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345 von 359 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luxus: Staubsaugen lassen....
Nach fast einem Jahr mit dem iRobot Roomba 780 kann ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen, aber es ist nicht so, dass man ohne normalen Staubsauger auskommt. Der alte Staubsauger kommt allerdings viel seltener zum Einsatz als früher.
Alle Stellen, die der Roomba nicht erreicht, müssen weiter manuell gesaugt werden.
Es muss sich also jeder...
Vor 21 Monaten von Ira veröffentlicht

versus
124 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein ziemlicher Hype aber eben doch nicht perfekt
Im Freundeskreis als auch bei Amazon ist man voll des Lobes für diesen Roboter bzw. seine kleinen Geschwister.

Ich kann nach zwei Monaten täglicher Nutzung den Hype nicht so ganz teilen und möchte mich abseits der guten Erfahrungen, die ich durchaus habe, kritisch äußern.

Daten zu meiner Wohnung (zwecks Vergleich mit der...
Veröffentlicht am 30. April 2012 von Matthias Behnke


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345 von 359 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luxus: Staubsaugen lassen...., 14. Oktober 2013
Von 
Ira - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Nach fast einem Jahr mit dem iRobot Roomba 780 kann ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen, aber es ist nicht so, dass man ohne normalen Staubsauger auskommt. Der alte Staubsauger kommt allerdings viel seltener zum Einsatz als früher.
Alle Stellen, die der Roomba nicht erreicht, müssen weiter manuell gesaugt werden.
Es muss sich also jeder gut überlegen, wie seine Wohnung aufgebaut ist und wie viel Arbeit so ein Staubsaugerroboter einem dann tatsächlich abnimmt.
Für uns hat es sich sehr gelohnt.

Wir haben eine ca.84qm Wohnung und fast überall ist hellgrauer Feinsteinboden verlegt, außer im WC und im Bad, dort sind es dunkle Böden.
Außerdem haben wir verschieden große Nepalteppiche in der Wohnung, die teilweise auch Fransen haben und ca 1,5cm hoch sind.
Damit kommt der Roomba problemlos klar, er saugt die Nepalteppiche sehr gründlich und man sieht später die Laufmuster im Teppich.
Für mich ein schöner Anblick. Allerdings saugt Robbi sehr gründlich und nimmt auch Substanz vom Teppich mit, so dass die Teppiche mit der Zeit dünner werden. Das ist aber bei einem herkömmmlichen Staubsauger auch nicht anders. Irgendwann gibt es dann eben mal einen neuen Teppich.
Auch die Fransen werden gründlich entstaubt, natürlich legt er die Fransen aber nicht wieder ordentlich zurecht sondern stülpt sie schon mal um.

Der Roomba wohnt bei uns unter einem Sesselhocker im Wohnzimmer(30qm), wo er unauffällig steht, denn im Wohnzimmer kommt er am meisten zum Einsatz.
Wir haben die Ladestation mit etwas doppelseitigem Klebeband fixiert, weil der Roomba sonst dazu neigt, die Ladestation zu verschieben und letztlich nicht mehr sauber zum Laden einparkt.
Es ist schon genial, wenn Krümel auf dem Teppich liegen, einfach kurz mit der (zusätzlich gekauften) Funkfernbedienung Robbi um den Tisch fahren lassen und
alles ist wieder sauber. Das macht auch noch Spaß! Früher schleppte ich für so einen Einsatz den großen Staubsauger aus dem Putzschrank einmal quer durch die Wohnung, mußte Kabel ab- und aufwickeln, den richtige Saugfuß aufsetzen und einmal ordentlich mit Krach die gemütliche Stimmung zerstören, wenn ich nicht wollte dass die Krümel in den Tepppich eingetreten werden. Da ist Robbie viel leichter zu händeln, es geht schneller und er ist nicht so laut.

Als wir den Roomba die ersten Runden drehen ließen, sammelte er 2x den Behälter voll, bevor er fertig wurde. Und das, obwohl ich täglich saugte.
Meine Begeisterung kannte keine Grenze, zumal wir im Wohnzimmer Sofas haben unter die der problemlos kommt und nun auch dort gründlich täglich gereinigt wird. Nach seiner gründlichen Erstreinigung wurde es immer weniger oft nötig den Behälter des Roomba zu leeren.
Im Wohnzimmer läuft er fast täglich, in den Nebenräumen und im Flur alle 2-3 Tage.

Mittlerweile reicht meist einmal die Woche eine Generalüberholung. Dabei sind die mitgelieferten Reinigungswerkzeuge wirklich sehr nützlich.

MINUSPUNKTE:

-Vor allem lange Haare sind für den Roomba ein Problem, da er sie auf die Bürste aufwickelt und letztlich bewegungsunfähig wird, so dass er kurz nach dem Start schon wieder nach seiner Dockingstation ruft, da er seine Kraft sehr schnell verbraucht, wenn er viele Haare aufgewickelt hat.
Das ist auch mein größter Minuspunkt für das sonst wunderbare Gerät, denn ich komme tatsächlich in den Konflikt, Haare im Bad lieber extra wegzusaugen, da sonst Robbi gleich wieder gewartet werden muß.
Die Wartung des Roomba ist relativ einfach, aber am besten hat man dann den großen Staubsauger zur Hand, damit nicht der ganze gesammelte Feinstaub wieder verteilt wird. Den Behälter leere ich meist direkt in die Mülltonne draußen, weil der feine Staub beim Ausschütteln in der Wohnung sonst wieder verteilt wird. Die Hepafilter und den Behälter sauge ich sauber, ebenso den Staub der sich um die Bürsten herum zu kleinen Staubböllern sammelt.
Außerdem nehme ich Feuchttücher ohne Alkohol um die Flexibürste zu reinigen, da bleibt meist ordentlich schwarzer Dreck im Tuch. (Und ich putze regelmäßig die Böden)
Ebenso reinige ich mit Feuchttüchern die Sensoren, damit der gute Robbi weiterhin den Dreck gut "sehen" kann.

Also arbeitsfrei ist der Roomba nicht, aber er nimmt mir das lästige täglich Durchsaugen ab, denn auf den Feinsteinböden sieht man leider sofort jeden Staub liegen, vor allem abends auf dem Sofa stach mir das immer ins Auge, wenn die Lichteffekte den Raum schön beleuchten und leider dann auch den Staub auf dem Boden- und das obwohl ich vorher noch gesaugt hatte. Das ist nun Geschichte.

-Er ist zwar leiser als ein herkömmlicher Staubsauger, aber das Geräusch ist trotzdem nicht angenehm.
Trotzdem kann man sich im gleichen Raum aufhalten ohne die Krise zu bekommen. Allerdings hört man ihn auch im Nebenzimmer, so dass unser Versuch den Roomba einfach nachts das Wohnzimmer saugen zu lassen wieder augegeben wurde, weil wir ihn nebenan im Schlafzimmer deutlich hören konnten.
Ich habe den Eindruck dass er innerhalb eines Jahres lauter geworden ist, dass kann aber auch an meinen mittlerweile verwöhnten Ohren liegen.

- Die Raumerkennung funktioniert, ich habe den Eindruck Robbi wurde mit der Zeit effektiver, wie er die Räume abfuhr.
Allerdings nützt die Funktion wenig, wenn man in den Räumen Gegenstände verändert, z.Bsp. Stühle anders hinstellt oder im Sommer Turmventilatoren
aufstellt und oft umräumt.

- Die Leittürme sind Batterienfresser, noch mehr allerdings die zusätzlich kaufbare Funkfernbedienung 600 (die war früher mit dabei), die ich für eine für uns notwendige, aber teure zusätzliche Anschaffung halte, da man Robbie nur mit dieser Fernbedienung gut unter Möbeln oder hinter geschlossenen Türen fernsteuern kann.

- Ein zusätzliches seitliches Bürstchen wäre sinnvoll, denn der Roomba kann zwar nur eine Ecke bearbeiten (Argument des Herstellers), ja, aber er kann viel mehr Staub zu sich herbürsten und einsaugen, wenn er auf beiden Seiten gleichzeitig Staub herholt.

- Der Roomba saugt Luft an und stößt sie hinten wieder aus, was manchmal dazu führt, dass er hinten heraus Staub in Ecken bläst, wo er dann aber nicht hingelangt oder wo er schon gewesen ist.

-**Hepafilter sind zwar vorhanden, allerdings ist das für Allergiker keine Hilfe, denn hinterher muß man die Pollen/ Den Staub wieder aus dem Auffangbehälter herausschütteln und das Gerät war bei meinem Feldversuch (siehe unten) über und über voll mit Pollen.

PLUSPUNKTE:

+ Seit fast einem Jahr ist Robbi fast täglich im Einsatz und er läuft und saugt und saugt und läuft ohne Probleme mit dem Akku, der Leistung oder übermäßigem Verschleiß. Nur wenn er viele Haare aufgewickelt hat, ruft er sehr bald wieder nach der Ladestation, aber wenn man ihn dann von den Haaren befreit, saust er wieder los.

