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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins meiner Lieblingsbücher
Ich habe das Buch gerade fertiggelesen und bin vollkommen begeistert. Als Computerspieler und Nerd nimmt dieses Buch so ziemlich alle Themen auf, die mich interessieren und mischt sie in eine Story, die mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Wer in den 80ern und 90ern groß geworden ist wird viele Referenzen auf geliebte Spiele, Filme, Serien und Bands...
Veröffentlicht am 11. November 2011 von Murenius

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausbaufähig
Im Jahr 2044 flüchten sich immer mehr Menschen in die virtuelle Realität der OASIS, einer grenzenlosen Online-Simulation. Als deren Entwickler James Halliday stirbt, macht sich der junge User Wade Watts auf die Suche nach einem Easter Egg, das Halliday irgendwo in der Simulation versteckt hat. Wer das Ei findet, erbt Hallidays gesamtes Vermögen. Als Wade...
Vor 22 Monaten von Charlie W. veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins meiner Lieblingsbücher, 11. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch gerade fertiggelesen und bin vollkommen begeistert. Als Computerspieler und Nerd nimmt dieses Buch so ziemlich alle Themen auf, die mich interessieren und mischt sie in eine Story, die mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Wer in den 80ern und 90ern groß geworden ist wird viele Referenzen auf geliebte Spiele, Filme, Serien und Bands finden. Man muss kein Computerspieler sein, um alles zu verstehen, aber der Großteil meiner Begeisterung kommt davon, dass alles was ich mag endlich einmal respektvoll und gut in ein Buch eingearbeitet wurde. Man merkt, dass der Autor selbst ein Nerd aus meiner Generation ist, seine eigene Begeisterung ist auf jeder Seite zu spüren.

Fazit: für Nerds und Spieler aus den 80ern und 90ern eine uneingeschränkte Empfehlung, wer selbst mit diesen Themen nicht so viel zu tun hat sollte ein wenig Unvoreingenommenheit mitbringen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die spannende Jagt nach dem Ei, 20. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
Dieses Buch handelt von Wade, einem Jugendlichen im Jahr 2044.
Auf der Erde gibt es viele Probleme wie beispielsweise Hungersnöte und weitverbreitete Armut.
Doch es gibt die "OASIS", ein Computerspiel in welchem man Jeder und Alles sein kann, ins das ein Großteil der Menschheit flüchtet. Es geht sogar soweit, dass viele Menschen alle Zeit in der OASIS verbringt, in denen sie nicht schlafen.
Als der Erfinder der OASIS, James Halliday, stirbt, hinterlässt er einige, ziemlich schwer zu lösende Rätsel in dem Computerspiel. Auf den, der das versteckte "Ei" findet, warten die Kontrolle der OASIS und das ganze Vermögen Hallidays.
Fast alle Spieler der OASIS erklären sich daraufhin für Sucher nach dem Ei, doch für Jahre treten diese auf der Stelle.
Dann stolpert Wade förmlich über den ersten Schlüssel des Puzzels und er muss sich tausenden von (nicht ungefährlichen) Konkurrenten gegenüber gestellt sehen. Schon bald nimmt das Spiel Dimensionen an, die auch Wades "reales" Leben bedrohen.

