werden mit Sicherheit viel lachen.
Im Original heißt der Film übrigens "Les petits mouchoirs" (Die kleinen Taschentücher). Diese sollten sie sich allerdings auch bereitlegen.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2012
Welch ein wunderbarer Film. Über das Leben, Freundschaften und die Masken, die wir tragen - selbst vor unseren Freunden (oder vielleicht besonders da)...

Er hat mich gepackt, getroffen, begeistert, zum Nachdenken angeregt.

Prädikat: besonders wertvoll!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2012
Wenn ich nicht dazukomme oder wenn in meinen Augen,wenig gutes auf Blu Ray erscheint,nehme ich ab und zu auch mal einen nicht ganz so frischen Film, in meine Blu Ray Charts auf,wobei diese dann immer noch relativ neu sind.Zum Film.

Obwohl ihr guter Freund Ludo nach einem schweren Verkehrsunfall im Krankenhaus liegt und mit dem Tode ringt, entschließt sich die Freundesclique um Restaurantbesitzer Max und seine Ehefrau Véro dazu, den traditionellen alljährlichen gemeinsamen Urlaub in ihrem Strandhaus am Cap Ferret zu verbringen. Doch die anfängliche Fassade aufgesetzter Fröhlichkeit von Max, Véro und ihren Freunden Vincent, Antoine, Eric und Marie beginnt alsbald zu bröckeln, und lange verschwiegene Geheimnisse werden enthüllt.

Es ist schon fast zur Seltenheit bei Sky geworden,daß man auf Cinema mal einen anspruchsvollen Kinofilm zu sehen bekommt.Das war letzten Mittwoch,mit Kleine wahre Lügen der Fall.Die Tragikomödie aus Frankreich,ist gespickt mit herausragenden Schauspielern,die Figur des Max,kommt sicher dem einen oder anderen aus Ziemlich beste Freunde bekannt vor.Es dreht sich um eine Gruppe von Freunden,die trotz des schweren Unfalls,eines guten Freundes,nicht auf Ihr gemeinsames,alljährliches Zusammensein am Meer verzichten wollen.
Aber diesmal,wird die Freundschaft aller,auf eine harte Probe gestellt.
Wieder einmal,schafft es für mich,ein französischer Film,daß Kunststück zu verbringen, Humor,Leichtigkeit,Tragik und Drama in einen Film zu verpacken,daß Leben könnte es nicht besser erzählen.Kleine wahre Lügen,hat mich tief bewegt,und mir ein Lachen und ein Weinen entlockt und ich ging mit einem glücklichen Gefühl aus dem Film.Nachdem ich mir nun die Blu Ray zugelegt habe,bewerte ich den Film nochmal 0,5 Punkte höher! 8,5/10 von mir
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Jeden Sommer lädt der gutsituierte Pariser Restaurantbesitzer Max ein paar Freunde in sein Ferienhaus an der Atlantikküste ein.
Dieses Jahr jedoch ist alles anders als gewohnt:
Einer der Freunde, Ludo, liegt nach einem schweren Unfall im Krankenhaus und kann deshalb nicht dabeisein,
Familienvater Vincent gesteht Max kurz vor der Abreise seine für ihn entdeckten homoerotischen Gefühle, womit Max nur schwer umgehen kann,
zwei der Freunde sind gerade von ihren Freundinnen verlassen worden, wobei Antoine den anderen mit seinem Liebeskummer und dem endlosen Reden von seiner Ex ziemlich auf die Nerven geht, während Eric diese Tatsache lieber vor den anderen verheimlichen will
und Marie, die ihre zahlreichen Affären immer ganz bewusst unverbindlich gestaltet, ist diesmal an einen Verehrer geraten, der sich nicht so leicht abschütteln lässt.
So versucht jeder der Freunde, die sich doch so lange und vermeintlich auch so gut kennen, nach außen den Schein zu wahren, doch nach und nach beginnen die Masken zu fallen...

