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TOP 500 REZENSENTam 23. April 2012
Da stehn wir nun alle, am Ende einer 7teiligen Buch- und 8teiligen Filmreihe. Beim letzten Film auf den wir alle so sehnsüchtig gewartet haben, bei der Fortsetzung der schockierend abrupt endenden Suche nach den Heiligtümern des Todes (Teil1).

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Mit 22 Jahren bin ich laut der Meinung meines Umfelds zu alt für Filme über Zauberschulen, aber was wissen die Muggel schon..

Tatsache ist - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2, ist ein grandioser letzter Teil eines genau zum richtigen Zeitpunkt endenden Epos. Im ersten Moment nach dem Abspann wirkt es zwar, als würde man sich nach einem weiteren Teil sehnen, dennoch musste es genau hier enden um nicht wie viel zuviele andere Filme nach und nach in den Abgrund zu stürzen. Twilight zum Beispiel, hat dieses richtige Ende definitiv verpasst - spätestens mit Teil 4 (still breaking..) wurde die Kitschromanze zum bemitleidenswerten Film der Kategorie "verschwendete Lebenszeit".

So abrupt wie im ersten Teil das Ende kam, startet Teil 2 schon direkt im Geschehen. Ich empfehle den Interessenten diesen Teil schon direkt zu Teil 1 dazu zu kaufen, da nach dem Ende von Teil 1 irgendein Teil im Kopf schreit "du musst wissen wie es weiter geht!! leg teil2 ein!!"

In Teil 2 gibt es einige neue Charaktere zu sehn, zudem wird man einige ehemals böse Buben ins Herz schließen und liebgewonnene alte Hasen kritisch beäugen. Man erfährt sehr viel über Dumbledore, wie solls denn anders sein.. wenn man denn plötzlich mit seinem Bruder in einem Haus ist..

Teil 2 geht ans Herz. McGonagall zaubert sich in die Herzen der Zuschauer, Hermine und Ron mimen das perfekte Paar mit Höhen und Tiefen, Tote werden für ein letztes Wiedersehen in den Film geholt - und natürlich ist da noch Voldemort, stärker und bösartiger als jemals zuvor, der mit seiner Gier nach Macht die gesamte Zaubererwelt auf den Kopf stellt.

Wir werden Zeugen des letzten Kampfes zwischen Harry und dem Dunklen Lord, zwischen dem Jungen der Überlebte und Tom Riddle. Bemerkenswerte dargestellt von faszinierend talentierten Schauspielern. Auch ein Wiedersehen mit Neville Longbottom bringt Abwechslung ins Spiel, denn hier ist er mal gar kein "Dummchen" wie früher, sondern hat am Ende sogar eine Schlüsselfunktion die er redlich verdient hat!

Vermutlich, war Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 der wahrlich beste Harry Potter der je gedreht wurde. Trotz allem gab es drei Dinge die mich erschüttert haben, deshalb auch der abgezogene Stern.

1) Diese Harry-Ginny-Beziehung ist unauthentisch, ohne irgendeinen Halt, lieblos eingebaut und sozusagen total für die Katz'

2) Die Art und Weise wie Voldemort stirbt war einfach nur öde. So ein extremer Spannungsaufbau, so Actionreich, so wahnsinnig toll animiert - und dann so ein billiger unspektakulärer Tod?

3) Das Schlusskapitel. Ich glaub, keiner wollte diese "Zukunft" wirklich bildlich sehn. Ein solches Ende in ein Buch zu schreiben hat den Vorteil dass sich die Leser die Figuren als Erwachsene vorstellen können. Aber die selben jungen Teenager-Schauspieler mit Kleidung und Flaum im Gesicht auf 40 zu trimmen, war mehr als lächerlich. Am liebsten würde ich diesen Part von meiner CD löschen um ihn nie wieder ansehen zu müssen.

