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792
4,3 von 5 Sternen
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 2) (2 Discs) [Blu-ray]
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259 von 320 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juli 2011
"Das Ende einer Ära" ist wohl momentan der von vielen Millionen Potter - Fans weltweit am liebsten und zugleich am unliebsten gebrauchte Ausdruck. Der liebste, weil "Ära" für 13 Jahre, sieben Bücher und acht Filme steht und wahrhaft episch klingt. Und der unliebste, weil es nunmal das unwiederrufliche Ende dieser 13 Jahre ist. Die erfolgreichste Fantasyreihe aller Zeiten kommt mit diesem achten Film zu einem Ende - und natürlich hoffen alle Fans, dass es ein würdiges Ende ist.

Und nun, nachdem ich als wirklich kritischer Hardcore-Potter-Fan, der die Bücher absolut als Messlatte nimmt, den Film gesehen habe, kann ich sagen: Ja, dieses Ende ist wahrhaft würdig!

David Yates hat sich bei den Potter-Filmen 5 und 6 nicht gerade mit Ruhm bekleckert, vor allem den Buchlesern hat so manche filmische Abänderung nicht gerade zugesagt. Und ich hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben, dass mein Lieblingsbuch "Die Heiligtümer des Todes" eine wirklich gute Verfilmung erhält. Doch bereits mit "HP 7.1" kam die große Überraschung - der Film war buchnah wie nie zuvor und wurde meinen Erwartungen mehr als Gerecht. Von da an war ich wieder zuversichtlich, dass auch der letzte Film mich nicht enttäuschen würde, zumal die zweite Hälfte des siebten Buches nochmal deutlich besser für eine filmische Umsetzung geeignet ist als die erste.

ZUR STORY (achtung, Spoiler):

Auch wenn sie den meisten hinlänglich bekannt sein dürfte, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung. Harry, Ron und Hermine sind immer noch auf der Suche nach den Horkruxen, in denen jeweils ein Teil von Voldemorts Seele eingeschlossen ist, um sie und schließlich ihn selbst zu zerstören. Nachdem sie am Ende von 7.1 vom Hauselfen Dobby nach Shell Cottage, dem Haus von Rons Bruder Bill und seiner Frau, gebracht wurden, starten sie von dort aus eine Expedition zur Zauber-Bank Gringotts, in der sie einen weiteren Horkrux vermuten.
Nach diesem Abenteuer schließlich geht es nach Hogwarts, wo sich offenbar der letzte Horkrux befindet. Dort angekommen, kann Harry mit Hilfe seiner Freunde zunächst die Kontrolle über die Zauberschule gewinnen - doch Voldemorts Todesser stehen schon vor den Toren und Voldemort stellt Harry ein Ultimatum: Entweder er stellt sich, oder alle Menschen, die ihm was bedeuten, werden sterben...

KRITIK:

Im Gegensatz zu Teil 1 steht bei HP 7.2 vor allem die Action im Vordergrund. Doch wer dahinter jetzt nur ein großes Gemetzel vermutet, der irrt sich, denn das Zusammenspiel von großartigen Actionsszenen und sauber dosierten, ruhigeren Szenen funktioniert perfekt.
In "Harry Potter 7 - Teil 2" hat das Produktionsteam es geschafft, die Potter-Filmreihe beinahe genauso würdig abzuschließen, wie Joanne K. Rowling es vor vier Jahren tat. Genau wie die Buchvorlage steht der Film ganz im Zeichen großer Emotionen: Der Ausflug zur Gringotts-Bank und schließlich die "Schlacht von Hogwarts", welche im Mittelpunkt des Filmes stehen, sind geprägt von epischen Bildern, die von tiefer Trauer, großer Verzweiflung, noch größerer Hoffnung und größtem Mut erzählen.
Ein letztes Mal darf der Zuschauer mit Harry & co in diese phantastische, magische Welt eintauchen und in ihrem Kampf gegen Voldemort und seine Todesser mitfiebern, mitlachen, mitweinen.