Zu allererst: Dieses Buch ist nicht nur etwas für Computerspieler! ;) Ich selber bin auch keine Spielerin, aber mich hat dieses Buch von der ersten Seite an gefesselt. Das Buch spielt zwar 90% in der OASIS, aber es ist alles so gut erklärkt und so realistisch, dass man auch als Mensch ohne Computerspielkenntnisse begeistert ist.
Es wird aus der Perspektive von dem Protagonisten Wade geschrieben, was sehr interessant ist, da er der erste Spieler ist, der den ersten "Schlüssel" findet und eine humorvolle Art hat, die Dinge zu berichten. Darüber hinaus ist es durchaus vorstellbar, dass unsere Zukunft (zum Teil jedenfalls) in Bezug auf die OASIS so aussehen könnte.
Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass dieses Buch ein wirklich bemerkenswert gutes Buch ist, welches nicht langweilig wird und ich jedem empfehlen kann, dieses Buch zu lesen. Viel Spaß dabei! :)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein nettes Buch für eine bestimmte Zielgruppe, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
Wie die meisten Rezensenten vor mir, würde auch ich mich als Spieler aus der Generation der 80er und 90er bezeichnen, und für die ist dieses Buch auch sicher geschrieben. Nimmt man dem Buch die Kulisse dieser Thematik und Zeit bleibt eine ganz nette - aber vorhersehbare - Story mit klischeebeladenen Charakteren zurück (der introvertierte Underdog, der zum Superhelden mutiert, oder das dicke Mädchen, das sich in eine Onlinewelt flüchtet und dort von allen geliebt wird).
Ich mochte das Buch aufgrund des Szenarios, aber würde es nicht uneingeschränkt an 'fachfremde' Leser weiterempfehlen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Möge die Jagd auf Hallidays Easter Egg beginnen!, 2. Februar 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Gebundene Ausgabe)
Die USA im Jahre 2044. Die Menschheit hat für die Globalisierung einen hohen Preis gezahlt. Die fossilen Brennstoffe sind nahezu erschöpft, die Menschheit musste sich deutlich einschränken. Das Ganze nennt sich "Globale Energiekrise". Der exzessive Energieverbrauch hatte nebenbei die unangenehme Nebenwirkung der globalen Erwärmung, die Polkappen sind geschmolzen, der Meeresspiegel gestiegen und das Wetter spielt immer öfter verrückt. OASIS, eine virtuelle Simulation wird zur letzten Zuflucht der Menschheit, deren Realität einfach zu trostlos ist, um sich mit ihr auseinandersetzen zu wollen, denn die OASIS ist kostenlos. Hier kann man in den Vergnügungspark gehen, hier kann man sich erholen, hier kann man sein Leben genießen, während um einen herum die Welt den Bach runter geht.
Als Halliday, der Erfinder von Oasis, sein Testament veröffentlicht, verändert er damit auch die Kultur seiner Zeit. Der von den 1980er Jahren besessene Multimilliardär hat sich etwas ganz Besonderes Ausgedacht. In klassischer Adventure Tradition hat er in seiner riesigen Simulation OASIS ein Osterei (Easter Egg, geheimer Programmcode) versteckt. Um dies zu finden gibt er in seinem Videotestament einen ersten Hinweis in Reimform. Wer das Easter Egg findet, erbt Hallidays Milliardenvermögen.
Dieser Wettbewerb wird innerhalb kürzester Zeit zum Bestandteil der globalen Kultur und ersetzt den Traum vom Lottogewinn, und jeder kann an diesem Spiel teilnehmen. Eine neue Subkultur von Millionen von Menschen entsteht, die ihre gesamte Freizeit darauf verwendet, nach Hallidays Osterei zu suchen. Als nach 5 Jahren noch immer keiner den ersten Schlüssel entdeckt hat, wird Hallidays Easter Egg zu einer urbanen Legende und die Zahl der Jäger schwindet von Jahr zu Jahr. Wer immer noch nach dem Osterei sucht, macht sich lächerlich und wird als Nerd angesehen. 101, der größte Telekommunikationskonzern jedoch glaubt an diesen Mythos und schickt seine mit einem sechstelligen Zahlencode nummerierten Angestellten, die sogenannten Sechser, ins Rennen, um das Easter Egg. 101 will Hallidays Schöpfung zu Geld machen, für OASIS eine monatliche Gebühr einführen und massiv Werbung schalten. Sie wollen der Nutzeranonymität und der Redefreiheit in der virtuellen Open-Source-Utopie OASIS Simulation ein Ende setzen. Eine Katastrophe für die wahren Jäger, die zum Großteil keine Welt ohne OASIS kennen, und für die diese Simulation ein Bestandteil des täglichen Lebens geworden ist.
Der Siebzehnjährige Wade Owen Wats ist arm. Er ist in der OASIS aufgewachsen und geht auch dort zur Schule. Seit 5 Jahren sucht er nach dem Easter Egg und als er den ersten Schlüssel findet, muss er erkennen, dass diese Jagt auch im wahren Leben stattfindet, denn 101 schreckt nicht davor zurück seine Konkurrenten wirklich und nicht nur virtuell aus dem Weg zu räumen. Schon bald ist er ein Flüchtling, der unter falschen Namen vor dem Konzern auf der Flucht ist.