+ Eine echte Lebensqualitätsverbesserung: Ich muß nicht selbst Staubsaugen!!!
Robbi saugt sehr gründlich, viel gründlicher als ein Mensch von Hand. Klar, er macht dies schließlich auch als Hauptbeschäftigung, dafür ist er konstruiert. Mir ist dabei ziemlich egal, ob er länger braucht, Zickzack fährt oder nicht, denn Hauptsache ist, dass ich es von der Backe habe.
Ich lasse ihn meist Raum für Raum arbeiten, räume Hindernisse aus dem Weg (was keine zwei Minuten dauert), rücke Stühle (Schwinger) so dass er problemlos
überall hinkommt und bin dann mal weg.
Nach Backen und Kochen muß ich nicht auch noch selbst saugen, sondern setze den Roomba in die Küche, drücke auf Clean und mach die Tür von außen zu.
Das ist einfach toll! Robbi schmeißt die Feinstaublupe an und gründelt die Küche ab wie ein Wels das Aquarium.
Ich kann solange die Füße hochlegen und einen Kaffee trinken, danach wische ich (noch) von Hand auf. Aber sobald der Scooba in der Entwicklung besser geworden ist, wird auch der bei uns mithelfen und nass aufwischen. Allerdings scheint die Entwicklung noch zu dauern.

+ Da Robbi auch im Dunkeln arbeitet muß auch kein Licht angelassen werden. Das ist bei anderen Herstellern nicht so.

+ Für alle die feste Zeiten haben in denen sie nicht zu Hause sind, ist die Programmierfunktion sehr hilfreich und es funktioniert super.
Wir haben zwei Zeiten einprogrammiert. Sonst schalte ich den Roomba lieber flexibel nach Bedarf ein.

+ Bei 84 qm saugt er alle Räume mit einer Akkuladung, das Wohnzimmer schafft er manchmal nur noch zur Hälfte, je nach dem, wieviel Staub und Dreck er in den anderen Räumen zu verarbeiten hatte. Er findet seinen Weg selbstständig durch alle Räume, wenn ich ihm die Türen auflasse, auch ohne Leittürme und das obwohl unsere Wohnung kaum einen rechten Winkel hat.

+ Die virtuellen Türme sind sehr hilfreich, wir benutzen sie meist als virtuelle Wand um Gegenstände und Räume abzugrenzen. Aber auch das große Wohnzimmer teilen wir öfter auf, wenn nur eine Seite des Raumes es nötig hat.

+ Robbi kämpft sich fast überall durch- und schiebt schon auch mal einen Bürostuhl sanft auf die Seite. Betonung liegt auf sanft, denn meistens fährt er sehr vorsichtig auf Gegenstände zu. Wenn er selten fast ungebremst auf etwas auffährt liegt es an mir, weil ich ihm etwas in den Weg gestellt habe, wo bisher nichts stand. Ich habe selten erlebt dass er sich festgefahren hat, zum Beispiel wenn er den Kontakt zum Boden verlor oder er sich unter einem Schubladenschrank festfuhr. Das sind aber leicht aus der Welt zu räumende Fallen.
Auch über dickere Kabel fuhr er schon problemlos drüber, bei Kabelnestern kann er sich aber auch aufhängen. Dies war ein guter Anlass für uns, solche Kabelnester verschwinden zu lassen, was optisch sowieso besser aussieht.
Hängt Robbi sich auf, warnt ein gesprochener Hinweis, danach schaltet sich das Gerät selbst aus. Das finde ich gut gelöst.

+ Im Frühjahr habe ich den Härtetest mit Robbi gemacht und ihn Blütenstaub auf unserer Feinsteinterasse saugen lassen. Auch auf dem Kettlertisch.
Das hat Robbi mit dauerbetriebener Feinstaublupe perfekt gemeistert, allerdings hatte ich dann viel Gelb auf dem Gerät und seinen Ritzen und mußte
ihn danach gründlich säubern, aber der Feldversuch war es mir wert. Robbi hatte sämtlichen Blütenstaub im Bauch und die Terasse war sauber.**

+ Treppen und Abgründe erkennt er ebenso zuverlässig wie seine Leittürme. Allerdings muß ich dazu sagen, dass ich die Türme fast nur als virtuelle Wand benutze und nicht als Leitsystem.

+ Robbi saugt Luft an und reinigt auf diesem Weg die komplette Luft in einem Raum. Ich habe immer den Eindruck, dass die Luft entstaubt ist, wenn ich den Raum wieder betrete. Es liegt auch deutlich weniger Staub in den Regalen und auf den Schränken seit Robbi bei uns ist.

FAZIT: Robbi Roomba 780 ersetzt nicht komplett einen normalen Staubsauger, aber fast. Er erleichtert das Alltagsleben ebenso wie eine Waschmaschine und eine Geschirrspülmaschine, für mich ist das ein künftiges Standartgerät in jedem Haushalt, ich hoffe die Preise sinken noch und die Qualität steigt weiter. Ich wollte nicht mehr ohne ihn leben, denn die Staubbelastung in der Wohnung ist insgesamt deutlich geringer geworden und noch deutlicher mein Arbeitsaufwand mit dem Staubsauger herumzurennen. Während ich die Rezension hier schrieb hat Robbi die komplette Wohnung gesaugt, inklusive dem Wohnzimmer. Es ist einfach genial!
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67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie wieder ohne!, 9. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Ich besitze u.a. einen Roomba 780 seit mehreren Monaten, und möchte nun meine Erfahrungen als Rezension niederschreiben.

1. Energieversorgung
Der Roomba wird mit einem NiMH-Akku betrieben. Die Ladezeit liegt bei etwa 3h (ca. 12h beim Roomba, wenn der Akku tiefentladen war - kommt normalerweise nicht vor). Das Gerät fährt zum Laden autonom eine Ladestation an, und wird relativ zuverlässig gefunden. Nur gelegentlich muss ich das Gerät „nachhause“ tragen.

Leider besitzt der Roomba keinen Hauptschalter, und muss daher immer in der ans Netz angeschlossenen Ladestation stehen, oder bei längerer Nichtbenutzung der Akku ausgebaut werden. In der Praxis möchte ich den Sauger ohnehin aber spätestens jeden zweiten Tag laufen lassen, also habe ich damit kein wirkliches Problem. iRobot hätte da dennoch einen einfachen Schalter spendieren dürfen!

2. Navigation
Der Roomba 780 fährt im Automatikmodus nach einem Algorithmus, der relativ zufällig anmutet (aber nicht nicht vollständig zufällig ist!), durch die Wohnung. Wenn er auf ein Hindernis stößt, folgt er den Konturen erstaunlich präzise. Irgendwann dreht er ab, und fährt wieder kreuz und quer durch den Raum, bis er wieder eine Kontur findet.

Wände und Hindernisse werden mit Hilfe eines im Stoßfänger verbauten Sensorkranzes aus Infrarotsender-/Empfängerpaaren detektiert. Die Auflösung der Erfassung ist dadurch natürlich begrenzt, dennoch werden Hindernisse in den allermeisten Fällen zuverlässig erkannt und *nicht* hart angerempelt; der Roomba bremst kurz vorher ab, berührt das Hindernis relativ sanft mit seinem Stoßfänger, und entscheidet über die weitere Fahrt. Stuhlbeine und ähnliches werden sauber umrundet. Nachdem er die Räume nicht kartographiert, fährt er viele Stellen auch mehrfach ab - was die Reinigungszeit erhöht, und vielen Benutzern missfällt. Zumindest überfährt er so aber recht zuverlässig wirklich jede Stelle, auch nachts im Dunklen (einige andere Produkte benutzen zur Orientierung eine Kamera, die im dunklen blind ist). Stärker verschmutzte Stellen erkennt er über einen Sensor, und reinigt sie besonders gründlich, idem er mehrfach leicht versetzt vorwärts und rückwärts über die Stelle fährt.

Abgründe (z.B. Treppen) werden zuverlässig erkannt, der Roomba fährt sofort in Gegenrichtung, um einen Absturz zu vermeiden. Bei mir gibt es keine offen zugänglichen Treppen, aber ich lasse gelegentlich das Sofa und den Tisch absaugen. Ich habe gehört, dass einige Nutzer Probleme mit sehr dunklen Teppichen haben, die auch als Abgrund erkannt werden; meine dunkelbraune Fliesen im Flur stellen aber kein Problem für den Roomba dar.

Auf Teppiche fährt der 780 problemlos auf, und passt die Bodenfreiheit angeblich dem Teppich an (ich kann keine sichtbare Veränderung beobachten, aber auch keine Probleme - er fährt und reinigt auf dem Teppich einwandfrei).