Perfekt in dieses Bild passt auch das großartige Schauspielerensemble. Das Trio, also Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, hat sich zu einem wirklich guten Schauspielergespann entwickelt, auch wenn gerade Daniel Radcliffe nicht unbedingt der allerbeste seines Faches ist. Und auch die anderen Schauspieler des 'jungen' Ensembles spielen gut: Evanna Lunch als Luna Lovegood, Tom Felton als Draco Malfoy und Matthew Lewis als Neville Longbottom, um nur ein paar Weitere zu nennen.
Daneben gibt es natürlich noch die erste Liga der britischen Schauspieler zu bewundern: Helena Bonham-Carter alias Bellatrix Lestrange, die ihrer Figur eine perfekte Mischung aus Wahn und Bosheit verleiht und dem Zuschauer die Haare zu Berge stehen lässt. Alan Rickman alias Severus Snape, der die tragische Geschichte seiner Rolle großartig zu Ende bringt. Maggie Smith alias Minerva McGonagall, die als immer loyale Kämpferin für das Gute für einige Gänsehaut-Momente sorgt (was mich ganz besonders freut, da sie in den Büchern mein Lieblingscharakter ist).
Und natürlich Ralph Fiennes alias Lord Voldemort, der die personifizierte Bosheit seiner Rolle gekonnt in Szene setzt.

In großes Lob gilt auch den Sound-Designern. Der Soundtrack passt fast immer sehr gut zu den Bildern. Die traurigen Szenen wurden mit einem sanften, entfernt sogar an "Herr der Ringe" erinnernden, melodischen Gesang versehen. Während der Actionsszenen gibt es moderne Versionen der früheren HP-Soundtracks sowie einige neue, ebenfalls gelungene Stücke. Und - mein persönliches musikalisches Highlight des Filmes - als die Handlung zurück nach Hogwarts wechselt, erklingt das Lied, welches bereits bei Harrys allererster Ankunft in der Zauberschule im 1. Film gespielt wurde, das war wirklich zauberhaft nostalgisch!

Natürlich gibt es auch im letzten Potter-Film die eine oder andere Szene, die man sich als Buch-Fan etwas anders oder besser vorgestellt hat. Aber das ist bei einer Romanverfilmung wohl unvermeidlich, und die Anzahl der Kritikpunkte in diesem Film ist wirklich sehr gering, sodass man darüber definitiv hinwegsehen kann.

In den letzten 10 Jahren gab es viele gute und auch ein paar weniger gute Harry Potter - Filme, doch der achte Film toppt dank einer perfekten Mischung aus Emotionen, buchtreue und Schauspielkunst noch einmal alles da gewesene und verdient wahrhaftig die Bezeichnung "episch"!
Sowohl die Fans der Bücher als auch die Fans der Filme werden hier ganz auf ihren Geschmack kommen - Enttäuschung oder Ernüchterung sind so gut wie ausgeschlossen!

Update 20.11.11:
Noch ein Wort zu Bild- und Tonqualität: Beim schauen der DVD konnte ich keine der hier häufig angesprochenen Mängel feststellen. Bild und Ton sind ausgezeichnet. Offenbar beziehen sich die Mängel nur auf die BluRay des Films.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2012
Da stehn wir nun alle, am Ende einer 7teiligen Buch- und 8teiligen Filmreihe. Beim letzten Film auf den wir alle so sehnsüchtig gewartet haben, bei der Fortsetzung der schockierend abrupt endenden Suche nach den Heiligtümern des Todes (Teil1).

--

Mit 22 Jahren bin ich laut der Meinung meines Umfelds zu alt für Filme über Zauberschulen, aber was wissen die Muggel schon..

Tatsache ist - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2, ist ein grandioser letzter Teil eines genau zum richtigen Zeitpunkt endenden Epos. Im ersten Moment nach dem Abspann wirkt es zwar, als würde man sich nach einem weiteren Teil sehnen, dennoch musste es genau hier enden um nicht wie viel zuviele andere Filme nach und nach in den Abgrund zu stürzen. Twilight zum Beispiel, hat dieses richtige Ende definitiv verpasst - spätestens mit Teil 4 (still breaking..) wurde die Kitschromanze zum bemitleidenswerten Film der Kategorie "verschwendete Lebenszeit".

So abrupt wie im ersten Teil das Ende kam, startet Teil 2 schon direkt im Geschehen. Ich empfehle den Interessenten diesen Teil schon direkt zu Teil 1 dazu zu kaufen, da nach dem Ende von Teil 1 irgendein Teil im Kopf schreit "du musst wissen wie es weiter geht!! leg teil2 ein!!"

