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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal 2011
Natürlich ist es immer so eine Sache bei Bands wie Anthrax, welche nahezu über Jahrzehnte in allen ihren Phasen neue Fans hinzu gewonnen, aber auch altgediente verloren haben.
Hauptsächlich teilen sich die Lager wohl in John Bush- und Joey Belladonna-Jünger auf.
Ich selbst bin 36 Jahre alt, und mit Spreading The Disease, State of Euphoria und...
Veröffentlicht am 17. September 2011 von Christian Langer

versus
4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht so recht...
Anthrax sind zu Recht ein Teil der Big 4, sie haben Musikgeschichte geschrieben und Weltklasse-Alben veröffentlicht. Umso mehr konnte ich in den letzten Jahren nicht glauben, was da so passiert ist...
Ich persönlich fand John Bush einen unglaublich guten Sänger, der den Songs sicherlich einen ganz anderen Charakter verpasst hat als Belladona (man...
Veröffentlicht am 17. September 2011 von Michael


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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal 2011, 17. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
Natürlich ist es immer so eine Sache bei Bands wie Anthrax, welche nahezu über Jahrzehnte in allen ihren Phasen neue Fans hinzu gewonnen, aber auch altgediente verloren haben.
Hauptsächlich teilen sich die Lager wohl in John Bush- und Joey Belladonna-Jünger auf.
Ich selbst bin 36 Jahre alt, und mit Spreading The Disease, State of Euphoria und Among the Living aufgewachsen, weshalb ich eindeutig Belladonnasympathien hege. In meinen "Ohren" ist John Bush ein hervorragender Metalsänger, Sound of white noise war mit Sicherheit noch ein tolles Album, allerdings denke ich, dass er es nie schaffte, diese grossen Emotionen zu transportieren, wie es Belladonna nun auf Worship Music tut. Das aktuelle Album ist ein modernes Metalalbum mit klassischen Bestandteilen, Joey`s Stimme ist ein wenig tiefer als gewohnt, doch, wie ich denke genau passend für diese 13 Tracks, welche heavy, immer wieder überraschend und mit grossen Refrains gerade zu gespickt sind. Den neuen Veröffentlichungen alter Recken wie Megadeth oder Metallica, war ich eher kritisch gegenüber gestanden, Worship Music hingegen ist für mich ein Volltreffer. Volle Punktzahl.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight!, 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Audio CD)
Seit geschlagenen acht Jahren wartete die treue Fangemeinschaft rund um Anthrax auf neues Material seitens ihrer Lieblinge. Nun im Jahre 2011 begab es sich, dass sich die Band mit einem neuen Album zurückmeldete. 'Worship Music' heißt das neue Werk. Mag der Titel beim ersten Hören noch etwas überheblich, gewagt und arrogant klingen, so kann man schnell feststellen, dass das enthaltene Material dem Album- und Bandnamen absolut gerecht wird.

Wie zu erwarten, bringt 'Worship Music' natürlich einige Veränderungen mit sich. Allein die Tatsache, dass Ex-Sänger Joey Belladonna erneut den Platz hinter dem Mikrofon einnimmt, bedeutet in Punkto Sound eine gewisse Abwandlung. Anthrax erfinden sich hier natürlich nicht neu, dennoch besitzt 'Worship Music' seine eigene Marke und hat es nicht nötig nach Vorgängeralben in der Art von 'Stomp 442' zu klingen. Ich persönlich begrüße und befürworte den Austausch des Sängers, da mir die Belladonna-Zeiten schon immer mehr zusagten. Ich halte Frühwerke wie 'Spreading the Disease' und ganz besonders 'Among the Living' für wahrliche Meisterleistungen der Band, und auch Klassiker des Thrash-Metals. 'Worship Music' reiht sich da problemlos mit ein, obwohl die Alben in musikalischer Hinsicht nicht vergleichbar sind. Der aktuelle Tonträger schlägt weder in die Thrash- oder Speed-Metal-Kerbe. 'Worship Music' gleicht eher modernem Heavy Metal, mit ordentlich Dampf dahinter. Hier gibt es keine Titel, die vollkommen ausfallen, denn jeder Song überzeugt auf seine eigene Art und Weise. An Eingängigkeit, Frische und Energie sind sie nicht zu übertreffen, und dabei bleibt zu bedenken, dass die Bandmitglieder auch nicht mehr die Jüngsten sind!;)
Absolute Highlights des Albums sind für mich 'The Devil You Know' und 'Fight 'Em 'Til You Can't'. Die restlichen Tracks fallen allerdings ebenfalls absolut hochwertig aus.

