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Kundenrezensionen

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am 19. Juni 2012
Seit geschlagenen acht Jahren wartete die treue Fangemeinschaft rund um Anthrax auf neues Material seitens ihrer Lieblinge. Nun im Jahre 2011 begab es sich, dass sich die Band mit einem neuen Album zurückmeldete. 'Worship Music' heißt das neue Werk. Mag der Titel beim ersten Hören noch etwas überheblich, gewagt und arrogant klingen, so kann man schnell feststellen, dass das enthaltene Material dem Album- und Bandnamen absolut gerecht wird.

Wie zu erwarten, bringt 'Worship Music' natürlich einige Veränderungen mit sich. Allein die Tatsache, dass Ex-Sänger Joey Belladonna erneut den Platz hinter dem Mikrofon einnimmt, bedeutet in Punkto Sound eine gewisse Abwandlung. Anthrax erfinden sich hier natürlich nicht neu, dennoch besitzt 'Worship Music' seine eigene Marke und hat es nicht nötig nach Vorgängeralben in der Art von 'Stomp 442' zu klingen. Ich persönlich begrüße und befürworte den Austausch des Sängers, da mir die Belladonna-Zeiten schon immer mehr zusagten. Ich halte Frühwerke wie 'Spreading the Disease' und ganz besonders 'Among the Living' für wahrliche Meisterleistungen der Band, und auch Klassiker des Thrash-Metals. 'Worship Music' reiht sich da problemlos mit ein, obwohl die Alben in musikalischer Hinsicht nicht vergleichbar sind. Der aktuelle Tonträger schlägt weder in die Thrash- oder Speed-Metal-Kerbe. 'Worship Music' gleicht eher modernem Heavy Metal, mit ordentlich Dampf dahinter. Hier gibt es keine Titel, die vollkommen ausfallen, denn jeder Song überzeugt auf seine eigene Art und Weise. An Eingängigkeit, Frische und Energie sind sie nicht zu übertreffen, und dabei bleibt zu bedenken, dass die Bandmitglieder auch nicht mehr die Jüngsten sind!;)
Absolute Highlights des Albums sind für mich 'The Devil You Know' und 'Fight 'Em 'Til You Can't'. Die restlichen Tracks fallen allerdings ebenfalls absolut hochwertig aus.