In Teil 2 gibt es einige neue Charaktere zu sehn, zudem wird man einige ehemals böse Buben ins Herz schließen und liebgewonnene alte Hasen kritisch beäugen. Man erfährt sehr viel über Dumbledore, wie solls denn anders sein.. wenn man denn plötzlich mit seinem Bruder in einem Haus ist..

Teil 2 geht ans Herz. McGonagall zaubert sich in die Herzen der Zuschauer, Hermine und Ron mimen das perfekte Paar mit Höhen und Tiefen, Tote werden für ein letztes Wiedersehen in den Film geholt - und natürlich ist da noch Voldemort, stärker und bösartiger als jemals zuvor, der mit seiner Gier nach Macht die gesamte Zaubererwelt auf den Kopf stellt.

Wir werden Zeugen des letzten Kampfes zwischen Harry und dem Dunklen Lord, zwischen dem Jungen der Überlebte und Tom Riddle. Bemerkenswerte dargestellt von faszinierend talentierten Schauspielern. Auch ein Wiedersehen mit Neville Longbottom bringt Abwechslung ins Spiel, denn hier ist er mal gar kein "Dummchen" wie früher, sondern hat am Ende sogar eine Schlüsselfunktion die er redlich verdient hat!

Vermutlich, war Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 der wahrlich beste Harry Potter der je gedreht wurde. Trotz allem gab es drei Dinge die mich erschüttert haben, deshalb auch der abgezogene Stern.

1) Diese Harry-Ginny-Beziehung ist unauthentisch, ohne irgendeinen Halt, lieblos eingebaut und sozusagen total für die Katz'

2) Die Art und Weise wie Voldemort stirbt war einfach nur öde. So ein extremer Spannungsaufbau, so Actionreich, so wahnsinnig toll animiert - und dann so ein billiger unspektakulärer Tod?

3) Das Schlusskapitel. Ich glaub, keiner wollte diese "Zukunft" wirklich bildlich sehn. Ein solches Ende in ein Buch zu schreiben hat den Vorteil dass sich die Leser die Figuren als Erwachsene vorstellen können. Aber die selben jungen Teenager-Schauspieler mit Kleidung und Flaum im Gesicht auf 40 zu trimmen, war mehr als lächerlich. Am liebsten würde ich diesen Part von meiner CD löschen um ihn nie wieder ansehen zu müssen.

--

Fazit:

Danke an J.K.Rowling, dass sie mit Hogwarts einen Ort geschaffen hat, wo jeder gern mal sein möchte. Harry Potter hat sein letztes Abenteuer hinter sich und die Geschichte hat einen würdigen Abschluss gefunden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2014
Der Film hat mir ausgesprochen gut gefallen und bildet einen würdigen Abschluss der HP Reihe. Zwar halte ich die Teilung des 7. Buches in 2 Filme immernoch für eher unglücklich, weiss allerdings für eine derart umfangreiche Story keine Alternative. Wer das Buch gelesen hat weiss, Teil 1 ist nur Vorbereitung für die grosse Endschlacht in Teil 2. Dementsprechend langatmig wirkt 7.1 häufig. Dafür wird man allerdings in 7.2 von Anfang bis Ende mit allerfeinster hochklassiger Zauber-Aktion verwöhnt. 7.2 bietet dem Zuschauer 130 Minuten pure Aktion ohne jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt überladen oder gar geistlos zu wirken.

Auf jeden Fall stiftet die Verfilmung wieder Frieden zwischen dem Regiseur David Yates und der HP Fangemeinde, die Yates immer wieder scharf dafür Kritisiert hat sich bei Teil 5 und 6 nicht ausreichend an die Buchvorlagen gehalten zu haben. Im Gegensatz dazu bewegt sich die Story hier fast exakt auf der Storyline des Buches.

Schließlich wäre zur Blue Ray noch anzumerken, dass man sehr deutlich merkt, dass seit Teil 1 einige Jahre vergangen sind. So wird Harry von Film zu Film und Blue Ray zu Blue Ray nicht nur immer älter sondern auch wesentlich schärfer.

