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127 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine alternative Realität. Warum auch nicht ?!
Wir schreiben das Jahr 2009. Ein weltbekanntes Sci-Fi-Franchise, das fast fünf volle Dekaden sein Dasein feiert, wagt einen Neustart. Angesichts seines hohen Alters ein nicht wirklich unlogisches Unterfangen. Denn was gab es bisher seit dem Anfang von allem, anno 1966 ? Drei Nachfolgeserien, die weit in der Zukunft NACH der Classic-Serie angesiedelt waren, und eine...
Veröffentlicht am 4. November 2011 von S. K.

versus
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vom Ende des Star Trek-Universums
Dies ist an die Star Trek Fans gerichtet, nicht an Gelegenheits-Sci-Fi-Gucker, die dem Film mehr als 2 Sterne gegeben haben.

Ich möchte hiermit nicht den Film direkt kritisieren, den ich zu meinem Leidwesen zweimal gesehen hab, sondern ich möchte allgemein auf den momentanen Zustand eingehen. Meinen Vorrednern stimmen ich in allen Kritiken voll zu und...
Veröffentlicht am 27. Februar 2012 von Julian


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127 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine alternative Realität. Warum auch nicht ?!, 4. November 2011
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek (Limitierte Steelbook Edition) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Wir schreiben das Jahr 2009. Ein weltbekanntes Sci-Fi-Franchise, das fast fünf volle Dekaden sein Dasein feiert, wagt einen Neustart. Angesichts seines hohen Alters ein nicht wirklich unlogisches Unterfangen. Denn was gab es bisher seit dem Anfang von allem, anno 1966 ? Drei Nachfolgeserien, die weit in der Zukunft NACH der Classic-Serie angesiedelt waren, und eine Serie, die von der Zeit VOR der TOS-Crew handelte.
Viele dieser Serien haben massenhaft Anhänger, aber auch viele Gegner. Die Meinungen gehen da ziemlich auseinander; für die eine Gruppe ist TOS das Maß aller Dinge, für Andere stellt TNG einen Meilenstein des gesamten STAR TREK-Universums da, und bei den anderen Serien gibt es bestimmt ähnliche Ansichten und Meinungen. Doch alles in allem hat jede dieser Serien seine Daseins-Berechtigung. Das gleiche gilt auch für die Kinofilme.
Der Nachteil an so einer Langlebigkeit ist die kaum noch vorhandene Möglichkeit, das Fandom noch so zu begeistert wie zu früheren Zeiten. "ENTERPRISE" und "STAR TREK X - Nemesis" sind Beispiele / Opfer dieses Abwärtstrends der letzten Jahre.

Nun setzt Paramount wieder auf den Anfang von allem, und da noch ein kleines Stück weiter zurück: Zu den jungen Jahren der TOS-Crew. Auf den ersten Blick ein begrüßenswertes Ziel, wurde doch dieser Zeitraum der geliebten Crew-Mitglieder auf filmischer Ebene wenig ausgeleuchtet.

Doch so einfach wollte man es sich doch nicht machen. Der neue STAR TREK 2009 sollte mehr als nur eine schlichte Kopie sein. Moderner, temporeicher, aktueller, anders. Letzteres mit großem Ausrufezeichen. Gleichzeitig aber auch Vieles von dem beinhalten, was STAR TREK, insbesondere TOS ausgemacht hat.

Die wohl wichtigste Frage vorab: Ist "STAR TREK" ein typisches STAR TREK-Abenteuer ?
Die Antwort lautet: JEIN !

Schon der Look, die Action und das Tempo, das der Film an den Tag legt, beweist, dass eine richtige Neu-Umstrukturierung am Franchise vorgenommen wurde. Auch mit dem Stil der Inszenierung geht man neue Wege: intensive und neuartige Kamera-Perspektiven, die in Kombination mit Lenseflairs ein stimmiges und packendes "Mittendrin"-Gefühl vermitteln, wuchtige, aber wohl dosierte Sci-Fi-Action-Einlagen, eine ungewohnt leichtfüßige Erzählweise und eine musikalische Untermalung, die eine komplett neue Richtung geht (fern vom bekannten Werken eines Jerry Goldsmith oder James Horner), eine junge frische Schar an Darstellern, die ihre Aufgabe wunderbar meistert. Alles Merkmale, die ganz dick unterstreichen, dass dieser "STAR TREK" auf den ersten Blick anders ist als alles bisher Dagewesene.