Fazit: Mit 'Worship Music' ist dem Quintett ein durch und durch erstklassiges Heavy-Metal Album geglückt.
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hätte ich nicht gedacht, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
Nach dem Sängerkarussel mit Bush und Belladonna hatte ich Anthrax bereits abgeschrieben. Ich lernte Anthrax mit John Bush kennen und war immer ein Fan dieser Ära. Belladonnas Stimme hat mir irgendwie nie gefallen, deswegen wollte ich die Band bereits abschreiben. Zum Glück hat die Neugierde gesiegt und die kurzen Hörproben bei amazon haben mich regelrecht umgehauen. "Das ist Belladonna? Wirklich?", dachte ich. Das Album war so gut wie gekauft. Worship Music klingt wie eine geniale Mischung aus alten und neuen Anthraxalben. Als hätte man einfach den Bushstil genommen und Belladonnas Stimme ein paar Oktaven heruntergeschraubt. Dass die Jungs mit solch einem Brett zurückkehren würden, hätte ich nicht gedacht. Sicher werden viele Fans ihre Freude an diesem Album haben. Egal welchen Sänger sie bevorzugen. Es wäre schön, wenn Anthrax es schaffen würden, öfter ein Album zu veröffentlichen. Die Wartezeit ist immer recht lang. Aber: Das Warten lohnt sich jedes Mal!
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4.0 von 5 Sternen Total untergegangene Scheibe - Fein!, 31. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
Mehr durch Zufall bin ich auf dieses Album in der schönen Ltd. Edition gestoßen und, nun ja, ich habe Anthrax mal wieder eine Chance gegeben. Schnell machte sich deutlich, dass die vorschnell verfassten Reviews eben nicht diesen Nachhaltigkeits-Faktor haben, denn dieses Album braucht echt Zeit und mich haben die durchschnittlichen Bewertungen in den Fach-Magazinen eher zurückgeschreckt. Besonders wichtig für alle Anthraxler aus den 80ern: Der Sound von damals wird mit modernen Arrangements von heute vermengt und ergibt mit dem alten Leader Belladonna ein erstaunlich frisch klingendes Stück Musik! Scott Ian rifft sich auf Worship Music wirklich den Arsch ab und die meisten dieser Attacken münden in exzellenten Refrains. Nach dem straighten Opener Earth on hell" überrascht The Devil you know" mit einem erstaunlich eingängigen Refrain, über allem thront der unfassbar variable Gesang von Joe, auf welchen ich ehrlich gesagt nach dem ganzen Theater um Bush keinen Pfifferling mehr gegeben habe - Geil!
Und weiter geht es mit einem old anthrax-typischen Groove-MonsterFight em til you can", ebenfalls mit einem sehr melodischen Refrain und klasse aufgebaut.
IŽm alive" mutet selbst nach einem Jahr doch etwas belanglos an. Dafür kracht nach dem nächsten Intro der SongIn the End" mit herrlich griffigem Sound und klasse Refrain, welcher
zum Mitshouten einlädt! The Giant" wird durchgetragen von einem sarkastischen Text, insgesamt sehr ami-mäßig ( surprise, surprise...)
Das Snare-Drum Intro läutet mit Spannung das nächste Kaliber Judas Priest" an, keine Hommage an die Briten, sondern knallhartes Anthrax-Futter mit schneidigem Text! Sauber!
Im gemäßigteren Bereich und sehr Bush-lastig ist mit Crawl" danach die vielleicht langsamste Nummer auf der Scheibe vertreten, passt aber gut ins Konzept.
The Constant" mutet vom Grundgerüst wie ein Relikt aus Among the Living" Zeiten an,
geht aber letztendlich nur als ordentlicher Song über die Theke.
Revolution Screams" kommt etwas vertrackt daher, der coole Text passt dafür aber zur Band! Den Abschluss des Albums bildet als Bonus ein Cover-Song, New Noise" von Refused, das Ding war mal Ende der 90er ein ziemlicher MTV-Hit und macht Lust auf ein Rückblick auf die Zeiten von Dog Eat Dog und Co...
Fazit: Die neue Anthrax ist wirklich eine neue Anthrax, weil Sie mich weder zu sehr an die seeligen Altzeiten erinnert, aber auch die guten Scheiben mit Bush als Ära für sich allein stehen lassen. Ein klasse Metal-Album für Riff-Fetischisten und Pflicht für alle Liebhaber professioneller Metal-Sounds! Welcome Back, Anthrax!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anthrax moshen wieder, 25. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
...und dass wie gewohnt ! Für mich momentan die geilste Scheibe im Metalbereich. Ich war erstaunt über Joe Belladonna, man erkennt seine Stimme fast garicht wieder. The Giant ist mein Fave. Fans sollten zugreifen und diesen Mattenschwinger Deluxe ihr Gehör schenken. Keine Among the Living, Spreading the Disease und auch keine State of Euphoria. Aber...eine Steigerung. Auch ohne Dan Spitz ein erfreuliches Wiedersehen mit Charlie Benante und Scott Ian. Ich habe sie damals geliebt und tue es heute noch.
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4.0 von 5 Sternen Anthrax On Earth, 17. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
8 Jahre seit dem letzten Album und satte 21 seit dem letzten regulären Album mit Sänger Joey Belladonna.
Doch endlich ist die Wartezeit voll chaotischem, nervigem Gewechsels auf Seiten des Frontsängers vorbei und die Thrash-Mitbegründer besinnen sich musikalisch wieder auf Ihre Anfänge.