Grosse Bücher zu verfilmen ist eine undankbare Aufgabe, aber hier wurde es mal richtig gut geschafft, sodass man besonders 7.2 für mich auf einer Stufe mit der Herr der Ringe Verfilmung zu sehen ist.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2012
Der neueste Harry Potter-Film ist meiner Meinung nach ein mehr als unwürdiger Abschluss einer großen Reihe. Es ist schon richtig (und meiner Meinung nach auch gut), dass sich die ganze Buch-Welt um Harry Potter mit zunehmender Anzahl an Romanen verändert hat. Die ersten beiden Bücher waren noch von großer Leichtigkeit getragen, es ging hauptsächlich darum, dass ein paar Kinder zaubern lernten, und am Ende er Bücher gab es dann halt eine Begegnung mit dem Bösen. Ich habe die Bücher als Kind gelesen und fand sie toll. Mit den Jahren ist Harry aber (und mit ihm auch das Thema) erwachsener geworden. Die Bedrohung, die von dem Bösen, also von Voldemort und seiner Anhängerschaft, ausging erstreckte sich über das ganze Buch. Ganz besonders zu spüren ist dies bei den letzten beiden Büchern. Nachdem am Ende des fünften Teils mit der Prophezeiung feststeht, dass Harry Voldemort töten werden muss, bereiten sich Dumbledore und Harry das ganze sechste Buch darauf vor. Das siebte beinhaltet dann Harrys gesamten Feldzug gegen den, dessen Namen nicht genannt werden darf. Es ist schon klar, dass aufgrund dieser Fülle an Inhalts, wo eigentlich nichts ausgelassen werden darf, es sich schwieriger gestaltet diese Teile zu verfilmen, als die ersten.

Dennoch habe ich mich als großer Fan auf die letzten Filme gefreut. Besonders, als klar war, dass der letzte Teil ein Zweiteiler werden würde, war ich erleichtert- hatte die Verfilmung vom sechsten Teil mich nicht überzeugt (z.B. aufgrund der Erinnerungsrückblicke, die nicht gut umgesetzt waren), hoffte ich, dass man nun mit zwei Filmen dem großartigen Inhalt des letzten Buches gerecht werden könnte.
Meine Erwartungen waren zudem hochgeschraubt, da ich fast täglich die Harry Potter Hörspiele (von Rufus Beck, welche ich sehr empfehlen kann) höre, und somit ganz genau wusste was im letzten Teil geschieht.
Ich muss sagen, als ich nach dem ersten Teil das Kino verließ, war ich überrascht, seit "HP und der Gefangene von Azkaban" ist dies für mich der beste Film gewesen (auch wenn es natürlich Kleinigkeiten gab, die mich störten). Einmal, weil er sehr nah am Buch war und einmal, weil er die Handlung gut abschloss und zugleich auch ein Spannungsmoment erzeugte. Die Schlussszene wo Voldemort Dumbledores Grab aufreißt fand ich genial gewählt.

Nun zum letzten Teil (SPOILER!!):

Am Ende von 7.1 bringt Dobby Harry, Ron und Hermine zum Haus von Bill und Fleur. Von dort aus begeben sie sich nach Gringotts, um dort den Kelch von Helga Hufflepuff zu zerstören, der im Verließ der Lestranges liegt und ein Horkrux ist (d.h. ein Teil von Voldemorts Seele beinhaltet). Von dort aus fliehen sie mit einem Drachen nach Hogwarts, wo sie vermuten, dass sich der letzte Horkrux (abgesehen von der Schlange) befindet. Dann stößt Voldemort dazu und eine Schlacht beginnt und Harry erfährt, dass er sterben muss, um Voldemort töten zu können.
Den ersten Teil des Buches finde ich sehr gut umgesetzt, weshalb ich es auch unfair fände, nur einen Stern zu vergeben. Doch ab der Stelle, wo die Schlacht um Hogwarts beginnt, begannen sich bei mir im Kino die Nackenhaare zu sträuben. Zwar finde ich nicht, dass ein Buch detailgetreu umgesetzt werden muss, damit eine gute Verfilmung dabei rauskommt, aber es gibt wichtige Stellen, die nicht zerstört werden sollten. Mich persönlich störte es beispielsweise, dass die Geschichte um Dumbledore und seinen Bruder nahezu komplett ausgelassen wurde, was ich aber verschmerzen konnte, da es für die Geschichte nicht weiter wichtig war. Allerdings gab es eine Sache, die mich umso mehr störte:

Nachdem Harry gestorben ist trägt Hagrid ihn Richtung Schloss hinter Voldemort her, der seinen Siegeszug antritt. Harry aber hüllt sich in seinen Tarnumhang und verschwindet zunächst unbemerkt. Voldemort gibt den übrigen Zauberern die Chance, sich ihm anzuschließen, sie ziehen jedoch de Kampf vor. Im Buch spitzt sich dann alles auf die große Halle zu: dort kämpfen Bellatrix, Molly Weasly, McGonogoll und natürlich auch Voldemort. Harry, der weiß, dass der mächtige Zauberstab den Voldemort, für den seinen hält, in Wirklichkeit ihm hörig ist, betritt den Raum. reißt sich den Tarnumhang nieder und fordert Voldemort heraus. Und da kommt meiner Meinung nach die beste Szene der ganzen Reihe: Harry erklärt Voldemort, warum er verlieren wird, warum er im Grunde genommen schon verloren hat, und dass der Todesser, den er für den treuesten Gefolgsmann hielt (nämlich Snape) in Wirklichkeit Dumbledore folgte, weil er Harrys Mutter liebte und in dem Moment, in dem Voldemort sie umbrachte, er sich von ihm abwand. Dieser Moment ist die Schlüsselszene, da es in dem ganzen Roman darum geht, dass Harry es aufgrund der Liebe seiner Mutter zu ihm und der Liebe und Unterstützung seiner Freunde schafft, den dunklen Lord immer wieder zurückzudrängen und schließlich durch sie Voldemort besiegt. Da Snape Dumbledore nämlich auf dessen Bitte hin umbrachte, ist Voldemort durch Snapes Ermordung nicht Herr über den allmächtigen Zauberstab geworden, was Harry im schildert. Voldemort, natürlich total ungläubig schießt, gleichzeitig mit Harry einen Fluch ab und stirbt.