Fazit: Mit 'Worship Music' ist dem Quintett ein durch und durch erstklassiges Heavy-Metal Album geglückt.
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 17. September 2011
Natürlich ist es immer so eine Sache bei Bands wie Anthrax, welche nahezu über Jahrzehnte in allen ihren Phasen neue Fans hinzu gewonnen, aber auch altgediente verloren haben.
Hauptsächlich teilen sich die Lager wohl in John Bush- und Joey Belladonna-Jünger auf.
Ich selbst bin 36 Jahre alt, und mit Spreading The Disease, State of Euphoria und Among the Living aufgewachsen, weshalb ich eindeutig Belladonnasympathien hege. In meinen "Ohren" ist John Bush ein hervorragender Metalsänger, Sound of white noise war mit Sicherheit noch ein tolles Album, allerdings denke ich, dass er es nie schaffte, diese grossen Emotionen zu transportieren, wie es Belladonna nun auf Worship Music tut. Das aktuelle Album ist ein modernes Metalalbum mit klassischen Bestandteilen, Joey`s Stimme ist ein wenig tiefer als gewohnt, doch, wie ich denke genau passend für diese 13 Tracks, welche heavy, immer wieder überraschend und mit grossen Refrains gerade zu gespickt sind. Den neuen Veröffentlichungen alter Recken wie Megadeth oder Metallica, war ich eher kritisch gegenüber gestanden, Worship Music hingegen ist für mich ein Volltreffer. Volle Punktzahl.
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am 18. September 2011
Nach dem Sängerkarussel mit Bush und Belladonna hatte ich Anthrax bereits abgeschrieben. Ich lernte Anthrax mit John Bush kennen und war immer ein Fan dieser Ära. Belladonnas Stimme hat mir irgendwie nie gefallen, deswegen wollte ich die Band bereits abschreiben. Zum Glück hat die Neugierde gesiegt und die kurzen Hörproben bei amazon haben mich regelrecht umgehauen. "Das ist Belladonna? Wirklich?", dachte ich. Das Album war so gut wie gekauft. Worship Music klingt wie eine geniale Mischung aus alten und neuen Anthraxalben. Als hätte man einfach den Bushstil genommen und Belladonnas Stimme ein paar Oktaven heruntergeschraubt. Dass die Jungs mit solch einem Brett zurückkehren würden, hätte ich nicht gedacht. Sicher werden viele Fans ihre Freude an diesem Album haben. Egal welchen Sänger sie bevorzugen. Es wäre schön, wenn Anthrax es schaffen würden, öfter ein Album zu veröffentlichen. Die Wartezeit ist immer recht lang. Aber: Das Warten lohnt sich jedes Mal!
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am 31. Januar 2013
Mehr durch Zufall bin ich auf dieses Album in der schönen Ltd. Edition gestoßen und, nun ja, ich habe Anthrax mal wieder eine Chance gegeben. Schnell machte sich deutlich, dass die vorschnell verfassten Reviews eben nicht diesen Nachhaltigkeits-Faktor haben, denn dieses Album braucht echt Zeit und mich haben die durchschnittlichen Bewertungen in den Fach-Magazinen eher zurückgeschreckt. Besonders wichtig für alle Anthraxler aus den 80ern: Der Sound von damals wird mit modernen Arrangements von heute vermengt und ergibt mit dem alten Leader Belladonna ein erstaunlich frisch klingendes Stück Musik! Scott Ian rifft sich auf Worship Music wirklich den Arsch ab und die meisten dieser Attacken münden in exzellenten Refrains. Nach dem straighten Opener Earth on hell" überrascht The Devil you know" mit einem erstaunlich eingängigen Refrain, über allem thront der unfassbar variable Gesang von Joe, auf welchen ich ehrlich gesagt nach dem ganzen Theater um Bush keinen Pfifferling mehr gegeben habe - Geil!
Und weiter geht es mit einem old anthrax-typischen Groove-MonsterFight em til you can", ebenfalls mit einem sehr melodischen Refrain und klasse aufgebaut.
IŽm alive" mutet selbst nach einem Jahr doch etwas belanglos an. Dafür kracht nach dem nächsten Intro der SongIn the End" mit herrlich griffigem Sound und klasse Refrain, welcher
zum Mitshouten einlädt! The Giant" wird durchgetragen von einem sarkastischen Text, insgesamt sehr ami-mäßig ( surprise, surprise...)
Das Snare-Drum Intro läutet mit Spannung das nächste Kaliber Judas Priest" an, keine Hommage an die Briten, sondern knallhartes Anthrax-Futter mit schneidigem Text! Sauber!
Im gemäßigteren Bereich und sehr Bush-lastig ist mit Crawl" danach die vielleicht langsamste Nummer auf der Scheibe vertreten, passt aber gut ins Konzept.
The Constant" mutet vom Grundgerüst wie ein Relikt aus Among the Living" Zeiten an,
geht aber letztendlich nur als ordentlicher Song über die Theke.
Revolution Screams" kommt etwas vertrackt daher, der coole Text passt dafür aber zur Band! Den Abschluss des Albums bildet als Bonus ein Cover-Song, New Noise" von Refused, das Ding war mal Ende der 90er ein ziemlicher MTV-Hit und macht Lust auf ein Rückblick auf die Zeiten von Dog Eat Dog und Co...
Fazit: Die neue Anthrax ist wirklich eine neue Anthrax, weil Sie mich weder zu sehr an die seeligen Altzeiten erinnert, aber auch die guten Scheiben mit Bush als Ära für sich allein stehen lassen. Ein klasse Metal-Album für Riff-Fetischisten und Pflicht für alle Liebhaber professioneller Metal-Sounds! Welcome Back, Anthrax!
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Für mich gehören die "Anthrax"- Alben aus der "Belladonna"- Ära bis heute zum Besten was dieses Genre je geschaffen hat. Insofern schlug die Nachricht, dass es ein neues Album mit "Joey Belladonna" geben würde, bei mir wie eine Bombe ein. Ich hoffte sehr das sich "Anthrax" mit ihm wieder ein wenig zu ihren Wurzeln hin orientieren würden - und wurde nicht enttäuscht! Ich finde das "Anthrax" es wunderbar geschafft haben einen Spagat zwischen ihrer Vergangenheit und der Neuzeit hinzubekommen. Ich habe keine Ahnung ob es an "Belladonna" liegt, "Worship Music" hört sich endlich wieder wie ein richtiges "Anthrax"- Album an, vergessen sind die eher langweiligen Alben aus den 90ern. Natürlich lassen sich diese Einflüsse immer noch heraushören, allerdings wurde der "Thrash"- Faktor doch deutlich nach oben gefahren und in den Vordergrund gestellt. Ich würde mir wünschen das es "Anthrax" schaffen, den Niedergang aus der "Bush"- Ära aufzuhalten und wieder an alte Klasse anknüpfen können. Mit "Worship Music" sind sie meiner Meinung nach auf einem guten Weg. Die Songs wurden zwar teilweise noch für "John Bush" geschrieben, "Joey Belladonna" schafft es aber sie zu seinen Nummern zu machen.
Als Anspieltipps würde ich "Fight em til you can't", "The devil you know" und "I'm alive" benennen wollen.