Das Buch hat ein großes Problem: Man muss durch die ersten 100 Seiten durch, bis es einen packt, und das ist eine ziemliche Durststrecke. In den ersten 100 Seiten wimmelt es von Anspielungen an obskure Musik, Filme und Regisseure aus den 1980er Jahren. Ich habe diese Zeit erlebt und ich konnte trotzdem mit vielen der Anspielungen nichts anfangen, teilweise vielleicht, weil sie sich auf die amerikanische Popkultur der 1980er bezog, die in Deutschland mit neuer Deutscher Welle anders ausgeprägt war. Ich glaube nicht, das Oingo Biongo, Dead Man's Party, MCA Records 1985 in Deutschland im Radio lief, von John Hughes (Regisseur) oder Filmen wie Heathers habe ich auch noch nie gehört, ganz zu schweigen von den vielen, vielen (Arcade) Computerspielen und Textadventures, ihren Bugs, Programmieren und Wettbewerbern. Man kann nun argumentieren, dass dies Atmosphäre und Authentizität schafft, mir war es zu viel unnützes, nerdiges Geschwafel über Pen und Paper Rollenspiele, irrelevante alte Schinken und Computerspiele und Wettbewerbe dazu (Earthworld- Wettbewerb von Atari) und Hacker der 70er Jahre, die mich einfach nicht interessierten. Das Buch beginnt also mit 100 Seiten purer Langeweile und ich war kurz davor es wegzulegen.
Ein weiteres Problem ist, dass man vielleicht selber einmal Adventures gespielt haben und sich ein wenig mit AD&D auskennen sollte. Ich hatte diesen Hintergrund zum Glück, so dass mir klar ist, was ein +5 Schwert ist und ich durchaus mit Insiderwitzen, wie dem Hinweis, dass das Abschlachten von Eichhörnchen keine Erfahrungspunkte bringt, etwas anzufangen weiß. Aus eigener Rollenspielererfahrung kann ich sagen, auch das Ausrotten von streunenden Hunden und Katzen gehört in diese Kategorie sinnloser Rollenspieleraktionen, die keine Erfahrungspunkte bringen, die jede Gruppe aber ausprobiert.
Prinzipiell ist dieses Buch eine Erzählung eines klassischen Adventures. Man muss Gegenstände finden und Rätsel lösen, viel mehr passiert nicht. 500 Seiten wird das Easter Egg gejagt, zwischendurch das klassische Rollenspielengeplänkel und nebenbei taucht man im RL unter, weil 101 die Spieler sucht. Aufgewertet wird dieses Buch jedoch, durch die immer wieder eingestreute Sozialkritik an unserer Zeit. Die Flucht aus der Realität in die virtuelle Welt, die schon heute stattfindet. Aber auch die Internetzensur, der derzeitige Versuch der Beschneidung der Meinungsfreiheit und die massive Kommerzialisierung wird durch 101 ins Spiel gebracht.
Auch die Macht der Konzerne, die heutzutage immer mehr zunimmt, wird angeprangert. So kann 101 Kunden, die beim Konzern verschuldet sind, einfach als Zwangsarbeiter einziehen, bis sie ihre Schulden abbezahlt haben, was bei den geringen Zwangsarbeiterlöhnen zu lebenslanger Sklavenarbeit werden kann. Bei der hohen Arbeitslosigkeit, wir das euphemistisch als Zwangsverpflichtung: vom Schuldenberg zum Berufserfolg angepriesen.
Und was natürlich zu guter Letzt in einem Roman über virtuelle Realität nicht fehlen darf: Kann man sich in jemanden verlieben, denn man noch nie persönlich gesehen hat und sind Freundschaften, die man online geschlossen, hat auch in die Realität übertragbar?
Einen fetten Logikfehler gab es dann leider auch noch: Donnerstag findet Waden den ersten Schlüssel (Kapitel 008), das Wochenende ist frei, den Freitag verschläft er und geht doch samstags zur Schule (Kapitel 0012).