Diese Szene wurde im Film absolut ignoriert! Stattdessen wurde hinzugedichtet, dass Harry und Voldemort irgendwo auf einem Turm stehen und dann zusammen runterstürzen und schließlich Harry Voldemort ohne Rede und ohne einen einzigen Zuschauer draußen tötet.
Ich finde es unfassbar, dass gerade diese wunderschöne Szene, die Erklärung warum das gute gewinnt, ausgelassen wurde. Sie mag zwar nicht wichtig für eine weiter Handlung sein, da das Buch und die Reihe ja danach aufhört, allerdings ist es meiner Meinung nach entscheidend für die Moral, die Harry Potter einem vermittelt: Die Liebe gewinnt. Und ich finde, Voldemort, sollte in diesem Wissen sterben, und nicht einfach nur sterben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2014
Die oberste, negative Rezension kann ich bei Weitem nicht nachvollziehen. Es ist ja bekannt, dass unmöglich alle Details des Buches übernommen werden (können). Besonders, da es sich beim letzten Buch um einen Riesenwälzer handelt, der nur so voller Details und Nebenstorys gefüllt ist. Äußerst spannend erzählt und der Leser kann alles nachvollziehen. Beim Film ist das nicht anders. Nur jedes Detail ist halt nicht möglich. Dass die Liebe gewinnt und Voldemort hier natürlich "ungläubig mit den Schultern zuckt" wird bereits viel früher erwähnt. Daher halte ich es nicht für notwendig, dass in der letzten Duell-Szene noch so deutlich zu erwähnen. Es wurde bzw wird im Film durchweg eine ordentliche Portion Dramatik reingebracht und erklärt, welche Rolle die Liebe und das Gute spielen. Und wieso Voldemort deswegen unterlegen ist. Was mich persönlich nur gestört hat, war, dass einige Details zu den neuen Lehrern der dunklen Künste, die unter Snape eingesetzt werden, fehlten. Aber wie auch immer, ein würdiger Abschluss der Serie!
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60 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2011
Mit diesem Film ist die Potter-Reihe also abgeschlossen, endlich wird der ein oder andere sagen. Das Finale präsentiert sich als unterhaltsamer, actionreicher, gut getrickster und kurzweiliger Streifen. Womit man aber auch schon wieder zu den altbekannten Problemen gelangt. War Teil 7.1 ruhig, ausführlich und verlief stets knapp an der Grenze zur Langatmigkeit, mit der ein oder anderen Überschreitung dieser, hat man hier wieder das Gefühl, einer Nummernrevue beizuwohnen.Regisseur David Yates beweist wieder einmal sein mangelndes Gespür für Spannung und Dramatik. Potentiell emotionale, berührende Szenen werden einfach so im Vorbeigehen gezeigt als würde eine Checkliste abgearbeitet. Ron und Hermine müssen sich küssen? Ist drin, Check. Lupin nebst Gattin und ein Weasley-Zwilling müssen sterben? Wir zeigen die Leichen, Check. Und so weiter. Dazu wirkt der Film nie wirklich episch, da die Schlacht keinerlei Wucht entwickelt, sie scheint einfach so nebenbei abzulaufen. So ist David Thewlis als Lupin villeicht drei Mal im Bild, wie soll sein Ableben da irgendwelche Emotionen hervorrufen.Auch Rons Bruder ist im Film kaum länger als eine Minute zu sehen.Das Nichtzeigen der Ablebens beliebter Charaktere und generell "gröberer" Gewalt ist wohl mit der angestrebten Altersfreigabe zu erklären, nimmt dem Film aber viel dramatisches Potential. Man denke nur an das Ende von Bellatrix. Die ach so gefährliche Verrückte wird in Sekundenschnelle abgefertigt und löst sich in Wohlgefallen auf. Auch das Ende von Snape ist eher enttäuschend. Vor Beginn der Schlacht flieht er, sein nächster Auftritt ist denn auch schon sein Abgang. Ebenso wird nie ersichtlich, über welch langen Zeitraum sich die Handlung des zweiteiligen Finales erstreckt. Als der gute Harry in der Schule auftaucht, wird enthüllt, er sei ein halbes Jahr weggewesen. Dies wird aus der filmischen Darstellung nie ersichtlich. Und so schön es auch ist, die versammelte britische Schauspielelite zu sehen: Was nutzt es , wenn sie bessere Cameo-Auftritte absolvieren? David Thewlis habe ich schon erwähnt, Emma Thompson beispielsweise darf mal nebenbei am Bildrand auftauchen(übertrieben gesagt). Auch der Auftritt von Robbie Coltrane als Hagrid ist seltsam. Er hockt gefesselt im Wald, niemand weiß, wie er gefangen genommen wurde. Viel gravierender ist aber, dass er in dieser Szene keinerlei dramatische Funktion erfüllt, Harry war sowieso auf dem Weg und schien nichts von der Gefangennahme zu wissen. Es wirkt so, als wäre den Produzenten eingefallen, dass der Charakter noch irgendwie auftauchen muss, da Coltrane ja noch auf der Gehaltsliste steht. Dies alles beschreibt das zweite große Manko, nämlich das wieder einmal schwache Drehbuch.Die Geschichte verläuft einfach nicht flüssig, es wirkt oft, als seien die wichtigsten Szenen einfach nur aneinandergereiht worden. Wenn man das Finale schon aufteilt, hätten ein paar Minuten mehr Laufzeit nicht geschadet. Daher ist es für mich nicht nachzuvollziehen, warum der Drehbuchautor für fast alle Filme verantwortlich zeichnet, da diese Probleme der mangelnden Fokussierung und Verdichtung sich durch die ganze Reihe ziehen. Das letzte Manko ist der Hauptdarsteller. Daniel Radcliffe ist weder mit großem Charisma noch Schauspieltalent belastet, er wirkt leider verkrampft und unglaubwürdig. Was umso schwerer wiegt, da der renommierte Teil des Castes mit Ausnahme von Ralph Fiennes nicht viel zu tun hat. So bleibt ein rasanter, aber in sich inkonsistenter Film, der ein unterhaltsames Fantasy-Abenteuer liefert, aber zu keinem Zeitpunkt sein Potential ausspielt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2013
... leider vermag das Ende nicht zu überzeugen.

Konnte man in den 6 Filmen (und auch in Teil 1 von Buch 7) noch darüber hinwegsehen, dass so manch Detail aus den Büchern unterschlagen wurde, so geht das jetzt irgendwie nicht mehr.

Vorab. Der Film ist gut, actiongeladen, emotional und wer die anderen 7 Filme hat, MUSS auch diesen erwerben. Allein der Sammlung wegen und des Abschlusses einer "Epoche".

Aber:
-Warum zum Teufel stirbt Snape nicht am geschichtsträchtigen Orte der heulenden Hütte???
-Warum ist der Endkampf zwischen Voldi und Harry so... so... wie soll man es sagen: Langweilig? Grüner Strahl, roter Strahl, roter Strahl gewinnt. Aus die Maus. Gähn!!!