Um größere Bereiche zu reinigen, grenzt man die Räume durch sog. Lighthouses ab, die drei Infrarot-Lichtkegel in den Raum strahlen. Der Roomba fährt dann Bereich für Bereich ab, und reinigt jeweils ca. 30 Minuten lang. Alternativ kann ein Lighthouse als "Virtual Wall" benutzt werden, um den Roomba dauerhaft auszusperren.

Zwar werden die Lighthouses automatisch ein- und abgeschaltet, aber sie benötigen dennoch Batterien (zwei Babyzellen). Das ist lästig, besser benutzt man hier Akkus, ggf. mit einem entsprechenden Adapter. Kinder und Haustiere lieben die kleinen Kästchen mitunter, und so kann man sich gelegentlich auf eine spannende Suche danach "freuen". Auch funktioniert das Konzept nicht immer hundertprozentig, manchmal scheint der 780 die Lighthouses nicht richtig zu registrieren, lässt auch mal einen Raum aus, und findet ggf. auch nicht mehr zur Ladestation zurück. Das passiert aber recht selten, bei der nächsten Reinigung ist dann wieder alles OK.

Geht während der Reinigung der Akku in die Knie, ist der Roomba nicht in der Lage nachzuladen, da er die Wohnung ja nicht kartographiert. Entsprechend darf die zu reinigende Gesamtfläche nicht zu groß sein, aber die angegebenen 80qm packt er locker.

Im sog. Spotmodus wird gezielt ein lokal begrenzter Bereich spiralförmig abgefahren. Das ist meiner Meinung nach mehr Spielerei, da bin ich mit einem normalen Sauger deutlich schneller - schließlich muss der Saugroboter auch erst mal geholt oder hergefahren oder hergetragen werden. Außerdem reinigt der konventionelle Sauger natürlich gründlicher. Die Stärke der Saugroboter liegt allgemein definitiv in der regelmäßigen, konstanten Reinigung.

Ebenfalls ist die Steuerung per Fernbedienung eher ein recht nutzloses Gimmick. Wer das machen möchte, kauft sich besser ein ferngesteuertes Auto.

3. Kehrsystem
Der Roomba besitzt zwei gegenläufige Bodenbürsten und eine Seitenbürste, mit der auch die Ecken gut gereinigt werden. Gelegentlich werden Krümel von der Seitenbürste nicht der Bodenbürste zugeführt, sondern in den Raum geschleudert; das wirkt sich aber nicht aus, nachdem alle Stellen prinzipbedingt ja mehrfach überfahren werden. Die Schmutzaufnahme ist beim Roomba durch die untere Doppelbürste wirklich gut, auch auf Teppichen. Ich habe eher Bedenken, dass er zuviel macht, und den Teppich mit der Zeit abträgt.

Eine Besonderheit ist beim Roomba der Umgang mit Kabeln. Kommt eines in die Bürste, kehrt er die Drehrichtung um, und spuckt es wieder aus (vorausgesetzt, das Kabel liegt nicht einfach komplett lose herum, dann wickelt es sich um die Bürste, und man muss es von Hand entfernen). Das gilt ähnlich auch für die Seitenbürsten.

4. Lautstärke
70 dB sind nicht wirklich leise, Fernsehen ist aber zur Not dennoch möglich, wenn der Roomba läuft (bei meinem konventionellen Sauger wäre das undenkbar). Ich lasse das Erdgeschoß nachts vom Roomba reinigen, und höre im Schlafzimmer im Obergeschoß davon nichts, obwohl das Treppenhaus offen ist, und bis zur Treppe hin gesaugt wird. Für lärmempfindliche Menschen könnte das aber störend sein.

5. Staubbehälter und Filter
Das Gerät ist mit einem entnehmbaren Staubbehälter mit Hepafiltern ausgestattet, der seitlich entnommen wird. Das ist etwas fummelig, und der Dreck starrt einen am Einlasschlitz offen an. Für Allergiker sicher nicht optimal, mir macht das nichts aus, andere Hersteller lösen das aber besser.

6. Zeitsteuerung
Beim Roomba kann für jeden Wochentag eine Startzeit viertelstundengenau programmiert werden, bzg. die Reinigung deaktiviert werden, so dass z.B. nur an 3 Tagen pro Woche automatisch gereinigt wird.

7. Design und Verarbeitung
Das Geräte ist schön anzusehen und wirkt robust. Über die Monate hat es ein paar Schrammen im Lack bekommen, die Mechanik funktioniert aber noch immer wie am ersten Tag.

8. Bedienung und Anleitung
Der Roomba ist intuitiv per Touchoberfläche sowie per IR-Fernbedienung bedienbar, dadurch kein Dreck, der sich im Laufe der Zeit an Tasten sammelt. Er verfügt über eine Sprachausgabe (mehrsprachig), Probleme werden direkt im Klartext mitgeteilt (auch eher ein nettes Gimmick, eine entsprechende Anzeige im Display hätte es auch getan.)

Die Anleitung des 780 ist gut übersetzt, aber sehr dürftig. Dass die "..."-Taste der Fernbedienung die Dockfunktion aktiviert, muss man selbst herausfinden (zumindest habe ich keine Erklärung in der Anleitung gefunden), der Absatz über die Spracheinstellung ist recht gut versteckt. Auch die Umstellung der Zeitanzeige (12 oder 24h) ist nicht einfach zu finden, und dass der Spotmodus konfigurierbar ist (Spiralbahnen oder vorwärts/rückwärts), wird an keiner Stelle erwähnt.

Ein normalintelligenter Benutzer sollte aber kein Problem mit der Bedienung beider Geräte haben, auch wenn die Anleitung nicht gelesen wird.

9. Reinigung und Wartung.
Die Sensoren sollten gelegentlich abgewischt, die Bürsten von Haaren und ähnlichem befreit, und natürlich der Staubbehälter geleert und gereinigt werden. Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen. Filter und Bürsten können einfach entnommen, und ggf. bei Verschleiß ersetzt werden. Wie lange die Bürsten halten, weiß ich noch nicht, bisher bemerke ich keine große Abnutzung.

10. Service und Reparatur
Bisher hatte ich keinerlei Defekte am Roomba, weiß aber, dass der Sevice, der in Deutschland von Klein Robotics übernommen wird, nicht besonders schnell, dafür aber sehr kulant und zuverlässig ist.

Vor kurzem wollte ich den Roomba einfangen, und in einen anderen Raum tragen. Dummerweise hatte ich gerade ein Getränk in der Hand. Kenne Sie die Reisewaschmittelwerbung, in der jemand mit einem Cocktail in der Hand nach der Uhrzeit gefragt wird? Genau so was ist mir leider passiert. Das Getränk war über dem Sauger verteilt, der das nicht besonders gut fand, und nicht mehr funktionieren wollte.

Da das mein Fehler war, konnte ich keine Garantieleistung erwarten, und habe mich selbst an die Reparatur gemacht. Ich muss sagen: so einen sauberen, modularen Aufbau sieht man heute wirklich nur noch selten. Alles lässt sich mit wenigen Schrauben problemlos zerlegen und wieder zusammenbauen. Auch die Elektronikkomponenten sind vorbildlich und modular aufgebaut. In meinem Fall hat das Getränk einen hauchdünnen Flüssigkeitsfilm unter der Displayfolie der Anzeige hinterlassen, und die Touchsensoren gestört. Also abgetrocknet und wieder zusammengebaut, Problem gelöst.

Ein Diagnosemodus erleichtert ggf. die Fehlersuche. Er ist in der Anleitung nicht dokumentierter, aber im Internet findet man alles Notwendige.

Ich rate dennoch ungeübten Personen davor ab, das Gerät selbst zu zerlegen. Die Reparaturkosten durch Fachpersonal halten sich auf jeden Fall in Grenzen, weil das Gerät äußerst wartungsfreundlich gebaut ist.

Fazit
Der Roomba erleichtert mein Leben enorm! Meine Böden sind sauber wie noch nie, ich habe inzwischen zwei Roombas (je einen Pro Etage) und eine Scooba im Einsatz, der die Hartböden wischt. Nie wieder ohne!

Dass die iRobot-Geräte dabei chaotisch fahren, mag befremdlich wirken, aber das sind nun mal kein Menschen, sondern Maschinen, die eben eine andere Strategie verfolgen. Ich habe auch andere Geräte mit „echter“ Navigation (optische Bilderfassung, Kartographierung der Räume, ...) getestet, die zwar schneller waren, aber viel Dreck zurückgelassen und andere Mankos hatten.

Die Lautstärke und Reinigungsdauer ist mir persönlich nicht so wichtig, ich möchte morgens einfach eine saubere Wohnung sehen, und dieses Anliegen erfüllt der Roomba zu meiner absoluten Zufriedenheit.