Doch betrachtet man den Film im Detail, stellt man fest, dass oben Genanntes nur die glänzende Oberfläche darstellt. Im Kern steckt viel mehr ursprüngliches STAR TREK drin, als viele es zugeben oder wahrhaben wollen:
Die Charaktere und ihre Gefühlswelt, der Humor und unzählige Zitate und Anspielungen auf das ursprüngliche TOS, bilden die Quintessenz des Films. Genauer:
Die Macher hinter "STAR TREK" haben viel an bekanntem Charme aus der Serienzeit übernommen, sich aber auch getraut, den bekannten Figuren teilweise ungeahnte Charakterzüge zu verpassen, oder diese auch völlig neu darzustellen (trifft insbesondere auf Chekov und Scotty zu). Eine lobenswerte Entscheidung, meiner Meinung nach, wird dem Zuschauer doch die Möglichkeit geboten, seine Lieblinge von Grund auf neu kennenzulernen. Dennoch ist ein hoher Wiedererkennungswert gegeben, wenn man mit der TOS-Materie vertraut ist. Viele Eigenheiten und Macken der Protagonisten sind geblieben. Großes Lob verdient auch die Jung-Schauspieler-Riege. Alle spielen keine billige 1:1-Kopie des jeweiligen Charakters, sondern hauchen ihrer Figur auf ihre eigene Art und Weise Leben ein. Ist auch besser so, ein Chris Pine kann und soll keinen "Overacting"-William Shatner nachahmen. Dann doch lieber einen "neuen", jungen, eigenständigen Kirk, mit leicht rebellischem Touch.

Eine besondere Rolle wurde dem Humor zugesprochen. Ich kann hier nur für mich sprechen:
Es hat mir seit einer halben Ewigkeit kein STAR TREK-Film mehr so viel Spaß bereitet wie dieser jüngste Film. In diesem Punkt kommt Teil 11 dem Original näher als das Meiste, das zuletzt den Namen "STAR TREK" tragen durfte. Endlich kann die trockene, mit der Zeit etwas öde, permanente "Ernsthaftigkeit" eine kleine Pause einlegen, um dem Spaßfaktor genug Raum zu lassen. Ich finde das ist ein Punkt, der immer mehr in Vergessenheit geraten ist. Das alte Buddy-Gefühl, das bekannte Stück "Menschlichkeit" ist wieder da.

J.J. Abrams' Neu-Inpretation zeugt aber auch vom Mut, Tabus zu brechen:
Durch Neros Eingriff in die Zeitgeschichte verändert sich das zukünftige Leben unserer Helden, die "eigentlichen" Freunde Kirk und Spock sind sich anfangs eher spinnefeind, was viel Reibungsfläche bietet; diese Beiden verlieren einen geliebten Menschen, ihre Lebensläufe können unterschiedlicher nicht sein, Spocks Heimatplanet Vulkan wird vernichtet, und noch vieles mehr, was eher das Prädikat "STAR TREK-untypisch" verdient... Andererseits überhaupt nicht untypisch, hat doch das STAR TREK-Universums zur Genüge gezeigt, dass alles im Bereich des Vorstellbaren und Möglichen ist.

"Vulkan wird vernichtet"... Hey, da klingelt es bei den Kennern bestimmt gewaltig. Ist eigentlich unmöglich, da dieser in der Classic-Serie und auch danach doch weiterhin existiert.
Die Lösung dieses Widerspruchs (und einiger Anderer) ist so einfach wie genial:
Die Filmhandlung spielt sich in einer alternativen Realität / Zeitlinie innerhalb des "STAR TREK"-Universums ab. Das bedeutet: Es muss nicht auf die zukünftigen Ereignisse, die man aus TOS, TNG, DS9 und VOY kennt, Rücksicht genommen werden. Dieser Kniff ebnet somit den Weg, völlig neue Abenteuer zu gestalten, losgelöst vom "alten" STAR TREK.
Viele Anhänger sehen diese Lösung als Verrat am Franchise. Dieser Behauptung kann ich nicht zustimmen. Wenn in allen Serien die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft behandelt wurden, Zeitreisen zur genüge aufkamen und auch alternative Zukunftsereignisse in den Raum gestellt wurden, warum soll man nicht auch eine alternative Vergangenheit der TOS-Crew aufgreifen ? Warum sollten unsere Lieblinge denn keine ungestüme Jugend haben (für mich eine erfrischende Änderung, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Kirk und Co. zeitlebens reine Musterschüler und Vorbild-Menschen waren) ?
Meine Damen und Herren, wir sprechen hier schließlich über Science-Fiction ! Und Science-Fiction bietet unendlich viele Möglichkeiten und Ideen, in der Zukunft angesiedelte Geschichten zu erzählen. Und die Idee hinter "STAR TREK" ist nur eine von Unzähligen.