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Fazit:

Danke an J.K.Rowling, dass sie mit Hogwarts einen Ort geschaffen hat, wo jeder gern mal sein möchte. Harry Potter hat sein letztes Abenteuer hinter sich und die Geschichte hat einen würdigen Abschluss gefunden.
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am 29. Dezember 2012
Der neueste Harry Potter-Film ist meiner Meinung nach ein mehr als unwürdiger Abschluss einer großen Reihe. Es ist schon richtig (und meiner Meinung nach auch gut), dass sich die ganze Buch-Welt um Harry Potter mit zunehmender Anzahl an Romanen verändert hat. Die ersten beiden Bücher waren noch von großer Leichtigkeit getragen, es ging hauptsächlich darum, dass ein paar Kinder zaubern lernten, und am Ende er Bücher gab es dann halt eine Begegnung mit dem Bösen. Ich habe die Bücher als Kind gelesen und fand sie toll. Mit den Jahren ist Harry aber (und mit ihm auch das Thema) erwachsener geworden. Die Bedrohung, die von dem Bösen, also von Voldemort und seiner Anhängerschaft, ausging erstreckte sich über das ganze Buch. Ganz besonders zu spüren ist dies bei den letzten beiden Büchern. Nachdem am Ende des fünften Teils mit der Prophezeiung feststeht, dass Harry Voldemort töten werden muss, bereiten sich Dumbledore und Harry das ganze sechste Buch darauf vor. Das siebte beinhaltet dann Harrys gesamten Feldzug gegen den, dessen Namen nicht genannt werden darf. Es ist schon klar, dass aufgrund dieser Fülle an Inhalts, wo eigentlich nichts ausgelassen werden darf, es sich schwieriger gestaltet diese Teile zu verfilmen, als die ersten.

Dennoch habe ich mich als großer Fan auf die letzten Filme gefreut. Besonders, als klar war, dass der letzte Teil ein Zweiteiler werden würde, war ich erleichtert- hatte die Verfilmung vom sechsten Teil mich nicht überzeugt (z.B. aufgrund der Erinnerungsrückblicke, die nicht gut umgesetzt waren), hoffte ich, dass man nun mit zwei Filmen dem großartigen Inhalt des letzten Buches gerecht werden könnte.
Meine Erwartungen waren zudem hochgeschraubt, da ich fast täglich die Harry Potter Hörspiele (von Rufus Beck, welche ich sehr empfehlen kann) höre, und somit ganz genau wusste was im letzten Teil geschieht.
Ich muss sagen, als ich nach dem ersten Teil das Kino verließ, war ich überrascht, seit "HP und der Gefangene von Azkaban" ist dies für mich der beste Film gewesen (auch wenn es natürlich Kleinigkeiten gab, die mich störten). Einmal, weil er sehr nah am Buch war und einmal, weil er die Handlung gut abschloss und zugleich auch ein Spannungsmoment erzeugte. Die Schlussszene wo Voldemort Dumbledores Grab aufreißt fand ich genial gewählt.

Nun zum letzten Teil (SPOILER!!):

Am Ende von 7.1 bringt Dobby Harry, Ron und Hermine zum Haus von Bill und Fleur. Von dort aus begeben sie sich nach Gringotts, um dort den Kelch von Helga Hufflepuff zu zerstören, der im Verließ der Lestranges liegt und ein Horkrux ist (d.h. ein Teil von Voldemorts Seele beinhaltet). Von dort aus fliehen sie mit einem Drachen nach Hogwarts, wo sie vermuten, dass sich der letzte Horkrux (abgesehen von der Schlange) befindet. Dann stößt Voldemort dazu und eine Schlacht beginnt und Harry erfährt, dass er sterben muss, um Voldemort töten zu können.
Den ersten Teil des Buches finde ich sehr gut umgesetzt, weshalb ich es auch unfair fände, nur einen Stern zu vergeben. Doch ab der Stelle, wo die Schlacht um Hogwarts beginnt, begannen sich bei mir im Kino die Nackenhaare zu sträuben. Zwar finde ich nicht, dass ein Buch detailgetreu umgesetzt werden muss, damit eine gute Verfilmung dabei rauskommt, aber es gibt wichtige Stellen, die nicht zerstört werden sollten. Mich persönlich störte es beispielsweise, dass die Geschichte um Dumbledore und seinen Bruder nahezu komplett ausgelassen wurde, was ich aber verschmerzen konnte, da es für die Geschichte nicht weiter wichtig war. Allerdings gab es eine Sache, die mich umso mehr störte:

Nachdem Harry gestorben ist trägt Hagrid ihn Richtung Schloss hinter Voldemort her, der seinen Siegeszug antritt. Harry aber hüllt sich in seinen Tarnumhang und verschwindet zunächst unbemerkt. Voldemort gibt den übrigen Zauberern die Chance, sich ihm anzuschließen, sie ziehen jedoch de Kampf vor. Im Buch spitzt sich dann alles auf die große Halle zu: dort kämpfen Bellatrix, Molly Weasly, McGonogoll und natürlich auch Voldemort. Harry, der weiß, dass der mächtige Zauberstab den Voldemort, für den seinen hält, in Wirklichkeit ihm hörig ist, betritt den Raum. reißt sich den Tarnumhang nieder und fordert Voldemort heraus. Und da kommt meiner Meinung nach die beste Szene der ganzen Reihe: Harry erklärt Voldemort, warum er verlieren wird, warum er im Grunde genommen schon verloren hat, und dass der Todesser, den er für den treuesten Gefolgsmann hielt (nämlich Snape) in Wirklichkeit Dumbledore folgte, weil er Harrys Mutter liebte und in dem Moment, in dem Voldemort sie umbrachte, er sich von ihm abwand. Dieser Moment ist die Schlüsselszene, da es in dem ganzen Roman darum geht, dass Harry es aufgrund der Liebe seiner Mutter zu ihm und der Liebe und Unterstützung seiner Freunde schafft, den dunklen Lord immer wieder zurückzudrängen und schließlich durch sie Voldemort besiegt. Da Snape Dumbledore nämlich auf dessen Bitte hin umbrachte, ist Voldemort durch Snapes Ermordung nicht Herr über den allmächtigen Zauberstab geworden, was Harry im schildert. Voldemort, natürlich total ungläubig schießt, gleichzeitig mit Harry einen Fluch ab und stirbt.

Diese Szene wurde im Film absolut ignoriert! Stattdessen wurde hinzugedichtet, dass Harry und Voldemort irgendwo auf einem Turm stehen und dann zusammen runterstürzen und schließlich Harry Voldemort ohne Rede und ohne einen einzigen Zuschauer draußen tötet.
Ich finde es unfassbar, dass gerade diese wunderschöne Szene, die Erklärung warum das gute gewinnt, ausgelassen wurde. Sie mag zwar nicht wichtig für eine weiter Handlung sein, da das Buch und die Reihe ja danach aufhört, allerdings ist es meiner Meinung nach entscheidend für die Moral, die Harry Potter einem vermittelt: Die Liebe gewinnt. Und ich finde, Voldemort, sollte in diesem Wissen sterben, und nicht einfach nur sterben.
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am 16. Juli 2011
"Das Ende einer Ära" ist wohl momentan der von vielen Millionen Potter - Fans weltweit am liebsten und zugleich am unliebsten gebrauchte Ausdruck. Der liebste, weil "Ära" für 13 Jahre, sieben Bücher und acht Filme steht und wahrhaft episch klingt. Und der unliebste, weil es nunmal das unwiederrufliche Ende dieser 13 Jahre ist. Die erfolgreichste Fantasyreihe aller Zeiten kommt mit diesem achten Film zu einem Ende - und natürlich hoffen alle Fans, dass es ein würdiges Ende ist.

Und nun, nachdem ich als wirklich kritischer Hardcore-Potter-Fan, der die Bücher absolut als Messlatte nimmt, den Film gesehen habe, kann ich sagen: Ja, dieses Ende ist wahrhaft würdig!

David Yates hat sich bei den Potter-Filmen 5 und 6 nicht gerade mit Ruhm bekleckert, vor allem den Buchlesern hat so manche filmische Abänderung nicht gerade zugesagt. Und ich hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben, dass mein Lieblingsbuch "Die Heiligtümer des Todes" eine wirklich gute Verfilmung erhält. Doch bereits mit "HP 7.1" kam die große Überraschung - der Film war buchnah wie nie zuvor und wurde meinen Erwartungen mehr als Gerecht. Von da an war ich wieder zuversichtlich, dass auch der letzte Film mich nicht enttäuschen würde, zumal die zweite Hälfte des siebten Buches nochmal deutlich besser für eine filmische Umsetzung geeignet ist als die erste.

ZUR STORY (achtung, Spoiler):

Auch wenn sie den meisten hinlänglich bekannt sein dürfte, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung. Harry, Ron und Hermine sind immer noch auf der Suche nach den Horkruxen, in denen jeweils ein Teil von Voldemorts Seele eingeschlossen ist, um sie und schließlich ihn selbst zu zerstören. Nachdem sie am Ende von 7.1 vom Hauselfen Dobby nach Shell Cottage, dem Haus von Rons Bruder Bill und seiner Frau, gebracht wurden, starten sie von dort aus eine Expedition zur Zauber-Bank Gringotts, in der sie einen weiteren Horkrux vermuten.
Nach diesem Abenteuer schließlich geht es nach Hogwarts, wo sich offenbar der letzte Horkrux befindet. Dort angekommen, kann Harry mit Hilfe seiner Freunde zunächst die Kontrolle über die Zauberschule gewinnen - doch Voldemorts Todesser stehen schon vor den Toren und Voldemort stellt Harry ein Ultimatum: Entweder er stellt sich, oder alle Menschen, die ihm was bedeuten, werden sterben...