"Les petits mouchoirs" oder "Kleine wahre Lügen" ist ein wunderbarer Ensemblefilm, der bunt und vielschichtig wie das Leben daherkommt und dabei auf entlarvende Art zeigt, wie man oftmals auch unter Freunden angestrengt daran arbeitet, die Fassade des eigenen Lebens aufrecht zu erhalten und ja nicht zu viel von sich preiszugeben.
Dabei hält der Film auf sehr ausgewogene Art die Balance zwischen Heiterkeit mit geradezu slapstickartigen Einlagen, zum Beispiel beim Kampf des Kontrollfreaks Max gegen ungebetene tierische Mitbewohner und seiner Flucht vor etwaigen Annäherungsversuchen Vincents und sehr nachdenklich-berührenden Sequenzen, zum Beispiel bei Telefonaten mit bzw Besuchen bei dem verunglückten Ludo oder bei Maries Dilemma zwischen Sehnsucht nach Liebe und Bindungsängsten.
Dazu noch inszeniert vor der traumhaften Postkartenkulisse des Cap Ferret, ausgezeichnet besetzt mit Benoît Magimel, François Cluzet und Marion Cotillard und unterstützt von einem schwungvollen Soundtrack, kommt dieser Film von Guillaume Canet als federleichter und doch mit genau dem richtigen Maß an Tiefgang versehener Sommerfilm daher, der alle Sinne anspricht und trotz seiner über 2 1/2 Stunden Laufzeit in keiner Minute langweilt.

Wer zum Beispiel "Affären à la carte" ("Le code a changé") mochte, der wird "Kleine wahre Lügen" lieben.
Ich kann diesen Film allen Freunden des europäischen Erzählkinos nur wärmstens empfehlen.
Sie werden mit Sicherheit viel lachen.
Im Original heißt der Film übrigens "Les petits mouchoirs" (Die kleinen Taschentücher). Diese sollten sie sich allerdings auch bereitlegen.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 27. Februar 2013
"Kleine Taschentücher" heisst der Film wortwörtlich übersetzt und spielt auf den Ausdruck "le mettre dans la poche avec le mouchoir par dessus" an, also etwas in die Tasche tun und mit dem Taschentuch zudecken. Das heisst, dass alle Personen des Films irgendetwas zu verstecken haben. Der deutsche Titel "Kleine wahre Lügen" trifft den Kern des Films auch gut. Alle leben mit ihren kleinen Lügen, welche die anderen akzeptieren. Man nennt sich zwar Freunde, ist aber schliesslich nicht ehrlich zueinander. Das spricht schliesslich nur Jean-Louis, der Jugendfreund von Max, klar aus.
Eine Gruppe von sogenannten Freunden macht jedes Jahr Ferien am Meer. Auch dieses Jahr, obwohl ihr Freund Ludo nach einem schweren Motorradunfall schwerstverletzt im Spital liegt. Max, der Anführer der Gruppe, welcher etwas gönnerhaft seine Freunde einlädt, ist durch eine überraschende Liebeserklärung durch den Wind. Auch alle anderen haben ihre kleinen und grösseren Probleme. Unter der Oberfläche brodelt es gewaltig und immer wieder entladen sich die Spannungen.
"Kleine wahre Lügen" ist nicht einfach eine lockere Sommerkomödie. Vielmehr stellen sich die Fragen nach Freundschaft und dem Sinn des Lebens. Obwohl der Film fast 2 1/2 Stunden lang ist, empfand ich ihn nicht als überlang. Der Film verfügt ferner über ein exzellentes Schauspielensemble, namentlich François Cluzet ("Ziemlich beste Freunde") und die Oscar-Preisträger Marion Cotillard und Jean Dujardin.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2012
das uns Guillaume Canet ('Liebe mich..' auch mit der bezaubernden Marion Cotillard) hier beschert. Ein Wiedersehen mit den Hauptdarstellern meiner beiden letzten französischen Lieblingsfilme, Francois Cluzet ('Ziehmlich beste Freunde') und Jean Dujardin ('The Artist'), die hier mit den anderen Darstellern einen hervorragenden Ensemblefilm darbieten. Ein Film über die Liebe, das Leben, den Tod und die kleinen wahren Lügen, die dazugehören Die 154 Minuten haben mich jedenfalls keine Sekunde gelangweilt und wer am Ende nicht zum Taschentuch greifen muß, hat wohl kein Herz. Der Sountrack ist auch klasse gewählt. Die Blu-Ray Qualität ist gut, wenn auch nicht überragend, da reicht wohl auch die DVD, noch dazu, und das ist auch ein kleiner Kritikpunkt, die Extras zwar reichhaltig erscheinen, aber nur für den Französisch mächtigen Zuseher, da deutsche Untertitel leider fehlen, und die deutschhinterlegten Featuretten jeweils nur 2-3 Minuten dauern. Das schmälert das Vergnügen etwas, aber da der Film einfach zu gut ist, gibt es keinen Punktabzug deswegen. Für mich in einer Klasse mit 'Ziehmlich beste Freunde'.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Dieser Film hat mich sehr faszieniert, in seiner Art und der Musik. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die einen Menschen prägen.Wie das in diesen Film gezeigt wird.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Frage stellte sich in Guillaume Canets Film -Kleine wahre Lügen- Hundertmal. Und sie wird, jedenfalls wenn man gut aufpasst, genau so oft beantwortet. Canet hat die versammelte Kinoprominenz Frankreichs an den Set geholt, sich zweieinhalb Stunden Spielzeit genommen und einen Plot, der die geistige Verwandschaft zum wunderbaren -Peters Friends- von Kenneth Branangh in keiner Sekunde verleugnen kann, auf die Filmrolle gebannt. Dabei heraus kam eine Produktion, die nicht alle Kritiker überzeugt hat; mich jedoch hat Canet voll erwischt. Ich halte -Kleine wahre Lügen-, gleich neben -C'est la vie- für einen der besten französichen Filme der letzten Jahre...