(Eigentlich) selbstverständlich funktioniert die Reinigung am besten, wenn der Boden frei, Stühle hochgestellt sind etc. Doch es gibt tatsächlich Kunden, die sich darüber beschweren; hat denn jemand ernsthaft erwartet, dass der Roomba auch noch aufräumt? Wer dazu nicht bereit ist, sollte besser in eine gute Putzfrau investieren (zu entsprechenden laufenden Kosten). Für uns ist das Aufräumen sehr schnell zur allabendlichen Routine (zehn Minuten) geworden, ein - wie ich finde - sehr positiver Nebeneffekt. Noch nie war mein Haus dauerhaft so sauber! Meinen konventionellen Sauger benutze ich nur noch, um gelegentlich Spinnweben an der Decke zu entfernen. Der Roomba ist jeden Cent wert, den ich dafür ausgegeben habe.

Wer eine Wohnung mit weniger Fläche besitzt, die nicht so arg verschachtelt ist, sollte sich ggf. einen 770er, oder die deutlich günstigere 500er Serie ansehen. Auch da sind die Ergebnisse sehr gut (Rezension eines 565 Pet, den wir als Weihnachtsgeschenk angeschafft haben, folgt demnächst)

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UPDATE: 1 Jahr Roomba

Wir besitzen den Roomba jetzt über ein Jahr, und die 5-Sterne Bewertung kann ich guten Gewissens beibehalten.
Ärger mit den Leuchttürmen gibt es kaum noch, nachdem die richtige Platzierung gefunden ist.
Verschleiß am Sauger:
- nach ca. 6 Monaten bei täglich zweistündigem Einsatz ließ die Reinigungsleistung recht abrupt nach, man merkt also, wann ein Tausch fällig ist. Dem Gerät liegt ein Satz Ersatzbürsten bei. Danach muss man nicht zwingend Originalteile kaufen, es gibt auch deutlich günstigere, kompatible Bürsten im Handel.
- der Akku meistert die vollen zwei Stunden noch immer problemlos
- das Gehäuse hat ein paar Macken und Kratzer abbekommen, aber nicht das kleinste Anzeichen, dass hier in absehbarer Zeit etwas getauscht werden müsste.

Vor kurzem hatte ich leider einen Defekt des Bürstenmoduls zu beklagen (Bürste drehte nicht mehr). Es scheint allgemein anfällig zu sein, üblicherweise bricht hier wohl eine Lötstelle, die man - Lötkolben vorausgesetzt - problemlos selbst nachlöten kann. In meinem Fall war leider der Antriebsmotor defekt. Ärgerlich, aber eine e-mail mit Fehlerbeschreibung und Seriennummer an den Kundenservice (zentral durch Klein Robotics, siehe oben) und drei Tage später war der Ersatz da (kostenfrei versteht sich). Hier sieht man den Vorteil der durchgängig modularen Bauweise des Geräts: der Tausch des Moduls ist in 2 Minuten erledigt, wenn man nicht gerade zwei Linke Hände besitzt.

Also nach wie vor: klare Kaufempfehlung!
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453 von 480 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut überzeugend!, 15. Oktober 2011
Von 
M. Loehnert (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Wir haben den ersten Kontakt mit Staubsaugerrobotern bei Freunden gehabt, ein iRobot aus der 500er Serie. Unsere Freunde waren sehr zufrieden, weshalb ich nach reichlich Internetrecherche mich für den iRobot 780 entschieden habe - auch weil Rückgabe bei Unzufriedenheit bei Amazon kein Problem ist.
Lieferung wie gewohnt schnell (2 Tage nach Bestellung da), Verpackung sehr gut, Gerät ausgepackt und erst mal über Nacht geladen.
Am nächsten Tag erster Einsatz, in jedem Raum -wie häufig empfohlen- unter Anwesenheitskontrolle. Wir hatten zuvor gelesen, der iRobot hätte bei dunklen Böden Probleme, er denke, dort sei ein Abgrund... Wir haben einen schwarzen Steinfußboden, darauf helle Teppiche- eine Extremsituation für die optischen Sensoren also!
Ich will mich kurz fassen: Keinerlei Probleme mit den schwarzen Steinen, Übergänge zu Teppichen und zurück ohne Zucken, bremst an Treppenstufen sofort ab, "donnert" auch nicht gegen dunkle Möbel.
Die Reinigung: Wir sind ÄUßERST zufrieden. Haben eine Langhaarkatze und bisher einen Miele Cats and Dogs Sauger. Was der kleine iRobot bei jeder Reinigung aufnimmt - als ob wir wochenlang kein Staub gesaugt hätten. Katzenhaare sind kein Problem, alle weg, er nimmt Blätter bis Birkenblattgröße ohne Probleme mit, die Größe des Auffanggefäßes reicht locker für ca. 80 qm.
Mit den Leuchttürmen ist ein sinnvolles Navigieren in 3 Räumen möglich, so dass iRobot immer noch die Ladebuchse findet - ist auch notwendig. Leider hält das Akku nicht - wie in einigen Berichten zu lesen - 3 Stunden, sondern nur knapp über 1 h, aber das ist kein Problem: Er fährt zurück und lädt auf, putzt an der gleichen Stelle weiter, wo er vorher aufgehört hatte.
Weiterer Vorteil: Endlich wird es auch unter Betten und Schränken sauber, wenn sie nicht zu tief sind.
Bei Kabeln haben wir übrigens keinerlei Störungen bisher (4 Wochen Gebrauch) erlebt. Wenn iRobot über ein Kabel fährt, hat er eine Abwicklungsautomatik, die ihn bisher selbst unter dem Bett, wo Lautsprecherkabel, Stromkabel, Verteiler etc. liegen, jedes Mal wieder munter auftauchen läßt.
Reinigung des Gerätes: Ich verstehe diejenigen nicht, die meinen, dies sei kompliziert... Täglich wird die Staubschale geleert, 1x die Woche die Bürsten gereinigt. Dauer Staubschale leeren: 15 sec (inclusive Weg zum Mülleimer), Dauer Bürstenreinigung: ca. 2 min. Der Beutelwechsel bei dem Miele ist deutlich komplizierter, braucht mehr Zeit, auch wenn er nur alle paar Wochen notwendig ist.
Fazit: Eine rundum gelungene Bereicherung unseres Haushaltes, wir haben uns Freizeit gekauft. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen haben wir beschlossen, im nächsten Frühjahr einen Roboter zum Rasenmähen anzuschaffen...
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124 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein ziemlicher Hype aber eben doch nicht perfekt, 30. April 2012
Von 
Matthias Behnke (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Im Freundeskreis als auch bei Amazon ist man voll des Lobes für diesen Roboter bzw. seine kleinen Geschwister.

Ich kann nach zwei Monaten täglicher Nutzung den Hype nicht so ganz teilen und möchte mich abseits der guten Erfahrungen, die ich durchaus habe, kritisch äußern.

Daten zu meiner Wohnung (zwecks Vergleich mit der eigenen Umgebung):
* Küche (Roomba-Ladestation steht dort)
* Wohnzimmer: sehr groß (ca 45 qm)
* Flur
* vom Flur aus dann noch ins Schlafzimmer
* und auf der anderen Seite des Flurs ins Bad.
Insgesamt 89 Quadratmeter.

1. Raumaufteilung
Die Aufteilung soll dazu dienen, dass der Roomba die Räume nacheinander säubert, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass er alle Stellen eines Raumes erwischt.
Ich habe wirklich vieles versucht, jedoch ist das Hauptproblem das große Wohnzimmer, welches ich nicht unterteilen kann. Hier putzt der Roomba daher nicht so gründlich, was recht ärgerlich ist. Aufgeteilt habe ich in Küche (Start), Wohnzimmer, Flur+Schlafzimmer, Bad. So entsteht für den Roomba eine Nacheinanderanordnung der Räume, was er unbedingt braucht.
Leiderkommt es häufig vor, dass der Roomba den letzten Raum nicht mehr besucht (Bad) und sich zur Ladestation aufmacht. Ich befürchte, dass dies mit steigendem Alter des Geräts nicht besser wird, da der Akku sicher mit der Zeit nachlässt.

2. Intelligenz - Alles säubern?
Sorry Leute, aber das Teil ist dumm. Es merkt sich absolut nicht, wie die Räume aussehen und weiß auch nicht wirklich, wo es gerade ist. Er kommt mir eher vor wie ein Blinder, der sich im Raum vortastet.
Beendet der Roomba die Reinigung, bevor er alle Räume erreicht hat (er hat z.B. den letzten Leuchtturm wahrgenommen, überschreitet ihn aber nicht mehr sondern fährt irgendwann heim), dann fängt er definitiv beim nächsten Mal NICHT im ausgelassenen Raum an sondern ganz einfach von vorn.
Große Räume sind wirklich ein Problem. Das gleicht sich eigentlich nur dadurch aus, dass man den Roomba jeden Tag laufen lässt. Bei Verschmutzungen im Teppich (z.B. helle Flusen im dunklen Teppich) ist das natürlich blöd, wenn die erst nach drei Tagen vielleicht mal entfernt werden.
Schön auch, wenn er ca. 20 Minuten unter meinen drei Barhockern verbringt, weil er nicht mehr rauskommt und er anscheinend erst nach 15 Minuten die Fahrstrategie wechselt.