KRITIK:

Im Gegensatz zu Teil 1 steht bei HP 7.2 vor allem die Action im Vordergrund. Doch wer dahinter jetzt nur ein großes Gemetzel vermutet, der irrt sich, denn das Zusammenspiel von großartigen Actionsszenen und sauber dosierten, ruhigeren Szenen funktioniert perfekt.
In "Harry Potter 7 - Teil 2" hat das Produktionsteam es geschafft, die Potter-Filmreihe beinahe genauso würdig abzuschließen, wie Joanne K. Rowling es vor vier Jahren tat. Genau wie die Buchvorlage steht der Film ganz im Zeichen großer Emotionen: Der Ausflug zur Gringotts-Bank und schließlich die "Schlacht von Hogwarts", welche im Mittelpunkt des Filmes stehen, sind geprägt von epischen Bildern, die von tiefer Trauer, großer Verzweiflung, noch größerer Hoffnung und größtem Mut erzählen.
Ein letztes Mal darf der Zuschauer mit Harry & co in diese phantastische, magische Welt eintauchen und in ihrem Kampf gegen Voldemort und seine Todesser mitfiebern, mitlachen, mitweinen.

Perfekt in dieses Bild passt auch das großartige Schauspielerensemble. Das Trio, also Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, hat sich zu einem wirklich guten Schauspielergespann entwickelt, auch wenn gerade Daniel Radcliffe nicht unbedingt der allerbeste seines Faches ist. Und auch die anderen Schauspieler des 'jungen' Ensembles spielen gut: Evanna Lunch als Luna Lovegood, Tom Felton als Draco Malfoy und Matthew Lewis als Neville Longbottom, um nur ein paar Weitere zu nennen.
Daneben gibt es natürlich noch die erste Liga der britischen Schauspieler zu bewundern: Helena Bonham-Carter alias Bellatrix Lestrange, die ihrer Figur eine perfekte Mischung aus Wahn und Bosheit verleiht und dem Zuschauer die Haare zu Berge stehen lässt. Alan Rickman alias Severus Snape, der die tragische Geschichte seiner Rolle großartig zu Ende bringt. Maggie Smith alias Minerva McGonagall, die als immer loyale Kämpferin für das Gute für einige Gänsehaut-Momente sorgt (was mich ganz besonders freut, da sie in den Büchern mein Lieblingscharakter ist).
Und natürlich Ralph Fiennes alias Lord Voldemort, der die personifizierte Bosheit seiner Rolle gekonnt in Szene setzt.

In großes Lob gilt auch den Sound-Designern. Der Soundtrack passt fast immer sehr gut zu den Bildern. Die traurigen Szenen wurden mit einem sanften, entfernt sogar an "Herr der Ringe" erinnernden, melodischen Gesang versehen. Während der Actionsszenen gibt es moderne Versionen der früheren HP-Soundtracks sowie einige neue, ebenfalls gelungene Stücke. Und - mein persönliches musikalisches Highlight des Filmes - als die Handlung zurück nach Hogwarts wechselt, erklingt das Lied, welches bereits bei Harrys allererster Ankunft in der Zauberschule im 1. Film gespielt wurde, das war wirklich zauberhaft nostalgisch!

Natürlich gibt es auch im letzten Potter-Film die eine oder andere Szene, die man sich als Buch-Fan etwas anders oder besser vorgestellt hat. Aber das ist bei einer Romanverfilmung wohl unvermeidlich, und die Anzahl der Kritikpunkte in diesem Film ist wirklich sehr gering, sodass man darüber definitiv hinwegsehen kann.

In den letzten 10 Jahren gab es viele gute und auch ein paar weniger gute Harry Potter - Filme, doch der achte Film toppt dank einer perfekten Mischung aus Emotionen, buchtreue und Schauspielkunst noch einmal alles da gewesene und verdient wahrhaftig die Bezeichnung "episch"!
Sowohl die Fans der Bücher als auch die Fans der Filme werden hier ganz auf ihren Geschmack kommen - Enttäuschung oder Ernüchterung sind so gut wie ausgeschlossen!