Max(Francois Cluzet) lädt seine Freunde jedes Jahr für vier Wochen in sein Ferienhaus in Cap Ferret ein. Dieses Jahr kommt ein schwerer Unfall von Ludo(Jean Dujardin) dazwischen. Doch obwohl der im Krankenhaus mit dem Tod ringt, entschließen sich die Freunde zwei Wochen ans Meer zu fahren. Dort wird die Urlaubsfreude jedoch durch persönliche Probleme belastet. Max zeigt sich als Kontrollfreak, der kurz vorm Durchdrehen ist. Da ist es nicht hilfreich, dass Vincent(Benoit Magimel) ihm gesteht, dass er sich zu ihm hingezogen fühlt. Max ist entsetzt. Schließlich ist Vincent mit Isabell(Pascale Arbillot) verheiratet und hat ein Kind mit ihr. Währenddessen sehnt sich Isabell nach körperlicher Liebe und weiß nicht, was mit Vincent los ist. Der Schauspieler Eric(Gilles Lellouche) sucht jede sexuelle Abwechslung, die er finden kann, aber mit seiner attraktiven Freundin Lea(Louise Monot) kommt er nicht zurecht. Marie(Marion Cottillard) will sich nicht binden, ist irgendwie der Mittelpunkt der Clique und scheint ohne Alkohol und Drogen nur schwer über den Tag zu kommen. Antoine(Laurent Lafitte) ist chronisch in Juliette(Anne Marvin) verliebt, aber die hat ihn für einen anderen sitzen lassen. Jetzt nervt Antoine die anderen mit seinem gewaltigen Herzschmerz. Vero(Valerie Bonneton), Maxs Frau, interessiert sich mehr für ökologisch wertvolles Essen, als für ihren Max. Aber auch das wird sich ändern. Und dann ist da noch der Austernfischer Jean Louis(Joel Dupuch). Er muss den Städtern aus Paris hin und wieder den Kopf zurecht rücken. Denn er erkennt genau, die vielen kleinen Lügen, die in der Gruppe eine Heimat gefunden haben...

-Kleine wahre Lügen- ist hier und da wunderbar dialoglastig. Vor allem aber die schauspielerische Klasse der Akteure zeichnet den Film aus. Das Freundschaft auch Unvollkommenheit und Lüge vertragen kann, das scheint mir die Botschaft aus Canets Film zu sein. Neben tiefschürfenden Texten hat Canet allerdings auch ein paar wunderbare Slapstickszenen eingebaut. Wenn Max auf Marderjagd geht, Antoine seinen Bootsführerschein macht oder aber Max sein sündhaft teures Boot in den Sand setzt, dann bleibt garantiert kein Auge trocken.