Klar, wenn ich vorher immer entscheidende Details weglasse, kann ich am Ende auch kein Fass mehr aufmachen, aber der Endkampf ist im Buch so viel besser dargestellt. Harry, alle glauben noch immer er sei tot (nix gegen Nevilles Rede und das Comeback von Harry, das ist schon emotional), läuft unter dem Umhang in die große Halle und kämpf versteckt mit, rettet Leben und die Bösen wundern sich über die Herkunft der Schutzzauber. Er offenbart sich, staunen, entsetzen, er tänzelt mit Voldi im Kreis, ein Dialog entwickelt sich (nicht "komm schon Tom, beenden wir es wie wir es begonnen haben" Gähn!), Harry erklärt, Voldi versteht nur Bahnhof und dann... roter Strahl. grüner Strahl. Rot gewinnt. Hurra!!

*seufz*

Wenn man über diese Lücken hinwegsehen kann - aber auch zur Vervollständigung - kann ich den Kauf aber dennoch empfehlen.
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40 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2011
...merkwürdige Soundabmischung???

Leider scheint meine HP 7.2 Blu <Ray ebenfalls fehlerbehaftet zu sein.

Das Bild an sich wäre recht gut, wenn diese kurzen Bildruckler nicht wären.

Zum Ton sei gesagt, dass uns recht deutlich aufgefallen ist, dass der typische Harry Potter Soundtreck viel zu leise abgemischt wurde. Dadurch kam den ganzen Film über keine richtige Stimmung auf und das ist extrem schade. Die Dialoge und Effekte hingegen, waren sehr gut verständlich und auch ohne Tonaussetzer. Dieses Problem betrifft alle Tonspuren auf dieser Blu Ray, nur die englische HD-Tonspur besitzt den nötigen Druck im Soundtreck, so wie man ihn auch von den anderen Harry Potter Teilen her kennt.

Alles in allem muss man leider sagen, dass die Blu Ray ziemlich versemmelt wurde und das ich sie deswegen auch wieder zurückschicken werde.

Ich hoffe natürlich sehr, dass es dann bald eine fehlerfreie Scheibe geben
wird.

Nachtrag vom 24.11.11

So, da ich nun einen direkten vergleich (Blu Ray , DVD) vorgenommen habe, kann ich jetzt nochmal meine oben genannten Kritiken zu Bild und Ton vollends bestätigen.

Die DVD hat nämlich weder die genannten Bildstörungen( Microruckler), noch irgendwelche Tonprobleme. Besonders die von mir bereits erwähnten und als sehr störend empfundenen Tonprobleme (Soundtrack zu leise) sind auf der DVD überhaupt nicht festzustellen. Im Gegenteil, hier ist alles wie immer, satter Ton, auch ohne HD-Ton.

Dieses bestärkt mich in der Annahme, dass es nicht unbedingt an einem Kopierschutz liegt, sondern das es wohl eher zu einigen Fehlpressungen gekommen sein muss. Denn es kann ja nicht sein, dass mein Player den Kopierschutz bei der DVD ignoriert und fehlerfrei abspielt, aber bei der Blu Ray anfängt zu zicken und haufenweise Fehler produziert!!! Es gibt ja auch genügend Käufer die mit ihrer Blu Ray -Ausgabe zufrieden sind und weder über Ton, noch über irgendwelche Bildstörungen klagen.

Ich hoffe nun, dass es endlich mal zu einer offizielle Stellungnahme der besagten Problemen kommt und das man dann die schadhaften Scheiben austauscht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt !!!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2011
Hallo,

Nach der HdR-Katastrophe hatte ich schon eine böse Vorahnung als ich die Bestellung für die BD-Komplettbox an Amazon abschickte. (An dieser Stelle ein Lob an Amazon für die pünktliche Lieferung !).
Ich dachte mir aber, dass man als Produzent aus begangenen Fehlern lernt und ein geprüftes Produkt auf den Markt bringt.

Nein ! Auf meinen BD-Player LG BD 370 ruckelt die BD (gemeint ist natürlich die HP 7.2). Komischerweise konnte ich das Ruckeln nicht auf einer PS3 feststellen. Irgendjemand hat nun seine Hausaufgaben nicht gemacht und ich habe keine Lust Grundlagenforschung für die Hersteller zu machen.

Liebe Hersteller : Haltet Euch an die Normen, die Ihr verabschiedet habt ! Es ist schon merkwürdig, dass die anderen BDs der Harry Potter Reihe bis jetzt keinen Grund zum Tadel geben. Wenn man schon mehr für ein Produkt bezahlt, dann muss einfach der Mehrwert auch beim Endverbraucher ankommen.