Gegner solcher Veränderungen - welche auch hier in diversen Rezensionen und Kommentaren reichlich ihren Unmut darüber auslassen - werfen dem Film in gleichem Zuge Logiklöcher in ungeahnten Dimensionen vor. Mal berechtig, mal nicht.
Man muss sich mal eines vor Augen halten:
Das gesamte STAR TREK-Franchise ist ein einziges Sammelsurium von inhaltlichen und logischen Fehlern, egal welcher Art oder Form (Interessierte finden genug Nachschlagewerke dazu. Viel Spaß beim Schmunzeln !). Die Tendenz, sich mehr und mehr in Fehlern zu verstricken, ist bei so einem stark gewachsenen Franchise im Grunde genommen unvermeidlich. Gegebenheiten, wo sich die Serien und Filme gegenseitig widersprechen, gibt es mehr als genug. Darum macht "STAR TREK" anno 2009 nicht mehr falsch als vorangegangene Filme / Serien. In über 40 Jahren haben sich soviele Paradoxien im STAR TREK-Universum ergeben, man glaubt es kaum. Wer sich damals nicht daran gestört hat, sollte auch jetzt nicht damit anfangen.
Und beim Schwerpunkt "Zeitreisen" haben nach nüchterner Betrachtung diverse Serien-Episoden und Filme, die dieses Thema aufgegriffen haben, in Punkto Logikfehler mehr Haken geschlagen als ein Hase auf der Flucht.

Außerdem: Wer richtig anspruchsvolle Sci-Fi sucht, der schaut sich kein "STAR TREK" an (zumindest was die Kino-Filme betrifft). Da gibt es andere Filme wie "Contact" oder sogar den Klassiker "Blade Runner", die mehr Aufmerksamkeit und Zeit des Nachdenkens erfordern und eher das Prädikat "philosophische Vollwertkost" verdienen.

Aber darum geht es auch gar nicht, bzw. darum ging es nie ausschließlich.

STAR TREK hat neben seinen moralischen und ideologischen Inhalten auch (oder ganz besonders !) durch seinen Humor, seine Kurzweiligkeit und - was am wichtigsten ist - seine Figuren stets zu unterhalten gewusst. Abrams' Film konzentriert sich hier auf die letzten drei Punkte. Und überzeugt damit auf jeden Fall.
Manche Fans mögen den Forschungsaspekt vernachlässigt sehen; da es sich hierbei aber um einen Neustart handelt und die Formierung der Crew im Fokus liegt, ist dies noch zu verschmerzen. Zukünftige Fortsetzungen - und die wird es lt. Paramount defintiv geben - werden bestimmt auch diesen Aspekt beinhalten, fängt die Forschungsreise der Enterprise am Ende des Films doch gerade erst an.

Die Story des Films ist überschaubar und nicht gerade die Originellste, aber sie funktioniert, ist alles andere als stupide und wird dank toller, imposanter Effekt- und Actionszenen (die dem Stoff durchaus stehen, aber nie wie z.B. in "STAR WARS" zur totalen Reizüberflutung verkommen), einer treibenden Musik, toller Darstellerleistungen und einer deftigen Portion Fun stark aufgewertet.
Die Uniformen, die den TOS-"Pullovern" stark ähnlich sehen (aber doch moderner gestaltet wurden), die leicht abgewandelte, mit mehr Rundungen versehene Enterprise, diverse Soundeffekte und andere Kleinigkeiten versprechen zudem Retro-Feeling pur. Das begeistert !
Eine perfekte Symbiose aus Nostalgie und modernem Facelift.