Ich habe mich von -Kleine wahre Lügen- hervorragend unterhalten lassen. Mag sein, dass Zuschauer von dem Film gelangweilt wurden, das lag vermutlich aber daran, dass sie ein anderes Genre erwartet haben. Wer auf Filme wie -Peters Friends- steht, für den wird die Zeit wie im Flug vergehen. Hilfreich dabei ist auch ein exquisiter Soundtrack mit Songs von Janis Joplin, Ben Harper, CCR, The Band, Eels, Maxim Nucci oder Gladys Knight.

Ich fürchte es bleibt am Ende wieder nur übrig, dass sie selbt ausprobieren, welcher Filmtyp sie sind. Ich kann ihnen Guillaume Canets -Kleine wahre Lügen- in jedem Fall empfehlen...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
ACHTUNG: Rezension enthält jede Menge Spoiler

Les petits mouchoirs (dt. Kleine wahre Lügen) ist eine französische Komödie aus dem Jahr 2010, die in Deutschland jedoch fast ein Jahr später, im Juli 2011, veröffentlicht wurde. Es fällt mir schwer zu sagen, warum mir der Film so gefällt, denn es spricht einiges dagegen. Er ist mit 154 Minuten eigentlich zu lang geraten und einen richtigen Plot kann ich bis heute nicht entdecken. Die Kritiken für Les petits mouchoirs sind gemischt, Tendenz eher in die negative Richtung. Es spricht also vieles dafür, dass es sich um einen mittelmäßigen Film handelt, den man schnell wieder vergessen hat. Doch dem ist nicht so. Les petits mouchoirs ist ein intensives, atmosphärisch dichtes Filmerlebnis, perfekt besetzt mit der Crème de la Crème Frankreichs, so unter anderem Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard, Oscar-Preisträger Jean Dujardin, sowie Weltstar und César-Preisträger François Cluzet, um nur die drei Wichtigsten zu nennen. Der Film setzt sich mit den großen Themen des Lebens auseinander: Der Liebe, dem Tod, der Freundschaft und dem Leben an sich. Sein Ziel ist es, das Publikum zum Nachdenken über diese Lebensfragen anzuregen. Ich würde ihn als dramatische Liebeskomödie im Stile von Four Weddings and a Funeral (dt. Vier Hochzeiten und ein Todesfall) oder Dan in Real Life (dt. Dan - Mitten im Leben!) bezeichnen.