3. Aufräumen für den Roomba
Zugegeben, mein Boden war nie so frei von Zeug. Aber ich meine, dass es nicht wirklich eine Erleichterung für mich ist, wenn ich jeden Morgen:
* alle Stühle hochstellen muss, weil der Roomba nicht zwischen den Beinen durchkommt
* Möbel mit Stangen auf dem Boden (z.B. Wäscheständer oder Freischwinger) hochstellen muss, weil der Roomba diese "besteigt" und mitunter dort bleibt - für immer
* das Netzteil meines Macbook Air in Sicherheit bringen muss, weil das dünne Kabel vom Netzteil zum Notebook sonst zerstört (wirklich - er hat die Isolierung abgekaut - ist das Teil mal ein Hund gewesen?) wird
* Schuhe hochstellen muss, da diese sonst überfahren und so richtig in die Mangel genommen werden (Filzlatschen sehen danach sehr interessant aus - und die Bürste des Roomba ist voller Filz)
* Meine Erwartung wäre, dass ein Roboter im Jahre 2012 in der Lage ist, solche Hindernisse und Situationen zu erkennen und entsprechend zu agieren.

4. Absturzsensoren
Sicher ganz sinnvoll, wenn man mehrstöckig wohnt. Tue ich aber nicht. Dafür ist mein brauner Ikea-Teppich eine Tabuzone für ihn. Für mich unverständlich, dass ich diese Sensoren nicht abschalten kann - auf eigenes Risiko. Stattdessen muss ich sie abkleben mit Papier und Tesa, was sich dann nach 1,5 Monaten doch mal löst. Für so ein teures Gerät ein doch ziemlich schrabbeliger Workaround.

5. Festfahren unter Möbeln
Wie auch beim Thema "Aufräumen" muss man sich hier dem roomba anpassen und nicht er muss sich anpassen. Das ist schon verkehrte Welt oder?
Zum einen musste ich mein Bett höher stellen, damit er unter der Mittelleitplanke durchkommt und nicht mit seinem Sensor immer dagagen haut und sich diesen verkratzt.
Zum anderen ist mein Sofa eines zum Aufklappen/Schlafen. Der Boden des Sofas ist vorn noch normal hoch und geht dann aber Richtung Lehne gen Boden. Der Roomba fährt rein, fährt sich fest und bleibt auf einem Bein dort. Abhilfe schafft hier eine blockierender Leuchtturm, der aber anscheinend nicht immer funktioniert, jedenfalls war er zweimal in den zwei Monaten trotzdem unterm Sofa - festgefahren natürlich.

6. Wiederfinden der Ladestation
Ich habe wie gesagt drei Raumteiler. Wenn sich der Roomba entscheidet, nach Hause zu wollen, benötigt er teilweise wirklich sehr lange und geht überhaupt nicht systematisch vor. Durch die Raumteiler sollte er eigentlich wissen, in welchem Raum er ist, in welchem die Ladestation ist und welcher Raum vor/nach welchem Raum kommt. Stattdessen fährt mitunter wieder in die hinteren Räume zurück, was ich nun gar nicht verstehen kann und mich in dem Gefühl bestärkt, dass er dumm ist (sorry).

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich finde, der Roomba ist eine Hilfe, wenn man sich selbst zum Staubsaugen prügeln muss. Er säubert im großen und ganz gut, aber er verlangt schon recht viel von seinem Besitzer. Da würde ich einfach erwarten, dass er smarter ist. Ich möchte einfach nicht, dass ich beim Kauf neuer Möbel doer Teppiche meinen Staubsauger berücksichtigen muss.
Insofern würde ich eigentlich dazu raten, so ein Gerät a) zu testen und ehrlich zu überlegen, ob es sinnvoll ist und b) mglws. auf ein kleineres Modell auszuweichen, damit man nicht ganz soviel Geld für einen Tastroboter ausgibt.

Der 780 war für mich vor allem wegen des HEPA-Filters interessant, da ich Allergiker bin. Eine spürbare Verbesserung in meiner Wohnung diesbezüglich zu letztem Jahr habe ich allerdings nicht gehabt, jedoch weiß ich natürlich nicht, wie es dieses Jahr ohne den Roomba gewesen wäre.
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257 von 277 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen iRobot Roomba 780 Held der Weihnachtstage, 27. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Update (3) der Rezension (siehe weiter unten) iRobot Roomba 780.
*Datum: März 2014

Und er dreht seine Kreis ... und saugt und saugt.
Bisher keine Reparatur, keinen Ärger.

Und die große Frage: Wann endlich kommt ein genauso guter Roboter-Wasser-Wischer, wie der iRobot-Roomba-780-Staubsauger?

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Update (2) der Rezension (siehe weiter unten) iRobot Roomba 780.
*Datum: Dezember 2012

Mittlerweile haben etliche Freunde und Bekannte auch so einen runden Vielfraß gekauft, viele wegen haarender Haustiere.
Immer wieder gehörte Meinung: Ist super, aber zugucken sollte man lieber nicht. Der iRobot Roomba 780 saugt halt anders, als man selbst mit einen Hand-Staubsauger saugen würde.

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Update (1) der Rezension (siehe weiter unten) iRobot Roomba 780.
*Datum: Februar 2012

Wir würden uns sofort wieder für den iRobot Roomba 780 entscheiden.
Bester Kauf eines Haushaltsgerätes seit langer Zeit.
Spart viel Zeit, nur zugucken sollte man dem iRobot Roomba 780 nicht.
Keine Probleme mehr mit Hunde- oder Katzenhaaren
Unser *Herzlich-Willkommen-Dreckmatte* ist jetzt ständig so sauber, wie sie es vorher nur nach ausführlicher Reinigung einschließlich Entnehmen und Ausklopfen war.

Aufgrund der superguten Erfahrung mit dem iRobot Roomba 780 liebäugeln wir tatsächlich mit dem Wasser-Wisch-Roomba. Hätten wir uns vor dem Einzug des iRobot Roomba 780 nicht träumen lassen.
Wenn man nur wüsste, ob der Wasser-Wisch-Roomba ebenso gut wie der iRobot Roomba 780 ist?
_________

Und mir will scheinen, die Kaffee-Kränzchen unsere Uroma häufen sich in letzter Zeit exorbitant. Zuerst dachten wir, es liegt an ihrem neuen Tablet, aber der begeisterten Ausgelassenheit nach zu urteilen, ist der iRobot Roomba 780 doch der noch größere Renner.

Beim letzten Treffen brachte nun eine ihrer Freundinnen den neuen Vorwerk-Roboter-Staubsauger mit. Unter lautem Gelächter starteten die Damen dann einen Test, Vorwerk gegen iRobot Roomba 780.
Motto: Wer hat das hippste und beste Technik-Tool.

Ich bedaure jetzt noch, nicht gefilmt zu haben: 7 Damen jenseits der 80zig, die die Dinger herumdrehten, von allen Seiten begutachteten - und ich konnte sie nur mühevoll davon abbringen, diverse Schraubanzieher zum Einsatz bringen.

Fazit iRobot Roomba 780 / neuer Vorwerk-Roboter-Staubsauger:

+Der iRobot Roomba 780 wirkt viel wendiger und ist vor allem schneller, als der Vorwerk
+Der iRobot Roomba 780 bleibt bei uns trotz der Massen an Stuhlbeinen nicht hängen.
+/-Bis auf 2x hat er es immer geschafft, sich von Kabeln etc. zu befreien.
+Der iRobot Roomba 780 kommt wunderbar unter Schränke und (niedrige) Sofas.
;-)Möbel werden wir zukünftig nur noch in Roomba Höhe angeschafft ;-)
+Der iRobot Roomba 780 hat bei uns keinerlei Probleme mit Teppichfransen.
+Der iRobot Roomba 780 hat eine super kleine Ladestation, die z.B. unter einem normalen Einbauküchenschrank verschwinden kann.
+ Bei uns saugt iRobot Roomba 780 ohne Probleme auch große Flächen und mehrere Räume in einem Arbeitsgang. Manchmal braucht er auch zwischendurch neue Energie, dann tankt er selbstständig auf, um danach seine begonnene Arbeit fortzusetzen.
+Katzen haben am Anfang interessiert geschaut, aber innerhalb kürzester Zeit wurde der Roomba nur noch ignoriert. Angst oder fang die Maus völlige Fehlanzeige.
+Auf dem Boden sieht man keine Tier-Haare, keinen Staub, aber Rundis Bauch ist trotzdem voll.