Mir ist es egal, wie nun das Problem gelöst wird (BD-Tausch, Firmwareupdate), Hauptsache Ihr löst es !

Grüsse
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2012
Man sollte natürlich nie mit zu hohen Erwartungen in einen Film gehen, bei dem man die literarische Vorlage bereits gelesen hat. Ich gehörte auch zu denjenigen, die sich das Buch gleich auf Englisch bestellten, weil sie die deutsche Veröffentlichung nicht erwarten konnten. Man kann mich also getrost als wirklichen leidenschaftlichen Leser der Reihe seit Kindheitsbeinen an sehen. Für jeden Film ist es natürlich unheimlich schwer, gegen die eigene Vorstellung anzukommen. Dies kann ich bei den Filmen durchaus differenzieren, ich habe mich damit arrangiert, dass meine HP-Welt einfach ein bisschen anders ist. Das ist auch in Ordnung so. Deshalb bewerte ich den Film auch nicht nur mit 3 Sternen (und das bei aller besten Willen). Dies hat einen ganz anderen, m.E. entscheidenen Grund.
Der Film hat durchaus seine guten Momente (z.B. die Szene bei Gringotts), aber das Ende - ich weiß nicht, ich fand das Ende einfach komplett falsch dargestellt.

***** ACHTUNG SPOILER *****
Wer das Buch kennt, der weiß, dass sich Harry Potter mit der Rückkehr aus dem "Traum" seiner Sache sehr sicher ist. Beim Showdown merkt man ihm keine einzige Unsicherheit mehr an. Das Blatt hat sich komplett gewendet, nun ist Harry der in jeder Phase Stärkere. Vor allem in psychischer Betrachtung. Harry ist absolut ruhig, nicht gehetzt, nicht abgekämpft. Das letzte Duell findet in der großen Halle vor den anderen Duellanten statt (in dieser Zeit kämpft auch niemand). Harry erklärt Voldemort sehr ruhig, warum er (Voldemort) auf keinen Fall gewinnen kann. Voldemort behält zwar seinen Größenwahn (als psychische Schutzfunktion) bei, Unsicherheit schwinkt aber ohne Frage mit.
Im Film hingegen, schreien sich Harry und Voldemort nochmal so richtig schön an, von der eigentlichen Ruhe und Sicherheit bei Harry ist überhaupt nichts zu spüren. Er wirkt auf mich wie ein panischer 0815-Duellant, der jetzt einfach mal sein Glück versucht. Lord Voldemort ist sich in keinster Weise unsicher, diesem Potter nun ein Ende zu setzen. Sie reden auch nicht mal über die Gründe, weshalb der Kampf so ausgehen wird, wie er ausgeht. Da wird sich einfach aufeinander gestürzt. Die anderen bekommen es erst mit, als schon alles vorbei ist.
***** SPOILER ENDE *****

Es mag sein, dass JKR den Film so abgesegnet hat (davon gehe ich mal aus), aber mir hat das Ende den kompletten Film völlig versaut. Ich ging richtig wütend aus dem Kino, so wütend wie noch nie.
Vom richtigen Ende, ein paar Jahre später auf dem Gleis 9 3/4, möchte ich jetzt gar nicht mehr reden. Das könnte ich vor Wut überhaupt nicht vernünftig bewerten.
Es ist mir klar, dass ein Buch allgemein so viel Platz für Interpretationen bietet, aber der finale Kampf ist nicht der aus dem Buch. Da geht es überhaupt nicht um eine andere Vorstellung im Kopf, es ist einfach falsch dargestellt.
Ich finde es ungeheuerlich wichtig, dass Harry und Voldemort diese Rollen zum Schluss einnehmen. Ich verstehe nicht, wieso es so gedreht wurde.
Fairnesshalber muss ich allerdings zugeben, dass es meinen Freunden, die das Buch nicht kannten, gefallen hat.

FAZIT:
2 Sterne von mir, 1 Stern von meinen Freunden - mehr geht bei allem Fan-Sein und bei aller Wertschätzung beim besten Willen nicht mehr.

Es ist wirklich schade und mir tut es wirklich leid, Harry Potter so bewerten zu müssen, aber die Enttäuschung war zu groß und zu nachhaltig.
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