Mein Fazit: Für mich ist "Worship Music" das beste Album seit 21 Jahren, kommt aber auch nicht an die Klassiker der 80er heran. Mir persönlich ist es immer noch zu viel "Nu Metal" auch wenn dieser Anteil zu Gunsten klassischen "Thrash"- Elementen heruntergefahren wurde. Ich mag eben "Grunge" oder "Nu Metal" nicht so, wem das ebenso ergeht, der sollte hier vorsichtig sein. Dennoch finde ich dieses Album besser als seine Vorgänger und würde gerne 3,5 Sterne vergeben. Daher gute 3 Sterne, für 4 reicht es für mich nicht!
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am 25. Oktober 2012
...und dass wie gewohnt ! Für mich momentan die geilste Scheibe im Metalbereich. Ich war erstaunt über Joe Belladonna, man erkennt seine Stimme fast garicht wieder. The Giant ist mein Fave. Fans sollten zugreifen und diesen Mattenschwinger Deluxe ihr Gehör schenken. Keine Among the Living, Spreading the Disease und auch keine State of Euphoria. Aber...eine Steigerung. Auch ohne Dan Spitz ein erfreuliches Wiedersehen mit Charlie Benante und Scott Ian. Ich habe sie damals geliebt und tue es heute noch.
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am 1. November 2011
Ich habe keine Lust, in dieser Rezension auf das gerne genommene Thema Sängerhickhack einzugehen. Mein Lieblings-Anthrax-Sänger Joey Belladonna ist wieder da, und das ist auch gut so!

Als erstes einige Worte zur Verpackung und Aufmachung: Wow! Das Digipack ist unglaublich großartig geworden, das Design, die Fotos, einfach alles ist gut gelungen, und mehr Metal als das Cover geht gar nicht!

Der erste Song, den ich vorab im Internet hörte war "Fight 'em 'Til You Can't", der mich erst nicht begeisterte, aufgrund des poppigen Refrains, aber ich habe mich immer mehr mit ihm angefreundet - jetzt denke ich sogar, er ist der beste track der Scheibe.

Die eingängigen Refrains ziehen sich durch die gesamte CD, und wer sich drauf einlässt, bekommt wirklich was geboten. Belladonnas Stimme ist eh über jeden Zweifel erhaben, und die Riffs sind toll, auch wenn man das Gefühl hat, dass einige moderne Elemente eingebaut wurden, die man teilweise bei bands wie Slipknot schon gehört hat (Die letzten Parts von "Revolution Screams"), was allerdings kein negativer Kritikpunkt sein soll, zumal die Produktion passend modern, aber nicht steril, ausgefallen ist - großartig!

Es gibt sehr gute Songs, aber das Niveau kann nicht über die ganze CD gehalten werden, speziell die A-Seite hebt sich qualitativ deutlich vom Rest vom "Worship Music" ab, sodass sich gegen Ende teilweise etwas Eintönigkeit breit machen kann, aber die packenden Hooks, Riffs und Refrains der restlichen Songs reißen das für mich ganz klar wieder raus.

Abschließend zu erwähnen ist noch das äußerst geschmackvolle Refused-Cover "New Noise", welches dem Digipack als Bonus hinzugefügt wurde (auch wenn ich denke, dass in Sachen Bonusmaterial noch 'ne Schippe hätte draufgepackt werden können).