Fesselnder Einstieg
Les petits mouchoirs entwickelt bereits in den ersten Minuten eine Kraft und Sogwirkung, welcher ich mich die gesamten 154 Minuten nicht entziehen konnte. So beginnt der Film mit einer Plansequenz in einem Pariser Club, die den Lebemann Ludo (Jean Dujardin) bei einer seiner Partynächte zeigt. Er konsumiert Drogen, trinkt Alkohol und küsst eine Frau auf den Mund, obwohl sie ihm gerade erst vorgestellt wurde. Das Licht im Club ist blutrot, die Stimmung aufgeheizt, Ludo schwitzt stark. Einen Augenblick wirkt er abwesend, schaut in die Menge, die gerade zum wummernden Bass des Songs Are You Gonna Be My Girl von Jet tanzt. Im nächsten Moment gesellt er sich dazu und hüpft ein paar Takte mit, doch dann wühlt er sich zum Ausgang durch.
Draußen auf der Pariser Straße wird es schon langsam wieder hell. Ludo setzt sich auf sein Moped und zündet sich eine Zigarette an. Dann bricht er auf. Die Kamera fährt zunächst seitlich neben ihm mit, lässt sich dann aber zurückfallen und fährt hinter ihm her. In angenehmem Dämmerlicht rollt Ludo durch die menschenleeren Straßen von Paris. Die Ampeln springen auf grün und er fährt über eine weitere Kreuzung, ohne anhalten zu müssen. Wie ein Faustschlag rast auf einmal ein LKW von links ins Bild und erfasst Ludo, der meterweit weggeschleudert wird. Damit endet die Plansequenz, die bis zum Aufprall scheinbar ganz ohne Schnitt auskommt, wodurch sie eine beeindruckende Authentizität erreicht. Die Szene dürfte vor allen Dingen in Frankreich ihre volle Wirkung entfaltet haben, da Jean Dujardin, der ein Jahr später den Oscar für The Artist (dt. The Artist) gewann, dort im weltweiten Vergleich am bekanntesten sein dürfte. Doch so schlimm wie es im Film zunächst aussah, scheint es nicht zu sein. Schwerverletzt liegt Ludo auf der Intensivstation. Die wichtigsten Figuren des Films treffen nun im Krankenhaus aufeinander, um ihn zu besuchen und werden auf diesem Weg in die Handlung eingeführt.
Da wären Max (François Cluzet) und seine Frau Véronique (Valérie Bonneton), beide schon lange verheiratet und mit Anfang Fünfzig die ältesten im Freundeskreis, der ansonsten aus Thirty somethings besteht. Max ist ein erfolgreicher, gutbetuchter Hotelier, der unter Kontrollzwang und stetigem Stress mit einhergehender Nervosität krankt. Darunter leidet seine Frau, die sich nichts mehr wünscht, als dass sich ihr Mann entspannen und locker machen könnte. Dann ist da der unfreiwillige Junggeselle Antoine (Laurent Lafitte), der mit heftigem Liebeskummer kämpft, weil ihn seine große Liebe Juliette (Anne Marivin) verlassen hat. Dazu gesellen sich der erfolglose Schauspieler Éric (Gilles Lellouche) mit seiner wunderschönen Freundin Léa (Louise Monot) und der Ergotherapeut Vincent (Benoît Magimel) samt Frau Isabelle (Pascale Arbillot). Die Gruppe wird durch die bildschöne, aber bindungsscheue Marie (Marion Cotillard) komplettiert.
Nach dem Besuch bei Ludo treffen sich die Freunde gemeinsam vorm Krankenhaus und überlegen, wie sie nun verfahren sollen. Denn der gemeinsame Urlaub, den die Gruppe seit Jahren zusammen macht, steht kurz bevor. Nach einigem Hin und Her beschließen die Freunde, dass sie den Urlaub verkürzen, um dann den Rest der Zeit mit Besuchen bei Ludo zu gestalten. In den darauffolgenden Szenen werden zunächst die Konstellationen innerhalb des Freundeskreises genauer aufgezeigt und die Figuren näher beschrieben.
Max, der sehr gut verdient, ist der Sponsor des Urlaubs. Er stellt das Ferienhaus zur Verfügung und bezahlt auch sonst alles. Des Weiteren lässt er sich seit Jahren von Vincent massieren und ist mit ihm sehr gut befreundet. Vincent wiederum hat mit seiner Frau Isabelle bereits Kinder und wohnt mit seiner Familie in einer Pariser Wohnung. Der Lebemann Éric lebt hingegen ähnlich wie Ludo und zieht mit Antoine um die Häuser, um ihm Ablenkung von seinem Liebeskummer zu verschaffen, was ihm jedoch nicht wirklich gelingt. Auch mit Marie ist Éric sehr gut befreundet. Im Verlauf des Films erfährt man, dass jedoch nie etwas Intimes zwischen den beiden passiert ist. Mit Ludo hingegen war Marie einst zusammen, aber die Beziehung hat nicht funktioniert, was bei Marie ganz normal ist, da sie jeden Mann früher oder später vergrault.
Doch es tun sich erste Brüche im Freundeskreis auf, so nimmt ein Abendessen zwischen Max und Vincent einen ungewöhnlichen Verlauf. Vollkommen überraschend gesteht Vincent dem sichtlich überrumpelten Max, dass er sich in ihn verliebt hat. Max ist außer sich vor Wut, er kann nicht glauben, was er da hört, und appelliert an Vincent, an dessen Frau und die Kinder zu denken. Nur einen Tag später vertragen sich die beiden wieder und schwören sich gegenseitig das Thema zu vergessen und totzuschweigen.

