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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beste seit langem
endlich mal wieder eine JW-Platte, an der ich mich nicht satthören kann. Die letzten beiden waren, na ja.
Seit meinem 15. Lebensjahr sammle ich alles, was es von JW gibt, wobei in den letzten Jahren manche Veröffentlichungen eher diskussionswürdig waren. Auch die Konzerte besuche ich eigentlich nur noch aus Nostalgie und Empathie, weniger um...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2011 von Oeuf du diable

versus
14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabel aber eben nicht mehr!
Kann mich den anderen Rezensenten hier nicht 100% anschließen.
Die Begeisterungsstürme samt Euphorie fehlen mir auch nach mehreren Durchläufen!

Natürlich kann man immer wieder betonen, wie toll es nicht ist, Johnny heutzutage noch einmal in dieser Form zu erleben - und von ihm noch einmal so ein Album zu erhalten.
Umgekehrt ist ja...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2011 von Wolfgang P.


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beste seit langem, 26. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
endlich mal wieder eine JW-Platte, an der ich mich nicht satthören kann. Die letzten beiden waren, na ja.
Seit meinem 15. Lebensjahr sammle ich alles, was es von JW gibt, wobei in den letzten Jahren manche Veröffentlichungen eher diskussionswürdig waren. Auch die Konzerte besuche ich eigentlich nur noch aus Nostalgie und Empathie, weniger um musikalischen Hochgenuss zu erleben. In einer Rezesion über eines seiner letzten Konzerte in Deutschland stand sinngemäß, dass er besser nicht versuchen sollte, an die alten Hochformzeiten anzuknüpfen, sondern es besser wie der späte Muddy Waters machen sollte: im Rahmen seiner verbliebenen Möglichkeiten den Blueskatalog zu pflegen und in Würden alt werden. Genau dies hat er in meinen Augen jetzt getan. Mit Unterstützung toller Begleitmusiker hat er (wenn auch manche sehr "ausgelutschte") Klassiker neu belebt und richtig gut und angemssen interpretiert. Leider wird man das so niemals live sehen können. Ich kann mir vorstellen, dass das Album Bluespuristen abschrecken könnte. Irgendwie klingt es sogar massenkompatibel. Diese können ja alternativ zur WDR-Rockpalast-Scheibe greifen (genial!). Ich jedenfalls geniesse dieses Album sehr und hoffe inständig auf ein "roots 2".
Ein Haar in der Suppe finde ich doch: die liner-notes sind sch....Nur die guest stars sind erwähnt, wer spielt aber sonst keyboards etc.?
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Johnny lebt !, 26. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Ich muss schon sagen, dass ich mich wirklich sehr gefreut habe, Johnny Winter so nochmal hören zu dürfen.
Nach der Platte ,,Hey, where is your Brother ?'' von 1992/93 gings mit Johnny einfach nur noch bergab.
Das war sehr schade, denn bis dahin ist Johnny technisch gesehen immer besser geworden.
Wer ihn Anfang der 90er Jahre mal gesehen hat, weiss wovon ich spreche.Dann kam einige Jahre nichts Neues, bis 1997 ,,Live in NYC'' erschien. Und hier war ich erstmals geschockt. Denn genau das, was Johnny immer ausgemacht hat, nämlich das punktgenaue Spiel oder seine dreckige Bluesstimme, all das bröckelte dahin.
Im Jahr 2000 war's dann ganz schlimm.Johnny war am Tiefpunkt. Fans sind weinend aus den Konzerten gegangen. Man hat sich eigentlich nur noch gewundert, wie man überhaupt noch in so einem Zustand spielen kann. Und das ging leider einige Jahre so.
Leider viel zu lange. Und das hinterlässt Spuren...
Aber mit seinem neuem Manager Paul Nelson kämpft sich Johnny ganz langsam zurück.Das Ergebnis ist find ich sehr bemerkenswert!