Update 20.11.11:
Noch ein Wort zu Bild- und Tonqualität: Beim schauen der DVD konnte ich keine der hier häufig angesprochenen Mängel feststellen. Bild und Ton sind ausgezeichnet. Offenbar beziehen sich die Mängel nur auf die BluRay des Films.
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am 17. September 2013
... leider vermag das Ende nicht zu überzeugen.

Konnte man in den 6 Filmen (und auch in Teil 1 von Buch 7) noch darüber hinwegsehen, dass so manch Detail aus den Büchern unterschlagen wurde, so geht das jetzt irgendwie nicht mehr.

Vorab. Der Film ist gut, actiongeladen, emotional und wer die anderen 7 Filme hat, MUSS auch diesen erwerben. Allein der Sammlung wegen und des Abschlusses einer "Epoche".

Aber:
-Warum zum Teufel stirbt Snape nicht am geschichtsträchtigen Orte der heulenden Hütte???
-Warum ist der Endkampf zwischen Voldi und Harry so... so... wie soll man es sagen: Langweilig? Grüner Strahl, roter Strahl, roter Strahl gewinnt. Aus die Maus. Gähn!!!

Klar, wenn ich vorher immer entscheidende Details weglasse, kann ich am Ende auch kein Fass mehr aufmachen, aber der Endkampf ist im Buch so viel besser dargestellt. Harry, alle glauben noch immer er sei tot (nix gegen Nevilles Rede und das Comeback von Harry, das ist schon emotional), läuft unter dem Umhang in die große Halle und kämpf versteckt mit, rettet Leben und die Bösen wundern sich über die Herkunft der Schutzzauber. Er offenbart sich, staunen, entsetzen, er tänzelt mit Voldi im Kreis, ein Dialog entwickelt sich (nicht "komm schon Tom, beenden wir es wie wir es begonnen haben" Gähn!), Harry erklärt, Voldi versteht nur Bahnhof und dann... roter Strahl. grüner Strahl. Rot gewinnt. Hurra!!

*seufz*

Wenn man über diese Lücken hinwegsehen kann - aber auch zur Vervollständigung - kann ich den Kauf aber dennoch empfehlen.
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am 16. April 2014
Der Film hat mir ausgesprochen gut gefallen und bildet einen würdigen Abschluss der HP Reihe. Zwar halte ich die Teilung des 7. Buches in 2 Filme immernoch für eher unglücklich, weiss allerdings für eine derart umfangreiche Story keine Alternative. Wer das Buch gelesen hat weiss, Teil 1 ist nur Vorbereitung für die grosse Endschlacht in Teil 2. Dementsprechend langatmig wirkt 7.1 häufig. Dafür wird man allerdings in 7.2 von Anfang bis Ende mit allerfeinster hochklassiger Zauber-Aktion verwöhnt. 7.2 bietet dem Zuschauer 130 Minuten pure Aktion ohne jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt überladen oder gar geistlos zu wirken.

Auf jeden Fall stiftet die Verfilmung wieder Frieden zwischen dem Regiseur David Yates und der HP Fangemeinde, die Yates immer wieder scharf dafür Kritisiert hat sich bei Teil 5 und 6 nicht ausreichend an die Buchvorlagen gehalten zu haben. Im Gegensatz dazu bewegt sich die Story hier fast exakt auf der Storyline des Buches.

Schließlich wäre zur Blue Ray noch anzumerken, dass man sehr deutlich merkt, dass seit Teil 1 einige Jahre vergangen sind. So wird Harry von Film zu Film und Blue Ray zu Blue Ray nicht nur immer älter sondern auch wesentlich schärfer.