Man könnte mit der Rückkehr Belladonnas annehmen, dass die Band jetzt einfach die alten Formeln ihrer Klassiker-Alben kopieren würde. Dem ist aber absolut nicht so. Vielmehr hört man im Vergleich zu ihren frühen Werken deutlich heraus, wie sich Anthrax nach ihrer Zeit mit Sänger John Bush weiterentwickelt haben und das Ergebnis davon ist moderner, schnörkelloser Metal.

Die Band hat in ihrer Karriere schon einige, mehr als solide Alben abgeliefert, aber egal wie gut manche auch waren, noch nie klang die Band so gigantisch und episch wie auf "Worship Music", auf dem so manches Gitarrensolo und mächtige Riff entfacht wird, das dem Hörer zuweilen die Freudentränen in die Augen treiben lässt und man So von der Band gar nicht erwartet hätte (z.B. "In the End").
Bei aller Euphorie muss man trotzdem eingestehen, dass nicht jeder der insgesamt 10 Songs ein richtiger Kracher ist und das Album nach etwa der Hälfte der Spielzeit deutlich nachlässt und einiges von seiner anfänglichen Kraft und Geschwindigkeit einbüsst.
Doch selbst wenn "Worship Music" gerne noch härter, schneller und geradliniger hätte sein können: Es fällt nicht schwer die CD zu empfehlen, denn viele der neuen Songs machen unheimlichen Spaß und schreien geradezu danach irgendwann Live vor einem Publikum gespielt zu werden.

Fazit: Macht Laune!

Anspieltipps: "Fight 'Em Till You Can't", "I'm Alive" (Auch bekannt als Vampyres) und "In The End"
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Bodies from the Dead are rising from their graves and attacking the Living", 19. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Audio CD)
20 lange Jahre musste man warten, ehe die Band, die auch mit John Bush sehr gute Alben veröffentlicht hat, mit DEM Anthrax Sänger schlechthin wieder aufwarten konnte. Und ... er kann es noch ! Lasst Euch nicht beirren von einigen Reviews hier. Wenn Ihr auf die alten Anthrax standet, dann könnt Ihr Euch bedenkenlos das Teil zulegen. Beladonna klingt nach Beladonna, er wird nie ein mehrere Oktaven Sänger und das tut auch gar nicht Not. Was fehlt sind die sehr hohen Töne, wie auf "Among the Living", dafür ist alles etwas weniger Strasse und mehr Nuclear Blast ;)

