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4,4 von 5 Sternen
Noel Gallagher's High Flying Birds
Format: Audio CDÄndern
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 15. Oktober 2011
Erwartungen haben es ja so in sich, weil nicht jeder die gleichen hat. Meine war extrem hoch, mir ging jetzt schon seit Wochen diese eine Zitat des kleinen Bruders durch den Kopf, der immer wieder mal schimpfte in den letzten 10 Jahren, dass Noel seine besten Songs zurückhält. Bei diesem Satz dachte ich immer an die gar nicht mal so grossen Hits wie 'Champagne Supernova', 'Cast no shadow' oder 'The Masterplan', die für mich immernoch zu den Perlen des Oasis Repertoires gehören. Noel war immer ein Songwriter der selber viele Platten hört. Ein enthusiastischer Musikfanatiker, der heute in einem guten alten Plattenladen arbeiten und die Kunden volltexten würde, wenn es anders gelaufen wäre. Solchen Songwritern fällt es häufig schwierig den eigenen Output nicht zu kritisch zu betrachten. Im Rückblick auf fast 20 Jahre habe ich genau diesen Eindruck. Nach den ersten drei Oasis Alben verwässterte alles etwas, Noel trat als Songwriter in den Hintergrund, nahm sich zurück. Jetzt steht er wieder vor uns, mit vollen Selbstvertrauen und mit einer Autorität, die vielleicht etwas stiller und ruhiger geworden ist, aber jede Sekunde dieses Album durchzieht. Und er rammt direkt mit dem ersten Track den Pflog rein, der dies deutlich macht.

EVERYBODY'S ON THE RUN heisst der Opener der sofort klar macht, wo wir uns befinden. Episch und majestätisch entwickelt sich der Song. Schmachtende Backgroundvocals und herzzerreisende Streicher die in einen wunderbaren ersten Refrain münden. Im Mittelteil dann endlich ein Gitarrensolo, sein Gitarrensolo. ..... Highlight 1 des Albums

DREAM ON nimmt dann etwas den Fuss vom Gas, ein feines Britpop Stück mit sich abwechselnden akustischen und E-Gitarren. Spätestens ab diesem zweiten Song habe ich nicht mehr an andere potentielle Sänger für diesen Song gedacht. Im Schlussteil bekommt der Song mit fröhlichen Trompeten noch einen New Orleans Touch.

IF I HAD A GUN hat natürlich eine grosse Referenz, kann jeder mal checken, was ihm bei den ersten Takten sofort einfällt ;-). Schon ab dem ersten Refrain setzen die elektrischen Gitarren ein und verlassen den Song auch nicht mehr. Exzellent! Beady Eye sind okay und ganz gut, aber spätestens hier wird klar wer Championsleague ist ... Highlight 2

THE DEATH OF YOU ME ist die schon bekannte Single, die zumindest bei mir den Appetit schon mehr als geweckt hat.

(I WANNA LIVE IN A DREAM IN MY) RECORD MACHINE. Gross gross gross, die nächste Rock Hyme mit Spectormässigen Streichern, schmachtenden Geigern und himmlichen Chören im Hintergrund. Das Gitarrensolo ist eines der besten der Platte .... Highlight 3

AKA ... WHAT A LIFE. Ein vorsichtiger Schritt in Richtung Disco wird hier gemacht, Mando Diao lassen grüssen. Natürlich nicht Disco, sondern Rock Disco, so weit verlässt Noel seine Wohlfühlzone auch wieder nicht.

SOLDIER BOYS AND JESUS FREAKS. Vielleicht einer der schwächeren Songs der Platte, mir ist er eine Nummer zu schlicht, obwohl Cymbals und Trompeten allgegenwärtig im Hintergrund sind und die Texte hier ausserordnentlich politisch für Noel werden.

AKA ... BROKEN ARROW. Wieder klassischer Britpop. Noel liefert einfach geschmackvoll und zielsicher. Die Melodie bleibt sofort hängen. .... Highlight 4

STRANDED ON THE WRONG BEACH ist ein schöner kleiner knackiger Rocker, das simpelste Stück der Platte, ohne viel Schnickschnack aber sehr effektiv.

