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171 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luxus: Staubsaugen lassen....
Nach fast einem Jahr mit dem iRobot Roomba 780 kann ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen, aber es ist nicht so, dass man ohne normalen Staubsauger auskommt. Der alte Staubsauger kommt allerdings viel seltener zum Einsatz als früher.
Alle Stellen, die der Roomba nicht erreicht, müssen weiter manuell gesaugt werden.
Es muss sich also jeder...
Vor 12 Monaten von Ira Ruoff veröffentlicht

versus
259 von 295 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßige Technik - eingeschränkte Hilfe im Haushalt
Ich habe den Roomba 780 seit mehreren Monaten im Einsatz. Die Angaben des Herstellers und die mehrheitlich begeisterten Artikel entsprechen aus meiner Sicht nicht der Realität.
Zunächst doch die positiven Aspekte, die teilweise auch hier schon aufgeführt wurden:
Praktische Timerprogrammierung, oft funktionierende Selbstbefreiung aus Vorhang oder...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2011 von Xelzbär


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171 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luxus: Staubsaugen lassen...., 14. Oktober 2013
Von 
Ira Ruoff - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Nach fast einem Jahr mit dem iRobot Roomba 780 kann ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen, aber es ist nicht so, dass man ohne normalen Staubsauger auskommt. Der alte Staubsauger kommt allerdings viel seltener zum Einsatz als früher.
Alle Stellen, die der Roomba nicht erreicht, müssen weiter manuell gesaugt werden.
Es muss sich also jeder gut überlegen, wie seine Wohnung aufgebaut ist und wie viel Arbeit so ein Staubsaugerroboter einem dann tatsächlich abnimmt.
Für uns hat es sich sehr gelohnt.

Wir haben eine ca.84qm Wohnung und fast überall ist hellgrauer Feinsteinboden verlegt, außer im WC und im Bad, dort sind es dunkle Böden.
Außerdem haben wir verschieden große Nepalteppiche in der Wohnung, die teilweise auch Fransen haben und ca 1,5cm hoch sind.
Damit kommt der Roomba problemlos klar, er saugt die Nepalteppiche sehr gründlich und man sieht später die Laufmuster im Teppich.
Für mich ein schöner Anblick. Allerdings saugt Robbi sehr gründlich und nimmt auch Substanz vom Teppich mit, so dass die Teppiche mit der Zeit dünner werden. Das ist aber bei einem herkömmmlichen Staubsauger auch nicht anders. Irgendwann gibt es dann eben mal einen neuen Teppich.
Auch die Fransen werden gründlich entstaubt, natürlich legt er die Fransen aber nicht wieder ordentlich zurecht sondern stülpt sie schon mal um.

Der Roomba wohnt bei uns unter einem Sesselhocker im Wohnzimmer(30qm), wo er unauffällig steht, denn im Wohnzimmer kommt er am meisten zum Einsatz.
Wir haben die Ladestation mit etwas doppelseitigem Klebeband fixiert, weil der Roomba sonst dazu neigt, die Ladestation zu verschieben und letztlich nicht mehr sauber zum Laden einparkt.
Es ist schon genial, wenn Krümel auf dem Teppich liegen, einfach kurz mit der (zusätzlich gekauften) Funkfernbedienung Robbi um den Tisch fahren lassen und
alles ist wieder sauber. Das macht auch noch Spaß! Früher schleppte ich für so einen Einsatz den großen Staubsauger aus dem Putzschrank einmal quer durch die Wohnung, mußte Kabel ab- und aufwickeln, den richtige Saugfuß aufsetzen und einmal ordentlich mit Krach die gemütliche Stimmung zerstören, wenn ich nicht wollte dass die Krümel in den Tepppich eingetreten werden. Da ist Robbie viel leichter zu händeln, es geht schneller und er ist nicht so laut.

Als wir den Roomba die ersten Runden drehen ließen, sammelte er 2x den Behälter voll, bevor er fertig wurde. Und das, obwohl ich täglich saugte.
Meine Begeisterung kannte keine Grenze, zumal wir im Wohnzimmer Sofas haben unter die der problemlos kommt und nun auch dort gründlich täglich gereinigt wird. Nach seiner gründlichen Erstreinigung wurde es immer weniger oft nötig den Behälter des Roomba zu leeren.
Im Wohnzimmer läuft er fast täglich, in den Nebenräumen und im Flur alle 2-3 Tage.

Mittlerweile reicht meist einmal die Woche eine Generalüberholung. Dabei sind die mitgelieferten Reinigungswerkzeuge wirklich sehr nützlich.

MINUSPUNKTE:

-Vor allem lange Haare sind für den Roomba ein Problem, da er sie auf die Bürste aufwickelt und letztlich bewegungsunfähig wird, so dass er kurz nach dem Start schon wieder nach seiner Dockingstation ruft, da er seine Kraft sehr schnell verbraucht, wenn er viele Haare aufgewickelt hat.
Das ist auch mein größter Minuspunkt für das sonst wunderbare Gerät, denn ich komme tatsächlich in den Konflikt, Haare im Bad lieber extra wegzusaugen, da sonst Robbi gleich wieder gewartet werden muß.
Die Wartung des Roomba ist relativ einfach, aber am besten hat man dann den großen Staubsauger zur Hand, damit nicht der ganze gesammelte Feinstaub wieder verteilt wird. Den Behälter leere ich meist direkt in die Mülltonne draußen, weil der feine Staub beim Ausschütteln in der Wohnung sonst wieder verteilt wird. Die Hepafilter und den Behälter sauge ich sauber, ebenso den Staub der sich um die Bürsten herum zu kleinen Staubböllern sammelt.
Außerdem nehme ich Feuchttücher ohne Alkohol um die Flexibürste zu reinigen, da bleibt meist ordentlich schwarzer Dreck im Tuch. (Und ich putze regelmäßig die Böden)
Ebenso reinige ich mit Feuchttüchern die Sensoren, damit der gute Robbi weiterhin den Dreck gut "sehen" kann.

Also arbeitsfrei ist der Roomba nicht, aber er nimmt mir das lästige täglich Durchsaugen ab, denn auf den Feinsteinböden sieht man leider sofort jeden Staub liegen, vor allem abends auf dem Sofa stach mir das immer ins Auge, wenn die Lichteffekte den Raum schön beleuchten und leider dann auch den Staub auf dem Boden- und das obwohl ich vorher noch gesaugt hatte. Das ist nun Geschichte.

-Er ist zwar leiser als ein herkömmlicher Staubsauger, aber das Geräusch ist trotzdem nicht angenehm.
Trotzdem kann man sich im gleichen Raum aufhalten ohne die Krise zu bekommen. Allerdings hört man ihn auch im Nebenzimmer, so dass unser Versuch den Roomba einfach nachts das Wohnzimmer saugen zu lassen wieder augegeben wurde, weil wir ihn nebenan im Schlafzimmer deutlich hören konnten.
Ich habe den Eindruck dass er innerhalb eines Jahres lauter geworden ist, dass kann aber auch an meinen mittlerweile verwöhnten Ohren liegen.

- Die Raumerkennung funktioniert, ich habe den Eindruck Robbi wurde mit der Zeit effektiver, wie er die Räume abfuhr.
Allerdings nützt die Funktion wenig, wenn man in den Räumen Gegenstände verändert, z.Bsp. Stühle anders hinstellt oder im Sommer Turmventilatoren
aufstellt und oft umräumt.

- Die Leittürme sind Batterienfresser, noch mehr allerdings die zusätzlich kaufbare Funkfernbedienung 600 (die war früher mit dabei), die ich für eine für uns notwendige, aber teure zusätzliche Anschaffung halte, da man Robbie nur mit dieser Fernbedienung gut unter Möbeln oder hinter geschlossenen Türen fernsteuern kann.

- Ein zusätzliches seitliches Bürstchen wäre sinnvoll, denn der Roomba kann zwar nur eine Ecke bearbeiten (Argument des Herstellers), ja, aber er kann viel mehr Staub zu sich herbürsten und einsaugen, wenn er auf beiden Seiten gleichzeitig Staub herholt.

- Der Roomba saugt Luft an und stößt sie hinten wieder aus, was manchmal dazu führt, dass er hinten heraus Staub in Ecken bläst, wo er dann aber nicht hingelangt oder wo er schon gewesen ist.

-**Hepafilter sind zwar vorhanden, allerdings ist das für Allergiker keine Hilfe, denn hinterher muß man die Pollen/ Den Staub wieder aus dem Auffangbehälter herausschütteln und das Gerät war bei meinem Feldversuch (siehe unten) über und über voll mit Pollen.

PLUSPUNKTE:

+ Seit fast einem Jahr ist Robbi fast täglich im Einsatz und er läuft und saugt und saugt und läuft ohne Probleme mit dem Akku, der Leistung oder übermäßigem Verschleiß. Nur wenn er viele Haare aufgewickelt hat, ruft er sehr bald wieder nach der Ladestation, aber wenn man ihn dann von den Haaren befreit, saust er wieder los.