Die Neuausrichtung wird viele Neu-Fans finden, aber auch den einen oder anderen Alt-Fan abschrecken. Andere, so wie ich, die Ur-Version und Neu-Interpretation mit gutem Gewissen vereinbarungen können und aufgeschlossen sind, werden viel Spaß haben.
Puristen unter den Trekkies, die sich am alten Glanz der Vergangenheit klammern, sollten daher einen Bogen um diesen Film machen und beim "alten" STAR TREK bleiben, wenn es sie glücklich macht, und anderen (Alt-)Trekkies ihren Spaß an diesem Pre-Boot lassen. So tritt man sich nicht gegenseitig auf die Füße. Jedem das Seine.

Ob STAR TREK-Erfinder Gene Roddenberry an diesem Film Gefallen gefunden hätte oder nicht (geschweige an allen Filmen und Serien, die nach seinem Tod, also nach 1991 entstanden sind), wird unbeantwortet bleiben, denn der gute Mann ist nunmal seit 20 Jahren tot. Wer meint darüber urteilen zu können, sollte mit seinen Aussagen vorsichtig sein... Es sei denn diese Person kann mit Toten sprechen ;-)

Jedenfalls ist "STAR TREK" (2009) der wohl gelungenste Neustart einer Filmreihe des neuen Jahrtausends, vor allem aber wegen seiner Fokussierung auf die Charaktere ein Sci-Fi-Film mit viel Herz und Seele. Die Crew harmoniert perfekt, die Darsteller sind hervorragend getroffen und die Inszenierung zeitgemäß. Mission erfüllt, J.J. ! Wir bitten um Nachschub !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich geht es weiter..., 29. August 2013
Von 
Enrico Kobosil "H. i. G." (Großbeeren) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach langer StarTrek Pause wurde endlich wieder ein neuer Film gedreht. Endlich geht das StarTrek Universum in eine nächste Runde. Dieser neue StarTrek Film ist in seiner ganzen Rundumgestaltung sehr zeitgemäß. Die Animationen sind sehr aufwendig und zahlreich. Die vielen Effekte sind der Wahnsinn und die Spannung und Action auf einem Topp Level. Die Figuren Kirk und Spock wurden sehr gut neu inszeniert.
Diese neue StarTrek Aufmachung knüpft nicht an Picard an, sondern an den Draufgänger Kirk. In den Filmen mit Picard war alles philosophischer und nachdenklicher. Kirk ist eben eher der emotional geleitete, spontane StarTrek Kapitän. Daran denkend, finde ich den neuen Film sehr gut und freue mich auf viele weitere die da hoffentlich noch folgen werden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Reboot der Filmreihe, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek (DVD)
JJ Abrams nimmt sich Star Trek vor und zeigt den Anfang der Crew um Kirk, Spock und Co. im modernen Gewand. Wie andere schon erwähnt haben, handelt es sich hierbei um eine alternative Zeitlinie, was meiner Meinung nach nicht weiter schlimm ist, schliesslich existieren die ganzen alten Filme und Serien ja noch. Lieber eine neue Kontinuität, als das man an der alten rumdoktort.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sowohl die Besetzung als auch die Handlung haben mir gut gefallen und es ist schön die Enterprise wieder in Action zu sehen.
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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek - Resurrection (Blu-ray), 14. November 2010
Resurrection wäre wirklich ein passender Titel gewesen, denn eine Wiedergeburt, der seit den 60ern existierenden "Serie", ist es allemal.
Ich muss schon sagen - sehr gewagt, was hier Regisseur J. J. Abrams und sein Team, auf die Beine gestellt haben.
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie gespannt man auf die Zuschauerreaktionen nach der Premiere und danach gewartet hat. Im Prinzip war alles möglich, der totale Verriss duch die Fans, bis hin zum auf die Schulter klopfendem Lob und Gratulationen von allen Seiten.
Man wollte offenbar nicht dem üblichen Star Trek-Weg folgen und eine X-te Auflage einer Geschichte mit Klingonen, der Föderation und Co. abliefern. Vielmehr erfand man das Star Trek-Universum komplett neu - im wahrsten Sinne des Wortes.
Dies ist natürlich ein gewagter Schuss vor den Bug und eine regelrechte Kampfansage an viele Hardcore Fans. Auch ich, als Star Trek Fan der ersten Stunde, muss zugeben, dass ich sehr irritiert war. Was??? Vulkan wird zerstört? Alles plötzlich anders? Eine neue alternative Zeitlinie? (man könnte dies noch endlos fortsetzen)
Persönlich war ich schon gespannt auf eine Geschichte, die den "wahren" Beginn von Kirk und Spock und ihre jungen Jahre zeigen würde und ich bin sicher, auch diese wäre ein Erfolg geworden. Aber wie gesagt, man entschied sich (leider oder Gott sei Dank?) anders.
Ohne viel verraten zu wollen, die meisten wissen ohnehin bereits, um was es geht - Romulus wird durch Spocks Scheitern, dies zu verhindern, zerstört. Ein dadurch entstehendes schwarzes Loch bringt ein Schiff mit Romulanischen Überlebenden, sowie Spock selbst in die Vergangenheit. Die Romulaner (angeführt von Eric Bana, den ich im Kino gar nicht erkannt hatte), versuchen nun ihrerseits Vulkan in der Vergangenheit zu zerstören, um dass Unglück rund um Romulus in der Zukunft zu verhindern. Fälschlicherweise schieben sie nämlich alles Spock in die Schuhe.
In der neuen alternativen Zeitlinie ist aber Gott sei Dank nicht alles anders. Man trifft natürlich auf praktisch alle wichtigen Charaktere, erlebt wie Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto aus der Serie Heroes), Pille/Bones McCoy (Karl Urban aus Herr der Ringe, RED, etc. - habt ihr eigentlich gewusst, dass er Karl-Heinz heisst :) ) Scotty (Simon Pegg/Shaun of the Dead), Uhura (Zoe Saldana) und Chekov und Sulu auf der Akademie zusammentreffen.
Die Schauspieler wurden allesamt hervorragend ausgewählt und passen sehr gut in die übergrossen Fussstapfen, die ihre "Vorgänger" hinterlassen haben.
Auch Bruce Ringwood als erfahrener Captain Pike macht seine Sache sehr gut! Als ich ihn am Ende im Rollstuhl sah, konnte ich mir ein Lachen im Kino nicht vergleichen - war natürlich auch wieder eine tolle "Hommage" an die alte Serie (obwohl, ich Pike und Kirk als eher gleichaltrig in Erinnerung habe).
Überhaupt, trotz alternativer Zeitline, gab man sich sehr viel Mühe zum Detail, was vermutlich viele Trekkies wieder besänftigte. Angefangen vom Kobayashi-Maru-Test, den ja Jim Kirk mit Bravour gemeinstert hat :), bis hin zu Kirks Jugend in Iowa.
Kurz zur Technik - das Bild der Blu-ray ist wirklich erste Sahne! Angemessen für einem Film dieses Kalibers. Der deutsche Ton ist ok, nicht weltbewegend, habe gelesen, dass sogar der Ton auf DVD etwas besser sein soll.
Auf der Bonus-Blu-ray gibts viel zu entdecken und man erfährt in unzähligen mehr oder weniger langen Featurettes viel Hintergrundinformationen.