STOP THE CLOCKS .... Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah, der Song geistert ja schon seit vielen Jahren in verschiedenen Versionen durchs Internet und hier erblüht er dann in voller Pracht. Sehr gefühlvoll, sehr emotional baut sich der Song bis zum zweiten Refrain auf und dann beginnt der wundervollste Gitarrenpart des Album. Zum niederknien. .... Highlight 5

ALONE ON THE ROPE. Das einzig negative an diesem Track, einer wunderbaren Ballade mit Gitarre und Piano, ist, dass das Album nicht mit STOP THE CLOCKS ausklingt. Aber dafür gibt es ja eine Tracklist oder andere Funktionen ;-) ... Achtung ist ein Bonus Track und nur auf der Amazon MP3 Version enthalten.

Wahrscheinlich hat der kleine paranoide Bruder mit seinen Statement recht gehabt. Eine ganze Menge Songs, die sofort in einer Reihe mit Klassiker aus dem Repertoir gehören und kein einziger wirklich schlechter Song. Natürlich könnte man in jedem Song nach Referenzen suchen, sich vorstellen, wie das alles mit dem kleinen Bruder geklungen hätte. Darum geht es aber nicht. Was auf diesem Solodebüt deutlich wird, ist das Noel Musik liebt, er genau weiss, welche Art von Musik er mag und sich einfach die Souveränität und Autorität nimmt, sich um nichts anderes scheren zu müssen.

Ich sags mal mit Track 5: Wenn ich die Wahl hätte, würde ich gerne in derselben Schallplatten Machine leben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses vielschichtige und zutiefst eklektizistische Album, das z.B. von Oasis (na klar!), The Beatles (wie immer!), The Moody Blues (ca. 1969), Fleetwood Mac, ELO oder Westcoast-Pop im Stile von The Lovin' Spoonful, The Turtles und The Mamas & The Papas beeinflusst wurde, muss man einfach als Vinyl-LP haben.

Natürlich ist das Debüt der 'Hoch fliegenden Vögel' in jeder Erscheinungsform oberste Klasse, aber durch seinen starken musikalischen Spätsixties- und Seventies-Charakter empfiehlt sich einfach das nostalgische, nein: zeitlose Hochgefühl, die Schallplatte aus der 30x30-cm-Klapphülle zu nehmen, sie auf den rotierenden Teller zu legen und dann die Abtastnadel gefühlvoll auf die Einlaufrille absinken zu lassen.

Zwar begrüßt einen die 180 Gramm schwere schwarze Scheibe sogleich mit einigen deutlich wahrnehmbaren Knackern, doch sobald die Musik einsetzt, beginnt der Genuss: Was für ein Klang, was für eine Transparenz, was für ein Feeling! Einfach zu und zu schön.

Und als nächstes fragt man sich, wo Noel Gallagher all diese wunderbaren Melodien versteckt hatte. Zwar war er natürlich auch schon zu Oasis-Zeiten ein begnadeter Songschreiber, aber in derartig konzentrierter Form, so opulent und elegant, so berührend und melancholisch, so verspielt und heiter hat man ihn noch nie erlebt.

Dass sich einiges dann doch etwas zu lang hinzieht oder zu oft wiederholt wird, ist man von seinen Kompositionen aus früheren Jahren gewohnt, doch hält sich das hier in sehr engen Grenzen. Und dass gegen Ende des letzten Titels auf einmal heftiger bis hin zu 'atonalem' Gitarrenlärm ertönt, passt zwar nicht zur Atmosphäre dieses Albums, man kann es dem Meister aber mit einem Augenzwinkern verzeihen. Er wird sich was dabei gedacht haben.

Diese Scheibe atmet, sie fließt, sie verführt und verzaubert. Sie ist einfach großartig. Was für ein Glück, dass ich die Band fast zufällig vor ein paar Wochen im Fernsehen bei einem Liveauftritt erleben konnte, denn sonst wäre ich wohl kaum auf die Idee gekommen, mir das Album herunterzuladen und diese glückliche Entscheidung dann durch den zusätzlichen Kauf der LP mit einem Ausrufezeichen zu versehen.

Thank you Mr. Gallagher, chapeau!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2011
Was konnte man erwarten von einem Songwriter, der einmal von sich selbst sagte: "Man kann nicht ewig und für alle Zeiten Hymnen schreiben." oder auch " Wenn man reich ist und über 40 sollte man aufhören Musik zu machen, weil es für den Hörer unweigerlich langweilig wird."

Also erwartete man keine Hymnen, aber zumindest langweilig solide Meldodien.