-Hund schaltet offenbar den Roomba gelegentlich an. Vermuten wir, gesehen haben wir es aber noch nie. Aber manchmal fährt der Roomba plötzlich los, ohne entsprechend programmiert zu sein und jedes Mal war Hund in unmittelbarer Nähe.
- die kleinen gelben Filter lassen sich etwas frickelig entnehmen.
Und man sollte darauf achten, beim Entnehmen der gelben Filter den Behälter nicht versehentlich herumzudrehen, sonst hat man den Fein-Staub genau dort, wo er nicht hinsollte

+/-Vermutung:Der Roomba scheint sich Räume zu merken . Je öfter er einen Raum saugt, desto koordinierte scheint sein Vorgehen, die Bahnen wirken nicht mehr so chaotisch und insgesamt ist er schneller fertig, ohne deshalb weniger sorgfältig zu sein.
Setzt man den Roomba nun zwischendurch in einem anderen Stockwerk zur Arbeit ab, so scheint er wie ganz am Anfang erstmal mit ich lerne den Raum kennen zu beginnen. Da er bei uns diesen Wechsel ständig erlebt, ist dieses natürlich etwas blöde.
Abhilfe:
Man hat das nötige Kleingeld für einen weiteren Roomba.
Oder die Roomba-Entwickler bieten neben der wöchentlichen Programmierung noch eine zusätzliche Programmierung für bestimmte Räume / Stockwerke an.

+Der Vorwerk hingegen hat einen angenehmeren Ton, als der iRobot Roomba 780.
+Der Vorwerk fährt koordinierter, man wird beim Zuschauen nicht so nervös, weil der Vorwerk eher so fährt, wie man auch saugen würde.
+Der Vorwerk fährt viel vorsichtiger an die Gegenstände heran, als der iRobot Roomba 780 und der Vorwerk stößt kaum an.
+Beim Vorwerk wird der Staubbehälter von oben entnommen und hat nur eine kleine Öffnung, so dass der eingesaugte Dreck beim Entnehmen der Schublade nicht versehentlich auf dem Boden landet.
+Der Staubbehälter des Vorwerks lässt sich leichter entnehmen
+Der Vorwerk meistert grandios die Höhenunterschiede, die es in Altbauten oft zwischen den verschiedenen Räumen gibt. Der iRobot Roomba 780 schaffte dieses leider nicht immer.

-Der (in unseren Augen) mit der größte Nachteil des Vorwerks:
Der Vorwerk ist von der Höhe her dem iRobot Roomba 780 eigentlich sehr ähnlich, hat aber einen zusätzlichen Aufbau.
Durch diesen zusätzlichen Aufbau war es dem Vorwerk bei uns nicht möglich, unter Schränke oder (niedrige) Sofas zu kommen.
-Der Vorwerk ist etwas breite als der iRobot Roomba 780 und kam deshalb bei uns nicht durch die Stuhlbeine hindurch
-Der Vorwerk hat eine sehr große Ladestation. Einerseits verschiebt sie sich nicht so leicht, wenn der Vorwerk zum Aufladen an die Station fährt. Andererseits hat man ein sehr großes Trumm herumstehen.
-Der Vorwerk ist bei den Teppichfransen, die der iRobot Roomba 780 ohne Probleme gemeistert hat, immer wieder hängen geblieben.

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Ursprüngliche Rezension (1)
Voraussetzungen:
Mehrgenerationen Haushalt, deshalb schreiben auch verschiedene Menschen unter diesem Nickname. Technikbegeisterter Urgrossmutter bei der alles, was vermeintlich einen Prozessor hat, Begeisterung, Tatendrang und Bastelfreude erweckt und uns so manche (auch unliebsame) Überraschung beschert.

Voraussetzungen bei diesem Produkt:
Bodenstaubsauger mit und ohne Beutel

*Datum:
Dezember 2011

* Verpackungsinhalt
1x iRobot Roomba 780
2x Virtual Wall Lighthouses
1x selbstständig aufladende kompakte Home Base
1x Infrarotfernbedienung
1x Netzteil
1x wiederaufladbarer Akku (ist im Gerät)
4x HEPA-Filter (kleine gelbe Teile, 2x im Gerät, 2x als Ersatz)
1x Reinigungswerkzeug, sieht ähnlich wie ein Kamm aus
1x Reinigungswerkzeug, rot, rund, um Borstenbürste reinigen zu können
2x Borstenbürste (1x im Gerät, 1x als Ersatz)
2x Flexible Bürste (1x im Gerät, 1x als Ersatz)
2x Seitenbürste (1x im Gerät, 1x als Ersatz)

Der iRobot Roomba 780 war eine der Überraschungen, die unserer Urgrossmutter so liebt. Leider kein Testgerät, nein, sie hat ihn direkt gekauft und unter den Weihnachtsbaum gelegt. Und uns sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als das Geschenkpapier entfernt war und dieses runde Ding zum Vorschein kam.

Keiner konnte sich so recht etwas darunter vorstellen und schon gar nicht, wie dieses runde Etwas staubsaugen können sollte, noch dazu in einem so großen Haushalt einschließlich tierischer Familienmitglieder.

Ziemlich längliche Gesichter, bis auf Oma, die glühte vor Freude.
Dann verschwand auch noch eines der Kindeskinder und kam mit einem Test aus der CT (Computerzeitschrift) zurück. Da wurden die Gesichter noch länger, denn was nun vorgelesen wurde, klang nach teuer und unnütz.

Aber Oma ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, lächelte nur verheißungsvoll. Deshalb machte die Vermutung die Runde, dieses Ding muss einen Prozessor haben, denn alles, was einen Prozessor hat, erweckt wie gesagt Omas Begeisterung, Tatendrang und (vor allem) Bastelfreude.

Am nächsten Morgen, nach einem langen Abend und noch zu nachtschlafender Zeit, wurde ich von spitzen Schreien geweckt. Den spitzen Schreien folgend, landete ich (im zugegebenermaßen) wild aussehenden Weihnachtszimmer, in dem sich eine Schlafanzuggesellschaft versammelt hatte, die alle gespannt in Richtung Schrank schaute. Plötzlich kam unter dem Schrank dieses runde Ding hervor, was mit neuerlichen spitzen Schreien und Gelächter quittiert wurde.

Das runde Ding bewegte sich aus nicht nachvollziehbarem Anlass auf irgendeinen Punkt im Raum zu, besonderen Dreck konnte ich nicht entdecken, dafür aber etliche Füße, die hastig zu Seite hüpften. Dann verschwand es wieder unter einem Schrank, kletterte auf den Teppich und über Geschenkpapier, was auf dem Fußboden vergessen worden war.
Wie es das Ding unter den vielen Stuhlbeinen hindurch schaffte, war rätselhaft. Plötzlich blieb das runde Ding stehen und quickste.
Während alle noch auf das Ding starrten, näherte sich Oma beherzt, griff zielsicher in den runden Bauch und beförderte eine Schublade zutage, die igitte, rappelvoll war.
Dabei war das Weihnachtszimmer noch vor Beginn der Festlichkeit gestaubsaugt worden.

Im Gänsemarsch folgten ihr selbst die Menschenkinder, denen man sonst nur schwer nahebringen kann, wie das so funktionierte, mit dem Staubsauger(-beutel) entleeren.
Dann wurde unter allgemeinem Hallo begutachtet, was das runde Ding zusammen gesammelt hatte. Und ab ging es zur nächsten Runde.

Und was soll ich sagen? Dieses runde Ding (iRobot Roomba 780) geben wir nicht mehr her.

Bisher ist der iRobot Roomba 780 kein einziges Mal hängen geblieben, nicht unter (den vielen) Stühlen, nicht unter Schränken, nicht in den Wirren von Kabeln, nicht zwischen Boden und Teppich.
Keine Ahnung, wie dieses möglich ist, vielleicht haben wir ein besonderes (gutes) Sonntagsmodell erwischt.

Und das Rundi nicht in der Spalte zwischen Wand und Schrank, 5cm, staubsaugen kann, dürfte wohl jedem klar sein, kommt man ja kaum mit dem Staubsaugerschlauch hin.

Bisher einzig erkennbarer Nachteil:
Dem Hund werden nach einem Spaziergang die Pfoten nicht mehr abgewischt und es wird am Tisch mehr gekrümelt, weil offenbar jeder denkt, unser Rundi (iRobot Roomba 780) wirds schon richten.

Sobald wir Rundi länger haben, gibt es ein Update.
Für uns ist der iRobot Roomba 780 bisher jedenfalls ein absolut empfehlenswertes Produkt und wir können uns verschiedene Testergebnisse nicht so recht erklären.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echte Alternative!, 24. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Nun habe ich meinen Roomba 780 seit ungefähr einem Monat und bin immer noch restlos begeistert!