Urlaub mit Fernweh-Garantie
Dann beginnt die Reise ans Meer. Fröhliche Sommermusik, Kamerafahrten und –flüge über weiße Strände und blaues Meer versprechen ein Feelgood Movie bester Güte. Das Wetter ist traumhaft, das Ferienhaus lädt zu angenehmen Tagen und entspannten Grillabenden ein, an denen viel Wein fließen wird. Und so kommt es auch. Ich sehe die Freunde im Ferienhaus, draußen am Esstisch, am Strand, auf dem Meer mit ihrem Motorboot und zu Besuch bei ihrem guten Freund Jean-Louis (Joël Dupuch), der in einem kleinen Haus am anderen Ende des Strandes lebt. Die exzellent gefilmten Bilder sind durchweg traumhaft und die meisten Zuschauer werden sich wünschen, dass sie Teil der Gruppe und an genau diesem Ort wären. Zumindest mir geht es so. Doch ganz so entspannt ist das Vergnügen dann doch nicht, denn es schwelen eine Menge Konflikte unter den Freunden und über all dem schwebt das schlechte Gewissen und die Angst um Ludo, der auf der Intensivstation allein gelassen wurde.
Doch der Film entwickelt sich nicht zu einem ernsten Drama, sondern bricht die meisten Konflikte immer wieder mit Humor, der sich nie über seine Figuren lustig macht. So rastet Max eines Nachts aus, nachdem er mit seinem Boot auf einer Sandbank aufgelaufen war und ausgerechnet, mit dem in ihn verliebten Vincent, sechs Stunden lang allein auf die Flut warten musste. Wutentbrannt schnappt er sich eine Axt und schlägt damit eine Wand im Badezimmer ein, weil er die Marder verscheuchen will, wie er wutschnaubend brüllt. Zunächst reagieren die Freunde schockiert auf den Gefühlsausbruch, doch dann müssen sie lachen. Ähnlich geht es mir als Zuschauer. Ich finde die Situation sehr komisch, aber Max tut mir andererseits leid, ich lache also nicht über ihn. Die Figuren durchleben tragische Momente wie diesen, die jedoch mit Humor wieder aufgefangen und entschärft werden.
Ein weiteres Beispiel dafür ist Antoine, der seinen Freunden gehörig auf die Nerven geht, weil er krank vor Liebeskummer ist. Über Stunden diskutiert er mit jedem, ob und was er auf die kurze SMS seiner Verflossenen antworten soll. Schließlich fährt er während seiner Bootsscheinprüfung das Boot kaputt, weil Juliette ihn ausgerechnet in diesem Moment anruft. Wenig später sitzen alle im Auto und lachen gemeinsam über die Situation. Die gute Laune im Film überwiegt und überträgt sich dabei immer wieder gekonnt auf mich. Doch der größte Konflikt, dass sich Vincent in Max verliebt hat, kann nicht locker und humorvoll geklärt werden. Nach einem Streit mit Max, bei dem niemand der Freunde weiß, was genau los ist, verlassen Vincent und seine Familie das Ferienhaus.
Eine der schönsten Episoden des Films ist jedoch der Trip von Antoine und Éric nach Paris. Beide sind dort, um ihre Freundinnen zurückzugewinnen. Éric, dem ich im Vergleich zum hoffnungslosen Fall Antoine noch Chancen einräume, scheitert in einer tragikomischen, bittersüßen Szene kläglich. Antoine sitzt derweil im Auto vor der Wohnung von Juliette, die mittlerweile bekanntgegeben hat, dass sie einen anderen heiraten wird. Stunden zuvor ist sie kurz zu Antoine ins Auto gestiegen, wo er ihr ein letztes Ultimatum gestellt hat, zu ihm zurückzukehren. Das Ultimatum ist längst abgelaufen und sogar Antoine scheint langsam das zu begreifen, was seine Freunde und ich als Zuschauer schon seit einer gefühlten Ewigkeit wissen: Juliette wird nicht zu ihm zurückkommen. Der Film wartet an dieser Stelle jedoch mit einer der schönsten und hoffnungsvollsten Wendungen auf, die ich seit Jahren im Kino erleben durfte.