So eine Art "Mc Cartney"-Album anno 1970.

Und was macht Noel? Er überrascht die Oasis-Nachwelt mit den besten Hymnen seit "Talk Ronight", "Don't look back in Anger" oder " The Importance of being Idle".

Langweilig ist höchstens der Strichcode auf der CD, der Rest ist einfach brilliant und besser als alle Mc Cartney Soloalben zusammen.

Um sich nicht lange bei den Liedern aufzuhalten, weil man sie einfach selbst hören muss, muss man sagen, daß es DAS Soloalbum 2011/2012, wenn nicht der kompletten Dekade ist.

Eingängige Melodien, überraschende Tempi- und Rhythmuswechsel, Noels nie langweilig wirkende Stimme, die sich nach jedem Stück neudefiniert und neu erfindet.

Etwas weniger Chöre ala Standing on the Shoulders of Giants (man kann nur vermuten daß diese Chorhaltigen Stücke aus diesen Jahren stammen) hätten gut getan, aber kein Lied dürfte auf dem Album fehlen.

Die beiliegende DVD ist ganz nett, aber nicht wirklich unterhaltsam und gibt einen einsam wirkenden Noel wieder, der den Eindruck macht, gelangweilt von seinem eigenen Genie zu sein und der die Ur-Oasis aus 1994 zu vermissen scheint.

Daumen hoch! Eigentlich schade, daß Noel nicht schon Jahre vorher ein Soloalbum produziert hat. Denn sind wir mal ehrlich, Oasis hat man schon seit 2000 nicht mehr richtig vermisst.
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am 16. August 2013
VORWORT:

Mitte der 90er wurde ich auf eine Band aufmerksam, die erfrischend altmodisch klang. Raue Gitarren mit schönen Melodien und rotzigem Gesang. "Live Forever" und "Whatever" waren die ersten Songs, die ich von Oasis wahrnahm. Das alles in einer Zeit, die musikalisch gesehen nicht mein Ding war. Auf der einen Seite wurde man seit längerem mit Eurodance zugedröhnt, während auf der anderen, depressiver Grunge die Vormachtstellung inne hatte. Ich hingegen hatte gerade damit angefangen, die ersten Akkorde auf der Gitarre zu üben und interessierte mich eher für Queen, Jimi Hendrix oder Aerosmith. Durch Oasis wurde ich auf Britpop aufmerksam und stellte fest, das auch etwas für meinen Geschmack in den Charts lief. Erst viel später wurde mir klar, das Oasis im Prinzip nur ein Abziehbild des Sounds der Beatles waren, welchem Noel Gallagher durch verzerrte Gitarren, heulende Amps und Ohrwurmmelodien, einen neuen Anstrich verpasste.

Was ich an den Herren von Oasis immer ätzend fand, war ihre pöpelnde Rüpelmentalität gegenüber anderen Bands. Vorallem ihr "Auftritt" bei den Brit-Awards 1996, während Michael Hutchence von Liam und Noel rund gemacht wurde, ist für mich noch immer der peinlichste Moment ihrer Karriere. Zugegeben: ich mag INXS sehr gerne und halte den verstorbenen "Hutch" nach wie vor für einen der besten Sänger im Rockbiz, doch auch wenn es sich um jemand anderen gehandelt hätte - absolut überflüssige Selbstdarstellung. Wahrscheinlich machte aber eben jenes Prollgehabe einen Teil ihrer Popularität aus, ehe Liam Gallagher gegen Ende 2009 die Auflösung bekannt gab. Das Verhältnis der beiden Brüder war ja nie das Beste und nun war die Musikpresse gespannt darauf, welcher Solopfad glücken würde. Während Liam mit dem Rest von Oasis eine Band namens Beady Eye gründete, stellte sich Noel ein komplett neues Ensemble zusammen und nannte das Ganze schlicht, Noel Gallaghers High Flying Birds...

NOEL GALLAGHERS HIGH FLYING BIRDS:

Bereits beim Opener "Everybodys On The Run" hört man, welcher Gallagher bei Oasis die Hosen an hatte und für den Klang verantwortlich war. Ein toller Einstieg mit netten Chören, ehe es nahtlos mit "Dream On" weitergeht, einem echten Volltreffer, der vor allem mit seinem straffen Beat fesselt. "If I Had a Gun" und "The Death Of You and Me" schließen ein rundum gelungenes Eröffnungsquartett ab, das Noels erstem Solopfad eine klare Berechtigung gibt.