Grosse Bücher zu verfilmen ist eine undankbare Aufgabe, aber hier wurde es mal richtig gut geschafft, sodass man besonders 7.2 für mich auf einer Stufe mit der Herr der Ringe Verfilmung zu sehen ist.
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am 6. März 2014
Der achte und bisher letzte Film der „Harry Potter“-Reihe führt die Geschichte zu Ende, welche filmisch betrachtet, vor genau einem Jahrzehnt begann. Die Atmosphäre ist im Gesamtkontext betrachtet wirklich sehr düster und auch wenn man natürlich von einem Happy End ausgeht, zieht diese einen voll in ihren Bann. Der alte Kampf, Gut gegen Böse, wird hier auf eine neue Art erfolgreich präsentiert und das mit einer Ausdruckskraft die filmisch so ihres gleichen sucht. Vielleicht habe ich mich von dem Hype etwas anstecken lassen, aber die von Joanne K. Rowling erschaffene Saga, kann sich durchaus mit vielen anderen der Kinogeschichte messen lassen. Der letzte Teil bringt diese jedenfalls gut zu Ende. Die Effekte sind sehr gut umgesetzt und auch die schauspielerische Leistung ist zufriedenstellend. Auch wenn man sich als Fan der Serie schon noch weiteres Material wünscht, bleibt nur zu hoffen, dass man das bis hierhin geschaffene Potter-Universum nicht zerstört, in dem man noch endlos weitere Prequels und Sequels produziert. Ein Prequel ist ja bereits angekündigt worden und ohne zu spoliern, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2“ lässt am Ende mehr als genug Raum für weitere Fortsetzungen.
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am 21. August 2014
Die oberste, negative Rezension kann ich bei Weitem nicht nachvollziehen. Es ist ja bekannt, dass unmöglich alle Details des Buches übernommen werden (können). Besonders, da es sich beim letzten Buch um einen Riesenwälzer handelt, der nur so voller Details und Nebenstorys gefüllt ist. Äußerst spannend erzählt und der Leser kann alles nachvollziehen. Beim Film ist das nicht anders. Nur jedes Detail ist halt nicht möglich. Dass die Liebe gewinnt und Voldemort hier natürlich "ungläubig mit den Schultern zuckt" wird bereits viel früher erwähnt. Daher halte ich es nicht für notwendig, dass in der letzten Duell-Szene noch so deutlich zu erwähnen. Es wurde bzw wird im Film durchweg eine ordentliche Portion Dramatik reingebracht und erklärt, welche Rolle die Liebe und das Gute spielen. Und wieso Voldemort deswegen unterlegen ist. Was mich persönlich nur gestört hat, war, dass einige Details zu den neuen Lehrern der dunklen Künste, die unter Snape eingesetzt werden, fehlten. Aber wie auch immer, ein würdiger Abschluss der Serie!
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am 19. November 2011
Mit diesem Film ist die Potter-Reihe also abgeschlossen, endlich wird der ein oder andere sagen. Das Finale präsentiert sich als unterhaltsamer, actionreicher, gut getrickster und kurzweiliger Streifen. Womit man aber auch schon wieder zu den altbekannten Problemen gelangt. War Teil 7.1 ruhig, ausführlich und verlief stets knapp an der Grenze zur Langatmigkeit, mit der ein oder anderen Überschreitung dieser, hat man hier wieder das Gefühl, einer Nummernrevue beizuwohnen.Regisseur David Yates beweist wieder einmal sein mangelndes Gespür für Spannung und Dramatik. Potentiell emotionale, berührende Szenen werden einfach so im Vorbeigehen gezeigt als würde eine Checkliste abgearbeitet. Ron und Hermine müssen sich küssen? Ist drin, Check. Lupin nebst Gattin und ein Weasley-Zwilling müssen sterben? Wir zeigen die Leichen, Check. Und so weiter. Dazu wirkt der Film nie wirklich episch, da die Schlacht keinerlei Wucht entwickelt, sie scheint einfach so nebenbei abzulaufen. So ist David Thewlis als Lupin villeicht drei Mal im Bild, wie soll sein Ableben da irgendwelche Emotionen hervorrufen.Auch Rons Bruder ist im Film kaum länger als eine Minute zu sehen.Das Nichtzeigen der Ablebens beliebter Charaktere und generell "gröberer" Gewalt ist wohl mit der angestrebten Altersfreigabe zu erklären, nimmt dem Film aber viel dramatisches Potential. Man denke nur an das Ende von Bellatrix. Die ach so gefährliche Verrückte wird in Sekundenschnelle abgefertigt und löst sich in Wohlgefallen auf. Auch das Ende von Snape ist eher enttäuschend. Vor Beginn der Schlacht flieht er, sein nächster Auftritt ist denn auch schon sein Abgang. Ebenso wird nie ersichtlich, über welch langen Zeitraum sich die Handlung des zweiteiligen Finales erstreckt. Als der gute Harry in der Schule auftaucht, wird enthüllt, er sei ein halbes Jahr weggewesen. Dies wird aus der filmischen Darstellung nie ersichtlich. Und so schön es auch ist, die versammelte britische Schauspielelite zu sehen: Was nutzt es , wenn sie bessere Cameo-Auftritte absolvieren? David Thewlis habe ich schon erwähnt, Emma Thompson beispielsweise darf mal nebenbei am Bildrand auftauchen(übertrieben gesagt). Auch der Auftritt von Robbie Coltrane als Hagrid ist seltsam. Er hockt gefesselt im Wald, niemand weiß, wie er gefangen genommen wurde. Viel gravierender ist aber, dass er in dieser Szene keinerlei dramatische Funktion erfüllt, Harry war sowieso auf dem Weg und schien nichts von der Gefangennahme zu wissen. Es wirkt so, als wäre den Produzenten eingefallen, dass der Charakter noch irgendwie auftauchen muss, da Coltrane ja noch auf der Gehaltsliste steht. Dies alles beschreibt das zweite große Manko, nämlich das wieder einmal schwache Drehbuch.Die Geschichte verläuft einfach nicht flüssig, es wirkt oft, als seien die wichtigsten Szenen einfach nur aneinandergereiht worden. Wenn man das Finale schon aufteilt, hätten ein paar Minuten mehr Laufzeit nicht geschadet. Daher ist es für mich nicht nachzuvollziehen, warum der Drehbuchautor für fast alle Filme verantwortlich zeichnet, da diese Probleme der mangelnden Fokussierung und Verdichtung sich durch die ganze Reihe ziehen. Das letzte Manko ist der Hauptdarsteller. Daniel Radcliffe ist weder mit großem Charisma noch Schauspieltalent belastet, er wirkt leider verkrampft und unglaubwürdig. Was umso schwerer wiegt, da der renommierte Teil des Castes mit Ausnahme von Ralph Fiennes nicht viel zu tun hat. So bleibt ein rasanter, aber in sich inkonsistenter Film, der ein unterhaltsames Fantasy-Abenteuer liefert, aber zu keinem Zeitpunkt sein Potential ausspielt.
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am 28. Februar 2012
Also zuerstmal beziehe ich mich auf die Qualität der Blu-ray Disc. Diese ist bist auf ein paar Filmszenen OK. (Das Bild wirkt etwas grell und nebelig verschneit.) Tonspur war soweit auch im Normalbereich. Keine Verzerrung oder dergleichen. (1 Punkt abzug)