Fazit: Die 80er Jahre sind gerade wieder in Mode, das merkt man auch im Radio immer wieder. Der Autor hat sehr gut recherchiert, möglichweise auch, weil er die Zeit selber als Teenager erlebt hat. Ob die Kinder und Jugendlichen von heute mit den vielen Hinweisen auf die 80er, die teilweise für deutsche Leser wirklich sehr obskur sind, noch was anzufangen wissen, bezweifle ich. Da hat der Autor es teilweise einfach ein wenig zu gut gemeint. Ein Buch für Nerds und Geeks und Leser ab 35 aufwärts würde ich sagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geek meets Hero, 21. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
Wer mal etwas völlig anders als die sonstigen Mainstream Bücher die so auf den Markt kommen lesen möchte ist hier genau richtig.
Das Buch spielt in einer Welt in der die zivilisation sich selbst zu Grunde gerichtet hat. Arm und machtlos und überbevölkert lebt man so dahin in einem Online Game , dass die reale welt ersetzt hat und ohne das zu leben für die meisten keinen sinn mehr macht.
Nach dem Tod des Entwicklers startet eine Jagd darum wer als erstes das letze rätsel löst, dass der Entwickler gestellt hat. Wer aus diesem Spiel als Sieger hervorgeht wird Besitzer dieser Online welt und damit unglaublich möchtig und stinkreich.
So in etwa die Kurzfassung.
Der Protagonist heisst Wade und ist ein normaler Junge der nicht gerade aus der Masse heraussticht.
Er ist sympathisch weil er so normal ist weder atemberaubend schön noch hyperintelligent oder unglaublich beliebt ist. Er ist normal.
Er löst den ersten Teil des rätsels und wird somit in den Fokus der weltöffentlichkeit gerückt. Das einzige was ihn jetzt noch schützt ist die Anonymität im Netzt.
Ab da beginnt eine Wettrennen um den Sieg mit anderen spielern die zu verbündeten werden und den Feinden, Großsfirmenbosse die das Spiel selbst an sich reissen wollen und auch nicht vor Mord zurück schrecken.
Wenn man sich nicht mit Computer spielen,Si-Fi, Anime,Filmklassikern und dergleichen auskennt fühlt man sich die ersten hundert seiten wie Alice im Wunderland.
Das Buch ist mit so viel Liebe ums Detail geschrieben, dass einem kein Titel von irgentetwas mehr fremd bleibt. Man wird durch das Buch gelotst mit Erklärungen zu spielen,filmen,serien,büchern die Wade helfen das Rätsel zu lösen.
Allein diese Welt aus Spielen und sonstigen die man als Nicht-Spiele-Süchtiger nicht kennt ist faszinierend.
Beizeiten kann man ganz vergessen, dass es ausserhalb des Spiels auch noch die reale Welt gibt.
Und was im Spiel geschieht wirkt sich mehr und mehr auf die richtige Welt aus.
Langsam aber sicher wird diese immer mehr einbezogen je bremsliger es im Spiel wird desto ernsthafter ist die bedrohung durch die Firmenhaie im real-life.
Es ist ein durchaus realistisches Szenario in einer dystopischen Welt wie man sie sich nur zu gut vorstellen kann.
Ich habe mitgefiebert bis zur letzen Sekunde und Stück für Stück die immer wichtiger werdenden Nebencharakter ins Herz geschlossen.
Aber vorallem denke ich, dass das Buch auch die heutige Situation mit dem World Wide Web darstellt. Anonymität hinter der man sich verstecken kann, die positiven wie auch die negativen Seiten. Dass das Leben viel zu stark im Netzt stattfindet und das man auch dort nicht immer sicher ist.
Ein rundumgelungenes Buch das fesselt, unterhält und einen überrascht.
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3.0 von 5 Sternen Ausbaufähig, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
Im Jahr 2044 flüchten sich immer mehr Menschen in die virtuelle Realität der OASIS, einer grenzenlosen Online-Simulation. Als deren Entwickler James Halliday stirbt, macht sich der junge User Wade Watts auf die Suche nach einem Easter Egg, das Halliday irgendwo in der Simulation versteckt hat. Wer das Ei findet, erbt Hallidays gesamtes Vermögen. Als Wade als Erster eines der Rätsel lösen kann, die zum Ei führen, wird Nolan Sorrento auf ihn aufmerksam. Der hochrangige Angestellte des mächtigen Internet-Providers IOI will das Ei unbedingt vor Wade finden - und IOI Hallidays Vermögen sichern. Von nun an versuchen Sorrento und sein Heer von Avatars, Wade auszuschalten - virtuell und IRL. Insgesamt also eine (wie auf dem Klappentext beschrieben) Mischung aus The Matrix und Charlie und die Schokoladenfabrik, angereichert mit einer Menge Verweise auf Videospiele, Filme und Musik aus den 1980er-Jahren. Denn wie der Autor Ernest Cline ist auch der OASIS-Entwickler Halliday in den 80ern aufgewachsen - und in dieser Zeit "hängengeblieben". Alle Rätsel, die auf der Suche nach dem Ei zu knacken sind, beziehen sich auf die Pop-Kultur der 80er.

Leider übersieht Cline, dass Zitate nicht ausreichen, um ein Buch zu füllen. Anspielungen auf Blade Runner, Rush und Pac-Man lassen zwar jedes Nerd-Herz höher schlagen, was auch den Erfolg von Ready Player One erklärt. Doch die Story selbst bleibt dabei auf der Strecke. Der Roman braucht gut 70 Seiten um in Fahrt zu kommen und ist dann oft vorhersehbar oder völlig unrealistisch. Realismus mag man bei einem Science-Fiction-Jugendroman als zweitrangig oder sogar unnötig ansehen. Doch Cline gibt sich viel Mühe, eine zusammenhängende Welt zu erschaffen, in der Figuren agieren, mit denen sich die Leser (gerade die Nerds und Geeks) identifizieren können. Da stört die flache, widersprüchliche Story. Auch das von Cline angesprochene Thema der Flucht in virtuelle Welten und der daraus resultierenden Vereinsamung ist weitaus ausbaufähiger.