"(I Wanna Live In A Dream In My) Record Machine" ist dann einer dieser typischen "Noel-Schmachtfetzen", wie man sie auch bei Oasis oftmals gehört hat. Ganz nett aber auch nicht überragend. Das gleiche gilt für "AKA...What A Life!", einem ebenfalls unterhaltsamen Stück, das in einem ruppigen Stampfbeat daherkommt aber trotz allem ein wenig farblos wirkt.

Erst mit den "traurigen" Bläsern von "Soldier Boys And Jesus Freaks", bei dem man augenblicklich an die Kinks denkt, wird an das hohe Anfangsniveau angeknüpft, welches auch mit "Aka... Broken Arrow" gehalten werden kann. "(Stranded On) The Wrong Beach" ist dann wieder so ein knochentrockener Britpoper, der durchaus gefällt und sehr kurzweilig ist. Als Abschluss beschert uns Noel noch eine echte Perle: "Stop the Clocks" entstand während der "Don't-Believe-the-Truth"-Sessions, und sollte ursprünglich mit auf die Platte. Schön, das es nun auf Noels erstem Solowerk einen gelungenen Abschluss bildet und, im Gegensatz zu "(I Wanna Live In A Dream In My) Record Machine", die bessere Ballade darstellt.

F A Z I T:

Was soll man sagen? Mit "High Flying Birds" beweist Noel Gallagher seine Qualität als Songschreiber. Mal rumpelnd, mal Soft und immer wieder durchzogen von Verweisen auf die Rockgeschichte. Im Prinzip ein ähnliches Rezept, welches auch bei Oasis funktionierte. Etwas schade ist es allerdings, das die Brillanz der ersten Hälfte nicht über die gesamte Spieldauer gehalten werden kann. Dennoch: wo Bruder Liam mit den Ex-Oasis-Mitgliedern unter neuem Namen eher 08/15 Britpop serviert, bekommt man von Noel eine schöne Ansammlung von Stücken, die trotz einiger Schwächen überzeugen können. Großes Manko: in Sachen Soundqualität, reiht sich diese Scheibe leider in den Kreis des Loudness War ein. Ein DR-Wert von 5 ist alles andere als schmeichelhaft, denn er bestätigt die starke Komprimierung von an sich, toller Musik. Dynamik sollte man nicht mit Lautheit verwechseln, von welcher man auf diesem Album mal wieder "eindrucksvoll" erschlagen wird. Also eine bittere Pille für alle, die Wert auf guten Klang legen aber auch, wenn ich auf diesen "Schmutzfleck" hinweisen wollte, so bewerte ich letztlich nur die Musik als solche.

Das Album ist sehr kurzweilig und macht Spaß, egal ob mit den Dixie-Bläsern auf "The Death Of You and Me" oder dem romantischen Teil bei "Stop the Clocks". Weniger als 4 Sterne wären ungerecht, denn auch wenn Noel Gallagher ein alter Hase ist, so ist es ja nicht automatisch ein Selbstläufer in Sachen Erfolg. Ich würde mich definitiv darüber freuen, wenn weitere Soloalben von ihm erscheinen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...fliegt Noel Gallaghers Bandprojekt -High Flying Birds-. Was der Musiker aus Manchester hier(ohne seinen Bruder Liam) anbietet, ist Rock im High-End-Stadium. Waren Oasis, jedenfalls für mich, die legitimen Nachfolger der Beatles, so ist das High Flying Birds Album 40 Jahre nach den Liverpooler Pilzköpfen, die Sorte Musik, die John, George, Paul und Ringo vielleicht heute machen würden, wäre das noch möglich. Logisch, dass man das auch anders sehen kann und darf, für mich beginnt Noel Gallagher jedenfalls da, wo das Blaue Album aufhört. Meisterlich, kraftvoll, erdig und mit einem brillianten Konzept vereint der Ex-Oasis-Chef 10 Songs zu einem Silberling, der in keiner guten Plattensammlung fehlen sollte.