Ich hatte mich für den Roomba entschieden, weil er im Gegensatz zu anderen Robotersaugern sehr gründlich ist (jede Stelle wird ca. 4x gesaugt) und er eine automatische Schmutzerkennung (Dirt Detect) hat. Bei zwei Kleinkindern, die jede Menge Sand und Schmutz ins Haus tragen, war mir das sehr wichtig!

Dieser Roboterstaubsauger ist bestimmt nicht perfekt, aber das ist der große Staubsauger auch nicht. Unter den Betten und der Couch ist es sauber wie nie! Es kommt immer mal vor, dass der Roomba irgendwo hängen bleibt, sich einsperrt oder mal Stellen vergisst. Ich persönlich finde das aber nicht schlimm, dann macht er es halt am nächsten Tag oder muss nacharbeiten. Er ist leiser als ein normaler Staubsauger, allerdings zu laut um sich permanent im gleichen Raum aufzuhalten. Allerdings stört es mich nicht, wenn er mir nach dem Frühstück um die Beine fährt und schon mal den Fußboden reinigt, während ich z. B. die Spülmaschine noch schnell aus- und einräume.

Die Lighthouses benutze ich derzeit nicht, bzw. nur mal als virtuelle Wände um etwas abzusperren, weil ich sie wegen der Kinder nicht dauerhaft stehen lassen kann und auch keine Lust habe sie ständig aufzustellen. Es klappt aber auch ohne super. Außerdem kann er um den Leuchtturm herum nicht reinigen und auch an der Ladestation reinigt er tatsächlich nicht. Kann ich aber auch mit leben. Dann nehme ich die Ladestation halt 2 x die Woche hoch und lasse ihn per Fernbedienung da langfahren oder gehe eben mit 'nem Swiffer Staubtuch lang. Das mit dem Swiffer (oder jede beliebige andere Firma) ist übrigens genial! Mit dem Swiffer Bodenwischer mit einem Staubtuch bezogen, gehe ich 1 - 2x die Woche alle Stellen lang, die der Roomba nicht erreicht, z. B. hinter Zimmertüren oder unter niedrigen Schränken. Das geht viel schneller als erst den sperrigen Staubsauger rauszuholen und selbst die Treppe ist damit schnell von Staub und Schmutz befreit. Den großen Staubsauger benutze ich wirklich nur noch um den Roomba sauber zu machen.

Man kann übrigens - dank der Absturzsensoren - mit dem Roomba auch auf hohen Schränken (z. B. im Schlafzimmer) sauber machen.

Alles in allem ist so ein Roboterstaubsauger genial, er nimmt mir viel Arbeit ab und der Reinigungsaufwand für das Gerät ist m. E. gering. Wenn man damit leben kann, dass er nicht perfekt ist und vielleicht nicht alle Stellen erreicht die man mit der Hand erreicht hätte, dafür aber auch anerkennt, dass der Roomba viele Stellen erreicht, die man mit der Hand auch nie erreicht hätte, kann man damit wirklich glücklich werden! Ich war jetzt fast eine Woche krank und total froh, dass wenigstens der Roboter die Stellung gehalten hat :-).

Heute ist als Ergänzung zu meinem Roomba der amerikanische Wischroboter Mint Plus (siehe auch Dirt Devil Evo) angekommen. Ich hoffe, dass ich bald mit der Bodenreinigung fast gar nix mehr am Hut habe.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alltagshelfer auf den man nicht mehr verzichten möchte, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Seit nun mehr 3 Wochen "lebt" der Roomba 780 in unserem Haushalt (3-Raumwohnung mit 60m²) und ist schon ein Mitglied der Familie geworden :-) Das kuriose ist: man spricht lobend mit ihm und freut sich, dass er seine Arbeit so ordentlich erledigt und wirklich merklich hilft.

Rückblende: Wir wohnen seit fast 3 Jahren in unser Wohnung mit ahornfarbenem Laminat (das hellste, das ich kenne). Die Wohnung ist echt top - nur das Laminat treibt uns in den Wahnsinn. Wir machen die komplette Wohnung sauber - saugen und wischen Staub und können schon 2-3 Stunden später von vorn anfangen. Man sieht jede Fussel, jeden Krümel auf diesem Fußboden. Da wir beide in Vollzeit berufstätig sind und nun mal nicht 2x am Tag staubsaugen können, musste eine Alternative her. Da ich ein Technikfreak bin, war ich natürlich schon von vornherein nicht abgeneigt, uns einen Staubsaugerroboter zu kaufen. Ich begann mich im Sommer 2013 über die Möglichkeiten eines Staubsaugerroboters zu belesen. Eine hilfreiche Seite war dabei [...]. Dort fiel mir der Roomba 780 zum ersten Mal auf. Bis zum Kauf war es jedoch noch ein hartes Stück Arbeit, denn zwischen mir und Roomba stand noch meine skeptische Partnerin. Ich belas mich wirklich umfangreich, schaute unzählige Videos an und zeigte ihr in diversen Elektromärkten Staubsaugerroboter. Im November war es dann soweit. Wir waren fertig mit dem Hausputz und bekamen anschließend Besuch. Als sich dieser am Abend verabschiedete, schaute meine Partnerin auf den Fußboden und war sichtlich genervt, denn überall waren schon wieder kleine Fusseln und Mutzeln zu sehen. Ich nutzte die Gunst der Stunde und brachte den Roomba 780 ins Spiel mit dem Hinweis, dass wir uns den ja zu Weihnachten kaufen könnten. Sie willigte ein und nicht einmal 20min später war die Bestellung bei Amazon getätigt, denn schließlich war ich vorbereitet ;-)

Wie oben erwähnt, habe ich im Vorfeld auch diverse Kundenrezessionen gelesen, wo wir uns im Nachhinein die Frage stellen, wie mache Leute ihre Wohnung sauber machen bzw. was von einem Roboter so alles erwartet wird.
Klar muss man mal evtl. ein paar auf dem Boden liegende Kabel hoch nehmen, oder einen Stuhl beiseite schieben. Aber das muss man doch auch, wenn man normal staubsaugt, oder sehe ich das falsch?
Fakt ist: es ist und bleibt ein Roboter und keine Putzfrau. Wir sehen unseren Roomba, von meiner Partnerin liebevoll "Robby" genannt, mehr als Helfer und nicht als elektrischen Saubermacherknecht an.
Im Weiteren kann ich die vielen Aussagen bestätigen, dass es im Bekanntenkreis erst eher belächelt wurde, jedoch nach dem ersten Liveeinsatz mit absoluter Begeisterung aufgenommen wurde und einige schon einen Kauf in Betracht ziehen.

Zum Gerät noch mal an sich: Die Verarbeitung ist top. Das Fahrverhalten und Reinigungsprogramm ist überzeugend und bringt die erwünschten Resultate. Man darf das Reinigungsverhalten nicht mit dem eines Menschen vergleichen. Man selber fängt an einer Seite im Raum an und endet an der Anderen. Der Roomba fährt im chaotischen Prinzip durch den Raum, merkt sich jedoch seine Fahrbahnen und überquert diese auch mehrmals. Laut Herstellerangaben tastet der Roomba 780 60x in der Sekunde seine Umgebung ab. Dies kann man, wenn man ihn beobachtet, gut und gern glauben. Auch durch die im Lieferumfang enthaltenen Leuchttürme kann das Reinigungsgebiet gut abgegrenzt werden - das wird von Roomba auch sinnvoll umgesetzt. Viele bemängeln, dass er an Möbel öfters unsanft anstößt. Auch hier muss ich fragen: wie machen manche Leute sauber. Ich möchte meinen, dass ich schon das ein oder anderen Mal, wenn auch unbeabsichtigt mit dem normalen Staubsauger kräftiger an die Schrankwand gedonnert bin als Roomba es je schaffen könnte. Jedoch muss ich bestätigen, dass er bei schwarzen Flächen seine Probleme hat und wirklich ungebremst davor fährt. Aber durch seine Anfahrdämpfer und den Aufprallschutz mindert er diese Kollision auf ein minimales. Es geht nichts kaputt und es sind auch keine Kratzer oder Mängel an den Möbeln festzustellen. Zu Säuberung und Wartung kann ich auch nur sagen, hier haben sich die Ingenieure von iRobot Gedanken gemacht, denn durch die mitgelieferten Reinigungskämme ist die Reinigung kinderleicht und so gut wie selbsterklärend.

Im Großen und Ganzen kann ich den Roomba 780 nur wärmstens weiterempfehlen und würde ihn jederzeit wieder kaufen.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zwei Totalausfälle in 8 Monaten, ganz mieser Service, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Ich stimme mit den vielen positiven Meinungen in den vorherigen Rezessionen überein. Er kann nicht alles aber sehr viel, macht gut sauber und ich möchte nicht mehr drauf verzichten in unserem Haushalt.