Fazit:
Was mir besonders gefallen hat:
- Bild der Blu-ray
- Liebe zum Detail
- die Schauspieler bringen die alten Charaktere wirklich gut rüber, ganz besonders Spock und Pille. die beiden waren wirklich hervorragend.
- man bekommt Leonard Nimoy als alten Spock wieder zu sehen!
- der Mut zur Veränderung, obwohl man sich natürlich mit der Idee der geänderten, seit den 60ern bekannten Star Trek Geschichte, erst mal anfreunden muss. Dies gibt aber andererseits massig Möglichkeiten für weitere Ideen für Filme, Serien etc.
- für Paramount-Verhältnisse umfangreiche Bonus-Blu-ray (meist erhält man sowas erst nach der xten Special Edition)
- viele "Realeffekte" durch Bauten und Modelle, statt übertriebenem Computereinsatz
- Der schnelle Ablauf, die gute "Pace", es gibt kaum/keine langweilige Szenen. (J.J. Abrams sagt im Making Of, dass er die schnelle Star Wars "Pace" in das eher langsame Star Trek Universum bringen wollte - was ja beinahe ein bisschen frech ist ;) )

nicht ganz so toll:
- Ton eher durchschnittlich
- Chekov ist war nett und lustig, nervt aber ein bisschen :)
- dass Spock Kirk auf dem Schneeplaneten aussetzt, kann vermutlich kein Star Trek Fan nachvollziehen, so anders kann die geänderte "Realität" gar nicht sein.
- die Monsterverfolgung auf dem Eisplaneten war eher peinlich, offenbar wollte man einfach ein paar Effekte zeigen. Erinnerte ein bisschen an die noch viel ärgere und sinnlosere Reise durch den Planetenkern in Star Wars Episode 1.
- trotz der über 2 Stunden, hätte man sich natürlich noch mehr Szenen mit Pille, Scotty, Sulu und Co. gewünscht. Hauptsächlich sah man halt Kirk und Spock.
- die Romulaner bleiben blass, es hätte auch jede andere neue oder alte Rasse sein können, es hätte keinen Unterschied gemacht, sie waren eher "Nebensache".