-Everybodys run- hüstelt sich zum Start und explodiert dann mit choraler Unterstützung zu einer Rockhymne der Sonderklasse. Was für ein Beginn! Mit -Dream On- folgt dann so ein Beatles-Nachfolger, locker und beschwingt. Auf besten Oasis Pfaden bewegt sich -If i had a gun-. Wie ein Barsong klimpert sich -The death of you and me- gekonnt bis ans Ende. Mit jeder Menge Power und Klangvolumen strömt -I wanna live in a Dream in my Record Machine- aus den Boxen. Ein hämmerndes Rhythmus, dem man nicht entkommen kann, bestimmt -AKA...what a life-. Mit Bläsersätzen und Tambourin trällert Gallagher den Song -Soldier Boys and Jesus Freaks- ins Mikro. Gitarrenlastig gut, in gewohnter Noel Gallagher Manier setzt sich -AKA...Broken Arrow- sofort im Ohr fest. Beim Beginn von -Stranded on the wrong Beach- hielt ich es zunächst für möglich, dass Marc Bolan von den Toten auferstanden ist, um hier Gitarre zu spielen. Der Rausschmeißer -Stop the Clocks- setzt den brillianten Schlusspunkt, den dieses Album verdient hat.

Okay...ich bin ein alter Oasis-Fan. Das mag daran liegen, dass ich schon Musik gehört habe, als die Beatles als Band noch existierten. Egal ob mit Oasis oder jetzt im Bandprojekt Noel Gallaghers High Flying Birds, Gallagher trifft die richtigen Töne, um die Tradition dieser britischen Rockmusik mit Macht und Ehrlichkeit am Leben zu erhalten. Noel Gallagher peppt den Gesamteindruck mit eingespielten Geräuschen zwischen den Songs und einigen abrupten Wechseln auf, wie das sonst nur Tom Waits so perfekt beherrscht. Das wirkt nicht störend, sondern wohltuend kreativ. Das Album beweist, dass ein Noel Gallagher auch ohne Liam funktionieren kann. Egal was die Zukunft den Gallagher Brüdern bescheren wird, wenn Noel noch ein paar Alben wie dieses abliefert, dürfen sie in Zukunft von mir aus auch weiter stänkern und polarisieren. Diese Musik entschuldigt zwar nicht alles, aber doch einiges...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2011
Was Noel in seinem "Making Of"-Video über das Thema des Albums sagt, spürt man zu jeder Minute in jeder Note, jedem Akkord, jeder Textzeile: Sehnsucht und Liebe. Das klingt weichgespülter und verbrauchter, als man glaubt. Und wer Oasis kannte und folglich Noel kennt, der weiß, was er damit sagen und wohin er uns mitnehmen will. Letztlich sagt es seine großartige Musik selber und empfängt einen bereits beim ersten Track mit einer freundlichen, warmen und vertrauten Umarmung, in die man sich erst schmiegen und anschließend aus ihr heraus explodieren möchte. Dieses Album ist mehr als nur ein Soloprojekt des Oasis-Machers. Es ist mehr wert, als nur mit Oasis verglichen zu werden, obwohl das Ergebnis eindeutiger nicht sein kann, denn es liefert den Beweis, dass Noel Oasis war und wir uns in Zukunft zwar den altbekannten Namen schenken, uns aber auf weitere Alben von Noel Gallagher freuen, ja darauf hinfiebern können. Letztlich beweist es auch, warum die letzten Oasis-Alben schwächer waren, als die ersten: Noel hatte sich zurückgenommen und das Ruder an seinen Bruder abgetreten, dessen bescheidene Fähigkeiten auf der "Beady Eye"-Platte "Different Gear,Still Speeding" nachvollzogen werden können. Noel schafft mit diesem Album, was Beady Eye eben nicht geschafft hat: Es bringt vom ersten bis zum letzten Track eine vertraute Stimmung á la "Cast No Shadow" & "Don't Look Back In Anger" in den Gehörgang und dokumentiert die Liebe zur "Singer-Songwriter"-Kunst auf konstant hohem Niveau. Wo Beady Eye eine Bauchlandung hinlegen musste, mangels eines kreativen Geistes, der mehr als nur einen in Oasis-Ohren bekannt klingenden Song à la "The Roller" zur vermarktung presst, ist Noel hier ein Höhenflug gelungen. Dabei, und das muss ich Noel wirklich zu gute halten, hält er sich seinen ehemaligen Kollegen gegenüber sehr bedeckt und seniert am Ende des "Making Of" großartig: "I'm not a great guitarist, I'm not a great singer, I'm not great at anything. I'm great at being me and doing what I do and that's it!" Diese Bescheidenheit und geerdete Selbstreflexion ging seinem Bruder stets ab. Noel hat es, im krassen Kontrast zu seinen Ex-Bandmitgliedern, eben nicht nötig, zweideutige Albumtitel á la "Zwar irgendwie anders, aber immer noch voll Mega!" zu Propaganda- und Marketing-Zwecken in die vermeintlich naive Fangemeinde zu pfeffern. Selbst auf der Pressekonferenz verbat er sich jegliche Mutmaßungen, "The Death Of You And Me" hätte auch nur entfernt etwas mit Liam und der Band-Trennung zu tun. Recht so: Die Musik ist dafür viel zu schön, als dass man darüber die Boulevard-Suppe ausschüttet und Noel hat, wie man folglich resümieren kann, im Gegensatz zu seinem Bruder mit dem Thema abgeschlossen. Würde man sich auf den Vergleich versteifen müssen, in welchem Album mehr Oasis drin steckt, so müsste man, nachdem man klar gestellt hat, dass bestimmt jeder Fan an Oasis etwas anderes mochte und natürlich die Diversität der beiden Gallaghers immer ihren Reiz hatte und der Band einen pikanten Rahmen gab, ehrfurchtsvoll Noel Gallaghers Album in die Höhe halten und, welchem höheren Wesen auch immer, dafür danken, dass es etwas gibt, dass der Mensch "Musik" nennt. Also auf in eine neue Ära, die Ära von "Noel Gallagher's High Flying Birds"! Danke, Noel, du bist ein wahrer, großer Künstler.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... wer Liam sagt, auch Noel sagen. Und wenn Beady Eye Monate zuvor an dieser Stelle so gut weggekommen sind, dann lag das bei näherer Betrachtung schlichtweg daran, dass die High Flying Birds einfach noch nicht in der Luft waren. Diese vorbehaltlos freundliche Eröffnung wird jetzt manchen, der hier öfter vorbeischaut vielleicht etwas irritieren - keine Bange, mir geht das selbst nicht anders. Doch auch wenn man das brüderliche Abwatschen in der Tabloid Hell der letzten Wochen zum Erbrechen über hatte, muß man doch zugeben: Als Ergebnis kann man mit des einen, besonders aber mit des anderen Bruders Platte mehr als zufrieden sein.