Ich habe den Roomba im August 2013 gekauft und nutze ihn 3-5 mal die Woche. Im November dann Ausfall Nummer 1. Es ging nix mehr, er bewegte sich nicht. Nur der Ring leuchtete. Rücksendung per UPS, eine Woche später kam der Neue. Einem Freund dem ich den Roomba vorher wärmstens empfohlen hatte passierte dasselbe mit einem anderem Roomba Modell.

Ausfall Nummer 2. im April 2014, Meine Wohnung hat mehrere Ebenen, der Roomba bleibt regelmäßig hängen, stürzt zu Hälfte ab usw. Alle Sensoren gereinigt, nichts ändert sich. Erneuter Kontakt zum Support. Halbe Stunde Wartezeit! Dann ein Herr in gebrochenem deutsch der immer wieder den selben abgelesenen Satz spricht: Wir bitten Sie uns für dich Unannehm....... den bekommt man auch später mehrfach per Email.
In dieser Mail vom 4.4.14 kam die Nachricht die Werkstatt würde sich bald bei mir melden. Tat sie auch nach erneutem Anruf von mir eine Woche später. Nun warte ich seit seit 6 Wochen und werde immer mit den selben Floskeln vertröstet. Des Weiteren scheint kein direkter Kontakt zur Werkstatt zu bestehen.

Von einem Produkt dieser Preisklasse vom Branchenprimus erwarte ich mehr Qualität und Service. Vor allem weil ich bei 2 defekten Geräten befürchte dass der Ersatz der hoffentlich bald kommt keine höhere Lebensdauer hat und ich damit eine Menge Geld verbrannt habe wenn der auch den Geist aufgibt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top!!!!!!!, 10. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Habe mir nach langen Überlegungen diesen Roomba angeschafft. Habe wirklich schon beim Bestellen gedacht, dass Ich hiermit Geld rauswerfe. Ich habe einen Hund ( Labrador ) der recht viele Haare verliert.... In meiner/unseren neuen Wohnung habe Ich mich für Teppichboden ( kurzflorig ) entschieden.
Dachte wirklich, Ich geh einer guten Verkausstrategie auf den Leim - wollte es dennoch versuchen ( Ingenieur-Neugier vs. IngenieurSkepsis )
Uns siehe da: It works! Möchte den Roomba nicht mehr vermissen ( nach 30 Tagen !! ).
Er saugt die Wohnung während Ich im Büro, beim Fussball, beim Sport, im Cafe oder beim Gassi gehen bin. Und wenn Ich heimkomme ist die Wohnung gesaugt....
Für solche Putzmuffel wie Ich ( was nicht heisst dass Ich nicht putze - aber Ich kann mir in der Zeit besseres vorstellen ;-) ) ist er wirklich eine sinnvolle Haushaltshilfe.
Habe jahrelang ohne Spülmaschine gelebt und von Hand gespült - und genausowenig wie Ich mittlerweile auf meine Spülmaschine verzichten will, möchte Ich meine "OLGA" missen...
Klare Empfehlung!!
P.S. Und mein Labbi stört sich - nach anfänglicher Skepsis - auch gar nicht mehr an der Putzmaschine.... Er lässt sich sogar anboxen und der Roomba dreht um und fährt weg.....
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80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Veraltete Technik - Im Jahr 2014 nicht mehr zeitgemäß., 10. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter (Haushaltswaren)
Auf der Suche nach einem geeigneten Helfer bei der Wohnungsreinigung haben wir nun doch einiges ausprobiert. Unser Favorit wäre zwar Samsungs Navibot. Aufgrund der extrem schlechten Versorgung mit Ersatzfiltern und Ersatzteilen musste der jedoch weichen. Roomba ist in Sachen Ersatzteile das Gegenteil. Irobot ist Marktführer und es gibt Zubehör nahezu an jeder Ecke.

Wir haben den Roomba 780 nun getestet und nach kurzer Zeit stand fest: Vor 4 Jahren war dieses Modell mal modern. Preis/Leistung ist er heute aber so nicht mehr zu halten. Hätten wir keinen Vergleich gehabt, wäre uns das evtl. gar nicht aufgefallen… - aber eines nach dem anderen:

Nachdem das Gerät ankam, wurde es vorschriftsmäßig geladen und es sollte an die erste Reinigung gehen. Unsere Wohnung umfasst knapp 90qm ausschließlich Laminat und Parkett; sie besteht aus einem großen Wohn/Ess-Bereich (eta 30qm), einem Büro (20qm) und einem Schlafzimmer (15qm) die Restliche Fläche ist Küche, Bad und Gang.

Zur Saugleistung (eigentlich eher Kehrleistung):
Diese ist besser als beim Navibot. Allerdings dreht die Seitenbürste wesentlich schneller, wodurch sie im Essbereich Krümel gerne mal quer durch den Raum schießt.

Navigation:
Hier kam das K.o.-Kriterium. Mir war bewusst, dass der Roomba scheinbar willkürlich kreuz und quer fährt. Ich hoffte allerdings, dass dahinter zumindest irgend eine Logik steckt. Auf der Produkthomepage wird ja vom patentierten hockkomplexen Algorithmus geredet. – Fehlanzeige. Der Roomba fährt wahllos durch den Raum. Irgendwann meint er dann, er sei fertig. In Wahrheit funktioniert dieses Chaos System bei simplen Räumen. Hat man viele Nieschen, Ecken und Zwischenräume, bleiben diese oft unberücksichtigt. Mal die eine Ecke, mal die andere Ecke. – Wo er war, da ist es sauber. Aber er war eben in keinem Testlauf überall. Wohn/Essbereich war eine Katastrophe. Die Küche mit ihrer Quadratischen Form und Quasi ohne Hindernisse am Boden war akzeptabel.
Trotz Lighthouses funktionierte die „Navigation“ schleppend. Während unsere 3m Gang gefühlte 1000x gereinigt wurden, hat er das Bad nur mal kurz „angefahren“

Hindernisse:
Beim Reinigen besitzt er nicht wirklich eine Kollisionswarnung. Er wird vor Wänden zwar langsamer, muss aber notwendig alles anfahren um es zu erkennen. Vasen oder ähnliches fährt er dabei um. Das machen andere Roboter mit Kamera oder Laser deutlich besser. Genau genommen ist es ein ständiges Gefühl als würde der Roomba eine Mischung aus Pong und Billard in der Wohnung spielen.Grund dafür ist die...

(alte) Technik:
Sieht man mal auf das Label am Roomba wird klar: Er verwendet eine Technik, die vor 4 Jahren (2010) auf den Markt kam. Mittlerweile sollte IRobot auch auf Mapping Systeme setzen, die die Wohnung nach Hindernissen systematisch scannen. 500€ für so alte Technik? – Aber man muss fairerweise sagen, nicht alles ist schlecht daran: Der Aufbau des Roomba ist sehr simpel im Baukastenprinzip macht ihn wartungs- und reparaturfreundlich.

Akku:
NiMH (!!): Irobot setzt immer noch auf eine Akkutechnik, die nicht mehr zeitgemäß ist. NiMH Akkus sind schwer, groß, laden langsam, haben Memory Effekt und eine relativ kurze Lebensdauer. Das machen LG, Samsung, Vorwerk besser.

Ergebnis: Gerade wenn man vergleicht, wie systematisch andere Roboter zuverlässig durch die Wohnung navigieren, war uns klar: Der Roomba wird es nicht! Meiner Meinung nach ist dieser Roomba für ganz einfache Räume geeignet und wäre dann auch akzeptabel, wenn er deutlich günstiger wäre. Für den gleichen Preis erhält man zahlreiche Mitbewerber Produkte, die auf Laser oder Optische Sensoren setzen und dadurch systematisch durch die Wohnung fahren.

Zusammengefasst:
Positiv:
+ Wartungsfreundlich
+ Gute Kehr/Saugleistung
+ Zubehör leicht erhältlich
+ Arbeitet im Dunkeln

Negativ:
- Veraltete Technik
- Chaos Prinzip entpuppt sich als „dummes“ Zufallsprinzip
- Veraltete Akkutechnik
- Lässt viele Stellen aus
- braucht sehr Lange für einzelne Räume

Wir werden daher weiter nach einem geeigneten Roboter für die Wohnungsreinigung suchen.

PS: Der unter diesem Text befindliche Butten ist kein "Like" button. Er besagt nicht, ob Sie meine Meinung teilen, sondern lediglich, ob Sie eine Rezension hilfreich finden. Leider scheint es sich bei der Amazon-Kundschaft eingebürgert zu haben, auf "nicht hilfreich" zu klicken, sobald der Rezensent nicht die Eigene Meinung wiedergibt. - Taurig.
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iRobot Roomba 780 Staubsaug-Roboter
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