Nun zu dem was mich am meißten stört. Die Adaption vom Buch ....
Viele schreien jetzt wieder. OMG nicht schon wieder... noch so einer der nicht kapiert hat das die Filme immer anders sind . bla .. bla bla.
Also ich habe alle Bücher gelesen und bin auch ein großer Fan der Filme, und ich habe bei jedem Film ( auch bei diesem) ein Auge zugedrückt, so dass fast jeder von mir 4-5 Sterne bekommt aber dass was hier bei HdT Teil 2 gemacht worden ist... ehrlich gesagt .. Mir fehlen die Worte!

So kann ich gut verkraften dass der Filmverlauf gerade mal zu 50% zum Buch passt, und Dinge die in den Büchern passiert sind, z.B garnicht - bis volkommen anders vorkommen.

Aber nun zum Ende....

Leute die die Bücher von klein auf gelesen haben und die Filme alle gesehen haben. Vllt auch die dies im nachhinein getan haben weil Sie noch zu jung waren.... Für die ging mit diesem Film eine Ära zu Ende... im Übertragenden Sinne ein Lebensabschnitt...
Ich erriner mich noch als ich aus dem Kino kam und dachte... "Hm ..wow .. jetzt ist es vorbei." begleitet von einem leichten Gefühl der Trauer. Aus Erfahrung und Austausch im Bekanntenkreis ging es nicht nur mir so.

Also am Ende lebt die Reihe nicht nur von der Geschichte an sich, sondern auch von einem Anfang der uns in den Bann zieht, und einem Ende der die Geschichte für uns unvergesslich macht.