Warum nur, diese Frage gleich zu Beginn, dieses unscharfe und verschwommene Tankstellen-Cover, auch bei weiteren Abbildungen gibt sich der Mann, den man über mangelndes Selbstbewußtsein noch nie klagen hörte, so ungewohnt zurückhaltend, nie en face, immer abgewandt, fast als hätte er Schiss, man könnte erkennen, wer für die Songs verantwortlich zeichnet. Dabei gibt es für übertriebene Bescheidenheit gar keinen Grund. Denn wie erwartet schreibt der Teil, der schon für einen Großteil der Perlen von Oasis zuständig war, im Vergleich zum Kraftmeier Liam auch die besseren Songs.

Und er tut das mit einer Verve, die einen wirklich staunen läßt: Orchesterklänge, Chorbegleitung, hymnischer Bombast, schwelgerische Melodien - da ist wenig vom rotzigen Lad als vielmehr Durchdachtes vom bestens aufgelegten "Liedermacher" zu hören. "Everybody's On The Run" - herrlich und die ganz dicke Sahne, "Dream On" nicht minder kalorienhaltig und bei "If I Had A Gun" will der gute Junge die Knarre auch nur haben, um seiner Angebeteten ein Loch in die Sonne zu schießen - hier wird er regelrecht zum Träumer: "'Scuse me if I spoke too soon, my eyes have always followed you around the room. 'Cus you're the only God that I will ever need, I'm holding on and waiting for the moment to find me." Wow, Noel, bist Du's?

"The Death Of You And Me" glänzt gar mit feinen Bläsersätzen und manch netter Augenzwinkerei ("the bottom of a bottle is every man's apostle ... I'm watching my tv, or is it watching me?"), für "AKA What A Live!" darf's sogar ein bisschen Acid sein, erinnert ein wenig an die bessern Stücke von Deacon Blue ("Only Tender Love") und Noel läßt den Tiger raus ("I'm gonna take that tiger outside for a ride"). Und schlechter wird das nicht - offensichtlich ist der Knabe so verdammt aufgeräumt, dass er auch den Rest noch gut über die Bühne bekommt. Das bissige "Soldier Boys And Jesus Freaks" luftig bespielt, ein wenig Travis für "AKA Broken Arrow" und ein verteufelt guter Drive bei "(Stranded On) The Wrong Beach" - selbst das infernalische Getöse am Schluß geht in Ordnung.

