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HALL OF FAMEam 17. April 2003
Nebraska ist bislang nur Springsteen-Fans ein musikalischer Begriff. Auch touristisch zählt die Kornkammer Amerikas zu den eher weniger attraktiven Plätzen. Doch seit einigen Jahren macht sich ein winziges Indie-Label namens - wie sonst - Saddle Creek auf, diesen Zustand zu ändern. Hier wurden lauter Musiker engagiert, die alle irgendwie verwandt oder verschwägert sind. Da gibt es Todd Baechle, Sänger von The Faint und Bruder des Schlagzeugers Todd Baechle, die beide wiederum nebenbei bei einer kleinen Indie-Combo namens Bright Eyes aktiv sind. Klein deshalb, weil die einzige Konstante in diesem losen Musikerkollektiv der Multi-Instrumentalist Conor Oberst ist.
Dieser zählt zwar erst 23 Lenze, kann aber schon auf einen ganzen Schwung hübscher Platten zurückblicken. Schon gilt der Workaholic Oberst als die neue Symbolfigur des Herzschmerz. Seine Stimme gebrochen zu nennen, ist eine glatte Untertreibung. Gegen ihn klingt selbst ein Tom Waits wie geölt. Er presst Töne hervor, die es eigentlich gar nicht geben kann und denen sein Organ jedenfalls nicht gewachsen ist. Schon überschlägt sich seine Stimme - und bleibt neben der Spur liegen. Doch daran stört er sich nicht. Im Gegenteil. Er macht weiter, als sei nichts geschehen. Die Schönheit des Klanges ist nicht sein Ding, und genau das macht ihn so sympathisch. Denn es ist eine Form von Exhibitionismus, die selten geworden ist.
Hyperventilierend besingt er seinen Seelenzustand, singt von Patrioten und George W., von Suff, dem Krieg und dem ältesten aller Themen, der Liebe. Untermalt wird sein Gesang von spärlicher Instrumentierung, Gitarre, Mundharmonika, Streicher und Akkordeon. Den Low-Fi-Charakter der Aufnahmen unterstreichen Straßengeräusche und wirre Aufnahmen im Café. Doch Vorsicht: Bright Eyes ist mehr als nur Country oder Neo-Folk. Conor Oberst zu kategorisieren, ist nahezu unmöglich. Stets geniest er es, Anspielungen und Zitate auf die aktuelle Musikszene einfließen zu lassen. Manches erinnert an Radiohead, manches an The Cure, anderes wieder an Justin Sullivan. Wer bislang bei Bright Eyes nur an Simon and Garfunkel gedacht hat, wird sich umstellen müssen. Und wer Omaha, Nebraska für ein verschlafenes Provinzkaff gehalten hat, auch. Ein komplettes, in sich geschlossenes Gesamtkunstwerk. 73 Minuten und 13 Songs lang.
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am 27. März 2003
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen.
Setzt Euch mit einem Glas Wein vor Eure Anlage und lasst die zerbrechliche Stimme und die immer wieder tiefe interessante Musik, die nie langweilig wird auf Euch wirken. Hier merkt man die starke Emotionalität und Kraft eines kaum 20-Jährigen der auf seinen späteren Werken immer besser und reifer wird, an.
Nur mit seiner Gitarre und ab und zu mit Schlagzeug, Piano bewaffnet kämpft er gegen die Monotonie der Charts an. Wir brauchen mehr von diesen Musikern!!!
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am 25. Mai 2001
Eine gequälte Stimme deren man den Weltenschmerz richtig anhört. Eels Album "electro shock blues" ist ein freundentaumel gegen dieses wehklagen dieses jungen songwriters. Eines der bewegendsten und traurigsten geschichten die jemals vertont wurden. Die instrumente varrieren von lied zu lied, nie kommt einem etwas "schon mal gehört" vor, er hat seinen eigenen stil gesucht und gefunden! mehr als empfehlenswert!
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am 15. Februar 2006
Meiner Meinung nach ein wirklich sehr schönes, weil stimmungsvolles Album. Ok, nicht jeder Track haut einen um, jedoch wirklich überwiegend sehr schöne Lieder, die nicht mit denen von digital ash verglichen werden können. Der Oberst schreit auch ab und zu, was manchmal ein wenig deplatziert gewertet werden könnte, aber man muss sich in die Stimmung hereinversetzen können, um es nachzuvollziehen. Wenn ich dieses Album hören und nicht auch die anderen kennen würde, wäre ich trotzdem begeistert- könnte also auch separat existieren...muss man wahrscheinlich öfter hören und dafür in Stimmung sein, um es würdigen zu können, also nicht gleich verzweifeln, lieber ersteinmal weglegen und später hervorholen!
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am 25. November 2012
Nach dem Soundtrack von "THE BUBBLE" zu urteilen, dachte ich: klasse Band, guter Sound. Leider ist es so, dass Bright Eyes in diesem kurzen Album viele schräge, verstörende und zum Teil auch richtig nervende Störgeräusche eingebaut haben. Die eigentlich sehr schönen, gut gemachten Songs (Melodien!!) gehen in der Effekthascherei unter. Nur für Fans der Band - nicht für Easy-listener geeignet.
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am 22. November 2006
Es ist meiner Meinung zwar nicht die beste platte von oberst, aber trotzdem ein unumstrittenes Meisterwerk.....ich bin sonst eher nicht der größte fan von ruhiger musik, aber bei den texten und melodien von bright eyes gelingt es keinem sich der faszination die von dieser musik ausgeht zu entziehen!

Ein absolutes Muss für jeden Musikliebhaber
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am 26. Dezember 2004
Ich habe in diese CD ein paar mal reingehört, in der Hoffnung etwas gutes daran zu finden.
Gelungen ist mir das nicht.
Sie klingt, als habe der Sänger die Phase "Konzerte in Jugendheimen spielen" nie überwunden.
Erstanden habe ich sie weil ich gehört habe, dass Bright Eyes mit Elliott Smith vergleichbar wäre. Leider kommt diese CD an keine CD Elliott Smith`s heran.
Schade!
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