Star Trek - trotz oder vielleicht sogar wegen der alternativen Zeitline, macht Lust auf mehr. Die daraus resultierende interessante Story tut ihr übriges, die Schauspieler passen und vermitteln glaubwürdig Kirk, Spock und Co. zu sein.
Und an alle Hardcore Fans, die unzufrieden waren - gebt dem Film vielleicht nochmal eine Chance, und seht ihn euch noch ein 2tes Mal an.
Kann 2012 gar nicht erwarten, da soll der nächste Star Trek Film ins Kino kommen. Angeblich diesmal mit dem alten Captain Kirk (William Shatner).
Vielleicht wird ja dort die Zeitlinie wieder "gerade" gerückt :)
Möglich ist ja alles...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek nun weit vor Star Wars, 9. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek [Blu-ray] (Blu-ray)
Star Trek nun weit vor Star Wars was Qualität an geht!

Nach dem zweiten Film im Kino musste ich einfach den ersten Teil auf BR haben!

Hoffe die setzten alle alten Filme in dieser Topqualität um!

Für SCiFy Fans ein absolutes Must have!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Star Trek, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek [Blu-ray] (Blu-ray)
Filme wie ich finde. Die alten haben natürlich auch Ihren Charm, sind aber wirklich nicht mehr Zeitgemäß. Ich trifft Star Trek auf den gewissen Grad an Humour und Action den man heutzutage einfach erwaretet. Und nicht zu vergessen die richtigen Effekte!
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vom Ende des Star Trek-Universums, 27. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Star Trek (DVD)
Dies ist an die Star Trek Fans gerichtet, nicht an Gelegenheits-Sci-Fi-Gucker, die dem Film mehr als 2 Sterne gegeben haben.

Ich möchte hiermit nicht den Film direkt kritisieren, den ich zu meinem Leidwesen zweimal gesehen hab, sondern ich möchte allgemein auf den momentanen Zustand eingehen. Meinen Vorrednern stimmen ich in allen Kritiken voll zu und möchte sie nicht wiederholen.

Vorab: Ich bezeichne mich selbst als Trekki und habe, bis auf die Original-Serie, alles gesehen und kenne mich recht gut aus im Star Trek-Universum.

Glaubt ihr wirklich, dass Star Trek, so wie wir als Fans oder "Trekkis" es kennen, nochmal ein Revival erleben wird und zu dem wird oder bleibt, was wir kennen und schätzen? Für Trekkis brauch ich die Vorzüge von Star Trek im Vergleich zu anderen Sci-Fis nicht aufzuführen. Star Wars mal außen vor gelassen. Nur der Begriff allein spricht schon für sich. Es wird kein Revival geben. Das steht fest. Zumindest nicht, solange Filme - wie in der heutigen Zeit oft üblich - für Umsatz, d.h. für ein breites Publikum gestaltet werden und nicht für ein ausgewähltes. Und solange nicht, solange die breite Masse nichts will außer Hirn aus, Geballer und Explosionen etc..
Sie haben und werden weiter Star Trek die Seele rausreißen, Roddenberrys Vision und Vermächtnis zerstören und mit reinem Fokus auf kommerzielle Aspekte zukünftige "Star Trek"-Filme gestalten. Passiert nicht nur in der Film-Branche, nebenbei. Wie Leonard Nimoy sich dazu überreden lassen konnte ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