Auf einem der angesprochenen Promobildchen sieht man Noel im Übrigen an einem dieser altehrwürdigen Theaterpaläste stehen - über ihm in großen Lettern der Schriftzug "It's never too late to be what you might have been". Zufall, Understatement, Lebensentwurf oder simply Bullshit - nach und mit diesem Album darf man ruhig die Frage stellen, warum in aller Welt der Junge sein Talent über die letzten dürren Jahre bei Oasis so verschwendet hat. Denn er mag vielleicht noch immer ein arroganter Kerl sein, mit dieser Platte ist er auf dem Weg zum gereiften Teamplayer. mapambulo:blog
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2011
Was für ein Album! Lange drauf gewartet, nach der laffen Enttäuschung über Brüderchens "Beady Eye" mal das Schlimmste vermutet aber siehe da- es hat sich mal wieder bewahrheitet, dass Noel eindeutig der größere Schreiber/ Sänger ist.
Hier hat er ein paar wunderschöne Dinger zusammengeklöppelt, die man in einem Rutsch durchhören mag, ohne, dass es langweilig wird. Zwar erfindet Noel Gallagher sich nicht neu aber dennoch distanziert er sich mit diesem Werk eindeutig von Oasis. Tolle songs mit leicht melancholischen Hang.
Er hat mit seinen High flying birds ein tolles rundes Album hingekriegt. Ik freu mir!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2011
Was der kleine Bruder vorgibt, zu sein, das ist in Wahrheit Noel Gallagher. Und der Kenner weiß: Er war es auch schon immer. Und wird es sein. Das Mastermind von der Insel meldet sich mit seinem Meisterwerk zurück, um uns allen zu sagen: Er ist noch da.
Ob ich als eingefleischter Oasis-Fan die "alten Zeiten" vermisse? (Naja die ganz ganz alten vielleicht, aber Oasis in ihrer Letz-Formation waren eben schon lange nicht mehr das, was sie mal waren. Und sind wir mal ehrlich, Liam's lustloses dahinrotzen von Noel's Meisterstücken war einfach nur eine bodenlose Frechheit.)
Hier: Keine Larifari-Songs, kein lustlos dahernölender Liam, sondern einzig und allein wunderbar eingängige, toll arrangierte Songs. Teilweise umrahmt von episch anmutenden Streichern, doch immer dominiert von der wohl angenehmsten Stimme, die ich persönlich jemals auf einer Platte vernommen habe.
Ja, der Sound hat sich verändert - doch wen wundert das, und wer will das kritisieren? Hätten wir zehn Definitely Maybe's hintereinander bekommen, vermutlich wären selbst wir eingefleischte Oasis-Fans mittlerweile gelangweilt. Noel hat es gewagt, weiterzumachen, sich von den Fesseln seines Bruders zu lösen und sein Potential nun vollends zu entfalten. Hörgenuss pur!

Auch für (Noch)-Nicht-Oasis Fans absolut empfehlenswert. Noel fährt hier einen neuen, reifen, frischen Stil auf. Einfach mal reinhören! Die Platte kommt vielseitig daher und die 45 Minuten Hörspaß gehen meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei.

Everybody's on the run:
Ein tolles Intro, mit episch anmutendem Chor, wunderschön arrangierten Streichern und eben Noel's wundervoller, schöner Stimme. Eine Melodie, die in's Ohr geht und ein Text, der zum mitsingen einlädt.
Einfach wunderschön. Sehr melodiös, macht Laune auf mehr und überzeugt gleich zu Anfang auf ganzer Linie. Toll!

Dream on
Das zweite Lied kommt ein wenig rockiger als das erste daher, mit einem eingängigen Gitarren-Beat und gewohnt schöner Melodie. Ein toller Text, ein schönes Liebeslied und ein wundervoller Chorus.
Danke Noel!

If I had a gun ....
Mein neues Lieblingslied :) Wunderschön! Ein atemberaubend schöner Text, eine Wahnsinns-Melodie, toll umgesetzt mit Noel's fantastischer Stimme! Ich liebe es! Ein ruhiges, verträumtes, sehr poetisches Lied. Jeder, der glaubt, Wonderwall
sei Noel's bestes Werk gehört sowieso gesteinigt, aber hier liegt ein aktueller Gegenbeweis vor. Wundervoll einfach nur!