+ Eine echte Lebensqualitätsverbesserung: Ich muß nicht selbst Staubsaugen!!!
Robbi saugt sehr gründlich, viel gründlicher als ein Mensch von Hand. Klar, er macht dies schließlich auch als Hauptbeschäftigung, dafür ist er konstruiert. Mir ist dabei ziemlich egal, ob er länger braucht, Zickzack fährt oder nicht, denn Hauptsache ist, dass ich es von der Backe habe.
Ich lasse ihn meist Raum für Raum arbeiten, räume Hindernisse aus dem Weg (was keine zwei Minuten dauert), rücke Stühle (Schwinger) so dass er problemlos
überall hinkommt und bin dann mal weg.
Nach Backen und Kochen muß ich nicht auch noch selbst saugen, sondern setze den Roomba in die Küche, drücke auf Clean und mach die Tür von außen zu.
Das ist einfach toll! Robbi schmeißt die Feinstaublupe an und gründelt die Küche ab wie ein Wels das Aquarium.
Ich kann solange die Füße hochlegen und einen Kaffee trinken, danach wische ich (noch) von Hand auf. Aber sobald der Scooba in der Entwicklung besser geworden ist, wird auch der bei uns mithelfen und nass aufwischen. Allerdings scheint die Entwicklung noch zu dauern.

+ Da Robbi auch im Dunkeln arbeitet muß auch kein Licht angelassen werden. Das ist bei anderen Herstellern nicht so.

+ Für alle die feste Zeiten haben in denen sie nicht zu Hause sind, ist die Programmierfunktion sehr hilfreich und es funktioniert super.
Wir haben zwei Zeiten einprogrammiert. Sonst schalte ich den Roomba lieber flexibel nach Bedarf ein.

+ Bei 84 qm saugt er alle Räume mit einer Akkuladung, das Wohnzimmer schafft er manchmal nur noch zur Hälfte, je nach dem, wieviel Staub und Dreck er in den anderen Räumen zu verarbeiten hatte. Er findet seinen Weg selbstständig durch alle Räume, wenn ich ihm die Türen auflasse, auch ohne Leittürme und das obwohl unsere Wohnung kaum einen rechten Winkel hat.

+ Die virtuellen Türme sind sehr hilfreich, wir benutzen sie meist als virtuelle Wand um Gegenstände und Räume abzugrenzen. Aber auch das große Wohnzimmer teilen wir öfter auf, wenn nur eine Seite des Raumes es nötig hat.

+ Robbi kämpft sich fast überall durch- und schiebt schon auch mal einen Bürostuhl sanft auf die Seite. Betonung liegt auf sanft, denn meistens fährt er sehr vorsichtig auf Gegenstände zu. Wenn er selten fast ungebremst auf etwas auffährt liegt es an mir, weil ich ihm etwas in den Weg gestellt habe, wo bisher nichts stand. Ich habe selten erlebt dass er sich festgefahren hat, zum Beispiel wenn er den Kontakt zum Boden verlor oder er sich unter einem Schubladenschrank festfuhr. Das sind aber leicht aus der Welt zu räumende Fallen.
Auch über dickere Kabel fuhr er schon problemlos drüber, bei Kabelnestern kann er sich aber auch aufhängen. Dies war ein guter Anlass für uns, solche Kabelnester verschwinden zu lassen, was optisch sowieso besser aussieht.
Hängt Robbi sich auf, warnt ein gesprochener Hinweis, danach schaltet sich das Gerät selbst aus. Das finde ich gut gelöst.

+ Im Frühjahr habe ich den Härtetest mit Robbi gemacht und ihn Blütenstaub auf unserer Feinsteinterasse saugen lassen. Auch auf dem Kettlertisch.
Das hat Robbi mit dauerbetriebener Feinstaublupe perfekt gemeistert, allerdings hatte ich dann viel Gelb auf dem Gerät und seinen Ritzen und mußte
ihn danach gründlich säubern, aber der Feldversuch war es mir wert. Robbi hatte sämtlichen Blütenstaub im Bauch und die Terasse war sauber.**

+ Treppen und Abgründe erkennt er ebenso zuverlässig wie seine Leittürme. Allerdings muß ich dazu sagen, dass ich die Türme fast nur als virtuelle Wand benutze und nicht als Leitsystem.

+ Robbi saugt Luft an und reinigt auf diesem Weg die komplette Luft in einem Raum. Ich habe immer den Eindruck, dass die Luft entstaubt ist, wenn ich den Raum wieder betrete. Es liegt auch deutlich weniger Staub in den Regalen und auf den Schränken seit Robbi bei uns ist.

FAZIT: Robbi Roomba 780 ersetzt nicht komplett einen normalen Staubsauger, aber fast. Er erleichtert das Alltagsleben ebenso wie eine Waschmaschine und eine Geschirrspülmaschine, für mich ist das ein künftiges Standartgerät in jedem Haushalt, ich hoffe die Preise sinken noch und die Qualität steigt weiter. Ich wollte nicht mehr ohne ihn leben, denn die Staubbelastung in der Wohnung ist insgesamt deutlich geringer geworden und noch deutlicher mein Arbeitsaufwand mit dem Staubsauger herumzurennen. Während ich die Rezension hier schrieb hat Robbi die komplette Wohnung gesaugt, inklusive dem Wohnzimmer. Es ist einfach genial!
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417 von 440 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut überzeugend!, 15. Oktober 2011
Von 
M. Loehnert (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Wir haben den ersten Kontakt mit Staubsaugerrobotern bei Freunden gehabt, ein iRobot aus der 500er Serie. Unsere Freunde waren sehr zufrieden, weshalb ich nach reichlich Internetrecherche mich für den iRobot 780 entschieden habe - auch weil Rückgabe bei Unzufriedenheit bei Amazon kein Problem ist.
Lieferung wie gewohnt schnell (2 Tage nach Bestellung da), Verpackung sehr gut, Gerät ausgepackt und erst mal über Nacht geladen.
Am nächsten Tag erster Einsatz, in jedem Raum -wie häufig empfohlen- unter Anwesenheitskontrolle. Wir hatten zuvor gelesen, der iRobot hätte bei dunklen Böden Probleme, er denke, dort sei ein Abgrund... Wir haben einen schwarzen Steinfußboden, darauf helle Teppiche- eine Extremsituation für die optischen Sensoren also!
Ich will mich kurz fassen: Keinerlei Probleme mit den schwarzen Steinen, Übergänge zu Teppichen und zurück ohne Zucken, bremst an Treppenstufen sofort ab, "donnert" auch nicht gegen dunkle Möbel.
Die Reinigung: Wir sind ÄUßERST zufrieden. Haben eine Langhaarkatze und bisher einen Miele Cats and Dogs Sauger. Was der kleine iRobot bei jeder Reinigung aufnimmt - als ob wir wochenlang kein Staub gesaugt hätten. Katzenhaare sind kein Problem, alle weg, er nimmt Blätter bis Birkenblattgröße ohne Probleme mit, die Größe des Auffanggefäßes reicht locker für ca. 80 qm.
Mit den Leuchttürmen ist ein sinnvolles Navigieren in 3 Räumen möglich, so dass iRobot immer noch die Ladebuchse findet - ist auch notwendig. Leider hält das Akku nicht - wie in einigen Berichten zu lesen - 3 Stunden, sondern nur knapp über 1 h, aber das ist kein Problem: Er fährt zurück und lädt auf, putzt an der gleichen Stelle weiter, wo er vorher aufgehört hatte.
Weiterer Vorteil: Endlich wird es auch unter Betten und Schränken sauber, wenn sie nicht zu tief sind.
Bei Kabeln haben wir übrigens keinerlei Störungen bisher (4 Wochen Gebrauch) erlebt. Wenn iRobot über ein Kabel fährt, hat er eine Abwicklungsautomatik, die ihn bisher selbst unter dem Bett, wo Lautsprecherkabel, Stromkabel, Verteiler etc. liegen, jedes Mal wieder munter auftauchen läßt.
Reinigung des Gerätes: Ich verstehe diejenigen nicht, die meinen, dies sei kompliziert... Täglich wird die Staubschale geleert, 1x die Woche die Bürsten gereinigt. Dauer Staubschale leeren: 15 sec (inclusive Weg zum Mülleimer), Dauer Bürstenreinigung: ca. 2 min. Der Beutelwechsel bei dem Miele ist deutlich komplizierter, braucht mehr Zeit, auch wenn er nur alle paar Wochen notwendig ist.
Fazit: Eine rundum gelungene Bereicherung unseres Haushaltes, wir haben uns Freizeit gekauft. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen haben wir beschlossen, im nächsten Frühjahr einen Roboter zum Rasenmähen anzuschaffen...
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226 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen iRobot Roomba 780 Held der Weihnachtstage, 27. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Update (3) der Rezension (siehe weiter unten) iRobot Roomba 780.
*Datum: März 2014

Und er dreht seine Kreis ... und saugt und saugt.
Bisher keine Reparatur, keinen Ärger.

Und die große Frage: Wann endlich kommt ein genauso guter Roboter-Wasser-Wischer, wie der iRobot-Roomba-780-Staubsauger?

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Update (2) der Rezension (siehe weiter unten) iRobot Roomba 780.
*Datum: Dezember 2012

Mittlerweile haben etliche Freunde und Bekannte auch so einen runden Vielfraß gekauft, viele wegen haarender Haustiere.
Immer wieder gehörte Meinung: Ist super, aber zugucken sollte man lieber nicht. Der iRobot Roomba 780 saugt halt anders, als man selbst mit einen Hand-Staubsauger saugen würde.

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Update (1) der Rezension (siehe weiter unten) iRobot Roomba 780.
*Datum: Februar 2012

Wir würden uns sofort wieder für den iRobot Roomba 780 entscheiden.
Bester Kauf eines Haushaltsgerätes seit langer Zeit.
Spart viel Zeit, nur zugucken sollte man dem iRobot Roomba 780 nicht.
Keine Probleme mehr mit Hunde- oder Katzenhaaren
Unser *Herzlich-Willkommen-Dreckmatte* ist jetzt ständig so sauber, wie sie es vorher nur nach ausführlicher Reinigung einschließlich Entnehmen und Ausklopfen war.