Der Meister Gene Roddenberry ist tot. J. J. Abrams ist ein Regisseur der heutigen Zeit und liefert was die breite Masse will. Ihr fragt euch warum in dem Film eine neue Zeitlinie geschaffen und Roddenberrys Werk damit völlig zerstören wird? Die Antwort ist simple: J. J. Abrams ist kein Gene Roddenberry, kein Visionär, der sich mit den selben Fragen auseinander setzt, wie sie einst Roddenberry beschäftigten und inspirierten. Deshalb kann er Star Trek nicht fortführen. Als Resultat wird einfach die Geschichte ausgelöscht und so wie sie Abrams haben will neu geschrieben. Stupide und ohne Charakter. Ein ganzes Universum, mit all seinen Hintergründen. Jetzt hat er die Freiheit zu machen was er will, da ihn die Geschichte nicht bindet. Was ich mich frage, geht das nicht als Ideendiebstahl durch? Verwendet er doch die Grundidee und den Namen "Star Trek" für seine Zwecke. Vermutlich ist dies das Gute daran, wenn man Rechte kaufen kann.

Was wird passieren? Die Trekki-Gemeinde wird die Filme nicht akzeptieren. Sind sie doch Kenner der Hintergründe und der Geschichte, die jetzt ausgelöscht ist. Die Zahl dieser Menschen ist groß, aber gegenüber der breiten Masse gering. Die breite Masse wird die Filme toll finden (weil Explosionen, State-of-The-Art-Graphik etc.). Eben weil sie keine Trekkis sind und Null Ahnung vom Star Trek-Universum haben. Ergo werden sich die Filme gut verkaufen und man wird weiter machen Gene Roddenberrys Erbe zu entstellen.

Star Trek ist mittlerweile fast schon Teil unserer Kultur geworden. Vielleicht war das Gene Roddenberrys Intention. Ein Bild von einer Zukunft zu beschreiben, in der Probleme und Konflikte mit Vernunft gelöst werden und nicht aus Machtgier und Habsucht künstlich geschaffen werden. Eine Welt der Werte, der Toleranz und der Offenheit gegenüber allem Neuen und Unbekanntem, dessen Erforschung das Ziel der Menschheit ist und wie die Menschheit daran wächst. Anders als heute. Sehr genau beschreibt dies Sebastian Keller "0+0=1" in seiner Rezension hier zum Film. J. J. Abrams wird so etwas niemals vollbringen. Seine Filme werden von kurzweiligem Interesse sein. Ich hoffe inständig, dass das wahre Star Trek stets in den Köpfen der Menschen bleiben wird, die es kennen. Ich denke nicht, dass es wieder ein Gene Roddenberry für Star Trek geben wird. Auch bin ich persönlich absolut nicht der Meinung, dass Altbewertens völlig dem Zeitgeist angepasst werden muss. Mit so einen Anpassung muss man sehr behutsam und sorgfältig vorgehen und niemals von jetzt auf gleich alles neu gestalten, weil es überholt scheint. Die Geschichte zeigt, dass solche Prozesse zum noch schnellerem Tod der Sache führen. Beständigkeit und Tradition sind ebenso wichtig wie Fortschritt. Die Balance zu finden ist die wahre Kunst, nicht das Rad völlig neu zu erfinden.

Mit diesen Worten,

Life long and prosper (um beim Original zu bleiben).

Ein Fan des wahren Star Trek.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schnelle Lieferung, 4. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek [Blu-ray] (Blu-ray)
trotz vieler Meckerer. Ja - auch ich kenne die Enterprise folgen. Aber , ich finde die Umsetzung
einfach nur supergemacht. Frisch , Actiongeladen und mit genug Handlung, das man vieles
aus den alten Folgen erkennt.
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124 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mal eben ein ganzes Universum ausgelöscht..., 24. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Star Trek (DVD)
Der zehnte Star Trek - Kinofilm, bei dem es um einen besessenen Romulaner ging, der eine Superwaffe besitzt, mit der er die Föderation auslöschen will, floppte. Nun wollte man einen Neuanfang, für den man J.J. Abrams als Produzenten und Regisseur holte. In diesem hoffnungsvollen Neuanfang geht es um einen besessenen Romulaner mit einer Superwaffe, mit der er die Föderation auslöschen will.

Aah so ja!

Im Vorfeld wurde gesagt, daß sich der neue Film an den offiziellen Kanon (=Star-Trek-Historie) hält. Nichts davon! Im Gegenteil: Fast die gesamte bisherige Historie (alles in allem 605 Fernsehfolgen und 10 Filme, also alles mit Ausnahme der Serie "Enterprise", die vor diesen Ereignissen spielt) wurde mit einem Wisch ausgelöscht, indem durch eine Zeitreise eine neue Zeitlinie erschaffen wurde. Vulkan existiert nicht mehr, Spocks Mutter ist tot, Spock selbst existiert in zwei Versionen in der selben Zeit. Dies sind nur die gröbsten "neuen Tatsachen", mit denen sich der allgemeine Trek-Fan abfinden muß. Es gibt noch viele weitere Ungereimtheiten...