Zusätzlich hat mich gestört, dass Clives Roman mich immer wieder an Otherland von Tad Williams erinnert hat. Manche Details scheinen 1:1 aus Otherland übernommen worden zu sein. Wer Lust auf eine abgedrehte Menschenjagd in einer grenzenlosen virtuellen Realität hat, ist mit Otherland weit besser bedient.

Ready Player One ist also keine große Literatur, aber auch kein schlechtes Buch. Die Mängel, die es aufweist, haben nicht ausgereicht, um mir das Lesen zu vermiesen. Trotz aller Vorhersehbarkeit und Klischeebeladenheit der Story schafft Cline es, die Spannung aufrechtzuerhalten. Die 80er-Jahre-Verweise machen Spaß, vor allem, wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Die Liebesgeschichte zwischen Wade und seinem Online-Schwarm Art3mis ist stellenweise sogar bewegend, vor allem, wenn man sich schonmal im Chat-Raum verliebt hat. Am ehesten lässt sich das Buch mit seiner Hauptinspiration vergleichen: Videospielen. Die meisten Videospiele sind flach und wenig innovativ, was sie aber nicht weniger fesselnd macht.
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4.0 von 5 Sternen Spannende Schatzsuche in virtuellen Welten, 6. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
Im Jahr 2044 steht es nicht gut um die Menschheit: Hungersnöte, Arbeitslosigkeit, Energieknappheit – kein Wunder, dass die meisten Menschen ihre Zeit lieber online in einer gigantischen virtuellen Welt namens OASIS verbringen als in der grauen Wirklichkeit. Als der exzentrische OASIS-Erfinder James Halliday stirbt, hinterlässt er ein ganz besonderes Vermächtnis: Irgendwo in OASIS hat er drei Schlüssel versteckt, mit der sich drei Tore öffnen lassen, die schließlich zu einem verborgenen Schatz führen. Wer den als erstes findet, erbt Hallidays gesamtes Vermögen. Millionen Spieler aus aller Welt begeben sich auf Schatzsuche, unter ihnen der 18-jährige Wade. Als Waise lebt er in ärmlichen Verhältnissen und hat einen Großteil seines Lebens in OASIS verbracht. Da er ein leidenschaftlicher Fan von Spielen aller Art und ein glühender Bewunderer von Halliday ist, stehen seine Chancen gar nicht schlecht...

Der Roman spielt fast ausschließlich in einer virtuellen Welt, und Wade sieht die Ereignisse meist durch die Augen seines Avatars. Ich selbst bin kein Gamer, und gerade zu Beginn der Lektüre war das ein größeres Problem. Über virtuelle Welten weiß ich wenig, ich kenne die meisten Fachausdrücke nicht, habe keine Ahnung, was technisch bereits jetzt alles möglich ist. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir deshalb ziemlich schwer; es gab etliche Passagen, bei denen ich nur Bahnhof verstanden habe. Das erste Viertel war deshalb wirklich zäh zu lesen, und ich war mehrmals in Versuchung, die Lektüre abzubrechen. Da es mir aber vor einigen Jahren mit der 'Otherland'-Saga von Tad Williams ähnlich ergangen ist und ich die Bücher am Ende richtig toll fand, habe ich tapfer durchgehalten. Und siehe da, irgendwann hatte ich mich in der für mich so ungewohnten und fremden Online-Welt der tatsächlich unbegrenzten Möglichkeiten eingelebt, und von da an war die Lektüre ein echtes Vergnügen.

Wades Erzählstil ist jugendlich-locker und angenehm zu lesen. Natürlich ist er ein Über-Geek, der im realen Leben kaum zu ertragen wäre, aber für Hallidays Schatzsuche ist er wie geschaffen. Und in Clines freudloser Welt anno 2044 unterscheidet er sich in seiner Besessenheit nicht von anderen Internet-Nutzern seiner Generation. Die gesamte Handlung konzentriert sich auf Wades Person; die zahlreichen Nebenfiguren bleiben relativ farblos, zumal man von den meisten nur die jeweiligen Avatare kennt und über die Menschen, die dahinter stehen, kaum bzw. erst zum Ende hin etwas erfährt. Der Spannung tut das aber keinen Abbruch, denn Wades Abenteuer in OASIS sind aufregend genug.