Aufgrund der superguten Erfahrung mit dem iRobot Roomba 780 liebäugeln wir tatsächlich mit dem Wasser-Wisch-Roomba. Hätten wir uns vor dem Einzug des iRobot Roomba 780 nicht träumen lassen.
Wenn man nur wüsste, ob der Wasser-Wisch-Roomba ebenso gut wie der iRobot Roomba 780 ist?
_________

Und mir will scheinen, die Kaffee-Kränzchen unsere Uroma häufen sich in letzter Zeit exorbitant. Zuerst dachten wir, es liegt an ihrem neuen Tablet, aber der begeisterten Ausgelassenheit nach zu urteilen, ist der iRobot Roomba 780 doch der noch größere Renner.

Beim letzten Treffen brachte nun eine ihrer Freundinnen den neuen Vorwerk-Roboter-Staubsauger mit. Unter lautem Gelächter starteten die Damen dann einen Test, Vorwerk gegen iRobot Roomba 780.
Motto: Wer hat das hippste und beste Technik-Tool.

Ich bedaure jetzt noch, nicht gefilmt zu haben: 7 Damen jenseits der 80zig, die die Dinger herumdrehten, von allen Seiten begutachteten - und ich konnte sie nur mühevoll davon abbringen, diverse Schraubanzieher zum Einsatz bringen.

Fazit iRobot Roomba 780 / neuer Vorwerk-Roboter-Staubsauger:

+Der iRobot Roomba 780 wirkt viel wendiger und ist vor allem schneller, als der Vorwerk
+Der iRobot Roomba 780 bleibt bei uns trotz der Massen an Stuhlbeinen nicht hängen.
+/-Bis auf 2x hat er es immer geschafft, sich von Kabeln etc. zu befreien.
+Der iRobot Roomba 780 kommt wunderbar unter Schränke und (niedrige) Sofas.
;-)Möbel werden wir zukünftig nur noch in Roomba Höhe angeschafft ;-)
+Der iRobot Roomba 780 hat bei uns keinerlei Probleme mit Teppichfransen.
+Der iRobot Roomba 780 hat eine super kleine Ladestation, die z.B. unter einem normalen Einbauküchenschrank verschwinden kann.
+ Bei uns saugt iRobot Roomba 780 ohne Probleme auch große Flächen und mehrere Räume in einem Arbeitsgang. Manchmal braucht er auch zwischendurch neue Energie, dann tankt er selbstständig auf, um danach seine begonnene Arbeit fortzusetzen.
+Katzen haben am Anfang interessiert geschaut, aber innerhalb kürzester Zeit wurde der Roomba nur noch ignoriert. Angst oder fang die Maus völlige Fehlanzeige.
+Auf dem Boden sieht man keine Tier-Haare, keinen Staub, aber Rundis Bauch ist trotzdem voll.

-Hund schaltet offenbar den Roomba gelegentlich an. Vermuten wir, gesehen haben wir es aber noch nie. Aber manchmal fährt der Roomba plötzlich los, ohne entsprechend programmiert zu sein und jedes Mal war Hund in unmittelbarer Nähe.
- die kleinen gelben Filter lassen sich etwas frickelig entnehmen.
Und man sollte darauf achten, beim Entnehmen der gelben Filter den Behälter nicht versehentlich herumzudrehen, sonst hat man den Fein-Staub genau dort, wo er nicht hinsollte

+/-Vermutung:Der Roomba scheint sich Räume zu merken . Je öfter er einen Raum saugt, desto koordinierte scheint sein Vorgehen, die Bahnen wirken nicht mehr so chaotisch und insgesamt ist er schneller fertig, ohne deshalb weniger sorgfältig zu sein.
Setzt man den Roomba nun zwischendurch in einem anderen Stockwerk zur Arbeit ab, so scheint er wie ganz am Anfang erstmal mit ich lerne den Raum kennen zu beginnen. Da er bei uns diesen Wechsel ständig erlebt, ist dieses natürlich etwas blöde.
Abhilfe:
Man hat das nötige Kleingeld für einen weiteren Roomba.
Oder die Roomba-Entwickler bieten neben der wöchentlichen Programmierung noch eine zusätzliche Programmierung für bestimmte Räume / Stockwerke an.

+Der Vorwerk hingegen hat einen angenehmeren Ton, als der iRobot Roomba 780.
+Der Vorwerk fährt koordinierter, man wird beim Zuschauen nicht so nervös, weil der Vorwerk eher so fährt, wie man auch saugen würde.
+Der Vorwerk fährt viel vorsichtiger an die Gegenstände heran, als der iRobot Roomba 780 und der Vorwerk stößt kaum an.
+Beim Vorwerk wird der Staubbehälter von oben entnommen und hat nur eine kleine Öffnung, so dass der eingesaugte Dreck beim Entnehmen der Schublade nicht versehentlich auf dem Boden landet.
+Der Staubbehälter des Vorwerks lässt sich leichter entnehmen
+Der Vorwerk meistert grandios die Höhenunterschiede, die es in Altbauten oft zwischen den verschiedenen Räumen gibt. Der iRobot Roomba 780 schaffte dieses leider nicht immer.

-Der (in unseren Augen) mit der größte Nachteil des Vorwerks:
Der Vorwerk ist von der Höhe her dem iRobot Roomba 780 eigentlich sehr ähnlich, hat aber einen zusätzlichen Aufbau.
Durch diesen zusätzlichen Aufbau war es dem Vorwerk bei uns nicht möglich, unter Schränke oder (niedrige) Sofas zu kommen.
-Der Vorwerk ist etwas breite als der iRobot Roomba 780 und kam deshalb bei uns nicht durch die Stuhlbeine hindurch
-Der Vorwerk hat eine sehr große Ladestation. Einerseits verschiebt sie sich nicht so leicht, wenn der Vorwerk zum Aufladen an die Station fährt. Andererseits hat man ein sehr großes Trumm herumstehen.
-Der Vorwerk ist bei den Teppichfransen, die der iRobot Roomba 780 ohne Probleme gemeistert hat, immer wieder hängen geblieben.

-------------
Ursprüngliche Rezension (1)
Voraussetzungen:
Mehrgenerationen Haushalt, deshalb schreiben auch verschiedene Menschen unter diesem Nickname. Technikbegeisterter Urgrossmutter bei der alles, was vermeintlich einen Prozessor hat, Begeisterung, Tatendrang und Bastelfreude erweckt und uns so manche (auch unliebsame) Überraschung beschert.

Voraussetzungen bei diesem Produkt:
Bodenstaubsauger mit und ohne Beutel

*Datum:
Dezember 2011

* Verpackungsinhalt
1x iRobot Roomba 780
2x Virtual Wall Lighthouses
1x selbstständig aufladende kompakte Home Base
1x Infrarotfernbedienung
1x Netzteil
1x wiederaufladbarer Akku (ist im Gerät)
4x HEPA-Filter (kleine gelbe Teile, 2x im Gerät, 2x als Ersatz)
1x Reinigungswerkzeug, sieht ähnlich wie ein Kamm aus
1x Reinigungswerkzeug, rot, rund, um Borstenbürste reinigen zu können
2x Borstenbürste (1x im Gerät, 1x als Ersatz)
2x Flexible Bürste (1x im Gerät, 1x als Ersatz)
2x Seitenbürste (1x im Gerät, 1x als Ersatz)

Der iRobot Roomba 780 war eine der Überraschungen, die unserer Urgrossmutter so liebt. Leider kein Testgerät, nein, sie hat ihn direkt gekauft und unter den Weihnachtsbaum gelegt. Und uns sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als das Geschenkpapier entfernt war und dieses runde Ding zum Vorschein kam.

Keiner konnte sich so recht etwas darunter vorstellen und schon gar nicht, wie dieses runde Etwas staubsaugen können sollte, noch dazu in einem so großen Haushalt einschließlich tierischer Familienmitglieder.

Ziemlich längliche Gesichter, bis auf Oma, die glühte vor Freude.
Dann verschwand auch noch eines der Kindeskinder und kam mit einem Test aus der CT (Computerzeitschrift) zurück. Da wurden die Gesichter noch länger, denn was nun vorgelesen wurde, klang nach teuer und unnütz.

Aber Oma ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, lächelte nur verheißungsvoll. Deshalb machte die Vermutung die Runde, dieses Ding muss einen Prozessor haben, denn alles, was einen Prozessor hat, erweckt wie gesagt Omas Begeisterung, Tatendrang und (vor allem) Bastelfreude.

Am nächsten Morgen, nach einem langen Abend und noch zu nachtschlafender Zeit, wurde ich von spitzen Schreien geweckt. Den spitzen Schreien folgend, landete ich (im zugegebenermaßen) wild aussehenden Weihnachtszimmer, in dem sich eine Schlafanzuggesellschaft versammelt hatte, die alle gespannt in Richtung Schrank schaute. Plötzlich kam unter dem Schrank dieses runde Ding hervor, was mit neuerlichen spitzen Schreien und Gelächter quittiert wurde.

Das runde Ding bewegte sich aus nicht nachvollziehbarem Anlass auf irgendeinen Punkt im Raum zu, besonderen Dreck konnte ich nicht entdecken, dafür aber etliche Füße, die hastig zu Seite hüpften. Dann verschwand es wieder unter einem Schrank, kletterte auf den Teppich und über Geschenkpapier, was auf dem Fußboden vergessen worden war.
Wie es das Ding unter den vielen Stuhlbeinen hindurch schaffte, war rätselhaft. Plötzlich blieb das runde Ding stehen und quickste.
Während alle noch auf das Ding starrten, näherte sich Oma beherzt, griff zielsicher in den runden Bauch und beförderte eine Schublade zutage, die igitte, rappelvoll war.
Dabei war das Weihnachtszimmer noch vor Beginn der Festlichkeit gestaubsaugt worden.