Mit "Earth on Hell" gibt es einen kurzen, knackigen Opener, der mit fetten Drums, fettem Bass, schnellem Mittelteil und einem prima Solo aufwartet. Thrashige Background Vocals von Scott Ian (ähnlich "Discharge"). Insgesamt erinnert er mich irgendwie "One man stands" von der "Persistance of time", ohne dass ich jetzt sagen könnte warum. Überhaupt ist die Produktion übrigens echt prall geworden. *4*

Bei "The devil you know" geht mit einem prima Chorus ab, der auch auf "Among the living" gepasst hätte. Geile Gitarren, "What goes around comes around", irgendwo schonmal gehört den Satz, welcome back boys. Lässiges brake in der Mitte. *4*

"City authorities in your area have reported that Bodies from the Dead are rising from their graves and attacking the Living", da ist der Name Programm. Zum ersten mal Monstersong, erinnert an "Gridlock". Leider auch das Anfangsriff, man möchte eigtl immer mitsingen "... and its a long time, long time coming...". Tut dem Brecher aber keinen Abbruch, kann den zuvor genannten Song sogar noch toppen. Das liegt an den super Drums, an den grandiosen Bridge/Chorus, die die Anthrax Trademarks in der Art von "Cought in a Mosh" vereinen. Und: der Groove von "We`ve come for you all" ist trotzdem da. Zieh mir das Teil schon seit Juli (Sonisphere Frankreich) rein, keine Abnutzungserscheinungen. Coming Classic *5* Das Thema des Songs wird übrigens im Cover/Booklet augenzwinkernd verarbeitet.

"I`m Alive" beginnt atmosphärisch, ruhig und geht in den typsichen Anthrax Knochensägemühlensound über. Catchy Chorus, prima Gesang, in den 90ern wär das ne super Single gewesen. Basslastig. Irgendwie WCFYA analogien, allerdings ist bei Belladonna alles irgendwie mehr Melodie als Groove orientiert. Großartige Gitarren am Schluß. *4*

Tiefe Streicher nehmen das Haupriff vorweg. Glockengebimmel deutet den Chorus an. Monster fette Drums und mega Riff. Davon kann man gar nicht genug kriegen. "In the End" ein wahnsinnsbrecher live auf jeden Fall. Mann kann zig tausend Menschen hüpfen sehen. Gefällt auch jedem "New"-Metaller. Großer Sport. Das meinte Bello also im Booklet mit "greatest Anthrax Music ever". Auf einer Stufe mit "Any place but here" und "Indians". Geiler Stimmungswechsel bei 3.30, der das Riff mitnimmt, Metallica Gitarren, dann noch nen brake und man denkt der Song müsste enden, man ist nochmal dankbar für den Chorus. *5*

"The Giant", kurzer, schneller Song, oldschool "Sprechgesang" und im Gegensatz dazu (etwas cheasy) Chorus. Man wird beim lesen des Textes den Eindruck nicht los, dass der Text in der Strophe irgendwie in den Song gequetscht wurde. *4*

Drum Überleitung zu "Judas Priest". Klasse Melodie zu Anfang geht in einen Stampfer über. Gesang wird wieder viel lockerer, geht gut ins Ohr. Text hat aber nix mit der gleichnamigen BWOBHM-Legende zu tun ;) In der Mitte Brake gefolgt von Drum/Bass "Duell". Der Song hätte gut auf POT stehen können. *4+*

"Crawl", ruhiger Anfang, der sich ganz auf einen Belladonna verlässt, der irgendwie anders klingt. Ungewohnt. Wenn einer den Anfang der "Nicefuckingballad" kennt, der weiss was ich meine. Irgendwie Faith No More Schlagseite. Vlt. eher für Bush geschrieben, trotzdem gut. Fetter Chorus, zwischendurch dann wieder richtig heavy. Der Song wächst. Am Ende noch nen Gimmick. *5*

Astreiner Text bei "The Constant", treibender Rythmus, es darf wieder gemosht werden. Vocal Lines erinnern einmal mehr an "Persistance...". *4*

Riffiger Abschluß der Scheibe, "Revolution Screams". Frühes Brake, nachdem die Felle nochmal dominieren. Teils richtig thrashig. Hätte aber etwas mehr auf den Punkt kommen können. *4*