Alles in allem: Gutes Album, das allerdings ein paar Ausfälle enthält, aber immernoch toll genug ist, um eine klare Kaufempfehlung zu bekommen :)
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am 21. Oktober 2011
Das unendliche und etwas unappetitliche Gerangel um den Sängerposten bei ANTHRAX hatte schon was von SPINAL TAP.
Am Ende hat man sich dann doch für Belladonna entschieden und das neue Werk ist jetzt endlich da. Mal abgesehen vom Entscheidungsprozeß kann ich mit der Entscheidung selbst ziemlich gut leben. John Bush ist zwar ein begnadeter Sänger, aber seine Stimme passt meiner Meinung nach viel besser zum Sound einer Band wie ARMORED SAINT. Bei ANTHRAX bin ich mit seiner Stimme nie richtig warm geworden und somit liegt das letzte für mich wirklich gelungene Album von ANTHRAX auch schon ein paar Dekaden zurück.

Jetzt aber zur Musik:
Auffällig ist, dass auch an den Stimmbändern von Belladonna der Zahn der Zeit etwas genagt hat. Ganz so hoch und aggressiv wie früher ist er nicht mehr unterwegs, aber ganz ehrlich gesagt, welcher der Recken aus den 80ern schafft das heute noch uneingeschränkt? Aber auch in den mittleren Lagen macht er eine gute Figur und seine Stimme ist immer noch ziemlich unverwechselbar. Also stimmtechnisch schon mal alles ok.

Soundtechnisch hat man hörbar versucht, sich wieder etwas mehr am alten ANTHRAX-Stil zu orientieren, als Belladonna noch an Bord war. Auffällig ist das z.B. bei "Earth on Hell", "Fight 'em 'til you can't" oder "Judas Priest". Andere Songs sind eher am moderneren Sound der Bush-Jahre angelehnt bzw. eine Mischung aus alt und neu, z.B. "Crawl" oder "Revolution Screams". Und es gibt ein paar Songs, die irgendwie ganz untypisch sind, wie "I'm Alive" oder "In the end". Das Ganze ist druckvoll und dynamisch produziert und knallt ordentlich aus den Boxen.

Von der Qualität her finde ich den neuen Output etwas durchwachsen.
Die Platte beginnt mit "Earth on Hell", "Fight 'em 'til you can't" und 'I'm Alive" ziemlich stark und mich können sowohl die auf alt gemachten als auch die moderneren Stücke begeistern. Vor allem "I'm Alive" hat es mir da inzwischen irgendwie angetan, da es eher untypisch ist, aber extrem ins Ohr geht. Sehr cool! Danach schwankt das Niveau zwischen "Ziemlich gelungen" und "Eher durchschnittlich" etwas hin und her, weitere richtige Highlights kristallisieren sich aber für mich nicht heraus. Die Intros "Hymn 1" und "Hymn 2" für die nachfolgenden Lieder hätte man auch problemlos weglassen können.

Insgesamt gesehen ist die Platte dank des erstklassigen Beginns zu stark, um sie mit 3 Sternen abzuspeisen, andererseits reicht sie aber auch nicht an die früheren Glanztaten heran. Daher gibt's von mir 4 Sterne, auch weil das Digipak wirklich sehr edel aussieht und ich die Coverversion von Refused ebenfalls gelungen finde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2011
Als Uralt-Anthrax Fan hatte man in den letzten Jahren ja nicht so viel zu lachen. Dafür ist jetzt die Freude um so größer, denn Anthrax legen mit "Worship Music" meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus meinen beiden Anthrax Lieblingsscheiben "Among the living" und "We've come for you all" hin. Wobei betont werden muß, dass der Schwerpunkt eher auf "We've come for you all" liegt. Das bedeutet: geile Hooks ohne Ende, klasse Drumming gekrönt von einem äusserst facettenreichen Gesang, den ich Joey Belladonna so nicht zugetraut hätte. Aber der Reihe nach: los geht's mit einem total überflüssigen Intro, eben "Worship Music". Passt gut zum Cover, kann man einmal hören, ist aber eigentlich reine Zeitverschwendung. Danach geht es mit dem ersten richtigen Song los:

"Earth on Hell": zwar knallharter, aber nicht zwingender Song. Stellt Euch "What doesn't die" vor, nur mit weniger Ohrwurmcharakter. Beschweren kann sich niemand, ist aber auch kein Song, der in die ewigen Bestenliste kommen könnte. 6/10

"Devil you know": der erste von 3 Songs, die definitiv auf jede zukünftige Anthrax Best Of gehören. Hammerteil! Ein Ohrwurm vor dem Herrn, knallharte Gitarren, aber eher Metal als Thrash. Toller Gesang, spitzen Melodie. Klasse! 10/10

"Fight 'em till you can't": das könnte genauso gut aus seligen "Among the living" Zeiten stammen. Thrash at its best! Schnell, hart, klasse Tempiwechsel, ganz tolles Gitarrensolo und spitzenmäßiger Wechsel zwischen thrashiger Strophe und extrem melodischem Refrain. Die typischen Anthrax mit Joey Belladonna sind zurück. 10/10

"I'm alive": noch ein zukünftiger Klassiker. Auch eher rockig als thrashig, aber eine echte Hymne. Künftiger live Klassiker. Wieder eine Melodie die sich absolut festsetzt. 10/10

"In the end": quasi das "A.D.I." von 2011. Heißt: Epos von 8 Minuten Länge, eingeläutet von unheilvollen Kirchenglocken. In der Mitte ein Break, dass der Putz von den Wänden bröckelt, ab dann wird der Song schneller bevor es zum Ende hin wieder ruhiger wird. Belladonna übertrifft sich einmal mehr selbst. 8/10

"The Giant": nach dem insgesamt eher schleppenden "In the end" wieder Speed. Verdammt viel Text für so ein Lied. Refrain ziemlich Ohrwurm-mäßig ohne die Qualitäten der oben genannten Songs zu erreichen. Insgesamt gehobener Durchschnitt. 7/10

"Judas Priest": scheitert für mich als Die-Hard-Priest Fan am Namen. Da hätte ich mehr Priest-Schlagseite erwartet. Insgesamt ein komplexes Riffmonster was man sich schön hören muß. Gut, aber nicht zwingend. 7/10

"Crawl": für mich der Schwachpunkt der CD. Hätte auch auf "Stomp 442" oder "Volume 8" sein können. Also: totale Bush Schlagseite, 90er Riffing. Etwas langweilig. 5/10

"The Constant": ahhh. Es geht doch! Absolutes Groove-Monster mit schnellem, sehr melodischem Ohrwurm-Refrain und wieder brilliert Rob Caggiano an der Gitarre. Klasse! 9/10

"Revolution Screams": mit einem knallharten Thrasher geht das Album zu Ende. Nochmal fast die Höchstnote, da wieder Härte mit totaler Ohrwurm-qualität gepaart wird. 9/10

Fazit: kein Anthrax Fan wird von dieser Scheibe enttäuscht sein. Und eigentlich müsste jeder Metal Fan 2-3 absolute Überflieger-Songs identifizieren können. Klare Kaufempfehlung!
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am 19. September 2011
20 lange Jahre musste man warten, ehe die Band, die auch mit John Bush sehr gute Alben veröffentlicht hat, mit DEM Anthrax Sänger schlechthin wieder aufwarten konnte. Und ... er kann es noch ! Lasst Euch nicht beirren von einigen Reviews hier. Wenn Ihr auf die alten Anthrax standet, dann könnt Ihr Euch bedenkenlos das Teil zulegen. Beladonna klingt nach Beladonna, er wird nie ein mehrere Oktaven Sänger und das tut auch gar nicht Not. Was fehlt sind die sehr hohen Töne, wie auf "Among the Living", dafür ist alles etwas weniger Strasse und mehr Nuclear Blast ;)

Mit "Earth on Hell" gibt es einen kurzen, knackigen Opener, der mit fetten Drums, fettem Bass, schnellem Mittelteil und einem prima Solo aufwartet. Thrashige Background Vocals von Scott Ian (ähnlich "Discharge"). Insgesamt erinnert er mich irgendwie "One man stands" von der "Persistance of time", ohne dass ich jetzt sagen könnte warum. Überhaupt ist die Produktion übrigens echt prall geworden. *4*

Bei "The devil you know" geht mit einem prima Chorus ab, der auch auf "Among the living" gepasst hätte. Geile Gitarren, "What goes around comes around", irgendwo schonmal gehört den Satz, welcome back boys. Lässiges brake in der Mitte. *4*