Im Gänsemarsch folgten ihr selbst die Menschenkinder, denen man sonst nur schwer nahebringen kann, wie das so funktionierte, mit dem Staubsauger(-beutel) entleeren.
Dann wurde unter allgemeinem Hallo begutachtet, was das runde Ding zusammen gesammelt hatte. Und ab ging es zur nächsten Runde.

Und was soll ich sagen? Dieses runde Ding (iRobot Roomba 780) geben wir nicht mehr her.

Bisher ist der iRobot Roomba 780 kein einziges Mal hängen geblieben, nicht unter (den vielen) Stühlen, nicht unter Schränken, nicht in den Wirren von Kabeln, nicht zwischen Boden und Teppich.
Keine Ahnung, wie dieses möglich ist, vielleicht haben wir ein besonderes (gutes) Sonntagsmodell erwischt.

Und das Rundi nicht in der Spalte zwischen Wand und Schrank, 5cm, staubsaugen kann, dürfte wohl jedem klar sein, kommt man ja kaum mit dem Staubsaugerschlauch hin.

Bisher einzig erkennbarer Nachteil:
Dem Hund werden nach einem Spaziergang die Pfoten nicht mehr abgewischt und es wird am Tisch mehr gekrümelt, weil offenbar jeder denkt, unser Rundi (iRobot Roomba 780) wirds schon richten.

Sobald wir Rundi länger haben, gibt es ein Update.
Für uns ist der iRobot Roomba 780 bisher jedenfalls ein absolut empfehlenswertes Produkt und wir können uns verschiedene Testergebnisse nicht so recht erklären.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie wieder ohne!, 9. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Ich besitze u.a. einen Roomba 780 seit mehreren Monaten, und möchte nun meine Erfahrungen als Rezension niederschreiben.

1. Energieversorgung
Der Roomba wird mit einem NiMH-Akku betrieben. Die Ladezeit liegt bei etwa 3h (ca. 12h beim Roomba, wenn der Akku tiefentladen war - kommt normalerweise nicht vor). Das Gerät fährt zum Laden autonom eine Ladestation an, und wird relativ zuverlässig gefunden. Nur gelegentlich muss ich das Gerät „nachhause“ tragen.

Leider besitzt der Roomba keinen Hauptschalter, und muss daher immer in der ans Netz angeschlossenen Ladestation stehen, oder bei längerer Nichtbenutzung der Akku ausgebaut werden. In der Praxis möchte ich den Sauger ohnehin aber spätestens jeden zweiten Tag laufen lassen, also habe ich damit kein wirkliches Problem. iRobot hätte da dennoch einen einfachen Schalter spendieren dürfen!

2. Navigation
Der Roomba 780 fährt im Automatikmodus nach einem Algorithmus, der relativ zufällig anmutet (aber nicht nicht vollständig zufällig ist!), durch die Wohnung. Wenn er auf ein Hindernis stößt, folgt er den Konturen erstaunlich präzise. Irgendwann dreht er ab, und fährt wieder kreuz und quer durch den Raum, bis er wieder eine Kontur findet.

Wände und Hindernisse werden mit Hilfe eines im Stoßfänger verbauten Sensorkranzes aus Infrarotsender-/Empfängerpaaren detektiert. Die Auflösung der Erfassung ist dadurch natürlich begrenzt, dennoch werden Hindernisse in den allermeisten Fällen zuverlässig erkannt und *nicht* hart angerempelt; der Roomba bremst kurz vorher ab, berührt das Hindernis relativ sanft mit seinem Stoßfänger, und entscheidet über die weitere Fahrt. Stuhlbeine und ähnliches werden sauber umrundet. Nachdem er die Räume nicht kartographiert, fährt er viele Stellen auch mehrfach ab - was die Reinigungszeit erhöht, und vielen Benutzern missfällt. Zumindest überfährt er so aber recht zuverlässig wirklich jede Stelle, auch nachts im Dunklen (einige andere Produkte benutzen zur Orientierung eine Kamera, die im dunklen blind ist). Stärker verschmutzte Stellen erkennt er über einen Sensor, und reinigt sie besonders gründlich, idem er mehrfach leicht versetzt vorwärts und rückwärts über die Stelle fährt.

Abgründe (z.B. Treppen) werden zuverlässig erkannt, der Roomba fährt sofort in Gegenrichtung, um einen Absturz zu vermeiden. Bei mir gibt es keine offen zugänglichen Treppen, aber ich lasse gelegentlich das Sofa und den Tisch absaugen. Ich habe gehört, dass einige Nutzer Probleme mit sehr dunklen Teppichen haben, die auch als Abgrund erkannt werden; meine dunkelbraune Fliesen im Flur stellen aber kein Problem für den Roomba dar.

Auf Teppiche fährt der 780 problemlos auf, und passt die Bodenfreiheit angeblich dem Teppich an (ich kann keine sichtbare Veränderung beobachten, aber auch keine Probleme - er fährt und reinigt auf dem Teppich einwandfrei).

Um größere Bereiche zu reinigen, grenzt man die Räume durch sog. Lighthouses ab, die drei Infrarot-Lichtkegel in den Raum strahlen. Der Roomba fährt dann Bereich für Bereich ab, und reinigt jeweils ca. 30 Minuten lang. Alternativ kann ein Lighthouse als "Virtual Wall" benutzt werden, um den Roomba dauerhaft auszusperren.

Zwar werden die Lighthouses automatisch ein- und abgeschaltet, aber sie benötigen dennoch Batterien (zwei Babyzellen). Das ist lästig, besser benutzt man hier Akkus, ggf. mit einem entsprechenden Adapter. Kinder und Haustiere lieben die kleinen Kästchen mitunter, und so kann man sich gelegentlich auf eine spannende Suche danach "freuen". Auch funktioniert das Konzept nicht immer hundertprozentig, manchmal scheint der 780 die Lighthouses nicht richtig zu registrieren, lässt auch mal einen Raum aus, und findet ggf. auch nicht mehr zur Ladestation zurück. Das passiert aber recht selten, bei der nächsten Reinigung ist dann wieder alles OK.

Geht während der Reinigung der Akku in die Knie, ist der Roomba nicht in der Lage nachzuladen, da er die Wohnung ja nicht kartographiert. Entsprechend darf die zu reinigende Gesamtfläche nicht zu groß sein, aber die angegebenen 80qm packt er locker.

Im sog. Spotmodus wird gezielt ein lokal begrenzter Bereich spiralförmig abgefahren. Das ist meiner Meinung nach mehr Spielerei, da bin ich mit einem normalen Sauger deutlich schneller - schließlich muss der Saugroboter auch erst mal geholt oder hergefahren oder hergetragen werden. Außerdem reinigt der konventionelle Sauger natürlich gründlicher. Die Stärke der Saugroboter liegt allgemein definitiv in der regelmäßigen, konstanten Reinigung.

Ebenfalls ist die Steuerung per Fernbedienung eher ein recht nutzloses Gimmick. Wer das machen möchte, kauft sich besser ein ferngesteuertes Auto.

3. Kehrsystem
Der Roomba besitzt zwei gegenläufige Bodenbürsten und eine Seitenbürste, mit der auch die Ecken gut gereinigt werden. Gelegentlich werden Krümel von der Seitenbürste nicht der Bodenbürste zugeführt, sondern in den Raum geschleudert; das wirkt sich aber nicht aus, nachdem alle Stellen prinzipbedingt ja mehrfach überfahren werden. Die Schmutzaufnahme ist beim Roomba durch die untere Doppelbürste wirklich gut, auch auf Teppichen. Ich habe eher Bedenken, dass er zuviel macht, und den Teppich mit der Zeit abträgt.

Eine Besonderheit ist beim Roomba der Umgang mit Kabeln. Kommt eines in die Bürste, kehrt er die Drehrichtung um, und spuckt es wieder aus (vorausgesetzt, das Kabel liegt nicht einfach komplett lose herum, dann wickelt es sich um die Bürste, und man muss es von Hand entfernen). Das gilt ähnlich auch für die Seitenbürsten.

4. Lautstärke
70 dB sind nicht wirklich leise, Fernsehen ist aber zur Not dennoch möglich, wenn der Roomba läuft (bei meinem konventionellen Sauger wäre das undenkbar). Ich lasse das Erdgeschoß nachts vom Roomba reinigen, und höre im Schlafzimmer im Obergeschoß davon nichts, obwohl das Treppenhaus offen ist, und bis zur Treppe hin gesaugt wird. Für lärmempfindliche Menschen könnte das aber störend sein.

5. Staubbehälter und Filter
Das Gerät ist mit einem entnehmbaren Staubbehälter mit Hepafiltern ausgestattet, der seitlich entnommen wird. Das ist etwas fummelig, und der Dreck starrt einen am Einlasschlitz offen an. Für Allergiker sicher nicht optimal, mir macht das nichts aus, andere Hersteller lösen das aber besser.

6. Zeitsteuerung
Beim Roomba kann für jeden Wochentag eine Startzeit viertelstundengenau programmiert werden, bzg. die Reinigung deaktiviert werden, so dass z.B. nur an 3 Tagen pro Woche automatisch gereinigt wird.