Die Story ist sehr Action-lastig (oft überschlagen sich die Dinge regelrecht), und Gedanken, Gefühle und Dialoge kommen dabei ein bisschen zu kurz. Trotzdem fiebert man als Leser bei der Schatzsuche richtig mit. Die virtuellen Gegenden, in die es Wade bei seiner Suche verschlägt, sind ausgesprochen fantasievoll und detailliert beschrieben. Man wünscht sich richtig, so etwas selbst erleben zu können. Da Halliday ein großer Fan der 1980er Jahre war, spielen Filme, Musik, Mode und Spiele dieses Jahrzehnts eine wichtige Rolle für die Geschichte. Ich habe die Zeit als Teenager sehr bewusst erlebt und habe mich über die vielen Anspielungen auf bekannte Dinge sehr amüsiert. Die diversen Atari-Spiele, die erwähnt werden, waren mir allerdings völlig unbekannt. Man muss wohl ein Nerd wie Wade sein, um die zu kennen.

Insgesamt bietet das Buch spannende und originelle Leseunterhaltung. Für die ganz große Begeisterung fehlt mir das Hintergrundwissen eines Gamers, aber ich hatte wirklich Spaß beim Lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gelungene Dystopie, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
Inhalt
Wade Watts lebt in Nordamerika im Jahre 2044. Doch Nordamerika und auch der Rest der Welt ist kein schöner Platz mehr zum Leben. Die Spanne zwischen arm und reich ist noch viel größer als zuvor und überall herrscht Hunger und Verwahrlosung. Zudem befindet sich die Erde in einer "Globalen Energiekrise", da die Erderwärmung weiter vorangeschritten und die Polarkappen geschmolzen sind. Einzige Flucht in eine angenehme Welt bietet OASIS. Hierbei handelt es sich um eine simulierte Cyberwelt, in der sich die Menschen mit eigenen Avataren eine neue Identität schaffen. In OASIS ist alles möglich und hier ist das Leben schön. Als Wade etwa 13 Jahre alt ist, stirbt der Erfinder des OASIS, John Halliday, ein großer Fan der 1980er Jahre. Er gilt als einer der reichsten Männer der Welt und hat keinen Erben, dem er sein unvorstellbares Vermögen hinterlassen könnte. Daher entwickelte er kurz vor seinem Tod einen Contest, bei dem man ein sogenanntes Easter Egg finden muss. Derjenige, der als erstes alle drei versteckten Schlüssel und damit das Easter Egg findet, soll Hallidays Erbe sein. So wie die meisten anderen Nutzer des OASIS widmet sich auch Wade der Suche nach dem Easter Egg, doch selbst fünf Jahre nach Hallidays Tod hat noch niemand den ersten Schlüssel gefunden. Und da Wade, Vollwaise und ziemlich arm, sich keine Skills in OASIS leisten kann, dümpelt sein Avatar immer noch auf Level Drei herum. Doch durch einen Zufall findet Wade plötzlich, nach fünf Jahren, den ersten Schlüssel und auf einmal ist sein Avatar der bekannteste in ganz OASIS und eine neue Jagd nach den Schlüsseln und dem Easter Egg beginnt, die bald nicht nur das Leben von Wades Avatar Parzival gefährdet, sondern auch Wades richtiges Leben, dem er so sehr zu entfliehen versucht.