Es ist eine tolle Bluesplatte geworden.Johnny leiert nicht mehr die Texte runter, sondern singt richtig gut.Was er auf der Gitarre spielt, ist nicht mehr so schnell, aber sehr lässig und kommt vor allem auf den Punkt.
Eine Sache ist anders, als alle Alben die Johnny in seiner langen Karriere gemacht hat: Sein Gitarrenspiel steht hier nicht mehr so im Mittelpunkt, sondern der Song als Ganzes.Und das ist ein gutes Konzept, denn Johnny braucht ja wirklich keinem mehr etwas zu beweisen. Alle Gastmusiker geben ihr Bestes, den Meister zu unterstützen, dennoch stellt ihn hierbei keiner in den Schatten.Der Sound der Platte ist sehr gut und es groovt !
Etwas schade sind, wie es hier ja schon einige bemerkt haben, die fehlenden Liner Notes.Das z.B. John Medeski auf ,,Come Back Baby'' Orgel spielt, hat mich sehr erstaunt und wie das zusammengekommen ist, hätte mich wirklich interessiert...
Also,man kann sagen,seit fast 20 Jahren die beste Platte von Johnny. Es geht wieder bergauf und ich hoffe, man wird noch viel von ihm hören.
Erinnern wir uns, was Muddy Waters (mit Johnny's Unterstützung !) noch in diesem Alter vollbracht hat...
Bis dahin wird er tun was er immer gemacht hat,nämlich den Blues spielen, nur wie er es kann.
Go Johnny, go!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Erstaunen, 26. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Ich bin total überrascht von der musikalischen Qualität dieser Scheibe.
Habe sie beim Kartenspiel in einer Kneipe erstmals gehört und sofort gefragt, wer da so gut Gitarre spielt. Auf Johnny Winter wäre ich tatsächlich nicht gekommen.
Of genug waren Blindkäufe, 7 CD’s habe ich von dem, eine ziemliche Enttäuschung.
Nach „Second Winter“ und „And Live“ fand ich kaum noch was Hörbares von ihm.
Und jetzt kommt die, für mich, beste CD, die er je eingespielt hat.
Klar kann man nörgeln, dass nicht jeder Titel ein musikalischer Meilenstein ist.
Na ja, gibt’s da irgendwen, dem alle Titel einer CD von hochgelobten Größen wie z.B. J.J. Cale, Clapton, Tull, Floyd, Santana, Di Meola, Camel, Dire Straits oder auch den heiligen Rolling Stones usw. gefallen?
Bis auf Floyd’s „Wish You Were Here“ muss ich das für mich glatt verneinen, so toll ich viiiiele andere Songs dieser Musiker auch finde.
Aber auf dieser Johnny Winter CD regiert die pure Spielfreude, trotz „schwächerer“ Songs.
Seine Slide ist genial und sogar sein Gesang ist endlich mehr als erträglich. Passt einfach gut.
Ich stelle mir das jetzt so vor, dass, wenn Johnny Winter diese Versionen von „T-Bone Shuffle“ und „Dust My Broom“ schon auf seiner „Second Winter“ untergebracht hätte, Clapton sein „Layla“ Werk mit Johnny Winter und nicht mit Duane Allman eingespielt hätte.
Dass er 40 Jahre später noch solche Klänge rauszaubert, ist für mich eher ein Anlass zur Verneigung vor seiner Willenskraft. Und seiner immer noch grandiosen Fähigkeit an der Gitarre.
Vernichtende Kritiken hat er mit dieser CD nicht verdient.
Von mir klare Kaufempfehlung!!! Und viel Freude bei voller Lautstärke…
PS. Die letzte Satriani finde ich im Vergleich grottenschlecht.
Da muss einer zwanghaft immer noch beweisen, dass er der Schnellste ist.
Und irgendwann nervt es nur noch…..