Wie schlagen sich nun die neuen Darsteller der alten Haudegen? Mehr schlecht als recht, würde ich sagen. Am Besten kommt noch Zachary Quinto als junger Spock daher, der seine Emotionen noch nicht so unter Kontrolle hat, während sein alter ego in Gestalt von Leonard Nimoy - souverän wie immer - für die wenigen starken Charaktermomente sorgt. Auch Karl Urbans Pille kann überzeugen. Weniger gelungen ist dagegen Scotty (Simon Pegg), der so gar nichts von seinem bisherigen Charakter vorweisen kann. Ziemlich aufgesetzt und unglaubwürdig erscheint die Romanze zwischen Spock und Uhura (Zoe Saldana), zumal sie für die Handlung auch völlig unwesentlich ist. Am schwierigsten ist wohl Chris Pine zu beurteilen. Daß Kirk noch ein unreifer Schnösel ist, der mehr Ärger als alles andere macht, ist ja noch plausibel. Allerdings wird dieser Aspekt doch so stark übertrieben, daß man ihm den Reifeprozeß, den er im Laufe des Films durchmacht, nicht richtig abnimmt. Enttäuscht dürften wohl die meisten vom Kobayashi-Maru-Test sein, wo der Rotzlöffel apfelessend mit einer Mir-doch-eh-egal-Attitüde durchs Set stapft. Haben wir uns nicht viel eher vorgestellt, wie Kirk ernsthaft durch die Simulation führt, um anschließend mit einem shatner'schen Grinsen in all die verblüfften Gesichter zu schauen?

Kommen wir zum Bösewicht: Nero sieht cool aus, wird von Eric Bana noch cooler gespielt, hat aber mit einem Romulaner, wie wir sie kennen, ungefähr soviel gemeinsam wie Admiral Archers Beagle mit einem Klingonen. Und seine Beweggründe sind noch fadenscheiniger als die von Shinzon im vorigen Film. Na gut, dafür sorgt er mit seiner Vendetta für ordentlich Action und einen unterhaltsamen SciFi-Film.

Denn das ist er, von einem neutralen Standpunkt aus (sprich: als Nicht-Trekkie) betrachtet. Die Special Effects sind state-of-the-art, Bild und Ton ebenso, und unterhalten wird man wirklich gut. Nur Trek-Feeling will sich nicht einstellen, mit den Ausnahmen, wenn Leonard Nimoy auf der Bildfläche erscheint. Deswegen eine getrennte Wertung: Für Star Trek Fans 2 Sterne, für alle anderen 4 Sterne.

Wie inzwischen (leider) üblich, hat die DVD nur wenig Extras zu bieten - einen Audiokommentar, ein knapp 20minütiges Making Of und eine Gagreel - wohingegen die Blu-Ray mit Extras nicht geizt. Eine 2-DVD-Edition (im Steelbook) kann da schon mehr überzeugen. Die enthält u.a. noch (kommentierte) geschnittene Szenen und einige weitere Featurettes.

Wie es mit Star Trek weitergeht, muß man abwarten. Die Schauspieler sollen jedenfalls Verträge für mehrere Filme unterschrieben haben. Nur schade, daß mit einem billigen Trick (der an eine 80er-Jahre-Soap-Serie erinnert, wo plötzlich eine ganze Staffel oder so sich als Traum eines Protagonisten herausstellte) alles, was wir kennen, auf den Kopf gestellt werden kann.

(Der alte) Spock: Ich bin es, und werde es immer sein - Ihr Freund.
Kirk: In die Vergangenheit zu reisen um die Geschichte zu verändern - das ist mogeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Film - auch für Fan der alten StarTrek serie, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek [Blu-ray] (Blu-ray)
als treuer fan der StarTrek Serie und Filme, natürlich auch diesen Film im Regal mit der supee umgesetzten Vorgeschichte! Schauspieler sind vom Äußeren richtig gut ausgewählt und ich hoffe auf weitere Filme!
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