Meine Meinung
Auf dieses Buch bin ich durch eine "Rezension" auf einem anderen Blog aufmerksam geworden (ich weiß leider nicht mehr, welcher Blog das war), wobei man es nicht wirklich Rezension nennen kann, denn die Bloggerin brach das Buch ab, weil sie damit überhaupt nichts anfangen konnte. Ich jedoch fand, dass der Klappentext extrem interessant klang und außerdem war es mal was Neues in Sachen Dystopie: Ein männlicher (!!!) Protagonist, es ist keine Regierung, die den Hauptgegner darstellt und es spielt sich alles in einer Cyberwelt ab, was mal ein sehr interessantes Setting ist. Das Cover von der Ausgabe, die ich besitze, finde ich grundsätzlich sehr gut, weil es genau zeigt, wie die arme Bevölkerung in Nordamerika leben muss: in Wohnwagentürmen. Zudem wirkt der braune Hintergrund auch nicht sehr positiv. Dennoch denke ich, dass das deutsche Cover besser gelungen ist, da es sofort zeigt, worum es in dem Buch eigentlich geht. Zudem finde ich den schwarzen Hintergrund etwas angenehmer und auch die Anspielung auf Pac-Man ist gegeben, denn dieses Spiel spielt auch noch eine Rolle in den Buch. Der Mensch, der ebenfalls auf dem Cover abgebildet ist verdeutlicht auch das Hauptproblem des Buches: Gefangen in einer Cyberwelt.
Wade Watts ist ein erfrischend anderer Hauptcharakter als man ihn sonst so in Büchern findet. Er ist pummelig, picklig, unbeliebt und ein totaler Nerd. Jede freie Minute verbringt er in OASIS und er geht sogar dort zur Schule. Sein bester Freund ist Aech (ausgesprochen wie das englische "H") und auch wenn die beiden sich noch nie in der wirklichen Welt gesehen haben, hängen sie in OASIS viel zusammen rum. Aechs Avatar ist weiter fortgeschritten als Wades Avatar Parzival und auch er sucht nach den Schlüsseln, um das Easter Egg zu finden. Wenn beide sich unterhalten, könnte das für den Leser anfangs etwas ungewohnt sein, denn beide benutzen viel Jugendslang und zudem auch einige spanische Bezeichnungen. Nebenbei beleidigen sie sich gerne spaßeshalber mit einigen äußerst derben Ausdrücken. Dies hat mich persönlich nicht so sehr gestört (ehrlich gesagt haben mich die beiden ein bisschen an mich und meine beste Freundin erinnert :D), aber ich könnte mir vorstellen, dass einige Leser nicht gerne so etwas lesen. Zudem waren die ersten 50 Seiten des Buches extrem langwierig und haben einfach nur viel erklärt und da war ich wirklich am zweifeln, ob ich jemals das Buch fertig lesen würde.
Zu Beginn werden die Umstände für den Contest und Wades Lebenssituation erläutert, alles ist aus der Sicht des 18jährigen Protagonisten geschrieben. Er hat ein umfassendes Wissen über alle möglichen Filme, Songs und Computer- oder Konsolenspiele der 1970er und 1980er Jahre. Daran erkennt man, dass der Autor gut recherchiert hat und viele Spiele/Filme/Songs, die in dem Film genannt werden, kennt man selber, einige sind einem völlig neu und unbekannt. Nachdem die ersten 50 Seiten jedoch überwunden sind, fängt die Story an, spannend zu werden. Denn Wade, bzw. Parzival findet des ersten Schlüssel und ist somit von allen Easter Egg-Jägern am nächsten am Ziel. Eine spannende Reise durch die Welt der digitalen 1980er Jahren beginnt und Wade lernt viele interessante Charaktere kennen, die meiner Meinung nach fast alle sehr schön ausgebaut und geformt sind. Grundsätzlich sind sie nicht flach und sie bleiben ihren Überzeugungen treu. Nachdem der erste Schlüssel gefunden wurde, nimmt die Handlung rasant an Fahrt auf und ein Ereignis folgt dem anderen. Und schließlich gerät auch Wades Leben in Gefahr und eher aus Glück überlebt er ein Attentat auf sein Leben, denn obwohl garantiert wird, dass wahre Identitäten über OASIS niemals in Erfahrung gebracht werden können, kommt eine mächtige Organisation (IOI) hinter den Menschen, der Parzival steuert und droht Wade, ihn zu töten, wenn er nicht sagt, wie er den ersten Schlüssel gefunden hat. Dieses Buch ist die Erzählung eines klassischen Adventures. Wade muss Gegenstände finden und Rätsel lösen, 372 Seiten lang wird das Easter Egg gesucht und gejagt und nebenbei taucht der Protagonist im echten Leben unter, weil IOI ihn sucht und umbringen will. Aufgewertet wird dieses Buch damit, dass immer wieder Kritik an unsere Zeit im Buch zu finden ist. Die Flucht aus der Realität in die virtuelle Welt, die schon heute stattfindet. Das Augenverschließen vor der nahenden Katastrophe, dass die Erde den Bach runter geht, dass die Polarkappen geschmolzen sind und die Erdöle verbraucht. Aber auch die Internetzensur und der gewaltige Kommerz wird durch IOI verdeutlicht. Ebenso wird die Herrschaft der Konzerne und Mogule heftig kritisiert. So kann IOI beispielsweise verschuldete Kunden als Zwangsarbeiter einziehen, bis sie ihre Schulden abgezahlt haben, was aber meist in lebenslanger Sklavenarbeit endet.
Und eine der wichtigsten Fragen in dem Roman über virtuelle Realität: Ist es möglich, sich in jemanden zu verlieben, den man nie zuvor gesehen hat und den man nur über das Internet kennt? Und kann man seinen Cyberfreunden vertrauen, dass sie ehrlich gegenüber einem sind?
Der Schreibstil von dem Autor ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen, das Englisch ist nicht sehr schwer. Dennoch kommen viele Computerfachbegriffe in dem Buch vor und das könnte für einige Leser ein Problem sein.