Johnny Winter’s „Roots“ zu hören, hat mir deutlich mehr Spaß gemacht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Johnny war selten so relaxed !, 8. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Bin Johnny Winter Fan seit seiner bahnbrechenden Platte "Progressive Blues Experiment" in den 70igern. Habe ihn dann live in Kaiserslautern und Mannheim gesehen (auch in den 70igern). Da war er putzmunter und die Musik hatte Drive und Biss, obwohl ich die Verbindung mit Rick Derringer schon damals für einen Fehlgriff hielt. Später in 2008 ein Liveauftritt in Oldenburg in der Kulturetage. Hier musste er auf die Bühne geführt (!) werden. Da hatte ich ihn endgültig abgeschrieben. Jetzt diese CD. Alle Stücke sind nur Standards, nichts Progressives. Teilweise stammen sie aus der staubigen Rumpelkammer des Rock `n`Roll, wie Honky Tonk oder Short Fat Fannie. Jungen Leuten ist es schwierig zu erklären, warum ich die CD gut finde. Die Musik ist gefällig; macht mir gute Laune bei trübem Wetter. Vor allem freut es mich, zu hören, dass Johnny nach allen Irrungen und Wirrungen die Kraft hat, so relaxte aber gleichzeitig kraftvolle Musik zu spielen. Er hat da gute Kollegen an seiner Seite. Ich habe die CD mehrfach an Leute, die zuwenig von den "Roots" wissen, verschenkt. Nach dieser CD sollte Johhny aber wieder etwas Progressives angehen, am besten mit John Spencer's Blues Explosion. Vielleicht packt er es. Ich wünsche es ihm.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to Form, 10. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Dieses Album ist eine Wiedergeburt. Punkt.
...Da aber Rezensionen laut Amazon mindestens 20 Worte lang sein müssen ...nichts leichter als das - denn tatsächlich fällt einem viel ein, zu Johnny Winter, oder noch besser - da geht einem das Herz auf, wie man so sagt. Das neue Album von Johnny Winter! ...es war alles andere als selbstverständlich, je nochmals von einem "neuen Album" von Johnny Winter sprechen zu können. Wie er, ...with a little help from his friends, an sich gearbeitet hat, um dieses neue Album vorlegen zu können - Respekt!
Klar hat da mit Sicherheit in Gedanken sein alter Held Muddy Waters "die Finger im Spiel gehabt", so von wegen: "Lass dich nicht unterkriegen Johnny, trotz 'Blues and Trouble'!" ...und wenn man ihn sieht, im Innentray der neuen Platte ...aufrecht, die geliebte Gibson Firebird in den Händen, gut gelaunt und diesmal mit richtigen Freunden im Rücken, dann spürt man, mit Johnny Winter ist wieder zu rechnen.
Back to Form. Toll!
Na okay, er ist nicht mehr so wieselflink wie 1970. Wer wollte das von einem "alten Blues Mann" - Jahrgang 1944 - erwarten? Aber wie die 'gute alte Firebird' über den 'Musicman' Verstärker kracht und singt, der Gesang zwischen "mellow" und so richtig übermütig - ein Maximum an Gefühl... das ist gereift, gelebt ...wiedergeboren. Und nicht zufällig stehen Freunde wie Warren Haynes und Derek Trucks an seiner Seite, so wie er selbst einst Muddy Waters an der Seite stand. Aufrechte Freunde, für die der Blues nicht nur eine Garnierung ist, sondern ein Lebenselixier. "Fathers and Sons" war der Titel einer alten Muddy Waters LP und darum geht es hier ebenso. Keep the Flame.
Für mich ist die neue Johnny Winter eine der ganz grossen Freuden im Herbst 2011, sie ist es für alle, die das wilde, laute, grossartige, traurige aber auch beständige Leben des Johnny Winter verfolgen und es LIEBEN, ihm zuzuhören. Und dieses neue Album wird ganz sicher nicht sein letztes sein...