7. Design und Verarbeitung
Das Geräte ist schön anzusehen und wirkt robust. Über die Monate hat es ein paar Schrammen im Lack bekommen, die Mechanik funktioniert aber noch immer wie am ersten Tag.

8. Bedienung und Anleitung
Der Roomba ist intuitiv per Touchoberfläche sowie per IR-Fernbedienung bedienbar, dadurch kein Dreck, der sich im Laufe der Zeit an Tasten sammelt. Er verfügt über eine Sprachausgabe (mehrsprachig), Probleme werden direkt im Klartext mitgeteilt (auch eher ein nettes Gimmick, eine entsprechende Anzeige im Display hätte es auch getan.)

Die Anleitung des 780 ist gut übersetzt, aber sehr dürftig. Dass die "..."-Taste der Fernbedienung die Dockfunktion aktiviert, muss man selbst herausfinden (zumindest habe ich keine Erklärung in der Anleitung gefunden), der Absatz über die Spracheinstellung ist recht gut versteckt. Auch die Umstellung der Zeitanzeige (12 oder 24h) ist nicht einfach zu finden, und dass der Spotmodus konfigurierbar ist (Spiralbahnen oder vorwärts/rückwärts), wird an keiner Stelle erwähnt.

Ein normalintelligenter Benutzer sollte aber kein Problem mit der Bedienung beider Geräte haben, auch wenn die Anleitung nicht gelesen wird.

9. Reinigung und Wartung.
Die Sensoren sollten gelegentlich abgewischt, die Bürsten von Haaren und ähnlichem befreit, und natürlich der Staubbehälter geleert und gereinigt werden. Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen. Filter und Bürsten können einfach entnommen, und ggf. bei Verschleiß ersetzt werden. Wie lange die Bürsten halten, weiß ich noch nicht, bisher bemerke ich keine große Abnutzung.

10. Service und Reparatur
Bisher hatte ich keinerlei Defekte am Roomba, weiß aber, dass der Sevice, der in Deutschland von Klein Robotics übernommen wird, nicht besonders schnell, dafür aber sehr kulant und zuverlässig ist.

Vor kurzem wollte ich den Roomba einfangen, und in einen anderen Raum tragen. Dummerweise hatte ich gerade ein Getränk in der Hand. Kenne Sie die Reisewaschmittelwerbung, in der jemand mit einem Cocktail in der Hand nach der Uhrzeit gefragt wird? Genau so was ist mir leider passiert. Das Getränk war über dem Sauger verteilt, der das nicht besonders gut fand, und nicht mehr funktionieren wollte.

Da das mein Fehler war, konnte ich keine Garantieleistung erwarten, und habe mich selbst an die Reparatur gemacht. Ich muss sagen: so einen sauberen, modularen Aufbau sieht man heute wirklich nur noch selten. Alles lässt sich mit wenigen Schrauben problemlos zerlegen und wieder zusammenbauen. Auch die Elektronikkomponenten sind vorbildlich und modular aufgebaut. In meinem Fall hat das Getränk einen hauchdünnen Flüssigkeitsfilm unter der Displayfolie der Anzeige hinterlassen, und die Touchsensoren gestört. Also abgetrocknet und wieder zusammengebaut, Problem gelöst.

Ein Diagnosemodus erleichtert ggf. die Fehlersuche. Er ist in der Anleitung nicht dokumentierter, aber im Internet findet man alles Notwendige.

Ich rate dennoch ungeübten Personen davor ab, das Gerät selbst zu zerlegen. Die Reparaturkosten durch Fachpersonal halten sich auf jeden Fall in Grenzen, weil das Gerät äußerst wartungsfreundlich gebaut ist.

Fazit
Der Roomba erleichtert mein Leben enorm! Meine Böden sind sauber wie noch nie, ich habe inzwischen zwei Roombas (je einen Pro Etage) und eine Scooba im Einsatz, der die Hartböden wischt. Nie wieder ohne!

Dass die iRobot-Geräte dabei chaotisch fahren, mag befremdlich wirken, aber das sind nun mal kein Menschen, sondern Maschinen, die eben eine andere Strategie verfolgen. Ich habe auch andere Geräte mit „echter“ Navigation (optische Bilderfassung, Kartographierung der Räume, ...) getestet, die zwar schneller waren, aber viel Dreck zurückgelassen und andere Mankos hatten.

Die Lautstärke und Reinigungsdauer ist mir persönlich nicht so wichtig, ich möchte morgens einfach eine saubere Wohnung sehen, und dieses Anliegen erfüllt der Roomba zu meiner absoluten Zufriedenheit.

(Eigentlich) selbstverständlich funktioniert die Reinigung am besten, wenn der Boden frei, Stühle hochgestellt sind etc. Doch es gibt tatsächlich Kunden, die sich darüber beschweren; hat denn jemand ernsthaft erwartet, dass der Roomba auch noch aufräumt? Wer dazu nicht bereit ist, sollte besser in eine gute Putzfrau investieren (zu entsprechenden laufenden Kosten). Für uns ist das Aufräumen sehr schnell zur allabendlichen Routine (zehn Minuten) geworden, ein - wie ich finde - sehr positiver Nebeneffekt. Noch nie war mein Haus dauerhaft so sauber! Meinen konventionellen Sauger benutze ich nur noch, um gelegentlich Spinnweben an der Decke zu entfernen. Der Roomba ist jeden Cent wert, den ich dafür ausgegeben habe.

Wer eine Wohnung mit weniger Fläche besitzt, die nicht so arg verschachtelt ist, sollte sich ggf. einen 770er, oder die deutlich günstigere 500er Serie ansehen. Auch da sind die Ergebnisse sehr gut (Rezension eines 565 Pet, den wir als Weihnachtsgeschenk angeschafft haben, folgt demnächst)

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UPDATE: 1 Jahr Roomba

Wir besitzen den Roomba jetzt über ein Jahr, und die 5-Sterne Bewertung kann ich guten Gewissens beibehalten.
Ärger mit den Leuchttürmen gibt es kaum noch, nachdem die richtige Platzierung gefunden ist.
Verschleiß am Sauger:
- nach ca. 6 Monaten bei täglich zweistündigem Einsatz ließ die Reinigungsleistung recht abrupt nach, man merkt also, wann ein Tausch fällig ist. Dem Gerät liegt ein Satz Ersatzbürsten bei. Danach muss man nicht zwingend Originalteile kaufen, es gibt auch deutlich günstigere, kompatible Bürsten im Handel.
- der Akku meistert die vollen zwei Stunden noch immer problemlos
- das Gehäuse hat ein paar Macken und Kratzer abbekommen, aber nicht das kleinste Anzeichen, dass hier in absehbarer Zeit etwas getauscht werden müsste.

Vor kurzem hatte ich leider einen Defekt des Bürstenmoduls zu beklagen (Bürste drehte nicht mehr). Es scheint allgemein anfällig zu sein, üblicherweise bricht hier wohl eine Lötstelle, die man - Lötkolben vorausgesetzt - problemlos selbst nachlöten kann. In meinem Fall war leider der Antriebsmotor defekt. Ärgerlich, aber eine e-mail mit Fehlerbeschreibung und Seriennummer an den Kundenservice (zentral durch Klein Robotics, siehe oben) und drei Tage später war der Ersatz da (kostenfrei versteht sich). Hier sieht man den Vorteil der durchgängig modularen Bauweise des Geräts: der Tausch des Moduls ist in 2 Minuten erledigt, wenn man nicht gerade zwei Linke Hände besitzt.

Also nach wie vor: klare Kaufempfehlung!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alltagshelfer auf den man nicht mehr verzichten möchte, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Seit nun mehr 3 Wochen "lebt" der Roomba 780 in unserem Haushalt (3-Raumwohnung mit 60m²) und ist schon ein Mitglied der Familie geworden :-) Das kuriose ist: man spricht lobend mit ihm und freut sich, dass er seine Arbeit so ordentlich erledigt und wirklich merklich hilft.

Rückblende: Wir wohnen seit fast 3 Jahren in unser Wohnung mit ahornfarbenem Laminat (das hellste, das ich kenne). Die Wohnung ist echt top - nur das Laminat treibt uns in den Wahnsinn. Wir machen die komplette Wohnung sauber - saugen und wischen Staub und können schon 2-3 Stunden später von vorn anfangen. Man sieht jede Fussel, jeden Krümel auf diesem Fußboden. Da wir beide in Vollzeit berufstätig sind und nun mal nicht 2x am Tag staubsaugen können, musste eine Alternative her. Da ich ein Technikfreak bin, war ich natürlich schon von vornherein nicht abgeneigt, uns einen Staubsaugerroboter zu kaufen. Ich begann mich im Sommer 2013 über die Möglichkeiten eines Staubsaugerroboters zu belesen. Eine hilfreiche Seite war dabei [...]. Dort fiel mir der Roomba 780 zum ersten Mal auf. Bis zum Kauf war es jedoch noch ein hartes Stück Arbeit, denn zwischen mir und Roomba stand noch meine skeptische Partnerin. Ich belas mich wirklich umfangreich, schaute unzählige Videos an und zeigte ihr in diversen Elektromärkten Staubsaugerroboter. Im November war es dann soweit. Wir waren fertig mit dem Hausputz und bekamen anschließend Besuch. Als sich dieser am Abend verabschiedete, schaute meine Partnerin auf den Fußboden und war sichtlich genervt, denn überall waren schon wieder kleine Fusseln und Mutzeln zu sehen. Ich nutzte die Gunst der Stunde und brachte den Roomba 780 ins Spiel mit dem Hinweis, dass wir uns den ja zu Weihnachten kaufen könnten. Sie willigte ein und nicht einmal 20min später war die Bestellung bei Amazon getätigt, denn schließlich war ich vorbereitet ;-)

Wie oben erwähnt, habe ich im Vorfeld auch diverse Kundenrezessionen gelesen, wo wir uns im Nachhinein die Frage stellen, wie mache Leute ihre Wohnung sauber machen bzw. was von einem Roboter so alles erwartet wird.
Klar muss man mal evtl. ein paar auf dem Boden liegende Kabel hoch nehmen, oder einen Stuhl beiseite schieben. Aber das muss man doch auch, wenn man normal staubsaugt, oder sehe ich das falsch?
Fakt ist: es ist und bleibt ein Roboter und keine Putzfrau. Wir sehen unseren Roomba, von meiner Partnerin liebevoll "Robby" genannt, mehr als Helfer und nicht als elektrischen Saubermacherknecht an.
Im Weiteren kann ich die vielen Aussagen bestätigen, dass es im Bekanntenkreis erst eher belächelt wurde, jedoch nach dem ersten Liveeinsatz mit absoluter Begeisterung aufgenommen wurde und einige schon einen Kauf in Betracht ziehen.