*Spoiler*

*Kurform* Harry und Voldemort kämpfen .. kurzes geplauder .. Freunde kämpfen irgendwo (Ron, Hermine und Neville mit der Schlange) .. und der Rest?
Harry und Voldemort kämpfen wieder .. schöne lahme effekte ,, Lichtblitz gelb hier .. Lichtblit weiss da .. Lichtblitz grün (Todesfluch?)
wird abgewehrt.. ah doch kein Todefluch (kann man ja wie man aus den Büchern weiss nicht abwehren) .. Harry und Vol fliegen, landen unsanft... Theatralischer und mit aller letzter Kraft griff nach dem Zauberstab .. FLuch .. Vol verliert .. Verpufft, verdampft was auch immer .. übrig beleiben Göühende Papierschnipsel ...
*SPoiler Ende*

Meine Reaktion beim ersten gucken .... --->> WTF?

Das war ehrlich gesagt der Moment auf dem ich mich seit beginn der Reihe am meißten gefreut habe, und der ist hier so lieblos und einfallslos dargestellt, das es mir die Sprache verschlägt.

Dabei hätte man sich nur an das Buch halten müssen. Hier wurde dem Regissuer quasi eine Steilvorlage geschenkt, was einen Dramatischen und Emotionalen Moment betrifft, und der Serie würdig gewesen wäre ... wenn ich alleine nur an den Moment denke in dem Harry und Vol kurz vor Ende reden, und VOl bewusst wird wem der Elderstab eigentlich gehört... Die panische Angst die für einen Moment über sein Gesicht huscht. Aber Nein .. Action ist besser .. sonst langweilen sich die Kiddis ja noch

Fazit: Wären die kurzen Filmmängel (Qualität) nicht aufgetreten, und das Ende besser , hätte der Film von mir 4 Sterne bekommen. Aber so ziehe ich dem Film 1 Stern für die Bildfehler und 2 für das miesteste Ende was ich je gesehen habe ab.

Noch ein Tipp. Lesen sie die letzten 10 Seiten vom Buch. Vllt wissen Sie dann was ich meine ..
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am 1. Dezember 2011
Der Film mag für den "Nicht-Buch-Leser" funktionieren, nur wer die Story kennt, kann unmöglich Gefallen an dieser Umsetzung finden. Klar, er ist gut gemacht und für ein "Finale" musste alles effektvoller gestaltet werden. Nur leider kommt die komplette Geschichte (Art und Weise) wie Harry Voldemort besiegt komplett zu kurz. Hätten sie die Heiligtümer im Film gleich komplett weggelassen, wäre dasselbe rausgekommen.

(Achtung Spoiler):
- es wird nicht vermittelt, wieso Harry den Todesfluch im Wald überlebt hat (weil Voldemort Harry's Blut und somit den Schutz seiner Mutter in sich hat - Feuerkelch Folge)
- jeder Horcrux schwächt Voldemort, bis er nichts mehr auf die Reihe bekommt. Im Buch merkt Voldemort erst fast zu spät, dass die Horcruxe zerstört sind bzw. das Harry sie jagt, darum hat Harry ja auch so lange überlebt ...
- alle Todesser können fliegen, aber ist ja nix Neues...
- der "Endkampf" ist lächerlich, es sieht so aus als ob Harry das Duell einfach gewinnt, niemand weiß warum. Es wird nicht richtig aufgeklärt, dass der Eldarstab Harry nicht töten wird, weil er sein wahrer Herr ist. Harry ist 17 und ein mittelmäßiger Zauberer, er hätte ohne die "Details" Voldemort nie besiegen können
- genauso fehlen die ganzen Belehrungen und Demütigungen (bereue Riddle..., Snape war nicht dein Mann... etc), die Harry Voldemort vor der ganzen Schule in der Halle auftischt, stattdessen einfach Zauberstrahl gegen Zauberstrahl ohne Sinn, ohne Tiefgang, ohne Liebe...
- er repariert nichtmal seinen geliebten alten Zauberstab, sondern zerbricht den Elderstab einfach und wirft ihn die Brücke runter, total überflüssige Abweichung der Story... genauso wie der Hafen, in dem Snape getötet wird - wieso nicht die Heulende Hütte die jeder kennt... kapiere ich nicht...
- Ron und Hermine in der Kammer des Schreckens, das war gut gemacht und man hat sich wieder in den 2. Teil hineinversetzt gefühlt
- etwas Witz hätte nicht geschadet, z.B. Epilog "wieso gucken denn alle so" Ron: "ich bin wahnsinnig berühmt", "Professor Longbottom" etc...

Der Film ist sicher gutes Popcornkino, aber die Seele der Potter-Saga konnten sie den letzten Teilen nicht annähernd einhauchen. Frühere Filme haben es wesentlich besser gemacht. Sehr schade (für mich).
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