"City authorities in your area have reported that Bodies from the Dead are rising from their graves and attacking the Living", da ist der Name Programm. Zum ersten mal Monstersong, erinnert an "Gridlock". Leider auch das Anfangsriff, man möchte eigtl immer mitsingen "... and its a long time, long time coming...". Tut dem Brecher aber keinen Abbruch, kann den zuvor genannten Song sogar noch toppen. Das liegt an den super Drums, an den grandiosen Bridge/Chorus, die die Anthrax Trademarks in der Art von "Cought in a Mosh" vereinen. Und: der Groove von "We`ve come for you all" ist trotzdem da. Zieh mir das Teil schon seit Juli (Sonisphere Frankreich) rein, keine Abnutzungserscheinungen. Coming Classic *5* Das Thema des Songs wird übrigens im Cover/Booklet augenzwinkernd verarbeitet.

"I`m Alive" beginnt atmosphärisch, ruhig und geht in den typsichen Anthrax Knochensägemühlensound über. Catchy Chorus, prima Gesang, in den 90ern wär das ne super Single gewesen. Basslastig. Irgendwie WCFYA analogien, allerdings ist bei Belladonna alles irgendwie mehr Melodie als Groove orientiert. Großartige Gitarren am Schluß. *4*

Tiefe Streicher nehmen das Haupriff vorweg. Glockengebimmel deutet den Chorus an. Monster fette Drums und mega Riff. Davon kann man gar nicht genug kriegen. "In the End" ein wahnsinnsbrecher live auf jeden Fall. Mann kann zig tausend Menschen hüpfen sehen. Gefällt auch jedem "New"-Metaller. Großer Sport. Das meinte Bello also im Booklet mit "greatest Anthrax Music ever". Auf einer Stufe mit "Any place but here" und "Indians". Geiler Stimmungswechsel bei 3.30, der das Riff mitnimmt, Metallica Gitarren, dann noch nen brake und man denkt der Song müsste enden, man ist nochmal dankbar für den Chorus. *5*

"The Giant", kurzer, schneller Song, oldschool "Sprechgesang" und im Gegensatz dazu (etwas cheasy) Chorus. Man wird beim lesen des Textes den Eindruck nicht los, dass der Text in der Strophe irgendwie in den Song gequetscht wurde. *4*

Drum Überleitung zu "Judas Priest". Klasse Melodie zu Anfang geht in einen Stampfer über. Gesang wird wieder viel lockerer, geht gut ins Ohr. Text hat aber nix mit der gleichnamigen BWOBHM-Legende zu tun ;) In der Mitte Brake gefolgt von Drum/Bass "Duell". Der Song hätte gut auf POT stehen können. *4+*

"Crawl", ruhiger Anfang, der sich ganz auf einen Belladonna verlässt, der irgendwie anders klingt. Ungewohnt. Wenn einer den Anfang der "Nicefuckingballad" kennt, der weiss was ich meine. Irgendwie Faith No More Schlagseite. Vlt. eher für Bush geschrieben, trotzdem gut. Fetter Chorus, zwischendurch dann wieder richtig heavy. Der Song wächst. Am Ende noch nen Gimmick. *5*

Astreiner Text bei "The Constant", treibender Rythmus, es darf wieder gemosht werden. Vocal Lines erinnern einmal mehr an "Persistance...". *4*

Riffiger Abschluß der Scheibe, "Revolution Screams". Frühes Brake, nachdem die Felle nochmal dominieren. Teils richtig thrashig. Hätte aber etwas mehr auf den Punkt kommen können. *4*

Bleibt ein sehr gutes Comeback Album, das ein paar Bomben Songs zu bieten hat. Zwei alltime Anthrax-Classics (Fight... u. In the End), dem aber vlt. gerade gegen Ende doch noch eine Granate fehlt um richtig zu killen. Z.B. ein Cover, die konnten Anthrax zu Belladonna Zeiten immer gnadenlos gut veredeln.
Bleiben drei Songs fünf, einer leicht über der vier, zwei leicht drunter. Macht am Ende mit 5 Punkten für das Artwork knappe 5 Sterne. Da das kein Livealbum ist gibts auch keinen Abzug für Joeys Hosen ;)
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