Go, Johnny, go!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eigentlich toll, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Eigentlich toll, diese CD, sehr schön gespielt, spitzen Sound. Herr Winter fiedelt nicht so unerträglich rum, wie ich das von früheren Platten her kenne, sondern spielt sehr musikalisch; besonders die Slide Soli gefallen mir.
Das ist etwas, was dem Gastmusiker John Popper an der Harp auf Track 5 ("Last Night") allerdings nicht gelingt: Am Ende seines ersten Solo Chorus schwingt er sich in die Vogelgezwitscher-Oktav auf, was da noch ganz witzig wirkt. Allerdings schüttet er dann noch einen ganzen weiteren Chorus mit lächerlichem Ernst eine Unmenge von Tönen nahe der Hörgrenze aus. Erdiger Blues ist was anderes.
Auch die Instrumentalnummer "Honky Tonk" hätt's meinem Empfinden nach nicht gebraucht, hat ein wenig Kinderlied-Chatakter.
Trotzdem höre ich die CD sehr gerne, im Großen und Ganzen ist sie sehr schön. Bleibt als Wehmutstropfen noch zu erwähnen, dass der Gesang von Johnny Winter manchmal grenzwertig ist, ein großer Sänger ist er nicht . Vielleicht wären ein paar mehr Gesangs-Gäste eine gute Idee gewesen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Still alive and well, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Nach "I am a bluesman" habe ich eigentlich keinen Pfifferling mehr auf meinen alten Helden gegeben. Die Platte war an sich nicht schlecht aber Johnny Winters Gesang und Spiel klangen erschreckend schwach und zerbrechlich.
Bei der Ankündigung von "Roots" dachte ich dann zuerst auch eher an finale Resteverwertung. Weit gefehlt ! Das Album hätte man auch "Resurrection" nennen können. So vital hat er schon lange nicht mehr geklungen.(Da sieht man mal wieder wie einem der falsche Umgang das Leben versauen kann). Selbst ausgelutschte Kamellen wie "Further on up the road" und "Dust my broom " klingen frisch und machen Spass, die teilnehmende Blues- Prominenz lässt sich mitreissen und liefert mehr als nur Routine- Beiträge.
Endlich wieder eine positive Nachricht in diesen freudlosen Zeiten: Johnny Winter lebt und es geht ihm gut !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach gut....., 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Ich konnte Johnny Winter gestern live im Augsburger Spectrum" erleben, wollte sehen ob er es noch kann und wie die Titel seines neuen Albums rüberkommen. War leider ein zwiespältiges Vergnügen, da wenig Titel von diesem Album, die es verdient hätten, gespielt wurden. Seine Begleitband hat ihn, in weiten Teilen des Konzertes, regelrecht an die Wand gespielt, nicht wegen der Qualität der Band, sondern eher mangels gut ausgesteuerter Soundanlage. Erst im letzten Drittel des Konzertes konnte Johnny Winter sich durchsetzen und seine Mitstreiter dazu zwingen, "ihm" zu folgen....

Aber ich wollte doch über die CD schreiben.... in einer der vorhergehenden Rezensionen schrieb jemand, das Ergebnis sei bemerkenswert. Genauso kann man es sagen, denn wer Johnny Winter Ende der 90' live erlebt hat, der muss über diese "Auferstehung" fast schon überrascht sein. Nicht mehr ganz so schnell, vielleicht auch nicht mehr ganz so intensiv, aber dennoch ein Verständnis für den Ton, das immer noch seines gleichen sucht. Das Album "Roots" zu nennen, ist in sich schon stimmig, auch wenn seine Interpretation verschiedener Bluesklassiker nicht ganz neu wirkt, bietet es sich doch für ein Spätwerk eines genialen Gitarristen, der mehr Kollegen seiner Zunft beeinflusste als man glauben möchte, an.