Bleibt ein sehr gutes Comeback Album, das ein paar Bomben Songs zu bieten hat. Zwei alltime Anthrax-Classics (Fight... u. In the End), dem aber vlt. gerade gegen Ende doch noch eine Granate fehlt um richtig zu killen. Z.B. ein Cover, die konnten Anthrax zu Belladonna Zeiten immer gnadenlos gut veredeln.
Bleiben drei Songs fünf, einer leicht über der vier, zwei leicht drunter. Macht am Ende mit 5 Punkten für das Artwork knappe 5 Sterne. Da das kein Livealbum ist gibts auch keinen Abzug für Joeys Hosen ;)
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Comeback!, 17. September 2011
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
Inzwischen haben die meisten überlebenden Thrash Metal Bands der 80er / 90er Jahre ihre Tiefphasen überstanden und eine paar richtig gute Langeisen veröffentlicht. Egal ob man Death Angel, Heathen, Overkill, Megadeth oder Testament im Sinn hat, die aktuellen Alben dieser Bands sind allesamt Thrash Metal der Güteklasse 1A. Gefehlt haben da eigentlich nur Anthrax. Dass die Band seit 2003 keine neue Songs veröffentlich hat, dürfte wohl vor allem an dem Sängerkarussel liegen, was die Band um Scott Ian veranstaltet hat. John Bush raus, Belladonna rein, Belladonna raus, Bush rein, ein kurzes Zwischenspiel mit Dan Nelson um am Ende doch wieder bei Joey Belladonna zu landen. Zum Einen hatte das etwas unfreiwillig Komisches und zum Anderen dürfte das auch für große Verwirrung unter den Fans gesorgt haben.

Wie auch immer, jetzt liegt Worship Music endlich vor und was die Band hier abgeliefert hat ist aller Ehren wert. Bis auf das Among The Living Album bin ich kein großer Freund der bisherigen Alben mit Belladonna, im Gegensatz zu den Bush Alben.

Anthrax machen da weiter, wo sie mit Persistence Of Time aufgehört haben, allerdings mit dem Unterschied, dass Joey Belladonna seine bisher stärkste Gesangsleistung unter dem Anthrax Banner abliefert. Allerdings vergisst die Band auch nicht die Jahre mit John Bush. Wer ein komplett oldschooliges Album erwartet hat, der wird wahrscheinlich enttäuscht, wer dagegen eine Kombination der beiden Bandphasen auf der Rechnung hatte, der wird sich an Worship Music erfreuen.

"Revolution Screams" ist zum Beispiel ein Song welcher sehr modern klingt, aber durch den Gesang Belladonnas die Brücke zu den älteren Alben schlägt. Am Anfang des Albums steht allerdings "Earth On Hell" und dieser Song klingt sehr nach den alten" Anthrax. Das Schlagzeug hämmert sich unerbittlich durch den Song und treibt den Rest der Band vor sich her. Generell fällt auf, dass die Band wohl besonderen Wert auf spannende Melodien und griffige Hooklines gelegt hat. Songs wie "Fight'em `Til You Can't" und "I'm Alive" gehören zu den besten Songs welche Anthrax bisher aufgenommen haben.

Lediglich mit dem Song "Judas Priest" werde ich nicht so richtig warm. Der Song ist sehr vertrackt und wirkt wie ein Fremdkörper auf einem ansonsten sehr guten Album!