Zum Gerät noch mal an sich: Die Verarbeitung ist top. Das Fahrverhalten und Reinigungsprogramm ist überzeugend und bringt die erwünschten Resultate. Man darf das Reinigungsverhalten nicht mit dem eines Menschen vergleichen. Man selber fängt an einer Seite im Raum an und endet an der Anderen. Der Roomba fährt im chaotischen Prinzip durch den Raum, merkt sich jedoch seine Fahrbahnen und überquert diese auch mehrmals. Laut Herstellerangaben tastet der Roomba 780 60x in der Sekunde seine Umgebung ab. Dies kann man, wenn man ihn beobachtet, gut und gern glauben. Auch durch die im Lieferumfang enthaltenen Leuchttürme kann das Reinigungsgebiet gut abgegrenzt werden - das wird von Roomba auch sinnvoll umgesetzt. Viele bemängeln, dass er an Möbel öfters unsanft anstößt. Auch hier muss ich fragen: wie machen manche Leute sauber. Ich möchte meinen, dass ich schon das ein oder anderen Mal, wenn auch unbeabsichtigt mit dem normalen Staubsauger kräftiger an die Schrankwand gedonnert bin als Roomba es je schaffen könnte. Jedoch muss ich bestätigen, dass er bei schwarzen Flächen seine Probleme hat und wirklich ungebremst davor fährt. Aber durch seine Anfahrdämpfer und den Aufprallschutz mindert er diese Kollision auf ein minimales. Es geht nichts kaputt und es sind auch keine Kratzer oder Mängel an den Möbeln festzustellen. Zu Säuberung und Wartung kann ich auch nur sagen, hier haben sich die Ingenieure von iRobot Gedanken gemacht, denn durch die mitgelieferten Reinigungskämme ist die Reinigung kinderleicht und so gut wie selbsterklärend.

Im Großen und Ganzen kann ich den Roomba 780 nur wärmstens weiterempfehlen und würde ihn jederzeit wieder kaufen.
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181 von 204 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So macht Putzen Spaß!, 7. August 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Roomba 780 ist ein Modell der neuen 700er Serie von iRobot und soll einige Verbesserungen gegenüber der 500er Serie bieten.
Erfreulicherweise liegt dem Gerät eine richtige Bedienungsanleitung bei, die auch vor dem ersten Gebrauch gelesen werden sollte. Zunächst sollte die Ladestation des Roomba 780 aufgestellt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass sie frei zugänglich ist, und das Gerät von dort aus ohne Probleme sein Reinigungsprogramm beginnen kann. Schon nach kurzer Aufladezeit (ca. 30 Minuten) ist der Roomba 780 für seinen ersten Einsatz bereit. Wer jedoch auch gleich die Leuchttürme/Virtuellen Wände verwenden möchte, der sollte sich die passenden Batterien besorgen. Pro Leuchtturm werden zwei Batterien benötigt (1,5V in Größe C), die leider nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Ich habe zunächst einmal das Verhalten des iRobot beobachtet um festzustellen, ob ich Bereiche absperren muss und ob er alle eventuellen Hindernisse überwinden kann. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:
- Zwar kann man die Stühle rund um den Esstisch stehen lassen, doch die vielen Stuhlbeine irritieren das Gerät doch sehr und ich hatte den Eindruck dass sich dadurch die Putzzeit deutlich verlängert. Ich stelle daher nun die Stühle vor dem putzen hoch.
- Der Roomba 780 hat einen Durchmesser von 34 cm und ist mit dem vorderen Sensor ca. 9 cm hoch. Kabel bereiten ihm Probleme. Wenn man nicht möchte das zu leichte Sachen heruntergerissen werden, sollte man diese Bereiche daher absperren. Wer wie ich das TV-Element nach hinten zugänglich hat, kann daher einfach eine schwere Topfpflanze oder ähnliches vor die Kabel rücken, so dass der Rooba daran nicht vorbei passt.
- Die Toilette im Bad befindet sich bei mir nah zu einer Wand. Der Roomba hat sich daher darunter festgefahren und um "Hilfe" gerufen. Solche Bereiche sollte man auskundschaften und dann für das nächste Mal mit einer virtuellen Wand absperren. Leider hat der Roomba von diesem festfahren an der Keramik auch schon die ersten Abschürfungen erlitten.
- Treppen und einen Absatz mit Geländer hat der Roomba ohne Probleme als solche erkannt und an den Kanten abgefahren. Im Vergleich zur 500er Reihe, hat die 700er Reihe nun auch Sensoren an den Seiten. (siehe Fotos)
- Dunklere Möbel stellen ein Problem dar. Normalerweise bremst der Roomba vor Hindernissen (Möbel, Wände etc.) ab. Mit meinen TV Element aus Walnussholz und dem passenden Esstisch hat er allerdings Probleme und fährt volle Kraft dagegen. Ich befürchte, dass dies irgendwann Spuren zeigen wird. Aber das neue Modell der 700er Reihe hat vorne am "Bumper" einen Schutzstreifen aus Hartgummi angebracht, der die schlimmsten Schäden verhindern sollte. Übrigens soll der Roomba ein Problem mit dunkelbraunen oder schwarzen Bodenbelägen haben. Diese meint er als Abgrund zu identifizieren und kann daher hier überhaupt nicht eingesetzt werden. Wie gut, dass ich nur helle Böden habe.

Sehr angenehm ist auch die Lautstärke des Roomba 780. Er ist deutlich leiser als ein regulärer Staubsauger, wenn auch noch lange nicht leise zu nennen. So ist es möglich nebenher auch noch zu telefonieren. Mein Gesprächspartner meinte, es würde sich anhören als liefe neben mir ein Mixer.

Mit der Putzleistung des Roomba 780 bin ich absolut zufrieden. Auch unter der Heizung, in den Ecken und an den Fußleisten ist das Ergebnis einwandfrei.
Die beiliegenden "Leuchtürme" sind sehr praktisch. Sie können entweder als virtuelle Wand eingesetzt werden und einen Bereich absperren, oder als Wegweiser für den Roomba dienen, so dass er die Zimmer erst nacheinander putzt. (Zubehör: siehe Foto)
Ausgestattet ist der Roomba 780 auch mit einem Reinigungsset. Es wird empfohlen, den Roomba nach jedem großen oder 2-3 kleinen Saugeinsätzen zu reinigen. Ich habe jedoch festgestellt, dass man dabei unweigerlich auch wieder etwas Dreck verteilt, wenn man die Bürsten herausnimmt und den Filter nicht nur ausleert. Daher mache ich das nun, bevor ich einen neuen Saugeinsatz starte. Die Reinigung selber ist unkompliziert. Ich empfehle dazu ein Video auf der Homepage des Herstellers da leider eine angekündigte DVD zu dem Thema nicht beiliegt (das war wohl auch bei der 500er Reihe schon so). Die Homepage empfiehlt sich auch wenn noch weitere Unklarheiten sind, da es dort einen umfangreichen FAQ Bereich gibt, der auch auf Deutsch zur Verfügung steht. Leider ist es nicht gestattet die Homepage in einer Rezension anzugeben, aber wer nach irobot sucht, wird sie sicherlich gleich finden.

Ach ja, die Sprache. Der Roomba 780 kann neben vielen anderen Sprachen auch Deutsch sprechen. Voreingestellt ist er auf Englisch.

Sehr gut funktionieren auch die programmierbaren Zeitpläne. Der Roomba beginnt den Saugvorgang zur vorher eingestellten Zeit. Die Einstellungen erfolgen über das Touchpad, das sehr sensibel reagiert. Fast alle Einstellungen, sowie die manuelle Lenkung des Roomba, sind auch über die beiliegende Fernbedienung möglich (hierfür werden zwei Mignon Batterien Größe AA benötigt).

Geliefert wird der Roomba 780 auch mit einigen Ersatzteilen. Ein neues Bürstenset und ein Filterset steht so schon zur Verfügung. Da ich bisher noch keine Verkaufsstelle für den HEPA ähnlichen Filter der 700er Reihe gefunden habe, ist das auch gut so. Die bereits eingesetzten Filter sollen für zwei Monate ausreichend sein. Mit dem Ersatzset brauche ich also erst in vier Monaten neue Filter und bis dahin sind die hoffentlich auch käuflich zu erwerben.