Fazit
Ready Player One ist ein sehr spannendes und interessantes Buch und etwas relativ Seltenes und Neues auf dem Markt der Dystopien. Wer ein großes Interesse an alten Computerspiele und Filmen aus den 1980er Jahren hat, der wird hier eine Menge finden. Für alle anderen, die mit Computern kaum mehr machen als ins Internet zu gehen, die nie oder kaum Computerspiele spielen, wird dieses Buch wohl eher nichts sein, da sie sicherlich Probleme haben werden, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Da ich selber gerne mal zocke und auch einige der Spiele und Filme kenne, die in dem Buch erwähnt werden, konnte ich einiges damit anfangen. Dennoch muss man kein Computerspieler sein, um alles zu verstehen, denn Ernest Cline beschreibt alles sehr detailliert und genau. Ich denke einfach, dass das Themenfeld für nicht-Computerspieler möglicherweise uninteressant ist. Dennoch findet man hier auch übliche und berechtigte Gesellschaftskritik und die Warnung davor, sein Leben im Netz zu verbringen. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut und vergebe daher abschließend 4 von 5 Sternen.

Weitere Buchrezensionen finden Sie auf meinem Blog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Talk nerdy to me, 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Taschenbuch)
'Ready Player One' spielt im Jahr 2044, das Erdöl ist verbraucht, es herrscht Energiemangel, kaum jemand hat einen Job und aufgrund der Unerträglichkeit der Wirklichkeit flüchten die meisten in eine virtuelle Realität namens OASIS. Als der Erfinder dieser VR stirbt, regelt er, dass sein erhebliches Vermögen demjenigen zufällt, der ein von ihm in der OASIS verstecktes Easter Egg findet.
Daraufhin fangen zigtausend Spieler an, danach zu suchen, allerdings fünf Jahre lang, ohne dass auch nur einer einen Hinweis darauf findet.
Der Erzähler der Geschichte, ein Junge namens Wade, findet dann den ersten Schlüssel, woraufhin seine Spielfigur in der High Score Liste den ersten Platz einnimmt und plötzlich auf der ganzen Welt bekannt ist. Außerdem versucht ein riesiges Unternehmen, dass selber tausende Schatzsucher in der OASIS hat und das Vermögen sowie die Macht über diese VR unbedingt haben will, ihn dazu zu bewegen, dem Unternehmen zu helfen. Mit allen Mitteln.

Soweit zur Geschichte. Bevor ich weiterschreibe muss ich zwei Details über mich verraten: Ich war ein Teenager in den 80ern und zumindest damals war ich sicher ein Nerd. Jeder, der das auch von sich behaupten kann/muss, sollte dieses Buch eigentlich lieben. Diese ganze Schnitzeljagd funktioniert nämlich ausschließlich über Details zu Musik, Filmen und Spielen aus dieser Zeit, weil der Erschaffer der OASIS ebenfalls ein weltfremder Nerd war, der all das verschlungen hat. Demzufolge ist das Buch durchzogen von Referenzen zu dieser Zeit, und jede Referenz, mit der ich etwas anfangen konnte (diverse Filme, Rush, Falco, etc.), hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.
Umgekehrt fürchte ich, dass jeder, auf den das nicht zutrifft, mit dem Buch nicht viel anfangen kann. Es ist zwar flüssig geschrieben, auch im englischen Original gut verständlich, sofern man mit Nerd-Begriffen vertraut ist, hat m.E. liebenswerte Pro- und hassenswerte Antagonisten, aber die liebevoll über die ganze Geschichte verteilten Details über die 80er (+- ein paar Jahre) machen soviel Platz aus, dass das alles nichts hilft, wenn man keinen Bezug zu dieser Zeit hat.

Aber wie gesagt, für mich als Kind dieser Zeit war die Geschichte wundervoll zu lesen und hat mich sogar dazu verleitet, ein paar Lieder aus dieser Zeit wieder zu hören und mir 'Pretty in Pink' anzusehen. Ich muss jetzt nicht unbedingt noch ein zweites Buch lesen, das nach diesem Konzept aufgebaut ist, aber dieses eine Mal hat's richtig Spaß gemacht.

Einen Punkt ziehe ich ab, um ein wenig Objektivität zu wahren, daher vier Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echt genial, 20. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Gebundene Ausgabe)
Ohne viel vor weg nehmen zu wollen, kann ich nur sagen, dass dieses Buch ein wahrer Geniestreich ist.
Für alle die auch nur halbwegs an der Geschichte von Videospielen oder an der Kultur der '80er interessiert sind, ist dies ein richtiger Glücksgriff.
Zwar bin ich nicht in dieser Zeit geboren oder aufgewachsen, aber trotzdem wirkt es nicht so, als ob man deshalb nur einen Teil des Lesevergnügens hätte.
Was natürlich noch erwähnenswert ist, ist der Schreibstil, bei dem es einfach Spaß macht weiter zu lesen.
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Dieses Produkt

Ready Player One
Ready Player One von Ernest Cline
EUR 5,99
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