Vor kurzem las ich über sein Album "Second Winter" aus den frühen 70'(welches ich jedem der sich für seine Musik interessiert, nur ans Herz legen kann), es handele sich hier um eine Art von "Weltkulturerbe", soweit würde ich beim aktuellen Album nicht gehen. Dennoch repräsentiert es eine Form von handgemachter Musik, die im Zeitalter stromlinienförmiger und teilweiser übertechnisierter Musik, schon fast aus dem Rahmen fällt. Eine Nachfolge in dieser Richtung, sehe ich mit großem Bedauern, ohnehin nicht. Anspieltipp ist für mich "Maybellene" und "Honky Tonk".
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen johnny winter roots, 12. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Was soll man über diesen grossartigen Gitarristen noch schreiben ? Ach ja , sein neues Album übertrifft alle Erwartungen ! Kein bisschen leise , sondern rauh und authentisch präsentiert Johnny Winter in der Form seines Lebens . Jedes Stück der neuen CD strotzt nur so vor Spielfreude und guter Laune . Seine Gäste halten das hohe Niveau . Die CD des Jahres ! Unbedingt reinhören . B.M.V.S.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Blues Legende ist zurück - und vielleicht besser denn je, 9. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Johnny Winter gehört seit meinem 11. Lebensjahr zu meinen absoluten muskikalischen Lieblingen. Denkt man nur an die Stationen seines Lebens wird einem klar, warum er nicht zu Unrecht eine Legende genannt wird: 1944 in Beaumont, Texas geboren, macht er mit 14 Jahren erste Bühnenerfahrungen in lokalen Radios, tingelt dann durch das Chicago der 60er Jahre, bekommt 1969 seinen ersten großen Vertrag bei Columbia über 600.000 $ (wird zum bestbezahlten Nachwuchsmusiker seit Bob Dylan), verliert sich im Drogensumpf, feiert ein fuliminantes Comeback, tourt durch die größten Arenen der USA, findet zum Blues und beschert Muddy Waters durch die Zusammenarbeit 3 Grammys, nimmt durch die 80er und 90er tolle Alben auf und wird von seinem letzten Manager schließlich zu Drogen und Tabletten zurück geführt. Sein letztes Album von 2004 "I'm A Bluesman" wurde zwar für einen Grammy nominiert, Johnny ist jedoch stark von diesem Rückfall gezeichnet. Als die Band mit dem neuen Gitarristen Paul Nelson den Manager feuern wollte, starb dieser 2006.
Johnny gab die Drogen und das Rauchen auf und tourte durch die ganze Welt mit Hunderten von Konzerten, von denen 4 sich mir präsentierten. Die neuerrungene Gesundheit und Spielfreude mündete schließlich in der Einstellung von Paul Nelson als Manager und in dem langerwartetem "Roots" auf dem Johnny Winter seine musikalischen Vorbilder und EInflüsse covert, sie aber dennoch mit seinem eigenen Stil prägt. Ich habe ihn seit dem 78er Album "White, Hot and Blue" nicht mehr so gut singen gehört. Gitarristisch hält er sich ein wenig mehr im Hintergrund, seine Gitarrensoli haben jedoch nichts von einstiger Energie und Elan verloren. Er spielt sauber und kraftvoll ohne dabei aber abzugehen wie Schmitz Katze, denn dieser Mann muss sich nichts mehr beweisen.
Wie sehr Johnny im Blues-Kreis als Legende angesehen wird, zeigt die Gästeliste, die bei diesem Projekt dabei ist: von Susan Tedeschi, über Warren Haynes bis hin zu Edgar Winter sind viele namhafte Größen des Blues hier vertreten. Johnny lässt ihnen genug Spielraum und man merkt den Gästen als auch ihm die Freude am Spielen an.
Mein Fazit: eines der besten Johnny Winter Alben aller Zeiten, mit einem Johnny, der sich nichts mehr beweisen muss aber dennoch qualitativer und lockerer spielt als jemals zuvor. Er ist eine lebende Legende und ich sehe dieses Album als großer Favorit für den Grammy 2012.
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Roots
Roots von Johnny Winter (Audio CD - 2011)
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