The Death of you and me
Erinnert mich vom Sound her ein wenig an das Vorletzte Oasis-Album. Das Lied kommt locker, leicht und frisch daher. Schön!

(I wanna live in a dream) In my record machine
Wie gesagt: Er kann's noch. Hier stellt der Macher der - in meinen Augen - besten Hymnen aller Zeiten wieder einmal unter Beweis, was er kann, was für sagenhafte Melodien in ihm schlummern. Der Chorus ist kraftvoll, wegweisend, euphorisch. Der Chor im Hintergrund gibt dem ganzen eine ganz besondere Stimmung. Einfach wunderbar.

Aka ... what a life!
Ein treibender Gitarren-Beat, von Noel zum Ohrwurm arrangiert. Toll!

Soldier Boys & Jesus Freaks
Ein in meinen Augen eher schwächeres Stück auf dem Album. Kommt leicht und locker daher, ich höre es mir gerne an, Potential zum Lieblingslied oder Ohrwurm bei mir nicht vorhanden. Trotzdem nett anzuhören, keine Frage. Schöne Melodie zu einem eher ruhigeren, schlichten Lied, abseits von Chören und aufwändigen Streichern.

Aka ... Broken Arrow
Wie das Vorgängerlied ein Lied, bei dem ich, ganz einfach, weil es von Noel stammt, gerne zuhöre, bei dem der Funken aber (bis jetzt) noch nicht ganz übergesprungen ist. Irgendwie fehlt der Höhepunkt.

(Stranded on) The wrong beach
Rockig, treibend, Noel.

Stop the Clocks
Ein nettes Lied. Nicht unbedingt der krönende Abschluss, den einige Rezesenten hier heraufbeschwören und den ich mich (á la Champagne Supernova zum Beispiel) gewünscht hätte. Aber doch sehr nett. Noel selbst hat dieses Lied jahrelang als sein bestes überhaupt angekündigt. Ich muss zugeben, dass ich mir daher ein wenig mehr erhofft habe. Irgendwie habe ich das Gefühl, Noel hat hier sehr sehr lange nach einem krönenden Schluss gesucht, der ihm ganz, ganz, ganz am Ende dieses über fünfminütigen Stückes auch gelingt. (Natürlich ;) ) Der geduldige Hörer wird tatsächlich ganz zum Schluss mit einem klasse E-Gitarren-Solo belohnt.

Ich bin begeistert.
Ja, Morning Glory ist besser. Ja, Definitely Maybe auch.
Aber wir haben hier nicht mehr die blutjungen Gallagher-Brüder vor uns, sondern einen sichtlich gereiften Noel, der mir heute so sehr viel sympathischer rüber kommt als damals. Das Loslösen hat ihm gut getan. Ich danke für eine tolle Platte, die 45 Minuten Hörspaß bietet. Und wenn ich mich nach dem alten Oasis Sound sehne? Ganz einfach, dann schiebe ich mir Definitely Maybe, Morning Glory oder The Masterplan rein. (Finger weg von Beady Eye, habe zumindest mich nur unglücklich gemacht ;) )
Aber momentan bin ich eben mit dem, was Noel bietet, sehr sehr sehr zufrieden.

(Kleiner Tipp: Live einfach nur bombastisch! Ich habe jede Sekunde genossen! Noel versprüht mit seinen High Flying Birds eine ganz besondere Atmosphäre. Nostalgie ob der alten Zeiten kam da nun wirklich nicht auf, denn er ließ das Alte in Neuem Glanz erstrahlen. Oasis Perlen gemixt mit Noel's Stücken - ein Traum!)

Schlussendlich kann ich nur Folgendes sagen:
Hätte ich mich nicht bereits vor acht Jahren in Noel Gallagher verliebt - ich würd's heut glatt wieder tun! Long live the mastermind! You're gonna live forever!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2011
Mit dieser CD beschreitet Noel Gallagher endlich einen eigenständigen Pfad. Es finden sich immer wieder Bezüge zu den "alten" guten Oasiszeiten. Aber er geht weit darüber hinaus mit neuen Instrumentierungen und sehr melodischen Kompositionen. Eine tolle Stimme und eine super Gitarre - eine lohnende Investition.
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