Wirklich unpraktisch finde ich nur, dass sich der Roomba 780 nicht ausschalten lässt, wenn er in der Ladestation steht. Ich dachte erst ich wäre zu blöd dazu, da in der Anleitung ganz klar steht: "zum ausschalten, halten sie die CLEAN Taste so lange gedrückt bis die Lichter ausgehen". Ich habe dann erst mal meine Einstellung versehentlich zurückgesetzt, da das nach 10 Sekunden ausgelöst wird. Auf diese Art und Weise ausschalten lässt sich das Gerät aber nur, wenn es nicht in der Ladestation steht. Als Alternative bleibt nur Stecker ziehen.

Ich kann für den Roomba 780 eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Natürlich ist der Preis nicht gerade gering zu nennen, doch zumindest hält das Modell von iRobot die Kaufversprechen ein. Vorsicht ist nur geboten, wenn dunkle Böden und/oder viele dunkle Möbel/Wände vorhanden sind. Für mich ist es auch selbstverständlich, dass ich den Raum vor dem Saugen ein wenig vorbereite und keine Kabel, Socken oder ähnliches liegen lasse, das Probleme bereiten kann. Wer das beachtet, wird viel Freude an dieser Haushaltshilfe haben.
Ich möchte "Robby" jedenfalls nicht mehr missen.
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259 von 295 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßige Technik - eingeschränkte Hilfe im Haushalt, 23. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Ich habe den Roomba 780 seit mehreren Monaten im Einsatz. Die Angaben des Herstellers und die mehrheitlich begeisterten Artikel entsprechen aus meiner Sicht nicht der Realität.
Zunächst doch die positiven Aspekte, die teilweise auch hier schon aufgeführt wurden:
Praktische Timerprogrammierung, oft funktionierende Selbstbefreiung aus Vorhang oder Kabel, leichte Reinigung und dafür beigelegte gute Hilfsmittel, Hilfe für täglichen Grobschmutz, Treppenschutz funktioniert, umfangreiches praktisches Ersatzteileset.
Ich finde allerdings doch etliche wesentliche Schwächen, die diesen hohen Preis nicht rechtfertigen:
- es sind bei diesem Preis nicht einmal Batterien für die "Lighthouses" enthalten und somit ist er in einer Mehrzimmerwohnung nicht gleich einsatzfähig.
- er kann bei uns nicht im Bad mit eingesetzt werden, da er unter dem hängenden WC sich total festfährt. Das wäre technologisch einfach lösbar.
- er fährt regelmässig auf den Fuss unserer Stehlampe, kippt dadurch seitlich etwas an und schaltet sich dann aus.
- dass er dunkle Gegenstände nicht erkennt und voll dagegen knallt müsste technologisch heutzutage auch nicht mehr sein.
- rechtwinklige Ecken reinigt er definitiv nicht. z.B. bei Streu sieht man genau, wie weit die rotierende Bürste nur kommt.
- er schafft bei Weitem nicht die angegebenen max. 80m², sobald ein Tepppich dabei ist. Und nach dem Aufladen setzt er auch seine Arbeit nicht fort, wo er aufgehört hat: wenn er mal andocken muss, lädt er auf und die Reinigung ist zu Ende.
- leichtere Teppiche zerknüllt er immer so, dass er sich nicht mehr befreien kann.
- etwas flauschigere Teppiche schafft er nicht.
- Manchmal beginnt er auf unserem Parkett oder (einfarbigem) Teppich grundlos seine "Intensivreinigung" und verbraucht Energie.
- Andererseits entfernt er nicht vollständig den Schmutz aus Fugen in Fliesenböden.
- Und so leise, wie man einem weis machen möchte, ist er wirklich nicht. Nebenher telefonieren oder fernsehen?
- Das Handbuch ist nicht sehr hilfreich und steckt unnötigerweise voller englischer Begriffe.
- Bis er die Ladestation wieder findet, dauert. Er fährt nur weinige Meter daran vorbei und anstelle einzudrehen und anzudocken irrt er weiter im Raum herum.
- Im Schmutzkasten sieht man, wie viel Teppich er durch seine Bürsttechnik mit abträgt. Also mehr Bürsten als Saugen.
Ich habe ihn behalten, da er sich am Hänge-WC gleich eine dicke Schramme geholt hat und er nicht mehr zurückgegeben werden konnte. Ich setze ihn gezielt so ein, dass er per Timer täglich die Wohnung z.B. von Krümel und Streu während unserer Abwesenheit reinigt. Das ist sicher eine gewisse Entlastung. Er ersetzt aber keinesfalls grundsätzlich einen Staubsauger. In der unteren Etage kann ich ihn nur in manche Zimmer tragen, dort einsetzen und nachher wieder hoch an die Ladestation tragen, sonst müsste ich mich wegen der o.g. Mängel (Teppiche, Schrägen usw.) neu einrichten. Die Technologie ist insgesamt halt nur amerikanisch, etwas hinterher, insgesamt ist der Roomba 780 für das tatsächlich Gebotene zu teuer.
Kleiner Tipp am Rande:
Man kann die Lebensdauer der Filter extrem verlängern, wenn man sie ab und zu herausnimmt und mit einem Staubsauger entgegengesetzt zur Anströmrichtung der Filter wieder kräftig freisaugt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Leistung - aber Achtung: Nachfolger steht schon in der Startlöchern! (Wichtig für Tierbesitzer), 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Seit knapp zwei Jahren verlässliche Leistung: Der Roomba 780 ist eine wirkliche Hilfe im Haushalt, und nicht nur teures Spielzeug - wie ich vor dem Kauf noch befürchtet hatte.

Die Kinderkrankheiten kann man gut aus den bisherigen Rezensionen lesen: Bleibt teilweise noch unter der Couch oder auf hochflurigen Teppichen / Objekten hängen. Hier steht und fällt sehr viel mit der Wohnungseinrichtung, da hilft wohl nur der Praxistest.

Insgesamt saugt der 780 erstaunlich viel weg, sowohl auf Hartböden, als auch auf Teppichen. Gerade im Haushalt mit Tieren pures Gold. Allerdings führen Tierhaare dazu, dass man die Bürsten alle paar Tage reinigen muss. Zudem muss man häufiger die rotierende Kehrbürste sowie die Laufrolle mit Schraubenzieher abmontieren, da sich darunter Tierhaare ansammeln.

Ein Manko, das mit dem neuen Roomba 880 scheinbar behoben wurde! Dieser ist in den USA schon seit einiger Zeit im Verkauf und laut den Reviews auf der US-amerikanischen Amazonseite scheint das Gerät gute Qualität zu liefern. Haupt-Veränderungsmerkmale: Größerer Akku, besseres Navigationssystem, und - (nahezu) wartungsfreie Reinigungsbürsten! In Deutschland ist das neue Modell bislang nur beim Hersteller sowie teilweise im Einzelhandel verfügbar. Ich warte darauf, bis es dann auch bei Amazon zu haben ist und werde gerne upgraden. Tier-Besitzer, die derzeit über einen Kauf nachdenken, kann ich deshalb nur raten: Unbedingt warten und das neue Modell wählen! Wer keine Tierhaarverteiler sein Eigen nennt, kann allerdings gerne zum 780 greifen und diesen vorsichtig mal antesten, wie er mit den Eigenheiten der eigenen Wohnung / Büro / Haus zurecht kommt. Wie schon geschrieben: Nach anfänglichen Zweifeln liebe ich ihn heiß und innig ...
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53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein ziemlicher Hype aber eben doch nicht perfekt, 30. April 2012
Von 
Matthias Behnke (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Im Freundeskreis als auch bei Amazon ist man voll des Lobes für diesen Roboter bzw. seine kleinen Geschwister.

Ich kann nach zwei Monaten täglicher Nutzung den Hype nicht so ganz teilen und möchte mich abseits der guten Erfahrungen, die ich durchaus habe, kritisch äußern.

Daten zu meiner Wohnung (zwecks Vergleich mit der eigenen Umgebung):
* Küche (Roomba-Ladestation steht dort)
* Wohnzimmer: sehr groß (ca 45 qm)
* Flur
* vom Flur aus dann noch ins Schlafzimmer
* und auf der anderen Seite des Flurs ins Bad.
Insgesamt 89 Quadratmeter.

1. Raumaufteilung
Die Aufteilung soll dazu dienen, dass der Roomba die Räume nacheinander säubert, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass er alle Stellen eines Raumes erwischt.
Ich habe wirklich vieles versucht, jedoch ist das Hauptproblem das große Wohnzimmer, welches ich nicht unterteilen kann. Hier putzt der Roomba daher nicht so gründlich, was recht ärgerlich ist. Aufgeteilt habe ich in Küche (Start), Wohnzimmer, Flur+Schlafzimmer, Bad. So entsteht für den Roomba eine Nacheinanderanordnung der Räume, was er unbedingt braucht.
Leiderkommt es häufig vor, dass der Roomba den letzten Raum nicht mehr besucht (Bad) und sich zur Ladestation aufmacht. Ich befürchte, dass dies mit steigendem Alter des Geräts nicht besser wird, da der Akku sicher mit der Zeit nachlässt.