Comeback gelungen!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Braucht ein bisschen, aber dann!!!, 16. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack) (Audio CD)
Vorweg: ich gehöre zu den Glücklichen, die diese geniale CD schon seit einer Woche als Promo hören durften und ... ich gebe es unumwunden zu ... ich war zunächst enttäuscht: anfangs für mich zu sperrig, zu uneingängig, irgendwie nicht Anthrax. Doch nach 2-3 mal hören prägten sich immer mehr Teilbereiche ein, die bisher nicht mehr verschwanden. Im Gegenteil, nach mittlerweile 6-7 mal finde ich keinen schwachen Song auf dem Album. Also: gebt den Songs Zeit, wenn ihr sie anfangs nicht so mögt. Meine Anspieltipps sind: "I'm alive", "In the end" und "Revoluion screams": letzteres erscheint zunächst recht klotzig, aber der Refrain ist der Hammer! Noch eine Anmerkung zum Gesang: manchmal glaubte ich nicht, dass hier tatsächlich Joey singt, ich war überrascht, wie kompakt und gut alles klingt. Auf der Big 4-DVD klingt die Stimme eher dünn und wenig souverän. Alles in allem: Für mich DIE Metal-Neuerscheinung des Jahres, ich freue mich schon sehr auf die Tour!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of both worlds, 18. September 2011
Von 
hubibe "hubibe" (Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Worship Music (Audio CD)
Als Uralt-Anthrax Fan hatte man in den letzten Jahren ja nicht so viel zu lachen. Dafür ist jetzt die Freude um so größer, denn Anthrax legen mit "Worship Music" meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus meinen beiden Anthrax Lieblingsscheiben "Among the living" und "We've come for you all" hin. Wobei betont werden muß, dass der Schwerpunkt eher auf "We've come for you all" liegt. Das bedeutet: geile Hooks ohne Ende, klasse Drumming gekrönt von einem äusserst facettenreichen Gesang, den ich Joey Belladonna so nicht zugetraut hätte. Aber der Reihe nach: los geht's mit einem total überflüssigen Intro, eben "Worship Music". Passt gut zum Cover, kann man einmal hören, ist aber eigentlich reine Zeitverschwendung. Danach geht es mit dem ersten richtigen Song los:

"Earth on Hell": zwar knallharter, aber nicht zwingender Song. Stellt Euch "What doesn't die" vor, nur mit weniger Ohrwurmcharakter. Beschweren kann sich niemand, ist aber auch kein Song, der in die ewigen Bestenliste kommen könnte. 6/10

"Devil you know": der erste von 3 Songs, die definitiv auf jede zukünftige Anthrax Best Of gehören. Hammerteil! Ein Ohrwurm vor dem Herrn, knallharte Gitarren, aber eher Metal als Thrash. Toller Gesang, spitzen Melodie. Klasse! 10/10

"Fight 'em till you can't": das könnte genauso gut aus seligen "Among the living" Zeiten stammen. Thrash at its best! Schnell, hart, klasse Tempiwechsel, ganz tolles Gitarrensolo und spitzenmäßiger Wechsel zwischen thrashiger Strophe und extrem melodischem Refrain. Die typischen Anthrax mit Joey Belladonna sind zurück. 10/10

"I'm alive": noch ein zukünftiger Klassiker. Auch eher rockig als thrashig, aber eine echte Hymne. Künftiger live Klassiker. Wieder eine Melodie die sich absolut festsetzt. 10/10

"In the end": quasi das "A.D.I." von 2011. Heißt: Epos von 8 Minuten Länge, eingeläutet von unheilvollen Kirchenglocken. In der Mitte ein Break, dass der Putz von den Wänden bröckelt, ab dann wird der Song schneller bevor es zum Ende hin wieder ruhiger wird. Belladonna übertrifft sich einmal mehr selbst. 8/10

"The Giant": nach dem insgesamt eher schleppenden "In the end" wieder Speed. Verdammt viel Text für so ein Lied. Refrain ziemlich Ohrwurm-mäßig ohne die Qualitäten der oben genannten Songs zu erreichen. Insgesamt gehobener Durchschnitt. 7/10

"Judas Priest": scheitert für mich als Die-Hard-Priest Fan am Namen. Da hätte ich mehr Priest-Schlagseite erwartet. Insgesamt ein komplexes Riffmonster was man sich schön hören muß. Gut, aber nicht zwingend. 7/10

"Crawl": für mich der Schwachpunkt der CD. Hätte auch auf "Stomp 442" oder "Volume 8" sein können. Also: totale Bush Schlagseite, 90er Riffing. Etwas langweilig. 5/10

"The Constant": ahhh. Es geht doch! Absolutes Groove-Monster mit schnellem, sehr melodischem Ohrwurm-Refrain und wieder brilliert Rob Caggiano an der Gitarre. Klasse! 9/10

"Revolution Screams": mit einem knallharten Thrasher geht das Album zu Ende. Nochmal fast die Höchstnote, da wieder Härte mit totaler Ohrwurm-qualität gepaart wird. 9/10

Fazit: kein Anthrax Fan wird von dieser Scheibe enttäuscht sein. Und eigentlich müsste jeder Metal Fan 2-3 absolute Überflieger-Songs identifizieren können. Klare Kaufempfehlung!
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