Zwei Wahrheiten und ein Todesfall
Doch dann kommt der Tag der Abrechnung, an dem die kleinen wahren Lügen beim Wort genannt werden. Jean-Louis ist wütend und wirft den Freunden vor ein Haufen von Heuchlern zu sein. Max nennt er einen Angeber, der jedem zeigen muss wie viel Geld er verdient, Antoine beschuldigt er alle ständig mit seinen SMS und Juliette genervt zu haben, doch ehe er weiter schimpfen kann, fragen ihn die anderen was mit ihm los sei. Da kommen Jean-Louis die Tränen und er berichtet ihnen, dass Ludo am Morgen verstorben ist, ganz allein im Krankenhaus. Die Freunde reagieren geschockt, einige fangen an zu weinen, können nicht glauben, was sie da hören. Der Urlaub ist damit schlagartig beendet.
Wenige Tage später sitzen alle zusammen bei der Beerdigung. Einige von ihnen halten eine Trauerrede, so auch Vincent. Als dieser fertig ist, verlässt er, von seiner Traurigkeit überrumpelt, die Kirche. Max sieht ihm mitleidig hinterher und folgt Vincent dann schließlich. Er geht zu ihm raus auf den Hof und umarmt ihn herzlich. Nun weinen beide und ihr Konflikt scheint auf diese Weise überwunden zu sein. Kurze Zeit später haben sich alle Gäste am Grab versammelt und stehen dort trauernd. Nur Jean-Louis fehlt, dieser fährt plötzlich in seinem Auto vor und ist ganz unpassend in kurzer blauer Hose und offenem blauen Hemd gekleidet, so wie man ihn den ganzen Film über gesehen hat. Entschlossen marschiert er schnurstracks an den irritierten Gästen, mit einem Sack unterm Arm, vorbei. Dann geht er direkt zum Grab, öffnet den Sack und entleert ihn. Es fließt weißer Strandsand heraus. Diese berührende Geste bewegt die Freunde sehr und stellt für mich den emotionalen Höhepunkt des Films dar. Denn hier wird deutlich gemacht, worum es im Leben eigentlich geht: Um Freundschaft, Liebe und das Leben an sich. Der Sand vom Strand, der in Ludos Grab gegossen wird, steht symbolisch für dieses Lebensgefühl. Die Freunde gehen zu Jean-Louis und umarmen ihn. Mit einem Freeze Frame der gemeinsamen Umarmung endet der Film.

Gute Filme
Dem Autor und Regisseur Guillaume Canet ist kein kleines, sondern ein großes Meisterwerk gelungen. In schön gefilmten Bildern und mit toller Musik schafft er eine tragische Liebeskomödie, deren Figuren tiefgründig geschrieben, exzellent besetzt und wundervoll gespielt sind. Der Film wird mir trotz seiner Überlänge nie langweilig, sondern weiß mich durchweg zu überzeugen. Ich fühle, lache und weine mit den Charakteren, die mir das Gefühl geben, ich säße direkt neben ihnen, wenn sie am Tisch ihren Wein trinken und über das Leben philosophieren. Dabei werde ich immer wieder auf heitere Weise dazu angeregt, über mich selbst, meine Freunde, mein Leben, den Tod und die Liebe nachzudenken. Der Film erreicht sein Ziel bei mir also mit Bravour.
Gute Filme erkennt man daran, dass sie nicht schlechter werden, wenn man sie öfter schaut. Les petits mouchoirs gehört ohne Zweifel zu dieser Kategorie. Es ist jedes Mal aufs Neue so, als würde ich mich für zweieinhalb Stunden mit auf die Reise begeben und die Zeit am Strand mit vertrauten Freunden genießen, die mir mit jedem weiteren Schauen umso mehr ans Herz wachsen. Deshalb empfehle ich den Film über mit zu trinken und zu rauchen, wodurch sich das atmosphärische Feeling noch verstärken lässt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Der Vorname
Der Vorname von Patrick Bruel (DVD - 2012)
EUR 6,82

C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben von Jacques Gamblin (DVD - 2009)
EUR 5,99

Nur für Personal! [DVD]
Nur für Personal! [DVD] von Fabrice Luchini (DVD - 2012)
EUR 5,97