2. Intelligenz - Alles säubern?
Sorry Leute, aber das Teil ist dumm. Es merkt sich absolut nicht, wie die Räume aussehen und weiß auch nicht wirklich, wo es gerade ist. Er kommt mir eher vor wie ein Blinder, der sich im Raum vortastet.
Beendet der Roomba die Reinigung, bevor er alle Räume erreicht hat (er hat z.B. den letzten Leuchtturm wahrgenommen, überschreitet ihn aber nicht mehr sondern fährt irgendwann heim), dann fängt er definitiv beim nächsten Mal NICHT im ausgelassenen Raum an sondern ganz einfach von vorn.
Große Räume sind wirklich ein Problem. Das gleicht sich eigentlich nur dadurch aus, dass man den Roomba jeden Tag laufen lässt. Bei Verschmutzungen im Teppich (z.B. helle Flusen im dunklen Teppich) ist das natürlich blöd, wenn die erst nach drei Tagen vielleicht mal entfernt werden.
Schön auch, wenn er ca. 20 Minuten unter meinen drei Barhockern verbringt, weil er nicht mehr rauskommt und er anscheinend erst nach 15 Minuten die Fahrstrategie wechselt.

3. Aufräumen für den Roomba
Zugegeben, mein Boden war nie so frei von Zeug. Aber ich meine, dass es nicht wirklich eine Erleichterung für mich ist, wenn ich jeden Morgen:
* alle Stühle hochstellen muss, weil der Roomba nicht zwischen den Beinen durchkommt
* Möbel mit Stangen auf dem Boden (z.B. Wäscheständer oder Freischwinger) hochstellen muss, weil der Roomba diese "besteigt" und mitunter dort bleibt - für immer
* das Netzteil meines Macbook Air in Sicherheit bringen muss, weil das dünne Kabel vom Netzteil zum Notebook sonst zerstört (wirklich - er hat die Isolierung abgekaut - ist das Teil mal ein Hund gewesen?) wird
* Schuhe hochstellen muss, da diese sonst überfahren und so richtig in die Mangel genommen werden (Filzlatschen sehen danach sehr interessant aus - und die Bürste des Roomba ist voller Filz)
* Meine Erwartung wäre, dass ein Roboter im Jahre 2012 in der Lage ist, solche Hindernisse und Situationen zu erkennen und entsprechend zu agieren.

4. Absturzsensoren
Sicher ganz sinnvoll, wenn man mehrstöckig wohnt. Tue ich aber nicht. Dafür ist mein brauner Ikea-Teppich eine Tabuzone für ihn. Für mich unverständlich, dass ich diese Sensoren nicht abschalten kann - auf eigenes Risiko. Stattdessen muss ich sie abkleben mit Papier und Tesa, was sich dann nach 1,5 Monaten doch mal löst. Für so ein teures Gerät ein doch ziemlich schrabbeliger Workaround.

5. Festfahren unter Möbeln
Wie auch beim Thema "Aufräumen" muss man sich hier dem roomba anpassen und nicht er muss sich anpassen. Das ist schon verkehrte Welt oder?
Zum einen musste ich mein Bett höher stellen, damit er unter der Mittelleitplanke durchkommt und nicht mit seinem Sensor immer dagagen haut und sich diesen verkratzt.
Zum anderen ist mein Sofa eines zum Aufklappen/Schlafen. Der Boden des Sofas ist vorn noch normal hoch und geht dann aber Richtung Lehne gen Boden. Der Roomba fährt rein, fährt sich fest und bleibt auf einem Bein dort. Abhilfe schafft hier eine blockierender Leuchtturm, der aber anscheinend nicht immer funktioniert, jedenfalls war er zweimal in den zwei Monaten trotzdem unterm Sofa - festgefahren natürlich.

6. Wiederfinden der Ladestation
Ich habe wie gesagt drei Raumteiler. Wenn sich der Roomba entscheidet, nach Hause zu wollen, benötigt er teilweise wirklich sehr lange und geht überhaupt nicht systematisch vor. Durch die Raumteiler sollte er eigentlich wissen, in welchem Raum er ist, in welchem die Ladestation ist und welcher Raum vor/nach welchem Raum kommt. Stattdessen fährt mitunter wieder in die hinteren Räume zurück, was ich nun gar nicht verstehen kann und mich in dem Gefühl bestärkt, dass er dumm ist (sorry).

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich finde, der Roomba ist eine Hilfe, wenn man sich selbst zum Staubsaugen prügeln muss. Er säubert im großen und ganz gut, aber er verlangt schon recht viel von seinem Besitzer. Da würde ich einfach erwarten, dass er smarter ist. Ich möchte einfach nicht, dass ich beim Kauf neuer Möbel doer Teppiche meinen Staubsauger berücksichtigen muss.
Insofern würde ich eigentlich dazu raten, so ein Gerät a) zu testen und ehrlich zu überlegen, ob es sinnvoll ist und b) mglws. auf ein kleineres Modell auszuweichen, damit man nicht ganz soviel Geld für einen Tastroboter ausgibt.

Der 780 war für mich vor allem wegen des HEPA-Filters interessant, da ich Allergiker bin. Eine spürbare Verbesserung in meiner Wohnung diesbezüglich zu letztem Jahr habe ich allerdings nicht gehabt, jedoch weiß ich natürlich nicht, wie es dieses Jahr ohne den Roomba gewesen wäre.
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60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Putziges Heinzelmännchen, 25. August 2011
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Achtung Nachtrag mit Punktabzug - siehe unten!

So ähnlich muss sich meine Großmutter vor 50 Jahren gefühlt haben, als sie ihre erste vollautomatische Waschmaschine kaufte: Diese Mischung aus ungläubigem Staunen, was Technik vermag und der Begeisterung darüber, diese Arbeit in Zukunft nicht mehr selber machen zu müssen. Wer weiß, vielleicht lächeln die künftigen Generationen auch über meine Rezension, nämlich dann, wenn Staubsaugerroboter zum Haushalt gehören wie heute die Waschmaschine. Es ist schon ein faszinierender Anblick, wenn diese Diskusscheibe mit Rädern durch den Raum fegt, als hätte sie einen eigenen Willen und putzwütig in jeder Ecke stöbert. Als mein Robbi stecken blieb (er hatte wohl die lichte Höhe unter meinem Bett unterschätzt) und kläglich "Hilfe! Hilfe!" rief, löste er bei mir einen reflexhaften Mutterinstinkt aus. Es fehlte nur, dass ich ihm nach der Rettung zärtlich über das Chassis gestrichen und ihn mit "Ist ja alles wieder gut!" getröstet hätte.
Aber genug der Sentimentalitäten, hier die Fakten: Das Gerät ist gründlich. Es entwickelt im Lauf seiner Putzrunde eine Vorstellung von der Geometrie des Raums und wenn es den Schnitt erst mal erforscht hat, dann lässt es keine Ecke mehr aus. Wichtig ist, dass alle Teile des Raums auch zugänglich sind. Zu schmale oder zu niedrige Wege sind natürlich nicht erreichbar. Vor Treppenabsätzen hat der Roomba 780 keine Angst: Er stoppt automatisch, bevor es zum Unfall kommt. Wer will, kann mit einem mobilen Laserpointer (einer wird mitgeliefert. Heißt bei Roomba "Leuchtturm") Teile eines Raums für den Roomba "sperren". Dieser dreht dann um, sobald er den Laserstrahl kreuzt. Roomba und Leuchtturm reden miteinander, so dass der Laser nicht dauerhaft brennt und man sich bei ausgeschaltetem Licht nicht vorkommt wie im Hochsicherheitstrakt einer Bank. Man kann den Roomba auch programmieren, erst einen Raum fertig zu machen und dann erst die Lichtschranke in den nächsten Raum zu passieren. Die erste Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Einschalten. Fertig. Die (deutsche) Betriebsanleitung braucht man ehrlich gesagt kaum. Die Lautstärke des Roomba ist auch sehr angenehm. Die meiste Arbeit erledigen offenbar die intelligent angebrachten Bürsten, und dank der kurzen Saugstrecke muss der Luftstrom auch nicht so stark sein wie beim klassischen Staubsauger. Die Reinigungsleistung ist sowohl auf glatten Böden als auch in Teppich sehr gut und der Feinstaubfilter hält Hausstaub wirksam zurück. In die Ecken kommt er gründlich mit den rotierenden Randbürsten (erstaunlich für ein rundes Gerät!). Bei Hochflor-Teppichen fährt das Chassis hoch, damit es nicht stecken bleibt. Alles sehr durchdacht und Zeichen dafür, dass dies nicht die erste Generation an Saugrobotern ist. Er bemerkt auch, wo viel Schmutz liegt und saugt da besonders gründlich nach. Einige kleine "Mängel" möchte ich nicht unerwähnt lassen: Sehr dunkle Möbel rempelt der Roomba an und erkennt sie nicht als Hindernis. Das könnte man mit einem "Leuchtturm" verhindern, ist aber teuer, wenn man extra dafür einen zusätzlichen Leuchtturm kaufen muss. Auch wird kein Startersatz an Batterien für den Leuchtturm und die Fernbedienung mitgeliefert. Dass der Roomba keinen Staubsaugerbeutel hat, sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Man muss das Gerät über dem Mülleimer ausleeren. Die Kosten für Ersatzteile liegen im Rahmen von dem, was man auch für klassische Staubsauger bezahlt.

Fazit: Eine echte Arbeitshilfe mit hohem Niedlichkeitsfaktor. Zukunftsweisend wie die erste vollautomatische Waschmaschine.

Nicht ganz so putziger Nachtrag vom 5.3.2013:
Nach 1,5 Jahren ist jetzt bereits der Akku defekt - selbstverständlich kein Garantie- oder Gewährleistungsfall und natürlich ist ein Original-Ersatzakku ausgesprochen kostspielig. Zufall?
Das habe ich nach so kurzer Zeit nicht erwartet. Diese regelmäßigen Folgekosten von ca. 70 Euro sollte man bei der Anschaffung berücksichtigen.
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iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter
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